aqua
luftfederung

Kaufentscheidung Breite, Zuladung und Einschränkung 3,5t 1, 2


MrCrab am 01 Dez 2017 05:45:37

Hallo zusammen,

ich bin neu in diesem Forum und freue mich auf viele gute Diskussionen.
Als erstes brauche ich allerdings Hilfe bei unserer Kaufentscheidung.

Wir hatten unseren T5 verkauft, als unsere Tochter geboren wurde. Mittlerweile ist sie 4 Jahre und wir wollen uns jetzt ein Wohnmobil kaufen. Über viel Punkte bin ich mir schon im Klaren und die Entscheidung soll zwischen einem Carthago c-compactline I 143
und einem Carthago c-tourer I 143, fallen.

Die Fragen die ich an Euch habe sind folgende:
• Macht sich die geringe Breite der Compactline (2,12m) gegenüber dem c-Tourer mit 2,27m bemerkbar? Mir wären die 2.12 m lieber, da wir gerne auch kleine Strassen fahren und nicht nur auf Campingplätzen stehen, Oder ist der Breitenunterschied in der Realität zu vernachlässigen?

• Ist es realistisch anzunehmen, dass man den c-compactline I 143 mit 3,5t fahren kann. Wir hätten mit unserer Ausstattung noch 400kg Zuladung (falls finales Gewicht tatsächlich der jetzigen Angebotsangabe entspricht). Wie gesagt wir sind zu dritt, Kind derzeit 20kg)

• Wie groß sind die Einschränkungen wenn man über 3,5t ist, tatsächlich. Hier lese ich sehr widersprüchliche Aussagen. Ich habe kein Problem mit eine Go Box in Österreich, den Mehrkosten etc.. Mir geht es eher um Fahrbeschränkungen. Wie häufi kann man dann in Europa Ziele wegen Brücken, und gesperrten Strassen, tatsächlich nicht fahren.


Für Eure Mühe zu helfen und Euren Rat danke ich Euch jetzt schon. Wir wollen im Dezember bestellen und die Schwangerschaft soll langsam zu Ende gehen.

VG MrCrab

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

teamq am 01 Dez 2017 07:08:57

Herzlich willkommen, hier im Forum!

Zur Breite des Wohnmobils - wir fahren einen 2,10m breiten und würden uns nicht noch einmal so entscheiden. Je nach Grundriss, hat man das Problem, daß man im Wohnmobil nicht aneinander vorbei kommt, was schon manchmal nervig ist. Es muss erst der eine erst vorn Platz nehmen, damit der andere sich umziehen kann. 20 cm sind da schon eine Menge. Das Breiteste sind eh die Spiegel. Selbst wenn man sie mal in einer engen Situation anklappen muss, ist kaum ein Unterschied zu den 2.30 cm vom Aufbau, zumindest bei Teilintegrierten.
Lasst euch mal vom Raumgefühl leiten und geht zu dritt im Mobil hin und her.

Unsere Meinung zu den 3,5t, alles über 7m Länge wird schwierig. 400kg Zuladung ist nicht allzu viel, 3 Fahrräder, vielleicht noch das eine oder andere neue Ein-Anbauteil (2. Batterie, Solar), da wird's dann für das volle Urlaubsgerödel eng. Wir sind 6,75 lang, zu zweit und hatten beim letzten Waagebesuch vor dem 2-wöchigen Italienurlaub 3680 kg (mit vollen Tanks).

Zumal noch eine Toleranz des zulässigen Gesamtgewicht von 5% erlaubt ist. Macht bei 3100 kg - 155kg Toleranz. Also im schlechtesten Fall sind von den 400kg nur noch 245 übrig. Aber du schreibst ja selbst schon ... falls finales Gewicht ...

Das mit der GoBox ist schon ein Punkt, man fährt dann eher Landstraße, was sich natürlich in der Zeit die man von a nach b braucht, bemerkbar macht. Die 100 kmh sind wohl eher nicht das Problem, wir fahren auch jetzt gemütlich mit 110. Sind ja nicht auf der Flucht.

Vielleicht probiert ihr es mit den 3,5t und wenn es nicht funktioniert, lastet ihr später auf die 3,85t auf?

Gast am 01 Dez 2017 07:30:47

Bei dem Gesamtgewicht sollte man den Prospekten nur bedingt vertrauen. Wenn die Zuladung einem knapp erscheint, kann man davon ausgehen, dass sie im Womo Alltag schnell überschritten wird. Wo wollt Ihr denn die kleineren Straßen fahren? 3,5 Tonnen Begrenzung gibt es sicher schon mal. Aber mit einem 3,5 Tonner könnt Ihr wiederum eine Straße, die eine Begrenzung mit 2,8 Tonnen hat, auch nicht fahren. Irgendwo gibt es immer ein entsprechendes Schild, mal mit 2 Tonnen, mal mit 2,8 Tonnen, mal mit 3,5 Tonnen, mal mit ... Das würde ich jedenfalls nicht als Basis für den Kauf ansetzen (außerdem: wo kein Klä....). Wichtig für die Nutzung auf schmalen Straßen dürfte die Breite sein. Ich war gerade erst im Urlaub (ohne eigenem Fahrzeug). Da war ich froh, dass ich als Mietwagen nur einen Kleinwagen, und keinen von der Mietwagenfirma-Angestellten am Flughafen angebotenen, Allradler gebucht hatte. Das waren schon ziemlich enge Bergstraßen.

steuertantegabi am 01 Dez 2017 08:51:18

Das mit dem reduzierten Wasser würde ich mir sehr gut überlegen.

Was machst Du mit 10-20 Litern im Tank, wenn Du einen traumhaften Freisteherplatz findest und weit und breit gibt es keinen Wasserhahn? :(
Da kommst Du selbst ohne Duschen nicht weit mit drei Personen.

Ich fahre nie mit fast leeren Tank in den Urlaub, 50-60 Liter sind das Minimum (ich bin Alleinfahrerin).

Was das Gewicht grundsätzlich betrifft: Frag doch Deinen Händler, ob er ein möglichst gleiches Fahrzeug wiegt. Dann kannst Du mit den Prospektangaben vergleichen und bist etwas schlauer.

Ich wünsche Euch viele schöne Touren.

Gabi

jochen-muc am 01 Dez 2017 08:56:56

Ich würde immer den größeren nehmen.

Der Ducato ist mit Spiegeln ca 2,50 Meter breit. Und wenn ich überlege wie oft ich bisher irgendwo durchmusste wo ich den Spiegel dann eingeklappt habe............................ 3-4 mal in 10 Jahren , durchgekommen bin ich glaube ich 2 mal irgendwo nicht, wobei ich bezweifel, dass ich da mit den 15 cm weniger dann "gewonnen" hätte :D deswegen auf den höheren Komfort zu verzichten würde ich nicht machen.

