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Reisen mit herzkrankem Hundesenior


bubaloo am 09 Jan 2018 11:32:54

Liebe Foris, bestimmt haben viele von Euch Erfahrungen und ich frage um Eure Meinung.
Unser Prabhu jetzt ca 14-15 Jahre alt, Terrier-Pudelmix- und seit vielen jahren ein treuer Begleiter unserer Reisen. Er kam 2006 als ziemich traumatisierter Hund auf Lanzarote zu uns, Fahren im Pkw ist nach wie vor schwierig, das löst ein altes Trauma aus, aber das Leben im Womo inmitten des Rudels mag er.
Sein gesundheitlicher Zustand ist seinem Alter entsprechend gut, na ja die Arthrose macht ihm zu schaffen, aber er kann trotzdem noch mit uns spazieren, halt eher kürzere Strecken, aber was uns was Sorgen bereitet ist sein Herz.
Zwei Herzklappen schließen nicht mehr richtig, er wird schnell kurzatmig und hat auch schon mehrere Ohnmachtsanfälle gehabt, bei denen er schauerlich heult.
Wir sind in der Tieruni in Gö mit ihm und er ist medikamentös gut versorgt, auch mit Entwässerung etc...,
Er schläft viel, aber frisst gut, sch... gut..., an manchen Tagen ist er total schwach und wir können ihn nicht mehr aus den Augen lassen, er fällt um, ist dieser Tage, die Treppe runtergefallen und dann erstmal mehrere Tage bettlägrig.- aber manche Tage steht er mit seinem Bällchen da- total rührend.
Seit ca einem Jahr bemerken wir auch ein fortschreitende dementielle Veränderung, sein Orientierungssinn auch im heimischen Haus und Garten lässt nach, und wir gehen nur noch an der Leine vor die Tür.
Da er auch nicht mehr viel sieht ist er natürlich auch extrem ängstlich und unsicher, und ihm sein Geschirr anziehen etc ist an manchen Tagen eine echte herausforderung weil er schnappt, .
Wir haben viiieeeel Geduld mit ih, geben ihm soviel Körpernähe wie möglich, das beruhigt iihn immer wieder , denn gegen Abend fangen seine Unruhezustände an.Er ist wie ein Känghurubaby, das seinen Beutel braucht- sprich sein Herrchen.
Wir kamen Anfang Dez von unserer Herbstreise zurück, die er den Umständen entsprechend genossen hat, Spaziergänge am Meer, die warme Sonne auf dem Pelz, das Rudel dauernd auf engem Raum (KaWa Sprinter )
ja und jetzt wäre eigentlich die Zeit, in der wir uns wieder neu rüsten , um nach Fasenacht wieder loszuziehen, aber in uns ist ein großes Fragezeichen.
Packt er das ? Wir haben durchaus die Situation vor Augen, dass er bald geht, ja das wär auch zuhause schlimm.
In Italien hätten wir immer einen Ruheplatz bei Freunden- ach soviel können wir, sollen wir?????????????
Was meint Ihr? Danke schon mal für Eure Antworten

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traudel am 09 Jan 2018 12:10:42

Ich würde fahren. Egal wo der Hund stirbt es ist immer schrecklich. Nehmt ausreichend Medikamente mit und fährt nur in Länder in denen ihr euch verständigen könnt. Wir reisen auch mit 2 großen Senioren 15 Jahre alt. Wir fahren nur kurze Abschnitte bleiben auch mal einen Tag länger. Bloß kein Stress für die alten. Unsere Hunde genießen die Reisen. Sie wollen nicht ins Haus zurück sondern bleiben demonstrativ im Mobil sitzen wenn wir zuruck kehren.Uns ist ein Hund mal Überraschend gestorben. Wir haben seine Asche mitgenommen. Ich könnte keinen zurücklassen. Ich wünsche euch noch eine schöne Zeit.
Traudel

crossover0480 am 09 Jan 2018 12:25:06

Nehmt seinen Ball mit. Sein Stofftier. Seine Decke. Und die Medikamente.

