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Stromversorgung im WoMo etc 1, 2


Amschi am 24 Nov 2017 19:51:03

Nachdem wir Rentner sind, haben wir uns ein altes WoMo zugelegt, um abzuchecken ob das Camperleben etwas für uns ist. Es handelt sich um einen Buerstner T 624, Bj 1995 mit bereits 175000 km, Fiat Ducato 2,5 TDI mit 109 PS einer Dometic Klimaanlage (Einbau 2015) und einer Solaranlage (2 Platten) deren Aufbauzeitpunkt jedoch nicht bekannt ist. Viele Unterlagen sind vorhanden, leider aber nichts über die nachgerüstete aufgebrachte Solaranlage, der eingebauten Wohnraumbatterie, des Ladereglers und des Wechselrichters (Fabrikat: Sunset). Mein Anliegen ist: wo kann ich herausfinden, welche Anlagen hier (Fabrikat etc.) nachgerüstet wurden.

Meine 2. Frage ist: Ist es schaedlich, die externe Stromversorgung mit 230V über eine längere Zeit (2-3 Monate / Winterzeit) immer angeschlossen zu lassen? Schadet das der Wohnraum bzw. der Starterbatterie?

Wie lange ist überhaupt die Lebensdauer einer Wohnraumbatterie und was müssen wir beachten, wenn wir nur über die Solaranlage Strom erzeugen können? Ist es sinnvoll eine weitere Wohnraumbatterie (Gel) nachzurüsten und was muss man dabei beachten?

Über viele und interessante Meldungen und Beiträge freuen wir uns. Danke im voraus.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

RichyG am 24 Nov 2017 19:56:01

Servus Amschi und willkommen hier!
Zur zweiten Frage erstmal der folgende Link:
--> Link
Da hast Du erstmal Lesefutter. Eine Entscheidung mußt dann selbst treffen.

Gast am 24 Nov 2017 19:58:37

Auf allen Geräten sind Typenschilder ... darüber findet man im Internet die Bedienungsanleitung oder man stellt hier Fotos ein und bekommt geholfen.

Ob euch die Solaranlage reicht, merkt ihr im ersten Urlaub, auch ob die Batterie noch gut und groß genug ist.

Also ... probieren geht über studieren.

Grüße, Alf

FWB Group am 24 Nov 2017 20:01:26

Hi und welcome im Forum

Nun, es steht auf jeder Komponente drauf, vom wem diese ist. Einmal einen Rundumschlag,
alles abschreiben und dann im Netz nach der Gerätedokumentation/ Bedienungsanleitung suchen.
Ist kein Hexenwerk.......

Dabei dürfte die Batterie das einfachste sein, steht alles drauf.

Alf war schneller

Amschi am 24 Nov 2017 20:09:20

Danke für die prompten Beiträge. Ich meine, dass ich die 230 V Stromversorgung permanent dran lasse. Oder habe ich es falsch verstanden?

RichyG am 24 Nov 2017 20:10:57

Da gibt es verschiedene Meinungen dazu. Ich, und viele andere, mache es so :wink:

Gast am 24 Nov 2017 20:14:53

Amschi hat geschrieben:Danke für die prompten Beiträge. Ich meine, dass ich die 230 V Stromversorgung permanent dran lasse. Oder habe ich es falsch verstanden?


Du hast es falsch verstanden. Dauerhaft eingesteckt lassen nur, wenn die Ruhespannung des Ladegeräte gleich der empfohlenen Erhaltungsspannung der Batterie ist.

Um das zu beurteilen musst du die technischen Daten der Beiden haben.

Grüße, Alf

FWB Group am 24 Nov 2017 21:16:38

Wenn du dir den Stress, wie von Alf beschrieben, nicht machen willst,
nimm eine Zeitschaltuhr und lade jeden 3. Tag einfach nach und gut! :wink:

Amschi am 24 Nov 2017 22:19:02

Ich glaub, ich lass das WoMo permanent am 230 V Netzanschluss der Eingangssteckdose. lt. der Betriebsanleitung werden die Wohnraumbatterie und die Starterbatterie durch das integrierte Ladegerät automatisch aufgeladen. Der Ladevorgang erfolgt solange, bis eine Spannung von 14,3 V erreicht wird, dann schaltet das Ladegerät auf den Modus "Ladeerhaltung" ( ca. 13,8 V) um. In der Stromversorgung ist ein Ueberstromschutzschalter 1A im Netzeingang und ein Thermoschalter im Transformator vorhanden.
Vielleicht wäre auch der Betrieb einer Zeitschaltuhr (taeglich 2 Stunden am Netz) angebracht.
Wenn wir unterwegs auf einem Campingplatz sind, sind wir ja auch für längere Zeiten (4Wochen) am 230 V Netzanschluss!
Was haltet ihr von meiner Meinung?

