Samstag, 23.09.2017 Grau.... vergessen die km zu notieren
Der Himmel sieht noch immer nicht besser aus. Wir haben lange geschlafen.
Gegen 10:30 Uhr machen wir uns auf den Weg und fahren noch die anderen Parkplätze an.
Wir wollen noch ein paar caches suchen und werden bei beiden nicht fündig.
Ärgerlich, aber was solls. Wir hatten einen schönen Spaziergang und nur das zählt.
Weiter geht es in die Stadt Västervik, nach etwas suchen finden wir einen Parkplatz.
Die Stadt an sich enttäuscht uns. Zudem es jetzt auch noch wieder zu nieseln anfängt.
Trotzdem laufen wir durch die schöne Altstadt und auch die Fußgängerzone besuchen wir.
Ebenfalls die Kirche, welche uns von aussen gut gefällt, aber von innen enttäuscht.
Es geht ohne Mittagstisch weiter. Auch da haben wir nichts ansprechendes gefunden.
Der nächste Stopp ist in Lunds by. Es war mal ein Bauernhof und durch die Söhne wurde dieser geteilt. Nett anzusehen, alles in Rot :-) Von hier starten auch Wanderwege. Unterwegs halten wir noch bei Senjö by, ein Land welches im alten Stil bearbeitet wird.
Wir fahren die 2 km rote Schotterstraße (jetzt sieht das Womo so richtig lecker aus) um festzustellen das wirklich alles zu hat. Da es noch immer nieselt fahren wir zurück und bauen auf Oskarshamn.
Da jetzt Kaffee und Kuchen....
Schon bei der Parkplatzsuche schwant uns das das hier heute nix wird.
Am Hafen haben die Kneipen zu. Wir finden den Womo Stellplatz..wer es mag..., gehen wieder durch bunt gestrichene Holzhäuser in die Fußgängerzone. Aber hier ist schon Feierabend.
Es ist halt Samstag. Ein Kaffee finden wir auch nicht. So gehen wir zurück zum Womo.
Ein Blick ins Buch, wir entscheiden uns, ab geht es nach Paskallavik. Hier gibt es einen Naturcampingplatz NÖTÖ. Für 100 kr. Können wir hier sehr gut am Wasser stehen.
Unterwegs haben wir noch ein Stück kuchen mitgenommen und Käse gekauft.
Wir beenden den sehr nieseligen Tag bei mitlerweile 16 Grad am Wasser.
Sonntag, 24.09.2017 die Sonne lacht ...jupiahai 261 km seit vorgestern
Von dem wirklich schön gelegenen Campingplatz fahren wir , nach dem wir V/E haben in einen strahlenden Sommertag. Wir nutzen nicht unbedingt die E22 sondern weichen auf die Nebenstaßen aus. So haben wir immer wieder abwechselung. Mal Wasser, mal gibt es einen Wald. Zwischendurch suchen wir immer mal wieder einen Cache.
Gegen 11:30 kommen wir in Kalmar an. Finden an der Burg eine Parkplatz für Wohnmbile.
Hier kann man auch übernachten. Nicht schön, aber zweckmäßig.
Wir entscheiden uns erst in die Stadt zu laufen. Uns knurrt der Magen. Mal gucken ob wir was zu essen finden. Wie schon oft erlebt ist am Sonntag nicht viel los in der Stadt. Obwohl man wirklich sagen muß, Kalmar ist einen Stopp wirklich wert. Aber erst einmal laufen wir zu dem so gerühmten Stortorget. Dort sieht man das Rathaus, die tolle Kirche ( auch von Innen nett anzusehen) , unter der Woche bestimmt schöner, da dann auch die Restaurants rings herum auf haben.
Nach etwas suchen finden wir ein griechisch aussehendes Restaurant, welches heute Buffet incl all für 150 kr. Anbietet. Thomas guckt sich das Buffet an, befindet es für sehr umfangreich und entscheidet sich dafür.
Es entpuppt sich als ein griechisch/thai/schwedisches Buffet. Also für jeden etwas. Ein umfangreiches Nachtischbuffet war auch dabei. Wir waren statt und rollten weiter zu Fuss zum Schloss. Hier tobten wir uns aus. Mitlerweile schien die Sonne und wir schauten uns draußen ausgiebig um. Auf eine Besichtigung von innen verzichteten wir.
