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Hallo Helge, vielen Dank für die lobenden Worte. Habe die Platine mittlerweile bestückt und gelötet. Freilaufdioden habe ich verbaut, sitzen direkt vor den Relais. Jedoch habe ich die Vorwiderstände für die Led's vergessen, hätten besser auch auf die Platine gehört. Nun löte ich sie halt direkt an das Led-Beinchen. Leider habe ich von den erwähnten Logikgatter keine Ahnung doch keimte schon die Idee das Ganze mit einem Mikrokontroller (von dem ich auch keine Ahnung habe ;-) ) zu realisieren. Aber ich glaube das hat Zeit. Gruß Hermann
Solches "Vergessen" kenne ich auch :mrgreen: und Deine Dioden habe ich glatt übersehen :oops: :oops: Bedenke die Stromversorgung, "Dauerplus" rate ich dir ab (siehe mein Beitrag oben). 1,2kOhm Vorwiderstände (kleiner sollte nicht nötig sein) sind bereits 40mA in Summe und vier angezogene Relais haben 400 bis 600mA. Allein die LEDs würden/werden schon 29Ah im Monat benötigen. :roll: Klemme 30 (Dauerplus) scheidet definitiv aus. Evtl. Klemme 15 (Zündungsplus) wäre das einfachste, habe aber schon überlegt mit einem Zeitrelais, gesteuert vom Pumpenlauf, die Einschaltzeit zu begrenzen so das einige Sekunden nach vollständigem Einfahren der Zylinder das System abschaltet. Zusätzlich wäre ein Taster (Klemme 15 mit Sperrdiode), mit dem während der Fahrt ein zusätzlicher Kontrollblick möglich wäre, vorstellbar. Gruß Hermann
Ist möglich, aber dann solltest Du den Ausgang (Motorstütz-Ansteuerung) von der Platine nehmen (und nicht den Motorstromkreis selber) und noch wichtiger dabei: dann solltest Du Gewährleistungszeit abwarten. Wie schon gesagt, ich habe über Diode den Zü-Plus und über Diode den Hydraulikschaltkreis (direkt am Hauptschalter mit Flachsierung abgegriffen) zusammengeschaltet und mit diesem neuen Stromkreis gearbeitet. Man kann aber anstelle Zü-Plus auch D+ (vorteilhafter weil 2A belastbar) aus der Schaudtgerät verwenden. Der Hydraulikschalter sollte im Stillstand ohnehin ausgeschaltet sein - ist also gleichzeitig die Erinnerung, abzuschalten, bevor man den Motor startet. Denn dann fängt die Hydraulik an zu pulsen, dass ist nicht nur nervig, sondern auch "schädigend" - und meines Erachtens auch keine Garantie, dass die Stützen oben sind, bevor man losfährt. Ich möchte keinesfalls etwas an der Platine anschließen um etwaige Beeinflussungen von vorneherein auszuschließen (Gefahr erkannt, Gefahr gebannt). Bestenfalls direkt am Ausgang des Leistungsrelais, bzw. am Pumpenmotor selbst und ebenfalls mit einer Diode in Reihe um eigentlich nicht vorstellbare Rückwirkungen auszuschließen. Der Hauptschalter den du abgegriffen hast sollte lediglich während der Fahrt, nicht jedoch auf dem Stellplatz (in angehobenem Zustand) ausgeschaltet sein. Siehe Foto: ![]() Gruß Hermann
Ja, den Text kenne ich - aber ich betrachte diese Aussage nur als gewisse "Herstellerabsicherung", denn in der Praxis halte ich diesen Sicherheitsaspekt recht trügerisch, weil eine wirklich deutliche, akustische Warnung vor dem Gangeinlegen fehlt. Begründung: Erst wenn der Motor läuft (D+), erhält die Hydraulikelektronik den Befehl, alle Hubzylinder hochzufahren. Doch statt sofortigem Agieren fängt ersteinmal der Hydrauik-Motor einige Male impulsartig an zu laufen (soll vermutlich eine Art akustisches Warnsignal sein?). Erst nach x Mal fahren dann die Zylinder hoch; ob vorne/hinten nacheinander (wie gefordert), habe ich noch nicht getestet. ..... na ja, aber ... in dieser Wartezeit