Mit dem Gewicht würde ich inzwischen einfach immer eine Auflastung ins Auge fassen. Sicher das ist nochmal zusätzlich ein gewisser Betrag. Aber ich für meinen Teil bin mir sicher auch zu zweit und eigentlich kein Camper sondern "Fahrer" zu schwer gewesen zu sein.

Das tut sicher dem Womi nicht gut und meinem Geldbeutel bei evtl Kontrollen auch nicht. Genauso wie ich absolut keinen Bock drauf habe, die Liter zu zählen wenn ich Wasser tanke nur damit ich genau an diese blöde Grenze komme

Da wird lieber mehr als weniger reingefüllt.

Und bezüglich der Geschwindigkeitsgrenze ........................... :mrgreen: Ich weis zwar auch immer noch nicht genau, ob die Überwachungsbehörden beim Blitzen in der Nacht das eingetragenen Gesamtgewicht überprüfen und dann evtl eine höhere Geldbuße erstellen, aber auch das ist für mich die letzten 10 Jahre eher nebensächlich gewesen.

Die Knöllchen habe ich (so 5-6 Stück) immer bekommen und halt gezahlt (Deutschland/Italien/Österreich)

rolf51 am 01 Dez 2017 09:22:35

Halo,
mit drei Personen wird der 143er nicht unter 3,5t kommen. Wenn Du es dir getraust mit 200kg mehr zu fahren, technisch kein Problem, dann ja.

teamq am 01 Dez 2017 09:27:57

Ich war grad mal draußen und hab ein Foto gemacht. Ich stehe korrekt in Front zur Seitenwand und du siehst - die angeklappten Spiegel haben bestimmt auch nochmal 10 cm, Also bist du auch bei 2.30 m.


Bei Intergrierten dürfte das, wie schon erwähnt sicher anders sein.

Vielleicht merkt man beim Kurvenfahren auf engen Strassen die 20 cm mehr Breite, aber alle unserer Bekannten mit normal breiten Wohnmobilen sind da wo wir durchgekommen sind, auch durchgekommen.

Es ist natürlich eure Entscheidung und es kommt auch ein wenig drauf an, ob ihr bei jedem Wetter du vielleicht auch im Winter unterwegs seit. Wir haben uns damals genau aus dem gleichen Grund auch für die schmale Variante entschieden und uns später geärgert.
Gut, ich gebe auch zu, wir sind nicht die schlankesten Figuren :-)

teamq am 01 Dez 2017 09:36:39

Zur Klimaanlage, wir sind bisher gut ohne ausgekommen, sind allerdings auch nicht auf Ferien angewiesen und fahren auch nicht freiwillig im August in den Süden.
Und noch zum Wasser, bei uns ist der Tank ziemlich voll, wenn wir losfahren. Erstens hab ich (entkalktes) Wasser von zu Hause, zweitens passiert es bei uns ziemlich oft, daß man spontan mal 1-2 Tage irgendwo in der Pampa bleiben, da möchte ich mich nicht durch das fehlende Wasser einschränken, und drittens, sollte das Mobil Tauchpumpe haben und je nachdem wie hoch die im Tank hängt und wie groß der Tank ist, geht mit 10 Litern noch nix los.

crossover0480 am 01 Dez 2017 10:02:23

Hallo,

ich schliesse mich meinen Vorrednern an.

Meine Erfahrung: Big is always better (with Family and Cargo).
Kaufe das breitere und mit Heavy-Fahrwerk und laste aufs Maximum auf.

Auswirkungen der 3.5to Diskussion: bisher keine. Warum? Normalerweise wirst du, um entspannt zu fahren und ggf nicht soviel Diesel durch die Duesen zu druecken, meistens Tacho 110 oder so fahren (das mache ich bspw.). Das ist GPS 98-100 bei mir. Damit bist du, je nach Fahrprofil, zu 90% innerhalb des Regelwerks. Ueberholverbot: Nunja... man moege mir verzeihen, aber das beachte ich oft nicht. Wenn am Berg die Laster verrecken oder auffe Strecke ein Trucker den 8. Gang nicht findet, zieh ich links raus, Pedal-to-the-Metal, und ab die Luzzi. Die grosse Maschine (welche wirst du wollen?) macht das ganz laessig und ich bin schnell vorbei. Auf der Strecke lass ich laufen und ueberhole zuegig. Nur wenn es kurvig ist, oder absehbar das Gegenverkehr kommt etc, dann beachte ich es voll.

Strasse >3.5to? Hatte ich bisher ein einziges mal gehabt. In Belgien. Und da bin ich trotzdem durchgefahren. Ein Ortsansaessiger Freund meinte das es a) keiner beachtet und b) es dazu da ist die Laster aus dem Wohngebiet zu halten.

Thema Wasser: Wir fahren immer mit vollem Tank. Auch hier gelernt: Dieses Jahr im Sueden Deutschlands. Sohnemann klagt das ihm schlecht ist, er hat hohe Temperatur. Ich fahre einen Parkplatz an, wir machen Rast. Ich halte ihn im Arm. Sitzend. Und dann passiert es. Er erbricht sich. Nicht wenig. Er sieht schlimm aus, ich noch schlimmer (er war zu mir gedreht). Ihm geht es besser, mir so.... naja. :lol: :lol: Stell Dir vor wir haetten nur 10-20 Liter Wasser gehabt. Ich haette direkt ne V&E Stelle anfahren muessen um nachzufuellen. So konnten wir alles abwaschen (Sitze etc.), ich konnte mich umziehen und waschen und den kleinen auch. Und weiter ging es.

Wieso auf ueber 4 to auflasten? Nun, wenn ihr schon auflastet (meine bescheiden Meinung), dann holt das maximale raus. Denn ihr seid ja ueber 3.5to, und ueber 400kg mehr (von 3.85 auf 4.25to bspw) werdet ihr euch sicher nicht beschweren.

GoBox hab ich nicht, und bisher nicht gebraucht. Landstrasse halt. Und Schweiz? Da bin ich bisher (noch nicht) gewesen mit dem WoMo. Und sonst? Wird Maut etc in die Urlaubskasse eingeplant.

So long,

Crossover0480

HobiTobi79 am 01 Dez 2017 10:06:56

Moinsen,
ich schließe mich den Meinungen und Erfahrungen der "Vor-Schreiber" an. Auch aus eigener Erfahrung.
Unser Womi hat eine Fahrzeugbreite von 2,30 m, mit Spiegeln 2,80 m. Wenn es eng wird werden die Spiegel halt mal eingeklappt und der Co-Pilot schaut draußen ob es passt. Vorgekommen ist es bei uns noch nie und das sogar in der tiefsten spanischen Provinz. Wenn Du nicht gerade in Norwegen auf Nebenstrecken Trolle jagen willst solltest Du überall hinkommen. Und die Ziele, die so enge Zufahrten haben das es mit dem Mobil unmöglich ist dort hin zu kommen.......der Mensch hat Beine ;D . Oder alternative Verkehrsmittel wenn es gesundheitliche Einschränkungen gibt.

