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Unterhaltskosten Wohnmobil 1, 2, 3


hstaiger am 06 Jan 2018 12:28:40

Hallo zusammen,

wir denken darüber nach ein Wohnmobil zu kaufen. Und zwar ein Sunlight A70. Was kommen den da an Unterhaltskosten auf mich zu? Könnt
Ihr mir dazu ungefähre Preise sagen und was ich vergessen habe?

- Versicherung
- Steuer
- Gasprüfung
- TÜV/ASU
- ...

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Julia10 am 06 Jan 2018 12:32:27

Es gab da schon mal einen Tröd zum Thema, in dem verschiedenste Kostenaufstellungen eingebracht wurden.

--> Link

Julia

tztz2000 am 06 Jan 2018 12:45:03

hstaiger hat geschrieben:- Versicherung
- Steuer
- Gasprüfung
- TÜV/ASU
- ...

- Service- und Reparaturkosten
- Stellplatzkosten zuhause
- Reinigung, Fahrzeugwäsche
- Kosten für Nachrüstung „vergessener“ Teile

Vielfach hängen die Kosten von der jährlichen Fahrleistung ab.

Palmyra am 06 Jan 2018 13:02:01

Neben den anfallenden Unterhaltskosten dürfte der Wertverlust - bzw. bei einem alten Fahrzeug der Reperatur/Instandsetzungsaufwand - der mit Abstand grösste Kostenfaktor sein.

Ich würde hier mal mind von 500 € im Monat ausgehen - insgesamt sind sicherlich 1000 € Gesamtkosten im Monat anzusetzen - wers nicht glaubt soll man genau nachrechnen .

Alte Regel bei Neukauf :

Bei Unterschrift die ersten mind. 10% Verlust
bei Abholung desselben die nächsten mind. 10% Verlust

nach einem JAHR sind schon mal mind. 30% weg usw.

Früher galt der Spruch

Wer kein Geld hat kauft Neu - wer viel Geld hat kauft Gebraucht...

Gilt aber heute auch nur mehr beschränkt - da ja eh mind. 70% finanziert werden und da spielt der tatsächliche Kaufpreis dann keine so grosse Rolle mehr - einzige Einschränkung - Verkauf von Privat von hochwertigen bzw. teuren Fahrzeugen ist so gut wie nicht mehr möglich da der Käufer von Privat ja keine Finanzierung bekommt und dieselbe fast immer benötigt.

19grisu63 am 06 Jan 2018 13:18:17

Palmyra hat geschrieben:... - da ja eh mind. 70% finanziert werden und da spielt der tatsächliche Kaufpreis dann keine so grosse Rolle mehr - einzige Einschränkung - Verkauf von Privat von hochwertigen bzw. teuren Fahrzeugen ist so gut wie nicht mehr möglich da der Käufer von Privat ja keine Finanzierung bekommt und dieselbe fast immer benötigt.

Woher beziehst Du Dein Wissen? Wenn ich meinen Bekanntenkreis mit Womo betrachte, ist das Verhältnis eher umgekehrt. Die meisten haben Ihr Womo nicht finanziert.

Palmyra am 06 Jan 2018 13:31:16

19grisu63 hat geschrieben:Woher beziehst Du Dein Wissen? Wenn ich meinen Bekanntenkreis mit Womo betrachte, ist das Verhältnis eher umgekehrt. Die meisten haben Ihr Womo nicht finanziert.


Frag mal deinen Händler bzw. deinen Banker ...

...- oder versuch mal ein preislich hochwertiges Wohnmobil oder auch nur einen PKW privat zu verkaufen ...

peter1130 am 06 Jan 2018 14:07:06

Kommt ja auch drauf an ob die voll oder teilfinanziert werden. Wer ein 100000€ Mobil voll finanziert ist meiner Meinung nach nicht zu retten.

