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Dopfer - Kein Kastenwagenausbauer mehr ?


Roman am 05 Feb 2018 20:44:43

Anlässlich meiner Vorbereitungen zur CMT 2018 schaute ich auch mal bei den "üblichen Verdächtigen" auf deren Website vorbei. Dabei ist mir bei der Fa. Dopfer aufgefallen, dass dort ausgebaute Kastenwagen gar nicht mehr vorkommen.... --> Link

Offensichtlich hat man sich bei Dopfer von diesem Marktsegment verabschiedet. Das kann einerseits daran liegen, dass der Kawa Markt zwar boomt, das aber eher im niedrigen bis mittleren Preissegment.

Und in den gehobenen Lagen teilen sich Anbieter wie La Strada, CS, HRZ, Joko oder Bresler den Markt unter sich auf. Dopfer hat gegenüber den genannten Marken ja immer noch eine Schippe von ca. 20-30.000 Euro draufgelegt....da verlies kaum ein ausgebauter Sprinter den Hof unter 120.000 Euro....

Gruß
Roman

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Alter Hans am 05 Feb 2018 21:15:58

Baut Dopfer die Kabinen selber?
Sie ähneln im Aufbau und im Detail sehr den Leerkabinen von ormocar.

Maxima am 05 Feb 2018 21:20:28

Roman hat geschrieben: Dopfer hat gegenüber den genannten Marken ja immer noch eine Schippe von ca. 20-30.000 Euro draufgelegt....da verlies kaum ein ausgebauter Sprinter den Hof unter 120.000 Euro....



Das kann ich nur bestätigen, Roman. Die Preisdifferenz gegenüber Mitbewerbern ließ sich an rein gar nichts festmachen und alleine die sich aus Echtholz automatisch einziehenden Schubladen können den Mehrpreis ja wohl kaum rechtfertigen. :wink:

HRZ hatte allerdings ähnlich überzogene Preisvorstellungen. :roll:

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Maxima am 05 Feb 2018 21:21:31

Alter Hans hat geschrieben:Baut Dopfer die Kabinen selber?


Soweit ich das weiß, verwendet Dopfer auch Bocklet-Kabinen.

Ossobuco am 05 Feb 2018 22:04:26

Alter Hans hat geschrieben:Baut Dopfer die Kabinen selber?

Maxima hat geschrieben: Soweit ich das weiß, verwendet Dopfer auch Bocklet-Kabinen.


Auf der HP von Bocklet sind Dopfer Fahrzeuge zu sehen.

Roman am 05 Feb 2018 22:36:54

Maxima hat geschrieben:...Soweit ich das weiß, verwendet Dopfer auch Bocklet-Kabinen.


Davon gehe ich auch aus. Dopfer ist technisch gar nicht in der Lage, Kabinen selbst zu bauen. Warum auch.

Kabinen lassen sich mit weitaus weniger Aufwand möblieren, als das bei Kastenwagen der Fall ist. Dort muss viel individuell gemessen und nachbearbeitet werden, wie ich live bei Bresler erleben konnte. Und das kostet Geld oder schmälert den Gewinn.

Einen Ausweg hat CS auf Grund der dazu nötigen und inzwischen wohl erreichten Stückzahlen gefunden. Ab einem bestimmten Punkt lohnt die Investition in sehr teuere CNC Maschinen. Das aber auch nur, wenn man auf idividuelle Wünsche der Kunden idealerweise nicht mehr eingehen muss. Daher baut auch CS inzwischen fast SEreine Modelle, wenn auch die Individualisierungs Tiefe recht groß ist.

at: Maxima: schön mal wieder öfter etwas von Dir zu lesen.... :wink:

LG
Roman

IchBinsWieder am 06 Feb 2018 01:55:16

Sehr schade, Dopfer hatte mal einen langen/hohen Sprinter mit gigantischen Tanks, inclusive Schwarzwasser.
Ich wollte den nicht kaufen, finde es aber sehr schade wenn richtig gute Konzepte vom Markt verschwinden .... das macht den Rest der Hersteller nur träge.

