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Reisebericht Stockholm und Öland im September


hast29 am 12 Nov 2017 16:20:15

..ab in den Süden...Stockholm und Öland im September

den ganzen Bericht mit Bildern könnt ihr auf unserem Blog lesen:

--> Link


Hier die gesamte Textfassung:

Die Planungen zu dieser Tour sahen ganz anders aus. Eigentlich wollten wir in den Norden und die ersten Polarlichter bewundern. Da wir aber das Womo nach dem Urlaub beim Händler mit max. 63.000 km abgeben sollten, entschlossen wir uns für einen Tripp nach Südschweden. Das aus der Tour "einmal durch den Süden" nur Stockholm und Öland wurden....nicht schlimm...es war wunderschön. Wir sind förmlich auf Öland versackt.
Wir waren vom 14.09. bis 03.10.2017 unterwegs.

Für die Anfahrt wählten wir hin die Fähre Travemünde-Trelleborg mit Kabine und zurück Trelleborg-Rostock ohne Kabine mit der TT-Line.

Wir waren wieder sehr zufrieden.
Gefahren sind wir genau 3000 km.
Auf Öland haben wir in den kleinen Häfen übernachtet und zwischen 100 und 150 Kronen die Nacht bezahlt.
Als Reiseführer hatten wir das ADAC Tour Set, den WOMO-Reiseführer Süd-Schweden von den "Schulzens".
Was uns sehr erstaunt hat: Es war sehr "voll". Gefühlt war ganz Womo-Schweden unterwegs.
Nun viel Spaß beim Reisebericht....

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

hast29 am 12 Nov 2017 16:22:54

13.09.2017 Auf zur Fähre nach Travemünde 301km

Gegen 15:00 Uhr starten wir den Diesel. Es geht los Richtung Norden. Der erste Stopp ist das Outlet in Soltau. Hier verbringen wir die Zeit bis kurz vor 8. Ehe wir den Rest bis Travemünde fahren.
Unsere Fähre geht erst um 2:30 Uhr. Wir stellen uns auf den Parkplatz, Essen erst mal zu Abend und gucken TV. Kurz nach 0:00 Uhr dürfen wir dann einchecken. Die Fähre hat etwas Verspätung.
Durch den Sturm am Tag vorher scheinen aber alle Fähren ein klein wenig vom Zeitplan abzuweichen. Die Niels Holgersson fuhr mit 3 Stunden Verspätung ab. Unser Schiff war schnell beladen. Es waren nicht viele LKWs und PKWs in der Wartespur.

Als wir an Bord waren ging es Ruck zuck in die Kabine und Augen zu.

14.09.2017 Richtung Stockholm 292 km

Um 8:00 Uhr werden wir wach. Die Nacht war sehr ruhig. Wir machen uns fertig und gehen zum Frühstück. Der Frühstücksraum ist leer. Lange sitzen wir nur zu zweit, ehe der ein oder andere LKW Fahrer zum Frühstück kommt.
Diese Fähre werden wir wieder nehmen.
So schnell habe ich noch nie auf der Fähre geschlafen.

Pünktlich um 11:15 Uhr laufen wir in den sonnigen Hafen von Trelleborg ein. Ohne einen Check verlassen wir diesen. Juhuuuuu endlich wieder einmal
Schweden. Unser erster halt ist Helsingborg. Wir parken am Bahnhof für 40 kr. Für 2 Stunden.
Leider hat die Touri Info geschlossen. Aber dank der ADAC Karte haben wir wenigstens die wichtigsten Sehenswürdigkeiten.
Leider war der Karnan, eine40 m hoher klotziger Backsteinturm aus dem 15. Jahrhundert geschlossen. Von dort kann man bestimmt toll über die gesamte Küste gucken und auch Dänemark gut sehen.
Wir laufen durch die Innenstadt und überlegen ob wir schon wieder hunger haben. Wir haben keinen. Das Frühstücksbuffet auf dem Schiff hat für den ganzen Tag gereicht.
Wir laufen am Wasser bzw. am Hafen entlang. Am Sportboothafen entdecken wir einen Wohnmobilstellplatz. Hier kann man für 250 kr. Incl. Strom stehen.
Uns hat die Stadt sehr gut gefallen. Viele kleine Restaurants, Läden. Einfach alles da.
Weiter geht es über die E4. Ach ja ….wenn so auch Deutsche Autobahnen wären.
Wir freuen uns über die Schwedische Landschaft. Leider hat der „indian Summer“ noch nicht zugeschlagen. Die Blätter werden gerade gelb.

Unser Ende ist heute kurz hinter dem Store Mosse Park. Leider regnet es, so dass wir keinen Spaziergang mehr durch das schönste und größte Hochmoor Schwedens antreten.

15.09.2017 weiter auf der E4 km 297

Wir schlafen bis 9:00 Uhr. Für uns echt lange. Die Nacht war total ruhig.
Nach dem Frühstück geht es weiter auf der E4. Wir mögen ja nicht gerne Autobahn fahren, aber in Schweden ist auch das eine Erholung. Tempomat rein und lass rollen.

