Hallo, was ist denn die beste Fährverbindung, um im Sommer nach Island zu fahren. Wir würden auch kreativ, zB von England, etc. fahren, wenn das Sinn macht. Wie sind Eure Erfahrungen?
Liebe Grüsse,
Achim
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Hallo, was ist denn die beste Fährverbindung, um im Sommer nach Island zu fahren. Wir würden auch kreativ, zB von England, etc. fahren, wenn das Sinn macht. Wie sind Eure Erfahrungen? Liebe Grüsse, Achim Moin, es gibt nur eine. --> Link ....alternativ kannst Du das Mobil über Smyrilline Cargo über Rotterdam verschiffen. Buchbar auch über das Büro in Kiel oder die Damen in Thorshavn helfen Dir am Telefon weiter. --> Link) Die dritte Möglichkeit ist entweder bei Samskip direkt zu Buchen ... die verladen das Mobil auf einem Flatrack auf den normalen Containerfrachter ab Cuxhaven 1 x wöchentlich oder alternativ aus Holland (Rotterdam) möglich --> Link --> Link oder Sven Strumann von --> Link hilft auch weiter. Die Arnarfell wäre eines der Schiffe, die auf der Route fahren. --> Link Gruß Dirk Hallo Dirk, Danke für die schnelle und SUPER ausführliche Antwort. Ich hab mal bei Smyrilline geschaut. Im Sommer kostet das 4745 Euro hin und zurück (zwei Erwachsene, ein Kind, günstigste Kabine, WoMo 7,79m). Geht das günstiger oder ist das ein realistischer Preis? Liebe Grüsse, Achim
... Völlig normal.... das geht nur günstiger, wenn ihr die Einzelbetten unten im Schiff nehmt oder ne Innenkabine, oder ihr verschiebt die Reisezeit in die Nebensaison .... aber das ist nicht so prickelnd. Wenn ihr das in 2018 machen wollt, würde ich zügig Buchen .... tut nur einmal weh beim Bezahlen ... :wink: trotz der immer wieder angesprochenen Touristenschwemme werdet ihr wunderschöne Natur und Landschaftseindrücke bekommen. Alternativ halt verschiffen und dann rüber Fliegen, aber vorher unbedingt mit dem Versicherer das Seetransportrisiko abstimmen. Das sehen die Versicherer durchaus unterschiedlich. Ansonsten macht der Container Dampfer wenig sinn, wenn man dann noch die teure Frachtpolice kauft. Gruß Dirk Ich rate von der Verschiffung auf dem Containerfrachter ab.Wenn das Wohnmobil an Oberdeck steht ist es auf dem Flatrack jedem Wetter ausgesetzt inclusive Seeschlag. Ich bin mit dem Containerfrachter Island und zurück gefahren,der Nordatlantik ist kein Mittelmeer,wir hatten selbst im Juni Windstärke 8,da kommt einiges an Gischt und Wasser an Deck. Gruß Bernd Wenn ihr ein Wohnmobil mit Überhöhe habt, dann ist es jetzt möglicherweise fast zu spät, für 2018 einen Wunschtermin für die Überfahrt bzw. Rückfahrt zu erhalten. Island ist landschaftlich sehr schön aber definitiv überlaufen und nicht mehr als Reiseziel zu empfehlen! Auf 320.000 Einwohner kamen in diesem Jahr über 2 Millionen Touristen. Wenn da ein Kreuzfahrtschiff in Reykjavik mit über 4000 Passagieren anlegt, dann stehen rund 50 Busse dort um die Touristen zu den Touri-Zielen zu karren.Da war dann Schluss mit lustig! Habe die Ehre Gogolo Danke, wir wägen gerade die Optionen ab. Voll ist es im Sommer leider überall und wir sind noch an die Ferien gebunden. Liebe Grüsse Achim Moin Achim, wenn ihr euch für eine Verschiffung auf einem Frachtschiff/Containerschiff entscheidet, würde ich auf eine Verschiffung "unter Deck" bestehen. Versicherung abklären war schon gesagt (ist wichtig). Alle Fächer und Schränke entweder proppenvoll oder ganz leer. Es darf sich wirklich nichts bewegen können. Das Schlimme beim Seegang ist nicht das hin und her sondern die teils heftigen Stöße. Alle Türen zusätzlich mit starken Klebeband zukleben. Gruß Bruno
...das kann man so sehen, muss man aber nicht :wink: Für diejenigen, die "Island von früher" kennen mag diese Sichtweise zutreffen, für diejenigen, die das Land erst jetzt kennen lernen kann das auch anders sein. Richtig ist, das die Hotspots zu den Haupt Touri Zeiten meist sehr voll sind und das dass ein oder andere Ziel, welches früher nur mit dem 4x4 Fahrzeug erreichbar war, heute mit normalen Reisebussen angefahren wird. Dennoch kann man auch die Hotspots zu den Tagesrandzeiten quasi "für sich" haben und auch bspw. Landmanalaugar wird in den Abendstunden ruhiger. Wenn man sich dann zum Wandern in die Berge verdrückt trifft man auch über längere Zeiten kaum oder keine Menschen. Und dann sind da ja noch die Gegenden, die vom Flugzeug und Kreuzfahrtschiff Massentourismus nicht so gut erreicht werden .... die Ostfjorde bspw. .... wunderschöne Gegenden sind da zu finden... vielleicht sogar schöner, als die immer wieder beworbenen Plätze :wink: Relativierend muss man ganz einfach sagen, dass die 2 Millionen Touris sich über das ganze Jahr verteilen und gemessen an der Gesamtzahl, kommt nur der kleinere Teil mit dem eigenen Mobil. Viel Spaß auf Island.