Gast am 06 Feb 2018 07:42:50

IchBinsWieder hat geschrieben:Dopfer hatte mal einen langen/hohen Sprinter mit gigantischen Tanks, inclusive Schwarzwasser.
Ich wollte den nicht kaufen, finde es aber sehr schade wenn richtig gute Konzepte vom Markt verschwinden .... das macht den Rest der Hersteller nur träge.

Den hatte ich auch mal auf dem Radar.... war aber zu schwer und für uns zu teuer!

In der Klasse von Kastenwagen deutlich über 100k € wird die Luft schon ziemlich dünn. Da konnte Dopfer sicher keine wirtschaftlichen Stückzahlen mehr verkaufen. Daher erscheint mir die Programmbereinigung zwar konsequent, aber auch schade, wenn der Hersteller seine Wurzeln kappt.

Dass andere Hersteller dadurch träge werden, sehe ich im Moment nicht, Die von Roman genannten Hersteller sind technisch up to date und bieten meiner Meinung nach genügend Individualisierungen für Jeden. Mit „Sondergurken“, wie sie CS früher auch gebaut hat, lässt sich kein Geld mehr verdienen und was wichtiger ist, die stehen bei diesen Herstellern zu lange in der Produktion und blockieren die knappe Fertigungskapazität. Sie verlängern die ohnehin schon sehr langen Lieferzeiten der übrigen Fahrzeuge. Da ist es zu verschmerzen, wenn der eine oder andere Kunde „verprellt“ wird.

Alter Hans am 06 Feb 2018 11:54:04

Alter Hans hat geschrieben:Baut Dopfer die Kabinen selber?
Sie ähneln im Aufbau und im Detail sehr den Leerkabinen von ormocar.


Hab einen Teil der Antwort selber gefunden:
Zitat aus homepage Dopfer (Alkovenmodelle):

Die verwindungssteifen, selbsttragenden Kabinen werden in GFK-Sandwichbauweise von einem kompetenten Partner gefertigt und kommen ohne Verstärkungsgerippe aus.
jetzt bleibt die Frage Bocklet oder ormocar?

uwe2010 am 19 Nov 2021 00:39:30

Früher Bocklet, jetzt Ormocar...

chhans am 21 Feb 2022 06:52:59

Hallo Thomas
So wie es aussieht hat Dopfer schon wieder seine "Wurzeln gekappt"
Vom Individualausbauer geht er jetzt offenbar zur Kleinserie! Ob das gut ist? Das wird sich in ein paar Jahren zeigen.
Jetzt schreibt Dopfer Reisemobilbau auf seiner Webseite: "Exklusiver Reisemobilbau in Serie" Keine Rede mehr von Individualausbau.

Wir hatten im April 2021 mit Dopfer einen Vertrag für einen 422 A unteschrieben und bis Oktober 2021 bereits € 200'000.- anbezahlt.
Zu Anfang waren Individualisierungen absolut kein Problem - ganz im Sinne von "alles ist möglich". Bei der 3. Besprechung im Oktober waren dann aber sehr viele Wünsche nicht mehr möglich.
Ein abgelehnter Änderungswunsch waren z.B. Schnappverschlüsse anstelle der Push Locks. Herr Dopfer sagte uns, dass er das nicht machen könne!! Ich habe mir daraufhin selber einen Schnappverschluss besorgt und innerhalb von 15 Minuten in unseren bestehnden La Strada Sprinter eingebaut!!! Einfach ein 34 mm Loch anstelle des 23 mm Loches gebohrt und fertig. Und ich bin nur Hobbybastler und kein Schreiner!!! Offenbar will die Firma Dopfer Reisemobile, wie sie jetzt schreiben, weg von den "Sonderwünschen" und hin zum exklusiven Serienmodell.