Wir stoppen gegen 11:30 Uhr bei mittlerweile strahlend blauen Himmel in Gränna. Hier suchen wir am Hafen erfolgreich nach ein paar Caches. Laufen über die Bonbon Straße und suchen was zu essen.
Bonbons kaufen wir für 50% Rabatt in einer Nebenstraße. Die Saison ist zu ende, schön für uns.Was das Essen betrifft werden wir auch fündig und gönnen uns ein Raggen Dag für 100 Kronen.
Für mich gibt es eine Lachsbulette mit Kartoffeln und einer leckeren Art Mayonnaise, Thomas entscheidet sich für Fleischbulette. Beides Daumen hoch...wir werden wieder gut satt.
( Haggen Dag ist das Tagesgericht incl. Brot und Butter, Salat, Softdrink und einen Kaffee und Keks.)
Wieder kochen gespart.
Nach dem essen machen wir noch einen kurzen Spaziergang ehe wir gegen 15:00 Uhr weiter fahren. Zu den Parkgebühren in Gränna sei noch gesagt: Womo die Stunde 30 kr., der Tag 12o kr..
Der Stellplatz kostet mit Strom 200 kr.

Wir fahren noch ein ganzes Stück am Vättern entlang und erfreuen uns an dem wirklich wunderschönen Blick, ehe wir wieder auf die E4 fahren
Wir nehmen die Abfahrt Kolmarden Zoo, laut Reiseführer kann man dort übernachten.
Ein riesiger voller Parkplatz. Hmm..es ist erst 16:30 Uhr. Wir suchen noch weiter und finden zum einen einen kostenpflichtigen Stellplatz an der Fähre Kvarsebo. (100 kr). Wir fahren noch ein Stück weiter und nutzen den Badeplatz am Balsjö im Wald. Da wo sich mal wieder Fuchs und Igel gute Nacht sagen.

Morgen geht es nach Stockholm.





Sonntag 16.09. bis Dienstag 19.09.

Die Fahrt nach Stockholm ging über die Autobahn. Ruck zuck waren wir in Stockholm.
Wir meldeten uns auf dem Stellplatz an und fuhren dann zu unsrem reservierten Platz auf dem Tatolundens Camping. Dies ist ein kleiner Platz mit nur 13 Stellplätzen. Er liegt zwar auch an der Bahn, aber etwas Zentraler. Die Straße und Eisenbahn haben uns wenig gestört. Eher die Flugzeuge.
Ob dieser Platz nun besser ist wie der andere..keine Ahnung.
Billig sind beide nicht. Mit 330 kr incl. Strom ist man dabei. Ein Stadtplatz halt.
Da wir aber 2 ganze Tage in Stockholm bleiben wollten, buchten wir den Platz kurzfristig.

Um 12:00 Uhr machten wir uns zu fuss auf den Weg in die Altstadt.
Das Schloß hatten wir uns schon bei unserem Besuch 2014 angesehen. Bilder von der Wachablösung usw. kann man hier in unserem Reisebericht von 2014 sehen.


Wir ließen uns durch die Altstadt treiben.
Wir gingen durch die Marten-Trotzig Gasse, 36 Treppenstufen, 90 cm.breit. Super hässlich...aber man muss sie gehen haben.
Wir besichtigten die Riddarholskirche. Sie dient seit 1807 nur noch als Grab- und Gedächtniskirche. Hier liegen fast alle Grabstätten der schwedischen Monarchen.

Zum Kaffee ging es auf den Sortorget, wo wir bei noch angenehmen Temperaturen die typischen schwedischen Leckereien uns schmecken ließen.

Nur dieser Bummel brachte uns 11 km laufen auf die Uhr.
Kaputt waren wir wieder zurück im Womo und legten die Füße hoch.


Montags gefiel uns der Himmel nun gar nicht. Es war kalt und grau.
Wir machten uns auf den weg zum Abba- Museum. Meinem Highlight für diesen Urlaub.
Zu Fuß waren es doch schlappe 7 km...aber egal wir hatten ja Zeit.
Gemütlich gingen wir am Hafen entlang.

Wir waren beide begeistert vom ABBA Museum. Man konnte seinen Gesang aufnehmen, mit den ABBAs auf der Bühne tanzen,, man sah Videos, Klamotten...uns gefiel es sehr gut.
Über die Eintrittspreise in Schweden brauchen wir nicht sprechen...zu teuer.

Als wir aus dem Museum raus waren war es schon 14:00 Uhr, der Mittagstisch in Schweden gelaufen und so gönnten wir uns einen Hot Dog und Pommes. Durch die Altstadt gingen wir wieder zum Stellplatz zurück. Blieben in der Sundsberg Konditorei stecken und erlagen den leckeren Kuchen.

Auf dem Nachhauseweg gingen wir hoch auf den Turm der Godola und schauten auf die Reisen Baustelle Slussen, ehe wir zum Womo gingen.
Knappe 15 km waren wir heute gelaufen.


Dienstags sollte es regnen....es tröpfelte Gott sei dank nur. Sogar die Sonne sahen wir.
Heute wollten wir in die Markthalle. Diese wird leider bis April 2018 reserviert.
Direkt daneben hat man eine kleine „Ausweichhalle“ angelegt. Es sah alles sehr lecker aus. Der Fisch, das Fleisch....hmmmm.....aber die Preise.

Wir ließen uns dann durch den Stadtteil Norrmalm treiben. Stoppten am blauen Konzerthaus, guckten in Schaufenster, gingen bei Pizza Hut Mittag essen ( 100 kr. Pizza satt und Salt und Getränke satt und nen Kaffee) ehe wir uns wieder Richtung Altstadt treiben ließen und ins Mittelaltermuseum gingen. Man hat beim Bau der Tiefgarage für den Reichstag u.a. die alte Stadtmauer gefunden. Sehr liebevoll hat man das mittelalterliche Leben in Stockholm nachgebaut.
Viele der Funde ausgestellt.

