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Wie könnte ich 12-V-Strom von meiner Aufbaubatterie in ein anderes Wohnmobil leiten? Dies fragten wir uns kürzlich auf einem SP, als die Aufbaubatterie meines Nachbarn dringend hätte nachgeladen werden müssen. Doch eine brauchbare Antwort fanden wir leider nicht, hoffen aber auf Euch! Mein Womo hat Panele mit 300 Wp, 280-Ah-Batterien. Der Nachbar hatte kein Solar und nur eine Aufbaubatterie von 80-95 Ah. Rolf Wenn die Solarpanele laden und die Spannung deutlich über 13V ist könnte man über die Gleichstromseite direkt das andere Womo laden, über die 12V Buchsen. Strombegrenzung wäre sinnvoll. Ansonsten über Starthilfekabel, Motor muss aber laufen. Dann kann er aber auch seinen Motor anwerfen....so also relativ sinnlos. Ausserdem wird nur die Starterbatterie geladen. Oder über Wechselrichter bei dir, dort entweder Ladegerät einstöpseln, und die Batterie des anderen Womos anschliessen. Oder das andere Womo direkt über 230V an den Wechselrichter anschliessen. 12V halte ich für nicht so gut, aber wenn du deinen Wechselrichter anstellst, könnte der Nachbar sein Netzkabel bei dir einstecken und sein Ladegerät würde seine Batterie laden. Die einfachste Art ist, dass du, wenn du einen Wandler auf 230V hast, darüber sein Ladegerät versorgst um so seine Batterie normal zu laden. über die 12V Buchsen kannst du nicht gehen...da fliegt dir sofort die Sicherung...bestenfalls wenn du unbedingt 12V geben willst (besser wäre es über einen Wechselrichter ein Ladegerät anschließen das er dann an seine Batterien klemmt) dann kannst du das auch mit einen Starthilfekabel machen...nur sind die oft nicht lang genug um von Batterie zu Batterie zu gehen.
So haben wir es schon gemacht, dabei ist darauf zu achten, das der AES Kühlschrank des Nachbarn nicht auf 220V springt und er auch in dieser Zeit nicht seinen Kaffee Vollautomaten anwirft ! :( Gruß Harald Danke für Eure interessanten Vorschläge. Als Laie kann ich Euren Vorschlag "via Wechselrichter" am besten nachvollziehen. Mein derzeitiger Wechselrichter ist auf 300 Watt (Sinus) beschränkt und vermutlich zu schwach. Wie stark sollte der Wechselrichter idealerweise sein? Müsste es Sinus sein oder würde auch "adaptierter" Sinus ausreichen? Rolf
Rolf, das würde ich gar nicht so einfach sagen. Mein Schaudt z.B. ist mit 280 Watt angegeben ... das würde also bei mir passen. Ich würde im Zweifel immer in die BA des jeweiligen Womos schauen lassen.
Wenn der Kollege nur einen Lader bis 18A hat, reicht der Wechselrichter. Hallo, ob ein Wechselrichter mit 300W ausreicht und ob ein "sinusähnlicher" Wechselrichter ausreicht, hängt alleine vom Batterieladegerät des anderen Womo´s ab. Also wenn es geht mal nachschauen wie stark das Ladegerät im anderen Womo ist. Bis 20A Ladestrom kann man es versuchen. Ob z.B. ein Trapezumrichter für das Ladegerät ausreicht, hängt von dessen innerer Verschaltung ab. Wenn es nicht passt, können 2 Dinge passieren. Das Ladegerät im anderen Womo wird zu warm. Also während des Ladens mal hin und wieder prüfen (Hand auflegen) In seltenen Fällen kommt es zu einer Resonanz. Das führt zu einer Überlastung des Wechselrichters und dieser schaltet wegen Überstrom ab. Also einfach probieren. Kann eigentlich nicht viel passieren. Aber mal eine andere Frage, Deine Batterie wird dabei ja nicht unerheblich entladen. Wie willst Du denn Deine Batterie wieder aufladen? Mit Solar ist ja momentan (zumindest in D) nicht viel zu holen. Oder willst Du bald wieder weiterfahren? Gruß Gerald also wen man sich heutzutage einen Wechselrichter neu anschaffen will/muss dann sollte nur noch ein Sinus Gerät in Betracht kommen. Mit 300W könntest du max ein 25A Ladegerät betreiben ..es werden aber aufgrund von Verlusten nur etwa 20A sein ...das würde für die 85Ah Batterie locker reichen