Zurück zum Wohnmobil schauten wir uns schwedens längste Parkbank, die Gustav-Wasa-Bank, von 227 m an.
Weiter ging es über die schmaltste Stelle des schwedischen Festlandes und der Insel Öland.
Über eine 6 km lange Brücke.
Wir freuen uns auf die Insel.
Es geht erst einmal richtung Ottenby. Viele alte Windmühlen begrüßen uns. Eine Landschaft die uns ein wenig an Heide erinnert, wir aber beim nachlesen feststellen das wir im Naturschutzgebiet einer Natursteinsteppe „Stora Alvaret“ ( auf der Liste des UNESCO Welterbes) unterwegs sind. Es ist schön. Ein halt vordert selbstverständlich das Grabfeld von Gettlinge ein. Dieses Grabfeld ist fast 2 km lang. Diese Art der Gräber stammt aus dem 1. Jahrhundert. Es ist schon beeindruckend.
Nach unserem Urlaub habe ich auch noch einmal Wipikedi befragt und war beeindruckt was da alles so hintersteckt. Auf der ganzen Insel gibt es weitere dieser Felder.
Fantastisch übrigens...sie kosten keinen Eintritt ….anders wie in Schottland :-) wo für jeden Stein bezahlen muss den man sich anschauen möchte.
Wir finden einfach keinen Wanderplatz oder Badeplatz wo man übernachten könnte.
Überall ist Camping verboten . Wir landen irgendwann im Hafen von Grönhögen.
Für 150 kr. All incl. Stehen wir sehr gut und genießen die letzten Sonnenstrahlen des Tages.
Montag, 25.09.2017 20 Grad schon am Morgen.... 129 km
Der Morgen geht gut los. Die Sonne scheint und wir haben 20!!!!! Grad. Allerdings ist es windig.
Nach dem Frühstück hält uns nichts mehr. Es geht zum Leuchturm Langer Jan , im Naturschutzgebiet.
Hier begrüßen uns Vogelliebhaber wieder mit riesigen Cameras und tollen stativen.
Wir entscheiden uns für einen Wanderweg der um die 9 km hat und freuen uns an der Natur und an der Sonne. Man mag sich gar niht vorstellen was hier im Sommer los sein muss.
Wieder zurück am Wohnmobil haben wir hunger. Hmm...das Essen im Restaurant übersetzen wir uns mit Googel und finden es gut. Auch hier sind wieder Geränke und Salat und kaffee incl.
Am Ende bekommen wir eine Hirschboulette mit Gemüse und Kartoffeln und das andere Gericht ja also ein dicker Röstie oder Kartoffelauflauf mit Schweinbauch lecker gebraten. Es war sowas von lecker und frisch zubereitet. Wir hatten es etwas anders interpretiert, waren aber mit unserer Wahl vollkommen zufrieden.
Nach der Wanderung fuhren wir weiter zur Fronborg von Eketorp.
Diese Fluchtburg hat im inneren wiedererrichtete Wohnhäuser, Ställe und Getreidespeicher.
Alles auf den Fundamenten die man mal gefunden hat.
Jetzt ausserhalb der Saison konnte man umsonst hinein. Es war auch nichts los. Im Sommer wird dort das Leben „nachgespielt“. Bestimmt schön.
Aber der Stopp hatte sich glohnt.
Jetzt begann unser Nachmittag den keiner braucht. Wir brauchten Geld, wir hatten keines mehr.
In den Häfen muss man mit Bargeld bezahlen. Wir kurvten also über die Insel und stellten fest, es gibt keine Geldautomaten. Unsere Stimmung wurde immer besser. Irgendwann fragten wir jemanden. Der schickte uns nach Fjärestarden. Dort fanden wir einen Geldautomaten.
Jetzt hatten wir kronen und brauchten noch einen Platz zum schlafen. Wir fuhren wieder südlich und landeten irgendwann in Degerhamn ….und hier war das stehen frei :-). Klasse, wenigstens das hob unsere Laune. Noch ein Krabbenbrötchen und ne gute Flasche Wein und wir waren wieder ausgesöhnt.