Jonah am 06 Jan 2018 14:13:22

Ok, ich fang mal an:

- Versicherung +
- Steuer (zusammen ca. 100 €/Monat)
- Gasprüfung (ca. 5 €/M)
- TÜV/ASU (ca. 10 €/M)
- Service- und Reparaturkosten (ich rechne grob mit 200-300 €/M)
- Stellplatzkosten zuhause (0-120 €/M, kommt drauf an wo du wohnst)
- Reinigung, Fahrzeugwäsche (5 €/M)
- Kosten für Nachrüstung „vergessener“ Teile (ist bei Reparatur dabei)

Also ca. 400-500 Euro im Schnitt pro Monat, bei einem Neuwagen sicher weniger.

Wickinger am 06 Jan 2018 14:15:54

Mit diversen kleinen Rep. u. Wertverlust passt schon 500€ im Monat. Habe ich mir auch schon ausgerechnet. War ein Neuwagen. Fahren aber fast jeden freien Schultag u. lange WE, selbst im Winter, man rechnet das mal mit Unterkunft mieten ohne WoMo :) Man muss es viel nutzen, sonst bezahlt man zu viel für das rumstehen :D

duesselman am 06 Jan 2018 14:24:38

Meine Unterhalts-Kosten sehen so aus. Darin ist kein Wertverlust enthalten


klink_bks am 06 Jan 2018 14:39:47

Wickinger hat geschrieben:Mit diversen kleinen Rep. u. Wertverlust passt schon 500€ im Monat. ..... :D


Ich habe mir das noch nicht ausgerechnet, aber ich halte eher 1000 Euro pro Monat fuer realistisch.
Mit allem drum und dran.
Ausrechnen werde ich es nicht, ich leiste mit halt ein Wohnmobil.
Weil es mir schlicht und ergreifend gut tut und ich Spass daran habe.
Und Gott sei Dank kann ich es mir auch leisten.
Dies meine Meinung dazu.

Gruss von der schoenen Mittelmosel (wo zur Zeit Hochwasser herrscht !)
Achim

Wickinger am 06 Jan 2018 14:42:17

Noch was, waren letzten mit 4Pers. u. Hund für 5,5 Wochen in DK. Einmal Ostsee mit Inseln hoch u. Nordsee runter. Wenig frei stehen, meistens SP, in Summe ca. 2 Wochen CP. Mit SP u. CP-Kosten, Spritkosten 1500€ bezahlt. Wenn man überlegt sich ein Ferienhaus dort zu mieten, weiß man wie viel man auch sparen kann. Gehört meiner Meinung nach auch zu Kostenrechnung. Unbezahlbar dagegen ist das Erlebte mit dem WoMo. Wenn ich länger als 4Wochen zu Hause bin fängt es schön wieder an zu kribbeln ;D und das obwohl wir sehr schön wohnen, Reisefieber ebend.

Wickinger am 06 Jan 2018 14:59:39

Reine Unterhaltskosten mit Wertverlust 1000€ ? Bei einem großem Mobil der Oberklasse bei dem man 200t beim Kauf hinlegen muss kann ich mir das vorstellen. Sebst wenn mal eine etwas größere Rep. anliegt erhöht sich das vielleicht auf 600€ für das Jahr. Urlaub u. Sprit wird nicht mit eingerechnet da das jedes Jahr zu stark variierte.

Alter Hans am 06 Jan 2018 15:12:10

Mein Reisemobilchen können wir uns ebf. leisten. Aber unsere Ausgaben müssen wir schon kontrollieren.
So rechne ich recht genau die Kosten nach, um rechtzeitig zu merken wann ein Umstieg günstiger werden könnte.

Unser VW T4 syncro Alkoven der auch im Alltagsbetrieb und ganzjährig eingesetzt wird hat nach 16,5 Jahren 304.000 km gelaufen und wir sind zusammengenommen damit gute 5 Jahre gereist, auch auf sehr schlechten Strassen und etwas Pisten.