habe ich schon lange den Gang eingelegt .... denn wie kann garantiert werden, dass man/frau den Hydraulik-Motor tatsächlich innen hört und sofort reagiert? Dies besonders dann, falls man/Frau sich sicher war(ist), die Stützen schon hochgefahren zu haben? Ich habe schon häufiger vergessen auszuschalten (bevor ich meine Kontroll-Anzeige hatte), obwohl die Stützen oben waren ... schon wird der Motor und das Schütz unnötig verschlissen; mal abgesehen davon, dass unnötig 180A (!!) fließen. Aus besagtem Grund habe ich meine Kontrollschaltung erweitert um ein akustisches Signal: Zusätzlich zu den 5 LEDs (5.LED=HauptschalterEIN) warnt lautstark ein Summer, wenn bei Zündung Einschalten bzw. KFZMotorEIN eine Stütze nicht oben ist, bzw. der Hydraulik-Hauptschalter noch eingeschaltet ist. Den Hauptschalter-Plus benutze ich, um die Zylinderstellung während des Bedienens der Hubanlage zu kontrollieren (ob vollständig eingefahren) - und den Zündungsplus (bzw.D+) benutze ich, um vor und während der Fahrt die Stützen etc kontrollieren zu können. In übriger Zeit ist die Kontroll-Elektronik ausgeschaltet, um die Batteriekapazität zu schonen. PS.: Mein Summer wird auch aktiv, falls SAT oder Trittstufe nicht eingefahren sind oder der 230Netzstecker vergessen wurde. Seit 08.01.2019 eingebaut und mittlerweile ausgiebig getestet (auch im Frost). Funktioniert tadellos. Gesamtpreis incl. Einbau 5000,- EUR. Fahrzeug: Knaus Sun Ti 650 MEG, Fiat Ducato Heavy, 4,4 t. Habe seit letzter Woche nun auch die Stützen und bin zufrieden. Eura Integra 740.
Hallo Helge, ich wollte mal nachfragen,,ob du vorher mal mit dem Hersteller Kontakt aufgenommen hast wegen den Veränderungen an den Hubstützen. Ich denke da an die Garantie, da normalerweise jede Veränderungen zum erlöschen der Garantie führt. So kenne ich das aus anderen Bereichen. Ich würde das vorher mit dem Hersteller abklären. Theoretisch könnte ja so ein Initiator sich beim Einfahren am Kolben verkeilen und diesen Beschädigen. Wie bekannt steckt der Fehler im Detail. Ich wünsche allen weiterhin viel Spass mit dem System, wir würden das immer wieder einbauen lassen!!! Einen schönen Sonntag noch Gruß Christoph
nein - solche Bedenken sind m.W. und m.E. hier unnötig. Das weiß ich aus der Erfahrung als Selbstständiger und als "Ö...". Und nur so nebenbei, wir sprechen vermutlich von der Gewährleistung :oops: Zunächst möchte ich die Gewährleistung ansprechen, wie sie von SHR bestimmt wird: "... ausgeschlossen sind Gewaltschäden durch den Nutzer, Verwendung von verschmutztem Hydrauliköl". Also, woher kommen deine Bedenken? ;D Die Wahrscheinlichkeit, dass so ein Initiator beim Einfahren den Kolben beschädigt ist mehr als abwägig .... und wenn doch, die Gewährleistung der Anlage wäre dann immer noch nicht erloschen. Im übrigen bin ich mir sicher, eher wird der Zylinder von einem aufgeworfenen Steinchen der Straße beschädigt, oder z.B. insbesonders der Teller von Eis im Winter - aber auch letzteres ist laut Hersteller unbegründet. Das vorgenannte Befestigen einer Steuerleitung und/odereines 8mm-Kunststoffzylinders(Initiator) und/oder eine Gummimanschette mittels Kabelbinder und Rohrschelle am Hubzylinder zählt nicht als maßgebliche Veränderung oder Eingriff in die Anlage. Das wäre etwas Anderes, wenn der Zylinder in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt würde, oder mechanisch (Bohrung etc) verändert würde. Eher könnte Dein Bedenken bei der Montage der Anlage an die Karosserie zutreffen .... aber ich