Wegen der vorhandenen Typenschalter (Wohnraumbatterie, Wechselrichter, Ladegerät der Solaranlage etc.) habe ich aber große Probleme. Alle wurden nachtraeglich so unglücklich eingebaut (Wohnraumbatterie unterm Fahrersitz, Wechselrichter und Ladegerät hinterm Sitz), dass es unmöglich ist, etwas zu erkennen. Lediglich das Fabrikat des Wechselrichters und des Ladegerätes (Sunset) ist zu lesen.
Auch habe ich noch eine zusätzliche Frage. Kann man die Solaranlage abschalten und wo macht man das?

Einen Hinweis habe ich noch. Ein Schalter (ein-aus) für den Wechselrichter ist eingebaut. Damit kann ich die angeschlossene 5-Fach Steckdose in Betrieb nehmen.

Ich hoffe, ich denke richtig - wäre aber für weitergehende Meinungen und Hinweise dankbar. Jede Meinung wird mir helfen, die Technik meines WoMos zu verstehen. Bin leider kein Techniker sondern nur ein Verwaltungsmensch. Null Ahnung von Elektrik und etc.

Ganzalleinunterhalter am 25 Nov 2017 00:42:21

Hallo Amschi, eventuell kannst Du von den eingebauten Teilen ein Foto machen und hier einstellen. Vlt. erkennt dann jemand um welche Modelle es sich handelt.

Vielleicht wäre auch der Betrieb einer Zeitschaltuhr (taeglich 2 Stunden am Netz) angebracht


Würde ich in diesem kurzen Intervall nicht machen, da Du dann jedesmal mit dem Ladegerät dessen Ladeprogramm unnötigerweise neu startest, obwohl in der kurzen Zeit ein Nachladen noch nicht erforderlich wäre. Alle 14 Tage oder alle 4 Wochen wäre mein Vorschlag.

Miss doch mal mit einem einfachen Multimeter mal nach einer Volladung über mehrere Tage die Batteriespannung, ob dort wirklich ein Nachladen dann erforderlich wäre.

flo16v am 25 Nov 2017 12:11:48

Hi,

Bitte ein Foto vom Ladegerät und von der Aufbaubatterie hier hochladen.

Wenn das Ladegerät mit Kennlinie lädt und die Erhaltungsspannung zur Batterie passt, ist es kein Problem dauerhaft 230V angeschlossen zu lassen.

Gruß Flo

Heimdall am 25 Nov 2017 13:24:04

FWB Group hat geschrieben:Wenn du dir den Stress, wie von Alf beschrieben, nicht machen willst,
nimm eine Zeitschaltuhr und lade jeden 3. Tag einfach nach und gut! :wink:

Und wie lange jeden 3. Tag? :roll:

FWB Group am 25 Nov 2017 21:50:26

Das war ein Beispiel..... zum Beispiel jeden dritten Tag 1 h.

Je nach dem welche Komponenten verbaut sind ( Baujahr des Womo usw.) und Nutzungsprofil in der kalten Jahreszeit
( steht in der Scheune - kein Winterbetrieb oder aber auch Winterbetrieb des Womos..... usw.) würde bei mir eine Entscheidung diesbezüglich fallen.

Konkret hab ich zur Zeit 6 Wohnmobile im Winterlager (Ruhe von Oktober bis März!)
Alle Batterien (immerhin 14 Batterien) wurden 48 h geladen und danach abgeklemmt.

Ich warte jetzt bis Anfang Januar und dann wird reium nachgeladen. Das reicht problemlos bis Ende März zum Saisonbeginn.

berny2 am 25 Nov 2017 22:41:12

Amschi hat geschrieben:Auch habe ich noch eine zusätzliche Frage. Kann man die Solaranlage abschalten und wo macht man das?

Hi, falls die Solaranlge (überhaupt) einen Schalter hat... Bei meinem Selbstbau ist das der Fall, vor einem Ampèremeter eingeschleift.

Amschi am 25 Nov 2017 23:22:38

Danke erstmal für die vielen Antworten und die gemachten Vorschlaege.
Zum Foto von Ladegerät (Vorschlag von flo16v) habe ich noch einen Hinweis. Das angesprochene Ladegerät ist das Ladegerät der Solaranlage (Fabrikat: Sunset - kein Artikel-Nr. zu erkennen!).
Wo sich das Ladegerät für die Einspeisung des Landstroms 230 V befindet - da bin ich überfragt / habe keine Ahnung wo das ist. Vielleicht kann mich jemand aus meiner "0-Ahnung" befreien und mir sagen, wie das Gerät aussieht und wo sich das befinden sollte. Wie bereits gesagt, ich bin für jeden Hinweis, jede Antwort, jegliche Hilfe sehr aufgeschlossen und bedanke mich dafür bereits im voraus.
Gruss Amschi

Amschi am 26 Nov 2017 19:32:13


Gast am 26 Nov 2017 20:11:07

Na also, geht doch ...