Die gesamten km-Kosten als Kfz. betragen aktuell knapp 39 Ct. Plus 1 Ct/km Rep. und Ersatz für die Wohneinrichtung.
Auf Monate umgerechnet sind das in meinem Fall 610 €/Monat Kfz Kosten plus 15 für die Wohneinrichtung..
Sie sind in den letzten Jahren kaum angestiegen - nicht mal entsprechend der Inflationsrate.
Naturgemäss steigen die Rep.kosten nun an, der Wertverlust geht gegen null.
Ich lasse keinen Rep.stau auflaufen, trotz des Fahrzeugalters. Sollte ich das Mobil mal verkaufen, möchte ich keine ausgelutschte Möhre anbieten. Natürlich ist die Gefahr des Liegenbleibens dadurch auch geringer. In den 16 Jahren mussten wir nur einmal abgeschleppt werden.


Der Dieselverbrauch liegt bei knapp 8,7 l/100km.
Aufgeschlüsselt: laufende Betriebskosten knapp 18 Ct/km, davon Diesel 9-10 Ct/km, Reifen, Service und Rep. 8-9 Ct/km (weitgehend in offiziellen
Werkstätten, wenig Eigenleistung), Wertverlust 17 Ct/km, Festkosten (Steuer und Vers.) 4 Ct/km

Der angesetzte Neupreis in 2001 war 56.000 € .

Urlaubskosten wie Cp, Stellplatz, Fähren, Maut, Parken Campinggas sind dabei nicht eingerechnet.

Mein Fazit daraus: Die Reparaturen lohnen sich bisher noch. Die Kosten steigen bisher weniger als die Inflationsrate.
Also weiterfahren.

Gast am 06 Jan 2018 15:26:23

Mein Rapido ist ein Firmenfahrzeug mit Kostenstelle. Deshalb sind genaue Daten verfügbar. Bei derzeit ca. 20.000 km im Jahr sind die Kosten bei rund 60 Cent je km. Man könnte auch sagen rund 12.000,--€ im Jahr.

Wäre er neu gekauft, wären es ca. 90 Cent.

Grüße, Alf

pwglobe am 06 Jan 2018 16:12:43

Hallo, meine Statistik
2015 war der Zahnriemen fällig
2016 hatte sich der Turbo verabschiedet und 4 x neue Bremsenscheiben, damit war es unser teuerstes Jahr. :cry:


pwglobe am 06 Jan 2018 16:25:58

Korrektur

Gast am 06 Jan 2018 16:50:11

Hallo Peter, wie kommst du auf 1000,-- Wertverlust?

Grüße, Alf

schorsche51 am 06 Jan 2018 16:58:08

Schon interessant, da kann man nachdenklich werden :denk:

Palmyra am 06 Jan 2018 17:00:42

Servus

Private Nutzung ....500 € direkte Kosten und 500 € Wertverlust ergeben ca. 1000 € Gesamtkosten im Monat - bei einem grossen WoMo kannst aber sicherlich die ersten 3 Jahre im Monat 1000 € abschreiben - denk nur mal an die USt ist bei Bezahlung schon weg ...usw.

Geschäftliche Nutzung sofern noch möglich .... da sieht es natürlich ganz anders aus .... die USt kommt gleich zurück - das Finanzamt ist mit einem gewissen Prozentsatz an den Kosten beteiligt usw.

taps am 06 Jan 2018 17:19:48

hstaiger hat geschrieben:Hallo zusammen,

wir denken darüber nach ein Wohnmobil zu kaufen. Und zwar ein Sunlight A70. Was kommen den da an Unterhaltskosten auf mich zu? Könnt
Ihr mir dazu ungefähre Preise sagen und was ich vergessen habe?
- Versicherung
- Steuer
- Gasprüfung
- TÜV/ASU
- ...

Hallo hstaiger,
-Gasprüfung bezahlst Du aus der Portokasse
-Steuer hängt ja vom Motor ab
-Versicherung von Deiner Einstufung, das kann da schon mal um 1000€ variieren (VK, TK)
-TÜV ist wie beim PKW, aber da gibt es je nach Prüforganisation auch Unterschiede. Stand mal in irgendeiner ADAC-Zeitung.
-Neufahrzeug oder gebraucht, bei neu ist ja erst mal 3 Jahre TÜV-frei und bei unserem z.B. erste Inspektion bei 48Tkm oder 2 Jahre
-zGG über oder unter 3,5 t
-Kosten für die Werkstattstunde in Deiner Werkstatt, wir sind z.B. in einer sehr fairen Werkstatt, die auch Transporter macht, ohne Autohaus dran...
-Sprit- und Übernachtungskosten (bei 10l/100km und ca. 15Tkm im Jahr) da bleiben die Tausender liegen!!!
-Euer künftige Reiseverhalten.