Beim Gewicht und Einschränkungen über 3,5 to....für uns auch kein Diskussionsgrund. Wir haben 4,4 Tonnen eingetragenes Gesamtgewicht. Leer wiegt unser Bolide ca. 3300 kg ohne Wasser. Wir sind zwei Erwachsene und zwei kleine Kinder und froh über genügend Zuladungsmöglichkeiten zu verfügen. Wenn wir unterwegs sind, sind wir im Urlaub und haben somit auch das eine oder andere "Goodie" dabei. Sich im Womo einzuschränken ist zwar sinnvoll, man braucht nicht den ganzen Krempel wie zu Hause, aber auf jeden "Luxus" zu verzichten nur damit man nicht über 3,5 Tonnen kommt wollen wir auch nicht. Als wir noch zu Zweit waren, war das mit 3,5 Tonnen problemlos machbar. Aber jetzt wollen wir die Ladungsreserven nicht missen.
Bezüglich des Fahrens über 3,5 Tonnen und den damit verbundenen Beschränkungen......außer in Deutschland gibt es nirgendwo mehr freie Fahrt auf Autobahnen. Du hast überall vorgegebene Höchstgeschwindigkeiten. Die Differenz zwischen was der PKW und was der "bis 7,5 Tonner" höchstens fahren darf ist gegeben, fällt aber bei Fahrten meiner Meinung nach nicht groß ins Gewicht. Dann komme ich halt eine Stunde später ans Ziel....was solls? Auf Landstraßen sind die Unterschiede teils größer...aber bei max. 100 ist auch dort bei jedem Fahrzeug Schluss. Das einzige was wirklich event. eine Einschränkung darstellt, wäre das Überholverbot für LKWs. Die kommt auf den Straßen häufiger vor. Aber, wie jochen-muc schon in einem anderen Zusammenhang schrieb, wo kein Kläger.... :wink:
Wir würden auf jeden Fall wieder unseren Adria so kaufen wie er ist. Unabhängig von Breite,Höhe, Länge und Gesamtgewicht. Die Vorteile überwiegen einfach zu sehr bei uns als Familie.
Meine Frau hat damals sogar Hochschwanger mit Kind 2 noch den kleinen LKW-Führerschein gemacht weil sie selber davon überzeugt war, ein Fahrzeug mit max. 3,5 Tonnen ist als Familien-Womo einfach nicht sinnvoll. Zwar machbar, aber Gemütlich geht anders.

Grüße
(Sir) Tobi

teuchmc am 01 Dez 2017 10:10:27

Moinsen! Da ist sie wieder. Die Suche nach der Eierlegendenwollmilchsau im 3,5t-Land.
Auch wenn hier x User kommen mit ".....geht,passt,machen wir sogar mit 4 ausgewachsenen Urgermanen....". Bei Deinen Eckdaten geht es nicht bzw.eben nur mit deutlichen Einschränkungen.
Ernsthaft. Wenn der Führerschein keine Einschränkung verlangt, würde ich mir für meine Familie das Womo suchen und zulegen, was die geringsten Kompromisse in meinem Budget hat.
Und min.gefüllte Tanks sind bei uns überhaupt keine Option.Wozu hab ick die dann?
Sonnigen weiterhin. Uwe

bernie8 am 01 Dez 2017 10:41:22

Hallo,

Die Breite spielt nicht so eine große Rolle.
Klar gibt es Ecken wo man nicht durch kommt aber dann auch nicht mit 10 cm weniger.
Aber, wie schon so oft hier erwähnt. Da wo die Müllabfuhr oder der Bus durchkommt kommen wir mit unseren Mobilen auch durch
und das ist fast überall. Unser aktuelles WoMo ist 10 cm schmaler als der Vorgänger. Den Unterschied habe ich bisher nicht bemerkt.
Hier ist die Länge (ist 1m länger als vorher) eher relevant, z.B. beim Parken.

Bei der Zuladung auf "Sparen" bauen (z.B. weniger Wasser) ist illusorisch. Hier würde ich keine Kompromisse machen.
"Nur" 400 kg Zuladung wären für mich ein Ausschluss Kriterium für ein Fahrzeug.

Als wir unseren Alkoven ausgeräumt haben, habe ich alles was da drin war gewogen. Gesamt waren das 250 kg.
1 kleines Fahrrad + Bekleidung für ca. 2 Wochen.
Dazu kämen bei uns noch (2 Personen):
- Mitfahrergewicht ca. 65 kg
- 2 Hunde ca. 45 kg
- 1 x Gas 11 kg
- Wasser
- Lebensmittel
Da wird es mit 400 kg verdammt eng.

Sicher kann man hier sparen, habe halt auch Akkuschrauber, Werkzeug etc. dabei.
Möchte mir aber auch nicht jedes mal Gedanken machen müssen.

flo16v am 01 Dez 2017 10:46:26

Hi,

ich war letzte Woche auf Besichtigungstour mit Bekannten und wir haben uns einige Modelle angesehen. Darunter waren auch 2-3 "schmale" Modelle.

Sobald man mit 2-3 Personen in einem schmalen Womo ist, fällt sofort auf das hier was nicht stimmt :mrgreen: Es ist deutlich enger. Man kommt nirgends vernünftig aneinander vorbei.

Wenn ihr zu viert seit, nehmt auf jeden Fall die "normale" Breite

Gruß Flo

rkopka am 01 Dez 2017 10:50:12

Junio hat geschrieben:Wichtig für die Nutzung auf schmalen Straßen dürfte die Breite sein. Ich war gerade erst im Urlaub (ohne eigenem Fahrzeug). Da war ich froh, dass ich als Mietwagen nur einen Kleinwagen, und keinen von der Mietwagenfirma-Angestellten am Flughafen angebotenen, Allradler gebucht hatte. Das waren schon ziemlich enge Bergstraßen.

Das ist davon abhängig, wo/wie man fahren will. Wenn man überall jeden Feldweg nehmen will, mit dem Womo auf die Berge hoch oder in jede Altstadt ganz hinein fahren, dann spielt die Breite eine Rolle. Für alle anderen "normalen" Womofahrer stellt sich die Breitenfrage fast nie. Ich hab bisher 2x die Spiegel (außer beim Parken) wegklappen müssen. Einmal durch ein Tor in Schottland - das Navi hätte eine bessere Route als die Schilder gekannt. Das andere Mal in Bologna, als ich dem Navi in ein Wohngebiet gefolgt bin und die Autos blöd parkten. Wie immer geschrieben wird: wo Busse und Müllwagen hinkommen, reicht es für uns allemal.

MrCrab hat geschrieben:Das mit der Enge im Gang ist mir bewusst. Damit könnten wir leben, zumal wir in der C-Compactklasse ein gutes Gefühl haben.