gehe mal davon aus, sie wurde fachgerecht durchgeführt; auch fällt die "Garantie" von Peugeot (i.d. Fall) nicht fort, nur weil die Lichtmaschine unvorgesehene 180A liefern könnte, wenn Hydraulikanlage bei Motorstart arbeitet - wobei es technisch natürlich möglich wäre. Doch das alles betrifft den technischen Sachverstand von SHR. Und gleiche Überlegung bedarf es bei meiner Arbeit: Ich benötige ausreichend fachliche Kenntnis und Erfahrung, um die genannte Arbeit verantwortlich durchführen zu können: das ist der Fall. Vielmehr wäre noch zu bedenken, ob aufgrund einer Vorschrift die handwerkliche Arbeit rechtlich durchgeführt werden darf, wie es z.B. bei Elektro- oder Gastechnik zu beachten ist. Und da gibt es i.d.Fall für mich auch keine Einschränkung. Und zur weiteren Beruhigung: Ja, SHR weiß davon und der Hersteller der Hydraulikzylinder hat sogar persönlich diesen Einbau begutachtet. :lol: Hallo, seit ein paar Wochen habe ich auch SHR-Hubstützen. Schaltet bei den anderen Nutzern die Hydraulikpumpe nach automatischem Einfahren der Stützen selbstständig ab, oder müsst ihr "Stop" drücken bzw den Drehschalter abschalten???? Danke james Die Anlage schaltet sich nach 1 oder 2 Minuten (genaue Zeit steht in der BDA) aus. Du kannnst aber auch mit STOP ausschalten, wenn die Stzützen oben sind. Gruß Ralf Hallo to all, ein Forumsteilnehmer hat mich per Kurznachricht angeschrieben und nach meiner Erfahrung mit den Stützen von SHR gefragt. Leider kann ich noch keine Kurznachrichten versenden, somit auf diesem Wege. Ich bin mit den Stützen vollauf zufrieden, möchte sie auf keinen Fall missen und würde mich heute wieder für SHR entscheiden. Ebenso möchte ich den persönlichen Kontakt mit Herrn Reinhardt, welcher mir beim Selbsteinbau telefonisch und auch per Mail beratend zur Seite stand, nicht unerwähnt lassen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich euch an meiner Lösung betreffend der LED's zur selbstgebauten Überwachung der Stützen nicht vorenthalten. Hat 'ne Weile gedauert bis ich die für mich passende Lösung gefunden habe welche meinem Ansprüchen genügt. Hätte nur äußerst ungern irgendwelche Löcher gebohrt oder sonstwie das Armaturenbrett verschandelt. ![]() Grüße aus der Wetterau
Gute Idee :top: Sind die LEDs auch bei Sonnenlicht gut erkennbar und blenden in Dunkelheit trotzdem nicht? Ich nehme an, LED=Ein, wenn Stützen oben sind. Auf welche Art hast Du die Endposition erfasst? Alles schön und gut, aber die visuelle Kontrolle ob das Fahrzeug reisefertig ist ersetzt das nicht. Ich gehe vor Fahrtantritt immer uns Womo und mach eine Kontrolle. Die E&P Stützenanlage hält immer einen bestimmten Druck auf der Kolbenunterseite wenn sie eingefahren ist,wenn der abfällt wird automatisch nachgepumt. Zwei E&P Anlagen hatte ich, jetzt kommt bald die Dritte wenn unser neues Womo da ist. Gruss Dieter
Visuelle und funktionelle Kontrolle vor "großer Fahrt" sollte selbstverständlich sein. Aber was heißt "reisefertig"? Auch nach jedem Stop bzw. Fahrtpause? Und wie kontrolliere ich die Stützen während der Fahrt? Das wäre für mich ein Grund, solche Anlage nicht einzubauen - da wäre zusätzlich eine Funktionskontrolle für mich Pflicht, doch wie will man das während der Fahrt prüfen? Während der Fahrt ist bei mir die SHR-Anlage ausgeschaltet. Die Anzeige, ob die Stützen eingefahren sind, ist bei mir "Luxus", so wie ich auch angezeigt bekomme, ob die Trittstufe oder der SAT-Spiegel eingefahren ist. Die Anzeige der Stützenpostion ist bei SHR eine roßer Vorteil, weil die Anlage nicht automatisch abschaltet, wenn alle Stützen oben sind (einen Druckschalter gibt es bei SHR nicht). So kann manuell der Pumpenmotor sehr viel früher abgeschaltet werden, bevor das Zeitfenster dies tut. Das spart auch Akkukapazität (bei SHR fließen immerhin über 150A! )