Heute genossen wir unseren Kaffee bei Bröd und Salt am Hafen, ehe wir durch die Altstadt
geocachend nach Hause gingen.

Mittwoch, 20.09.2017 Sonne, regen nur der Schnee fehlt 124 km


Bei blauen Himmel und strahlenden Sonnenschein V/E wir auf dem Stellplatz, ehe wir gen Süden zurück fahren.
Rückblickend waren diese 21/2 Tage Stockholm toll. Wir sind knappe 40 km zu Fuss die letzten Tage durch die Stadt gelaufen. Sie hat uns gut gefallen und gesehen haben wir noch immer es. Ein Grund zum wiederkommen.

Auf geht es erst mal ein Stück auf der E4 raus aus der Stadt.
Unser erster Stopp ist am Schloß Tullgarn von 1719. Es hat nur am Wochenende geöffnet. Aber der Park ist sehr schön. Auch ein Blick in die Halle ließ darauf schließen das ein Besuch hier bestimmt lohnend ist. Leider fing es an zu regnen, so dass wir unseren Weg fortsetzten.

Nächster Halt war das Sommerörtchen Trosa. Hübsch anzusehen, so richtig Schwedisch. Hier genossen wir unser Raeggen Dag und speisten vorzüglich. Thomas überlegt noch immer was es für Fleisch war...

Wieder im Wohnmobil begann es jetzt richtig zu regnen. Eigentlich war für heute eine Wanderung im Standörren Naturreservat geplant, so richtig schön durch und über die Schären. Leider regnete es mittlerweile junge Hunde. Der Himmel war dunkel und wir total entmutigt. Was tun? Übernachten ist hier verboten. Wir fuhren weiter und wurden relativ schnell fündig. Ein Hinweisschild an der Straße zeigte zu einem Naturschutzgebiet Ragon. Hier konnten wir auf einem Parkplatz übernachten.
Wir beendeten den Tag relativ früh. Aber es regnete den ganzen Nachmittag und die ganze Nacht

Donnerstag, 21.09.2017 Blauer Himmel 145 km

Es hat die ganze Nacht junge Hunde geregnet.
Heute früh sehen wir sogar schon blauen Himmel. Gott sei dank.
Wir suchen hier noch einen Cache ehe wir uns auf den Weg machen. Der Gammeltag hat irgendwie gut getan nach dem vielen laufen durch Stockholm.
Über die Landsstraße fahren wir nach Nyköpping. Wir besuchen das Nykoppinghaus, den Hungerturm, wo 1317 der König Birger seine Brüder in den Turm gesperrt hat und den Schlüssel dann weggeworfen hat.
Auch die Kirche in der Stadt läßt sich sehen. Nach dem Bummel durch die Fußgängerzone ist es schon wieder zeit zum Mittagstisch. Wir suchen uns ein leckeres Lokal und scheinen Glück zu haben. Das Essen ist fantastisch. Für 100 kr. Pro Person sind wir satt und haben auch unseeren Kaffee genossen.

Danach fahren wir weiter auf deer Landstraße und sammeln noch mehrere Caches ein und erfreuen uns an der wechselnden Landschaft.
Gegen 15:00 Uhr trudeln wir dann in Söderköpping ein.
Hier waren wir in 2014 schon einmal und damals war hier der Teufel los.
Wir finden einen Wohnmobilstellplatz der 180 kr. Kosten soll und bis auf einen Parzellierten geschotterten Platz am Kanal nix bietet. Wir suchen uns einen Parkplatz, gehen am total verlassenen Kanal spazieren, holen uns ein Eis im Ort und wandern am Kanal wieder zurück.
Die Saison ist zu ende. Die Bürgersteige sind schon fast alles Hochgeklappt.

Danach beschließen wir einen Übrnachtungsplatz zu suchen. Wir fahren richtung Stegeborg. Hier gibt es eine alte Schloßruine. Auf dem Weg dorthin halten wir ausschau nach einem Schlafplatz. Nix zu finden. Am Hafen am Schloß kann man für 200 kr. Übernachten. Der Hafen davor, xeltorps, möchte nur 100 kr. Haben. Wir fahren zurück und rufen den Hafenmeister an. Der kommt, bringt uns noch den Code für Dusche und WC, kassiert die 100 kr. Und wünscht uns einen schönen Abend.

Den haben wir. Die Heizung läuft, es ist kuschelig. Draußen haben wir 9 Grad.

Freitag, 22.09.2017 Wo ist die Sonne? 145 km

Also wie das so mit der Sonne ist..irgendwie sind wir mal wieder an der falschen Stelle. Auf der Westküste sieht der Bericht besser aus. Egal jetzzt sind wir hier....
Es ist so duster. Gestern schien so schön die Sonne...tja gestern.
Nach einem langen Frühstück machen wir uns irgendwann auf den Weg.
Wir kurven durch die Butnnik und finden irgendwie nicht so recht den Weg. Wir landen auf Schotterstraßen. Das Wohnmobil sieht binnen kurzer Zeit so richtig schön dreckig aus.

Wir fahren nach einiger Irrfahrt dann ins Naturreservat Asvikeland. Und das ist gut.
Gegen 12:30 brechen wir zu einer Wanderung in den Schären auf.
Es ist eine tolle Wanderung. Die Felsen sind zwar etwas glatt und der Weg durch den Wald oft matschig, aber die Aussicht entschädigt für alles.