Ich würde zusammenfassend mal sagen:
1. Wir merken auf dem Konto die Monate, die wir nicht soviel unterwegs sind.
2. wenn wir im Monat nicht 500€ übrig hätten, würden wir uns wahrscheinlich kein Womo leisten.
3. Die Qualität der Freizeitgestaltung mit einem Womo ist durch nichts zu ersetzen....
Gruß
Andreas

colada am 06 Jan 2018 19:25:37

Bürstner Travel Van t 620G
Nur Fahrzeugkosten in AT: Gesamtkosten € 121.800,--
10 Jahre 100.000 Km
Restwert: 21.800,-- geschätzt
= € 10.000,-- Jahr

Jonah am 06 Jan 2018 19:30:41

Was bedeutet denn AT?

Micha1958 am 06 Jan 2018 19:50:11

Also ich mach mir´s da einfacher.
Urlaub würde ich eh zahlen, also rechne ich keinen Sprit und Stellplatz.
Wenn ich ein Womo kaufe dann ist das Geld weg, hab ja das Womo dafür.
Ich rechne keinen Wertverlust. (Ich rechne ja auch nicht was mich ein Fernseher im Monat kostet).
Falls es unbedingt auf Kredit gehen muß dann kommt die monatl. Rate natürlich dazu.

Meine Rechnung:

Versicherung VK jährlich 380/12 = 32 €
Steuer jährlich 310/12 = 26 €
Kundendienst/Öl/TüV/Gasprüf. alle 2 Jahre 750/24 = 32 €
Zahnriemen alle 5 Jahre 450/60 = 8 €
Reparaturen im Jahr grob geschätzt 600/12 = 50 €

So komme ich auf 150 € im Monat.
Reifen und Zubehör gehen extra.

Jetzt kann man sagen das wäre schöngerechnet, aber ich rechne so.

Gruß Micha

kurt2 am 06 Jan 2018 20:01:38

Der TE fragt nach den Unterhaltskosten des WoMo`s, nicht nach den „Mehrkosten“ im Verhältnis zum normalen Urlaub.

Deshalb liegen die Beträge, die hier mehrheitlich genannt werden m.E. näher an der Fragestellung.

Bei einem Gebrauchtmobil kommt wohl noch die ein oder andere Reparatur hinzu, da würde eine monatliche Rücklage nicht schaden.

Jonah am 06 Jan 2018 20:11:39

Also ich rechne ganz genauso. Nur ist mein Wagen älter und da komme ich mit 600 Euro pro Jahr an Reparaturen nicht weit. Klar ist mal ein Jahr dabei, wo man mit den 600 € hinkommt, aber es muss ja auch Geld für die 2000, oder 3000 Euro Reparatur da sein, nützt ja nix das wegzulassen in der Kalkulation der Unterhaltskosten. Daher meinte ich vorhin auch, dass das bei Neuwagenbesitzern anders aussehen kann. Die haben dann halt vorher länger gespart und können so hoffentlich die ersten Jahre Unterhaltskosten sparen.

Sprit und Campingplatzgebühren sind ja auch zu individuell. Am Sprit kann man am meisten sparen. Auch in D kann man einen schönen Urlaub verleben und fahre ich keine 5000 km im Urlaub, sondern nur 2000 km, dann sind das ja schon ca. 400 Euro weniger Kosten. Ok, CP können auch richtig ins Geld gehen. Habe erst gestern mal die Preise auf Texel angesehen. Die sind im Sommer teilweise schon bei 45 Euro pro Tag. Ok, incl. Strom. ;D

wandervogel am 06 Jan 2018 20:25:20

Ich habe keine Lust zum rechnen, ist aber einfach , ich zahle im Jahr zwischen 7umd 8 000€ Fahrleistung , ca. 15 000km.
Dabei ist keine Abschreibung.
Bin ungefähr 8-10 Monate unterwegs, Freistehen bevorzugt.
Abschreibung, auf 20 Jahre gerechnet, 5000€ im Jahr, noch 5 Jahre
dann fahre ich ohne Abschreibung.

