Weltenbummler48 am 20 Nov 2017 23:40:09

Ist das SO ...?.,
und wieviel kann man der Werbung darüber glauben dürfen ?

Wie ist das bei Hagelwetter,... kann man beruhigt im WOMO sitzen und abwarten bis das Unwetter vorbei ist ?

Fragt Weltenbummler48

mv4 am 21 Nov 2017 06:57:52

Feuchtigkeitsschäden hat man ja fast immer durch undichte Nahtstellen oder Einbauten ( Fenster Türen klappen usw.) Durch ein intaktes alublech geht genauso wenig Wasser durch wie durch GFK.

Zu den Hagel....Die entspanntheit sinkt mit zunehmender Hagelkorngröße. :ja: Die Hagelfestigkeit hängt von der Stärke ab. Dünnes GFK leidet da genauso wie zu dünnes Blech.

kontrakatze am 21 Nov 2017 09:09:43

Wenn ich das richtig verstanden habe, sind bei Wassereinbruch eher die Sekundärschäden das Problem. Eine abgelöste Tapete ist kein echtes Problem, wenn aber das Wasser auf Holz als tragendes Element trifft, fängt dieses zu gammeln an und die gesamte Konstruktion wird instabil. Daher ist eine holzfreier Aufbau von Vorteil. Gfk hat vor Allem den Vorteil sich im Falle eines Schadens recht leicht reparieren zu lassen.

rkopka am 21 Nov 2017 10:46:22

kontrakatze hat geschrieben:...wenn aber das Wasser auf Holz als tragendes Element trifft, fängt dieses zu gammeln an und die gesamte Konstruktion wird instabil. Daher ist eine holzfreier Aufbau von Vorteil. Gfk hat vor Allem den Vorteil sich im Falle eines Schadens recht leicht reparieren zu lassen.

Aber ist nicht die Rißbildung bei GfK eher ein Problem als bei Blech ? Eine nicht scharfkantige Delle in Blech ist immer noch dicht (Hagel). In GfK kann das anders aussehen. Außerdem braucht man auch den passenden Schaumstoff in der Konstruktion, der das Wasser wenig aufnimmt. Und man hat ja (meistens) auch noch eine Metallkonstruktion in der Wand um die Festigkeit zu erreichen. Die muß auch feuchtigkeitsbeständig sein.

RK

KudlWackerl am 21 Nov 2017 11:09:25

GFK heist nicht, dass kein Holz vergammeln kann.

Beispiel: (mein Rapido)



Grüße, Alf

Weltenbummler48 am 21 Nov 2017 14:06:41

Ist das Bild jetzt ein Beispiel der AUFBAU-Ingenieur-Kunst,

oder geht es einfach nicht besser ?

Nach meinem Verständnis denke ich, wenn man "Nichtsaugfähiges Material verwendet"
kann es doch nicht zu solchen Schäden kommen,....oder sehe das zu naiv als WOMO-Erstling-Suchender ???


Meint der
verunsicherte Weltenbummler

kiteliner am 21 Nov 2017 14:39:20

Bei Hagel hätte ich eher bedenken bei Dachfenstern, als bei der eigentlichen Dachfläche, egal ob GFK oder Blech.

PittiC am 21 Nov 2017 15:00:19

Egal ob Alu oder GFK, das "Problem" entsteht an den Verbindungsstellen (Dach/Wand-Wand/Boden) oder an den Öffnungen (Fenster, Antennen- Kabeldurchgänge )

herrhausk am 21 Nov 2017 15:02:37

Da hilft nur ein holzfreier Aufbau mit geschlossenporigem Schaum, egal ob Alu oder GFK.

Holzfachwerk - Aufbauten gammeln früher oder später weg....

Tinduck am 21 Nov 2017 15:25:31

Weltenbummler48 hat geschrieben:Ist das Bild jetzt ein Beispiel der AUFBAU-Ingenieur-Kunst,

oder geht es einfach nicht besser ?

Nach meinem Verständnis denke ich, wenn man "Nichtsaugfähiges Material verwendet"
kann es doch nicht zu solchen Schäden kommen,....oder sehe das zu naiv als WOMO-Erstling-Suchender ???


Ist an sich schon richtig, wo nix gammeln kann, halten sich die Folgen einer Undichtigkeit in Grenzen und man muss nicht grundrenovieren.

Normalerweise treten solche Schäden aber auch erst lange nach der Garantiezeit auf (wenn im Werk nicht extrem geschlampt wurde), weshalb sehr lange in traditioneller Bauweise mit Holzfachwerk und -Böden gebaut wurde und bei einigen Herstellern in den Billiglinien immer noch wird. Ist ja dann ein Kundenproblem.

Wer auf einen weitestgehend holzfreien (und auch Styropor-freien) Aufbau achtet, minimiert die Kosten bei späterem Feuchtigkeitseintritt. Ob GFK oder Alu ist da eigentlich ziemlich egal, es geht mehr um die inneren Werte, sozusagen. Kein Holz und geschlossenzelliger Schaum (XPS, PU).

bis denn,

Uwe

mafrige am 21 Nov 2017 15:33:19

Weltenbummler48 hat geschrieben:Ist das SO ...?.,
und wieviel kann man der Werbung darüber glauben dürfen ?