Statt auf dem Parkplatz stehen zu bleiben entscheiden wir uns noch fürs weiterfahren.
Aber im Süden ist es so eine Sache mit dem Übernachten.
Anvisiert hatten wir eigentlich das NSG Segersgärde. Hier sind wir mal einfach so dran vorbei gerauscht, bzw. wir haben die BeschreibungWomo Führer falsch verstanden.

Unser Hunger wird auch immer größer. Es muss jetzt langsam was her. Auf der Halbinslel Gränsö werden wir dann fündig. Gleich nach uns gesellt sich noch ein Schwede zu uns.
Der Abend ist gerettet.
Wir sind kaputt und obwohl wir nicht ein fitzel Sonne gesehen haben, brennt die Haut.

hast29 am 12 Nov 2017 16:25:10

Samstag, 23.09.2017 Grau.... vergessen die km zu notieren

Der Himmel sieht noch immer nicht besser aus. Wir haben lange geschlafen.
Gegen 10:30 Uhr machen wir uns auf den Weg und fahren noch die anderen Parkplätze an.
Wir wollen noch ein paar caches suchen und werden bei beiden nicht fündig.
Ärgerlich, aber was solls. Wir hatten einen schönen Spaziergang und nur das zählt.

Weiter geht es in die Stadt Västervik, nach etwas suchen finden wir einen Parkplatz.
Die Stadt an sich enttäuscht uns. Zudem es jetzt auch noch wieder zu nieseln anfängt.
Trotzdem laufen wir durch die schöne Altstadt und auch die Fußgängerzone besuchen wir.
Ebenfalls die Kirche, welche uns von aussen gut gefällt, aber von innen enttäuscht.

Es geht ohne Mittagstisch weiter. Auch da haben wir nichts ansprechendes gefunden.

Der nächste Stopp ist in Lunds by. Es war mal ein Bauernhof und durch die Söhne wurde dieser geteilt. Nett anzusehen, alles in Rot :-) Von hier starten auch Wanderwege. Unterwegs halten wir noch bei Senjö by, ein Land welches im alten Stil bearbeitet wird.
Wir fahren die 2 km rote Schotterstraße (jetzt sieht das Womo so richtig lecker aus) um festzustellen das wirklich alles zu hat. Da es noch immer nieselt fahren wir zurück und bauen auf Oskarshamn.
Da jetzt Kaffee und Kuchen....
Schon bei der Parkplatzsuche schwant uns das das hier heute nix wird.
Am Hafen haben die Kneipen zu. Wir finden den Womo Stellplatz..wer es mag..., gehen wieder durch bunt gestrichene Holzhäuser in die Fußgängerzone. Aber hier ist schon Feierabend.
Es ist halt Samstag. Ein Kaffee finden wir auch nicht. So gehen wir zurück zum Womo.

Ein Blick ins Buch, wir entscheiden uns, ab geht es nach Paskallavik. Hier gibt es einen Naturcampingplatz NÖTÖ. Für 100 kr. Können wir hier sehr gut am Wasser stehen.
Unterwegs haben wir noch ein Stück kuchen mitgenommen und Käse gekauft.
Wir beenden den sehr nieseligen Tag bei mitlerweile 16 Grad am Wasser.

Sonntag, 24.09.2017 die Sonne lacht ...jupiahai 261 km seit vorgestern
Von dem wirklich schön gelegenen Campingplatz fahren wir , nach dem wir V/E haben in einen strahlenden Sommertag. Wir nutzen nicht unbedingt die E22 sondern weichen auf die Nebenstaßen aus. So haben wir immer wieder abwechselung. Mal Wasser, mal gibt es einen Wald. Zwischendurch suchen wir immer mal wieder einen Cache.
Gegen 11:30 kommen wir in Kalmar an. Finden an der Burg eine Parkplatz für Wohnmbile.
Hier kann man auch übernachten. Nicht schön, aber zweckmäßig.
Wir entscheiden uns erst in die Stadt zu laufen. Uns knurrt der Magen. Mal gucken ob wir was zu essen finden. Wie schon oft erlebt ist am Sonntag nicht viel los in der Stadt. Obwohl man wirklich sagen muß, Kalmar ist einen Stopp wirklich wert. Aber erst einmal laufen wir zu dem so gerühmten Stortorget. Dort sieht man das Rathaus, die tolle Kirche ( auch von Innen nett anzusehen) , unter der Woche bestimmt schöner, da dann auch die Restaurants rings herum auf haben.
Nach etwas suchen finden wir ein griechisch aussehendes Restaurant, welches heute Buffet incl all für 150 kr. Anbietet. Thomas guckt sich das Buffet an, befindet es für sehr umfangreich und entscheidet sich dafür.
Es entpuppt sich als ein griechisch/thai/schwedisches Buffet. Also für jeden etwas. Ein umfangreiches Nachtischbuffet war auch dabei. Wir waren statt und rollten weiter zu Fuss zum Schloss. Hier tobten wir uns aus. Mitlerweile schien die Sonne und wir schauten uns draußen ausgiebig um. Auf eine Besichtigung von innen verzichteten wir.
Zurück zum Wohnmobil schauten wir uns schwedens längste Parkbank, die Gustav-Wasa-Bank, von 227 m an.
Weiter ging es über die schmaltste Stelle des schwedischen Festlandes und der Insel Öland.
Über eine 6 km lange Brücke.
Wir freuen uns auf die Insel.
Es geht erst einmal richtung Ottenby. Viele alte Windmühlen begrüßen uns. Eine Landschaft die uns ein wenig an Heide erinnert, wir aber beim nachlesen feststellen das wir im Naturschutzgebiet einer Natursteinsteppe „Stora Alvaret“ ( auf der Liste des UNESCO Welterbes) unterwegs sind. Es ist schön. Ein halt vordert selbstverständlich das Grabfeld von Gettlinge ein. Dieses Grabfeld ist fast 2 km lang. Diese Art der Gräber stammt aus dem 1. Jahrhundert. Es ist schon beeindruckend.
Nach unserem Urlaub habe ich auch noch einmal Wipikedi befragt und war beeindruckt was da alles so hintersteckt. Auf der ganzen Insel gibt es weitere dieser Felder.
Fantastisch übrigens...sie kosten keinen Eintritt ….anders wie in Schottland :-) wo für jeden Stein bezahlen muss den man sich anschauen möchte.