Dienstag, 26.09.2017 Sonne, Strand und ein Matschbad 56 km
Wir fuhren wieder auf die Ostseite der Insel. Wieder eine Straße die wir nicht kannten und uns faszienierte wie diese „Alvaret“ Landschaft aussieht. Unser erster Stopp ist der kalksteinstrand von Sandby Borg. So richtig ausgeschildert ist er nicht. Eigentlich gar nicht. Nur anhand einer Karte von der Insel finden wir die Zufahrt. Auch hier sind wir mal wieder sprachlos. Ein großer Rasenparkplatz begrüßt uns. Wir freuen uns darauf ein wenig am Strand laufen zu können.
Völlig erstaunt sind wir dann als wir an die Ausgrabungsstätte Sandby Borg. Vor einigen jahren hat man hier eine Wallburg ausggraben. Bei diesen Ausgrabungen hat man Schmuckstücke gefunden.
Jetzt gräbt man noch weiter. ( Wer näheres Interesse hat, einfach mal Wipikedia bemühen.)Der Strand ist auch sehr auffällig. Sind hier doch auffällige Kalksteinplatten.
Einfach schön. Da wir gut stehen und eine schöne Aussicht haben machen wir hier auch gleich mittag.
Weit fahren wir dann allerdings auch nicht mehr. Eine Straße kurz hinter Gardby weißt uns den Weg zum Hafen von Bläsinge. Wir denken das wir dann hier ja auch noch ein wenig Spazieren gehen können.
Wir fahren hinunter zum Hafen und finden einen tollen Hafenstellplatz ( wieder mit Duschen und allem was man braucht) vor.
Für 100 Kronen entscheiden wir uns schnell und bleiben. Es ist noch früh und wir entscheiden uns für eine schöne Wanderung. Af der Karte sieht es aus als ob man bis Gardby Hafen laufen kann am Strand. Dort ist ein Cache. Also hin. Es lässt sich auch gut laufen. Bis ...ja bis...der Strand irgendwie matschig wird. Wir folgen dem Trampelpfad den die anderen schon vorherng gegangen sind.
Auf einmal war auch dieser Pfad zu ende. Aber die Jagd nach einem Cache war ja groß...und dann passierte es. Mein Fuß bzw. Bein war weg und ich lag im Matsch und kam nicht mehr raus. Ich sackte bei jeder Bewegung weg. Thomas konnte mich dann irgendwie raus ziehen. Auch seine Füsse sackten ein. Ich sah aus.....aber ich war gerettet.
Wir liefen zurück zum Stellplatz wo ich erst mal duschte.Danach gab es Kaffee und kekese..( die Milch war sauer). Am späten Nachmittag machten wir noch einen Spaziergang.
Der Platz ist wirklich sehr schön. Leider habe wir kein Foto gemacht.
Mittwoch, 27.09.2017 Geocaching und ein schnelles Ende
Die Nacht war früh zu ende, der Nachbar hatte vergessen seine
Alarmanlage auszustellen.
So heulte diese um kurz vor 7:00 und ich war wach ….grrrr.....
Aber man konnte schön der Brandung lauschen. Also hab ich noch bis kurz nach 8:00 durchgehalten.
Nach dem Frühstück ging es los. Auf unserer Strecke waren lauter Caches. Wir hielten u.a. an mehreren gut erhaltenen Windmühlen welche man sich auch von Innen ansehen konnte. Dann sind wir in Himmelsberga zum Freiluftmuseum abgebogen. Leider hatte dies auch zu.
Unterwegs fanden wir dann auch noch einen ICA, kauften das notwendigste und fuhren weiter. Weit kamen wir wieder nicht. Der Hafen von Böda ließ uns den Tag beenden. Wir zahlten 140 kr. Hätten auch die versaute Wäsche von gestern
waschen können...aber wir haben noch genug zum anziehen.
Der erste Weg führt zum Fischladen. Frischer geräucherter Fisch. Es gab leckern Lachs. Hmmmm.... ein Traum. Danach bewegten wir uns dann tatsächlich noch ein wenig am wirklich weißen Sandstrand. Weit kamen wir nicht. War nicht schlimm. Zum kaffee mussten wir zurück sein um unsere gekaufte Zimtschnecken zu essen.
Wir gammelten und ließen den Tag Tag sein .
Donnerstag, 28.09.2017 Die Trolle lassen uns in Ruh km 39
Nach dem ausschlafen machten wir uns wieder bei strahlenden sonnnschein auf den Weg zum Naturpark Trollskogen. Dieser Park ist an der Nordöstlichen Spitze von Öland. Im 15. Jahrhundert war er ein wichtiger Flottenstützpunkt.