Reicht es euch für eine halbe Stunde beim Händler oder wart ihr auch mal ein WE unterwegs damit ? Nach 2 Wochen Urlaub kann es u.U. auch noch mehr nerven.

Frage ist für mich eben, wieviel Frischwasser brauche ich wirklich beim Fahren. Meine, vieleicht naive Vorstellung ist, dass mir 10-20 Liter reichen, wenn ich nicht duschen will.
Essensartikel 10kg
Küchenzeug: 10kg

Essen 10kg ? Allein die Getränke sind ja schon so schwer, wenn ihr nicht jeden Tag einkaufen wollt. Unterschätze auch das Küchenzeug nicht. Ich hab für 4 Leute dabei (reise allein oder zu zweit) und eher leichtes Geschirr. Damit habe ich 6,5kg nur dafür. Dazu noch 20kg anderes Küchenzubehör (Schüsseln, Wäscheklammern, Pfanne, Töpfe...).
Da kommt auch sonst noch eine Menge Kleinkram zusammen, der auch wiegt.

steuertantegabi hat geschrieben:Was machst Du mit 10-20 Litern im Tank, wenn Du einen traumhaften Freisteherplatz findest und weit und breit gibt es keinen Wasserhahn? :(
Da kommst Du selbst ohne Duschen nicht weit mit drei Personen.

Auch das Klo braucht ja Wasser. Ich fahre eigentlich nur mit weniger Wasser (<50l), wenn ich eine längere Fahrtstrecke habe und genau weiß, wo ich am Abend sein will. Am Ziel von Ort zu Ort eher mit vollem Tank, man weiß ja nie.

crossover0480 hat geschrieben:Normalerweise wirst du, um entspannt zu fahren und ggf nicht soviel Diesel durch die Duesen zu druecken, meistens Tacho 110 oder so fahren (das mache ich bspw.). Das ist GPS 98-100 bei mir.

Ich habe für mich auf längeren Strecken AB sogar ~92km/h nach GPS als Sollwert (bin unter 3,5t). Damit bin ich knapp schneller als die LKW, werde nicht von hinten von LKW überholt und muß selber nicht so oft überholen. Empfinde ich als sehr angenehm.

RK

Gast am 01 Dez 2017 10:53:43

MrCrab hat geschrieben:... Mit dem VW Bus hatten wir nie darauf geachtet ob es viele kleine Strassen gibt, die man mit 3,5 T nicht fahren darf, Brücken gibt es immer wieder, die würde ich aber ehrlich gesagt auch mit einer Auflastung auf 3,8 fahren.

Auch wenn es keiner zugibt, macht das vermutlich fast jeder.

MrCrab hat geschrieben:... Frage ist für mich eben, wieviel Frischwasser brauche ich wirklich beim Fahren. Meine, vieleicht naive Vorstellung ist, dass mir 10-20 Liter reichen, wenn ich nicht duschen will.

Mit 20 Liter auf der Strecke kommt man hin, wenn man sich einschränkt. Duschen ist dann nicht drin, aber Hände waschen, Kaffee + Tee, auch Essen kochen. Man muss sich eben etwas einschränken. Das finde ich persönlich gut, aber nicht jeder denkt und handelt wie ich. Ich komme in meinem Campingbus übrigens mit 15 Litern hin. Das reicht fürs Zähneputzen, für Händewaschen, mehrere Tassen Kaffee und auch für 2 x warm Kochen inklusive wassersparendes Abspülen.

Mit Eurer Liste der mitzunehmenden Dinge kann es vielleicht knapp werden. Ich habe einen Rolltisch von Fritz Berger, der wiegt ca 8 kg, dann noch Hochlehner á ca 6 kg. Ein normales Erwachsenenfahrrad wiegt 15 kg +/- (außer besonders leichte Rennräder usw), ein Kinderfahrrad ist oft unter 10 kg schwer. Bei der Küchenausstattung hilft eine Waage. Man unterschätzt leicht das, was zusammen kommt.

Bei jeder Sache, die man ins Womo lädt, sollte man sich überlegen, ob das wirklich erforderlich ist, ob es nicht auch leichtere Alternativen gibt, ob die Anzahl zu hoch ist. Beispiel Besteck: das Ikea Besteckset (jeweils 24teilig) Förnunft wiegt 0,9 kg, das Dragon hingegen 1,4 kg. Aber braucht man das ganze 24teilige Set? Auch da gibt es was zu Reduzieren. Kleinvieh macht auch Mist! Gerade die kleinen Sachen sind es, die in meinem Bus viel ausgemacht hatten. Ersatzglühbirnen, Batterien en masse, hundert Meter Wäscheleine ...

bernie8 am 01 Dez 2017 11:16:57

Hallo,

hundert Meter Wäscheleine ...


Das kenn ich, hab aus dem Alkoven 3 Pakete :eek: Wäscheklammern raus geholt.

Sparen kann man sicher, grade wenn man allein fährt.
Aber als Familie geht das eher in die andere Richtung.
Wenn man darauf angewiesen ist auf jedes Kilo zu achten, kann man das vergessen.

BTW WoMo mit 400 kg und weniger (gibt's auch) Zuladung sind eine Fehlkonstruktion!

buccaneer am 01 Dez 2017 11:17:22

Moin MrCrab,

na, da hast Du ja ein feines Weihnachtsgeschenk in Planung.
Als ehemaliger T3 Fahrer bin ich vor 6 Jahren auf einen alten Vollintergrierten (6 x 2,24 x 2,64 m) umgestiegen.
Da ich gern abseits der Hauptrouten unterwegs bin, war mir ein kompaktes Fahrzeug wichtig.
Aus finanziellen Gründen kam ein Kastenwagen für mich nicht in Frage.
Heute bin ich froh, dass ich die "breite Karre" habe.

Auf ca. 60.000 km in D, Tschechien, Ungarn, Skandinavien, Alpenregion, Sierra Nevada oder Süditalien habe ich mich einmal in einem Bergdorf
auf Sizilien festgefahrn und musste ca. 600 m zurückfahren. es war nicht die Breite sondern die Höhe (!) ein parkendes Auto und ein herausragender Balkon hat mir die Durchfahrt verweigert. .... also 1x wäre ich mit dem T3 weiter gekommen

Da ich es gern nett habe, trinke ich z.B. meine Getränke aus den passenden Gläsern und bin auch ansonsten gut ausgestattet um autark zu sein.
Daher komme ich auch beim Gewicht, bei zulässigen 1.200 kg Zuladung, bereits bei 1-2 Personen an meine erlaubten Grenzen.

Könnte mir vorstellen dass Dir Dein Händler evt. ein "Probewohnen" für das jeweilige Fahrzeug organisieren kann.
...ich wünsche Dir die richtige Entscheidung

kiteliner am 01 Dez 2017 11:37:03

Also, für mich wäre das zu viel Gedönse mir auszurechnen, ob ich 3 oder vier Gabeln mitnehmen kann und die Beine der Stühle zu lochen um hier noch 50gramm zu sparen. Wenn die Fahrerlaubnis sowieso kein Thema ist, dann so viel wie geht, denn über 3,5to ist es sowieso recht egal.
bin aber auch nicht wirklich Zielgruppe für diese Frage mit derzeit 1to Zuladung.

