Hallo in die Runde,
seit mehr als 10 Jahren leben zwei Wohnungskatzen bei uns, angeblich Brüder. Mittlerweile sind sie 16 Jahre alt. Am Abend des 1. Weihnachtsfeiertages hielt eine plötzlich den Kopf sehr schief und brach nach wenigen Schritten zusammen und konnte fortan nicht mehr laufen. Aber noch Interesse an Futter und Wasser.
Tierärztl. Notdienst - Verdacht auf Schlaganfall oder Hirntumor. Medikamente brachten etwas Besserung. Vorgestern gleich früh zum TA. Er empfahl stationären Aufenthalt. Heute die Katz‘ abgeholt. Sie kann wieder mehrere Meter am Stück laufen, hält aber den Kopf noch immer sehr schief, so dass er nur fressen kann, wenn er auf der Seite liegt oder man ihm den Napf schräg vors Maul hält. Kurzum, ein Bild des Jammers. Er tut mir so leid...
Wenn sich bis Sonntag nichts Entscheidendes tut, wollen/müssen wir ihn einschläfern lassen.
Am liebsten würde ich eine/n Arzt/Ärztin nach Hause kommen lassen, statt mit ihm nochmal in die Praxis zu fahren.
Nun meine Frage: Sollten wir das im Falle des Falles so arrangieren, dass sein Bruder nichts davon mitbekommt oder wäre es gar besser, damit er ihn nicht sucht?
Ich bin etwas durcheinander und hoffe auf Euren Rat.