Wir finden einfach keinen Wanderplatz oder Badeplatz wo man übernachten könnte.
Überall ist Camping verboten . Wir landen irgendwann im Hafen von Grönhögen.
Für 150 kr. All incl. Stehen wir sehr gut und genießen die letzten Sonnenstrahlen des Tages.


Montag, 25.09.2017 20 Grad schon am Morgen.... 129 km

Der Morgen geht gut los. Die Sonne scheint und wir haben 20!!!!! Grad. Allerdings ist es windig.
Nach dem Frühstück hält uns nichts mehr. Es geht zum Leuchturm Langer Jan , im Naturschutzgebiet.
Hier begrüßen uns Vogelliebhaber wieder mit riesigen Cameras und tollen stativen.
Wir entscheiden uns für einen Wanderweg der um die 9 km hat und freuen uns an der Natur und an der Sonne. Man mag sich gar niht vorstellen was hier im Sommer los sein muss.
Wieder zurück am Wohnmobil haben wir hunger. Hmm...das Essen im Restaurant übersetzen wir uns mit Googel und finden es gut. Auch hier sind wieder Geränke und Salat und kaffee incl.
Am Ende bekommen wir eine Hirschboulette mit Gemüse und Kartoffeln und das andere Gericht ja also ein dicker Röstie oder Kartoffelauflauf mit Schweinbauch lecker gebraten. Es war sowas von lecker und frisch zubereitet. Wir hatten es etwas anders interpretiert, waren aber mit unserer Wahl vollkommen zufrieden.

Nach der Wanderung fuhren wir weiter zur Fronborg von Eketorp.
Diese Fluchtburg hat im inneren wiedererrichtete Wohnhäuser, Ställe und Getreidespeicher.
Alles auf den Fundamenten die man mal gefunden hat.
Jetzt ausserhalb der Saison konnte man umsonst hinein. Es war auch nichts los. Im Sommer wird dort das Leben „nachgespielt“. Bestimmt schön.
Aber der Stopp hatte sich glohnt.

Jetzt begann unser Nachmittag den keiner braucht. Wir brauchten Geld, wir hatten keines mehr.
In den Häfen muss man mit Bargeld bezahlen. Wir kurvten also über die Insel und stellten fest, es gibt keine Geldautomaten. Unsere Stimmung wurde immer besser. Irgendwann fragten wir jemanden. Der schickte uns nach Fjärestarden. Dort fanden wir einen Geldautomaten.
Jetzt hatten wir kronen und brauchten noch einen Platz zum schlafen. Wir fuhren wieder südlich und landeten irgendwann in Degerhamn ….und hier war das stehen frei :-). Klasse, wenigstens das hob unsere Laune. Noch ein Krabbenbrötchen und ne gute Flasche Wein und wir waren wieder ausgesöhnt.

Dienstag, 26.09.2017 Sonne, Strand und ein Matschbad 56 km

Wir fuhren wieder auf die Ostseite der Insel. Wieder eine Straße die wir nicht kannten und uns faszienierte wie diese „Alvaret“ Landschaft aussieht. Unser erster Stopp ist der kalksteinstrand von Sandby Borg. So richtig ausgeschildert ist er nicht. Eigentlich gar nicht. Nur anhand einer Karte von der Insel finden wir die Zufahrt. Auch hier sind wir mal wieder sprachlos. Ein großer Rasenparkplatz begrüßt uns. Wir freuen uns darauf ein wenig am Strand laufen zu können.
Völlig erstaunt sind wir dann als wir an die Ausgrabungsstätte Sandby Borg. Vor einigen jahren hat man hier eine Wallburg ausggraben. Bei diesen Ausgrabungen hat man Schmuckstücke gefunden.
Jetzt gräbt man noch weiter. ( Wer näheres Interesse hat, einfach mal Wipikedia bemühen.)Der Strand ist auch sehr auffällig. Sind hier doch auffällige Kalksteinplatten.
Einfach schön. Da wir gut stehen und eine schöne Aussicht haben machen wir hier auch gleich mittag.
Weit fahren wir dann allerdings auch nicht mehr. Eine Straße kurz hinter Gardby weißt uns den Weg zum Hafen von Bläsinge. Wir denken das wir dann hier ja auch noch ein wenig Spazieren gehen können.
Wir fahren hinunter zum Hafen und finden einen tollen Hafenstellplatz ( wieder mit Duschen und allem was man braucht) vor.
Für 100 Kronen entscheiden wir uns schnell und bleiben. Es ist noch früh und wir entscheiden uns für eine schöne Wanderung. Af der Karte sieht es aus als ob man bis Gardby Hafen laufen kann am Strand. Dort ist ein Cache. Also hin. Es lässt sich auch gut laufen. Bis ...ja bis...der Strand irgendwie matschig wird. Wir folgen dem Trampelpfad den die anderen schon vorherng gegangen sind.
Auf einmal war auch dieser Pfad zu ende. Aber die Jagd nach einem Cache war ja groß...und dann passierte es. Mein Fuß bzw. Bein war weg und ich lag im Matsch und kam nicht mehr raus. Ich sackte bei jeder Bewegung weg. Thomas konnte mich dann irgendwie raus ziehen. Auch seine Füsse sackten ein. Ich sah aus.....aber ich war gerettet.
Wir liefen zurück zum Stellplatz wo ich erst mal duschte.Danach gab es Kaffee und kekese..( die Milch war sauer). Am späten Nachmittag machten wir noch einen Spaziergang.
Der Platz ist wirklich sehr schön. Leider habe wir kein Foto gemacht.