Heinz-Josef

pwglobe am 06 Jan 2018 23:10:24

KudlWackerl hat geschrieben:Hallo Peter, wie kommst du auf 1000,-- Wertverlust?



Hallo Alf

--> Link

ich habe seinerzeit (2009) unser Womo ( BJ.2008) aus der Konkursmasse eines Händlers gekauft, unter diesem Preis.

Axelos am 06 Jan 2018 23:14:16

Also all dies Antworten mögen ja rechnerisch richtig sein und auch der Fragestellung des TE entsprechen.
Ich für meinen Teil denke aber beim Thema Womo und somit meinem Traum in anderen Kategorien.
Ich habe mal an einer Diskussion über ein anderes, auch nicht eben billiges Hobby unter Arbeitskollegen teilgenommen die meine Haltung ziemlich gut beschrieben hat
Da kam auch jemand (Ein Angler) mit den Kosten für das Hobby eines anderen Kollegen und argumentierte das sich das ja nicht rechnen würde. Da fragte ihn dann ein anderer Kollege (den Angler) warum er denn seines Hobbies wegen ( Lachse angeln usw.) einmal im Jahr nach Kanada fliegen würde. Wenn er die Kosten eines Kilos dort gefangener Lachse (mit Hotel, Flug, usw) in Kanada mit einem Kilo Lachs von Aldi vergleicht macht sein Hobby wirtschaftlich auch nicht den geringsten Sinn. Ich fande und finde diesen Vergleich immer noch Klasse. Entspricht genau mener Denke.
Solange man auf nichts verzichten muss ist doch alles gut. Wer will schon der reichste Mann(Frau) auf dem Friedhof sein.
Lange Rede kurzer Sinn - Ich weiss das es unwirtschaftlich ist aber Wirtschaftlichkeit ist für mich dabei keine Kategorie.
Jetzt bin ich gespannt auf die nächste Kostenaufstellung
Gruss
Axel

teuchmc am 06 Jan 2018 23:25:01

:top: Axel. Sehe ich genau so.
Sonnigen weiterhin. Uwe

villadsen am 06 Jan 2018 23:42:05

pwglobe hat geschrieben:--> Link

ich habe seinerzeit (2009) unser Womo ( BJ.2008) aus der Konkursmasse eines Händlers gekauft, unter diesem Preis.

EUR 1000 p.a. wird für die zukünftigen Abschreibungen mit an sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht reichen - es sei denn du hast es zum halben Preis von das verlinkte Angebot gekauft.
MfG
Thomas V.

Gast am 07 Jan 2018 01:19:42

Bei uns waren es laut Gutachter nach 3 Monaten €3000,-. Das Fahrzeug war beim Kauf neu.

Jonah am 07 Jan 2018 01:42:30

Axelos hat geschrieben:... macht sein Hobby wirtschaftlich auch nicht den geringsten Sinn.


Das ist ja bei allen Hobbys so, auch beim Briefmarken sammeln. Das sehe ich auch genauso wie du. Nur der TO hat ja nach den Kosten gefragt und als Neuling weiß man nun nicht wirklich, was so an Kosten auf einen zukommt. Finde daher die Frage legitim und die Kostenaufstellungen helfen dann doch bei einer Einschätzung, wie viel Euro man denn nun wirklich pro Monat in etwa übrig haben sollte.

Axelos am 07 Jan 2018 10:08:47

Hi Jonah,
das ziehe ich auch nicht in Zweifel. Wollte nur anmerken, dass wenn man für sich herausgefunden hat das es in das persönliche Budget passt, incl. allen Nebenkosten natürlich, dann macht das Pfennigfuchsen danach für mich wenig Sinn. Zum Beispiel der Vergleich ob es nicht doch billiger ist sich 2x im Jahr in den Flieger nach Spanien zu setzen und 14 Tage am Strand zu verbringen f. z. B. 900€ pauschal oder mit dem Womo nach Spanien zu fahren. Ich meine nur von solchen Vergleichen sollte man NACH der Entscheidung für ein YWomo die Finger lassen.