Lange Rede kurzer Sinn: Herr Dopfer hat uns dann im Dezember 2021 vorgeschlagen den Vertrag wegen: Zitat "Unsere Erfahrung aus der Vergangenheit zeigt, dass Projekte bei welchen bereits in der Phase vor Baubeginn große Differenzen im Bereich der Planung und Ausführung zwischen Kunden und Hersteller bestehen, meist kein positives Ende nehmen" Zitat Ende

Die 2/3 Anzahlungen wurden uns dann im Januar 2022 rückvergütet.
Ein bitterer Nachgeschmack wird aber noch eine Weile anhalten. Zumal wir wertvolle Zeit verloren haben.

Hans

Tinduck am 21 Feb 2022 09:47:38

Bin mir nicht sicher, ob sowas clever ist.

Im Moment ist Boom, da ist man sicher besser bedient, wenn man 'Serienfahrzeuge' in schnellerer Frequenz ausklinken kann als 'Sondergurken', wie Thomas so schön sagt :D und bei dem heissgelaufenen Markt werden dafür auch Premiumpreise für gute Qualität bezahlt.

Allerdings habe ich Zweifel, dass viele Leute unter normalen Marktverhältnissen über 100 K€ für einen Kawa bezahlt, wenn man noch nicht mal die Küche 10 cm kürzer und dafür einen breiteren Schrank bekommen kann. Solvente Kundschaft ist auch anspruchsvoll...

Man muss ja nicht jedesmal das Rad neu erfinden und die meisten Kunden werden wohl mit kleineren Änderungen ausgehend von einem 'Seriengrundriss' zufrieden sein. Aber die Leuchtturmprojekte einer jeden Schmiede sind nun mal die Individualausbauten. Wenn man die nicht mehr macht, spielt man definitiv nicht mehr in der Oberliga - da könnten anspruchsvolle Kunden abwandern. Die meisten Kunden der kleineren Schmieden kaufen ja wohl dort, weil sie mit Seriengrundrissen und auch Serienqualität nicht zufrieden sind.

chhans hat geschrieben:Die 2/3 Anzahlungen wurden uns dann im Januar 2022 rückvergütet.
Ein bitterer Nachgeschmack wird aber noch eine Weile anhalten. Zumal wir wertvolle Zeit verloren haben.


Na ja, ist aber besser, als wenn ihr euch noch eine Weile rumgeschlagen und dann womöglich Abstriche bei den eigenen Ansprüchen akzeptiert hättet. Bei so viel Geld sollte man schon das bekommen, was man möchte (sofern es den Sinn macht, es gibt ja auch Kunden, die eine eierlegende Wollmilchsau bestellen, da finde ich es OK, wenn Hersteller das ablehnen).

bis denn,

Uwe

wolfherm am 21 Feb 2022 09:51:09

Uwe,

Dopfer baut seit mehreren Jahren schon keine Kawas mehr.

UweHD am 21 Feb 2022 09:56:14

Alter Hans hat geschrieben:Zitat aus homepage Dopfer (Alkovenmodelle):
"Die verwindungssteifen, selbsttragenden Kabinen werden in GFK-Sandwichbauweise von einem kompetenten Partner gefertigt und kommen ohne Verstärkungsgerippe aus"...

Und *schwupps* steht da nichts mehr von einem "kompetenten Partner" auf der Homepage :D
--> Link

wolfherm am 21 Feb 2022 10:00:15

Dieser Satz steht da aber auch noch in „Über uns“: „ Die Leerkabinen fertigt für uns ein kompetenter Partner nach Maß.“

Gast am 21 Feb 2022 10:10:38

Moin Hans,


chhans hat geschrieben:Zitat "Unsere Erfahrung aus der Vergangenheit zeigt, dass Projekte bei welchen bereits in der Phase vor Baubeginn große Differenzen im Bereich der Planung und Ausführung zwischen Kunden und Hersteller bestehen, meist kein positives Ende nehmen" Zitat Ende


so bitter das für Dich jetzt ist…. aber kurz und knapp…. ja, Dopfer hat recht! :ja:

Es gibt genug Beispiele im Forum mit anderen Individualausbauern, die dann fast in einer "never ending story" enden, bei der es am Ende nur Verlierer gibt. Dem Kunden ist die Freude am Fahrzeug verdorben, weil Dinge nicht so umgesetzt wurden, wie besprochen und der Lieferant sagt, ging technisch nicht anders oder wäre zum Preis nicht machbar gewesen…. letztlich verliert er durch solche Streitfälle Zeit, Geld und Reputation. Dopfer hat hier, vielleicht etwas spät, die Notbremse gezogen. In Zeiten hoher Nachfrage und begrenzter Fertigungskapazität ist das eine nachvollziehbare Entscheidung.

Meine Frage an Dich….

…. was ist denn am Serienmodell und an den lieferbaren Optionen so unbrauchbar, dass es für Dich nicht infrage kommt und Dopfer bei den Änderungen aussteigt?

Reinholderich am 21 Feb 2022 10:14:35

tztz2000 hat geschrieben:
Meine Frage an Dich….

…. was ist denn am Serienmodell und an den lieferbaren Optionen so unbrauchbar, dass es für Dich nicht infrage kommt und Dopfer bei den Änderungen aussteigt?


Moin,
so wie ich das gelesen habe... die "Push Look Verschlüsse".

Gast am 21 Feb 2022 10:29:44

Reinholderich hat geschrieben:…. so wie ich das gelesen habe... die "Push Look Verschlüsse".

Na ja…. das kann‘s ja nicht allein sein….

…. und dass es soooo einfach geht, wie Hans schreibt, kann ich mir nicht ganz vorstellen…. warum sollte sich Dopfer da querlegen? Vielleicht hat er mit den gewünschten Verschlüssen schon mal schlechte Erfahrungen gemacht und bei einem Rückbau auf Push-Lock muss er gleich noch neue Türen spendieren, weil die Löcher zu gross sind!

Tinduck am 21 Feb 2022 11:23:52

tztz2000 hat geschrieben:
…. und dass es soooo einfach geht, wie Hans schreibt, kann ich mir nicht ganz vorstellen…. warum sollte sich Dopfer da querlegen? Vielleicht hat er mit den gewünschten Verschlüssen schon mal schlechte Erfahrungen gemacht und bei einem Rückbau auf Push-Lock muss er gleich noch neue Türen spendieren, weil die Löcher zu gross sind!


Der wird einfach keinen Bock mehr haben, für Furz und Feuerstein andere Teile zu bestellen als die, die er im Lager hat. Das Problem bei Sonderwünschen ist nicht zuletzt die Logistik - zumal heutzutage mit den pünktlichen Lieferzeiten und der guten Verfügbarkeit aller möglichen Dinge...

Letztdendlich ist es die Frage, wie viel Lust hab ich auf Kundenkontakt. Bei Serienkauf aus dem Katalog ist die Konfiguration an einem Tag erledigt, und dann holt der Kunde irgendwann den fertigen Wagen ab. Bei Individualausbau muss man, wenns gut werden soll, die ganze Zeit in Kontakt bleiben und den Baufortschritt gemeinsam verfolgen und begutachten. Ist einfach viel mehr Aufwand pro Kunde.

bis denn,

Uwe

andwein am 21 Feb 2022 12:38:42

Tinduck hat geschrieben:......Der wird einfach keinen Bock mehr haben, für Furz und Feuerstein andere Teile zu bestellen als die, die er im Lager hat. Das Problem bei Sonderwünschen ist nicht zuletzt die Logistik - zumal heutzutage mit den pünktlichen Lieferzeiten und der guten Verfügbarkeit aller möglichen Dinge...Uwe

