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Duc 244er Radlager Überlegungungen


deacheapa am 13 Feb 2018 15:41:18

Hallo 244er Driver

Es ist ja in diversen Foren nicht völlig unbekannt, das Radlagerschäden bei diesem Fahrzeug teilweise häufig bei manchen auch "regelmäßig" aufgetreten sind.
Ich habe ein solchen Fahrzeug als VI mit 60Tkm erworben.
In der kompl. Fahrz. Historie sind mir diverse Radlagerschäden (4 an der Zahl) aufgefallen.
Innerhalb eines halben Jahres und rund 4Tkm später kam es dann auch bei mir zu einem weiteren am linken Vorderrad.
Wurde bei Fiat erneuert und gut.
Da mir die völlig fertige Federung vorne und der daraus resultierende Schiefstand eh nervte,
es kam trotz deutlich unter max. Achslast bei größeren Bodenwellen sogar teilweise zum Durchschlagen, wurde ein Termin bei MF für GS Federn gemacht.
Trotz anderer Empfehlung der Werkstatt bestand ich auf die stärkste (grau) Version der Federn.
Und auf das Fahren eines Reifendrucks wie es der Reifenhersteller nach Achslast vorgibt,
und nicht wie von Werkstatt empfohlen >= 5bar 1850Kg jetzt ja 2000kg max Achslast vorne.

Statt der etwa bis 10cm vorher genannten Erhöhung, waren es dann nach Setzung letztendlich etwas mehr als 6cm.
Jetzt hatte das Fahrzeug mit einem mal eine richtig gute Federung und auch das normale Fahrgefühl Wind Spurrinnen Bankett usw hatte sich deutlich verbessert.

Aber zum eigentlichen Thema zurück,
was mir nun inzwischen nach weiteren 5Jahren und rund 50Tkm später heute in den Sinn kam,
es gab bis jetzt keinen Radlagerschaden mehr, trotz auch hin und wieder sogar "Buckelpisteneinsatz". (mit dem alten Zustand war das unmöglich)
Hier wurde ja auch Damals vermutet,
das die Lagerschäden durch die langen Standzeiten wie sie bei Wohnmobilen nicht unüblich sind vorkommen könnten,
was ich inzwischen bezweifle.
Ich bin jetzt der Meinung, das es da wohl eher an der zu schwachen Federung,
in Verbindung mit dem doch gerne zu hohen Reifendruck gelegen haben könnte.
Bin da immer wieder verwundert, wenn ich so lese was da einige rein pumpen,
wohl aus der Angst heraus mit zu geringem Druck Reifenschäden/Platzer zu begünstigen.
Wie schon geschrieben die Werkstatt wollte mich auch mit 5,5bar losschicken.


Habt ihr Erfahrungen in dieser Richtung beim 244er,
dürften ja inzwischen reichlich Kilometer bei einigen mit diesem Modell zusammen gekommen sein.

MFG Mario

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Micha1958 am 13 Feb 2018 15:58:32

Hallo Mario,

244er (110 PS):
Bj 2005
82000 km
Standard-Federn
Luftdruck 5,0 bar
steht ganz selten mal länger als 2 Wochen.

Bisher kein Radlagerschaden.

Gruß Micha

lastrami am 13 Feb 2018 16:06:50

Hallo. Fahre seit 2,5 Jahren mit Hy..., VI mit Felgen vom 250er und 225/75R16er Reifen mit vorne 3.9 / hinten 4,0 - 4,2 bar, je nach Beladung mit besten Ergebnissen, zu lesen auch im 244 Reifen und Felgen - Tread. Der relativ niedrige Reifendruck stammt aus damals in der P-M veröffentlichen Tabelle, laut Michelin u. Conti. Trotz vieler hier veröffentlichten Bedenken funktioniert alles seit mind. 30.000 km tadellos.

lastrami am 13 Feb 2018 16:11:56

Ach ja, vergessen : Vorher 2 Lagerschaden links, 1ner rechts, innerhalb 8.000km (Gesamt-Km: 119.000, jetzt). Seither nichts mehr!! Gruss, S.

deacheapa am 13 Feb 2018 19:58:48

Micha1958 hat geschrieben:Bisher kein Radlagerschaden.
Gruß Micha


Micha,
glaube Dein Kasten gehört auch zu den etwas leichtgewichtigeren auf der Vorderachse.
Aber trotzdem gut für Dich. :)

MFG Mario

deacheapa am 13 Feb 2018 20:01:36

lastrami hat geschrieben:Vorher 2 Lagerschaden links, 1ner rechts, innerhalb 8.000km

Ja so sah es bei uns halt auch aus, halt nur einer mehr.
Und ja, Luftdruck mach Tabelle Michelin bei uns, funktioniert bestens, keine Erwärmung durch Walken usw.

