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Günstiges Solarfaltmodul kaufen?


helmi9 am 09 Dez 2017 11:08:48

Hallo,

ich trage mich schon länger mit dem Gedanken mir ein Solarfaltmodul zuzulegen. Jetzt habe ich eines gefunden das mir recht günstig erscheint. Da günstig aber oftmals auch irgendeinen versteckten Haken hat und ich keine ausreichende Erfahrung habe würde ich mich freuen wenn die Experten unter euch sich das mal anschauen und eine Rückmeldung geben ob man das System so verwenden kann.
Hier noch der Link:
--> Link

Grüße Daniel

Sprintertraum am 09 Dez 2017 11:51:30

Hallo

Na ja, ... für das Geld ( 298,00 € ) bekommt man schon, mit ein bisschen handwerklichen Geschick, eine vernünftige Anlage aufs Dach mit mehr Power selber gebaut. :wink:

Leider gibt es zum Solar-Modul keine Details wie Poly- oder Mono ? Wieviel Ertrag ( Ah )? Bypass Diode ? Aufstell Halterung / Gestell ? ...
Mein Rat, Finger davon.

298,00 € für ;
240,00 € für 2 x 100 Wp Monok.
30,00 € Laderegler ( auch billiger ! )
29,00 € für 4mm² Kabel, MC4 Stecker, Kleber

MfG

helmi9 am 09 Dez 2017 12:11:07

Hallo,

ich möchte gerne flexibel sein was die Aufstellung angeht. Der hier im Forum bekannte Amumont hat einen interessanten Test mit Teilverschattung der Module gemacht. Das Ergebnis für mich ist eine flexible Anlage was die Aufstellung angeht besser.
Hier mal der Linken zum Test:
--> Link
Gruß Daniel

thomas56 am 09 Dez 2017 12:33:03

Hallo,

bin kein Experte, aber die Angaben hören sich für mich schon mal gut an.

Für mich haben diese "Fertigkoffer" den Nachteil, dass sie meist Billigregler dran haben, die manchmal schon bei 13,7V abschalten und dann auf dem langen Kabelweg zur Batterie auch noch Kabelverluste verbraten, dass im Endeffekt viel zu wenig Spannung an der Batterie ankommt.

Deshalb wird von mir ein guter Regler nahe der Batterie angebaut, wo ich dann über Stecker/Dose mit dem Solarkabel ran gehe.
Hat für mich den Vorteil, dass die Kabelverluste egal sein können, weil immer genug am Reglereingang ankommt und mit dem kurzen Weg vom Regler zur Batterie das Optimum raus geholt wird.

Kann mein Modul zwar nicht falten, aber das ist so flach, dass es eigentlich sogar unter die Matratze passt und mit 150,- für 150Wp war es auch noch günstig.


Skwal am 09 Dez 2017 12:51:44

Hallo,
Dann will ich mich mal mit meiner Anlage vorstellen.
Ich heiße Klaus, und seit letztem Jahr habe ich einen Pössl Roadstar Revolution, den ich mit einer SolarAnlage wie Thomas ausgestattet habe.

Flexibles Panel mit 120Wp und 44Zellen, dazu den Victron MPP Laderegler mit Bluetooth.
Das Modul wird zum Transport unter das Bett geschnallt, bei tiefer Sonne kommt es auf die Windschutzscheibe, und sonst mit Magnetstreifen aufs Dach. Das hält auch während der Fahrt, und geht durch das vordere Dachfenster.
Die Kabel gehen entweder durch das Dachfenster oder die Fahrertür, gesichert wird mit Kabelschloss.
Der Regler ist mit Umschalter an Starter und Aufbaubatterie angeschlossen, und sitzt unter dem Fahrersitz hinter dem EBL.
Mittels App auf dem Phone kann ich somit die gewünschten Parameter für beide Batterietypen einstellen.

Kosten ca 350€, und da ich das Panel optimal ausrichten kann ist der Ertrag sehr gut.