Kannst den Netzstecker immer angesteckt lassen, beide Batterien werden geladen.

Grüße, Alf

Amschi am 26 Nov 2017 21:17:40

Danke. Jetzt noch die dumme Frage, woran erkennst du das?

flo16v am 26 Nov 2017 22:00:21

Hi,

unter dem Punkt :

Ladestromverteilung bei Netzanschluss

Amschi am 26 Nov 2017 23:22:35

Ich bin einfach nur begeistert. Danke!

Amschi am 28 Nov 2017 18:13:43

Hi, hier ist nochmal Amschi!
Mir hat jetzt jemand gesagt, dass das integrierte Ladegerät welches in meinem WoMo verbaut ist (wo
sich dieses befindet, weiß ich immer noch nicht) zu alt ist, um meine beiden Batterien (Wohnraum +
Starterbatterie) vollständig auf 14,4 V aufzuladen. Ich soll dieses alte Ladegerät durch ein Neues (z.
Bsp. FRARON20) ersetzen. Teilt ihr diese Meinung? Wichtig für mich ist aber: Wo befindet sich dieses
Ladegerät in meinem alten WoMo?
Gruß Amschi

Amschi am 28 Nov 2017 18:16:41

Noch eine wichtige Frage hinterher.
Kann ich die vorhandene Wohnraumbatterie. " 12V105Ah(100h) Solar - ETN DIN 957 51 26 " durch eine " Varta Professional AGM LA105 - 12 V / 105 Ah - 950 A/EN " ersetzen oder gibt es da Probleme?
Gruß Amschi

Heimdall am 28 Nov 2017 19:37:11

Amschi,
Probleme wirst du bei dem Tausch keine bekommen, aber die AGM braucht, um 100% voll geladen zu werden, eine höhere Ladeschlussspannung (14,8V). Dein Original Ladegerät kann nur max. 14,4 Volt liefern. Das geht grundsätzlich schon aber es wird wahrscheinlich die Lebensdauer der Batt. etwas verkürzen.

Wo dein Ladegerät ist kann ich nur vermuten da ich nicht weiß welcher Elektroblock bei deinem Bürstner eingebaut ist. Normalerweise ist es bei EBL's von Schaudt im EBL eingebaut. Das siehst du von außen nicht. Siehst du den EBL und seine Bezeichnung? Dann können wir dir helfen.

Mach doch mal ein paar Fotos wo deine Batt. eingebaut ist, kommst du da gut ran oder ist die unter einem Sitz? Das Problem mit einem geeigneteren Ladegerät ließe sich schon lösen wenn du da gut ran kommst.

Gast am 28 Nov 2017 19:47:37

Warum willst du die Batterie tauschen? Ist die kaputt?

Also erst mal steht in deiner Dokumentation bzw. Im von dir gepostetet Bild einer Seite, dass dein Ladegerät 14,3 Volt bringt. Ob 14,3 oder 14,4 ist nicht wirklich kriegsentscheidend.

Zum anderen reicht die Spannung nicht für eine handelsübliche AGM-Batterie. Also wenn tauschen, dann nur gegen eine Batterie mit 14,3 Volt Ladeschluss und 13,8 Volt Erhaltungsladung.

Zum Beispiel:

--> Link preisgünstige Blei-Säure-Batterie mit mittlerer Lebensdauer

Oder

--> Link preiswerte Gel-Batterie mit extrem langer technischer Lebensdauer von 15 Jahren bzw. 1800 Zyklen bei 30% Entladung.

Ich habe dir mal bewusst wirtschaftliche Beispiele rausgesucht.

Nun kommt es darauf an, was du erreichen willst.

Grüße, Alf

Heimdall am 28 Nov 2017 19:55:26

Deine ewige Werbung für die Winner Batterien kann einem echt auf den Sack gehen. Erzähl doch dein Märchen von 15 Jahren einem Grabstein, der wird dir geduldig zuhören. :twisted:

Gast am 28 Nov 2017 20:04:52

Heimdall,

Hör auf rumzupöbeln.

