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Die ohnehin extrem nidrige Geschwindigkeitsbegrenzungen für grosse Wohnmobile soll laut der Dänische Verkehrsminister angehoben werden. Momentan sind schwere Wohnmobile mit LKW's gleichgestellt. Zukünftig sollen sie mit Busse gleichgestellt werden. Das bedeutet zukunftig 100 km/h auf Autobahn und 80 km/h auf Landstrassen. Heute sind es nur 80 km/h auf Autobahnen und 70 km/h auf Landstrassen. Dieser Gesetzesänderung muss zuerst durch das Parlament aber eine Mehrheit scheint sicher. MfG Thomas V. eine vernünftige Initiative! Eine unvernünftige Initiative! Warum unvernünftig? OK, ich fahr eh immer nur 90 auf der Autobahn, aber gerade die 70 auf der Landstrasse sind schon ne Strafe... bis denn, Uwe
Würde mich auch mal interessieren, warum das als "unvernünftig" empfunden wird. Wenn ein 3.5 to-Mobil mit 140 (oder schneller) die Autbahn entlangfetzt....DAS ist unvernünftig. Aber 100 auf der Autobahn halte ich für angemessen. ob vernünfig oder nicht, ist alleine eine Entscheidung des jeweiligen Landes, in dem o.g. Fall ist`s halt Dänemark. -- Mir persönlich sagt die eher entspannte Fahrweise der Nordländer irgendwie zu. (DK, N, S, FIN) -- Nur meine pers. Meinung! Gr mani 80 kmh auf eine Autobahn war vielleicht in Ordnung vor 30 Jahren. Seitdem sind die Fahrzeuge erheblich sicherer geworden und deshalb finde ich persönlich das es eine gute Initiative ist. Davon abgesehen fahren die Meisten LKWs 85 - 90 kmh und dann wird der Wohnmobil mit 80 fast überrollt. MfG Thomas V. Man könnte dagegen halten, dass 40 Tonnen mit 80 km/h noch immer die gleiche kinetische Energie haben wie vor 30 Jahren... aber die deutsche Kombi 80/100 für Landstrasse/Autobahn find ich bei Womos ganz passend. LKW über 7,5 Tonnen dürfen auf der normalen Landstrasse in D übrigens nur 60 km/h, das fährt erst recht kaum einer... bis denn, Uwe Hallo Uwe, aber die Bremsen sind ganz anders als vor 30 Jahren. Klar bekommt man so einen 40 Tonner nicht so schnell zum stehen wie nen PKW aber ich würde mal behaupten das der Bremsweg sich wohl bis zu einem drittel verkürzt hat. Als ich noch einen Wohnwagen fuhr, konnte ich mit den 80 km/h in Dänemark gut leben. Bis auf Jütland, das sich wirklich in die Länge zieht, sind die Strecken eher nicht so lang: Rødby oder Gedser bis Kopenhagen E20/E47 noch nicht einmal 150 km, also gerade mal, rein rechnerisch, 20 Minuten. Ich bin im Urlaub und nicht auf der Flucht. Mit den 80 km/h kann man spritsparend hinter einem Lkw tuckern. Naja, jetzt soll das bald vorbei sein. Auf dass das Gaspedal tiefer hinein gedrückt werden kann.