Viele Grüße,
Klaus

helmi9 am 09 Dez 2017 13:09:23

Vielen Dank für die Antworten!
Ich hatte auch schon überlegt einfach ein flexibles Panel zu nehmen aber der Transport würde mir Schwierigkeiten bereiten.
Kann es sein das der Preisunterschied bei den Faltmodulen überwiegend aus der Verwendung von unterschiedlichen Reglern entsteht :?: Eventuell kann ich den ja tauschen, was kostet denn ein guter Regler?
Noch mehr Fragen Gruß Daniel

thomas56 am 09 Dez 2017 13:20:14


rkopka am 09 Dez 2017 14:47:03

Ob ein Faltmodul sinnvoll ist, muß jeder selber entscheiden. Daher ist der Vergleich mit einer fixen Anlage nur begrenzt sinnvoll.
Minus: Aufbewahrung, Handling, eingeschränkte Nutzung (Platz und Diebstahl).
Positiv: Ertrag bei Nachführung, nichts am Dach, leicht mitnehmbar auch zu einem anderen Auto.

Was mir auffällt bei dem Link: der PWM Regler und die recht hohe Nennspannung. 120W 20,88V Imp=5,74A
Wenn der PWM Regler einen Akku mit 14,4V lädt, dann bleiben maximal 5,74A * 14,4V = 82W über. Wahrscheinlich weniger, wenn der Wirkungsgrad bei der Spannung anders ist. Außerdem sind die Werte ja nur für sehr starke Einstrahlung im richtigen Winkel erreichbar. Ein MPPT Regler könnte da mehr rausholen.

Und was soll die Angabe "Leistung: 101-200 Watt" aussagen ? Das paßt weder zur Ladeleistung, noch zur Ausgangsleistung des Regler "10A 12V direkt am Laderegler".

RK

Sprintertraum am 10 Dez 2017 11:39:21

helmi9 hat geschrieben: ... , was kostet denn ein guter Regler?

Hallo

Wenn Zeit und warten erstmal keine Rolle spielt, 18 €. Wie schon vom Vorredner angesprochen, unbedingt einen MPPT Regler verwenden.
Ohne Display : --> Link
Mit Diplay : --> Link

rkopka am 10 Dez 2017 12:49:35

Sprintertraum hat geschrieben:Wenn Zeit und warten erstmal keine Rolle spielt, 18 €. Wie schon vom Vorredner angesprochen, unbedingt einen MPPT Regler verwenden.
Ohne Display :
Mit Diplay :

Hast du die schon getestet und können die tatsächlich MPPT ? Bei den billigen Teilen schwirren ja viele herum, die das nur versprechen, aber nicht machen. Und die sind schon für PWM recht billig. Wenn sie es wirklich können, wäre das ja sehr interessant.
Was mich irritiert ist, daß ich nirgendwo eine Angabe zu den erlaubten Panelspannungen finde !? Auf den Fotos findet man nur eine Anzeige "PWM".

RK

Ganzalleinunterhalter am 10 Dez 2017 14:47:49

Sprintertraum hat geschrieben:Wenn Zeit und warten erstmal keine Rolle spielt, 18 €. Wie schon vom Vorredner angesprochen, unbedingt einen MPPT Regler verwenden.


Lt Beschreibung:
3, MPPT + PWM Lademodus (Controller bereitgestellt MPPT Maximum Power Point Tracking-Funktion, Lademodus ist PWM)

Von diesen Modellen geistern ja viele im Netz von verschiedenen Anbietern - die wollen sich die MPPT Suchenden zum Kunden machen.

Sprintertraum am 10 Dez 2017 15:03:51

Ja Sorry. Danke für den Hinweis. :)

Es sollte aber schon ein MPPT sein.

Gruss

RalfW am 10 Dez 2017 21:15:10

Hallo Daniel,

s. hier

--> Link

Gruss
Ralf

andwein am 11 Dez 2017 11:47:07

Ganzalleinunterhalter hat geschrieben:...Lt Beschreibung:
3, MPPT + PWM Lademodus (Controller bereitgestellt MPPT Maximum Power Point Tracking-Funktion, Lademodus ist PWM)

Wenn diese Aussage korrekt ist bedeutet sie folgendes:
1. es ist ein MPP-Regler, der den besten Leistungspunkt des/der Panele sucht (sicherlich innerhalb eines gewissen Spannungsbereiches, wahrscheinlich 18-36Vmpp)
2. Die gefundene Leistung MPP wird im PWM (Pulse with mode, Pulsbreite-Verfahren) der Batterie zur Ladung angeboten. Das PWM-Verfahren ist keine I/UoU Ladekennlinie, hält aber bei entsprechender Einstellung (nass/Gel/AGM2) die Ladeschlussspannung-Vorgaben ein. Eine saubere I/UoU-Ladung ist mit Womo-Solaranlagen/Reglern eh nur schwer möglich, da der Strom ja durch die Solarpanel begrenzt ist.
Der Knackpunkt bei allen MPP-Reglern ist der Einsatzbereich der MPP-Suche. Fängt die Suche schon bei 16Vmpp an oder erst bei 20Vmpp. z.B. Victron: MPPT-Bereich 18V bis 75V
Gruß Andreas