:ton:

Die Winner Seite ist die einzige Seite, wo konkrete Daten für alle Arten von Batterien direkt verlinkbar veröffentlicht sind um verschieden Eigenschaften zu bewerten. Und nicht nur Marketinglügen, das ist doch gut. Zum beispiel fie technische Lebensdauer. Für die billige 8 Jahre, für die Gel 15 Jahre. Du hast bestimmt nachgelesen, bevor du deinen Post abgesetzt hast? Deswegen die Links dahin. Das bleibt auch so bei meinen Posts.

Zum Vergleich: Bei vielen 4fach teureren SuperDuperWunderbatterien muss man sich erst durch Betriebsanleitungen wühlen um eine behauptete technische Lebensdauer von 10 Jahren zu finden. Da helfen dem Wohnmobilisten doch tausende von Ladezyklen auf dem Hochglanz-Prospekt gar nichts.

Übrigens gibt es für stationäre Anlagen sogar Bleibatterie in OPZ mit 30 Jahren Lebensdauer. (Teuer)

Statt flotter Sprüche mach dir lieber die Mühe, such der TE bessere Links raus und stelle die hier zur Diskussion. Dazu ist ein Forum da. :|

Grüße an die Foristen, Alf

P.S. weil es jetzt gleich wieder losgeht .... deine minusbewertung ist nicht von mir ...

IchBinsWieder am 28 Nov 2017 20:22:42

Der Trend vom "Geiz ist geil" stirbt endlich aus.
Heute geht es eher in Richtung Qualität.

Gerald hat letztens eine sehr interessante Gel mit ins Spiel gebracht ... hier mal sein Beitrag.
9 Jahre Nutzung sind ja auch ein Wort

geralds hat geschrieben:Hallo Thomas,

ich denke für Dein Nutzungsprofil ist eine Gel-Batterie eine gute Wahl.
Ich habe mit dieser gute Erfahrungen gemacht (sehr zyklusfest):
--> Link
--> Link


geralds hat geschrieben:...


Die ist allemal besser als die von Alf empfohlene Winner.
Über 4.000 statt 1.800 Zyklen von der Winner.

-> Alf
Reg dich nicht über die umfangreichen Infos zur BK auf ... ist doch gut soviel zu erfahren .. manche können die Infos sogar verstehen
Bei Winner bekommt man solche Information erst gar nicht ... was für Gründe das hat ... man kann nur spekulieren, aber für den Kunden ist das Mist

berny2 am 28 Nov 2017 20:36:39

Heimdall hat geschrieben:Deine ewige Werbung für die Winner Batterien kann einem echt auf den Sack gehen. Erzähl doch dein Märchen von 15 Jahren einem Grabstein, der wird dir geduldig zuhören. :twisted:

Wen meintest Du?

Heimdall am 28 Nov 2017 20:51:09

Du zitierst nicht nur falsch sondern scheinst auch nicht zu wissen was eine "konstruktive technische Lebensdauer" ist. Das ist nichts anderes als ein leeres substanzloses Werbeversprechen.
Wenn man eine leere ungeladene Batterie 15 Jahre in den Keller stellt wird sie vielleicht die "konstruktive tecnnische Lebensdauer" erreichen. :roll:
Wenn du solche Werbemärchen glaubst solltest du dieselbe Blauäugigkeit hier nicht auch bei anderen voraussetzen und nicht von "konkreten Daten" schwafeln.
Deine neg. Bewertung wird von mir nicht einmal ignoriert. :lol:

berny2 am 28 Nov 2017 21:04:14

Heimdall hat geschrieben:Du zitierst nicht nur falsch sondern scheinst auch nicht zu wissen was eine "konstruktive technische Lebensdauer" ist.
.
.
.
... solltest du dieselbe Blauäugigkeit hier nicht auch bei anderen voraussetzen und nicht von "konkreten Daten" schwafeln.
Deine neg. Bewertung wird von mir nicht einmal ignoriert. :lol:

Wen meintest Du?

Amschi am 28 Nov 2017 21:11:52

Danke - jetzt weiß ich gar nicht mehr was ich tun soll/sollte.

Mein Wohnraum-Batterie ist unter dem Fahrersitz eingezwängt und wird durch eine 30A Schmelzsicherung abgesichert. Im schmalen Spalt zwischen Fahrersitz und Dinette befindet sich der Truhenkasten mit der Versorgungseinheit. Ist hier vielleicht das verzweifelt gesuchte Batterien-Ladegerät untergebracht? Oder im Anzeige-Bedienungspanel (E-Block 280) über dem Kleiderschrank?
Von den Vorbesitzern wurden auf dem Truhenkasten ein Wechselrichter (Fabrikat: Sunset / Leistung-Watt nicht zu erkennen) und das Solarladegeraet (ebenfalls Sunset - Bezeichnung: SOL 8.8 )
Alles funktioniert bis jetzt zu meiner Zufriedenheit. Bei unserem letzten Stellplatzaufenthalt (ohne Landstromanschluss) blinkte jedoch am Morgen die Warnleuchte der Wohnraumbatterie, obwohl nur etwa 2 Std. das Licht brannte. Über Nacht lief nur das Gaswarngeraet. Ich hatte jedoch vergessen den Wechselrichter abzuschalten! An der angeschlossenen Steckdosenleiste hing jedoch kein Gerät.
Dies ist der Grund meiner evtl. Absicht die alte Wohnraum Batterie auszutauschen. Oder mache ich bereits wieder einen Denkfehler?