Weil jede Massnahme, welche direkt oder indirekt zu einer Zunahme des Ausstosses von Treibhausgasen führt, in meinen Augen unvernünftig ist. Unvernünftig, weil es nicht nur um uns selbst und unseren Spass geht. Der Anstieg von Treibhausgasen hat bereits jetzt weltweit Dimensionen angenommen und Probleme (mit-) verursacht, welche es meines Erachtens rechtfertigen würden, das Tempo auf Autobahnen grundsätzlich und für alle Fahrzeuge auf 80 km/h zu reduzieren. Vor rund zwei Monaten haben im Schweizerischen Bondo ein gigantischer Bergsturz und zwei darauf folgende Murgänge acht Menschenleben gefordert. Und zahlreiche Häuser zerstört. Der Stell- und der Campingplatz in Bondo wurden von den Steinmassen innert weniger Minuten ausradiert. Der Klimawandel war einer der Ursachen für diese Katastrophe. Geht der Temperaturanstieg weiter, werden immer mehr Tourismusregionen in den Bergen und an den Küsten ernsthafte Probleme bekommen. Und das wird auch uns Wohnmobilisten nicht nur punktuell treffen. Freiwillig mit Tempo 80 fahren, wurde vorgeschlagen. Meines Erachtens reicht diese Massnahme nicht. Die Zeit drängt. Der Permafrost bildet sich zurück, die Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt ... Und Hand aufs Herz: Mit 80 kommen viele doch viel entspannter ans Ziel. Auch wenn es etwas länger dauert. Das Unfallrisiko geht zurück. Der Spritverbrauch nimmt ab. Und wir hätten alle weniger Staus. All das zusammengenommen hat mich veranlasst, die anstehende Gesetzesänderung als unvernünftig zu bezeichnen. Wer anderer Meinung ist sei eingeladen, Gegenargumente zu formulieren. Statt wieder eine negative Bewertung abzugeben.
Wenn Du der Meinung bist, dass Deine genannten Vorschläge nicht ausreichen, dann gehe auch bitte mit gutem Beispiel voran, motte Dein Bimobil ein und verreise zukünftig mit Fahrrad und Rucksack. Vielleicht folgen Deinem Beispiel dann da sogar ein paar uns. Ich kann für mich aber sagen, dass mein Fahrzeug bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h im 6. Gang weniger verbraucht, als mit 80 km/h im 5. Gang. Denn den 6. Gang kann ich bei 80 km/h vergessen, da er da untertourig mehr Schadstoffe produzieren würde.
Sorry, aber für ironische Bemerkungen ist das Thema meines Erachtens zu ernst. Und selbstverständlich fahre ich auf der AB mit Tempo 80.
Kannst Du das bitte - konkret bezogen auf Deinen Sprinter - näher ausführen? Mit 80 auf der Bahn. Dann fährt keiner mehr schneller als 90, weil dann die LKW's links fahren um zu überholen.So reduziert man die Geschwindigkeit ohne Schilderwald. :D Bin mal in Dänemark bei starken Gegenwind gefahren. Bei Versucht die vorgeschrieben Geschwindigkeit (70) im höchsten Gang zu halten ging die Drehzahl soweit zurück das ich runterschalten musste, 10km/h schneller und es klappte. Ich fände die Anhebung auf 80 km/h auf Landstraßen gut, weil unser Sprinter dann im 6. Gang viel ruhiger läuft und ich mich auch nicht mehr als Hindernis auf der Strasse fühle. Als langjähriger DK-Urlauber fand/finde ich die 70-iger Regel schon lästig. Auf der Autobahn könnte ich jetzt legal mit 90 - 95 hinter den LKW's im Windschatten fahren.
Kein Sprinter, sondern Jumper mit HD-Fahrwerk, 3,0 l Motor. Wie meine beiden Vorschreiber schon schrieben, haben sie die gleichen Erfahrungen wie ich. Wie ich das erkenne? Ich schaue auf die Verbrauchsanzeige und da zeigt er bei 80km/h im 6. Gang einen höheren Verbrauch an als mit 100 km/h, da er erst dann im optimalen Drehzahlbereich liegt. Außerdem ist der KAT dann schneller voll und das besonders umweltschädliche Freibrennen käme häufiger vor. Ist halt wie immer nicht so einfach. Damit 80 km/h weniger Schadstoffe produzieren als 100 km/h, braucht man entsprechend abgestufte Antriebsstränge. Andersrum sollte man mit dem Gedanken auch die Tempo-30-Zonen in den Städten abschaffen, da orgeln nämlich die meisten Leute im 2. Gang durch, und auch im 3. verbraucht mein T5 da mehr Sprit als bei 90 auf der Autobahn. Also Tempo 90 in der Stadt, alles für den Umweltschutz. Ich will mit diesem Beitrag niemanden verhonepiepeln, nur klar machen, dass anscheinend einfache Lösungen in unserer komplexen Welt einfach nicht mehr existieren. Das heisst nicht, dass man nichts tun soll, aber ohne vernünftige Abwägung macht vieles (unter anderem auch z. B. e-Autos, bei denen das CO2 nur woanders erzeugt wird) von der Umweltbilanz her wenig Sinn. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. bis denn, Uwe Wohnmobil ist mit 80 ebenso schlecht für die Umwelt wie mit 90, darüber sollte man sich nicht selbst belügen. Alternative wie Axel geschrieben hat, Rucksack und Fahrrad, evtl noch mit der Bahn wenn's weiter weg geht.
Ich würde eher sagen, dass es nicht am optimalen Drehzahlbereich, dass die Anzeige einen höheren Verbrauch bei 80 anzeigt, sondern an der Berechnungsgrundlage des Bordcomputers, und was das bedeutet ..., ich will mich darüber nicht weiter auslassen. Nur eines: ich habe eine ganze Weile meine Verbräuche im Spritmonitor eingegeben. Die Angabe des Bordcomputers ist nur relativ, Abweichungen von bis zu einem Liter sind normal, egal ob ich schaltfaul oder -fleißig unterwegs bin. Zurück zu den 80 km/h in DK: im Prinzip finde ich die Lockerung bezogen auf die 3,5t-Fahrzeugklasse nicht schlecht. So kann man im Bereich Ü80 bis U100 fahren, ohne Angst vor teuren Blitzern zu bekommen. Bei 80 km/h sind bestimmt viele immer knapp am oder über dem Tempolimit gefahren. Diese Grenze ist bei 100 km/h eben ein Stück nach oben gerutscht. Machen wir was draus, nämlich entspanntes Reisen ohne direkt am Limit zu cruisen!
Da ist nichts ironisches dran, das ist m.M.n. ernst gemeint und nachvollziehbar. Wenn du wirklich dieser Meinung bist, wie du es dargelegt hast, nämlich dass das leicht erhöhte erlaubte Tempo so einen riesigen Beitrag zum Abwenden des Klimawandels leistet, solltest du tatsächlich konsequent sein, ansonsten bist du unglaubwürdig. Im Grunde müsste man hier anfangen zu erklären, wie hoch der Anteil von Großindustrie, Hausbrand etc., wie lange das alles schon bekannt war und dennoch nichts geschah etc. blabla... Politische Diskussionen, die hier zwangsläufig entstehen müssten, sind nicht erwünscht.
Klarstellung: Dass der Beitrag riesig ist, wenn auf AB 80 km/h gefahren würde, habe ich nirgends geschrieben. Konsequent sein und zu Fuss gehen? Nein, dieses Entweder-oder-Argument verkennt die Tatsache, dass auch Kleinvieh Mist macht. Jeder der will, kann doch seinen Beitrag zum Eindämmen des Schadstoffausstosses beitragen. Der eine mehr, der andere weniger. Beispiel: Mein ehemaliger 150 PS Ducato maxi, 3 Meter hoch und meist randvoll beladen (also 3,5t), genehmigte sich bei meiner defensiven Fahrweise ganze 7,4 Liter Diesel auf 100 km. Das ist der Durchschnitt, den ich bei Km-Stand von ca. 45’000 km hatte. Es waren wunderbare Reisen in ganz Europa. Diese Zahl beruht nicht nur auf dem Bordcomputer, sondern auch auf Grundlage meines Bordbuches, welches im im ersten Jahr führte. Der jetzige 4x4 Sprinter 319 mit GG von 5t verbrauchte bis jetzt etwas über 12 Liter auf 100 km. Und das inkl. gelegentlichem, kurzem Heizen und Warmwasseraufbereitung (Dieselheizung). Angekündigt wurde mir ein Verbrauch von mindestens 14 - 15 Liter. Ohne Heizen und WW. Klar sind diese Einsparungen bescheiden. Aber sie sind vorhanden. Im Vergleich zum Fahren mit einem Fahrrad sind sie minimal. Richtig. Aber wie ich schon schrieb: Auch Kleinvieh macht Mist. Auch kleine Beiträge zur Eindämmung des Ausstosses von schädlichen Emissionen sind doch etwas wert. Ich wüsste nicht, was an dieser Haltung unglaubwürdig sein sollte.