Also ich fahre ja auch einen Individualaufbau mit Sonderwünschen, nicht von Dopfer sondern von Hehn. Sonderwünsche: Heckantrieb anstatt Fronttriebler, die Kabine ist länger und der Alkoven gerade, der Abwassertank links anstatt hinten, der Küchenschrank breiter, das Bad größer. Übrigens hier nachzulesen: --> Link
Einen Unterschied gab es allerdings: Meine Gestaltung und Sonderwünsche wurden vor der Auftragsannahme besprochen und geklärt, nicht während der Fertigung!!!!! Während der Fertigung habe ich nur eine zusätzliche Bremslichtleuchte gefordert und mit einem "Danke für die Auftragserweiterung" auch bekommen.
Individualbau oder Sonderwünsche heißt in meinen Augen nicht, den Auftrag nachträglich zu ändern, sowas äußert man in der Planung. Ohne Planung baue ich, oder lasse ich, oder nehme ich keinen Bauauftrag für ein >100 T€ Projekt raus oder an.
Es ist halt immer die Frage: was sind Sonderwünsche, was ist Individualbau und wie groß darf der technische Unterschied zum abgewandelten Serienfahrzeug sein??
Meine Meinung aus gemachten Erfahrungen, Gruß Andreas

rkopka am 21 Feb 2022 13:29:22

Tinduck hat geschrieben:Der wird einfach keinen Bock mehr haben, für Furz und Feuerstein andere Teile zu bestellen als die, die er im Lager hat. Das Problem bei Sonderwünschen ist nicht zuletzt die Logistik - zumal heutzutage mit den pünktlichen Lieferzeiten und der guten Verfügbarkeit aller möglichen Dinge...

Gerade für die dämlichen Pushlocks sollte es grundsätzlich eine Alternative geben. Anscheinend war er ja auch noch nicht gebaut !? Also wäre ja noch Zeit, sowas zu besorgen, was der (Nicht mehr)Käufer ja auch konnte.

RK

Gast am 21 Feb 2022 14:11:31

rkopka hat geschrieben:Gerade für die dämlichen Pushlocks sollte es grundsätzlich eine Alternative geben.

Ist das Push-Lock-Desaster nicht längst Geschichte? Unser Fahrzeug ist aus 2011, da ist noch nie ein Push-Lock aufgegangen.

Und nachdem die Dinger immer noch fast überall verbaut werden, sollten sie doch mittlerweile wieder ok sein!?

shooting guard am 21 Feb 2022 14:28:23

Bei unserem Dopfer Baujahr 1999 (!) ist ein Pushlock-Verschluss defekt.
Hält aber durch den zusätzlichen Federverschluss, da er quer zur Fahrtrichtung liegt.
Scheinen also doch nicht so schlecht zu sein...
Dopfer baut schon sehr solide, bei uns klappert nichts!
LG Gerd

rkopka am 21 Feb 2022 14:29:19

rkopka hat geschrieben:Gerade für die dämlichen Pushlocks sollte es grundsätzlich eine Alternative geben.
tztz2000 hat geschrieben:Ist das Push-Lock-Desaster nicht längst Geschichte? Unser Fahrzeug ist aus 2011, da ist noch nie ein Push-Lock aufgegangen.
Und nachdem die Dinger immer noch fast überall verbaut werden, sollten sie doch mittlerweile wieder ok sein!?

Meins ist von 2012. Aufgegangen ist keines (soweit ich mich erinnere oder ohne daß Zweifel waren, ob ich es nicht vergessen hatte). Allerdings wurde und habe ich schon einige davon getauscht, weil sie blockierten. Außerdem fehlt mir gerade an der Schublade die Einschnappfunktion, wenn man das Verriegeln mal wieder vergessen hat (da habe ich inzwischen meinen Eigenbau).

RK

Gast am 21 Feb 2022 14:49:11

rkopka hat geschrieben:Allerdings wurde und habe ich schon einige davon getauscht, weil sie blockierten. Außerdem fehlt mir gerade an der Schublade die Einschnappfunktion, wenn man das Verriegeln mal wieder vergessen hat (da habe ich inzwischen meinen Eigenbau).