Wir entscheiden uns für den großen Rundwanderweg. Am Anfang laufen wir am weißen grobsteinigen Strand lang.
Wir sehen das alte Wrack, des Schoners Swiks, der an euben stürmischen Dezembertag im Jahr 1926 strandete. Die Überreste verwahrlosen nun noch so dahin
Weiter gingen wir durch den alten Kiefernwald, die ältesten Bäume sind fast 200 Jahre alt.
Im Kiefernwald stehen laut Infotafel rund 30 mächtige Eichen. Die dickste und alteste Eiche Ölands ist die Trolleken ( Trolleiche). Das ganze Gebiet macht einen Eindruck wie ein Trollwald. Daher kammmt aua auch der Name.
Wenn man weiter geht sieht man die Linie der östlichen und westlichen Schanze.
Auch die mitlerweile uns bekannten Gräber sehen wir.
Wir kommen an eine komische Vertiefung.
Einer alten Sage nach ist diese lange schmale Vertiefung im Boden die letzte Ruhestätte eines gestrandeten Schiffes. Auf dem Grund der Senke gibt es einen Brunnen. Das Wasser soll übernatürliche Kräfte haben.
Im Krieg gegen Dänemark im 15. Jahrundert wurden hier Vorräte gelagert.
Überrascht sind wir dann von der Westseite der Landzunge. Ist die Ostseite doch von fechten Strandwiesen mit Gras bewachsen gekennzeichnet. Der anderen Seite sieht man das Wetter der offenen
Ostsee an. Wieder zurück am Womo überlegen wir wie wir den Tag, der ja eigntlich noch jung ist verbringen. Die Wanderung hat so um die 2 Stunden gedauert. Das angeschlossene Naturum, welches eine Ausstellung vieten soll wird gerade neu gebaut. So entschließen wir uns mal weiter zu fahren. Kurz wieder auf der Hauptstraße geht ein Weg ab nach Nabberlund.
Wir finden den alten Fährhafen als Stellplatz vor.
Wie gesagt, die Sonne scheint, der Stellplatz sieht zu einladend aus, wir bleiben...
D.H. Wir fahren erst noch einmal Byxelkrok, in der Hoffnung dort einen CIA laden zu finden.
Ein paar Lebesmittel zum Abendessen und eine leckere Zimtschnecke würden uns den Tag natürlich noc verssüßen. Schließlich waren wir heute um die 7 km wander.
Wir werden nicht enttäuscht, der Stellplatz hier liegt auch am Hafen und ist brechend voll. Wir kaufen schnell ein, gucken noch bei der Räucherei vorbei (leider schon) und fahren wieder zurück zu „unseren Entdeckten“ Platz.
Eingeparkt in der ersten Reihe, Stühle raus und Füße hoch....Es ist jetzt kurz vor 14:00 Uhr und wir machen Feierabend.
Freitag, 29.09.2017 Hugo und die Krabbe KM 74
Die Nacht war echt windig. Der Himmel sieht heute nicht gut aus. Mal sehen was uns erwartet.
Allerdings zeigt das Thermometer wieder 15 Grad an. Wenn der Wind nicht wäre, wäre es echt warm.
Wir fahren auf die Nordwestliche Spitze von Ölhom, zum langen Erik. Erbaut 1845, noch lange im Betrieb. Heute hat man eine Lampe an den Leuchtturm richtung offene See gebaut, die immer bei sturm und Nebel läuchtet.
Auch hier ist es im Sommer bestimmt nett. Jetzt haben die beiden Kaffees zu. Wir machen den kurzen Spaziergang um die Spitze herum und fahren dann ein Stück weiter bis zum Neptuns Acker.
Wir hatten uns gestern im vorbeifahren schon einen „wunderbeutel über so viel Kies“ angehangen.
Aber hier zu laufen ist wirklich sehr schön.
Im Sommer blühen hier blaue Blumen und lassen es von weitem Aussehen als ob es schon das Meer wäre. WIPikedi gucken!!!
Nach der Wanderung fahren wir nach Bryxelkrok, sehen das der Fischladen auf hat.
Wir parken am Ende des Ortes und nehmen auf dem Weg zum Fischladen noch einen Cache mit.