Manchmal bin ich aber auch der Meinung: alles zu lassen wie es ist - da bisher alles zu meiner Zufriedenheit funktionierte.
Mein WoMo ist halt schon sehr alt!

Für ernstgemeinte Anregungen, welche aber nicht einen Komplettumbau meines WoMo und deren finanziellen Folgen nach sich ziehen, bin ich weiter sehr dankbar.
Und bitte, keine Zwistigkeiten untereinander!

Heimdall am 28 Nov 2017 21:27:03

berny2 hat geschrieben:Wen meintest Du?

berny2, klick die 2 Links vom KudlWackerl an dann siehst du was ich meine. Es vergeht kaum ein Tag an dem er diese Batterien nicht bewirbt.

Gast am 28 Nov 2017 21:27:49

Hallo Amschi,

Wir machen mit der Beratung weiter, ignoriere einfach die Störenfriede.

Eine Nacht ohne Landstrom muss die Batterie definitiv aushalten. Das für dich richtige Vorgehen um dich besser einzuarbeiten:

Kauf dir eine kleines Multimessgerät, zum Beispiel sowas: "VOLTCRAFT Multimeter digital VC-11 DMM" kostet ca. 10€ (googeln) Auf Youtube findest du Video wie Spannung gemessen wird.

Das stellst du auf "Volt Gleichspannung 20 Volt" und suchst dir im Womo eine Stelle wo du die Batteriespannung messen kannst. Das kann hinten am Wechselrichter sein, in einer 12 V Steckdose oder so.

Nun steckst du das Womo an Landstrom und misst einfach mal in festen Abständen, zum Beispiel alle halbe Stunde und schreibst dir die Werte auf. Wenn die Spannung bis auf 14,3 Volt gestiegen ist, reicht es nur noch alle Stunde zu messen. Irgendwann nach ein paar Stunden geht die Spannung langsam wieder auf 13,8 Volt zurück.

Jetzt ist die Batterie komplett voll. Landstrom ausstecken.

Jetzt schließt du an den Wechselrichter eine Leuchte mit Glühlampe an, zum Beispiel eine Nachttischleuchte mit 25 Watt Lampe. Oder 60 Watt, eigentlich egal, du muß nur wissen was.

Nun misst du wieder die Spannung alle Stunde. Aufschreiben! Wenn die Spannung auf 11,8 Volt abgesunken ist, bist du fertig. Jetzt wieder Landstrom anschliessen zum Batterie wieder laden.

Schreibe die ermittelten Werte hier herein, ich verrate dir dann den Zustand der Batterie. :)

Grüße, Alf

Heimdall am 28 Nov 2017 21:44:29

Amschi,
Du willst es anscheinend möglicht preisgünstig und einfach haben.
Hier mein Rat:
Probiere deine Batterie, ohne den Wechselrichter noch einmal mit deinem normalen Nutzerverhalten, dann siehst du ob sie noch einige Zeit ihren Dienst tut. Wenn nicht, tausche deine Batterie gegen eine preiswerte normale Blei/Säure Batt. aus und du wirst sicher einige Jahre damit leben.
Wechselrichter sind sehr oft der Tod aller Batterien. Wenn du den nicht nützt tust du deiner Batt. nur Gutes. Deine Batt. sollst du nur max. um 50% entladen sonst leidet sie darunter und du verkürzt die Lebensdauer. Die 50% Entladung erreichst du aber mit dem Wechselrichter schneller als du glaubst.

IchBinsWieder am 28 Nov 2017 21:50:46

Gehen wir doch mal konstruktiv auf die Aussagen ein
KudlWackerl hat geschrieben:Die Winner Seite ist die einzige Seite, wo konkrete Daten für alle Arten von Batterien direkt verlinkbar veröffentlicht sind um verschieden Eigenschaften zu bewerten. Und nicht nur Marketinglügen, das ist doch gut.

