Zusatzluftfeder
anhaengerkupplung

Hymer zu E Womo dauert noch 1, 2, 3


macagi am 26 Dez 2017 16:30:17

Siehe --> Link

Wird noch dauern, unter 3,5t sowieso nicht...usw.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

teuchmc am 27 Dez 2017 12:47:04

Moinsen Loide! Was zu erwarten war.Dieser blinde Aktionismus in Sachen Elektroauto stinkt zum Himmel.
Aber so ist das halt in D. Technologien werden verschleudert(verteufelt)und ins Abseits gestellt.Beispiele sind der Transrapid und die
Wasserstoffantriebsentwicklung in jeglicher Form. Hier wird seit Jahrzehnten Schindluder getrieben. Es ist schon peinlich für D, wenn der ADAC einen 1000km-Alltagstest mit einem KOREANISCHEN Kfz fahren MUSS.Es ist doch peinlich für D, wenn ein ITALIENISCHER(SÜDTIROLER) Tankstellenbesitzer seine EIGENE Wasserstoffproduktion ökologisch kaum noch zu toppen mittels Solar aufgebaut hat und damit Geld VERDIENT. Und hier wird erstmal ein "Verband" gegründet.
Sonnigen weiterhin. Uwe
Ps.Deutschland ist das Land, wo das Automobil erfunden wurde.Nur mal so in den Raum gestellt........

schnecke0815 am 27 Dez 2017 13:20:48

Die Krönung gab es gestern in den Nachrichten:

Die Bundeswehr läßt ihre Hubschrauberpiloten jetzt auf ADAC Helis fliegen damit die ihre Flugstunden schaffen - von den Kampfhubschraubern sind leider (ohje)
nicht alle einsatzbereit. :cry: :cry: :cry:

Jagstcamp-Widdern am 27 Dez 2017 14:48:12

die Bundeswehr brauch doch nur die Piloten zu entlassen und den helischrott verkaufen, schon haben wir ein prob weniger... :ja:

allesbleibtgut
hartmut

willi_chic am 27 Dez 2017 16:17:26

geht nicht,

kostet viele tausend Arbeitsplätze in der Ersatzteil-, Wartungs-, .....Industrie

grüße klaus

macagi am 27 Dez 2017 16:29:35

Ironie an:

Und der ADAC scheint ein richtig patenter Verein zu sein......was die alles können :-)

Vielleicht sollte sich Hymer mit Tesla verbünden, und schonmal ein paar E-Laster vorbestellen......

Ironie aus.

taps am 27 Dez 2017 19:01:37

willi_chic hat geschrieben:geht nicht,

kostet viele tausend Arbeitsplätze in der Ersatzteil-, Wartungs-, .....Industrie

grüße klaus

Das ist in D immer das Totschlagargument für den Willen zu Veränderung.
Deshalb hoffe ich, Du hast das ironisch gemeint?
Gruß
Andreas
:-)

felix52 am 27 Dez 2017 20:38:15

In der Tat!
Aus dem o.g. "Interview" spricht die blanke Existenzangst.
Z.B.:
Das Plattformfahrgestell ( --> Link ) gibt es schon jetzt für viele Aufbauformen.
Selbst der Kastenwagen hat eine Zuladung von 1 - 1,1 to. Und der hat bekanntlich einen schweren Metallaufbau inkl.!

Wo liegt das Problem?
Bei den Lieferzeiten bis zu einem Jahr (selbst für meine Pkws Renault Zoé).
Verursacht durch rasante Zunahme der Bestellungen.
Insofern ist zwar die Bereitschaft und Möglichkeit zur Installation eines leistungsstärkeren Akkus vorhanden, es sind aber für das Nischenprodukt
E-Wohnmobil keinerlei Kapazitäten frei. Allerdings wird das nicht mehr 5 Jahre dauern, bis auch diese Wünsche erfüllt werden können.

Was bedeutet das für uns unbewegliche Deutsche und die "Lieblingshersteller"?
Man muss seinen Standpunkt ändern.
Z.B.:
Truma und Alde müssen umdenken. Alles bisherige Wissen ist für die Katz. Geheizt UND gekühlt wird mit effizienten Wärmepumpensystemen.
Hymer und andere Serienhersteller von Wohnmobilen, aber auch deren Fahrzeuglieferanten müssen sich quasi NEU etablieren, bevor ihnen z.B. die Post
mit ihren E-Scooter Fahrzeugen das Geschäft verdirbt.
Die konventionellen Werkshändler müssen endlich anfangen, e-Troniker auszubilden. Diese lesen anlässlich der Jahresdurchsicht nur die Speicher aus
und spielen Updates auf für einen Festpreis zwischen 40 und 90 € auf. Na klar, dank Rekuperation halten die vorderen Scheibenbremsbeläge zwischen
100 und 200 T km. Den Entfall von Ölwechseln, Auspufferneuerung usw. kennt man ja schon. :wink:
Bosch und die Reifenhändler werden wohl überleben. :ja:

Aber mal zu "Intevieuwer und Intervieuwten" des oben zitierten Beitrags:
Nen Tesla lädt man nicht in einer Stunde, sondern in 40 Minuten auf 80% auf. Die Zoé auch. In einer Stunde ist sogar die Ladung abgeschlossen und das
Balancing ausgeführt. Hymer hat zurecht Angst. Um Schritt zu halten, ist schon jetzt ein extremes Umdenken mit viel unternehmerischer Kreativität erforderlich. Da haben zunächst einmal kleine Hersteller die Nase vorn. Siehe oben die Post-Tochter. Armer, unwissender Redakteur....

Das Zeitalter der "Verbrenner" ist, ganz gleich, ob in 10 oder 20 Jahren, vorbei. Für Diesel-Fahrzeuge wohl schon früher.
Insofern steht zu befürchten, dass unsere deutschen Fahrzeughersteller ihre Vorherrschaftsära auf dem Weltmarkt beenden.
China als deren Absatzmarktgarant hat es ja schon durch die E-Auto Quotenanteile per Gesetz vorgeschrieben und die deutschen Pkw-Hersteller zum
Handeln gezwungen.

Schaun mer mal....

Ist meine Meinung. :ja:

Geschrieben von Dem, der seit Jahren (2015) Elektroautos fährt, sehr viel Geld eingespart hat, sich allerdings wohl erst in ca. 3 Jahren einen WoWa kauft.

macagi am 27 Dez 2017 21:31:23

Passt nicht ganz zum Thema, der Herr Indra scheint ja durchaus kontrovers.....aber interessant:

--> Link

Ich denke - so ähnlich wie der Herr Indra - dass der Hybrid durchaus die Wahl sein könnte, irgendwann vielleicht auch für Wohnmobile. Die Initiative dazu muss aber wohl von zB Fiat kommen, wird sie irgendwann auch. Der Streetscooter ist ein eher schlechter Vergleich, da die Beladung zwar vielleicht voluminös aber nicht soo schwer ist, und vor allem die tägliche Route immer dieselbe und absolut berechenbar ist. Man sollte auch nicht vergessen, dass Transporter manchmal leer, Wohnmobile aber fast immer vom Gewicht her am Limit liegen, jetzt schon. Rechne mal 3 bis 4 mal soviel Akku hinzu wie beim Tesla.....