Hallo, tolle Idee und danke fürs zeigen. Dafür von mir ein Plus. PS. Die Leute von der Wetterau sind schon findig :D Hallo, Helge, habe zweifarbige LED's verbaut, rot = Stütze ausgefahren und grün = Stütze eingefahren. Die Leuchtdioden werden über Kl.50 (Startersteuerung) und/oder Spannungsversorgung des Pumpenmotors eingeschaltet und ca. 20 Sekunden nach Wegfall der Spannung über ein Zeitrelais wieder ausgeschaltet. Somit kann es im dunkeln nicht blenden und ich habe auf jeden Fall die Kontrolle. Die Erfassung der Endposition habe ich, von dir abgeschaut, ebenfalls mit Näherungssensoren realisiert. ![]() at Dieter: Sicherlich ist ein Rundgang um das Mobil vor Abfahrt richtig, mache ich meistens auch, bücke mich aber nicht mehr um zu sehen ob die Stützen ganz eingefahren sind. Ein Nachpumpen ist aufgrund der speziellen Zylinder, welche bei SHR verbaut werden, auch nicht erforderlich und auch nicht vorgesehen. Im übrigen sehe ich das wie Helge nämlich Unzulänglichkeiten (abgefallener Druck) im nachhinein zu korrigieren und als besonderes Feature zu beschreiben. Die Zylinder sind bei SHR nach abschalten des Pumpenmotors drucklos und halten das Wohnmobil freistehend, durch spezielle Ventile selbst dann wenn du die Hydraulikschläuche abschrauben würdest. Umgekehrt ist natürlich auch kein Nachpumpen in eingefahrenem Zustand sinnvoll oder erforderlich. at Jack: Vielen Dank Grüße aus der Wetterau
Da währe ich mir nicht so sicher. Was heist spezielle Zylinder ? Die sind alle gleich. Die Anlage schaltet beim einfahren auch nach einen vorgegebenen Druck ab. Oder haben die Zylinder Endschalter ? Gruss Dieter Nein sind sie nicht - die Goldschmitt haben Sicherheitsventile die abschalten. Nachjustieren muß man nur auf einer weichen Wiese.
Das sind Rohrbruchsicherungen, die haben keine Abschaltfunktion. Die verhindern nur das einfahren der Zylinder beim Schlauchbruch. Gruss Dieter Ach echt? Die Ventile schließen und du kannst die Leitungen abbauen. Sind eben doch nicht alle gleich.
So ist es :ja: Aber warum sollte ich meine Leitungen abbauen :wink: Diese Ventile sind im Gewerbe bei Arbeitsbühnen und Krane usw. aus Sicherheitsgründen von der BG vorgeschrieben. Gruss Dieter Hallo, die Goldschmitt Stützen haben Rückschlagventile an den Hubzylindern. Bei Schlauchbruch kann der Zylinder weder aus noch einfahren. Dann muss am Zylinder eine Schraube geöffnet werden und der Stempel kann mit der Handpumpe eingefahren werden. Bei den hinteren Stützen kein Problem, bei den Vorderen wird es dann fummelig. Abschalten tut das Aggregat beim Ausfahren, wenn die Waagerechte erreicht wird, oder wenn der Hubweg zu groß ist, beim Einfahren dann ,wenn ein bestimmter Druck aufgebaut wurde an den Endanschlägen. Im Manuellbetrieb ist jede Stütze, jede Seite, vorne oder hinten separat fahrbar. Im Automatikbetrieb fahren immer 3 Stützen gleichzeitig und nivellieren das Fahrzeug. Wenn das Auto gerade steht fährt der 4. Stempel zur Abstützung runter. Es lassen sich 4 verschiedene Stellungen speichern. Z.B. hinten etwas höher, oder Antriebsräder weg vom Boden als Diebstahlschutz des Fahrzeugs.( der Räder halt nicht :) ) Dabei kann das Bedienteil Pin gesichert werden.