Wir sind jetzt zwar OT.... aber noch eine Anmerkung:

Bei mir war ein geschlitzter Holzkeil im Lieferumfang dabei.... der ist zum Justieren der Schliessbleche....

.... das mache ich vielleicht 1 x jährlich, max. 10 Min. Aufwand für's ganze Auto, da klemmt nix mehr, die Dinger schliessen satt.... wirklich keine Probleme.


Natürlich geht manchmal nach dem Wegfahren in der ersten Kurve eine Schublade auf.... aber die wurde garantiert nicht zugemacht und der Prüfblick vor dem Start ist vergessen worden! :D

Tinduck am 21 Feb 2022 15:39:22

Wir haben auch Pushlocks in den Schubladen, korrekt eingestellt gehen die nicht auf. Allerdings mussten wir auch schon mal welche ersetzen, weil die Mechanik verschlissen war.

Probleme gibts meist eher mit unsolide konstruierten Möbeln. Wenn Schubladen durchhängen oder Schränke sich verziehen, kann das Pushlock die auch nur schlecht geschlossen halten.

bis denn,

Uwe

chhans am 22 Feb 2022 03:53:14

tztz2000 hat geschrieben:Natürlich geht manchmal nach dem Wegfahren in der ersten Kurve eine Schublade auf.... aber die wurde garantiert nicht zugemacht und der Prüfblick vor dem Start ist vergessen worden! :D


Hallo Thomas
Das passiert bei unserem Sprinter auch regelmässig. Genau darum wollten wir die Schnappverschlüsse!
Wenn Schublade zu, dann zu ..... ;-)

Hans

chhans am 22 Feb 2022 04:23:55

andwein hat geschrieben:Einen Unterschied gab es allerdings: Meine Gestaltung und Sonderwünsche wurden vor der Auftragsannahme besprochen und geklärt, nicht während der Fertigung!!!!!


Hallo Andreas

Du hast vollkommen recht. Wir waren aber immer noch in der Planung!!
Bei unserem 3. Besuch sollten die letzten Änderungswünsche besprochen werden.
Dabei wollten wir z.B. die Pushlocks gewechselt, eine anderen Router (Connex World Traveler anstelle eines MaxView) zwei Dachventilatoren Maxx Fan Deluxe über Küche und im Bad anstelle der Fiamma (gleiche Einbaumasse), einen Trinkwasserfilter und 2 Wege-Wasserhahn in der bestehenden Wasserleitung eingebaut anstelle der 2 Plastikkanister mit zusätzlicher Tauchpumpe und zusätzlichem Wasserhahn .....

Ist das wirklich zu viel verlangt für einen "Individualausbau nach ihren Wünschen"?

Heute bin ich ziemlich sicher, dass Dopfer zu diesem Zeitpunkt bereits auf "Serienfertigung" umstellen wollte.

Hans

chhans am 22 Feb 2022 05:24:49

tztz2000 hat geschrieben:…. und dass es soooo einfach geht, wie Hans schreibt, kann ich mir nicht ganz vorstellen…. warum sollte sich Dopfer da querlegen? Vielleicht hat er mit den gewünschten Verschlüssen schon mal schlechte Erfahrungen gemacht und bei einem Rückbau auf Push-Lock muss er gleich noch neue Türen spendieren, weil die Löcher zu gross sind!


Hallo Thomas

Da waren schon noch ein paar andere Dinge (siehe oben) die wir geändert haben wollten.

...und es war tatsächlich sehr einfach dieses Pushlock zu wechseln. Musste einzig eine Schablone aus einem Brettchen basteln damit ich mit dem Bohrer nicht verrutschen konnte.
Bin noch bis April im Ausland aber wenn ich heimkomme werde ich die anderen 7 Verschlüsse auch wechseln. Möchtest du ein Video davon ;-)

Ich denke Dopfer hatte damals schon keinen Bock mehr auf Individualausbauten sondern wollte zu Serienmodellen wechseln. Sonst kann ich mir sein "das können wir nicht machen" nicht erklären. Zumal er auch meine Frage "warum nicht" ohne Erklärung überging.....