Aha, die einzige Seite also mit konkreten Daten?! Die meinst L/B/H und C20 und C100 Angaben ... das reicht mir nicht
... und die Links im Downloadbereich gehen nicht mal ... also, wo sind die Infos

Mal zu den Marketinglügen oder Geschwafel (von Winner) ... nenn es wie du willst
Ich hab mal die sehr offensichtlichen Sachen fett-gestellt und kommentiert
- Konstante Power über die gesamte Lebensdauer 15 Jahre und KEINE Kapazitätsverluste .. wer´s glaubt
- Konstruktive Lebensdauer von mindestens 15 Jahre dazu hast du schon eine Antwort
- ....
- Geringer Innenwiderstand – ca. 98% Ladestromeffizienz soso ... geringer Innenwiderstand (s. max Ladestrom) und 98% .. das wäre wohl eher bei LiFeYPO so
- Zyklenfeste Hochleistungsbatterie 1.800 Zyklen bei 30% Entladung ist jetzt auch nicht sooooo der Hit ... siehe Sonnenschein
- Elektrolyt ist im GEL fest gebunden und nicht flüssig Aha, wieder was neues für ne Gel
- Absolut elektrolytdicht wie wohl jede Gel
- ....
- Schutz gegen Kriechströme und Selbstentladung .... Klasse, dann muss man die kleinsten Verbraucher wohl nicht mehr suchen
- Schutz gegen Feuer und Funkenbildung... aha ... die Pole liegen also weit voneinander weg
- Sicherheit gegen Kurzschluss. ... aha ... siehe eins drüber
- Exzellente Hochstromeigenschaften was denn? 24A bei ner 130Ah Batt???
- Hohe Betriebssicherheit. Begründet durch was?
- In jeder Lage verbaubar Das ist für Gel ja mal was ganz neues
- ....
- Ladeschlussspannung: 14,28-14,52V na was denn jetzt ... gehts mal konkret
- Erhaltungsladespannung: 13,50-13,80V s.o.
- Maximaler Ladestrom: 24A siehe Hochstromeigenschaften

Was du bei anderen kritisierst, empfinde ich hier als unerträglich schlimm.
Nur haben die anderen durch unabhängige Tests und durch User-Erfahrungen ihre Behauptungen bestätigen können, das vermisse ich hier doch sehr. Ein Produkt nieder machen das du nicht kennst und ein anderes ... das du ebenfalls nicht kennst ... weiter empfehlen. Sehr fragwürdige Vorgehensweise.

KudlWackerl hat geschrieben:Zum Vergleich: Bei vielen 4fach teureren SuperDuperWunderbatterien muss man sich erst durch Betriebsanleitungen wühlen um eine behauptete technische Lebensdauer von 10 Jahren zu finden. Da helfen dem Wohnmobilisten doch tausende von Ladezyklen auf dem Hochglanz-Prospekt gar nichts

Weder du noch irgend jemand hat eine Hochglanzprospekt zur BK .. wir wissen nichtmal ob er Hochglanz ist und - sofern die Prospekte überhaupt glänzen - ob dies durch UV-Lack, Cellophanierung oder sonstwie gemacht wurde.
Informativ ist das Datenblatt auf jeden Fall für die BK ... das wirst auch du nicht bestreiten können.

Einen Nutzen tragen nicht nur die Womofahrer durch viele Zyklen, sondern auch die Umwelt.

KudlWackerl hat geschrieben:Übrigens gibt es für stationäre Anlagen sogar Bleibatterie in OPZ mit 30 Jahren Lebensdauer. (Teuer)

Aha, jetzt ist teuer wieder ein Merkmal für langlebig ... dann ist die BK ihr Geld ja genauso Wert wie die Sonnenschein - im Vergleich zu deiner genanten Winner. Die eine schafft 2,2 mal mehr Zyklen, die andere 2,7 mal mehr Zyklen als die Winner ... und das bei einem unbedeutenden Aufpreis.

KudlWackerl hat geschrieben:Statt flotter Sprüche mach dir lieber die Mühe, such der TE bessere Links raus und stelle die hier zur Diskussion. Dazu ist ein Forum da. :|

Hab ich bereits mit der Sonnenschein gemacht, die BK hab ich noch nichtmal erwähnt

Also alles in allem ... Empfehlungen ohne Erfahrungen sind nix wert .. gar nix

berny2 am 28 Nov 2017 23:13:04

Heimdall hat geschrieben:berny2, klick die 2 Links vom KudlWackerl an dann siehst du was ich meine. Es vergeht kaum ein Tag an dem er diese Batterien nicht bewirbt.