... das wird man sich wohl kaum aussuchen können :wink: Gruß Dirk Dirk, ich gebe dir ja größtenteils recht. Wir haben aber Island schon vieeel schöner und ruhiger erlebt. Die Krone des Ganzen ist aber das neue Verbot, mit Wohnmobilen übernacht frei zu stehen. Man MUSS einen Campingplatz zum übernachten anfahren. Und das wird auch kontrolliert und die Leute werden von den Rangern oder Grundbesitzern weggeschickt! Merke: Mit einem Wohnmobil auf Island macht es definitiv nicht mehr so viel Spaß wie früher. Siehe auch hier im Forum: --> Link Habe die Ehre Gogolo Bei einer Verschiffung mit dem Containerschiff hast Du keinerlei Einfluss auf den Standplatz an Deck,das entscheidet der Disponent der Reederei und dessen Computer. Gruß Bernd Wir waren dieses Jahr 3 Wochen im Mai/Juni auf Island unterwegs - mit Allrad- Feuerwehr- Magirus. Nach der Hälfte der Zeit haben wir Bekannte mit Wohnmobil in Seydisfjördur in Empfang genommen und sind dann gemeinsam im Süden gereist. Man ist mit dem normalen Wohnmobil schon ziemlich eingeschränkt. Je nachdem wie man da zu seinem Gefährt steht, kann das schon wehtun, wenn man nur von der Hauptstrasse auf den Parkplatz fährt. Unser Fazit, wenn nochmal Island wieder nur mit was gelände- und allradtauglichen Ende Juni/Juli/Anfang August, denn dann kann man fast uneingeschränkt das Hochland bereisen und mit den tollen einsamen Übernachtungsplätzen ist das auch kein Problem. Für fast das gleiche Geld, was die Fähre kostet, waren wir 5 Wochen zum Nordkapp unterwegs, was bei uns in der Erinnerung auch als die schönere Reise hängengeblieben ist. Allen Islandreisenden viel Spaß bei Feuer und Eis ... Das Auto ist aufgrund eines Motorschadens nicht mit der Nörrona zurückgekommen und wurde von Reykjavik nach Rotterdam verschifft. Hieß für unser letztes Team von Seydisfjördur wieder zurück nach Reykjavik und heimfliegen. Dazu mußte das Auto auch noch von Rotterdam abgeholt werden. Gerade eben läuft bzw. lief in Welt eine Doko über eine Anreise mit der Fähre nach Island. Besonders eindrucksvoll war für mich das Beladen. Nach der Erläuterung im Film sind die Abstände zwischen den Fahrzeugen hinten und vorn maximal 5 cm und seitlich geschätzt 10 ... 20 cm. Das erscheint mir sehr anspruchsvoll. Meine Erfahrungen mit Fähren beziehen sich auf Rostock-Trelleborg und viele Fährverbindungen in Norwegen. Auf diesen Fähren mussten die Fahrzeuge bei weitem nicht so dicht geparkt werden. Man konnte seitlich an den Fahrzeugen beidseitig vorbei laufen und sogar die Türen öffnen Vorn und hinten war bestimmt 50 cm Platz, also 10 x so viel wie auf der Fähre nach Island. Sind die Angaben und Bilder zur Parksituationen auf der Fähre wirklich so oder ist das für den Film "gestellt", um Eindruck zu schinden? Ich kann mir nicht vorstellen, dass so etwas ohne Blessuren an den Fahrzeugen abgeht. Wer war schon mal mit dem Womo mit der Fähre nach Island unterwegs und kann berichten? Wenn die Fähre ausgelastet ist, wird halt eng „gepackt“. Die Außenspiegel müssen dann eingeklappt werden. Da bei Wellengang alle Fahrzeuge in etwa gleichsinnig schwanken, gibt es keine Blessuren. Ist starker Wellengang vorhergesagt, werden die Fahrzeuge gelasht. Auf der Norröna habe ich das bei meinen 14 Reisen seit 2016 allerdings noch nicht erlebt, auch nicht bei Überfahrten im Oktober. Sind vor 2 Wochen über Helsinki zurück. Angesagte Sturmfahrt bis