rkopka am 11 Dez 2017 12:10:41

andwein hat geschrieben:1. es ist ein MPP-Regler, der den besten Leistungspunkt des/der Panele sucht (sicherlich innerhalb eines gewissen Spannungsbereiches, wahrscheinlich 18-36Vmpp)
2. Die gefundene Leistung MPP wird im PWM (Pulse with mode, Pulsbreite-Verfahren) der Batterie zur Ladung angeboten.

Interessante Auslegung. Nur was bringt das wirklich ? Das Panel wird in einem besseren Arbeitspunkt belastet, aber wie ? Indem der Strom fürs Laden begrenzt wird ? Und die Batterie wird über PWM nur zeitweise an eine höher Spannung gelegt. Das ist grundsätzlich OK, bringt aber keinen Ertragsgewinn, den man sich von MPPT erwartet.

Eigentlich klingt das wie ein normaler PWM Regler, der noch weniger Strom bringt. Oder haben sie ein MPPT mit einem Spannungswandler, der nur eine fixe zu hohe Spannung für die Batterie erzeugt, die dann per PWM runtergebrochen wird ? Ich lese das eher als Technikblabla, das den Regler pushen soll, obwohl er Müll oder zumindest nichts besonderes ist.

RK

SaharaJoe am 12 Dez 2017 18:02:17

helmi9 hat geschrieben:
Hier noch der Link:
--> Link

Grüße Daniel



Hallo Daniel,

Ich wollte/habe mir ein Solar/Batterie-System zusammenbaut, womit ich mit mein Pedelec über längere Strecken (> 600 km) autark bin.

dazu ich habe mir im Sommer unter andrem 2 der genannten Module gekauft.
(zusätzlich 2 x 12v Lithium Batterien mit BT+ 2 Victron MPPT Solarladeregler mit BT)

Ich habe im Sommer versucht die optimale Konfiguration zu finden.

Folgendes habe ich in Erinnerung behalten:
1. der mitgelieferte Solarladeregler war ca. 30 % schlechter als die Victron's (Ein Fall für den Elektroschrott)
2. Mit den Victron's hatte ich eine Leistung bis zu 110 Watt gemessen, also sehr gut.
3. Ausrichtung nach der Sonne bringt vor allem Vor- und Nachmittags deutlichen Mehr-Ertrag. (wie zu erwarten)
4. Auch nur eine kleine Abschattung vermindert den Ertrag deutlich. (wie zu erwarten)
5. Die Module sind zu groß für das Fahhrad ;-) (Ich hätte vorher am Fahrrad mit dem Zollstock messen sollen)

(Ich nehme jetzt 7 x 20W Module mit.)

Gruß Jochen

andwein am 12 Dez 2017 19:05:03

rkopka hat geschrieben:...Interessante Auslegung. Nur was bringt das wirklich ? Das Panel wird in einem besseren Arbeitspunkt belastet, aber wie ? RK

Ja, es ist eine Auslegung und ja man kann es auch anderst sehen. Ob dem MPP-Sucher ein DC/DC Wandler nachgeschaltet ist geht daraus nicht hervor, das steht leider auch nicht in den Datenblättern. Meist ist es aber so.
Deshalb tue ich mich auch so schwer den Vorteil nur aus dem Begriff MPP-Regler zu sehen. Der Vorteil setzt sich aus vielen Faktoren zusammen. Der wichtigste davon ist ein Panel mit mehr als 18 Vmpp, also 22-36 Vmpp.
Gruß Andreas

helmi9 am 12 Dez 2017 19:18:00

Hallo,
Ich danke euch für die vielen Antworten!
Ralf und Jochen besonderen Dank für die Praxis Erfahrungen :top:
Für meine Bedürfnisse wird es also denke ich mal funktionieren und den Ausstausch des Reglers traue ich mir zu (auch da noch mal danke für die Tipps und Erklärungen :) )
Ich werde jetzt mal sehen wie die Finanzlage nach Weihnachten aussieht und dann mal ganz mutig bestellen.
Viele Grüße
Daniel

woffie am 26 Dez 2017 14:35:48

Moin Daniel,
ich hoffe, dass "Deine Finanzlage" ab morgen (denn dann ist Weihnachten ja vorbei) besser aussieht... 8) Und ich hoffe, daß ich anschließend was von Deinen Erfahrungen mit Modul + Regler was Positives lesen kann, denn... ich gehe auch mit derartigen Gedanken ins Neue Jahr, will so ein Ding -auch zur Erhaltungsladung- notfalls HINTER der Frontscheibe im Sprinter-KaWa platzieren können.