Im Fischladen kaufen wir uns warm geräucherten Lachs und ein,hier in Schweden eigeentlich Nationalgericht, Krabbenbrötchen. Auf dem Rückweg entdecken wir in den kleinen Geschäften am Strand das es frisch gekochte Hummer gibt. 225 Kronen kostet das Teil. Wir kennen beide keinen Hummer. Da das Portemonaie im Urlaub lockerer sitzt nehmen wir einen mit.
Mal sehen ob der schmeckt.
Nach unserem Einkauf geht es weiter.
Überall sind Feste zum Erntedank. Hier Skördefest genannt. Es sind total viele
Wohnmobile auf einmal unterwegs. Ehe wir uns versehen landen wir im Hafen von Karehamn. Hier bekommen wir einen Platz in der ersten Reihe. Wir sind wieder an der Ostküste und der Wind kommt auf erster Hand.
Wir parken ein, hier im Ort ist der Teufel los. Ehe wir uns versehen steht der Hafenmeister neben uns und kassiert 140 kr. Wie üblich gibt es die Codenummer für die Dusche und Toilette dazu.
Nachdem wir uns das Krabbenbrötchen geteilt haben (es ist so viel das wir es gar nicht schaffen), ziehen wir uns an und gucken uns den Hafen an.
Viel Spazierengehen ist hier nicht, aber wir waren ja schon unterwegs.
Es gibt Stände die frisches Gemüse und Kartoffeln verkaufen, Schnaps und Öl, es gibt Paella, und einen Fischladen. Hätten wir das eher gewussst.
Am Abend ist Musik angekündigt. Na ja gucken wir mal.d ich am besten, aber ich brauch es nicht wieder. Am besten fand ich den Lachs den wir danach noch ein winziges Stück gegessen haben.
Da wir einen richtig guten Wein aufgemacht hatten, entschieden wir uns nicht zum Country Abend zu gehen sondern unseren Wein auszutrinken. Irgendwie fand ich e
Zurück am Womo gibt es einen Kaffee und aus Ermangelung eines Kuchens trinken wir einen Grappa, was uns ein Daumenhoch vom Nachbarn einbringt.
Der Abend ist ja für Hugo, den Hummer reserviert. Als erstes gucke ich mir im Netz mal an wie das so geht. Danach mache ich es so wie gesagt und bin erstaunt das wir bis auf die Zangen kein Bordwerkzeug ( eine Zange) benötigen.
Tja und nun zum Geschmack....also es war i.O., das Zangenfleisch fans echt kalt draußen...
Samstag, 30.09.2017 Wo kommen die Womos her? KM 22
Hat eigentlich jeder Schwede ein Wohnmobil? Gefühlt muss man sagen JA.
Wir wollen uns Borgholm anschauen. Schon auf dem Weg dorthin fahren wir an voöllig überfüllten Campingplätzen vorbei. Es kommen uns etliche Wohnmobile entgegen.
Die Sonne scheint heute auch wieder was will man da auch zu Hause?
Als wir in Borgholm hineinfahren gibt es eine Wiese, voll mit Womos.
Wir entschließen uns es am Stellplatz am Hafen zu probieren. Vielleicht haben wir ja Glück.
Soviele Womos die raus fahren, soviele fahren auch rein.
Und was soll man sagen, wir bekommen einen kleinen Platz mit Blick auf die See und Schweden.
Borgholm liegt an der wesentich ruhigeren Westküste. Wir gucken als auf Schweden.
Wir ziehen uns an und marschieren als erstes zur Burg. Wir sind dort nicht allein. Die Parkplöätze sind alle voll, ein ganzes Feld voll Wohnmobilen....
In der Burg ist ein Mittelalterliches Fest. Eintritt 70 Kronen.
Von der Burg sind wir beeindruckt. (Wipi) Die Mauern sind gut erhalten. Leider kann man heute die Ausstellung nicht anschauen.
Wir kaufen eingelegten Käse, Essen eine Lammbratwurst..kaufen für richtig viel Geld ein paar gebrannte Mandeln, ehe wir wieder hinunter laufen in den Ort.
Hier ist der Teufel los. Wir lassen uns treiben und probieren uns durch die ganzen Stände.
Auch hier kann man wieder Obst und Gemüse, Käse und Marmelade und und und kaufen.
Wir erliegen den Käsestand von Arla.