Danke, die Anrede "berny2" lässt ohne Anklicken und Suche in anderen Postings ad hoc erkennen, wer jetzt von Dir gemeint war. Btw, man kann auch auf "zitieren" klicken.... aber das schaffen einige Leerpfosten wohl nicht... :cry:

gespeert am 29 Nov 2017 03:27:44

In dem auf Seite 2 gezeigtem Foto mit den Kenndaten des Laders sehe ich eine W Kennlinie.
Die taugt nur fuer ne ueberwachte Blei- Nassbatterie. Auf keinen Fall Gel!
Mit der Kennlinie zerkocht die Gelschicht an den Platten bei 24h Betrieb des Laders.
IUoU oder besser ist erforderlich.

gespeert am 29 Nov 2017 03:37:34

Mach Fotos der verbauten Systeme!
Welche Daten hat der Solarregler? Wie ist dieser verschalten?
Was fuer Module sind verbaut? Evtl. muss das Modul ausgemessen werden (Uoc, Isc, Umpp, Impp).

Abschalten der Solaranlage nur in vorgegebener Reihenfolge:
1. Generator abschalten
2. Abschalten der Batterie

Zuschalten:
1. Batterie an Regler, pruefen ob dieser die Batteriespannung erkennt oder richtig eingestellt ist (Batterieart, Spannung)
2. Zuschalten Solargenerator

andwein am 29 Nov 2017 14:54:56

IchBinsWieder hat geschrieben:......Die ist allemal besser als die von Alf empfohlene Winner. Über 4.000 statt 1.800 Zyklen von der Winner.

Egal welche Batterie jetzt mehr Zyklen schafft, ich habe einmal nur für mich und meine Urlaubsgewohnheiten eine private Rechnung aufgemacht:
Ist mein Wohnmobil zehn Wochen (70 Tage) im Jahr unterwegs und wird die 100 Ah Aufbaubatterie dabei jeden Tag auf 50% DoD entladen (50 Ah) und wieder voll geladen (70 Halbzyklen), macht selbst eine nasse Blei-Batterie rechnerisch erst nach knapp fünf Jahren schlapp. AGM und Gel halten sieben Jahre durch und Bleikristall bzw. LiFeYPO4 überleben vermutlich das Wohnmobil. Korrekte Ladung und Entladung bis max. 50% DoD und Lade-/Entladeströme von 10 bis 20% der Batteriekapazität (C10) vorausgesetzt! Seriöse Hersteller messen die angegebenen Zyklen nach IEC 896-2, was Folgendes bedeutet: 1 Zyklus entspricht einer 60%-iger Entladung bei 20°C und einem Entladestrom der einer 10-stündiger Entladung (also C10) entspricht.
AGM und Gel halten bei dieser Rechnung 7 Jahre, ich bin jetzt im 9. Jahr.
Bis ich die 4000 Zyklen erreicht steht mein Chassis auf dem Schrott. Ich finde 4000 Zyklen toll und bemerkenswert, und einige Anwendungen benötigen diese Anzahl in 3-4 Jahren. Das Wohnmobil gehört meiner Meinung nach definitiv nicht dazu.
Nur um die Diskussion zu relativieren, Gruß Andreas

alpi1 am 29 Nov 2017 16:09:43

Hallo Andreas,

es gibt schon Akkus die halten eine Ewigkeit. Meinen ersten Satz Exide Gel G85 musste ich nach 13 Jahren wechseln. Ich kenne Forumskollegen die fahren mit dem ersten Satz im 16. Jahr.



Herzliche Grüße

Udo

IchBinsWieder am 29 Nov 2017 16:16:15

andwein hat geschrieben:Ist mein Wohnmobil zehn Wochen (70 Tage) im Jahr unterwegs und ..... auf 50% DoD entladen (50 Ah), .... ... Korrekte Ladung und Entladung bis max. 50% DoD und Lade-/Entladeströme von 10 bis 20% der Batteriekapazität (C10) vorausgesetzt! .....
Nur um die Diskussion zu relativieren, Gruß Andreas


Soweit ok ... aber ich habe da einen gänzlich anderen Ansatz.

Die Fähigkeit der BK deutlich unter die 50% gehen zu können war einer der Gründe mich für eine kleine und damit nur halb so schwere Lösung zu entscheiden.

Gewicht ist immer wieder ein Thema. Bei 36kg und realistischen nutzbaren 120Ah braucht man schon eine Batterie die sehr sehr viel Zyklen schafft. Sie immer oder sehr oft deutlich unter SoC 50% zu schicken, beutete auch an ihrer Langlebigkeit zu kratzen und wenn man das mal nicht macht ... so what. Auch die Ladeströme mit einem drittel der Kapazität ist bestimmt etwas mehr Stress als üblich.

Wir nutzen das Womo noch ein bisschen häufiger als du und dann kann die Rechnung nur mit einer kleinen Batterie funktionieren wenn sie äußerst Zkylenfest .. sprich robust .. ist.

