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Ford Elnag Columbia Bj 96 Erfahrung


lachshuhn am 27 Jan 2018 15:05:50

Hallo,
Ich bin kurz davor mir ein gebrauchtes Wohnmobil Ford Elnag Columbia zu kaufen.
Das Womo ist von 1996 hat den ,,2.5 TD drinnen und Zwillingsbereifung.
Ich bin Jahre lang Fiat Womos gefahren und war damit auch sehr zufrieden.
Könnt Ihr mir sagen wo rauf ich bei den alten Fords achten muss.
Vielleicht kennt sich ja auch einer mit Elnag aus und kann mir bezüglich des Aufbaues auch ein paar Tips geben.
Haben die Ford Fahrzeuge Schwachstellen wie Achsen Getriebe Motor ?
Gruß und danke Frank

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Uwe1961 am 28 Jan 2018 11:47:18

Moin Frank.
...um das Thema mal voran zu bringen:
Wir hatten auch das Transit-Modell um Bj.99 im Focus als wir uns vor vier Jahren auf die Suche nach einem Einsteiger-Womo gemacht hatten...allerdings kam für mich/uns nur ein Karmann in Frage weil ich ein möglichst pflegeleichter Aufbau mit robuster Oberfläche Grundbedingung für die Anschaffung war.
Den Transit mit seinem wohnlichen Fahrerhaus hab ich da bei den Probefahrten immer als angenehme Beigabe empfunden (die Karmanns hatten E-Fensterheber, beheizte E-Spiegel kommode Sitze und "Wurzelholz"-Armaturenbrett)
Ausführliche Recherchen (einschließlich des Erwerbs einer Reparaturanleitung, ich mag keine Überraschungen) hatten zwar mögliche Schwachpunkte ergeben...die (oder ähnliche) haben die Konkurenten gleichen Alters aber natürlich auch.
Angefangen mit dem Thema Rost (wobei die von uns angeschauten und gefahrenen Transits alle sehr gut aussahen) über Einspritzpumpen-Probleme (äußert sich durch "sägen" im Leerlauf) bis hin zu "singenden" Hinterachsen (eher eine Auszeichnung...man hat dieses "Problem" dann gemeinsam mit vielen VW/Mercedesfahrern) ...wobei die Chance auf Gebrauchtteile leider recht gering ist...da wäre also im Fall der Fälle reparieren angesagt...so man einen Fachmann findet.
Wenn dein Wunschauto also rostmäßig gut da steht, vom Motorlauf her nicht auffällig ist...und bei der Probefahrt aus dem hinteren Bereich keine allzu lästigen Geräusche kommen...ist das Basisfahrzeug schon mal "Stand der Technik"...wie sich viele Autoverkäufer heute bei Problemen heraus reden.
Der "Eisenblock"-Motor mit seiner zahnriemengetriebenen untenliegenden Nockenwelle gilt als sehr robust (übrigens einer der ersten Direkteinspritzer, daher noch mit deutlichen Sicherheitsreserven gebaut :-) läuft aber gerade kalt gern wie ein Traktormotor...warmgelaufen wird's dann besser.
Konstruktionsbedingt reicht nach einem evtl. Zahnriemenriss meißt der preiswerte Tausch der verbogenen Stößelstangen...
Die Transits an sich ließen sich ansonsten angenehm entspannt und "stabil" fahren...was man von den (wegen der für mich notwendigen größeren Aufbaubreite dann nur in Frage kommenden) Karmann LT - Modellen nicht unbedingt behaupten konnte.
In unseren Südeuropa-Urlauben sind wir immer wieder überrascht wieviele von den "alten" Transits mit ihrem sympathischen "Blick" dort als Wohnmobil ganz selbstverständlich unterwegs sind...ein Zeichen dafür, dass die Basis so schlecht nicht sein kann, auch wenn andere Ausbauer damals evtl./vermutl. nicht so gut ausgestattete Fahrgestelle verwendet haben.
...und den Heckantrieb sehe ich immer als Vorteil.

...naja, und zum Aufbau kann ich nur sagen:
Prüfe wer sich ewig bindet...soll heißen: auch unter schöner Oberfläche kann schon ganz viel Torf sein...also bei dieser Aufbaubauweise lieber ein paar Minuten mehr einkalkulieren und mit fachkundiger Begleitung auf Begutachtungstour gehen...

Gruß, Uwe.

teuchmc am 28 Jan 2018 23:28:35

Moin Frank! Mein Namensvetter hat ja so gut wie alles "Uffn Punkt" gebracht. Ich kenne nur 3 "Todfeinde" für die Mk III/IV-Baureihe. ROST, der Vorbesitzer und der eigene Anspruch. Also Rost, Wartungsstau und die Fahrleistungen. ;D .
Hauptproblem wird so langsam die Teilebeschaffung. Beim FFH braucht es nenn engagierten Lagerfritzen und beim Verwerter hat Osteuropa mit Grosseinkäufen die Lager geplündert. Dafür gibt's einige Spezies wie Motomobil, welche sehr engagiert sind. Und die Preise für Teile entwickeln sich leider nicht nach unten.
Bei hoher Laufleistung schwächeln die Getriebe u.U.mal.Aber da reden wir von 200tkm aufwärts. Der Getriebeölstand sollte in den Wartungen ständig kontrolliert werden. Auf zu niedrigen reagieren die Getriebe etwas empfindlich.
Und bei den Fahrleistungen gilt einfach die Devise, der Weg ist das Ziel.
Wir sind unsere Kastenwagen sehr gerne gefahren. Ich persönlich kann die Basis, wenn der Zustand stimmt, durchaus empfehlen.
Sonnigen weiterhin. Uwe

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