Euch allen aber vorher noch ein ruhiges Rest-Weihnachten und gemäßigten Rutsch in ein hoffentlich möglichst friedliches (realistisch gesehen: leider wohl weniger) Jahr 2018!

Sprintertraum am 26 Dez 2017 19:05:46

woffie hat geschrieben: ... will so ein Ding -auch zur Erhaltungsladung- notfalls HINTER der Frontscheibe im Sprinter-KaWa platzieren können.


Aus Erfahrung kann ich dir sagen das es sehr gut geht und auch funktioniert. Ich hab ein 120Wp Flex Modul genau hinter der Frontscheibe.
Bei Bedarf mit MC4 Verlängerungskabel und einem kleinen Gestell auch außerhalb. :wink:
Einspeisung dann über den Zigaretten Anzünder unterhalb des Aschenbecher. Der (Dauer Plus) ist mit 25A abgesichert und hat genügend Kabelquerschnitt.

MfG

bernie8 am 27 Dez 2017 14:57:41

Hallo,

Einspeisung dann über den Zigaretten Anzünder unterhalb des Aschenbecher. Der (Dauer Plus) ist mit 25A abgesichert und hat genügend Kabelquerschnitt.


Lädst Du damit auch die Bordbatterie ?

Sprintertraum am 27 Dez 2017 16:28:13

bernie8 hat geschrieben:Hallo, Lädst Du damit auch die Bordbatterie ?


"Bord"batterie :?:
Also die Starterbatterie ja, die Aufbaubatterien nicht.

Looloo am 27 Jan 2018 00:48:29

Hallo Daniel,

Ich wollte/habe mir ein Solar/Batterie-System zusammenbaut, womit ich mit mein Pedelec über längere Strecken (> 600 km) autark bin.

dazu ich habe mir im Sommer unter andrem 2 der genannten Module gekauft.
(zusätzlich 2 x 12v Lithium Batterien mit BT+ 2 Victron MPPT Solarladeregler mit BT)

Ich habe im Sommer versucht die optimale Konfiguration zu finden.

Folgendes habe ich in Erinnerung behalten:
1. der mitgelieferte Solarladeregler war ca. 30 % schlechter als die Victron's (Ein Fall für den Elektroschrott)
2. Mit den Victron's hatte ich eine Leistung bis zu 110 Watt gemessen, also sehr gut.
3. Ausrichtung nach der Sonne bringt vor allem Vor- und Nachmittags deutlichen Mehr-Ertrag. (wie zu erwarten)
4. Auch nur eine kleine Abschattung vermindert den Ertrag deutlich. (wie zu erwarten)
5. Die Module sind zu groß für das Fahhrad ;-) (Ich hätte vorher am Fahrrad mit dem Zollstock messen sollen)

(Ich nehme jetzt 7 x 20W Module mit.)

Gruß Jochen

Hallo Jochen, wollte fragen welchen Victron hast du genau und braucht man da unbedingt 2 Stück?

Lieben gruß
Lorenz

Looloo am 08 Feb 2018 22:38:01

Hallo, Lädst Du damit auch die Bordbatterie ?

könnte man aber wenn man beim Regler beide Batterien anschließt, od?

Lieben Gruß Lorenz

SaharaJoe am 18 Feb 2018 18:12:05

Hallo Lorenz,

kurz:
Victron-Energie SmartSolar MPPT 75/10 mit oder ohne BT pro 120w Faltmodul müsste reichen (mit dem 75/15 könntest Du in Marokko auf 3000m Höhe auch noch den letzen Rest einsammeln)

lang, falls es jemanden interesiert:
das Setup in Sommer hatte ich mit den Victron-Energie MPPT 75/15 noch mit separatem Bluetooth-Dongel getestet.
Dazu ein/zwei Lithium Akku (LP12V 22AH PCM incl. BMS und Bluetooth) von Faktor als Zwischenspeicher.