Mittwoch, 27.09.2017 Geocaching und ein schnelles Ende

Die Nacht war früh zu ende, der Nachbar hatte vergessen seine Alarmanlage auszustellen.
So heulte diese um kurz vor 7:00 und ich war wach ….grrrr.....
Aber man konnte schön der Brandung lauschen. Also hab ich noch bis kurz nach 8:00 durchgehalten.
Nach dem Frühstück ging es los. Auf unserer Strecke waren lauter Caches. Wir hielten u.a. an mehreren gut erhaltenen Windmühlen welche man sich auch von Innen ansehen konnte. Dann sind wir in Himmelsberga zum Freiluftmuseum abgebogen. Leider hatte dies auch zu.
Unterwegs fanden wir dann auch noch einen ICA, kauften das notwendigste und fuhren weiter. Weit kamen wir wieder nicht. Der Hafen von Böda ließ uns den Tag beenden. Wir zahlten 140 kr. Hätten auch die versaute Wäsche von gestern waschen können...aber wir haben noch genug zum anziehen.
Der erste Weg führt zum Fischladen. Frischer geräucherter Fisch. Es gab leckern Lachs. Hmmmm.... ein Traum. Danach bewegten wir uns dann tatsächlich noch ein wenig am wirklich weißen Sandstrand. Weit kamen wir nicht. War nicht schlimm. Zum kaffee mussten wir zurück sein um unsere gekaufte Zimtschnecken zu essen.
Wir gammelten und ließen den Tag Tag sein .

Donnerstag, 28.09.2017 Die Trolle lassen uns in Ruh km 39

Nach dem ausschlafen machten wir uns wieder bei strahlenden sonnnschein auf den Weg zum Naturpark Trollskogen. Dieser Park ist an der Nordöstlichen Spitze von Öland. Im 15. Jahrhundert war er ein wichtiger Flottenstützpunkt.
Wir entscheiden uns für den großen Rundwanderweg. Am Anfang laufen wir am weißen grobsteinigen Strand lang.
Wir sehen das alte Wrack, des Schoners Swiks, der an euben stürmischen Dezembertag im Jahr 1926 strandete. Die Überreste verwahrlosen nun noch so dahin
Weiter gingen wir durch den alten Kiefernwald, die ältesten Bäume sind fast 200 Jahre alt.
Im Kiefernwald stehen laut Infotafel rund 30 mächtige Eichen. Die dickste und alteste Eiche Ölands ist die Trolleken ( Trolleiche). Das ganze Gebiet macht einen Eindruck wie ein Trollwald. Daher kammmt aua auch der Name.
Wenn man weiter geht sieht man die Linie der östlichen und westlichen Schanze.
Auch die mitlerweile uns bekannten Gräber sehen wir.
Wir kommen an eine komische Vertiefung.
Einer alten Sage nach ist diese lange schmale Vertiefung im Boden die letzte Ruhestätte eines gestrandeten Schiffes. Auf dem Grund der Senke gibt es einen Brunnen. Das Wasser soll übernatürliche Kräfte haben.
Im Krieg gegen Dänemark im 15. Jahrundert wurden hier Vorräte gelagert.

Überrascht sind wir dann von der Westseite der Landzunge. Ist die Ostseite doch von fechten Strandwiesen mit Gras bewachsen gekennzeichnet. Der anderen Seite sieht man das Wetter der offenen Ostsee an. Wieder zurück am Womo überlegen wir wie wir den Tag, der ja eigntlich noch jung ist verbringen. Die Wanderung hat so um die 2 Stunden gedauert. Das angeschlossene Naturum, welches eine Ausstellung vieten soll wird gerade neu gebaut. So entschließen wir uns mal weiter zu fahren. Kurz wieder auf der Hauptstraße geht ein Weg ab nach Nabberlund.
Wir finden den alten Fährhafen als Stellplatz vor.
Wie gesagt, die Sonne scheint, der Stellplatz sieht zu einladend aus, wir bleiben...
D.H. Wir fahren erst noch einmal Byxelkrok, in der Hoffnung dort einen CIA laden zu finden.
Ein paar Lebesmittel zum Abendessen und eine leckere Zimtschnecke würden uns den Tag natürlich noc verssüßen. Schließlich waren wir heute um die 7 km wander.