Elgeba am 07 Jan 2018 10:47:10

Da gebe ich Dir Recht, danach ist es ziemlich sinnlos solche Vergleiche anzustellen.Ist aber auch ein Unterschied ob jemand Rentner ist und unbegrenzt Zeit hat oder ob jemand berufstätig ist und mit seinem Urlaub haushalten muß,dann ist Spanien mit dem Wohnmobil zu weit wenn es keine Hetzerei werden soll.Das gilt natürlich auch für andere Urlaubsziele und muß bei der Entscheidung unbedingt mit berücksichtigt werden.

Gruß Bernd

taps am 07 Jan 2018 10:54:33

Axelos hat geschrieben: Zum Beispiel der Vergleich ob es nicht doch billiger ist sich 2x im Jahr in den Flieger nach Spanien zu setzen und 14 Tage am Strand zu verbringen f. z. B. 900€ pauschal oder mit dem Womo nach Spanien zu fahren. Ich meine nur von solchen Vergleichen sollte man NACH der Entscheidung für ein YWomo die Finger lassen.

Hallo,
genauso sehe ich das auch.
Für mich kommen Flugreisen nicht mehr in Frage, wenn ich ein teures Womo habe.
Aber mir sind zu den Kosten noch ein paar andere Gedanken eingefallen:
-Kosten kann man senken, wenn man z.B. an den Wochenenden die nähere Umgebung erkundet.
Da haben wir ja mit Brandenburg großes Potenzial und dann sind es manchmal eben nur ca. 200km oder weniger.
-Generell hängen die Kosten immer stark vom Nutzungsverhalten ab.
U.a. auch davon, wie schnell mein Fahrzeug verfügbar ist z.B. ob es immer fahrfertig vor der Tür steht oder erst irgendwo geholt und beladen werden muss.
-Dann kommt bei den Kaufüberlegungen ja auch noch hinzu, wieviel Zeit mir für eine intensive Nutzung zur Verfügung stehen.

Gruß
Andreas
PS: Die Rechnung mit Abschreibung bei der wohl mehrheitlichen privaten Nutzung kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Und wenn man den Wertverlust berechnet, wird man schwerlich Freude an unserem Hobby haben...

brainless am 07 Jan 2018 10:58:57

Elgeba hat geschrieben:Ist aber auch ein Unterschied ob jemand Rentner ist und unbegrenzt Zeit hat oder ob jemand berufstätig ist und mit seinem Urlaub haushalten muß,



Da scheinen doch einige Mißverständnisse über die Höhe von Renteneinkommen zu bestehen.
Ist aber auch ein Unterschied, ob jemand im Berufsleben steht und (fast) unbegrenzt Mittel zur Verfügung hat ober ob jemand Rentner ist und mit seinen Mitteln haushalten muß




Volker ;-)

spechtinator am 07 Jan 2018 11:18:14

Hallo zusammen,

auch auf die Gefahr hin hier gesteinigt zu werden, aber ich finde diese Wertverlust- oder Abschreibungsrechnerei totalen Quatsch. Wir sind doch keine Firma. Entweder habe ich das Mobil bar bezahlt, dann hatte ich das Geld und jetzt isses eben weg. Es bleiben dann "nur" noch Nebenkosten wie Versicherung, Steuer, IS etc hinzu. Wenn ich das Fahrzeug finanziert habe, kommt zu den Nebenkosten eben noch die Rate hinzu. Eine Abschreibung/Wertverlust spürt man doch in der Geldbörse nicht.

Anders herum stelle ich mich doch bei einem bezahlten Haus auch nicht jeden Monat hin und verbuche 1.000,-€ Mietersparnis auf die Habenseite!