Und fahrt los. Dorthin wo es ihm und euch gut geht.

Meine (eigene, persoenliche!) Meinung ist, das ich lieber am Meer oder mit einem schoenen Blick auf die Berge dem Licht entgegentrete. Und so hat es mein Spike (ein Dickschaedel, Schnauzer-Terrier-Mix) sicher auch gesehen. Das ganze ist 11 Jahre her. Ich hatte/habe seitdem keinen Hund mehr.

Ich habe gelernt das Hunde keinerlei Ansprueche haben und nur eines wollen. Hauptsache "sein" Rudel ist bei Ihm.

Gute Reise!

TiborF am 09 Jan 2018 12:39:34

Das sehe ich ganz genauso wie die anderen hier - Hunde wollen in unserer Nähe sterben, egal, wo diese ist. Und er genießt es bis zum Schluss, dass er bei euch sein durfte. Und da er sich im WoMo wohl fühlt und auch noch kürzere Leinenspaziergänge machen kann, steht euren Reisen nichts im Wege, ausreichend Medis mitnehmen und los gehts.

Ich drücke Euch die Daumen, dass Euer Prabhu noch ein bisschen durchhält und es mit Euch noch genießen kann.

AndreasS am 09 Jan 2018 14:19:53

Alles genauso erlebt und jetzt den Tränen nahe...
Fahrt mit ihm, er würde es so wollen.
Falls er es nicht zurück schafft, aber trotzdem mit zurück soll, fragt Euren Arzt nach einem Beutel.
Sorry, dass ich das so sage...

Tipsel am 09 Jan 2018 14:28:27

Wichtig ist, dass ihr zusammen seid. Wo, das ist egal.
Und eure Aktivitäten richtet ihr ja sowieso nach dem Befinden eurer Fellnase.
Und einen Tierarzt gibts ja überall.
Ich wünsch euch noch eine schöne Zeit zusammen, obwohl es sehr schwer ist, die Zeit zu genießen, wenn sie langsam knapp wird.

Wir waren mit Bruno damals noch im Weihnachtsurlaub, und er hatte noch gute Tage, und hat bis zuhause gewartet.
Für uns war die Zeit zwar nicht schön, aber wir waren abgelenkt und dachten nicht ständig dran, dass es bald zu Ende geht. Zuhause wären wir bestimmt viel trauriger gewesen und Bruno hätte deutlicher gespürt was los ist.

bubaloo am 09 Jan 2018 14:30:25

habt danke, eigentlich fuehlen wir es auch so,herzlichst die bunda

Jonah am 09 Jan 2018 14:36:24

Also ich würde nicht fahren. Das liegt aber auch daran, dass ich eine 16 Jahre alte Hündin habe, mir der ich auch nicht mehr so lange Spaziergänge machen kann. Daher fahre ich meistens nur noch 2-3 Nächte weg, denn zu Hause kann sie mehr alleine machen, im Womo ist der Platz schon sehr eingeschränkt und sie muss mehr liegen. Wie das mit eurem Hund ist, was ihm gut tut, das ist aus der Ferne nicht zu beurteilen. Aber ihr kennt ihn ja am besten und werdet wissen, ob so eine Reise für ihn eher Stress bedeutet, oder ob er sich im Womo geborgen fühlt.

jochen-muc am 09 Jan 2018 15:19:50

Ich denke auch, wenn er im Womo im Zweifel sein Plätzchen hätte wo er auch seine Ruhe (und hoffentlich nicht die Letzte) findet, dann gibt es für ihn sicher nix schöneres als mit Euch auf Reisen zu gehen, wo ist man sich näher als im WOMO ?

Es gibt übrigens gerade bei Fuxtec 18 % Rabatt weil wenn Ihr den Platz habt (der ist wirklich sehr klein zusammenlegbar) überlegt Euch doch so einen Bollerwagen zuzulegen

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Haben wir letzten Sommer gekauft und begleitet uns auf jeder Reise, wenn bei Gizmo die Arthrose sich sehr bemerkbar macht oder Mucki durch sein 3 Bein Hüpfen etwas schwächelt oder einem mit andern anderen beiden mal was ist, dann setzten wir ihn einfach da rein.