Bist Du sicher ? Das ist nicht gut. Bis der vierte Zylinder zur Abstützung unten ist steht das Fahrzeug voll in der Verschränkung :roll: Normalerweise fahren immer zwei Zylinder,rechts,links,hinten oder vorne. So ist es bei E&P Um die Verschränkung zu vermeiden. Gruss Dieter Hallo Dieter, Du hast recht. Ich bin mir aber sicher, das beim Ausrichten mit 2 Stützen , die Dritte mit auf den Boden fährt. Ich werde es beim nächsten mal beobachten. Ich habe mal folgendes aus der BA rauskopiert: Automatischer Ablauf:Wird die Funktion „Stützen ausfahren“ im automatischen Modus gewählt, so wird das Fahrzeug automatisch ausgerichtet. Der Ablauf ist wie folgt: Zuerst wird die Schieflage des Fahrzeugs ermittelt und am Bedienteil angezeigt. Entsprechend der Schieflage wird das erste Stützenpaar ausgefahren. Dies wird ebenfalls am Bedienteil angezeigt. Als erstes wird das Fahrzeug in der Längsachse angehoben (vorne oder hinten, je nach Schieflage). Danach wird das seitliche Stützenpaar ausgefahren und das Fahrzeug in Seitenrichtung ausgerichtet. Anschließend führt die Steuerung automatisch einen zweiten Durchgang aus, um verbleibende Abweichungen von der Null-Position auszugleichen. Schließlich fährt auch die letzte Hubstütze aus, um den Bodenkontakt auf allen vier Stützen zu gewährleisten. Ihr Fahrzeug befindet sich jetzt in der Waage. Entsprechende Anzeige siehe Bedienteil. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, so starten Sie die Funktion „Stützen ausfahren“ im automatischen Modus ein weiteres mal. --> Link Wobei es bei mir nicht zur Verschränkung kommt. Vor den Stützen lasse ich das Fahrzeug über das Luftfahrwerk ganz runter und stelle es mit der Luftfeder gerade. Dann fahre ich erst die stützen aus. Das hat den Vorteil das ich selten Unterlegplatten brauche, und der Einstieg ist tiefer am Boden. Hallo, auch wir haben die E& P Hubstützanlage. In der Beschreibung steht: ….Die Stützen werden über ein Zwei-Wege Kontrollsystem gesteuert. Die Hydraulikstützen können deshalb problemlos ein- und ausgefahren werden, auch wenn sie im Schlamm stecken oder angefroren sind. Alle Varianten des E & P haben hohe Sicherheitsreserven bei maximalem Hubgewicht der Hydraulikstützen. Die Elektronik des Systems ist zu Ihrer Sicherheit so programmiert, dass sich die Stützen generell nur dann bedienen lassen, wenn der Motor ausgeschaltet ist. D.h. also Waagerecht in weniger als 2 Minuten + Stabiler und sicherer Stand + Sofort einsatzbereit Für Reisemobile von 3,5 bis 22 Tonnen zul. Gesamtgewicht + Wegfahrschutz – das System funktioniert nur, wenn der Motor ausgeschaltet ist komplett hydraulisch + Einfaches und vollautomatisches Nivellieren per Knopfdruck Halbautomatische Bedienung von jeweils zwei Stützen möglich inkl. einer Notbedienung bei Stromausfall Damit ist eine Verwindung des Chassis/Rahmes nicht möglich. Hallo zusammen, wir haben uns ja unter unseren Pilote 2017 die SHR Stützen einbauen lassen. Da wir jetzt ein anderes Wohnmobil haben, haben wir uns wieder für SHR entschieden. Die Stützen verrichteten zuverlässig immer ihren Dienst. Ich kann das Sytem weiterempfehlen. Gruß Christoph Hi, ich hab mal ne technische Frage zu der SHR Anlage. Bei der automatischen oder auch bei der manuellen Benutzung der Stützen werden diese Paarweise ausgefahren. Erst vorne, dann hinten. So weit so gut. Wenn man nun auf etwas unebenem Grund steht, ist es so dass ein Zylinder ( als Beispiel hinten Rechts) zuerst den Boden berührt. Normalerweise müsste doch ein Druckausgleich zwischen den Zylinderpaaren stattfinden und bei Bodenberührung erst der linke Zylinder nachgeführt werden bis beide den Boden berühren oder sehe ich das Falsch? Bei mir ist es so dass der rechte Zylinder bei Bodenberührung anfängt das Fahrzeug anzuheben obwohl der linke noch nicht am Boden ist. Wie ist es bei euch? Gruß Flo