Wir werden nicht enttäuscht, der Stellplatz hier liegt auch am Hafen und ist brechend voll. Wir kaufen schnell ein, gucken noch bei der Räucherei vorbei (leider schon) und fahren wieder zurück zu „unseren Entdeckten“ Platz.
Eingeparkt in der ersten Reihe, Stühle raus und Füße hoch....Es ist jetzt kurz vor 14:00 Uhr und wir machen Feierabend.

Freitag, 29.09.2017 Hugo und die Krabbe KM 74
Die Nacht war echt windig. Der Himmel sieht heute nicht gut aus. Mal sehen was uns erwartet.
Allerdings zeigt das Thermometer wieder 15 Grad an. Wenn der Wind nicht wäre, wäre es echt warm.
Wir fahren auf die Nordwestliche Spitze von Ölhom, zum langen Erik. Erbaut 1845, noch lange im Betrieb. Heute hat man eine Lampe an den Leuchtturm richtung offene See gebaut, die immer bei sturm und Nebel läuchtet.
Auch hier ist es im Sommer bestimmt nett. Jetzt haben die beiden Kaffees zu. Wir machen den kurzen Spaziergang um die Spitze herum und fahren dann ein Stück weiter bis zum Neptuns Acker.
Wir hatten uns gestern im vorbeifahren schon einen „wunderbeutel über so viel Kies“ angehangen.
Aber hier zu laufen ist wirklich sehr schön.
Im Sommer blühen hier blaue Blumen und lassen es von weitem Aussehen als ob es schon das Meer wäre. WIPikedi gucken!!!

Nach der Wanderung fahren wir nach Bryxelkrok, sehen das der Fischladen auf hat.
Wir parken am Ende des Ortes und nehmen auf dem Weg zum Fischladen noch einen Cache mit.
Im Fischladen kaufen wir uns warm geräucherten Lachs und ein,hier in Schweden eigeentlich Nationalgericht, Krabbenbrötchen. Auf dem Rückweg entdecken wir in den kleinen Geschäften am Strand das es frisch gekochte Hummer gibt. 225 Kronen kostet das Teil. Wir kennen beide keinen Hummer. Da das Portemonaie im Urlaub lockerer sitzt nehmen wir einen mit.
Mal sehen ob der schmeckt.
Nach unserem Einkauf geht es weiter.
Überall sind Feste zum Erntedank. Hier Skördefest genannt. Es sind total viele Wohnmobile auf einmal unterwegs. Ehe wir uns versehen landen wir im Hafen von Karehamn. Hier bekommen wir einen Platz in der ersten Reihe. Wir sind wieder an der Ostküste und der Wind kommt auf erster Hand.
Wir parken ein, hier im Ort ist der Teufel los. Ehe wir uns versehen steht der Hafenmeister neben uns und kassiert 140 kr. Wie üblich gibt es die Codenummer für die Dusche und Toilette dazu.
Nachdem wir uns das Krabbenbrötchen geteilt haben (es ist so viel das wir es gar nicht schaffen), ziehen wir uns an und gucken uns den Hafen an.
Viel Spazierengehen ist hier nicht, aber wir waren ja schon unterwegs.
Es gibt Stände die frisches Gemüse und Kartoffeln verkaufen, Schnaps und Öl, es gibt Paella, und einen Fischladen. Hätten wir das eher gewussst.
Am Abend ist Musik angekündigt. Na ja gucken wir mal.d ich am besten, aber ich brauch es nicht wieder. Am besten fand ich den Lachs den wir danach noch ein winziges Stück gegessen haben.

Da wir einen richtig guten Wein aufgemacht hatten, entschieden wir uns nicht zum Country Abend zu gehen sondern unseren Wein auszutrinken. Irgendwie fand ich e
Zurück am Womo gibt es einen Kaffee und aus Ermangelung eines Kuchens trinken wir einen Grappa, was uns ein Daumenhoch vom Nachbarn einbringt.


Der Abend ist ja für Hugo, den Hummer reserviert. Als erstes gucke ich mir im Netz mal an wie das so geht. Danach mache ich es so wie gesagt und bin erstaunt das wir bis auf die Zangen kein Bordwerkzeug ( eine Zange) benötigen.
Tja und nun zum Geschmack....also es war i.O., das Zangenfleisch fans echt kalt draußen...

Samstag, 30.09.2017 Wo kommen die Womos her? KM 22

Hat eigentlich jeder Schwede ein Wohnmobil? Gefühlt muss man sagen JA.
Wir wollen uns Borgholm anschauen. Schon auf dem Weg dorthin fahren wir an voöllig überfüllten Campingplätzen vorbei. Es kommen uns etliche Wohnmobile entgegen.
Die Sonne scheint heute auch wieder was will man da auch zu Hause?
Als wir in Borgholm hineinfahren gibt es eine Wiese, voll mit Womos.
Wir entschließen uns es am Stellplatz am Hafen zu probieren. Vielleicht haben wir ja Glück.
Soviele Womos die raus fahren, soviele fahren auch rein.
Und was soll man sagen, wir bekommen einen kleinen Platz mit Blick auf die See und Schweden.
Borgholm liegt an der wesentich ruhigeren Westküste. Wir gucken als auf Schweden.