Effektiv kann ich leider noch nicht viel auf die Frage des TE antworten. Unser Fahrzeug ist erst seit 16 Monaten bei uns und relativ neu (Saisonkennzeichen 03-10). D.h. wir hatten bislang nur Kosten für Steuern (161€), Versicherung (424,-), TÜV und Gasprüfung (166,-). Inspektion ist erst im März dran. Dann natürlich noch viele Kosten für die anfängliche Ausstattung, aber die würde ich nicht als laufende Kosten sehen. Und sind denn Spritkosten und Stellplatzgebühren Nebenkosten? Ausserdem kommt das ja nun wirklich auf die Fahrweise, Ausflugsziele und Ausflugshäufigkeit an.

Bye Christian

hampshire am 07 Jan 2018 11:19:30

taps hat geschrieben:Und wenn man den Wertverlust berechnet, wird man schwerlich Freude an unserem Hobby haben...


Es macht für mich keinen Sinn, die Sache „blind“ zu betrachten.
So rechne ich:
Kaufpreis inkl. Nachträglicher Einbauten (ca. 71000€)
Kein Zinsverlust
Erfahrungswerte der ersten 20 Monate (exakt aufgezeichnet - Spritverbrauch Schnitt 10,85l/100km, weitere Verbrauchsmittel, Steuer, Versicherung...)
Annahme für Wartung, Verschleiß und Reparaturen
Annahme der Jahreskilometerleistung 18TKM
Annahme für Wertverlust 80% auf 8 Jahre
= Kostenannahme p.a. 8500€ (Rechnerisch, der Kasten ist ja schon gekauft)
Oder auf den Kilometer gerechnet und aufgerundet 50ct/km.

Ich sehe keinen Grund deshalb die Freude zu verlieren.

taps am 07 Jan 2018 11:34:11

hampshire hat geschrieben:Kaufpreis inkl. Nachträglicher Einbauten (ca. 71000€)
Annahme für Wertverlust 80% auf 8 Jahre

Hallo Hampshire,
Unser letztes Womo hat bei Neukauf incl. Nachrüstungen ca. 50000€ gekostet und wir haben es zum Freundschaftspreis nach 8 Jahren für den halben Preis verkauft.
Kannst also getrost von einem geringeren Wertverlust ausgehen...
Dieser Preisunterschied ist ja für den Privatmann der Wertverlust.
Gruß
Andreas

willi_chic am 07 Jan 2018 11:52:15

spechtinator hat geschrieben: Entweder habe ich das Mobil bar bezahlt, dann hatte ich das Geld und jetzt isses eben weg. Es bleiben dann "nur" noch Nebenkosten wie Versicherung, Steuer, IS etc hinzu. Wenn ich das Fahrzeug finanziert habe, kommt zu den Nebenkosten eben noch die Rate hinzu. Eine Abschreibung/Wertverlust spürt man doch in der Geldbörse nicht.

seh ich auch so

was weg ist ist weg

grüße klaus

pwglobe am 07 Jan 2018 11:58:57

Hallo
Ich rechne den "Wertverlust" so:
Beispiel:
Baujahr 2008
Als Jahreswagen gekauft
Kaufpreis Gebraucht, keine Finanzierung, plus nachträgliche Einbauten
34.000,00€
Nach 10 Jahren verkauft
26.000,00€
Wertverlust: 8.000,00€
Also 800,00€ pro Jahr
Wenn es so klappt freue ich mich und kaufe das nächste Womo. :-D
Wenn nicht auch egal. :wink:

Wickinger am 07 Jan 2018 12:10:49

Hallo hstaiger,
jetzt sind schon sehr viele Antworten auf deine Frage ihr gegeben worden, es währe nicht schlecht wenn du uns wissen läßt wie du dich enschieden hast.

rkopka am 07 Jan 2018 12:12:09

Wickinger hat geschrieben:Reine Unterhaltskosten mit Wertverlust 1000€ ? Bei einem großem Mobil der Oberklasse bei dem man 200t beim Kauf hinlegen muss kann ich mir das vorstellen. Sebst wenn mal eine etwas größere Rep. anliegt erhöht sich das vielleicht auf 600€ für das Jahr. Urlaub u. Sprit wird nicht mit eingerechnet da das jedes Jahr zu stark variierte.