Wie ist das bei Hagelwetter,... kann man beruhigt im WOMO sitzen und abwarten bis das Unwetter vorbei ist ?

Fragt Weltenbummler48

Hallo Weltenbummler48,

Diese Schäden nennt man Osmose:
- Kleine Luftblasen im Laminat,
- Die Glasfasern sind nicht vollständig mit Harz getränkt,
- Die Gelcoatschicht ist zu dünn dimensioniert oder nur mangelhaft vernetzt (Über-, Unterdosierung des Härters).
- feine Haarrisse.

dieterk am 21 Nov 2017 23:42:09

Weltenbummler48 hat geschrieben:Ist das Bild jetzt ein Beispiel der AUFBAU-Ingenieur-Kunst,

oder geht es einfach nicht besser ?

Nach meinem Verständnis denke ich, wenn man "Nichtsaugfähiges Material verwendet"
kann es doch nicht zu solchen Schäden kommen,....oder sehe das zu naiv als WOMO-Erstling-Suchender ???


Meint der
verunsicherte Weltenbummler


Natürlich geht es besser, eben eine Frage des Preises.
GFK bauen viele, ob es besser als Alu ist, ist wohl auch eine Frage des Preises des Mobils (und damit verbunden der dicke des Materials). Alu bekommt bei Hagel Dellen, GFK je nach Dicke kann reißen. Die Frage ist, was ist nun schlimmer.
Nix hat nur Vorteile.
Aber Undichtigkeiten kommen ja nie von der Fläche, immer von den Kanten, Fenstern, Dachluken......da ist das Material der Fläche relativ egal.
Nur die Folgen der Undichtigkeit, wenn nicht zügig gemerkt, sind bei holzhaltigem Aufbau mit Styropor als Isolierung eklatanter als bei einem holzfreiem Aufbau mit einem wasserresistenten Flächenmaterial.

Weltenbummler48 am 29 Nov 2017 00:57:53

mafrige hat geschrieben:Hallo Weltenbummler48,

Diese Schäden nennt man Osmose:
- Kleine Luftblasen im Laminat,
- Die Glasfasern sind nicht vollständig mit Harz getränkt,
- Die Gelcoatschicht ist zu dünn dimensioniert oder nur mangelhaft vernetzt (Über-, Unterdosierung des Härters).
- feine Haarrisse.


Nicht nach DIN XXXX durchgeführte fachgerechte Bauweise ?

Oder nennt man das auch Pfusch am Ausbau ?

Oder ist die Osmose die Normalität im Leben eines WOMO, und wie ist es mit der FEUCHTIGKEIT-EINLAGERUNG von INNEN, durch die Nutzer ?

felix52 am 29 Nov 2017 03:21:44

herrhausk hat geschrieben:Da hilft nur ein holzfreier Aufbau mit geschlossenporigem Schaum, egal ob Alu oder GFK.


Moin,
das dachte ich auch, als ich vor 9 Jahren meinen fabrikneuen Rimor vom Händler abholte.
Aber Achtung!
Ein "holzfreier Aufbau" bedeutet werder juristisch noch tatsächlich "HOLZLOS"!
Denn um die Fensterrahmen, die Heckklappen und die Eingangstür zu befestigen, wurden und vielleicht werden auch heute noch im Aufbau Holzrahmen
verwendet. Habs auch nicht geglaubt. 3 Monate nach Anschaffung dann sicherheitshalber die Aufbaufenster entfernt und die "sorglos" mit Sikalit benetzten
Holzrahmen um die Fenster ordentlich abgefüllert. Das hält heute noch. Hoffentlich noch länger.
So bin ich dank "viking92" (Birger) 2007 überhaupt erst hier im Forum gelandet. War gut so. :ja:
Grüsse
:)

Tinduck am 29 Nov 2017 12:19:35

Sowas findet man bei den höherpreisigen Herstellern aber eher nicht. Die haben zwar teilweise innen noch eine Holzplatte auf dem Schaum, was wohl dem Raumklima etwas förderlicher ist als nacktes GFK oder Alu. Aber kein Fachwerk um Fenster oder Türen. Das braucht man nur, wenn der Wandaufbau zu billig und damit nicht stabil genug für die Einbauten ist.
Mit geschlossenzelligem Schaum in ordentlicher Stärke ist das unnötig... bei uns sind die Fenster noch nicht einmal eingeklebt, sondern nur mit der Dichtung aussen aufgesetzt und von innen verschraubt (Seitz). Ist dicht und hält bombig, und wenn mal was kaputtgeht oder eine Dichtung leckt, kann man es einfachst ausbauen und reparieren, ohne Kleberschweinereien.

Insofern sollte man vielleicht nicht von holzfrei, sondern von Holzfachwerk-frei reden. Beim Boden ebenso, da ist zum Wohnraum hin immer noch gern eine dünne Holzplatte auf dem Schaum, aber solange unten GFK drauf ist, sollte das OK sein.

bis denn,

Uwe

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