Geht auch bei etwas unebenen Wegen :ja:

Und in der Stadt liebt meine Frau das Ding...................................und ich inzwischen auch kein Tragen von diversen Einkäufen und auch die Blicke anderer Besucher finde ich oft saulustig. Erst wird man angeschaut wie ein Marsmännchen, dann wofür der Bollerwagen gerade genutzt wird und damit wechselt gerade bei den tütenbehängten Männern der Blick in puren NEID :lach:

Wobei vorwiegend ist er für die Hunderl

apollonia am 09 Jan 2018 15:37:57

Bei mir wäre das Ausschlusskriterium, dass ich das Tier unterwegs u.U. von einem fremden Tierarzt einschläfern lassen müsste.
Das würde ich niemals nie nicht machen.
Dann lieber auf den Urlaub verzichten oder halt in der näheren Umgebung bleiben.

wolf2 am 09 Jan 2018 16:15:29

Wir hatten 2 Golden Retriever, den Älteren mussten wir über die Feiertage leider im Alter von 13 1/2 Jahren erlösen lassen.
Er hat im letzten Urlaub im Spätsommer 2017 schon erhebliche Probleme bekommen.
Er ist beim Setzen oder auf 3 Beinen stehen um sein Geschäft zu erledigen, plötzlich umgekippt.
Wir waren dann beim ortsansässigen Tierarzt, der wie wir auch ein orthopädisches Problem im Bereich der Wirbelsäule vermutete und dieses mit Schmerzmitteln und einer Cortisonspritze behandelte. Dem Tier ging es dann vom Laufen her zwar etwas besser, aber er bekam von der Cortisonspritze extremen Durst und starken Durchfall, so dass die Heimreise, auf welche ich bei meiner Frau drängte schon zur argen Strapaze wurden, weil die 35 kg Hund nicht mal gerade aus dem WoMo gehoben werden können!

Zu Hause haben wir dann nach Konsultation des Haustierarztes mit orthopädischer Behandlung weitergemacht und zunächst auch wieder Erfolge erzielt.
Mitte November bekam er jedoch eines Nachts einen Krampfanfall (ähnlich wie ein epileptischer Anfall).
Die Tierklinik bei welcher wir den Hund in der Nacht noch vorstellten hat uns leider direkt ein niederschetternde Diagnose mitgeteilt!

Meistens werden solche Krampfanfälle bei so alten Tieren von einem Tumor im Gehirn ausgelöst.

Auch ein 2ter Neurologe bestätigte diese Diagnose und empfahl uns keine aufwändigen und den Hund durch Vollnarkosen extrem belastenden Untersuchungen mehr, sondern eine Behandlung mit den gleichen Medikamenten wie man sie auch bei Gewissheit, dass es sich um bösartige Tumore handelt geben würde.

Wir haben das dann so gemacht und dem Tier noch ein paar schöne Wochen ermöglicht.
Als es dann immer schlimmer wurde, haben wir ihn ruhig zu Hause auf einem seiner Ruhekissen erlösen lassen.

Ich bin froh dass wir das so machen konnten und stelle mir mit Schrecken vor wie die letzte Zeit im WoMo abgelaufen wäre!
Auch den Vorschlag den toten Hund in einem Sack nach Hause zu transportieren kann ich nur entgegnen versucht es gar nicht erst, das geht höchstens wenn man nur wenige Stunden von zu Hause weg ist!

Ich bin auch bei unserem 2. Hund immer wieder bereit, wenn die letzten Wochen gekommen sind, auf meinen Urlaub zu verzichten und den Hund zu Hause in seiner gewohnten Umgebung beim Sterben zu begleiten!

Bodimobil am 09 Jan 2018 16:32:17

apollonia hat geschrieben:Bei mir wäre das Ausschlusskriterium, dass ich das Tier unterwegs u.U. von einem fremden Tierarzt einschläfern lassen müsste.
Das würde ich niemals nie nicht machen.
Dann lieber auf den Urlaub verzichten oder halt in der näheren Umgebung bleiben.


