Zusatzluftfeder
anhaengerkupplung

LiFeYPO4 Kabel Anschluss für hohe Ströme


xbmcg am 10 Feb 2018 18:25:33

Hallo,

Ich bin gerade dabei meine 1000er Zellen zu testen, hab mal einen Probeaufbau gemacht mit
dem REC BMS, 4 x WB-LYP1000AHC und ein Victron Quattro 12/5000/220 100/100 + BMV 712.

Als Kabelquerschnitt hab ich 90² gewählt. Die Leitung wird bei 4kW (300A) schon Hand warm und
vor allem die Verbindungen / Verschraubungen. Nun muss man ja immer über den Shunt gehen, sonst
kann man nichts messen. Victron schreibt je 2x90² vor für den Anschluss. Mann muss also 2 Kabel am
Shunt auflegen und an den Sicherungen / Trennrelais. Die Zellen selbst sind doppelt mit dicken
Kupferbarren verbunden, da wird nichts warm.

Gibt es irgend eine Leitpaste, die man an den Verschraubungen / Kabelschuhe auftragen kann um den
Übergangswiederstand weiter zu verringern. Das Anzugmoment allein scheint bei den Strömen nicht ganz zu reichen.

Es ist nicht kritisch, wie gesagt Handwarm, aber man kann es bestimmt noch besser machen.

Übrigens das REC BMS wird nicht warm beim Balancen, entgegen der im Forum verbreiteten Meinungen.

Vielen Dank für Eure Tipps!

Bin auch auf der Suche nach geeignetem Kistenmaterial, das Feuchtigkeitsresistent ist.
Ich traue den Multiplexplatten noch nicht so...

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Gast am 10 Feb 2018 19:04:18

Hallo xmbcg,

(vielleicht kannst du dich ja doch mal zu einen Vornamen äußern :lol: und deine PN wieder einschalten)

Mit Paste bekommst du die Leitfähigkeit nicht besser.

Ich vermute, dass du direkt an der Kontaktstelle zuwenig Material hast. Oft sind die Kabelschuhe von geringerem Querschnitt als die Leitung, oder sie liegen nicht flächig an der Kontaktstelle auf.
Kupferanschlußstücke mit passendem Querschnitt und mehreren Abgangsbolzen und mehrere parallel daran gelegte Kabel mit passendem Querschnitt sollten das Problem lösen.

Noch besser, du verzichtest auf den Kabelschuh.

Vorkonfektionierte dauerfeste Anschlussleitungen findest du unter den Suchbegriffen " Stromband" oder unter "Luftgekühlte Sekundär-Anschlusskabel für Widerstandsschweißmaschinen "

Übrigens: Auf die Anschlussbolzen gehören Spannscheiben, (nicht wie man es hier oft sieht Beilagscheiben und Federringe).


Grüße, Alf

JackSchmidt am 10 Feb 2018 20:35:01

Hallo, interessante Anlage. Für die Kiste kannst Du gut Aluprofile nehmen.

Würde ich heute auch statt Holz bevorzugen.

--> Link

In die Fugen kann man Kunststoffplatten einlegen und so die Seiten schließen, wenn gewünscht.

lisunenergy am 11 Feb 2018 08:57:10

Bei diesen Strömen würde ich auch mehrere Kabel nehmen ,die aus Sondergummileitung besteht. Als Kabelschuhe auf alle Fälle Cempre oder Klauke mit richtig viel Kupfer . Kontakte richtig säubern und z.B. mit Noalox behandeln. Ordentliche Sammelschienen. Kein Kabelschuhe über den anderen. Bei so hoher Leistung macht manchmal eine höhere Spannung mehr Sinn . Klar braucht es dann wieder DC -DC Wandler .

Ps. Als Kiste würde auch Eine Kiste aus GFK sehr gut funktionieren. Habe ich bei einem Segelboot gebaut. Ist ein wenig Arbeit wird aber extrem fest und ist natürlich seewasserfest und leicht .

Gast am 11 Feb 2018 09:34:01

Hier auf Seite 34 ff. --> Link

Wichtig: beide Seiten gleich passend lochen lassen! An der Batterie einLoch, Gegenseite 2 oder 4 je nachdem.
Selbst Bohren ist schlecht, dabei machst du eine Kaltverformung des CU was in einem beidseitigen Aufwurf am Loch resultiert. Die Kontaktfläche wird kleiner. Als Schrauben kein V2A, sondern Stahl 8.8 chromatiert.

Grüße, Alf

lisunenergy am 11 Feb 2018 12:18:04

Stromschienen im maritimen Bereich werden immer mit v2a oder v4a , Messing Bolzen ausgestattet. Das Kupfer muss verzinnt oder vernickelt sein. Als Bohrer eignen sich normale HSS Bohrer . Cobalt HSS gehen nicht! Diese fressen sich extrem fest. Für den Bohrgrad eignet sich ein Kegelsenker . Zur Kühlung Bohr und Schneidöl .

xbmcg am 11 Feb 2018 18:49:26

Ich hab V4A Schrauben und die Kabelschuhe + Kabel von FRARON, die sind sehr robust.

Kabel hab ich verpresst, so gut es ging und zusätzlich verlötet (Mit Lötzinn ausgegossen),
die Kabelschuhe liegen Plan, ich habe allerdings V4A Karosseriescheiben zwischen Alu und
Kabelschuh dazwischengelegt weden der größeren Kontakt-Oberfläche Ich werde mal die
Unterlegscheiben noch etwas bearbeiten, damit sie beidseitig wirklich plan sind.

Die Brücken sind kein Problem, sie sind aus massivem Kupfer 3cm breit und 5mm dick,
außerdem je 2 pro Brücke, die werden nicht warm. Hier auch V4A Karosseriescheiben
dazwischen.

Ich werde die Kabel doppelt ausführen und am Schunt mit 2 Kupferbarren einen doppelten
Ein und Ausgang bauen.Die Schraube ist für mehrere dicke Kabelschuhe sonst zu kurz am
Shunt.

Das Noalox muss ich mir noch besorgen bevor ich die Batterie endgültig verbaue.

Gast am 11 Feb 2018 18:54:01

Bearbeiten sollst du nicht.

Mach die Scheiben zwischen den Polen und den Kabelschuhen raus. Der Strom soll von der Oberfläche der Pole direkt in den Leiter bzw. den Kabelschuh. Dann wird nichts warm.

Deshalb sollst du auch die Bolzen richtig anziehen. Das Leitermateriel des Kabelschuh Kupfer soll fliessen und so die Kontaktfläche vergrößern. Der Bolzen selbst leitet nicht viel.

Grüße, Alf

carthagochic am 14 Sep 2018 13:49:33

Hallo,
da ich demnächst ebenfalls ein System mit
4 x WB-LYP1000AHC aufbauen möchte (auch mit einem Victron Quattro 12/5000) würde ich mich über einen Erfahrungsaustausch freuen.

Läuft das System denn soweit wie erwartet ?
Würdest Du bei einer Neukonfiguration evtl. noch was verändern ?

Schonmal D A N K E für eine Info :-)

Gruss
WoLLe

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