Genau so ist es! Dann reicht meist auch ein relativ kleiner WR. Oh, jetzt dämmert es bei mir! Ladegeräte sind ja in der Regel eher nur 16-18 Amper. Ich denke, den Versuch in der Praxis wagen zu dürfen, nachdem ich beim Nachbar die Amperzahl an dessen Ladegerät abgelesen habe. AN THOMAS: Einen speziellen Gruss an Dich! Vor etwa 5-6 Jahren hast Du schon einmal mir sehr kompetent weitergeholfen bei meiner damaligen Strom-Frage! AN GERHALDS: Selbstverständlich werde ich vorgängig überlegen, wie viel Strom ich dem Nachbar abgeben darf, wie und wann ich meine eigene Batterien nachladen kann. Meine Anfrage war nicht spezifisch auf die derzeitige sonnenarme Jahreszeit beschränkt. Dennoch: Gäbe ich meinem Nachbar während Regentagen zB 40 Ah ab - ich bin ja moralisch nicht verpflichtet, seine Batterie zu 100 % nachzuladen - so könnte er bestimmt mindestens zwei Tage länger mit mir auf dem vermutlich idylischen Plätzchen frei stehen. Das wären nur etwa 15 % meiner eigenen Batteriekapazität. Und falls es der Sonne gefallen sollte, würde sie meine Batterien stillschweigend nachladen, und wir könnten sogar noch länger autark stehen bleiben. Toll, oder? Nicht genug: Nun könnte ich künftig sogar auf Tour gehen zusammen mit einem anderen Womo, das kein Solar hat, und ich müsste nicht ständig nur wegen ihm zusammen die nächste Steckdose anfahren. Wau! Gruss aus dem sonnigen Tessin, wo ich neuerdings zu Hause bin! Rolf Wenn du so eine Stromweitergabe regelmäßig oder häufiger vorhast, könntest du ggf. (vor allem wenn immer mit dem gleichen "Partner") direkt eine 12V Dose in beide Autos einbauen um direkt mit 12V zu versorgen, ohne Verluste durch Umwandlung.... und wie befestigst du die dicken Kabel für die ev. sehr hohen Ausgleichsströme in einer 12V-Dose?
durch ein dünnes Kabel ... machen die Womo-Hersteller selbst auch so ;D ;D Hallo! Es gab bei einem Disconter (H....oder A....) seinerzeit ein Ladekabel, Länge ca 4-5Meter. Mit dem konnte man leere Batterien von anderen Fahrzeugen wieder aufladen. Habe es selbst gemacht, als ich einem Grossen Britten seine leere Batterie aufgeladen hatte, funktionierte einwandfrei. Einstecken Zigarettenbuchsen (beidseitig Stecker) sofern Dauerstrom. Ob es auch mit der Aufbaubatterie geht, weiss ich nicht. schöne Grüsse joschr Das mit dem 12V Ladekabel geht aber nur, wenn entweder die volle Batterie durch irgendetwas anderes geladen wird, oder im Ladekabel eine spannungserhöhende Elektronik (Step Up Takter) eingebaut ist. Sicher? Es wird doch immer empfohlen zwei Batterien erst nach der Vollladung parallel zu schalten, weil sonst die Ausgleichsströme fließen. Beim TE sollte .. zumindest bei Sonne ... die 300 Watt auf dem Dach ausreichen die eigene nicht zu schwächen. Und bei 280Ah voll gegen 95Ah leer sehe ich auch keine Gefahr für den Spender. und wie läuft das bei der Starthilfe ab? Gutes neues Jahr miteinander. Ich habe das mal gemacht mit 8 m² Leitung, aber ich hatte da einen Wandler 30 A zwischen. Der ist einstellbar und für 12 V zu 24 V gedacht, den ich für diesen Zweck auf 13,8 V eingestellt hatte. Ging ganz gut wenn die Sonne scheint, sonnst lutscht der die eigenen Bat leer. 12 V zu 12 V laden nicht wirklich, es muss immer etwas mehr sein. Zum TV schauen geht 12/12 schon. Alles bisherige plus: Mit einem B2B Laderegler / Booster geht das auch, er begrenzt notfalls den Strom und verhindert Tiefentladung der Spenderbatterie / Spenderfahrzeugs. Außerdem verhindert er (wie auch der Umweg über Wechselrichter/Ladegerät) die Einspeisung von Überspannung in die eigene Anlage, z.B. wenn der Spender eine volle 12V Batterie hat und der Empfänger aber eine leere 24V Anlage besitzt. Das nur der Vollständigkeit halber. Wenn die Womos die ganze Teit beieinader stehen langt eine permanente 12 V Verbindung. Es werden dann alle Batterien gleichmäßig entladen und geladen. Es besteht überhaupt keine Notwendigkeit zum Laden des Säuglings, sondern es geht darum beide Womos elektrischerseits bewohnbar zu halten. Dazu braucht man nur einen Versorgungsstrom ohne Ladeströme. Wenn die eine Batterie leer ist, kann man beide Motoren starten (Dann haben beide Akkus ihre 14 V), dann mit Kabeln vebinden und die Motoren wieder aus machen. Erst am SpenderWomo, dann am Säugling. So vermeidet man Stromspitzen. Der Strom zwischen den Womos wird hauptsächlich durch den Verbrauch, kaum durch die Batterieladung gefordert. Wir reden also von einem Bedarf bis 20 A, da reichen 4 qmm. Der Kabelwiderstand begrenzt nebenbei mögliche Ausgleichströme. Es funktioniert also recht einfach mit 12 V. Allerdings wird man im Normalfall kein langes 4 qmm Kabel dabei haben. Dann bietet sich der Wechselrichter an. Die nötigen Kabel hat man ja meist. Sorry, war offline. Auf der vorherigen Seite kam die Frage nach möglichen Steckern. Ich würde, auch oder gerade bei möglichen höheren Strömen die BW-Starthilfekabel/Stecker verwenden (Schweinenase, kann man so auch bei Google suchen). Haben viele "Ex-Bw"-WoMos/Reisemobile (potentielle Spender/Empfänger) und man kann dicke Kabel anschließen. Kosten auch nicht die Welt.