Kann ich für mich jetzt nicht verstehen, ein fremder Tierarzt kann das doch genauso oder? Ich akzeptiere das aber wenn dir das wichtig ist.

Uns ist das zum Glück bisher noch nicht passiert, dass wir einen Hund haben gehen lassen müssen.
Ich würde auch meinen kranken Hund mitnehmen damit er in seiner schlimmsten Zeit bei mir sein kann. Man sollte sich aber am Urlaubsort umgehend um die Adressen der nächsten Tierärzte/Tierklinik kümmern.

Es ist schrecklich einen Hund (und alle anderen Lebewesen) nicht von seinem Leiden erlösen zu können weil kein Tierarzt greifbar ist.

Ich habe gerade erst am 1. Januar auf einem Stellplatz in Südspanien (Cullera) folgendes erlebt: Wir kommen Nachmittags auf dem Stellplatz an, ich steige aus um zu überlegen wie ich mich stellen soll, da kommt eine deutsche Frau auf mich zugelaufen und fragt mich ob ich Tierarzt wäre (wegen der Hundebilder auf unserem Womo). Ich verneinte und die Frau lief genau so schnell wieder weg. 30 Minuten später fuhr die spanische Polizei zu der Frau und nahm sie kurze Zeit später mit.
Am nächsten Tag trafen wir die Frau wieder und sie erzählte uns ihr leid: Ihr Hund hatte einen Tumor (oder so etwas ähnliches) von dem sie wusste. Der Tumor ist wohl geplatzt was die Frau zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht wusste. Der Hund hat jämmerlich geschrien und die (alleinstehende) Frau war total hilflos und panisch und keiner den sie fragte (unter anderem als sie auch uns fragte) konnte ihr helfen bis jemand die Polizei rief. Die kamen auch und brachten die Frau mit dem Hund zu einem Tierarzt. Der Hund war bereits tot als sie ihn beim Tierarzt auf den Tisch legten. Er musste bis dahin mehrere Stunden Höllenqualen erlebt haben.

Nehmt euren Hund mit, aber tut alles dafür, dass er nie solche Qualen erleben muss.

Gruß Andreas

wolf2 am 09 Jan 2018 16:46:11

Hallo Andreas,
genau aus dem von dir beschriebenen Vorfall schrieb ich, dass ich mit einem Hund der "sterbenskrank" ist nicht mehr verreisen würde!

Zu Hause kenne ich meinen Haustierarzt und seine Notfalltelefonnummer. Ich kann mit Ihm schon vorher absprechen was ist wenn das Schlimmste eintritt.
Für den Fall dass der nicht erreichbar ist habe ich mir vorher schon die Telefonnummer der nächste Tierklinik mit 24 Std. Rufdienst bereit gelegt.
All das gelingt auf einer Urlaubsreise so nicht!

Deshalb bleibe ich dabei, es meinem Hund schuldig zu sein für all die vielen Jahre die er sich nur auf mich konzentriert hat auch mal eine gewisse Zeit nur für ihn da zu sein und auf Urlaub für mich zu verzichten.

Aber das sieht sicher jeder anders.

bernie8 am 09 Jan 2018 16:49:46

Hallo Bunda,

Ich würde auch fahren.
Wir sind im Moment in einer ähnlichen Situation.
Unser großer konnte vor ein paar Wochen die Hinterläufe nicht mehr bewegen.
Ist neuronal bedingt, bzw. vom Rücken her. Nach üben mit Tuchunterstützung etc. geht es jetzt wieder etwas.
Weit kommen wir nicht aber er ist ein tapferer Kämpfer. Er wird regelmäßig gespritzt. Im Moment so alle 8 Wochen.

Wir fahren auch und im WoMo geht es ihm gut. Er hat da ja mehr Betreuung als zuhause. Und die Bewegung tut ihm gut
wenn es auch nur kleine Strecken sind.

Im Haus trage ich Ihn die Treppe rauf und runter, wir schaffen es noch nicht ihn unten allein zu lassen.
Im WoMo kriegt er das dank AlKo- Tiefrahmen gut alleine hin.

Also nutzt die Zeit solange es noch geht. Ist für euren Hund und für euch gut.

jamesbond008 am 09 Jan 2018 17:20:48

Hallo,

ich mache mich mit meinem ersten Beitrag bei Hundeanbetern sicher sehr unbeliebt ..... aber das was im ersten Beitrag in Summe steht, ist Misshandlung von Tieren.
Erlöst den lieben Begleiter ... er kann nichts für die Vermenschlichung von Tieren, die von Hundebesitzern maßlos übertrieben wird.
Lasst ihn würdevoll und in Ruhe gehen

james

mercurius46 am 09 Jan 2018 18:23:27

jamesbond008 hat geschrieben:Lasst ihn würdevoll und in Ruhe gehen.


Und vor allem: Mutet dem armen Tier keine weiteren Reisen zu! Lasst ihn in Ruhe und Würde über die "Regenbogenbrücke" gehen und seid dankbar, dass Ihr ihn hattet...

Menkehorstbecker am 09 Jan 2018 19:59:07

Wolf2 hat geschrieben:
Für den Fall dass der nicht erreichbar ist habe ich mir vorher schon die Telefonnummer der nächste Tierklinik mit 24 Std. Rufdienst bereit gelegt.


Es gibt eine App mit dem Namen "Vetfinder", die zumindest in Deutschland sehr gut funktioniert und die Daten der nächstgelegenen Tierärzte/ -Kliniken anzeigt, auch mit Notdienstinfos.

Da unabhängig vom Alter der Tiere immer etwas passieren kann, kann ich diese kostenlose App jedem Tierbesitzer empfehlen.

Viele Grüße und alles Gute für Eure Tiere

Thomas

apollonia am 09 Jan 2018 20:02:07

ät Andreas: Das Einschläfern ist ein höchst emotionaler Moment. Da möchte ich jemanden an meinem Tier haben, der es kennt, sein Krankheit, sein Temperament, sein Wesen. Jemanden, dem das Tier vertraut.
Und für mich möchte ich in dem Moment auch jemanden haben, dem ich vertraue.

Mit so einem kranken Hund würde ich im übrigen auch nicht mehr auf Reisen gehen.
Die finale Entscheidung zu treffen ist mit Sicherheit sehr schwer und man ist da oft auch betriebsblind.
Deshalb freue ich mich über die vorletzten beiden Beiträge.

gespeert am 09 Jan 2018 20:08:00

Schwieriges Thema!
Es kommt auf den Hund an, denn die haben ihre Persoenlichkeit.
Wir hatten Jagdhunde, die schon als Welpen geistig herausstachen indem sie einer in eine Roehre flitzende Ratte sofort den Hinterausgang blockierten waehrend die Mutter gerade vorne versuchte ranzukommen.
Die letzte Huendin wollte bis zum Schluss immer mit.
Egal, dass sie kaum mehr sehen konnte, teils gelaehmt war, sobald sie merkte dass man was vor hat und aufbrach, war sie an der Tuer.
Also Rucksack auf und mitgenommen. Dann war sie immer dabei wo der Baer tobte und schlief auch tatsaechlich mal unterwegs im Rucksack.
Ganz am Ende erloesten wir sie nachdem nach einem weiteren Schlaganfall sie offensichtlich Qualen litt.

Wenn das Los gezogen wird, mache keinen Terz sondern handle entschieden und im Zweifel fuer das Tier. Also Einschlaefern oder sachgerecht erschiessen (kein Spass wenn das Wildschwein irgend einen Hund richtig zerfetzt hat und dies das einzige bleibende Mittel bleibt!!!). Letzteres klingt hart.
Im Fall der Faelle bleiben Dir sehr wenig bis keine Alternativen mehr auf dem Campground, bitte dies bedenken!
Ebenso sollte man keinen weiteren Hund sich auf Biegen und Brechen zulegen wenn die Rahmenbedingungen zu Hause nicht stimmen!

bubaloo am 09 Jan 2018 20:26:07

danke nochmals an alle, die mit ihren Erfahrungen zu diesem sehr sensiblen Thema beigetragen haben.Wir werden sehr umsichtig auch mit der Tieraerztin zusammen handeln.

Zum Beitrag von jamesbond, ich finde Deine Wortwahl" HUNDEANBETER " und die Unterstelljng von Misshandlung sehr grenzwertig und unangepasst, sozusagen das Thema verfehlt.

Gast am 09 Jan 2018 20:45:23

Hallo Bunda!

Ich fühle auch mit Dir. Hatte in meinem Leben schon etliche Hunde. Auch welche mit schwachem Herz im Alter. Trotz mancher Zipperlein sind die meisten 16..17 und sogar 18 Jahre alt geworden. Es ist nicht schön, wenn der Hund alt und gebrechlich wird. Aber man muss halt das Beste draus machen, damit er noch ein lebenswertes Leben hat. Ihr kümmert Euch so liebevoll um Euren Prabhu. Das Wichtigste für ihn ist sicher, bei Euch sein zu können. Das haben schon viele andere hier geschrieben und dem schliesse ich mich voll und ganz an!

-Ich- würde mit ihm verreisen, wenn er sich offenbar so wohlfühlt im Womo. Und natürlich bestmöglich Vorsorge treffen für unterwegs.
Was wäre denn die Alternative? Vielleicht lebt Euer Prabhu doch noch 2..3 Jahre. Wollt Ihr solange mit ihm zuhause auf sein Ende warten? Macht es ihm lieber unterwegs so schön wie möglich! Wenn sich tatsächlich das Ende unterwegs abzeichnen sollte? Dann ist es halt so! In Zeiten mobilen Internets findet man doch fast überall einen Tierarzt oder Tierklinik. Planen kann man das eh nicht. Bekannten ist auf einer Bergwanderung der Hund innerhalb weniger Stunden elend an Darmverschlingung gestorben, ehe sie nur die geringste Chance hatten ihn zum Tierarzt ins Tal zu bringen. Obwohl sie Alles versucht haben, -und das war kein alter Hund..

Es ist bei einem alten Hund, an dem man hängt, natürlich schwer die Entscheidung zu treffen, wann man ihn erlösen soll. Aus meiner Erfahrung schliesse ich mich aber den Vorschreibern an, nicht zu lange damit zu warten. Die Abwägung, den richtigen Zeitpunkt zu finden.. Ist immer wieder schrecklich. Man sollte die eigenen Gefühle dann zum Wohl des Tieres hintanstellen. Aber "sterbenskrank", wie jemand hier schrieb, ist Euer Prabhu ja offenbar noch nicht!

Ich wünsche Euch viel Glück und Kraft für die Zeit, die Euch hoffentlich noch bleibt mit dem Schnuff.. :wink:

LG Thomas

bubaloo am 09 Jan 2018 20:57:03

danke Thomas, nein unser Hund ist nicht sterbenskrank, nur alt, gebrechlkch, aber solange er gerne und gut frisst, etc und gerne mit uns ist, gibt es noch keinen Grund ihn einzuschlaefern.Da wir nach Italien in heimatliche Gefilde fahren haben wir auch dort, so wie hier und auch auf unserer Strecke ein Netzwerk von Aerzten, auch fuer uns. Auch wir Hundeeltern reisen mit was Krankheit im Gepaeck und sorgen umsichtig fuer alle Eventualitaeten, soweit man das eben kann
Gruessle

Maxima am 09 Jan 2018 23:23:04

bunda hat geschrieben:solange er gerne und gut frisst, etc und gerne mit uns ist, gibt es noch keinen Grund ihn einzuschlaefern.


Genau so ist es!

Ich wünsche Euch eine gute Reise und genießt die Zeit mit Eurem Prabhu.

Stefan.1 am 09 Jan 2018 23:34:22

. . . wir sind mit unserem Leonberger auch noch nach Frankreich gefahren, als sie dann zweimal umgefallen ist und der Kopf in der Treppenstufe hing :? sofort von der Bretagne nach Hause, unser Hund sollte zu Hause sterben und auch auf " IHR " Grundstück begraben werden . . .

Stefan

TiborF am 10 Jan 2018 10:43:22

Jeder der mal Tiere (Hunde) hatte, wird wissen, das die Tiere es uns zeigen, wann sie sich verabschieden wollen. Man merkt den Zeitpunkt ganz genau, wann sie keinen Lebenswillen mehr haben. Vorher würde ich das Leben nicht beenden.
Insofern kann man, wenn der Hund sich "gut fühlt" doch noch auf Reisen gehen ......... das ist eine Sache, die der Tierbesitzer sehr individuell entscheiden muss, er kennt seinen Hund und sieht, ob es ihm gut tut oder schadet.

Bunda, auch wenn einige eine andere Meinung haben - macht es so, wie ihr es für richtig haltet - ihr werdet sicherlich richtig entscheiden zum Wohle des Hundes.

bubaloo am 06 Dez 2018 11:59:15

Liebe Foris, im Jan. hatte ich diesen thread geöffnet- wir hatten uns damals entschieden nicht zu reisen.

Bei kleineren Probefahrten haben wir gesehen, dass Prabhu Stress hat und sich das sehr negativ auswirkte, Herzhusten, Unruhe etc- er konnte sich auch nicht mehr mit einer neuen Umgebung, fremden Menschen drumherum auseinandersetzen.
So haben wir entschieden mit ihm zuhause zu sein.Er hat den heissen Sommer recht gut überstanden, ging jeden Tag noch zu Spaziergängen und er hat sehr deutlich gezeigt, wann er nicht mehr weiter will und oft waren wir erstaunt, dass er doch relativ große Strecken gehen will.
Ja und im Okt, hatte er einen schweren Herzanfall und wir wollten uns morgens schweren Herzens auf den Weg zur Ärztin machen, aber er stand plötzlich auf, schüttelte sich und verlangte energisch sein Fresserle.
Die vet. sagte, solange er noch frisst, alle Körperfunktionen ok sind, er sich wieder erholt, keine Schmerzen hat , sollen wir einfach mit ihm sein.

Wie ein alter Mensch wurde er immer klappriger, aber auch so dankbar und schmusig, hat gequiekt vor Freude beim abendlichen Bürsten, ja und dann kam die Nacht mit dem schweren Anfall und Luftnot und so haben wir uns am 4. schweren Herzens auf den Weg gemacht.
Auf keinen Fall wollten wir ihm zumuten zu ersticken, weil er auch keine Kraft mehr hatte das Sekret auszuspucken.
Wir haben ihm ein schönes Begräbnis mit vielen Rosenblüten gemacht, als wir ihn in die Grube senkten, fuhr oben an der Strasse so ein Metallsammler vorbei, er hat immer ein Band laufen" muss i denn , muss i denn zuum Städtele hinaus "das war grad richtig für unseren kleinen Racker und brachte doch ein kleines bisschen Leichtigkeit in diesen schweren Moment.

Und jetzt fehlt er hinten und vorne, aber wir sind froh und sehr dankbar für die 13 Jahre, die er uns begleitet hat und wir haben gerne das letzte Jahr auf Reisen, Ausgehen etc verzichtet, er war es uns wert.
jo und hier kommt er im Bild , liebe Grüße Bunda


pipo am 07 Dez 2018 09:16:48

Schwere Zeiten :(

Ich wünsche Dir alle Kraft der Welt den Verlust zu verkraften.

Maxima am 07 Dez 2018 09:35:49

Ihr habt alles richtig gemacht und ich bin mir sicher, dass Euer lieber Prabhu ein wunderbares Hundeleben bei Euch genossen hat.

Alles Liebe Euch und viel Kraft in dieser schmerzvollen Zeit. :troest:

bubaloo am 07 Dez 2018 18:43:39

dank Euch, LG

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