Durch meine Erfahrung mit meiner "großen" (600W) Solaranlage auf dem Wohnmobil würde ich jeden "Strang" mit ein eigenen Solarladeregler ausstatten.
Es gabt für mich mehrere Gründe
- Teilabschattung von Modulen führte bei mir zu "komischen" geringen Erträgen (Voll-Schatten brachte teils bessere Erträge) Jede Seite hat nun seinen eigenen Solarladeregler
- Falls Unterwegs ein Laderegler kaputt gehen sollte, kann ich zur Not beide "Stränge" über ein Laderegler laufen lassen.
- bei ein 120w Faltmodul habe ich Mittags in Marokko bis zu 150w Ertrag, bei zwei Faltmodulen ergeben sich 300w, bei einen Solarladeregler hätte ich auf die größeren Modelle ohne Ausgang zurückgreifen müssen.

Im Moment habe ich die Solarladeregler von Victron-Energie die Varianten mit integriertem Bluetooth.
Mein Setup sieht so aus:
2 Stränge mit je 3 x 20W in Reihe jeweils mit ein Solarladeregler (75/10 bzw. 100/20)
Am 100/20 Ausgang kommt das 12v Ladegerät vom Pedelec sowie alle anderen Geräte (Handy, GPS, Lampe, ...)

Ansonsten funktionieren viele möglichen Varianten von Solar-Modulen und Solarladereglern mit einander, jeder legt eben auf was anderes mehr Wert.

Bei mir war es hier max. Ertrag bei geringen Gewicht, möglichst Ausfallsicher und mit dem Fahrrad transportierbar.
Kosten sind in diesem Fall zweitrangig (bei einer lange geplanten und sehr teuren Tour wollte ich nicht wegen ein 10 EUR Artikels abbrechen/umorganisieren müssen)

Bei anderen sind die Kosten wichtiger und schmeißen lieber von 120w 40w durch den billigen SolarLadeRegler weg.
Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Zum Glück gibt es mittlerweile ein große Auswahl Solarmodulen und Solarladereglern, so dass jeder was passendes finden kann.

(Allerdings machen es die Händler/Verkäufer hier manchmal einen echt schwer und schreiben/reden eine menge Unsinn)
(Und manchmal findet man in Foren (leider) auch nur Unsinn) )

Gruß Jochen

xbmcg am 18 Feb 2018 21:14:11

Looloo hat geschrieben:Hallo Daniel,

Ich wollte/habe mir ein Solar/Batterie-System zusammenbaut, womit ich mit mein Pedelec über längere Strecken (> 600 km) autark bin.

dazu ich habe mir im Sommer unter andrem 2 der genannten Module gekauft.
(zusätzlich 2 x 12v Lithium Batterien mit BT+ 2 Victron MPPT Solarladeregler mit BT)
...


Ja is denn schon wieder 1. April?

SaharaJoe am 18 Feb 2018 22:39:42

Hallo xbmcg,

was hat das mit dem 1.April zu tun?

schau Dir mein User-Namen an, dann sollte sich der Rest erklären.
Und zum 1.April sollte ich die 600 km ohne externe Stromversorgung geschafft haben, später wird wir es mir tagsüber zu heiß, davor ist es mir Nachts zu kalt.

Falls es interessiert:
ich habe eine Akku-Reichweite mit Gepäck und den erwarteten Anstiegen von ca. 250 km (bei mir zu Hause käme ich damit ca. 400 km weit)
bin 5-6 Tage auf der Strecke unterwegs.
Fahre früh Morgens und am späten Nachmittag.
Tagsüber sammle ich Strom, ich schätze im Moment, das ich pro Tag in den 4 Stunden um die Mittagszeit ca. 50-75 km einsammeln kann.

Das eigentliche Problem ist nicht der Strom fürs Fahrrad, sondern der Wasserverbrauch des Fahrers.
Der liegt zwischen 2 - 4 Liter pro 100 km (bei Tages-Höchst-Temperaturen zwischen 20-30°C)
Das ergibt ca. 25 Liter Wasser, andererseits ist es auf der Strecke einfacher an Wasser zu kommen als an einer funktionierenden Steckdose.

Umdisponieren muss ich bei schlechten Wetter oder mangelnder Gesundheit.

Gruß Jochen

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