Hallo Flo, ja, so beobachte ich das auch bei uns, lediglich im Bereich von ca 2-3cm findet ein gewisser Ausgleich statt. Eigentlich würde ich auch davon ausgehen, dass innerhalb zwei angesteuerter Zylinder ein gewisser Druckausgleich stattfindet, damit das Chassis nicht "verzogen" wird. Dem ist aber anscheinend nicht so: Bei einer "Schieflage" von 5-10cm (was auf CP gar nicht ungewöhnlich ist) bleibt nach Fertignivellierung ein Fuß in der Luft. Ich empfinde das reichlich widersprüchlich zu der Begründung, dass die Zylinder paarweise fahren müssen, damit der Rahmen nicht verzogen wird. Noch weniger kann ich das nachvollziehen, weil ich weiß, dass in der Software von SHR ein eigener Menüpunkt existiert ("Beinigkeit der Bodenerkennung"): Die Zylinder können auch einzeln ausfahren bis zur Bodenerkennung - und das dauert nicht einmal länger als paarweises fahren. Und hier funktioniert es immer, auch die anschließende paarweise Zylinderfahrt zum Nivellieren. Dies habe ich mehrfach selber ausprobiert, aber ...... sagen wir mal freundlich, SHR hat mir die Einstellung dieser Art der Bodenerkennung "verboten". :eek: So nebenbei: Ich habe dieses Jahr im Juni die aktuelle Softwareversion erhalten .... allerdings aus mehreren Gründen :roll: Unsere Erfahrung (seit Juni): Nur bei relativ ebenem, wenig schrägem Gelände und ohne Bodenvertiefungen funktioniert (in der Regel) die Autonivellierung zufriedenstellend und alle Füße haben Bodenkontakt. Bei schrägem Gelände oder stark unebenem Untergrund klappte es bei uns bisher nie: Irgendein Fuß bleibt in der Luft und der Rahmen wird folglich "verzogen". Dann sollte man (sofort) stoppen bzw. gleich manuell nivellieren: also doch die Zylinder einzeln ausfahren bis zum Bodenkontakt und dann paarweise weiter arbeiten :mrgreen: Unser vorletzt genutzte Parkplatz war seitlich etwas abschüssig und trotz bisheriger Erfahrung wollte ich der Autonivellierung eine Chance geben: Das System versagte total und die Automatik wollte gar nicht enden, hinten auf einem Bein, vorne schräg runter ..... Notstopp, weil ich befürchtete, die Pumpe arbeitet sich tot :evil: Hi, danke für deine Ausführliche Antwort. Dann bin ich ja wenigstens nicht alleine. Wenn man es weiß ist es ja auch ok und durch die Möglichkeit jeden Zylinder einzeln zu fahren kann man dem ja auch entgegen wirken. Dann werde ich die Autolevel Funktion nur bei "geraden" Plätzen nutzen wo lediglich ein nivellieren in der Längsachse nötig ist. Durch das manuelle nivellieren sparen man auch noch ein paar cm. Einstiegshöhe. Wie führst du das manuelle Nivellieren durch ? Erst hinten auf Bodenkontakt fahren, dann über die beiden vorderen Stempel die Längsachse Nivellieren und falls nötig dann nochmal quer? Gruß Flo
Im Grunde genommen so, wie ich die Funktion selber programmieren würde. :oops: Zunächst fahre ich jeden Zylinder einzeln auf den Boden (bis Bewegung des KFZ sichtbar bzw. spürbar ist - so erkennt auch die Software den Bodenkontakt). Dazu kann man auch im Fahrzeug bleiben - etwas Erfahrung vorrausgesetzt. Dann fahre ich paarweise diejenige Seite hoch, die am tiefsten steht (in Software von SHR wird leider immer vorne begonnen, auch wenn Heck bereits tiefer steht - so meine Erfahrung). Als letztes fahre ich paarweise die Zylinder, wo nur noch wenig fehlt bis zur Waagerechten. Und - zumindest beim SHR-System - spart man beim manuellen Ausrichten häufig etwas Einstiegshöhe, wie du ja schon sagtest und ich bestätigen kann. Hi, ok. So hab ich es gestern auch gemacht nur das ich erst die hinteren zusammen ausgefahren habe bis einer Bodenkontakt hatte um dann den anderen einzeln