BF11, trotzdem wurde nix gelascht. Ergebnis siehe Bild. Fast hätte es meine geliebten Ledson-Led erwischt. Der linke abgerunzte LLKW ist uns auf die Pelle gerückt. Das war knapp, aber alles nochmal gut gegangen. Der Stand bei Abfahrt ca. 80 cm vor uns. Der Finne sagte, daß er Gang und Handbremse drin hatte. Der Tröt ist zwar schon älter, aber bzgl. Island ist es nicht besser geworden. Hatte neulich mal ne "Spaßbuchung" mit unserem 4x4 Klein-SUV + Dachzelt gemacht, da waren auch schon ca. 4 T€ angesagt für die Fähre. Waren 3 x dort...reicht erstmal. Selbst bei einem Zwischenstopp auf einer Kreuzfahrt nach CAN über Grönland sind meine Frau und ich in Reykjavik auf dem Schiff im Wirlpool an Bord geblieben. Busausflüge gibts später mit Rollator, dann aber auch nur zähneknirschend, so man diese dann noch hat. Kann also z.B. Gogolo nur bestätigen. Gruß Lutz ![]() 5 Personen plus 7-m-Womo, 2 Kabinen, nächsten Juli - 6,5 K€. Ist zwar erstmal teuer, aber wenn man sich die Preise für Mietwomos dort anschaut und dann noch die Flüge draufrechnet, ist es mit dem eigenen Womo immer noch deutlich billiger - und vor allem komfortabler als irgendein Feld- Wald und Wiesenalkoven, wo wir noch die Sitzgruppe umbauen müssten, damit alle schlafen können. Auf Flug + PKW + B&B haben wir keinen Bock, das ist mit 5 Personen kein Urlaub. Dass man da nicht mehr frei Übernachten darf, ist jetzt halt mal so - liegt vielleicht auch an den vielen Leuten, die das bisher immer gemacht haben :) Die Landschaft wird dadurch aber nicht wirklich hässlicher. Wir gucken uns das jetzt unter diesen Bedingungen an, bevor irgendwann die Touri-Quote mit 5 Jahre vorher reservieren kommt. Und wir werden uns auch, aber mit Sicherheit nicht überwiegend da rumdrücken, wo die ganzen Reisebusse hinfahren. bis denn, Uwe Bei Dokus wird ja manchmal gerne dick aufgetragen. So dicht gepackt wie beschrieben habe ich meine Fährfahrten nach Island nicht in Erinnerung. Vor allen Dingen ließen sich die Türen noch öffnen, irgendwie sind wir ja auch rechtzeitig in die Fahrzeuge rein. Denn das Runterfahren im Zielhafen erfolgt dann doch recht zügig.
Wir waren 2016 da. 2 Personen, 6m Womo, Kabine, Mahlzeiten, Hinfahrt in der Vor-, Rückfahrt in der Nachsaison. Rabatt auf die Höhe (3,2m) wegen einer Woche Pause auf den Färöern. Alles zusammen 3500 Euro. Im Vergleich zu heute ein Schnäppchen. Durch die insgesamt 3,5 Monate dauernde Reise relativieren sich die Fährkosten. Womo mieten als Alternative steht da erst garnicht zur Debatte. Unsere 3 Kinder samt Partnern haben auch profitiert. Wir haben das Womo hingebracht, sind ein paar Wochen im Norden und in den Westfjorden unterwegs gewesen, dann von Keflavik nach Düsseldorf geflogen. Womo stand dort auf dem Parkplatz. Anschließend übernahmen abwechselnd die Kinder das Womo für je 2 Wochen. Dieses Prozedere haben wir schon in Schweden, Norwegen und Portugal geübt. Nach 6 Wochen flogen wir wieder hin, besuchten Südisland und den Osten. Anfang September auf die Färöer-Inseln, wo uns ein großes Unglück ereilte. Bei Orkanböen flog ein Wohnwagen gegen unser Womo, gottseidank war das nach einer notdürftigen Reparatur wieder einsatzbereit. Den Winter über war es in der Werkstatt und wurde für 23000 Euro repariert. Für uns war es das mit Island, aber die Kinder wollen noch einmal ausgiebig hin. |
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