MFG Mario

joschr am 14 Feb 2018 10:21:33

Hallo!
Die Hauptursache der Lagerschäden vorne, dürften zumeist Standschäden sein.
Noch Möglichkeiten: fehlende Nachschmiermöglichkeit
Stark aufgepumte Reifen 4,5 - 6 atü (Bar)
Gewicht des Vorderbaues
Zeitweise oft hohe Geschwindigkeiten
Schlechter Zustand der Autobahnen mit schlecht liegenden Betonplatten, z.b. "A7 in Deutschland ist mir sehr bekannt"
Wenn man ein geteiltes Vorderradlager ausbaut und reinigt, sieht man ganz kleine Riefen auf der Rollfläche, bei Fettmangel ist dies bald das Ende des Lagers. Faktisch keine Möglichkeit der Nachschmierung. Eine Selbsterneuerung des Radlagers ist sehr mühsam.
schöne Grüsse joschr

bernie8 am 14 Feb 2018 11:05:35

Hallo,

Und ja, Luftdruck mach Tabelle Michelin bei uns


Hallo Mario, hast du hier einen Link ?

korikorakorinthe am 14 Feb 2018 21:11:09

Alle genannten möglichen Ursachen (z.B. hoher Reifendruck, schlechte Straßen, zu schnell, zu hohes Gewicht, zu lange Standzeiten) sind aber doch nichts Ducato-Typisches !

Wieso gibt es bei den Modellen der anderen Hersteller mit gleichem Nutzerverhalten diese Probleme nicht bzw. nicht in diesem Ausmaß ?

An der Qualität der Fiat-Lager kann es auch nicht liegen.

Das ist ein ganz normales Standardlager von den gleichen Erstausrüster-Firmen wie bei den anderen Herstellern auch (z.B. SKF, NTN, FAG usw.).

Deshalb glaube ich nicht an die ganzen o.g. möglichen Ursachen (zumindest nicht als Hauptursache).

Es muss was mit der speziellen fiateigenen Konstruktion des Achsschenkels und/oder der Antriebswelle zu tun haben. Die anderen o.g. Punkte können dann natürlich den Schaden noch begünstigen.

Zum Glück ist der Austausch eines solchen Lagers keine große Sache und kann auch noch nach Urlaubsende erledigt werden (wenn die Geräusche erstmals auftreten und nicht sehr schnell sehr laut werden kann man i.d.R. noch tausende km fahren).

Ein Tipp wenn es jemand selbst austauschen will: man braucht keine 100 to-Presse, es reicht ein Radlager-Auspresswerkzeug und Schweißbrenner oder ein Schweißgerät. Einfach das Radlager soweit zerstören (rausschlagen) bis nur noch der äußere Ring drin steckt. Diesen dann stark an einer Stelle auf der Innenseite sehr stark erhitzen (mittels Gasbrenner oder Schweißnaht) und dann in kaltes Wasser tauchen. Das Lager, das oftmals nichtmal mit einer 100 to-Presse, rausgeht, kann man dann ganz leicht mit dem Auspresswerkzeug rausdrücken. Klappt ganz sicher !!!

Gruß
Stefan

Dan-Hu am 14 Feb 2018 21:53:27

2005 Hymer VI mit 4,5t, BJ 2015 bei 60.000km ein Radlager Rechts.
Vorbesitzer ist nur wenig gefahren, hatten den Wagen mit 40.000km übernommen.

Heute bei 110.000km noch alles OK.
Fahrt oft, Wagen wird auch im Winter genutzt.

Luftdruck 2x 4,5 bar bei 215/75 R16 vorne, 4x 3,5 Bar hinten

macagi am 15 Feb 2018 08:19:04

Wir hatten kürzlich einen Radlagerwechsel, das erste Mal, hinten rechts !.
BJ 2004, knapp 110Tkm.

Beim alten 290iger vorne bei....weiss nicht mehr genau...130Tkm?

JohannesS am 03 Jun 2018 12:49:23

Ich fahre meinen 230 Maxi nun schon seit 150 000 km,(Erstbesitz) habe hinten letztes Jahr gewechselt, (neue Bremse, Bremstrommel u Radlager)
vorne noch alles Original, fahre aber auch verstärkte Federn vorne!

rollo1100 am 08 Jun 2018 08:55:35

Hallo,
ich habe bei meinem Hymer ,244 Dukato Triebkopf, im letzten Jahr eine Manschette der Antriebswelle erneuert. Beim Demontieren fiel mir auf, daß die große Mutter sich recht leicht lösen ließ. Ich kenne es sonst von meinem PKW das man mit einem Knebel und Rohrverlängerung anständig ziehen muß, bevor sich die Mutter mit einem deutlichen Knack löst. War bei Fiat nicht der Fall, großen Knebel angesetzt und einmal angefaßt und lose.
Da ich mir keine neue Mutter besorgt hatte, mußte ich die alte wiedernehmen. Die Mutter wird mit 400 bis 450 Nm angezogen. Bei Erreichen dieses Wertes war die alte Kerbe an der Mutter deutlich über die Nut hinweg gedreht. Ich vermute mal das die Anzugswerte von Fiat nicht immer sicher eingehalten werden. Wenn die Vorspannung der Lager zu gering ist, zerstören sie sich selber.

MfG

Benno

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