nachzuführen. Zwischen den Feiertagen fahren wir n paar Tage los, da werde ich das automatische mal direkt mit dem manuellen nivellieren vergleichen. - Die Befestigungsposition des Aggregats und der hinteren Zylinder kann bei SHR flexibel angepasst werden, bei uns vor der Hinterachse. So verteilt sich das Gewicht besser und der Platz für das Reserverad (nachträglich installiert) ist geblieben. Die vorderen Zylinder sind vorteilhaft eingebaut, zudem sehr weit auseinander, vorteilhaft für die WoMo-Stabilität. Hallo! Sorry, ich komme auf deinen älteren Beitrag zurück: Auch ich interessiere mich für das SHR-System. Mein Fahrzeug hat das originale Fiat-Tiefrahmenchassis und den Grauwassertank direkt hinter der Hinterachse sodass die Hydraulikeinheit nicht passen wird. Vor der Hinterachse habe ich ein Reserverad mit einer Sawiko-Halterung eingebaut. Deinem Artikel entnehme ich, dass es bei dir genauso ist und die Hydraulikeinheit "dazwischen" passt? Hast du eventuell Fotos von der EInbausituation und bist du mit dem SHR-System insgesamt zufrieden? Danke für deine Antwort und alles Gute für 2020 Hallo Ja, das stimmt alles vom Aufbau bis zur Funktion das Personal ist auch sehr nett. Aber wehe es gibt ein Problem dann steht man auf einmal als Lügner da. (Genau wie bei Flo habe ich das Problem das das Fahrzeug auf drei Stützen steht und ich dann manuell das Fahrzeug ausrichten muss.) Bei mir funktioniert die Autolevel nicht immer. Jetzt habe ich am Sonntag das Fahrzeug bei SHR zur Kontrolle abgestellt und Prompt ist Fehler da. Ich habe das Fahrzeug so stehen lassen und am Montag angerufen und wurde abgefertigt wie ein dummer Schulbub. ( Ich habe alles getestet und die Anlage läuft ) Ich kam gar nicht weiter zu Wort. Dann wurde einfach aufgelegt. Nach dem Motto sie sind so dumm die Anlage zu bedienen. Für mich war das die letzte Anlage von diesem Hersteller das schlimme für mich ist ich habe Anlage angebriessen wie sauer Bier bei unseren Freunden.
leider habe ich Ähnliches erlebt. Meine SHR Anlage wurde nicht direkt bei SHR montiert. Anfangs hatte ich einige Probleme, die der (Bosch) Betrieb, der die Anlage verbaute, nicht in den Griff bekam. Ich konnte telefonisch alles mit Herrn Reinhardt im freundlichen und hilfsbereitem Ton klären. Ich bekam sogar noch fachmännische Anleitung, wie ich auch als nicht Handwerker die Winkelstellung der Stützen noch verbessern konnte. Ich kann nichts negatives über SHR berichten. Ist vielleicht das alte Sprichwort "Wie man in den Wald hineinruft...." gültig? :mrgreen:
Das Sprichwort triff häufig zu, aber an dieser Stelle mit etwas Verspätung " .... schallt es heraus " von mir als Kunde : Meinerseits habe ich bei allen Problemen, die ich mit dem SHR-System habe/hatte, kooperativ und geduldig versucht bei der Fehlerbeseitigung zu helfen - schließlich war ich selber früher selbstständig und weiß, dass Fehler menschlich sind. Allerdings fiel mir frühzeitig unschön auch auf, wie häufig Herr R. erklärt, dass andere Vorlieferanten die Mängel verursacht hätten. Über solches Verhalten kann man hinwegsehen - bis man selber Betroffener wird. Meine Erfahrungen zeigten, dass Herr R. solange freundlich bleibt, wie es keine unangenehmen Fragen, Hinweise, oder gar Probleme gibt: z.B. bezüglich falscher Angabe der Stromaufnahme, Sachverhalt bzgl "fehlender Sicherung", mir fehlende CE-Konformitätserklärung etc. Und unglücklicherweise häuften sich bei meiner Anlage von Anfang an viele Mängel u.a.