Flocke83 am 01 Dez 2017 12:19:43

Unter 3,5t geht bei Carthago nicht wirklich was.
Wenn ihr wirklich einen Carthago wollt, dann keinen mit max. 3,5t.
Der Möbelbau ist "hochwertiger" und damit schwerer als bei anderen Anbietern.
Ich fahre einen Knaus Sky Ti 650MEG und komme mit einem 125ccm Roller in der Garage mit 3,5t gut hin.
Aber der ist nicht mit einem Carthago zu vergleichen.

Zu deiner Breitenfrage. Nimm den breiteren, wie alle anderen auch schon geschrieben haben. Du merkst innen die cm und aussen dafür nicht.
Wenn du mit dem Breiten nicht durchkommst, dann auch nicht mit dem Schmäleren.

Liebe Grüße

marmarq am 01 Dez 2017 13:02:26

Du weißt welche Mobile Du möchtest, ist schon mal gut! Bei der Bestellung unseres jetzigen Mobils ging`s nach der Devise, mit vollen Windeln lässt sich gut stinken!
Liest sich blöd, stimmt aber letztlich! - :los: -
D.h. Drehmomentstarker Motor und ein Fahrwerk mit reichlich Traglast- Reserven. Auflasten ginge dann, wenn´s denn nicht passt einfach per Umschreiben.
Wunschmobil war seinerzeit die 6,0m La Strada Kastenwagenserie.
Geworden ist´s letztlich: Ein Ducato 6m Ti m. Maxi Fahrwerk , 3,0er Motor und 2,30 Breite.
Bisher wurde es nur 1x ebbes eng. (ohne bleibende Schäden! )



Wünsche Dir ein gutes Händchen bei der Wahl des neuen Wohnis, ruck zuck sind bei ner Fehlentscheidung (zu) viele €uros versenkt! Unser eig. Womo Testbericht , Klick den --> Link

Gr mani

Sprinterklasi am 01 Dez 2017 14:02:32

Hallo,
dir Frage ist, ob mehr das Wohnen im Vordergrund steht, oder das Reisen. In England/Irland mit beidseitig hohen Hecken, auf Korsika, in Norwegen und an vielen anderen Stellen war ich heilfroh ein nicht ganz so breites Womo zu haben. Im Gegensatz zu vielen Schreibern hier bin ich schon der Meinung, daß 10 cm weniger Breite sehr viel ausmacht. Beim Wohnen (" aneinander vorbei") kommt es auf euren mehr oder weniger ausladenden Körperbau an, das kann auch bei einem 250cm breiten Womo eng werden. Die im Prospekt genannte Zuladung reicht auf keinen Fall. Von den genannten 400 kg kannst du mind. 200kg abziehen, weil das Leergewicht nicht eingehalten wird. Nach unseren Erfahrungen braucht man eine Zuladung von 500 bis 700kg bei zwei Personen. (dies bezieht sich auf vollen Wassertank, 22 kg Gas, 2 Pedelecs, Tisch/Stühle, Kücheneinrichtung,Verpflegung für eine Woche, Bekleidung für 4 Wochen, Kabel, etwas Werkzeug, etc.).
Ich wollte kein Womo über 3,5 to, wegen Geschwindigkeitsbeschr., Überholverbot, Verkehrsbeschränkungen über 3,5 to,(sehr häufig z.B. in Frankreich).
Wie oben schon geschrieben ist Carthago ein ausgesprochen "schwerer" Hersteller. Wenn unter 3,5 to wichtig ist, müßte man sich eher bei Leichtbauherstellern umsehen, z.B. bei LMC.
Schöne Grüße, klasi

RichyG am 01 Dez 2017 17:03:11

Flocke83 hat geschrieben:Du merkst innen die cm und aussen dafür nicht.
Wenn du mit dem Breiten nicht durchkommst, dann auch nicht mit dem Schmäleren

Das ist meiner Meinung nach, mit Verlaub, Kappes!
Wie Klasi schrieb: Es kommt halt einfach darauf an, was Du mit dem Fahrzeug vor hast. Als wir Irland bereisten, war definitiv auf vielen von uns befahrenen Straßen 220 cm das absolut äußerste der Gefühle. Und die Spiegel mußten häufig eingeklappt werden oder haben sich selbst eingeklappt :wink:
Breit ist gut und richtig, wenn die Gegebenheiten passen. Nun kann man sagen, wirklich schmale Straßen fahre ich nicht. Ja, dann passt es. Will man jedoch auch auf kleinsten Wegen unterwegs sein, passt es nicht mehr.
Auch bei der Breite gilt: Die eierlegende Wollmilchsau gibt's nicht.

Jonah am 01 Dez 2017 18:36:50

MrCrab hat geschrieben:Eng wird es beim Einbau einer Klimaanlage, die ich aber für wichtig halte. Oder?


Das kommt drauf an wo und wann ihr Urlaub machen wollt. Wenn ihr zu den Leuten gehört, die im Sommer nur auf CP Urlaub machen wollen, hast du Strom genug für die Aufbauklima. Willst du öfter auch mal auf Stellplätzen stehen, oder abseits, dann kannst du die eh nicht laufen lassen. Denn nicht jeder Stellplatz hat Stromanschlüsse, oder es gibt für 20 Stellplätze nur 6 Anschlüsse und die sind bereits belegt, wenn ihr angedüst kommt. Und über dein 12 V Bordnetz läuft die halt nicht. Ich persönlich finde eine Motorklima wichtig, damit man während der Fahrt und im Stau nicht wegschmilzt und ich fahre im Sommer auf keinen Fall in den Süden. Aber wie gesagt, dass kommt drauf an, wie und wohin ihr reisen wollt. Einer Kollegin von mir zB macht Hitze gar nichts aus, die findet > 30° super, das Empfinden ist halt individuell ganz verschieden.

spechtinator am 01 Dez 2017 19:28:11

Hallo,

da ich auf einem Auge schlecht sehe, musste ich damals nach dem Führerscheinerwerb aller 2 Jahre ein augenärztliches Gutachten bei der Führerscheinstelle vorlegen. Durch Tausch der alten Klasse 3 auf den neuen BE Führerschein musste ich nur noch aller 5 Jahre einen Nachweis erbringen. Das war damals viel Geld und wir waren Wohnwagenfahrer. Jetzt ärgert mich die Beschränkung sehr, aber ich belasse es beim BE mit 3,5 Tonnen. Entsprechend müssen wir halt aufs Gewicht achten.