Außerdem können wir nicht am Bäcker vorbei...hmmm....auch hier kaufen wir uns ein Stück kuchen und gehen dann erst mal zum Womo zurück ehe wir eine Pause einlegen.
Schließlich darf der leckere Schwedische Kuchen ( wenn er doch nur nicht so süß lecker wäre)
mit Blick auf die See verspeist wird.
Nachdem wir uns ausgeruht haben, wackeln wir noch mal zum Badehaus, gucken uns die Kirche an, genießen die Stimmung in der Stadt, wo jetzt auch Musik gemacht wird.
Die Straßencafes sind voll und die Schweden genißen ihren Tag bei Bier und Wwein.Wir kaufen uns spontan einen Karton voll Pfifferlingen...kehren noch beim Netto ein, ehe wir wieder zurück zum Womo schlendeern.
Überall stehen Wohnmobile. Es ist ein Wahnsinn. Wer hin und wieder zum Caravan Salon fährt, so ist es hier mit den Stellplätzen.
Wir putzen die Pfiffeerlinge (1,5 KG) bereiten ein leckeres Essen daraus zu und freuen uns über diesen gelungenen Tag.
Gegen 21:00 Uhr wird der Tag mit 2 aufeineranderfolgenden Feuerwerken beendet. Es war echt schön.
onntag, 01.10.2017 Die Karawane zieht weiter.... km 177
Wir hören wie die Womos bereits abfahren, wo wir doch immer noch im Bett liegen.
Warmum, das sehen wir auf der sTraße. Alle wollen nach Hause und alle von der Insel runter.
In der Nebensaison gibt es nur diesen einen Weg. Im Sommer fahren noch zusätzlich Fähren.
Auch wir verabschieden uns von dieser wirklich schönen Insel. Empfehlenswert ist hier ein Fahrrad. Wir wollten die Insel in 3 Tagen mal umfahren und waren nun eine ganze Woche hier.
Man hat uns erzählt das im Sommer das Wetter hier sehr gut und es auch warm (der Schwede sprach von heiß, aber die laufen hier ja auch bei 15 Grad in kurzer Hose) sei.
Von uns auf alle Fälle ein MUST HAVE öfters in Schweden war.
Wir schlagen den Weg richtung Süden ein, fahren über die E22 bis nach Karlskrona.
Hier parken wir am Hafen ( gibt auch einen Womoplatz ) und wandern gezielt in die Stadt.
Am Abend muss hier Party gewesen sein. Oktoberfest.
Es wird fleißig abgebaut. Wie immer am Sonntag ist hier nix los und was zu essen finden wir nicht.
So gucken wir uns den Sortorget an. Dieser wurde dem Piazza del Popoloz von zwe in Rom nachempfunden.
Wie dort wird der Platz von zwei imposanten Kirchen flankiert.
Leider war der Abbau des festes in vollem Gange, die eine der Kirchen wegen renovierung geschlossen, so das wir nur einen Blick in die eine Kirche werfen konnten.
Auf alle Fälle steht diese Stadt auf dem Zettel der „das müssen wir noch mal sehen“ .
Das Marinemuseum hatte Thomas ja nun doch gereizt.
Durch Zufall ( oder auch hunger) stoppten wir in Ronneby.
Der ADAC machte uns auf das Viertel Bergslagen aufmerksam.
Durch Zufall landeten wir vor dem Kunstmuseum. Das Restaurant bot noch Buffet für 99 kr. Pro person an. Hunger hatten wir, das essen sah super aus, so stärkten wir uns erst einmal bevor wir die von der ADAC empfohlene Heilige-Geist-Kirche anschauen wollten.
Leider war sie zu. Als wir das Gelände verlassen wollten sprach uns ein mann an ob wir uns die Kirche ansehen wollen.
Gerne bejahten wir.
Was wir dann zu sehen bekamen machte uns sprachlos.
Die ältesten Teile der Kirche stammen vom Ende des 13. jahrhunderts. Die Malereien sind alle noch original und wurden nur gereinigt. Es wird dabei eine Geschichte erzählt.
Och schreiben
Nach diesem Besuch waren wir sprachlos. Die Kirche muss man sich anschauen.
Unseren Tag beendeten wir im Hafen von Ronneby. Der Platz liegt am Ende vom Hafen. Wir setzten uns in den Windschatten und genossen die restliche Sonne.
02.10.
Regen....nach Hause