Ich habe mir alle Beiträge mal zu Gemüte geführt und nichts verstanden. Ist das alles kompliziert. Da stehen 2 Womos auf einem SP und haben keinen Landstrom! Dem einen ist die Aufbaubatterie leer. Da würde ich doch einfach 2-3 Sätze Startkabel mit einander verbinden, beide Batterien damit verbinden (Starthilfeprinzip) und die Verbindung für 10-20 Minuten stehen lassen. Dann ist die Batterie bestimmt zu 70% gefüllt! Aber vielleicht denke ich zu einfach?? Gruß Andreas somit wären wir wieder beim 5. Beitrag angelangt Nimm einfach einen SKYRC IMAX B6 mini Lader aus dem RC Bereich. Damit kannst Du auch mit einer Autobatterie eine ander laden. Funktioniert super! VG Jesse Hallo, da ich genau das, die Batterien meines Freundes aufgeladen habe, mal meine Erfahrung / Empfehlung. Ich 160Ah GEL-Batterie, 360Wp Solar, 1800W Sinus-Wechselrichter. Mein Freund 240Ah AGM-Batterie, kein Solar, 18A Batterieladegerät. Wir haben morgens, so ca. 9Uhr sein Landstromkabel in meinen Wechselrichter gesteckt und so ca. 17-18 wieder ausgesteckt. Meine Batterien wurden leicht entladen, da die Solaranlage nicht durchgängig das Batterieladegerät versorgen konnte. (Morgens und abends steht die Sonne halt noch nicht so hoch). Der Rest des Abends und die Zeit am nächsten Morgen bis zum wieder anstecken reichte jedoch um auch meine Batterien wieder "voll" aufzuladen, d.h. es floss nur noch Ladeerhaltungsstrom. Das haben wir am 2. Tag wiederholt, dann waren auch seine Batterien wieder voll. Vorteile: Wir brauchten uns keine Gedanken machen ob bei einer direkten 12V Kopplung die Ausgleichsströme zu groß oder zu klein sind und ob der Kabelquerschnitt passt. Meine Batterien wurden nur gering entladen und seine Batterien mit der für seine Batterie passenden Ladekurve geladen. Keine "Bastelei". Keine zusätzlichen Geräte oder Kabel. Das 240V Landstromkabel hatte er sowieso dabei. Ich denke, einfacher geht es kaum. Gruß Gerald Danke Geralds! Es muss ja nicht immer alles in eine Austüfftelei münden. Einfach und nur gut funktionieren war schon immer besser. Daher werde ich es "via Wechselrichter" versuchen. Meine Anfrage ist somit für mich befriedigend erledigt. An alle nochmals besten Dank! Rolf Das es mit einem Wechselrichter funktioniert war ja sowieso klar, weil selbstverständlich. Einfach kann jeder! Wichtiger war die Erkenntnis, dass man bei 4 qmm Kabeln keine Angst vor Ausgleichströmen haben muss. Einfach parallel dran und fertig. Alles andere, was dazu fabuliert wurde, war überflüssig, weil Spekulation ohne Substanz. Die Ausgleichströme werden meist völlig überschätzt. Bei 10 m Kabel hin und zurück mit 4 qmm passiert gar nichts besonderes. Nicht bange machen lassen! Bei mir würde der 20 i anlaufen u. alles zu 80% laden. Mit Booster u. Startkabel kann man man auch mit dem Fahrmotor den Kamerad "laden". Gr. Richi Auch wir unterstützen gerade unseren Stellplatznachbarn mit Strom aus unserem 230 Volt Netz. Seine Victron Lithium ist fast leer. Sein Ladegerät lädt ca. 17 Ah, durch die Verluste werden aus meinem Akku 24 Ah entnommen.