Unser 6,99m langer Chausson 627GA ist ab Werk mit 3.010kg angegeben. Mit 2 Aufbaubatterien, flexiblen Solarzellen,Markise, 3 Fahrräder, 3 Personen, Tisch, 3 Stühle, Gasgrill, sämtliches Gepäck und vollen Tanks habe ich vor dem letzten Urlaub 3.730kg gewogen. Ich habe dann ein Ablassventil eingebaut. Mit dem lasse ich das Frischwasser auf dem Weg zum Urlaubsort von 120l auf 30l ab. Macht 90kg weniger und reicht für eine Nacht locker aus. Am Urlaubsort selbst tingeln wir dann mit vollem Tank. Ich hoffe doch mal, daß Kontrollen mit Wiegung nur auf Autobahnen stattfinden :D In 2 bis 3 Jahren wird unser Kind nicht mehr mitkommen, daß macht auch nochmal 100kg (also inkl. Fahrrad und Gepäck). Dann sind es noch ca. 60kg zuviel. Sobald die Aufbaubatterien hin sind, werden diese durch LiFePo ersetzt und alles ist im grünen Bereich. Solange lebe ich mit der Überladung. In Deutschland werden beim Wiegen 3% Toleranz abgezogen, das sind 100kg.

Ich bin froh, daß unser Fahrzeug breiter ist. Ich habe mir auf der Messe kleinere angesehen, konnte mich aber nicht dafür begeistern. Wenn ich kein Führerscheinproblem hätte, würde ich es erstmal mit der 3,5T Variante probieren und mir die Option auf Auflastung vorbehalten. Beim ersten Urlaub kommt ja noch nicht soviel mit, aber im Laufe der Zeit wird das Mobil ja immer voller und schwerer. Die Geschwindigkeitsbegrenzung würde mich nicht stören - wir reisen auf der AB mit 110km/h.

Bye Christian

Tinduck am 01 Dez 2017 21:42:42

Wir haben 2,35 Breite und würden auch nicht weniger haben wollen. Da ich LKW-Führerschein und -Fahrpraxis habe, finde ich persönlich die Breitenprobleme, die hier immer diskutiert werden, etwas befremdlich... wenn einem Engstellen unangenehm sind, ist man sicher mit einem schmaleren Fahrzeug entspannter, aber ‚Passt nicht‘ ist sehr oft eher gefühlt als wirklich zu schmal. Wir mussten auf jeden Fall wegen der Breite noch nie rückwärts, nur wegen der Höhe, und da wars auch nicht vorher beschildert.

Und man muss ja auch nicht immer bis zum letzten Zentimeter in die kleinsten Dörfer reinfahren, die werden nicht schöner oder fotogener, wenn sie mit Womos verstopft sind, also immer schön draussen parken, was ja eh meist so geregelt ist, zumindest in touristischen Gegenden.

Mit mehr als 2 Personen im Womo wird Platz nunmal überproportional wichtig. Was zu zweit noch als Gewohnheit geht, erfordert zu viert oder fünft schon eine Choreografie, z. B. wenn eins der Kinder während des Essens zum Klo muss oder Mama oder Papa nochmal vom Fahrersitz hoch, um das vergessene Salz zu holen. Das dürfte schon in vielen TIs mit den zerklüfteten Halbdinetten ein lustiges Schauspiel werden, im Kawa oder schmal-TI wohl eher ein Trauerspiel :)

Und bei schlechtem Wetter oder Winter, wo man sich notgedrungen mehr drinnen aufhält, zählt mit mehr als 2 Personen jeder Zentimeter.

Man kann übrigens auch mit 2,35 m Breite Reisen und nicht nur Wohnen. Ist eher eine Frage der inneren Einstellung, würd ich mal sagen.

bis denn,

Uwe

Weltenbummler48 am 02 Dez 2017 01:03:45

rolf51 hat geschrieben:Halo,
mit drei Personen wird der 143er nicht unter 3,5t kommen. Wenn Du es dir getraust mit 200kg mehr zu fahren, technisch kein Problem, dann ja.


Miit dem "Trauen" ist das so eine Sache, .... Weil wie ist das mit dem behalten des Versicherungsschutzes wenn es Kracht ...?

??? :?

denkt sich Weltenbummler48

Weltenbummler48 am 02 Dez 2017 01:37:41

teamq hat geschrieben:Herzlich willkommen, hier im Forum!

Zumal noch eine Toleranz des zulässigen Gesamtgewicht von 5% erlaubt ist. Macht bei 3100 kg - 155kg Toleranz. Also im schlechtesten Fall sind von den 400kg nur noch 245 übrig. Aber du schreibst ja selbst schon ... falls finales Gewicht ...



Auf der Messe 2017 wurde auf dem INFO-Stand vom ADAC
das Thema mit der vermeintlichen Toleranz dahingehend beantwortet:

"Glauben Sie keinem Verkäufer das Märchen von Gewicht-Toleranz beim zulässigen Gesamtgewicht!"

Das ZULÄSSIGE GESAMTGEWICHT steht in den Fahrzeugpapieren, und was dort steht ist bindend, und man muss sich um den Versicherungsschutz keine grauen Haare machen.

Bis 2 Personen kann man mit 3,5 t klarkommen, darüber wirds dann eng bis unmöglich und es hilft wiegen und gegen Leichteres austauschen, statt Silberbesteck dann Plastikbesteck, usw. .

Bei einer Kontrolle müssen sie Abpacken, und die Wassertanks entleeren reicht gewöhnlich nicht aus ... was man so alles meint dabei haben zu müssen führt schnell zum Überladen.

Da soll ein Anfänger durchblicken können ???

wolfherm am 02 Dez 2017 08:01:19

Es geht auch nicht um Toleranzen beim zulässigen Gesamtgewicht. Es geht um die Toleranzen beim tatsächlichen Gewicht des leeren Fahrzeuges. Die Differenz von beiden ist nämlich die Zuladung.

Und da hat der Mann am Infostand recht: Das zulässige Gesamtgewicht steht in den Papieren und da gibt es keine Toleranz. Wozu auch?

Tinduck am 02 Dez 2017 08:20:12

Das einzige, was gegen Überladung hilft, sind Zuladungsreserven oder EXAKTES Wiegen und berechnen des Fahrzeuginhaltes bei bekanntem realen Fahrzeugleergewicht.

Und je näher man am zGG ist, desto öfter muss man auf die Waage, irgendwas bleibt ja immer im Womo und so steigt das Gewicht schleichend an.

Ich habs schon öfter geschrieben, lieber gleich ein Fahrzeug mit höherem zGG und entsprechenden Zuladungsreserven kaufen und auf der sicheren Seite sein. Falls der Führerschein ein Problem ist, C1 machen. Kostet die Hälfte von einem nachträglichen Einbau von Luftfederung, neuen Felgen und Reifen und ähnlichem, um eine vernünftige Auflastung zu ermöglichen.