Hans

Tinduck am 22 Feb 2022 08:34:03

Interessant.

Am schlimmsten finde ich aber, dass du in der Planungsphase schon 200K rüberschieben musstest?? Oder hab ich das falsch verstanden?

Normalerweise geht so was Zug um Zug nach Ausbaustand, wie beim Hausbau... natürlich zahlt man immer ein bisschen mehr, als das werdende Fahrzeug schon 'gefressen' hat, der Ausbauer möchte ja mit dem Vorschuss auch Material einkaufen. Aber so viel im Voraus fände ich schon ungewöhnlich.

bis denn,

Uwe

Gast am 22 Feb 2022 09:23:56

chhans hat geschrieben:Bin noch bis April im Ausland aber wenn ich heimkomme werde ich die anderen 7 Verschlüsse auch wechseln. Möchtest du ein Video davon ;-)

Nö danke Hans…. lass mal…. ich bin mit meinen Push-Locks zufrieden! :wink:


Tinduck hat geschrieben:Am schlimmsten finde ich aber, dass du in der Planungsphase schon 200K rüberschieben musstest?? Oder hab ich das falsch verstanden?

Gegen Sicherheiten kann das u.U. vorteilhaft sein….

…. in der Schweiz gibt’s Banken mit Negativzinsen! :ja:


Und wenn die Kohle grad so rumliegt…. warum nicht?

Tinduck am 22 Feb 2022 11:28:01

tztz2000 hat geschrieben:Gegen Sicherheiten kann das u.U. vorteilhaft sein….

…. in der Schweiz gibt’s Banken mit Negativzinsen! :ja:


Und wenn die Kohle grad so rumliegt…. warum nicht?


Na ja... ne Bankbürgschaft für 200 k€ dürfte Gebühren von ca. 3000 bis 6000 Euro mit sich bringen... wie hoch sind eure Negativzinsen doch gleich? :)

bis denn,

Uwe

UweHD am 22 Feb 2022 11:43:43

Um mal noch etwas tiefer in's OT zu gehen:
Ich würde aufgrund des Insolvenzrisikos keinem Hersteller oder Lieferanten vorab 200k€ ohne Sicherheiten überweisen.
Dafür gibt es andere Möglichkeiten, die für beide Vertragspartner akzeptabel sein sollten.

Gast am 22 Feb 2022 12:02:29

UweHD hat geschrieben:Ich würde aufgrund des Insolvenzrisikos keinem Hersteller oder Lieferanten vorab 200k€ ohne Sicherheiten überweisen.

Das kommt drauf an.... die Hausbank kennt die Situation sicher am besten.... vielleicht hat diese das Geld auch selbst verwahrt und angelegt....

.... da gibt's genug Möglichkeiten der Vertragsgestaltung.... auch ohne Gebühren, ggfls noch mit Erträgen, wenn man gut verhandelt hat! :wink:


Tinduck hat geschrieben:.. wie hoch sind eure Negativzinsen doch gleich? :)

Kommt drauf an.... :D

.... man liest so von 0,75%.... für Geld auf dem normalen Konto (oberhalb einer Freigrenze.... je nach Bank 100 - 500k), nicht für Anlagen!

Guenni2 am 23 Feb 2022 08:58:27

Als wir unseren Dopfer in 2016 bestellt haben ging das mit der Bezahlung Zug um Zug nach Baufortschritt.
Die Bankbürgschaft und die Kosten hierfür wurde von Dopfer getragen. Da es sich um seine Hausbank handelte glaube ich nicht, dass diese ihn dafür belastet hat.

Wen man keine finanziellen Mittel hat und Kreditmittel aufwendet ist es natürlich blöd mit der Vorauszahlung. Ansonsten total problemlos.

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