Was mich ja interessiert:
Felix52, mit welchem E-Auto kann man einen grossen Wowa ziehen, ich habe einen solchen? Am Besten eins mit Allrad, nicht zu teuer natürlich.
Mit meinem Prius darf ich gar nichts ziehen, mit dem Mitsubishi Hybrid nur ein bisschen.

schnecke0815 am 27 Dez 2017 21:51:00

Vielleicht sollte man als ersten Schritt die Führerscheinbeschränkungen überdenken.

Mein Vorschlag wäre ähnlich wie beim Motorrad ein Stufenführerschein. Wer einige Jahre ein 3,5to. Wohnmobil bewegt hat für den entfällt die Beschränkung.
Wer bis 7,5to. und Anhänger fahren darf sollte auch ohne Probleme einen 12 Tonner bewegen können. Das Ganze ließe sich auf Wohnmobile einschränken oder
will ein Freizeitkapitän Trucker werden?

Mit einer solchen Regelung entfielen die Gewichts- und damit Realisierungsprobleme welche mit den Akkus einhergehen. Die Hersteller bauen einen Dreifachboden,
untere Lage Batterien, zweite Lage Versorgung, dritte Lage Wohnbereich - fertig sind Reichweiten bis vielleicht 1.000km.

felix52 am 27 Dez 2017 22:30:20

macagi hat geschrieben:Felix52, mit welchem E-Auto kann man einen grossen Wowa ziehen, ich habe einen solchen? Am Besten eins mit Allrad, nicht zu teuer natürlich.
Mit meinem Prius darf ich gar nichts ziehen, mit dem Mitsubishi Hybrid nur ein bisschen.


Z.Zt nur das Tesla Model X mit 2,2 to Zuggewicht.
Deshalb warte ich ja noch 3 Jahre. :mrgreen:

teuchmc am 28 Dez 2017 01:24:12

Naja, felix52, gab's die Kfz geschenkt? 2! Jahre Erfahrung ist jetzt die ultimative Langzeiterfahrung? Und Dein Hochleistungslader(denn nur damit kann der Tesla z.B. in der angegebenen Zeit so wie beschrieben geladen werden) hängt eher nicht am Wohnblock einer typisch deutschen Stadt mit der täglichen Parkplatzproblematik?
Und wie lange kann ein Tesla X dann die 2,2t so durch die Gegend zotteln? Selbst wenn ein Wowa um die 1,5t hat, wird man wohl nicht mal 400km am Stück abreiten können.
Solange das Speichermedium keine alltagstaugliche Reichweite erlaubt und die Ladeprozedur(Infrastruktur) für den Normalbürger möglich ist, bleibt ein E-Auto ein "Nischenprodukt" oder ein ökologisches Feigenblatt für die, die sich es leisten können.
Und ein E-Womo mit aktueller Technik auf dem Sektor würde eher auch nichts für den Normalsterblichen sein. Und wenn es letztendlich NUR am Preis liegen sollte.
Sonnigen weiterhin. Uwe

felix52 am 28 Dez 2017 02:42:00

Jou Uwe,
bei mir ist der Schnellader 70 Meter entfernt. In 500 Meter, nicht km, sind es dann 6. Und wenn ich zu faul bin, lade ich dann eben zuhause an der
Steckdose über Nacht. :wink:

Ich sehe meine Aufgabe hier im Forum im Übrigen nicht darin, Kollegen wie Dich ohne jegliche Erfahrungen zu überzeugen.
Hingegen beruhen meine Erfahrungen auf täglicher, andauernder Nutzung duch wechselseitig 6 Fahrer/Innen bei 13.500 km per anno pro Auto.
Und die Betriebskosten sanken um weit mehr als 60 %. Um genau den gleichen Faktor stieg die Zufriedenheit der Nutzer dank Vorklimatisierung. Im
Winter kein "Eiskratzen". Im Sommer selbst bei Gluthitze kein Schwitzen, da Innentemperatur nach Wahl VOR dem Einsteigen. Na klar, son Auto
entspannt noch zusätzlich.
Kein Schalten, keine Umluftumschaltung bei Abgasen wie im Verbrenner. All das erledigt das Auto selbst und unmerkbar durch sensible Sensoren.
Natürlich ist es entspannend, da fast lautlos und schaltfrei beim Fahren. Das Internet liefert automatisch Navi Updates auch bzgl. Staus. Werkstattaufenthalte?
Ja, alle 12 Monate für eine Stunde bis 90 €.
Da bleibt zuviel Freizeit übrig, die ausgefüllt werden muss. Und nicht einmal der Auspuff klappert.
Ach ja. Da kommt dann noch der Wohlfühlfaktor dazu. Kaum Geräusche ausser der DAB-Radio Musi. :wink:

Und der Inneraum im Golf Format ist nicht in lageweile Schwarz.
Anschaffungskosten: z.Zt. 21 T Öcken. Allerdings kann ein Golf solche Komfortmerkmale nicht einmal für 30 T Öcken liefern. :wink:
Und am Stück kommt man damit 300 km weit, völlig entspannt. Dann nach 50 Minuten weiter. Kosten bei Ikea, Edeka,Lidl, am Restaurant, am Hotel, oft
gleich Null Euro. Sonst eben mal 3-4 € pro 100 km. Schön entspannt, leise, vorgekühlt oder vorgeheizt, locker weiterfahren.

So teuer oder stressig ist das doch garnicht, oder? :wink:

Meine Erfahrung. :)

P.S.:
Das Wichtigste!
Du schonst aktiv die Umwelt! Sorry, hatte ich vergessen..... :wink:

macagi am 28 Dez 2017 07:05:58

felix52 hat geschrieben:Z.Zt nur das Tesla Model X mit 2,2 to Zuggewicht.
Deshalb warte ich ja noch 3 Jahre. :mrgreen:


:-) So was hatte ich befürchtet.....na ja, vielleicht kann man so was dann ja mieten, wenn der Wowa dann woanders hin muss.

Scimitar am 28 Dez 2017 08:11:17

felix52 hat geschrieben:

P.S.:
Das Wichtigste!
Du schonst aktiv die Umwelt! Sorry, hatte ich vergessen..... :wink:


Wo nimmst du das Wissen her? Du pustest kein Abgas mit deinem E Wagen in die Luft, aber der Strom muss auch produziert werden, oder kannst Du sicherstellen das er immer aus erneuerbarer Energie gewonnen wird?

zuckerbaecker am 28 Dez 2017 09:30:34

Warum nur erinnert mich diese Interview mit Hymer, so sehr an die Geschichte von Kodak??


etablierte-unternehmen-scheitern-an-der-digitalisierung

.
--> Link


filmriss-in-der-fotobranche

.
--> Link


.

mafrige am 28 Dez 2017 10:25:33

Also hier mal ein paar Überlegungen:

Ein Wohnmobilverbrauch von ca. 10 l Diesel/ 100 km = 98 kWh (hier der Rechner: --> Link)
Jetzt könnt ihr mal errechnen, wieviel die 30 Mill. t Diesel/Jahr und 18 Mill. t Benzin/Jahr in kWh ergeben und dann überlegen woher der Strom kommt.
Wir bräuchten mehrere Öl-/ Erdgas- oder gar Kohlekraftwerke, könnten natürlich auch ein paar Atomkraftwerke neu bauen.
Wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint, muss die gesamte Energie ja auch vorhanden sein ... :eek:
Ach ja, wenn jetzt in eurer Gemeinde, alle E-Autos hätten und 18:00 Uhr alle ihr E-Auto aufladen, geht der Strom im Ort aus, weil das Stromnetz nur zum Kochen, Wäschewaschen ... ausgelegt wurde ... :lol:
Ach ja, die Steuereinnahmen aus Diesel-/Benzinverbrauch nicht vergessen ... werden die dann auf den Strompreis aufgeschlagen?
Das sind ca. 0,60 €/l bei Benzin und ca. 0,48 €/l bei Diesel, auf kWh umgerechnet sind das ?
Ein Schelm, der dann noch glaubt, der Strompreis /kWh bleibt bei den ca. 0,28 €/kWh.
Schätzungen durch Stromnetz, Ladestationen, neuer Kraftwerke und Steuerausgleich gehen in .... 8)

teuchmc am 28 Dez 2017 13:41:48

Moin Felix52! Schön, daß Du mir mangelnde Erfahrung unterstellst.Wie so ein Ding fährt, mußt Du mir nicht erklären. Janz blöd bin ick ooch nisch.
Dann fang ich wieder an zu "maulen". 300km sind für mich KEINE alltagstaugliche Reichweite. Vom Schnellader schon mal abgesehen, stelle ich mir vor, wenn ich mal einen Parkplatz in 70 m Entfernung gefunden habe, meine eigene Ladeleitung vom Block(5.OG) zum Parkplatz zulegen. Sportlich.
21 janz große Scheine halte ich jetzt auch nicht für wenig, für ein Mobil mit eingeschränkter Nutzbarkeit und Alltagstauglichkeit.
Und wie schon angemerkt wurde, muß ja der Strom auch irgendwoher kommen.
Da gabs mal nen Spruch"Wir brauchen keine Akw. Der Strom kommt aus der Wand".
Stromtrassen zur Verteilung der Öko-Energie werden von den Befürwortern und Jüngern der E-Mobilität dann allerdings auch wieder behindert bzw.verhindert.
Also was will man nun?
Sonnigen weiterhin. Uwe

andwein am 28 Dez 2017 18:02:13

mafrige hat geschrieben:Also hier mal ein paar Überlegungen:
Ein Wohnmobilverbrauch von ca. 10 l Diesel/ 100 km = 98 kWh (hier der Rechner: --> Link) Jetzt könnt ihr mal errechnen, wieviel die 30 Mill. t Diesel/Jahr und 18 Mill. t Benzin/Jahr in kWh ergeben und dann überlegen woher der Strom kommt.

Sorry, das ist ganz einfach: Der kommt aus der Steckdose! Das ist jedenfalls die gängige Meinung. Arg viel weiter und technisch fundiert haben die meisten noch nicht gedacht. Und rauchen tut beim E-Strom nichts, der gesamte Strombedarf in Deutschland wird ja von dem 25% Anteil an der grünen Gewinnung gedeckt! Sorry, sarkastischer kann man den Denkwahnsinn mancher Bürger und leider auch Politiker nicht mehr zusammenfassen.
Ich möchte wirklich keinem der Verfasser zu nahe treten, aber man sollte doch auch die Zusammenhänge dieser Problematik darstellen und nicht nur einen speziellen individuellen Punkt.
PS: Bei mir gibt es in 50 km Umkreis keine Schnellladestation, ich müsste mich mit meinem Hausanschluss begnügen. Und wenn ich an den schleppenden Breitbandausbau denke (der hat sogar ein Ministerium zur Förderung) wieviel länger dauert das dann bei den 10x so dicken Kabeln??????
Gruß Andreas

zuckerbaecker am 28 Dez 2017 18:49:03

mafrige hat geschrieben:Also hier mal ein paar Überlegungen:

Ein Wohnmobilverbrauch von ca. 10 l Diesel/ 100 km = 98 kWh
Jetzt könnt ihr mal errechnen, wieviel die 30 Mill. t Diesel/Jahr und 18 Mill. t Benzin/Jahr in kWh ergeben und dann überlegen woher der Strom kommt.


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--> Link

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zuckerbaecker am 28 Dez 2017 18:53:02

andwein hat geschrieben: Arg viel weiter und technisch fundiert haben die meisten noch nicht gedacht.


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--> Link

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rkopka am 28 Dez 2017 21:12:52

felix52 hat geschrieben:bei mir ist der Schnellader 70 Meter entfernt. In 500 Meter, nicht km, sind es dann 6. Und wenn ich zu faul bin, lade ich dann eben zuhause an der Steckdose über Nacht. :wink:

Du hast eben Glück mit der Infrastruktur. Nicht jeder hat das aber. Ich wohne in einer Stadt und meine Wege würden gut zu einem E-Auto passen. Aber zuhause am Parkplatz gibts keinen Strom, und ich hätte wohl einige Probleme mit den Miteigentümern eine entsprechnde Leitung zu meinem Platz legen zu lassen. Von den Kosten ganz zu schweigen. Ich wohne in einer Großstadt und kenne einige Ladestationen im Abstand von mindestens 2km. Die meisten erlauben aber das Stehen (natürlich) nur während des Ladens. Also dort anschliessen (wenn frei), nach hause gehen und dann nach 1-5h wieder anziehen und das Auto abholen !? Das geht nur, wenn man auch gern joggt :-).

Um genau den gleichen Faktor stieg die Zufriedenheit der Nutzer dank Vorklimatisierung. Im Winter kein "Eiskratzen". Im Sommer selbst bei Gluthitze kein Schwitzen, da Innentemperatur nach Wahl VOR dem Einsteigen. Na klar, son Auto entspannt noch zusätzlich.

Wobei das natürlich auch Energie (Geld) kostet und nur vernünftig geht, wenn man an der Steckdose hängt(?).

RK

Taunuscamper am 28 Dez 2017 21:30:36

Das was wir in D treiben ist doch nur für ein paar Spass- und Alibimobile! Die deutschen Autobauer brauchen die E-Mobile duch nur um ihren Flottenverbrauch zu reduzieren, daher halten sie den Aufwand deutlich in Grenzen! Und unsere Politik blubbert doch sowieso nur!!!

kurt2 am 29 Dez 2017 11:45:46

Taunuscamper hat geschrieben:Das was wir in D treiben ist doch nur für ein paar Spass- und Alibimobile!
.......... daher halten sie den Aufwand deutlich in Grenzen!


In dem Wissen, dass flächendeckende E- Mobilität mit heutiger (Speicher-)Technik und der zur Verfügung stehenden Infrastruktur/Ressourcen eh nicht machbar ist.

palstek am 29 Dez 2017 20:58:26

Ich fahre mit unseren PKW seit 2004 teilelektrisch (hybrid) und seit diesem Jahr zusätzlich vollelektrisch. Und ich muss sagen: vollelektrisch macht einfach Spaß, so ganz ohne Motorgeräusch und Vibrationen. Diese Technologie ist zum derzeitigen Zeitpunkt sicherlich nicht für jeden geeignet, aber es erwartet ja auch niemand, dass von heute auf morgen ein vollständiger Umstieg erfolgt. Der Umstieg wird aber mit der Zeit kommen und das Angebot wird in den nächsten Jahren stark zunehmen. Schaut euch beispielsweise mal die News auf --> Link an, ihr werdet überrascht sein.

Aktuell muss man aber schon etwas guten Willen und Idealismus mitbringen, vor allem, wenn man längere Strecken fahren will. Für viele, die aber normalerweise täglich nur Kurz- und Mittelstrecken fahren, ist die Alltagstauglichkeit mit den wenigen verfügbaren Modellen schon jetzt gegegeben, sofern es nachts eine gute Lademöglichkeit gibt. Mit der Zeit wird auch die Infrastruktur verbessert werden. Länder wie die Niederlande und Norwegen haben schon bewiesen, dass es geht.

Zur Frage, wo der Strom herkommt:
Erstens: Ich lade meistens nachts, da ist sowieso zu viel Strom vorhanden.
Zweitens: Die 1-zu-1-Umrechnung von Diesel in Strom-kWh ist völlig falsch, weil E-Autos durch ihre höhere Effizienz einen wesentlich geringeren Energieverbrauch haben.
Drittens: Zur Herstellung von Benzin/Diesel aus Rohöl wird viel Strom gebraucht. Allein durch die Einsparung dieses Stroms kann der Bedarf eines E-PKW (je nach Rechenmodell) zu 50-75% gedeckt werden.
Viertens: ...es gibt noch etliche Argumente, die jeder bei wirklichem Interesse gerne selbst nachlesen darf.

Mit E-Womos wird es aber wirklich noch etwas dauern. Derzeit gibt es einfach kein langstreckentaugliches Fahrgestell für Leicht-LKW. Es fehlt an Batteriekapazität, für die neue Batterietechnologien erforderlich sind, als auch an Fahrgestellen mit Schnellladefähigkeit. Der von Felix verlinkte Master ZE ist schon mal ein Anfang, wird aber aus guten Grund als Lieferfahrzeug für die Stadt vermarktet. Die Batterie von geschätzten 40 kWh dürfte auf der Autobahn nur für 100-120 km reichen (meine Schätzung), außerdem dauert mangels Gleichstrom-Schnelllader eine Ladung 6 Stunden. Auch für Womos, die lange Standzeiten und geringe Jahresfahrleistungen haben, sehe ich einen E-Antrieb auf absehbare Zeit nicht für sinnvoll an. Dazu kommt, dass viele Wohnmobilisten in abgelegenen Gebieten unterwegs sind, bei denen die Ladeinfrastruktur dünn ist. In 5-10 Jahren wird dies alles aber ganz anders aussehen.

Grüße
Frank

wolfherm am 29 Dez 2017 21:04:07

Taunuscamper hat geschrieben:Das was wir in D treiben ist doch nur für ein paar Spass- und Alibimobile! Die deutschen Autobauer brauchen die E-Mobile duch nur um ihren Flottenverbrauch zu reduzieren, daher halten sie den Aufwand deutlich in Grenzen! Und unsere Politik blubbert doch sowieso nur!!!


Woher hast du dein Wissen? Oder sind das Parolen vom Stammtisch?

felix52 am 29 Dez 2017 21:28:10

Moin Frank (palstek),
Dein Beitrag sowie die zuletzt geäusserten Posts lassen ganz klar eine Sensibilisierung in Richtung E-Mobilität erkennen.
Eben auch besonders mit Fachwissen und diskussionsoffen.
Genau´so sollte es weitergehen. :ja:
Na klar: Bei mir kommen einerseits merkantiles Denken und andererseits Umweltbewusstsein dazu.
Aber ergebnisoffen. :)
Tatsächlich ist es so, dass ich von hier (auf dem Land) in Jever Berlin mit einer Zwischenladung locker erreiche,
aber dort ladestromtechnisch sterbe. :ja:

Es gibt Viel zu tun. :wink:

teuchmc am 30 Dez 2017 10:54:18

Naja,Felix52, das mit der Umwelt ist ja auch so eine Sache. Wenn die Batterieherstellung unter fragwürdigen Bedingungen erfolgt, die Förderung der
benötigten Rohstoffe jetzt auch nicht unbedingt unter Umweltschutzbedingungen,etc.erfolgt. Die Herstellung der Kfz erfolgt ja jetzt auch nicht nur mit Luft und Liebe.
Solange keine für mich angemessene Alltagstauglichkeit zu meinen aktuellen Kfz.besteht, sehe ich die aktuelle Umsetzung des Staatsaktionismus "E-Mobilquote" als Fehlentwicklung/blinden Aktionismus vorbei an der aktuellen wirtschaftlichen Situation vom überwiegenden Teil der Bevölkerung.
Sonnigen weiterhin. Uwe

rkopka am 30 Dez 2017 11:04:36

teuchmc hat geschrieben:Solange keine für mich angemessene Alltagstauglichkeit zu meinen aktuellen Kfz.besteht, sehe ich die aktuelle Umsetzung des Staatsaktionismus "E-Mobilquote" als Fehlentwicklung/blinden Aktionismus vorbei an der aktuellen wirtschaftlichen Situation vom überwiegenden Teil der Bevölkerung.

Stimmt. Aber irgendwoher muß der Anstoß kommen, sonst bleiben wir beim Henne/Ei Problem hängen. Die (Verbrenner) Autohersteller haben wohl nur begrenzt Interesse. Hauptsächlich weil inzwischen doch einige brauchbare Fahrzeuge am Markt sind (Tesla) und sie (zu recht) fürchten, komplett aus dem Spiel zu verschwinden, kommen da einige wenige Typen. Die meisten sind nur Ankündigungen, die in einigen Jahren vielleicht kommen. In der Zeit gibt es Tesla und z.B. Toyota Prius schon lange.

Und die Ladeinfrastruktur kommt nur, wenn es genug Fahrzeuge gibt. Hier könnte der Staat (in welcher Form auch immer) als Initiator auftreten, der das Spiel in Gang bringt. Nur mit privaten Initiativen wird das eine langwierige Sache, die evt. im Sand verläuft wie z.B. die Wasserstofftechnik. Einfach nur ein Prämie bringt nichts. Was nutzen mir ein paar Tausend Euro, wenn der Mehrpreis das Doppelte ist und ich keine Ladestationen finde ?

RK

teuchmc am 30 Dez 2017 11:45:16

Das ist wohl aktuell alles ein Teufelskreis.
Stichwort" Wasserstoff". Vor ca.15(?)Jahren gab es ja einen Grossversuch mit MB,BMW und nem Bushersteller im dicken B.Hat alles super funktioniert, wenn ich mich recht entsinne. Aber die Kosten.......... Ein allgemeines Argument auf Ewigkeit, wenn Konzerne mal Geld ausgeben müssen. Da hätte der Staat definitiv in Vorkasse
gehen können(müssen?). Die Alltagstauglichkeit wurde durch eine Art Weltumrundung mit einer A-Klasse auch erbracht.Aktuell hat der von mir angebrachte
ADAC-Fahrtest dieses wieder bestätigt.
Gerade die Ladeinfrastruktur ist m.M.n.DAS große Problem gerade da, wo die E-Mobile Sinn machen würde. In den Städten und den dort herrschenden
Wohnbedingungen inkl.der verfügbaren Abstellmöglichkeiten für das Kfz.
Uff Land mit Haus und Grundstück ist das allett keen Problem. Schnellader an die Wand, Solar uff Schnuppen. Feddisch! Wenn man bereit ist und kann(Geld!).
Da kann man dann schön aus der Öko-Hängematte Sprüche kloppen...........
Sonnigen weiterhin. Uwe

andwein am 30 Dez 2017 14:17:37

rkopka hat geschrieben:...Stimmt. Aber irgendwoher muß der Anstoß kommen, sonst bleiben wir beim Henne/Ei Problem hängen.
RK

Ja, und deshalb sind die "Marktexperimente" ja auch wichtig und bringen Erkenntnisse. z.B. dass der Trassen/Leitungsaufbau einer leistungsfähigen Ladestrom-Infrastruktur sehr aufwendig ist (Fängt an bei Erdarbeiten und hört auf bei den Anschlusskästen)
Ein Wasserstofftank alle 100 km ist weitaus billiger zu vergraben. Halb Deutschland redet vom E-Mobil, es gibt aber keine seriöse Gegenüberstellung von E- zu H-Antrieb inklusive der Versorgungsinfrastruktur und der Emmisionen dieser Antriebsarten.
Ein weiteres Tankloch bei einer Tankstelle ist schneller und preisgünstiger zu graben als weitere Stromleitungen zu jeder Tankstelle zu verlegen oder auszutauschen (und das macht hier doch schon jeder wenn er nur einen B2B Lader installiert hat)
Ein weiterer Vergleichspunkt ist der emissions- und energietechnische "Footprint" bei der Herstellung aller Fahrzeugkomponenten.
Wenn man die dazu rechnet wiegt die Herstellung einer Lithiumbatterie die Emissionen eines Dieselfahrzeuges auf die Nutzungsdauer gerechnet schon auf.
Deshalb: weiter mit dem E-Auto, wir gewinnen allesamt Erkenntnisse, aber eine Zukunftslösung ist das Batterie/Speicher/Lebensdauer/Ladethema bestimmt nicht. Es ist eine Interimslösung, politikgetrieben durch die Klimawandel- und CO-Einsparversprechen. Aber Politikversprechen waren noch nie eine Grundlage für langfristik nachhaltige Lösungen, dazu ist die Politik zu stark "tagesgetrieben"
Meine Meinung, Andreas

WomoTechnikService am 30 Dez 2017 14:31:20

andwein hat geschrieben:Ein weiteres Tankloch bei einer Tankstelle ist schneller und preisgünstiger zu graben
...

... oder man nutzt dafür die jetzigen E10 - Tanks.

LG Peter

palstek am 30 Dez 2017 14:44:43

andwein hat geschrieben:Wenn man die dazu rechnet wiegt die Herstellung einer Lithiumbatterie die Emissionen eines Dieselfahrzeuges auf die Nutzungsdauer gerechnet schon auf.


Dies ist bereits mehrfach widerlegt, z. B. siehe --> Link

Obendrein macht die Batterieentwicklung derzeit große Fortschritte, sowohl beim Bedarf an Energie für die Produktion als auch an problematischen Rohstoffen, aber auch bei der Speicherkapazität pro kg, bei der Ladegeschwindigkeit und auch beim Preis. Da wird sich noch viel tun.

schnecke0815 am 30 Dez 2017 15:48:54

andwein hat geschrieben:Wenn man die dazu rechnet wiegt die Herstellung einer Lithiumbatterie die Emissionen eines Dieselfahrzeuges auf die Nutzungsdauer gerechnet schon auf.


mh...könnte es auch andere Argumente geben?

Ein Auto mit Verbrennungsmotor hat 90 mal mehr bewegliche Teile als ein Elektroauto. Ein Verbrennungsantrieb besteht aus 1400 Teilen, ein Elektroantrieb nur aus 210.
Ein Großteil der Technik wird also nicht mehr gebraucht und muss durch eine andere ersetzt werden.
Die Patente, mit denen die Autohersteller jetzt noch viel Geld machen, werden wertlos.

Der Wirkungsgrad von einem Verbrennungsmotor liegt bei nur maximal 40%, der Wirkungsgrad des Elektromotors liegt bei über 90%.

Was machen die Hersteller mit den Blechpressen denn es werden andere Werkstoffe (leichtere) und Fertigungen notwendig?
Was machen die Zulieferer von den nicht mehr benötigten Teilen?
Was machen die Werkstätten ohne die nicht mehr notwendigen Inspektionen?

China wir uns überrennen (s. Solarpanelherstellung) weil dort die Regierung den Bau der E-Autos vorschreibt, bei uns hat die Lobby der altvorderen Hersteller immer noch den Nachnamen Otto oder Diesel. Jede Laterne, jede Stromquelle ist eine potentielle Lademöglichkeit, man (oder Angie) muß es nur wollen. Wieso eigentlich gibt es eine wirkungslose Mietpreisbremse aber keine Vorschrift in den Tiefgaragen der Neubauten Ladeanschlüsse zu schaffen?

Bezüglich Batterien - wie lange gab es nur die guten alten Bleiakkus? Wie wenig wurde diesbezüglich in den letzten Jahrzehnten geforscht und welchen Fortschritt hat die Technik in den letzten Jahren gemacht?

Könnt ihr euch noch an die ersten tragbaren Mobiltelephone erinnern? Schöne handliche, durch Schulterriemen, 5kg Koffer. Heute.....

felix52 am 31 Dez 2017 00:55:15

andwein hat geschrieben: ..... Es ist eine Interimslösung, politikgetrieben durch die Klimawandel- und CO-Einsparversprechen. Aber Politikversprechen waren noch nie eine Grundlage für langfristik nachhaltige Lösungen, dazu ist die Politik zu stark "tagesgetrieben"
Meine Meinung, Andreas



Moin lieber Andreas, ich habe lange in meinem Gedächtnis gegraben, um letztendlich festzustellen, dass ich Dir noch nie widersprochen habe. :wink:
Dieses Mal tue ich es.
Und zwar wegen der obigen Aussage. Sie ist falsch aus meiner Sicht.

Na klar, es gibt Millionen Menschen in Deutschland, die keinerlei Eigenerfahrung mit E-Autos haben. Aber die rege Teilnahme hier zeigt ja,
dass man sich "n Kopp" macht.
Und ebenso klar ist typisch für uns Deutsche, dass wir manchmal Neuerungen gegenüber eher skeptisch begegnen.
Vor Hundert Jahren befürchteten Ärzte, dass die Geschwindigkeiten von Dampflokomotiven das menschliche Gehirn nachhaltig schädigen werden.
Dem war nicht so.

Und "ad hoc" leben UND fahren hunderttausende E-Auto Fahrer allein hier in Deutschland, begleitet und versorgt von zigtausend Ladestationen
und Sie sind NOCH NIE auffällig geworden. Auch das Stronetz brach noch NIE zusammen. :wink:

Induktives Laden? Kennt man ja schon von der Handy-Ladestation. Geht auch bei E-Autos durch Ladestreifen auf der Autobahn. Sozusagen beim Fahren.

Bidirektionales Laden? Ist schon möglich.
Das Auto steht tagsüber und lädt abens die PV-Energie zurück ins Hausstromnetz.

Fahrrad-Schnellstrassen für Pedelecs? Seit Jahren bringen die Niederländer dazu Erfahrungen zusammen mit Versuchsstrecken,bei denen die
Fahrradwege aus Solarplatten bestehen.

Madrid: Es wurden dort vor Monaten gleich 500 Zoés auf einmal von der Stadtverwaltung in Betrieb genommen, um über Car-Sharing mir E-Autos
die Abgase zu reduzieren.
Berlin dito.
In Leipzig, Dresden usw fährt sogar die Polizei mit fast hundert Streifenwagen durch die Stadt.
Mehr als einhundert Kommunalverwaltungen in Deutschland benutzen seit 2015 E-Autos.

Und ich fahre die Dinger betrieblich seit 2015 erfolgreich mit effektiven Kosteneinsparungen.

Und abgesehen davon, dass wir nun nicht mehr unseren Überschussstrom in die Niederlande verschenken müssen, gab es ausserdem NIE
einen einzigen Stromausfall durch E-Fahrzeuge in Deutschland.

Und hast Du schon jemals etwas von einem tödlichen Unfall hier in Deutschland gelesen?
Obwohl sie zu Hunderttausenden unbemerkt seit Jahren lautlos und störungsfrei durch Deutschland stromern.... :wink:

Es werden immer mehr........., leise rasend schnell. :versteck:

Und jetzt kommt auch noch ausgerechnet die "Deutsche Post", die ja nun überhaupt keine Ahnung hat, endlich mal in die steuerintensive
Gewinnzone, weil man nicht nur Renault, Hyundai, Nissan, sondern eben auch ihr E-Scooter aus den Händen reisst. Mit Lieferzeiten, von denen
Porsche, Mercedes und die Abgaskriminellen von VW nur träumen dürfen. :ja:

Meine Meinung. :)


Übrigens:
Ich hatte mal eine "Borgward Isabella".
Und nun kommt im nächsten, wahrscheinlich übernächsten Jahr ein "Borgward SUV" mit 3,5 to Zuglast zum Preis von 40 -50 T € auf den Markt.
Von den Chinesen. Die haben mittlerweile tausende von Ingenieuren aus Europa abgeworben für dieses E-Auto, wohlgemerkt. Fotos könnt ihr
kugeln. :wink:

rkopka am 31 Dez 2017 02:33:32

felix52 hat geschrieben:Und "ad hoc" leben UND fahren hunderttausende E-Auto Fahrer allein hier in Deutschland, begleitet und versorgt von zigtausend Ladestationen
und Sie sind NOCH NIE auffällig geworden. Auch das Stronetz brach noch NIE zusammen. :wink:

Anfang 2017 sollen es 34.000 Fahrzeuge gewesen sein. Soviele sind sicher nicht in dem Jahr dazugekommen.
Bei den Ladestationen werden 8.000 mit 24.000 Anschlüssen angegeben.

Das Stromnetz ist nicht zusammengebrochen, weil die Anschlüsse ja alle entsprechend ausgelegt sind und sich noch in Grenzen halten. Die E-Werke lassen ja nur Anschlüsse zu, die sie auch versorgen können.

Jetzt haben wir aber 45Millionen(!) PKW in D. Das ist immerhin das 1000fache. Wenn man die alle als E-Auto haben wollte, wären ganz andere Leistungen und Leitungen nötig. Ladestation an jedem Lichtmast klingt nett. Aber deren Kabel sind ja nur für den Strom ausgelegt, den sie brauchen. Da kann man nicht einfach überall noch ein E-Auto anhängen ohne die ganze Verkabelung zu ändern.

Induktives Laden? Kennt man ja schon von der Handy-Ladestation. Geht auch bei E-Autos durch Ladestreifen auf der Autobahn. Sozusagen beim Fahren.

Prinzipiell vielleicht, aber sowohl von den Verlusten, als auch von der Infrastruktur erscheint mir das derzeit noch mehr Science Fiction als vieles andere.

Bidirektionales Laden? Ist schon möglich.
Das Auto steht tagsüber und lädt abens die PV-Energie zurück ins Hausstromnetz.

Was bringt das ? Mein Auto würde untertags bei der Firma (ohne Strom stehen). Am Abend bräuchte es dann einige Stunden, bis es wieder voll ist. D.h. für Solar unbrauchbar und für Wind nur sehr eingeschränkt. Schließlich muß es am Morgen voll sein. Und wenn ich unerwartet in der Nacht los muß, will ich auch keinen halbvollen Akku haben. Außerdem werden die zusätzlichen Zyklen der Batterie nicht unbedingt gut tun. Wer zahlt das ?

Und abgesehen davon, dass wir nun nicht mehr unseren Überschussstrom in die Niederlande verschenken müssen,

Die meisten Autos werden wohl am Abend geladen, da nutzt zumindest der Solarstrom nichts.

RK

felix52 am 31 Dez 2017 04:10:59

So geht das..... alleweil..... mit den Daten. :wink:

Allein 2017 wurden > 48 T E-Autos in Deutschland Neu zugelassen!
Und ja, davor gab es auch schon seit 5 Jahren und mehr deren Zulassung. Etwa 50 T allein in 2015 und 2016. Mal abgesehen von den
Leichtbau Pkw wie Twizzy und Motorrollern wie den Meinigen.
Einigen wir uns auf etwa 150 T Elektrofahrzeuge? :wink:

Es ist doch so, dass einerseits die von Dir genannten Ladestationszahlen nicht repräsentaativ sind. Sie wachsen z.Zt, täglich um
mehrere hundert Stationen im Eiltempo. Hinzu kommen zum Einen Zehntausende registrierter privater Ladepunkte. Sowie die Ladepunkte der
Kommunen, die statistisch nicht erfasst werden.
Es geht rasend schnell voran.
Mit der Annahme, die meisten BEVs würden nachts aufgeladen werden, liegst Du falsch. Es gibt mittelerweile sehr viele öffentlich-rechtliche
Arbeitgeber, die den Arbeitnehmern kostenlose Lademöglichkeiten zur Verfügung stellen.
Dann gäbe es da noch das Prinzip des bidirektionalen Ladens.
Und zudem wird das Prinzip der plötzlich erschreckend weiteren plötzlich erforderlichen Reichweite gerne von Nichterfahrenen propagandiert.
Die Durchschnittsfahreistung eines Pkw liegt z.Zt bei 38 km pro Tag. Ich muss deshalb nur alle 7 Tage laden. Genau wie der
Durchschnittsdeutsche, der brav jeden Samstag sowieso zur Waschstrasse fährt, wie ich auch. :wink: Nur muss Ich dort nicht tanken.

In Österreich bei Dir, rp, gibt es übrigens relativ wesentlich mehr Zoé Fahrer/Innen als in Deutschland. Ihr bekommt auch deutlich mehr
Förderung ! Du solltest mal drüber nachdenken. :wink:
Und ja: Wenn ich mal weiter weg will, nehme ich mein Wohnmobil oder den ÖBB "night-jet" mit Hotelkomfort. Der ist auch elektrisch. :ja:

willi_chic am 31 Dez 2017 10:00:05

ich denke, getrieben durch den Klimawandel wird mit der E-Mobilität die gleiche Sau durchs Dorf getrieben wie mit dem Solarstrom: --> Link
Ergebnis: D hat die höchsten Stromkosten in Europa bei fraglichem Nutzen, Solarstrom ist damat eine riesige Umverteilung von unten nach oben, weil die wenigen Nutzer von der großen Allgemeinheit subventioniert werden. Soviel zum sozialen Aspekt

was Benzin bzw Diesel als Treibstoff interessant macht, ist daß 93% der benötigten Antriebsenergie aus der Luft kommen, d.h. ich muß nur 7% im Tank mit mir herumfahren. Bei Batteriebetrieb sind es 100%

Bits und Bytes können blitzschnell durch die Luft übertragen werden, Strom fürs Auto braucht halt dicke Kabel, große Maschinen und viel Zeit. Die Physik läßt sich nicht überlisten, und wenn die Wunderbatterien endlich verfügbar sind gibts halt Gedränge beim Laden

grüße klaus

PS: Der Algorithmus zum Schöpfen von Bitcoins (Blockchain) endet bei 21 Mio Einheiten, mehr gibts nicht. Dafür wird bereits heute die Stromerzeugung von Dänemark in Computern verbraten. Beim derzeitigen Wachstum des Stromverbrauchs (Stand Dezember 2017) würde das Bitcoin-Netzwerk im Juli 2019 mehr Strom benötigen als die USA und im Februar 2020 den Weltstromverbrauch übersteigen.

teuchmc am 31 Dez 2017 11:11:04

Ich stelle fest, dass bei felix52 die "Gehirnwäsche" der Öko......... und der Politik gewirkt hat.
Ich bleibe dabei, der Weg der aktuell in Sachen Mobilität eingeschlagen wurde ,führt in eine Sackgasse.
Sonnigen weiterhin. Uwe

rkopka am 31 Dez 2017 11:17:31

felix52 hat geschrieben:Allein 2017 wurden > 48 T E-Autos in Deutschland Neu zugelassen!
...
Einigen wir uns auf etwa 150 T Elektrofahrzeuge? :wink:

Nein. Die Zahl von 34.000 ist vom KBA Anfang des Jahres. Ich kann nicht glauben, daß dann in diesem Jahr plötzlich soviele dazugekommen sind. Außerdem verschwinden ja auch welche (wenn auch wenig) wegen Unfall u.ä. Aber was erst die zweite Statistik gesagt hat, waren 165.000 Hybrid Fahrzeuge. Aber das inkludiert auch viele nicht Plug-In oder Plug-In mit kleiner Batterie, die kaum mal eine Ladestation besuchen werden.

Mit der Annahme, die meisten BEVs würden nachts aufgeladen werden, liegst Du falsch. Es gibt mittelerweile sehr viele öffentlich-rechtliche
Arbeitgeber, die den Arbeitnehmern kostenlose Lademöglichkeiten zur Verfügung stellen.

Und wieviele Arbeitgeber betrifft das ? Und wieviele Stationen gibt es dann dort ? 2 für 500 Mitarbeiter ? Wo ich bisher gearbeitet habe, wäre das oft schon aufgrund der Lage kaum möglich gewesen.

Die Durchschnittsfahreistung eines Pkw liegt z.Zt bei 38 km pro Tag. Ich muss deshalb nur alle 7 Tage laden.

Und was ist mit dem Kollegen, der jeden Tag 100km fährt und das auch im Winter und meistens im Dunklen ? Dem nutzt der Durchschnitt wenig. Und gerade die Plug-Ins müssen ja ständig an die Steckdose, wenn sie etwas bringen sollen, weil deren Reichweite nur gerade eben für den Durchschnitt reicht.

In Österreich bei Dir, rp, gibt es übrigens relativ wesentlich mehr Zoé Fahrer/Innen als in Deutschland. Ihr bekommt auch deutlich mehr
Förderung ! Du solltest mal drüber nachdenken. :wink:

Wie schon geschrieben, Förderung nutzt nur etwas, wenn auch alle anderen Aspekte funktionieren. Derzeit geht es, wenn man die passende Wohnumgebung hat, wo Laden möglich ist und nur begrenzte Strecken fährt oder Zeit hat. Für mich würde es sogar ganz gut passen, da ich in die Arbeit sogar unter dem Durchschnitt liege und sonst regelmäßig nur Strecken um 200km fahre, sonst eher mit dem Womo.
Aber nicht überall am Ziel bekommt man auch Strom. Vor wenigen Jahren bei einem Modellflugtreffen kam ein Enthusiast mit einem E-Auto. Nur wollte der Wirt ihn nicht an die schon überlastete 230V Dose lassen. Sonst gab es dort nichts. Er hat sich dann doch irgendwo angehängt und gehofft, daß er bis zum nächsten Morgen voll ist (er war es :-)).
Außerdem sind die Zahlen noch gering. Nur kann man das eben nicht auf die schnelle verhundertfachen ohne riesigen Aufwand.

RK

Taunuscamper am 31 Dez 2017 13:18:08

Die Elektromobilität auf dem derzeitigen Stand der Technik ist eine nette Spielerei für Leute die Zeit und Geld zu viel haben! Ladestationen bei öffentlichen Arbeitgebern? Eine für mehr als 100 Mitarbeiter, und kostenlos...haha!
Induktionsschleifen zum Laden in der Fahrbahn? Werden wir, bei deutschen Planungs- und Bauzeiten, alle nicht mehr erleben!
Der Technik sind im Moment noch Grenzen gesetzt, die sicher noch etliche Jahre bestehen. Ausserdem hat die etablierte Automobilindustrie keinerlei Interesse ihr bestehendes Geschäftsmodell zu überdenken. Gerade soviel E-fahrzeuge, dass der Flottenverbrauch passt, und die Treibstoffwerte von dem Rest solange wie möglich weiter manipulieren weil man so die doofen Kunden mit uralter Technik am Besten abzocken kann!
Und die vielgepriesenen Transporter der Post sind ja wohl im eiskalten Weihnachtsgeschäft einfach nur gescheitert!

palstek am 31 Dez 2017 13:27:47

rkopka hat geschrieben:Ich kann nicht glauben, daß dann in diesem Jahr plötzlich soviele dazugekommen sind.


Das muss man nicht glauben, das kann man nachschlagen: --> Link
Von Januar bis November 2017 sind es 21644 reine E-Autos und 26.560 Plug-ins.

teuchmc hat geschrieben:Ich stelle fest, dass bei felix52 die "Gehirnwäsche" der Öko......... und der Politik gewirkt hat.


Gegen diese fundierten Argumente kann man wirklich nichts mehr sagen - und muss es auch nicht, hat ja eh keinen Sinn.

Die gute Nachricht für die E-Auto-Gegner ist aber, dass sie ja nicht wechseln müssen. Auf absehbare Zeit wird es noch Verbrenner geben. Das Ende des Verbrenners hat aber begonnen, da es nicht zukunftsträchtig ist, Millionen Jahre altes Dino-Destillat zu verbrennen, das man anderweitig in der Chemie besser einsetzen könnte. Ich vermute, es wird auf eine Koexistenz von Batterie- und Wasserstofffahrzeugen hinaus laufen. Schon jetzt gibt es ja Diesel, Benziner und Gasfahrzeuge, die friedlich nebeneinander herfahren.

willi_chic hat geschrieben:ich denke, getrieben durch den Klimawandel wird mit der E-Mobilität die gleiche Sau durchs Dorf getrieben wie mit dem Solarstrom


Die Sau wird nicht getrieben, schon gar nicht von Angie oder der EU, die Sau rennt von selbst, und zwar weltweit, und viele etablierte Hersteller hecheln hinterher. Erstens, weil es jetzt technisch möglich ist, und zweitens, weil China, der größte Automarkt, ab 2019 eine Elektroauto-Quote einführt. Die deutschen Hersteller bauen fieberhaft neue Abteilungen auf, um auch in Zukunft dort noch verkaufen zu können. Wer sich nicht rechtzeitig umorientiert, wird verlieren.

Ein Kollaps des Stromnetzes ist auch nicht zu befürchten: --> Link Es sind allerdings auch intelligente Lösungen für das Netz erforderlich, die es teilweise schon gibt. In Österreich beispielsweise kann man mit einer bestimmten Ladestation (go-eCharger) zu der Zeit laden, in der der Strom an der Börse am günstigsten ist, und spart dabei richtig Geld. Dies kann sogar dazu führen, dass man Geld für das Laden bekommt. In Deutschland gibt es bereits bei einigen Anbietern günstige Tarife, weil die Ladestation vom Netzbetreiber zu Spitzenzeiten abgeschaltet werden kann. Wer Zeit hat, kann damit günstig laden, wer es eilig hat, zahlt den Normaltarif.

Grüße
Frank

willi_chic am 31 Dez 2017 14:50:09

palstek hat geschrieben:Die Sau wird nicht getrieben, schon gar nicht von Angie oder der EU, die Sau rennt von selbst, und zwar weltweit, und viele etablierte Hersteller hecheln hinterher....

hallo Frank,
wenn man so von der Sache überzeugt ist wie Du, lohnt es sich nicht Überzeugungsarbeit zu leisten....

schau mal hier, etwas über Wärmedämmung bei Häusern: --> Link ,
da rennt auch ein Schweinchen durchs Dorf, weil uns Energieeinsparungen von 50% und mehr versprochen wurden, mit Amortisationszeiten von 13 Jahren
Nach einigen Jahren sind wir schlauer geworden, die Realität liegt bei 41 bis 72 Jahren

der Optimismus bei Solarenergie ist wohl mittlerweile auch leicht gebremst (hätten wir doch lieber Windmühlen gebaut...) und wir sprechen uns in 12 Jahren wieder über den Irrweg der Elektromobilität
(ausgenommen e-Bikes)

grüße & guten Rutsch
klaus

silent1 am 31 Dez 2017 15:06:35

willi_chic hat geschrieben:
der Optimismus bei Solarenergie ist wohl mittlerweile auch leicht gebremst (hätten wir doch lieber Windmühlen gebaut...) und wir sprechen uns in 12 Jahren wieder über den Irrweg der Elektromobilität
(ausgenommen e-Bikes)

grüße & guten Rutsch
klaus

Und bis dahin wurde unvorstellbar viel Geld verbrannt, eine Industrie( um es vorweg zu nehmen, die mich auch enttäuscht hat) die in eine Richtung gezwungen, die ihr das Genick brechen könnte und dem Land, welches von der Autoindustrie abhängig ist einen kaum absehbaren Schaden zugefügt.

mv4 am 31 Dez 2017 15:41:27

Die Weltflotte von 90.000 Schiffen verbrennt rund 370 Millionen Tonnen Treibstoff pro Jahr, was einer Emission von 20 Millionen Tonnen Schwefeloxid entspricht. Allein die 15 größten Schiffe der Welt stießen pro Jahr so viele Schadstoffe aus wie 750 Millionen Autos, so der NABU (Naturschutzbund Deutschland).
E-Autos allein wird wohl nicht reichen. :wink:

Wer schon mal in Peking war empfindet Stuttgart bei Feinstaubalarm als Luftkurort. :ja:
Ich möchte das nicht kleinreden...die Leute die dort wohnen müssen, wie jeder der an einer viel befahren Straße wohnt, erwartet das seine Gesundheit geschützt wird. Aber warum ist der Grenzwert für Feinstaub an jeden Büroarbeitsplatz höher wie in Innenstädten?

Und Felix hat völlig recht...die meisten habe eh 2 Autos in ihren Haushalt...für den täglichen Kurzstrecken Verkehr reicht ein E Modell völlig...es wird noch einige Jahre Verbrenner und Elektro nebeneinander geben (dazu kommen sicher auch noch andere Alternativen)
Jeder wird dann das beste für sich finden...

Strom kann man in Nordafrika genügend produzieren... das reicht für ganz Europa

Wer weiß vielleicht fahren oder fliegen unsere Nachfahren in 50 Jahren per Laser durch die Gegend ;D

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