Gerade wenn es um ein Neufahrzeug geht, würde ich immer das grösste Fahrgestell mitbestellen, auch das kostet meist nur einen geringen Aufpreis, verglichen mit der nachträglichen technischen Aufrüstung, wenns dann doch nicht passt.

Wenn man gebraucht kauft, muss man halt die Suchkriterien entsprechend anpassen.

Das vorliegende Beispiel ist wieder so eine Mogelpackung ab Werk. Soll 3,1 Tonnen im fahrbereiten Zustand haben. 5% Toleranz loben sich die Hersteller aus, und oh Wunder, plötzlich steht die Kiste mit 3,255 Tonnen Gewicht auf dem Hof, ohne dass irgendwas an Gepäck oder Personen (ausser Fahrer) drin ist. Schlichtweg unbrauchbar.

Nach DIN (oder wo auch immer die Regel herkommt) erfolgt die Freigabe der zugelassenen Sitzplätze nach folgender Berechnung:

Das Mobil hat einen vollen Wassertank (alle, auch extra Spülwassertank fürs Klo), 90% gefüllten Kraftstofftank. Weiterhin an Bord sind eine Kabeltrommel, eine 11Kg Gasflasche und ein 75 Kg schwerer Fahrer. Jetzt kommen pro Meter Länge noch 10 Kg Gepäck drauf und Pro Person nochmal 85 Kg (Normgewicht plus 10 Kg Gepäck). Ist jetzt das zGG überschritten, muss die Zulassung eigentlich für weniger Personen erfolgen.
3,5-Tonner mit 6 zugelassenen Sitzplätzen dürften also in den wenigsten Fällen zulassungsfähig sein, keine Ahnung, wen die Hersteller da schmieren, damit das trotzdem klappt.

Im vorliegenden Beispiel kommt man da mit vier Personen auf: 3 x 85 Kg (Mitfahrer) plus 7 x 10 Kg (Gepäck über Fahrzeuglänge) auf eine nötige Zuladung von 325 Kg. Zulassungsfähig ist das Fahrzeug damit, wenn das angegebene Leergewicht stimmt. Aber dann sind noch keine Fahrräder, keine sonstigen Sportgeräte, keine Getränke und Vorräte an Bord. Die 10 Kg pro Person und Meter sind nicht gerade opulent.

Wir nutzen mit 5 Personen ca. 650 Kg unserer 950 Kg Zuladung, wenn die Fahrräder mit dabei sind. Die Kinder sind allerdings noch klein und weit vom 75-Kg-Normgewicht entfernt...

bis denn,

Uwe

rkopka am 02 Dez 2017 10:30:30

wolfherm hat geschrieben:Und da hat der Mann am Infostand recht: Das zulässige Gesamtgewicht steht in den Papieren und da gibt es keine Toleranz. Wozu auch?

Das Gesamtgewicht ist doch bei den fraglichen Womos fast immer 3495kg, das bringt einem nichts. Und das Leergewicht ist mehr ein Zahlenwert, als daß er was mit der Realität zu tun hat.

Wenn ich meinen Zulassungsschein anschaue, dann steht da:
2829kg Eigengewicht.
(Masse des in Betrieb befindlichen Fahrzeugs in kg Leermasse).
Des weiteren findet man unterschiedliche Bestimmungen (EU, national, DIN) ob da der Fahrer mit drin ist. Hier sollten auch die Tanks gefüllt sein !?

Der Hersteller gibt für das Womo an:
Masse im fahrbereiten Zustand: 2850kg

(Die Masse in fahrbereitem Zustand beinhaltet das Leergewicht des Fahrzeuges inkl. Fahrer (75 kg) und gefüllter Kraftstofftank sowie folgende Grundausstattung: Wassertank mit reduziertem Volumen (20 kg), eine gefüllte Gasflasche (25 kg) und eine Kabeltrommel)

Beim Hersteller gibt es aber noch zu addierende Werte für größerer Motor, Zusatzpakete, Kühlschrank... Beim Kauf hat es schon eine Markise, die sicher auch nicht enthalten ist.
Ich hab bei meinem mal hin und hergerechnet und komme etwa auf diese Herstellerangabe, wenn man alles abzieht. Aber was sagt der Papierwert aus ?
D.h. der Wert in den Papieren ist sicher kein gemessener Wert des fertigen Womos. Evt. irgendwann am Anfang der Produktion ? Selbst ohne die (nachträgliche?) Markise paßt das nicht wirklich zusammen. Selbst wenn er stimmt, dann sind (mir) die Bedingungen für diese Messung nicht bekannt. Und für den Käufer bleibt nur der Weg auf eine Waage.

RK

MrCrab am 02 Dez 2017 14:25:54

Hallo und vielen Dank an alle, die sich die Mühe gemacht haben, mir meine Fragen zu beantworten.
Und im Grunde seit Ihr Euch ja einig.
3,5t bei einem 7 Carthago passt nicht. Wir sind zu dritt, Kind noch recht klein. Da ich nicht viel brauche (ausser guten Wein und lecker Essen) hätte ich kein Problem, Gewicht einzusparen. Aber Ihr habt ja recht. Mit Frau und Kind gehen halt die Dinge anders und ich habe auch keine Lust auf ewige Diskussionen. Da habt Ihr mir sehr geholfen. Und ich bin mir auch sicher, dass ich dankbar an Euch denken werden, wenn ich mal wieder Parmaschinken, Wein und viel Käse eingekauft habe.

Bezgl. Breite. Da bin ich mir noch nicht sicher.Keine Frage, für's Wohnen ist Breite gut. Aber da wir auch gerne Irland, Schottland, Norwegen und Frankreich machen wollen, ist ein schmaleres Fahrzeug sicher besser. Trotzdem mögt Ihr hier recht haben. 98% der Zeit, werden auch wir auf ganz normalen Strassen unterwegs sein und 15cm mehr nicht merken. Also auch hier wart Ihr sehr hilfreich.
Wir werden uns die c-Compacline zwar daraufhin nochmal genau anschauen, aber die Richtung geht zum breiteren C-Tourer.

Was für mich eben auch für den c-Tourer spricht, ist die Möglichkeit eine Alde Wasserheizung einbauen zu lassen. Ich habe nach sehr vielen Jahren Fliegen Probleme mit Nase und Augen und etwas Sorge, dass die Truma (wie immer im VW Bus) doch unangenehm bläst.

Also stelle ich mir gerade nochmal den C-Tourer zusammen.

VG aus Singapur, Klaus

RichyG am 02 Dez 2017 14:39:31

MrCrab hat geschrieben:Aber da wir auch gerne Irland, Schottland, Norwegen und ..., ist ein schmaleres Fahrzeug sicher besser. 98% der Zeit, werden auch wir auf ganz normalen Strassen unterwegs sein und 15cm mehr nicht merken. Wir werden uns die c-Compacline zwar daraufhin nochmal genau anschauen, aber die Richtung geht zum breiteren C-Tourer

Hi Klaus,
wie gesagt, die eielerlegenden Wollmilchsau... :ja:
Es bleibt nur: Genau abwägen und dann mir der eigenen Entscheidung leben. Einen Tod stirbt man immer :wink:
Wichtig ist, dass sich alle an Bord wohlfühlen! Sowohl beim Reisen, als auch beim Wohnen.