Einerseits stimme ich Dir zu. Nur: Die Verantwortung einfach anderen zuschreiben - und es sich damit einfach machen - ist eine Möglichkeit. Eine andere ist es, sich selbst an der Nase zu nehmen und vielleicht auch einen eigenen Beitrag zu leisten. Auch wenn er klein ist.
Wieso diskutierst Du dann hier mit? Das Thema selbst ist schon politisch. Naheliegend, dass auch die Diskussion politische Züge aufweist. Und klar auch, dass die Ansichten auseinander gehen. Weil die Auswirkungen der Klimaerwärmung auch uns Wohnmobilisten ganz praktisch treffen können (Stichwort "verschütteter Stellplatz"), habe ich einen Austausch über diese Frage als angebracht erachtet. Meinetwegen können wir jetzt aber auch einen Punkt machen. Die politische Diskussion hat ja noch garnicht angefangen, aber vom Thema her mündet sie darin.
Einverstanden! Gruß Martin Moin zusammen, irgendwo hatte ich neulich gelesen, das in DK auch die G.-Begrenzungen für Gespanne / Anhängerbetrieb geändert bzw. angepasst werden sollten. Leider konnte ich hier im Forum nichts finden. Weiß da jemand was genaueres (insbesondere auch für WoMo's > 3,5 t mit Anhänger ) Danke und Gruß - ThoBa Vorab: ich fahre selber kein Anhänger und verfolge die Regeln deshalb nicht besonders intensiv. In Dänemark gibt es eine "Tempo 100" Regelung. Ich habe es so verstanden dass dieser Regelung nach deutscher Vorbild implementiert worden ist. Dänen müssen Ihren Trailer beim dänischen TüV für die Tempo 100 genehmigen lassen. Deutsche Tempo 100 Schilder werden auch anerkannt. Diese Tempo 100 Genehmigung bedeutet auch dass auf Landstrassen und Schnellstrassen (dänisch: Motortrafikvej) 80 statt gewöhnlich 70 gefahren werden darf. Darüber hinaus habe ich nicht von andere neue Regeln gehört. MfG Thomas V.
Klein ist der Beitrag, eher winzig, das ist der Punkt. Um wieviel Promille können wir oder jeder selbst seinen Beitrag leisten? Wäre es nicht viel sinnvoller weltweit einen Pool zu bilden und damit das Weltklima um Prozente zu verbessern? Aber lt. "Donald" sind das ja alles Fakes. Wie willst du solch Menschen Weisheit und Hirn verkaufen? Ich sehe einfach nicht ein mich wegen deren Verblendung immer weiter einschränken zu lassen. Angeblich ist das Gesetz ja durch,?!? --> Link aber warum bekomme ich vom Autoclub nur die alten Geschwindigkeiten angesagt. Ist die Umsetzung noch nicht erfolgt? :roll: :roll: :roll:
Der Gesetz ist durch. Dein Autoclub ist nicht up to date. MfG Thomas V Danke für die korrekte Info. Jetzt hat sich mein langsamer Autoclub auch mal gemeldet, nachdem ich denen den Zeitungsartikel, unter der Nase gehalten habe, und dank dem werden die ihre Daten aktualisieren! Danke nochmal |
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