(!) an der Funktion der Hydraulikzylinder. Doch während der "Fehlersuchen" wurde meine Geduld urplötzlich per Email mit (unwahren) Anschuldigungen belohnt. Fazit: Obwohl die SHR-Anlage nach Reparatur heute immer noch gewisse Probleme hat, meide ich den weiteren Kontakt mit SHR und möchte bestätigen, dass oben genannte Erfahrung kein Einzelfall ist. Trotzdem will ich die SHR-Anlage nicht schlecht reden, denn sie hat gewisse Vorteile, die ich zu schätzen weiß. Dann möchte ich auch meine Erfahrung mit dem SHR Hubstützsystem weitergeben. Da ich keinen Platz für das Aggregat im Fahrzeug verschwenden wollte, habe ich mich nach Systemen umgesehen die die Hydraulikeinheit ausserhalb montieren. So bin ich ich auf die Fa. SHR aufmerksam geworden. Nach einigen Mails und Telefonaten (Fahrzeugdaten, Terminabstimmung) stand dem Einbau nichts mehr im Wege. Einbau war Sep. 2019, bei meinem Glück natürlich nicht ohne Komplikationen. Vor Ort wurde festgestellt das für das Aggregat (Inkl. vorgefertigten Einbau.-/ Befestigungsmaterial) kein Platz am Unterboden war, der Vorschlag das Aggregat im Fahrzeug zu verbauen lehnte ich rigoros ab. Nach eingehender Suche fand man einen Einbauort der aber eine individuelle Befestigungslösung benötigte (die natürlich auch extra berechnet wurde). Der Aufwand war nicht unerheblich und man wolle wohl nicht noch einmal einen B524SL mit dem System ausstatten! Da diese Arbeiten an diesem Tag nicht mehr kpl. fertig gestellt werden konnten, konnte ich mein Fahrzeug erst am nächsten Tag abholen. Ich bin mit dem System zufrieden, ausrichten über die Längsachse passt immer, quer muss ich gelegentlich etwas nachjustieren. Das nur 3 Stempel nach unten fahren habe ich noch nie gehabt, die Anlage startet mit den 2 vorderen Stempeln, fährt kurz auf Druck und hält an, nun starten die hinteren Stempel fahren ebenfalls auf Druck und hält an, das System startet nun mit der automatischen Nivellierung bis Ausrichtung erledigt ist. Das Gewicht sollte man nicht unterschätzen, es sind mind. 75KG leider bei mir zum größten Teil auf der Hinterachse gelandet wo sowieso nicht mehr viel Luft war. Habe zur Sicherheit auf Zusatzluftfedern und verstärkte Federn aufgerüstet (bei C.Stäbler)- Auslastung nun 4to (2to VA , 2,24to HA), die brauche ich aber auch. Grüße aus dem Sauerland Günter Hallo, wie kann man die SHR-Stützen eigentlich einfahren, wenn es zu einem totalen Stromausfall kommt bzw. die Batterien leer sind? Bei anderen Stützen nutzte man dazu ja die Handpumpe am Aggregat? Grüße Marten
Keine Ahnung wie das bei den SHR Stützen ist. Bei den E&P Stützen muß man einen Inbusstift in die Motorwelle stecken und mit einen Akkuschrauber drehen. Deshalb habe ich bei meinen E&P Stützen das Agragat nicht unters Womo bauen lassen. Möchte bei einen Ausfall,warum auch immer, nicht unter den Womo rumkriechen. Gruss Dieter Ich gehe mal davon aus das die EP sowieso nicht unter das Fahrzeug montiert werden dürfen. Ich möchte keine Werbung für SHR machen, nur war für mich wichtig das das Aggregat unter das Fahrzeug montiert wird. Mir wurde erklärt wie bei einem Totalausfall die Zylinder zurück zu drücken sind, nicht schön aber möglich (Schrauben lösen und hoch drücken). Aber ob das jemals nötig wird? Da es immer wieder zu Anpassungsschwierigkeiten kam würde ich zukünftig (sollten wir nochmals ein WoMo kaufen) alles in eine Hand geben. Hubstützanlage, Zusatzluftfedern, Auflastung, Gruß Günter
Aber sicher doch :ja: Die bieten Unterflurmontage an. Goldschmitt jetzt auch. Hätte ich kein Veto eingelegt währe mein Agregat unterm Womo. Ach so, war mir nicht bekannt. Alle mir bekannten Videos und Infos zeigen/ beschreiben eine nicht geschützte Anlage die so natürlich nicht unter das Fahrzeug gehört. Hat sich sicherlich seit meinem Einbau 09/2019 geändert. Gruß Günter
Die Agregate sitzen natürlich in einen Gehäuse unterm Wagen. Ich habe aber einen schönen Platz in einen Sitzkasten neben der Tür. |
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