MrCrab am 02 Dez 2017 15:25:00

Danke Richy, ich denke, das trifft es.

Eine ganz andere Frage noch. Mich wundert, dass mir kein Händler Heckstützen zur Stabilisierung anbietet. Aus meiner Wohnwagenzeit (sehr lange her) weiss ich wie sinnvoll die sind. Auch Freunde drängen mich hydraulische zu nehmen. Was empfehlt Ihr?

VG Klaus

RichyG am 02 Dez 2017 15:51:35

Wir haben keine und können sehr gut damit leben!
Es ist nicht so dass Du Angst haben mußt, der Kaffee schwappt über wenn sich jemand bewegt. So ist es zumindest bei uns.
Probier es doch einfach ohne aus und entscheide dann je nach Bedarf.

Tinduck am 02 Dez 2017 16:27:43

Ist halt eine Komfortfrage. Ein Womo steht schon etwas stabiler als ein Wowa ohne Stützen.

Wir haben auch keine und vermissen sie auch nicht.

bis denn,

Uwe

spechtinator am 02 Dez 2017 17:37:17

Chaussson hat die Stützen hinten serienmäßig. Ich habe sie abmontiert um Gewicht zu sparen. Wir brauchen sie nicht und ich wäre viel zu bequem sie jedesmal hoch- und runter zu kurbeln.

Solofahrer am 02 Dez 2017 17:59:33

Wichtiger als Stützen erachte ich eine Vollluftfederung mit automatischem Niveauausgleich, was einem neben dem deutlich besseren Fahrverhalten und der Möglichkeit, z.B. bei Auffahrten das Heck anzuheben, außerdem die Mitnahme von Auffahrkeilen erspart.

Sealord01 am 03 Dez 2017 12:58:31

Moin Klaus,

ich finde deine Entscheidung bzgl. des Gewichtes gut. 400kg sind doch knapp. Kann zwar klappen, aber ich verstehe den Sinn nicht, unterwegs nur mit 20 Litern Wasser durch die Gegend zu fahren.
Ich gehe davon aus, dass du dann auch gleich das Maxi-Fahrwerk nimmst und nicht nur die Auflastung auf 3,8t auf dem Papier?
Die bringt dir zwar 300kg mehr Zuladung als der 3,5t Standard, an den Achslasten verändert sich mit der einfachen Variante aber nichts!
Daher würde ich, wenn es denn über 3,5t gehen soll, gleich die vernünftige Alternative wählen. Zumal sie größere Bremsen mit sich bringt und du mit der Alde und ggf. einer Klimaanlage durchaus an ein paar gewichtsmäßig nicht zu vernachlässigende Extras denkst.

Wir haben Stützen zum kurbeln hinten. Mein Sohn ist acht und für die Bedienung zuständig. :mrgreen: Ich bekomme das aber auch hin, dauert vielleicht eine Minute. Wir haben einen recht kurzen Radstand und dafür einen eher langen Überhang mit Heckbett. Man merkt schon einen Unterschied, ob die Stützen rausgedreht sind, oder nicht.

Viel Spaß beim konfigurieren!
Chris

MrCrab am 03 Dez 2017 19:13:33

Danke!
Chris: ja, ich hab das Heavychassis schon eh beim c-Compactline drin, den ich bisher favorisiert habe. Besonders wegen der Bremsen. Aber die Achslast ist ein guter Punkt.

Danke, Solofahrer. Ich kannte die Vollluftfederung mit automatischem Niveauausgleich noch nicht. Hab eben einiges über das E&P System gelesen. Meinst Du das? Das erscheint mir der absolute Luxus aber ich weiss von Wohnwagen und T5, wie lästig es sein kann das Fahrzeug wirklich in die Waagrechte zu bringen. Daher reizt es mich sehr. Wobei der Preis langsam schon deutlich in die Höhe geht.

Ich geh mal in mich. Dass man es nicht wirklich braucht, habe ich verstanden.

VG Klaus

nanniruffo am 03 Dez 2017 20:21:14

Die automatische Stützenanlage kommt u.a. von E & P oder anderen

Eine Volluftfederung, die ebenfalls das Fahrzeug nivellieren kann (aber eben nicht "abstützt") kommt u.a. von VB-Airsyspension oder anderen.

Tom

kiteliner am 04 Dez 2017 10:54:42

Noch mal zur Fahrzeugbreite.
Ich weiß nicht, wie groß/lang ihr seid, aber z.B. macht die Fz-Breite bei der Größe des Bettes einiges aus, auch mit der Möglichkeit da sich noch drum rum zu bewegen. Gangbreite ist ebenfalls klar.
Dagegen steht die Außenabmessung. Das ein schmaleres Auto wendiger ist, ist sicherlich richtig, allerdings finde ich bei einem 7m langen Auto, lässt die Wendigkeit eh etwas nach, daher würde ich lieber die breitere Version nehmen. Bei einem 5m KaWa oder so, würde ich das mit 2,10m Breite als ggf. wichtig erachten, wenn ich konsequent darauf achten will, aber bei 7m Länge sehe ich das eher zweitrangig.

RichyG am 04 Dez 2017 11:10:12

kiteliner hat geschrieben:Ich weiß nicht, wie groß/lang ihr seid, aber z.B. macht die Fz-Breite bei der Größe des Bettes einiges aus

Hallo Thomas, das trifft aber nur für Querbetten zu! Unsere Längsbetten sind 80 breit und absolut ausreichend. Auch der Gang dazwischen stellt keinerlei Probleme dar. Vorne wird es dann aber naturgemäß etwas enger. Und bei um die 7 m Länge läßt die Wendigkeit ganz sicher nach. Egal wie breit oder schmal. Da hast Du recht.

Solofahrer am 04 Dez 2017 11:27:58

MrCrab hat geschrieben:Danke, Solofahrer. Ich kannte die Vollluftfederung mit automatischem Niveauausgleich noch nicht. Hab eben einiges über das E&P System gelesen. Meinst Du das?

Ich habe bei meinem Jumper-basierten Burow mit HD Fahrwerk die Vollluftfederung von Goldschmitt eingebaut und bin SEHR zufrieden damit!

kiteliner am 04 Dez 2017 11:56:18

Richy, manchem sind aber die 80cm Breite bei Längsbetten auch nicht genug, bzw. die Längsbetten nehmen mehr Platz von der Fz-Länge weg. Aber für den Großteil der Kundenwünsche hast du wahrscheinlich recht.

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Lmc liberty 6500i
Gebrauchtes Wohnmobil anschauen - Hilfe gesucht
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2018 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt