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SHR Hydraulikstützen 1, 2, 3


rasenderkerl am 23 Jan 2018 15:59:49

Hallo liebe Forenmitglieder, da hier schon die Frage aufkam wegen den Hubstützen von SHR wollte ich meine Erfahrung mitteilen.
Der Vorteil ist meines Erachtens das keine Löcher im Rahmen gebohrt werden müssen und das man das System ohne großen Aufwand an einen anderen Fahrzeug montiert werden kann.

Das ist ein Bild von der Messe


Wir haben das System gekauft und das ist die Anlage vor dem Einbau.
An der hinteren Traverse sind die beiden hinteren Zylinder sowie der Pumpenblock und die Steuerung montiert. Die vorderen Zylinder sind an jeweils einem Halter montiert.
Die vorderen Zylinder werden einfach an der vorderen Wagenheberaufnahme angeschraubt, sowie die hintere Traverse auch.
Es wird nur ein Pluskabel in das Fahrzeug gelegt und ein Kabel für das D+ Signal. Bei meinem Fahrzeug muste sogar für das Plus Kabel und Das D+ Kabel kein Loch gebohrt werden, das wurde durch eine bestehende Öffnung geführt.

Nach 7 Stunden habe ich unser Fahrzeug abgeholt und so sieht die Anlage an unserem Wohnmobil aus.






Die Bilder zeigen die Stützen mit maximaler Hubhöhe der Zylinder, eine automatische Nivellierung ist natürlich enthalten

Wir sind vollkommen zufrieden damit und würden das System wieder dort kaufen. Die Beratung war absolut kompetent und die Montage erstklassig, ich kann das System nur empfehlen.
Ich hoffe ich konnte einigen hier im Forum weiterhelfen.
Auch übrigens ich bin nicht verwandt mit dem Inhaber, aber das System hat mich überzeugt, das ich das mitteilen möchte!!!

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KaeptnBlaubaer am 23 Jan 2018 18:20:17

Sieht sauber aus. Es kommt halt immer drauf an, wo man seine Schwerpunkte setzt. Ich wollte auf keinen Fall Pumpe und vor allem Steuerung unterm Auto/im Außenbereich haben. Darum hab ich E&P, Pumpe und Steuerung unter der Sitzbank, bin seit Jahren bestens zufrieden und die Hydraulikschläuche und Kabel wurden bei mir auch durch ein vorhandenes Loch geführt.

wohnmobilbenutzer am 23 Jan 2018 18:33:52

Hallo,


das System hat ja eine beachtliche Hubhöhe und die hinteren Stützen sind durch die Montage nahe an den Hinterrädern auch kaum aufsetzgefährdet. Aber was macht man eigentlich bei diesen Stützen bei einer Störung an der elektrisch angetriebenen Hydraulikpumpe oder an der elektronischen Steuerung ?

Bei Goldschmitt und E+P hat man ja für diese Fälle eine Notbedienmöglichkeit mit Handpumpenhebel o. ä. direkt an der Pumpeneinheit. Dadurch kann man im Notfall wenigstens weiterfahren.


Grüße

Sprintertraum am 23 Jan 2018 18:51:02

# rasenderkerl

Schöner Beitrag, vielen Dank und nochmals Danke für die Bilder.
Und der Preis ... ?

Gruss

Taunuscamper am 23 Jan 2018 19:55:48

Pumpe und Steuerung unter dem Fahrzeug scheint mir auch nicht ganz der richtige Platz zu sein! Wir haben E+P verbaut, saubere und robuste Lösung...

rasenderkerl am 23 Jan 2018 20:06:06

Bei einem möglichen Ausfall, kann man an den Zylinder eine Verschraubung lösen und damit kann man die Stütze einfahren.
Der Pumpenblock ist in der Metallkiste gut geschützt. Bei Baumaschinen wo die Technik meines Wissens herkommt, ist das Pumpenaggregat nicht so gut geschützt. Aber das ist ja Ansichts- und Glaubenssache. Der Preis ist aber einiges preiswerter, aber fragt wenn da nach!

seewolfpk am 23 Jan 2018 20:33:58

rasenderkerl hat geschrieben:... Der Preis ist aber einiges preiswerter, aber fragt wenn da nach!


Warum so geheimnisvoll?

rasenderkerl am 23 Jan 2018 20:45:13

Nein ist kein Geheimnis, ich habe mit Montage 5000€ bezahlt. Die Anlage kostet 4300€ und die Montage 700€. Technisch versierte können die selber einbauen. Montageanleitung ist dabei!

Taunuscamper am 23 Jan 2018 21:20:56

Ist für 2 t Stützen ein gängiger Preis, nix außergewöhnliches. Unsere E+P 3,5 t Stützen haben in Elsdorf gerade mal 125 Euro/St. mehr gekostet.

brainless am 23 Jan 2018 21:39:28

....und bei ARETZ in Viersen nur 3.600,- € für Selbsteinbauer, 4.700,- € mit Montage.

Was ist denn der Vorteil bei SHR?


Volker

rasenderkerl am 23 Jan 2018 21:50:39

Einfache Montage, für mich ein gutes System aber das ist ja Glaubenssache!
So hat jeder seine Vorlieben ich möchte keinen Pumpenblock im Innenraum haben.
Ich wollte nur das System vorstellen, da hier schon mal nachgefragt wurde.

speeedi am 24 Jan 2018 09:15:57

Moin .

Vielen Dank für deine Vorstellung des Systems sowas instressiert uns auch noch .

mfg Dieter

Helmchen am 24 Jan 2018 09:51:21

Auch die Stützen von Goldschmitt und E&P werden ohne neue Bohrungen am Rahmen befestigt, zumindest beim Sprinter.
Mal so am Rande.

proff56 am 24 Jan 2018 10:48:36

Moin,
Danke für die ausführliche Vorstellung.

Ein außenliegendes Pumpaggregat ist interessant, wäre bei mir auch betr. Gewichtsverteilung vorteilhafter als hinter der Achse in Heckgarage.
Ich hätte da noch Fragen - vielleicht weiß jemand die Antwort:
1) An welcher Batterie (Aufbau oder KFZ?) soll der Anschluss erfolgen, und welcher Strombedarf (Absicherung) ist nötig?
2) Wie ist die Kontrollfunktion ("Stützen alle oben") realisiert? D+ alleine verhindert ja nicht ein vorzeitiges Anfahren.
3) Ist an den Vorderreifen noch ausreichend Platz für Schneeketten? Wir fahren Reifen der Größe 15Zoll

KaeptnBlaubaer am 24 Jan 2018 12:01:57

Ich habe meine Pumpe unter der vorderen Sitzbank am Tisch, da ist sie auch schwerpunktrelevant gut unter gebracht.

1) Meine ist an der Aufbaubatterie angeschlossen, die Pumpe zieht 800W, also sollte eine 70A-Sicherung und entsprechende Leitung ausreichen.
2) Bei E&P fahren die Stützen sofort ein, wenn der Motor läuft UND die Handbremse gelöst wird. Erreichen die Stützen die Endstellung, stoppt die Pumpe.
3) Ja, die Stützen haben ja nichts mit der Freigängigkeit des Rades zu tun.

kamikaze am 24 Jan 2018 12:58:08

WIe schön, dass rasenderkerl aus erster Hand über die von mir nachgefragten STützen berichten kann.
Deiner Wagenvorstellung entnehme ich, dass du ein Heavy 4,4 to Fahrwerk hast, ist das ein Alko? Bin da nicht so firm.

Ich interessiere mich auch seit der Oldenburger Messe für diese Stützen. Der Hersteller sagte, dass sie an den Aufbaubatterieen angeschlossen würden. Wenn diese aus welchen Gründen auch immer den Geist aufgegeben hätten, meinte er, dass dann eine Überbrückung von der Fahrzeugbatterie möglich sei, bei meinem Wagen liegt die im Fahrerbereich. Also problemlos mit Kabeln zu erreichen. Und wenn die auch nicht ginge, dann 4 Umdrehungen mit 24er Nuss an einer Schraube an der Stütze, und sie lässt sich von Hand einfahren und ist nach Schliessen der Schraube ohne weitere Aktionen sofort wieder einsatzbereit, sofern Strom da sei. Die Schraube ist auf Bild 2 an jeder Stütze oben zu sehen.

Was mich weiter interessiert ist, ob Autolevel auch so programmiert werden kann, dass das Mobil hinten ein paar Zentimeter höher steht, damit das ablaufende Wasser nicht an der Heckschürze wahnsinnig machende Tropfgeräusche erzeugt. Dann ob die Handbremse in die Logic mit einbezogen ist und wenn ja wie. Nach Aussage des Herstellers sind die Stützen auch an derselben Stelle angeschlossen, die das Signal zum Einfahren der Satantenne oder Treppe gibt, wenn..., und nun weiss ich es nicht mehr genau, Zündung angeht oder Motor gestartet wird oder losgefahren wird.
Auch möchte ich gerne wissen, ob die Stützen offiziell zum Reifenwechseln eingesetzt werden können oder ob das nur ein persönliches Risiko ist, wenn man das macht. Laut Hersteller ginge es, aber ist es legal?

Zum Preis, 4800 hat ein Teilnehmer im November gepostet, ich habe auf der Messe 5000 gesagt bekommen, alles inkl. Einbau für ein 5 Tonnen Mobil. Wo liegen die Preise der Mitbewerber?

Grüße
Günter

terraharry am 25 Jan 2018 14:21:54

wohnmobilbenutzer hat geschrieben:Hallo,


Bei Goldschmitt und E+P hat man ja für diese Fälle eine Notbedienmöglichkeit mit Handpumpenhebel o. ä. direkt an der Pumpeneinheit. Dadurch kann man im Notfall wenigstens weiterfahren.


Grüße


Es wird bei den Hydraulikstützen oftmals auf den Notfall bzw. Ausfall der Hydraulik hingewiesen.
Mich würde Interessieren wie oft kommt denn so ein Notfall vor?

rasenderkerl am 25 Jan 2018 15:52:54

Hallo Günter,
wir haben ein FIAT Chassis, das System gibt es auch für Alko.
Die Handbremse ist nicht mit eingeschliffen.
Du kannst die Stützen auch paarweise oder einzeln ansteuern, soweit ich das weiß, kannst du auch eine andere Position mit deinen Stützen einstellen und die abspeichern unter Autolevel.
Aber diese Informationen sind ohne Gewähr!!!
Zu der Frage mit dem Radwechsel kann ich keine Aussage machen, da fragst du besser bei SHR nach.
Wir sind glücklich mit diesem System
Gruß Christoph

eugi am 25 Jan 2018 16:39:36

Hallo!

Bzgl. des Reifenwechsels gilt folgendes: Wenn in der Bedienungsanleitung/ dem Handbuch das Freiheben eines Rades oder sogar mehrerer Räder als bestimmungsgemäß beschrieben wird (also unter der Beachtung bestimmter Sicherheitsmaßnahmen wie Rutschfestigkeit, keine Neigung etc. erlaubt ist), dann kann man danach mit dem freigehobenen Rad bzw. Reifen tun, was immer man will, z.B. einen Reifenwechsel durchführen. Das interessiert den Hersteller des Systems sicher nicht mehr. Ist ein Freiheben jedoch ein nicht-bestimmungsgemäßer Gebrauch, dann verbietet es sich von selbst, dies zu einem Reifenwechsel dennoch tun.

M.W. gibt es weder einen illegalen noch einen legalen Reifenwechsel...

VG

Eugen

wohnmobilbenutzer am 25 Jan 2018 19:21:33

terraharry hat geschrieben:
Es wird bei den Hydraulikstützen oftmals auf den Notfall bzw. Ausfall der Hydraulik hingewiesen.
Mich würde Interessieren wie oft kommt denn so ein Notfall vor?



Hallo,


mir sind keine Statistiken über die Häufigkeit solcher Notfälle bekannt. Bei meinen Hubstützen, die ich seit knapp 5 Jahren betreibe, gab es auch noch keinen solchen Ausfall.

Andererseits denke ich mir: Wenn die Marktführer bei den Hubstützen solche Notsysteme einbauen, wird das schon seinen Grund haben. Der Teufel ist halt manchmal ein Eichhörnchen und jede Technik kann irgendwann einmal ausfallen. Bei dem Womo meines Schwagers ist z. B. mal die automatische Satelittenantenne auf dem Dach nicht mehr eingefahren. Um weiterzukommen, musste der dann die Antenne abmontieren. Meine Hubstützen möchte ich aber nicht abmontieren müssen, um im Notfall weiterfahren zu können :wink: .


Grüße

kamikaze am 25 Jan 2018 20:04:59

ät Eugen

Ist dann die Goldschmitt-Werbung, die einzigen zum Reifenwechseln zugelassenen Stützen anzubieten, nur ein Marketinggag?
Soweit ich es auf deren Seite verstanden habe, ist es im gewerblichen Betrieb gefordert, dass bei einem Druckverlust die Stütze ausgefahren bleiben muss, wenn damit zb ein Reifen gewechselt wird bzw. Schneeketten aufgezogen werden.
Die Betriebsanleitung der EP-Stützen verbietet ausdrücklich die Benutzung zum Reifenwechsel. Das ist interessant. Warum verbieten die das, obwohl ihre Stützen die Reifen problemlos in die Luft bringen?
Ich kann mir vorstellen, dass es eine versicherungstechnische Sache ist, wenn dabei was passiert und dann auch strafrechtlich, wenn jemand anderes als der Besitzer geschädigt wird.

ät terraharry
Das Versagen des Systems ist wahrscheinlich die Ausnahme, eher haben die Aufbaubatterien durch unzureichende Nachladung nicht mehr genügend Saft, um die Pumpe anzutreiben. Dann ist die Möglichkeit der mechanischen Betätigung von Vorteil, wenn man es nicht schafft, sich in dem Fall den Strom von der Fahrzeugbatterie zu holen.

Gruß
Günter

rasenderkerl am 25 Jan 2018 20:57:00


Bezüglich der Reifen habe ich das bei den technischen Daten bei SHR gefunden!

Gruß Christoph

wohnmobilbenutzer am 25 Jan 2018 21:12:12

kamikaze hat geschrieben:Ist dann die Goldschmitt-Werbung, die einzigen zum Reifenwechseln zugelassenen Stützen anzubieten, nur ein Marketinggag?
Soweit ich es auf deren Seite verstanden habe, ist es im gewerblichen Betrieb gefordert, dass bei einem Druckverlust die Stütze ausgefahren bleiben muss, ....



Hallo,

als Marketinggag würde ich das Sicherheitssystem von Goldschmitt nicht bezeichnen. Im Prinzip ist es bei allen anderen hydraulischen Wohnmobilhubstützensystemen nach meiner Kenntnis so, daß ein Schlauchplatzer oder das Lösen einer Schlauchverbindung direkt zu einem Versagen der betroffenen Stütze führt. Das ist bei Goldschmitt nicht möglich.

Wobei ich den Vorteil nicht nur bei einem Reifenwechsel sehe. Mein Womo steht z. B. über Winter zur Entlastung der Reifen und zur besseren Regenwasserableitung auf den Stützen. Wenn plötzlich eine Stütze nachgeben würde, könnte es zu einer Verwindung des Rahmens und des Aufbaus kommen, was wiederum Folgeschäden nach sich ziehen könnte. Deshalb würde ich sowas mit anderen Stützen nicht machen. Bei Goldschmitt sind die Hydraulikleitungen als schwächstes Glied im System im Ruhezustand nach meiner Kenntnis drucklos.

Grüße

hubertos am 26 Jan 2018 11:55:32

Hallo Camper
Was die Verwindung des Rahmen oder Aufbau betrifft so sollte und muß das der Fahrzeugrahmen aushalten ! Wenn man einmal einen Platten hat muß man das Rad auch hochhebe oder man hat zwei Wagenheber dabei !
Zu den Hydraulikstützen will ich etwas sagen da ich aus dem Maschinenbau komme und mit verschiedenen Hydraulik Anlagen jahrelang gearbeitet habe !
Die von verschiedenen Herstellern angebodenen Systeme sind alles Zukaufteile , ob Stützen oder Ventile , Schläuche und Sensoren die in Großserien hergestellt werden ! Selbst die Steuerung kommt meist aus Fernost . Daher ist es mir unverständlich das der Preis dieser Anlagen in Europa derart hoch ist !!!
Der Teilepreis sollcher Hydraulik Anlagen ist größten Falls bei 1000 euro anzunehmen aus meiner Erfahrung !
Weiters habe ich auch Beruflich einige Zeit in den USA verbracht , die da angebotenen Stützanlagen für sind für den halben Preis inkl. Montage zu bekommen !
Diese sind auch nicht besser oder Schlechter wie die in Europa angebotenen Anlagen . Hydrauliche Anlagen haben einige mechanische Teile wie Dichtungen und Ventile und Pumpen , diese Teile gehen halt irgendwan kaputt ! Dies sind ganz allgemeine industriell gefertigte Teile die nicht aus dem Flugzeugbau kommen .
Deshab ist der Preis der für Wohnmobile angebotenen Anlagen einfach in Europa zu hoch-

Grüsse Hubertos

Taunuscamper am 26 Jan 2018 14:03:52

Import aus China oder Amiland ist aber auch keine Lösung! Wir sollten uns schon über die unterhalten, die es hier zu kaufen gibt!

Oberlandcamper am 26 Jan 2018 14:11:53

Wenn man den wirklich simplen Aufbau der Stützanlage anschaut ... muss man Hubertos uneingeschränkt recht geben. Also entweder ist der Wettbewerb nicht gross genug? Absprachen ? oder nicht genügent Nachfrage und Absatz .... - aber wird wohl so sein dass solange der Boom anhält (Zuwachs Campingbranche + 17,8% in 2017) wird wohl gar nix billiger ... Wir haben eine Goldschmitt drin von Hymer nochmal vergoldet :lol:

willi_chic am 26 Jan 2018 14:31:29

hubertos hat geschrieben:Die von verschiedenen Herstellern angebodenen Systeme sind alles Zukaufteile , ob Stützen oder Ventile , Schläuche und Sensoren die in Großserien hergestellt werden ! Der Teilepreis sollcher Hydraulik Anlagen ist größten Falls bei 1000 euro anzunehmen aus meiner Erfahrung !

naja, sind halt 1000 € für die Teile und 4000 € für die fahrzeugspezifischen Anbausätze...

wer mag kann sich ja sowas selbst zusammenschweißen, ich hab allerdings keine Ahnung was dann 2 Jahre später der TÜV dazu sagt

grüße klaus

kamikaze am 26 Jan 2018 18:52:07

Christoph
den Hinweis bei SHR hatte ich überlesen, das wäre also dann der zweite Hersteller, der Reifenwechsel u.ä. ausdrücklich gestattet. Nicht schlecht.

Die weiteren Möglichkeiten, die Wohnmobilbenutzer beschreibt, Entlastung im Winterlager und Regenwasserableitung (unser Arto nervt da bei tieferem Heck) sind auch recht nützlich.
Ein Kollege beschrieb mal in einem anderen Forum, wie er sich mit seinem Concorde auf einem weichen Platz bei der Abfahrt bis zur Heckschürze eingegraben hat. Nix ADAC, da zu groß, Kran € 300. Er war der Meinung, dass ihm da die später angebauten Stützen geholfen hätten, weil nur ein paar Bretter unter die Reifen gelegt werden mussten und raus war er.

Wenn die Gestehungskosten wirklich so sind wie Hubertos es beschreibt, dann frage ich, ob es z.B. in Holland oder Belgien auch so viel kostet wie hier. Bei Campingartikeln sind die Preisunterschiede ja teilweise deutlich. Das hat nix mit Geiz zu tun. Aber es kommt wahrscheinlich nur für Leute in der Nähe zur Grenze in Frage. Allerdings ist NL aus Norddeutschland auch nicht weiter als die Hauptanbieter.

Und der TÜV hat mit den Stützen nichts am Hut.

Günter

Taunuscamper am 26 Jan 2018 19:41:37

Die E+P kommen aus NL!

rasenderkerl am 26 Jan 2018 20:14:50

E&P wurde von Al-Ko aufgekauft!

Gruß Christoph

Inselmann am 26 Jan 2018 20:26:22

Oberlandcamper hat geschrieben:Wenn man den wirklich simplen Aufbau der Stützanlage anschaut ... muss man Hubertos uneingeschränkt recht geben.


Ist ja nicht nur der einfache Satz an Teilen den man kauft. Entwicklung, Garantie, Lagerhaltung etc. Das kostet ja auch was.
Trotzdem finde ich 5000 fuer so ein System auch ein wenig teuer. So gern ich's auch haette, aber das sind fast 20% was unser Motorhome wohl noch wert ist und das kann ich einfach nicht rechtfertigen.

rasenderkerl am 26 Jan 2018 20:34:40

Hallo Günter,
SHR liefert auch an andere Firmen zwecks Einbau des Systems!

Gruß Christoph

Taunuscamper am 26 Jan 2018 20:52:40

Kommen dennoch weiterhin aus NL und wenn man sieht was AL-KO bis jetzt für ein Gerümpel verkauft hat, kann man nur sagen: "Gott sei Dank!"

rasenderkerl am 26 Jan 2018 21:01:43

Ich habe mit dem Inhaber lange auf der Messe geredet. Er hat mir mitgeteilt, das er grossen Wert darauf legt, das alle Teile exklusiv für Ihn produziert werden. Er hat jahrelange Erfahrungen im Hydraulik Bereich und hat schon sehr viel billigen Mist gesehen. Er legt grossen Wert auf Qualität.

Gruß Christoph

brainless am 27 Jan 2018 12:44:12

rasenderkerl hat geschrieben:Ich habe mit dem Inhaber lange auf der Messe geredet.

Das glaube ich.
Er hat mir mitgeteilt, das er grossen Wert darauf legt,

Das glaube ich.
..das alle Teile exklusiv für Ihn produziert werden.

Das glaube ich nicht.
Er hat jahrelange Erfahrungen im Hydraulik Bereich und hat schon sehr viel billigen Mist gesehen.

Das glaube ich.
Er legt grossen Wert auf Qualität.

Das glaube ich - aber wendet er das auch an?

Von diesem Gespräch mal ganz abgesehen, hast Du schon mal mit einem Hersteller / Verkäufer gesprochen, der das Gegenteil behauptet hat? :lol:


Volker 8)

SHRHYDRAULIK am 27 Jan 2018 14:36:27

Sehr geehrte Reisemobilisten,

ich bin durch einen Kunden über diese kleine Diskussion aufmerksam gemacht worden und möchte mich hier auch nicht einmischen.
Hier sind nur zum Teil Fragen aufgekommen, die auf unserer Website zu lesen sind und andere Fragen, die wir aus erster Hand schnell beantworten können.

Bei offenen Fragen, schreibt uns eine Mail oder ruft uns an.
Die Kontaktdaten sind alle auf unserer Homepage.
Bis dahin wünsche ich allen Wohnmobilreisenden immer eine unfallfreie Fahrt und tolle Erlebnisse an welchen Orten auch immer Sie landen.
Wer Lust hat uns und unsere Produkte persönlich kennenzulernen: ab Mittwoch den 31.01. - Sonntag den 04.02.2018 sind wir auf der ABF in Hannover auf dem Stand von Pilote.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Reinhardt
Geschäftsführer/Inhaber
SHR-Hydraulik

DieselMitch am 20 Jul 2018 09:59:48

Auch wenn dieser Thread schon ein wenig Staub angesetzt hat, möchte ich ihn doch mal ein wenig wiederbeleben.

Im Moment gehe mit dem Gedanken schwanger, meinen T345 um so eine Hubanlage zu erweitern.
Nun habe ich mir viele Argumente pro und kontra der diversen Systeme durchgelesen und bin jetzt auf dem Stand angekommen, dass es eigentlich nur noch auf den Komplettpreis ankommt, die verschiedenen Systeme gleichen sich ja doch in vielerlei Hinsicht. Aber eben nicht vollständig! :idea:

Die Linnepe E-Stützen würde ich mir selber einbauen, alles was elektrisch ist ist mein Freund :D . Nachteil des E-Systems: Wenn im Bereich der Stützen beim Herunterklappen ein Hindernis liegt war's das für die E-Stützen. Somit ist das System nur bedingt nutzbar :? Schick, aber nicht das was ich mir davon erwartet habe. (Und wohl außerdem recht laut :? )

Ein hydraulisches System der "alten Schule" verbraucht etwas sehr wertvolles, nämlich: Stauraum!
Der T345 hat davon zwar an sich reichlich im Heck, nur eben keinen nutzbaren Extraraum für ein Indoor-Hydrauliksystem da es NUR die eine große Klappe auf der Fahrerseite gibt!
Und das wird beim T348 ja auch so sein. Außerdem scheint der Anbau der Zylinder bei Goldschmitt (GS), E&P oder HCP im Bereich der Vorderachse eine echte Frickelei und eine "Verschraubung von Unannehmlichkeiten" zu sein, sei es dass der Tank gelöst und verschoben wird (Was passiert dabei mit den Dichtungen?), oder Hy-Zylinder stramm am Auspuff vorbei geführt werden müssen und dann "auskochen" :eek: (von der Klapperneigung Auspuff vs. Hy-Zylinder bei älter werdenden Auspuffgummis mal ganz abgesehen :( ).

Bleiben für mich nach eingehender Betrachtung somit nur die zwei neuen Systeme: Al-KO HY4 oder SHR.
Denn bei einem bin ich mir sicher: Eine Hochdruckhydraulik möchte ich IM WoMo nicht haben, egal wo! Wenn ich nur an das Schlauchgewirr und die vielen notwendigen Löcher für die Hochdruckschläuche denke, oder gar den worst-case (Leckage im Hy-System => Alles voller Öl :evil: ), da ist mir ein externes System lieber. :ja:

Dazu muss ich sagen, dass ich eher weniger Angst vor einem Pumpensystem-Versagen habe als vielleicht andere hier im Forum. Der Pumphebel am Hydraulikblock bei GS, E&P oder HCP ist ja recht nett, aber das dauert ja gefühlte Stunden bis alle Stützen bei einem Pumpenausfall oben sind, da gefällt mir die SHR-Lösung (Schraube losdrehen, Stütze reindrücken, Schraube fest, feddisch) besser.
Wie geht das bei Al-KO? Was sagt das Handbuch dazu, könnte das mal jemand mit einer verbauten HY4-Anlage erklären?

Und da ja schon so einige hydraulische Hubanlagen verbaut haben dann auch gleich ein Fragenpaket:
- Wie oft muss wenn notwendig Hy-Öl nachgefüllt werden?
- Hat jemand Erfahrung mit umweltfreundlichen BIO-Hy-Öl? (gibt es ja auch für Hubstapler etc.)
- Wer hatte schonmal einen Systemausfall, und wie lange hat er gebraucht um alle Stützen hoch zu fahren und zu sichern?
- Wie oft passiert so ein Ausfall überhaupt (von den Kinderkrankheiten das alten GS-Systems mal abgesehen)?

Für mich sind das schon Fragen die über den Einbau eines Hy-Anlage oder auf deren Verzicht entscheidend sind, es sind ja nicht DreiEuroFuffzig um dies hier geht.

Einen kleinen separaten Bereich auf meinem Konto habe ich schon eingerichtet, wenn der voll genug ist soll es an die Realisierung gehen, aber: Welches System?

Ich alles nicht so einfach ... :roll:

Stellie am 20 Jul 2018 11:17:25

Hallo, bei mir waren schon die elektrischen Stützen verbaut. Kann ich wirklich nur von abraten, da muss der Entwickler komplett geistig abwesend gewesen sein :evil: . Die sind tatsächlichen nur bedingt einsetzbar und technisch alles andere als ausgereift. Ich würde sie am liebsten ausbauen und dem Hersteller auf den Tresen legen. Für die Teile von mir ein klares - no go - :abgelehnt: ...

Gruß Stellie

wohnmobilbenutzer am 20 Jul 2018 16:02:47

Hallo,

ich kann nur von meinen Erfahrungen mit einem "konventionellen" Goldschmitt-Hubstützensystem berichten. Eines der "neuartigen" Systeme mit aussenliegender(n) Hydraulikpumpe(n) käme für mich nicht in Frage, da ich dabei Bedenken bezüglich der Haltbarkeit dieser Komponenten bei den ungünstigen Umweltbedingungen unter dem Fahrzeug und wegen deren schlechter Erreichbarkeit hätte.

Zu den Fragen:

DieselMitch hat geschrieben:1.- Wie oft muss wenn notwendig Hy-Öl nachgefüllt werden?

Es musste über 5 Jahre Nutzungsdauer nur einmal Öl nachgefüllt werden. Da gab es vorher ein Leck im Bereich der Pumpe, die bei mir in einem Seitenstaufach eingebaut ist. Ein "worst case" mit "alles voller Öl" war es nicht, es stand halt etwas Öl im Staufach. Durch Nachziehen der Schrauben konnte das Problem gelöst werden. Die Hydraulikschläuche gehen alle direkt von der Pumpe durch eine einzige zentrale Bohrung nach aussen. Von "vielen notwendigen Löchern" kann also keine Rede sein.

DieselMitch hat geschrieben:2.- Hat jemand Erfahrung mit umweltfreundlichen BIO-Hy-Öl? (gibt es ja auch für Hubstapler etc.)

Wenn ich mich recht erinnere, verwendet Goldschmitt standardmäßig Bio-Öl.

DieselMitch hat geschrieben:3.- Wer hatte schonmal einen Systemausfall, und wie lange hat er gebraucht um alle Stützen hoch zu fahren und zu sichern?

Einen Systemausfall hatte ich noch nicht. Ich kann mir sowas aber gut vorstellen - da braucht man z. B. nur mal einen Stromausfall im Womo haben oder die Steuerelektronik könnte "spinnen". In dem Fall wäre es mir egal, wenn ich mal 10 Minuten von Hand pumpen müsste. Hauptsache ich komme wieder weg mit dem Womo. Wie das SHR-System mit "Schraube losdrehen, Stütze reindrücken" funktionieren soll, kann ich mir nicht so recht vorstellen. Einen Hydraulikzylinder in der Größe drückt man normalerweise nicht so einfach von Hand rein. Vor einem Kauf würde ich mir das mal in der Praxis demonstrieren lassen.

DieselMitch hat geschrieben:4.- Wie oft passiert so ein Ausfall überhaupt (von den Kinderkrankheiten das alten GS-Systems mal abgesehen)?

Keine Ahnung - ich hatte halt in den 5 Nutzungsjahren noch keinen Systemausfall. Ohne ein sicher funktionierendes Notbetätigugssystem hätte ich aber in jedem Fall ein ungutes Gefühl. Bei dem Al-Ko - System z. B. habe ich überhaupt noch keine Informationen zu einem Notbetätigungssystem gefunden.


Grüße

Altmaerker39638 am 21 Jul 2018 08:04:25

Hallo, ich habe mir bei Carsten Stäbler das EP-Hydraulikstützensystem, bestehend aus vier Hydraulikzylindern mit je 2.000 KG Tragkraft, Pumpen und
Ventilblock, Kabel und Steuergerät für das voll-automatische und manuelle nivellieren.. einbauen lassen. Paßt super in der Garage in das Fach fd Ersatz-WC-Kassette und auch diese paßt nach Einbau des "Pumpenblockes" noch rein. System läuft nun 1 1/2 Jahre und nachgefüllt habe ich noch nix.
Dazu gibt es ein Notsystem, wenn der "Strom" fehlt o.ä.; dieses kann man auch mit einem Akku-Schrauber dann :oops: :oops: automatisieren um das "Handdrehen" zu vermeiden. Wir sind immer noch Total begeistert!

proff56 am 21 Jul 2018 11:50:11

Wir haben seit 4 Monaten das System von SHR - ein anderes kam für uns nicht in Frage, allein schon aus Platzgründen.

Laut Hersteller ist keine Wartung nötig - ich wüsste auch nicht wofür, denn solche hydr. Hubstützen kommen sicherlich während der gesamten Nutzungszeit nicht an die Betriebsstundenzeit anderer, üblicher Hydrauliksysteme heran - das gilt auch für den Motor. Wichtig ist, dass auch die elektrischen Komponenten nicht nur für extremen Kurzzeitbetrieb ausgelegt sind - wie ich mich selber überzeugen konnte, hat der hier verwendete Motor reichlich Kraftreserve.

Das Argument eines Nachteils für aussenliegenden Komponenten kann ich überhaupt nicht nachvollziehen: das Aggregat ist besser geschützt als der Luftkompressor von Goldschmitt (Luftfederung) und ich kenne in Industrie und Landwirtschaft keine Aggregate, die besser geschützt werden - eher im Gegenteil.

Unsere Entscheidung für dieses System waren u.a.:
- Innerhalb des WoMo hatten wir keinen Platz für das Aggregat.
- Die Befestigungsposition des Aggregats und der hinteren Zylinder kann bei SHR flexibel angepasst werden, bei uns vor der Hinterachse. So verteilt sich das Gewicht besser und der Platz für das Reserverad (nachträglich installiert) ist geblieben. Die vorderen Zylinder sind vorteilhaft eingebaut, zudem sehr weit auseinander, vorteilhaft für die WoMo-Stabilität.
- Die Stützplatten sind "fei beweglich" und können Unebenheit ausgleichen - gibt es andere Hersteller, die das haben? Bisher haben wir diesen Vorteil bei jeder Nutzung beobachtet und ich bin überzeugt, dass dies für die Zylinder und Karosserie von Vorteil ist.
- Die Hubzylinder sind zugelassen als "Wagenheber", denn die Schläuche stehen nur bei Betätigung unter Druck, die Hubzylinder sind "verriegelt". Den Wagenheber und die Radkeile lasse ich nun zuhause; dies sind/waren bei mir knapp 25kg, und dieses Gewicht kompensiert ein Drittel der hydr.Hubstützen. Zudem werden z.B. Montagearbeiten unter WoMo erheblich erleichtert, auch das Res.Rad ist leichter erreichbar. PS.: Trotzdem sollte man das Fahrzeug zusätzlich sichern bei Arbeiten unter dem Wagen.
- Preislich liegt das SHR-System im Rahmen aller Hersteller, meinens Wissens ist es sogar günstiger. Auch ein Selbsteinbau ist recht einfach, da an der Karosserie alle Befestigungspunkte quasi vorhanden sind.

Nachteilig finde ich, dass "nur" eine Funksteuerung angeboten wird und ein Bedienungstableau o.ä. auch optional nicht angeboten wird. Aber vielleicht ändert sich dies noch - wie ich hörte, soll die Elektroniksteuerung demnächst noch komfortabler werden.

Ulf_L am 21 Jul 2018 12:06:39

proff56 hat geschrieben:[...]Den Wagenheber und die Radkeile lasse ich nun zuhause; dies sind/waren bei mir knapp 25kg, und dieses Gewicht kompensiert ein Drittel der hydr.Hubstützen. [...]


Hallo

Darf ich dem dann entnehmen, daß die Hydraulik-Anlage mit ca. 75kg Zusatzgewicht zu Buche schlägt ?

Gruß Ulf

proff56 am 21 Jul 2018 22:28:49

Ulf_L hat geschrieben:Darf ich dem dann entnehmen, daß die Hydraulik-Anlage mit ca. 75kg Zusatzgewicht zu Buche schlägt ?

korrekt :D

axel1964 am 23 Jul 2018 07:34:31

Hallo in die Runde,

Ich hab da mal eine ganz blöde Frage, da ich mich auch mit dem Gedanken trage mir eine hydraulische Hubstützenanlage zuzulegen.
Meine Frau bemängelt im Womo ständig die Wackelei, sie meint, das sie nach zwei Tagen noch immer das Gefühl hat, sie wäre mit einem Schiff gefahren. Ist die Wackelei des Aufbaus mit so einer Anlage dann Geschichte?

wohnmobilbenutzer am 23 Jul 2018 07:44:45

Hallo,

da wackelt nicht mehr viel. Vertikal gar nichts, horizontal gibt es prinzipbedingt durch den langen Hebelarm der Stützen noch leichte Bewegungen.

Grüsse

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