Wir ziehen uns an und marschieren als erstes zur Burg. Wir sind dort nicht allein. Die Parkplöätze sind alle voll, ein ganzes Feld voll Wohnmobilen....
In der Burg ist ein Mittelalterliches Fest. Eintritt 70 Kronen.
Von der Burg sind wir beeindruckt. (Wipi) Die Mauern sind gut erhalten. Leider kann man heute die Ausstellung nicht anschauen.
Wir kaufen eingelegten Käse, Essen eine Lammbratwurst..kaufen für richtig viel Geld ein paar gebrannte Mandeln, ehe wir wieder hinunter laufen in den Ort.
Hier ist der Teufel los. Wir lassen uns treiben und probieren uns durch die ganzen Stände.
Auch hier kann man wieder Obst und Gemüse, Käse und Marmelade und und und kaufen.
Wir erliegen den Käsestand von Arla.
Außerdem können wir nicht am Bäcker vorbei...hmmm....auch hier kaufen wir uns ein Stück kuchen und gehen dann erst mal zum Womo zurück ehe wir eine Pause einlegen.
Schließlich darf der leckere Schwedische Kuchen ( wenn er doch nur nicht so süß lecker wäre)
mit Blick auf die See verspeist wird.

Nachdem wir uns ausgeruht haben, wackeln wir noch mal zum Badehaus, gucken uns die Kirche an, genießen die Stimmung in der Stadt, wo jetzt auch Musik gemacht wird.
Die Straßencafes sind voll und die Schweden genißen ihren Tag bei Bier und Wwein.Wir kaufen uns spontan einen Karton voll Pfifferlingen...kehren noch beim Netto ein, ehe wir wieder zurück zum Womo schlendeern.
Überall stehen Wohnmobile. Es ist ein Wahnsinn. Wer hin und wieder zum Caravan Salon fährt, so ist es hier mit den Stellplätzen.

Wir putzen die Pfiffeerlinge (1,5 KG) bereiten ein leckeres Essen daraus zu und freuen uns über diesen gelungenen Tag.

Gegen 21:00 Uhr wird der Tag mit 2 aufeineranderfolgenden Feuerwerken beendet. Es war echt schön.
onntag, 01.10.2017 Die Karawane zieht weiter.... km 177

Wir hören wie die Womos bereits abfahren, wo wir doch immer noch im Bett liegen.
Warmum, das sehen wir auf der sTraße. Alle wollen nach Hause und alle von der Insel runter.
In der Nebensaison gibt es nur diesen einen Weg. Im Sommer fahren noch zusätzlich Fähren.
Auch wir verabschieden uns von dieser wirklich schönen Insel. Empfehlenswert ist hier ein Fahrrad. Wir wollten die Insel in 3 Tagen mal umfahren und waren nun eine ganze Woche hier.
Man hat uns erzählt das im Sommer das Wetter hier sehr gut und es auch warm (der Schwede sprach von heiß, aber die laufen hier ja auch bei 15 Grad in kurzer Hose) sei.
Von uns auf alle Fälle ein MUST HAVE öfters in Schweden war.

Wir schlagen den Weg richtung Süden ein, fahren über die E22 bis nach Karlskrona.
Hier parken wir am Hafen ( gibt auch einen Womoplatz ) und wandern gezielt in die Stadt.
Am Abend muss hier Party gewesen sein. Oktoberfest.
Es wird fleißig abgebaut. Wie immer am Sonntag ist hier nix los und was zu essen finden wir nicht.
So gucken wir uns den Sortorget an. Dieser wurde dem Piazza del Popoloz von zwe in Rom nachempfunden.
Wie dort wird der Platz von zwei imposanten Kirchen flankiert.
Leider war der Abbau des festes in vollem Gange, die eine der Kirchen wegen renovierung geschlossen, so das wir nur einen Blick in die eine Kirche werfen konnten.
Auf alle Fälle steht diese Stadt auf dem Zettel der „das müssen wir noch mal sehen“ .
Das Marinemuseum hatte Thomas ja nun doch gereizt.
Durch Zufall ( oder auch hunger) stoppten wir in Ronneby.
Der ADAC machte uns auf das Viertel Bergslagen aufmerksam.
Durch Zufall landeten wir vor dem Kunstmuseum. Das Restaurant bot noch Buffet für 99 kr. Pro person an. Hunger hatten wir, das essen sah super aus, so stärkten wir uns erst einmal bevor wir die von der ADAC empfohlene Heilige-Geist-Kirche anschauen wollten.
Leider war sie zu. Als wir das Gelände verlassen wollten sprach uns ein mann an ob wir uns die Kirche ansehen wollen.
Gerne bejahten wir.
Was wir dann zu sehen bekamen machte uns sprachlos.
Die ältesten Teile der Kirche stammen vom Ende des 13. jahrhunderts. Die Malereien sind alle noch original und wurden nur gereinigt. Es wird dabei eine Geschichte erzählt.
Och schreiben

Nach diesem Besuch waren wir sprachlos. Die Kirche muss man sich anschauen.

Unseren Tag beendeten wir im Hafen von Ronneby. Der Platz liegt am Ende vom Hafen. Wir setzten uns in den Windschatten und genossen die restliche Sonne.

02.10.

Regen....nach Hause

Säcker am 12 Nov 2017 19:53:52

Hallo Sabine, dein Bericht auf eurer HP hat wieder so richtig Lust auf Schweden gemacht.
Vielen Dank
und

hast29 am 15 Nov 2017 06:37:59

Danke Hans-Werner,

es war auch eine schöne Ecke von Schweden.
Wir sind noch immer total begeistert.

Nur in der Hauptsaison soll es seeeeeehr voll dort werden.

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