Es ist natürlich Unfug 6000 Zyklen haben zu wollen um die nächsten 17 Jahre klar zu kommen, wenn man aber ihre Zyklen drückt weil man der Batterie mehr als die üblichen 50% entnimmt dann ist es clever, weil sich so Gewicht, Platz und Geld sparen lässt.

Eine höhere Zyklenzahl gibt dir auch mehr Ausfallsicherheit und ist unterm Strich ökologischer gedacht.

Eine höhere Zyklenzahl beutet auch länger einen höheren Ladestrom zu haben. Warum?
Weil ich mehr Kapazität entnehmen kann, bin ich weiter von der magischen 80% Grenze weg, wo alle Blei-Batterien anfangen den Ladestrom begrenzen. Lässt sich simpel errechnen.
Ich nutze 120Ah aus meiner 132Ah Batterie = magischen 80% Grenze = Drossel für die letzten 27Ah
120Ah aus Blei bedarf einer norm. 240Ah Batterie = magischen 80% Grenze = Drossel für die letzten 48Ah
Das der LS bei der BK auch noch deutlich höher auf den letzten 20% ist, ist ebenfalls auf ihre Konstruktion zurück zuführen.

Dein Rechnung bzgl. der Langlebigkeit von Batterien ist sehr optimistisch, aber nicht zwingend realistisch gedacht.
Es ist ja nicht so, als wären alle im Forum diskutierten Batterieprobleme nur bei Fahrzeugen von 2010 oder älter. Recht häufig wird hier über Probleme gesprochen, wo die Batts erst 2/3/4 Jahre alt sind .... egal ob es ein Chargen-Fehler oder falsche Handhabung ist.
Das schlimmste was passieren kann, ist doch wenn die Batt im Urlaub hopps geht. Die Ausfallwahrscheinlichkeit steigt auch mit dem simpleren Aufbau einer Batterie. Wir regen uns doch alle darüber auf, das Produkte nicht mehr auf Langlebigkeit ausgelegt sind.
Warum sollte das bei Batterien nicht so wichtig sein?

Zyklenfeste Batterien sind robuster und verzeihen mehr. Meine BK wird lt. Datenblatt z.B ein Ladestrom von 36A angegeben, lt. powertrust machen ihr die 45A aber nichts. Da würde jeder Hersteller von simplen Batts schon an die Decke gehen.

Es ist sehr kurzsichtig gedacht, die Preise der BK (oder anderen zyklenfesten Batterien) nur auf die "scheinbare" Kapazität oder sinnlosen Zyklen zu reduzieren und nicht den Sinn einer zyklenfesten Batt zu verstehen. Versteht man ihre Möglichkeiten richtig, relativiert sich das sehr sehr schnell und zeigt auch weitere Vorteile auf.

Wie du siehst Andreas ist alles relativ ... man muss sich nur mal vom gewohnten Gedankengang abwenden.

bernie8 am 29 Nov 2017 16:20:52

Hallo,

Danke Andreas für deine Ausführungen!

Mann, Mann, Mann, Jungs!
Müsst ihr euch immer ausgerechnet in Threads kloppen wo der TE direkt klar stellt,
dass er von der Materie keine Ahnung hat. Das wirklich absolut nicht hilfreich !

Gast am 29 Nov 2017 16:40:23

gespeert hat geschrieben:In dem auf Seite 2 gezeigtem Foto mit den Kenndaten des Laders sehe ich eine W Kennlinie.
...
IUoU oder besser ist erforderlich.


In der gezeigten Dokumentation sieht man einen 3-stufigen Ladezyklus (WoU-Kennlinie) geeignet für Gel und Blei-Säure! Die passenden Batterien habe ich bereits vorne verlinkt.

Grüße, Alf

IchBinsWieder am 29 Nov 2017 16:52:54

bernie8 hat geschrieben:Mann, Mann, Mann, Jungs!
Müsst ihr euch immer ausgerechnet in Threads kloppen wo der TE direkt klar stellt,
dass er von der Materie keine Ahnung hat. Das wirklich absolut nicht hilfreich !


Ich kloppe mich auf keinen Fall mit Andreas.
a) respektiere ich ihn und sein Wissen und b) tauschen wir unterschiedliche Sichtweisen aus.
Ich hoffe doch sehr, dass er das genauso sieht.

bernie8 am 29 Nov 2017 16:58:10

Hallo,

Sag ich ja nix gegen aber ihr müllt damit den Thread hier zu,
das hilft dem TE nun wirklich nichts.

BTW: lese ich diese Ausführungen immer gerne, aber meiner Meinung
nach hier fehl am Platz.

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