Wenn es um Unterhaltungskosten geht, gehört der Sprit IMHO gar nicht dazu (außer man fährt es auch im Alltag). Den rechne ich zum Urlaub.

Auch mir erscheinen die Beträg etwas zu hoch. Ob man eine Abschreibung dazu rechnet ? Wenn dann eher getrennt. Das bringt nur etwas, wenn man z.B. schon auf das nächste Womo spart und das ausrechnen will.

Jonah hat geschrieben:Was bedeutet denn AT?

In Österreich. Durch die Nova sind unsere Kfz Preise beträchtlich höher.

Micha1958 hat geschrieben:Versicherung VK jährlich 380/12 = 32 €
Steuer jährlich 310/12 = 26 €
Kundendienst/Öl/TüV/Gasprüf. alle 2 Jahre 750/24 = 32 €
Zahnriemen alle 5 Jahre 450/60 = 8 €
Reparaturen im Jahr grob geschätzt 600/12 = 50 €

Versicherung (Kasko - haben die meisten) ist bei uns deutlich höher, Steuern ebenfalls höher, dafür haben wir mit Wechselkennzeichen keine Haftpflicht und Steuer. TÜV günstiger, aber häufiger.
Reparaturen sind am Anfang wenig oder gar nicht. Dafür ergänzt man die Ausstattung eher noch. Ich hatte in den 5 Jahren noch keine Reparaturen, aber jetzt kommt ein Zahnriemenwechsel.

Reifen und Zubehör gehen extra.

Das rechne ich dafür mit ein. Reifen sind ein normales Verschleißprodukt, das ja wie ein Ölwechsel oder TÜV regelmäßig kommt.

Jonah hat geschrieben:Nur ist mein Wagen älter und da komme ich mit 600 Euro pro Jahr an Reparaturen nicht weit. Klar ist mal ein Jahr dabei, wo man mit den 600 € hinkommt, aber es muss ja auch Geld für die 2000, oder 3000 Euro Reparatur da sein

Brauchst du wirklich soviel für Reparaturen ? Auch bei meinem alten Womo brauchte ich nicht soviel. 2000 gab es nur einmal in den (letzten) 10 Jahren, die ich es hatte. Sonst eher um die 300.

Sprit und Campingplatzgebühren sind ja auch zu individuell. Am Sprit kann man am meisten sparen.

Das sollte man eher zum Urlaub rechnen.

taps hat geschrieben:Für mich kommen Flugreisen nicht mehr in Frage, wenn ich ein teures Womo habe.

Ich denke zwar auch fast so, aber sinnvoll ist es nicht. Zumindest von den Kosten her, ist das Womo meistens kaum billiger, zumindest für eine einzelne Person. Außer es geht in einen Luxusurlaub in der Antarktis :-) oder es sind mehrere Personen. Sonst hat man es halt etwas weniger im Jahr genutzt. An den Gesamtkosten würde es kaum etwas ändern.

-Kosten kann man senken, wenn man z.B. an den Wochenenden die nähere Umgebung erkundet.
Da haben wir ja mit Brandenburg großes Potenzial und dann sind es manchmal eben nur ca. 200km oder weniger.

Hier stellt sich aber die Frage, ob man mit dem Womo fahren MUSS ? Bei kurzen Entfernungen könnte man genauso am Abend mit dem PKW nach hause fahren. Der Spritverbrauch wäre kaum höher (mein PKW braucht ungefähr die Hälfte des Womos). Kein Übernachtungskosten (falls nötig).

Und wenn man den Wertverlust berechnet, wird man schwerlich Freude an unserem Hobby haben...

Stimmt.

Ich hab bei meiner Suche nach einem Womo im unteren Bereich (~<50.000) die Gebrauchtpreise verglichen und kam für die ersten Jahre im Schnitt etwa auf einen Wertverlust von €3000/Jahr.
Meine Unterhaltskosten (incl. Reifen, Vignette A, Stellplatz, Zusatzeinbauten, ohne Sprit...) kommen je nach Wartung, Reparaturen, Reifen auf etwa €3000/Jahr. Also €250/Monat.

RK

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