Na mit 17 Ah wird er aber nicht weit kommen. Besonders wenn die Heizung läuft, braucht er doch sicher nur dafür bereits 30 Ah /Tag, wenn es reicht. Wegen 17 Ah muss man sich doch nicht die Mühe machen. Soll der Nachbar doch den Motor 10 Minh laufen lassen. Grüße, Alf Wieviel Ampere da wohl fliessen werden von 12.8 zu 12.3 Volt? Grüße, Alf
Dazu müsstest du wissen, wie lange er ihm Strom gibt. Bei 10 Stunden sind es 1,7 A Ladestrom. Bei 5 Stunden immerhin schon 3,4 A. Außerdem lädt er über den Wechselrichter. Merkwürdig ist dieser geringe Strom schon. Mein EBL 99 kann immerhin mit 18 A laden. Rolf, Danke für die Antwort ... Ich hätte Peter zitieren sollen, auf seine Empfehlung zum "Ladestecker mit Sicherung" bezog sich meine Frage ... Ich behaupte mal aus meinem Bauchgefühle heraus, das Ding ist bei vielleicht einem halben Ohm Gesamtwiderstand vollkommen sinnlos, ausser es bleibt dauerhaft als Verbindung zwischen den Aufbaubatterien der beiden Womos. :?: Grüße, Alf Ich geh mal von ca 10 Stunden aus, dann wird wohl sein Akku voll sein.
... nach 15 Minuten startet jedenfalls ein PKW, selbst erlebt, dessen Anlasser vorher gerade mal geklickt hat ohne zu drehen. LG Peter Ja Peter, schon richtig. Wenn der Starthilfe gebende die Maschine laufen lässt. D.h. 14,4 Volt gegen u 12 Volt. Aber hier geht es um Unterstützung von Bordbatterie zu Bordbatterie und lange Kabels ... Grüße, Alf
... oder wie hier die Verbindung zwischen den mit 400 WP Solar ausgestattetem Wohnmobil, das gegen 11:00 Uhr morgens schon wieder bei 14,4 Volt und 100% am Batteriecomputer ist und dem Stellplatznachbarn, der kein Solar auf dem Dach oder einfach nur ein Mietmobil mit der originalen 80 Ah Batterie hat, die er am Vorabend beim Fernsehen leer gespielt hat... LG Peter P.S. Wir Profis können uns auch anders helfen mit direktem Anschluss und dicken Kabeln, aber das vorgeschlagene Kabel kann jeder Laie in die Bordsteckdose stecken und einfach durch die Fenster in das Nachbarwohnmobil geben... LG Peter Jawoll, kann jeder, aber ob bzgl. der Effektivität die Physik da mit tut :razz: ? Gr. Richi. Auf die Gefahr hin, dass ich hier ein negativ kassiere... Ich finde es echt toll, wie sich hier die selbsternannten Experten ohne eigen Erfahrungen aufführen... ich habe dieses Kabel und es funktioniert... es gab es mal beim Aldi für einen Zehner! Also kauft Euch eines, probiert es aus und dann schreibt weiter... LG Peter Hallo Peter, jetzt sei doch nicht beleidigt. Allgemeine Aussage: "es funktioniert" ist keine qualifizierte Aussage. Von Dir als Fachmann erwarte ich: Welche Spannung hat(te) der Empfängerwagen (vor Ladung , Entladungstiefe), wieviel der Spenderwagen an der Dose ? Welche Querschnitt hat das Überleitungskabel ? Welche Spannung an Stecker zu Empfänger ? Welche Ströme sind geflossen, wie lange ? Damit ist die Ladungsmenge zu ermitteln oder abzuschätzen. Du weißt doch , daß eine "leer"georgelte Batt sich in 10-15 Min eher u. spontan erholt als eine Tiefentladene, bei der die ganze Nacht das Licht an war. Wir reden hier bei der Batt.Ladung seit Jahren von dicken Kabeln, optimalen Ladekurven usw., u. plötzlich braucht man dies nicht mehr , weil man elegant mit Ausgleichströmen , die sich aus unbekannten Spannungsgefällen ergeben, neues Leben geben kann !? Die Methode mag ja bei knapp entladenen Batts klappen, um sie in vertretbarer Zeit etwas höher und gerade tauglich zum Starten zu kriegen, aber verlassen würde ich mich nicht darauf. Und schon garnicht, wenn das Ding seit Jahren reisserisch als Kfz Starter-Kit angeboten wird. Letztere findet man in Werkstattwagen der Profis u. bestehen aus Lader, Batt u. dicken Kabeln. Gr. Richi |
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