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Mit dem Womo nach China 1, 2


knarf am 05 Mär 2018 01:45:27

Durch einen Reisebericht von Abentheuerosten bin ich angefixt und plane, wenn alles klappt, 2021 nach Peking zu fahren.
Hat jemand diese Tour schon mal gemacht? ich meine eine nicht geführte Tour.
2 Freunde wollen mitkommen und vielleicht findet sich noch jemand. Geht das überhaupt?
Wer kann da Tips geben.
Eine geführte Reise von z.B. Seabridge kommt nicht in Frage, weil ich schon mal, wenn es mir gefällt, auch eine Woche stehen bleiben will.
Also Reisen ohne richtigen Zeitplan.
Ich bin dankbar für Hinweise.

Frank

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RichyG am 05 Mär 2018 08:18:06

Hallo und Servus Knarf,
leider schreibst Du nicht welches Fahrzeug Du dafür nehmen willst. Dies ist nicht ganz unwichtig. Wahrscheinlich schon mal die Grundvoraussetzung für Deinen Plan. Wenn Du Dein Profil ausfüllst wie vorgesehen, erspart Du Dir und uns in Zukunft einige Mühen. Wir können dann sehen um welches Fahrzeug es sich bei Deinem handelt, ohne umständlich Deine vorhergehenden Beiträge durchsuchen zu müssen.
Es gibt viele gute und weniger gute Reiseberichte in Buchform zu diesem Thema. Ich habe sie inzwischen fast alle durch. Nicht dasss ich den gleichen Plan hätte, aber die Thematik interessiert mich trotzdem ungeheuer. Ich kann Dir nur diese Bücher ans Herz legen um herauszufinden, ob Du den Plan weiterverfolgen möchtest.

null550 am 05 Mär 2018 09:02:09

Hallo,
ich verfolge auch einen Blog über die aktuelle Reise 'Auf dem Landweg nach Australien' von Seabridge. Möglicherweise ist es derselbe den Frank mitliest. Teilnehmer sind gute Bekannte. Ich habe mich auch ausgiebig mit dem Reiseleiter Abert darüber unterhalten. Er würde jedes Reisemobil mitnehmen, auch meinen VI, und wenn man die aktuell teilnehmenden Wohnmobile sieht, dann sind da auch einige Voll- und Teilintegrierte von der Stange dabei. Bis China dürfte das gar kein Problem sein.
Probleme sehe ich eher in der Organisation (Visa, streckenweise vorgeschriebener Begleitschutz, Sprache bei Pannen, Zoll, und sonstigen landesspezifischen Eigenheiten). Was mir an dieser bereits zum 2.mal durchgeführten Tour nicht gefällt, ist die ständige Fahrerei, ja fast schon Zeitdruck. Wohl deshalb haben einige Teilnehmer auch schon Auszeiten in der Heimat genommen und die Route damit abgekürzt. Ich hätte nach 3 Monaten Asien/Indien auch keine Lust mehr, täglich neue Tempel anzuschauen. Auch bin ich der Ansicht, dass manche Reiseziele ohne Womo besser zu geniesen sind. Und nicht nur ich würde an manchen Spots länger verweilen wollen.
Wie auch immer: Bis China geht wohl jedes Wohnmobil. Wichtig ist die Organisation und Kontakte, Kontakte.

Flatus am 05 Mär 2018 09:08:17

knarf hat geschrieben:Durch einen Reisebericht von Abentheuerosten bin ich angefixt und plane, wenn alles klappt, 2021 nach Peking zu fahren.
Hat jemand diese Tour schon mal gemacht?
...

Also bis Indien/Nepal bin ich schon mehrmals gefahren. Das geht eigentlich an sich recht problemlos. Einzig die Kriege unterwegs verhindern momentan eine Fahrt. Sonst wäre ich schon im nächsten Herbst wieder dahin unterwegs.
Vernünftigerweise kann man zurzeit bloss über Russland (und ev. die Mongolei) nach China fahren. Fahrtechnisch ist das anspruchslos. Ich kenne aber bloss Zentralasien, das fernen Sibirien nicht. Nur von Berichten einiger Kumpels, die nach China fuhren. Einer mit einem VW T2, einer mit einem Sprinter...

Gruss Flatus
.

RichyG am 05 Mär 2018 09:21:44

Flatus hat geschrieben:Einer mit einem VW T2, einer mit einem Sprinter...

Das genau kann der Unterschied sein. Meiner Weissware würde ich das über hunderte Kilometer Rüttelpiste (so habe ich es gelesen) nicht unbedingt antun wollen. Da leidet der Aufbau schon sehr. Bin öfters in ZA sehr viele Kilometer Dirty Road mit einem Leihmobil von der (südafrikanischen und etwas robusteren) Stange gefahren. Danach habe ich unseres dann zusammengestellt.
Da ist dann ja auch die Frage, ob man die großen Routen etwas verlassen möchte um an Land und Leute zu kommen, oder einfach "nur" dem Asphaltband folgen möchte. Aber wie gesagt, ich kenne es nur aus Büchern. Jeder der die Strecke selbst gefahren ist, kann darüber am besten berichten.

Flatus am 05 Mär 2018 09:40:35

RichyG hat geschrieben:Das genau kann der Unterschied sein. Meiner Weissware würde ich das über hunderte Kilometer Rüttelpiste (so habe ich es gelesen) nicht unbedingt antun wollen. Da leidet der Aufbau schon sehr. Bin öfters in ZA sehr viele Kilometer Dirty Road mit einem Leihmobil von der (südafrikanischen und etwas robusteren) Stange gefahren. ...

Das stimmt schon, aber von zuhause bis nach Nepal und/oder Kirgisien ist die Strasse durchgehend asphaltiert und in recht gutem Zustand. Also nix mit Rüttelpiste oder Kiesstrasse. Und auch die Nebenstrassen sind gut befahrbar.

Aber mit so einem Sperrholz-Styropor-Plastik-Wohnmobil würde ich auch nicht hinfahren wollen. Nur schon, weil man damit überall Aufsehen erregt, als ob der Zirkus vorfährt.

Gruss Flatus
.

RichyG am 05 Mär 2018 09:50:50

Flatus hat geschrieben:Nur schon, weil man damit überall Aufsehen erregt, als ob der Zirkus vorfährt.

:lach:

ebi1 am 05 Mär 2018 10:08:40

knarf hat geschrieben:Durch einen Reisebericht von Abentheuerosten bin ich angefixt und plane, wenn alles klappt, 2021 nach Peking zu fahren.

Frank


Hallo Frank,

welche Euronorm hat Euer Mobil? Falls es ganz modern ist, schau Dir bitte mal die Diesel - Weltkarte an. Ist hier im Forum zwar schon mal diskutiert, ob Du das gelesen hast, kann ich aber nicht sagen. Solltest Du Euro 6 haben, wird es schwer.

Grüße
Ebi

lutz1950 am 05 Mär 2018 10:26:41

Solche Touren darf nur der Fahren der einen LKW mit Allrad- hat wo alle 5 Achsen angetrieben werden und einen Anhänger voll Ersatzteilen !!!
Mein Cristall ist 2010 bis in die Mongolei und zurück ohne Probleme Gelaufen
Wir waren 14 Fahrzeuge und es war eine Super Tour Also nicht Reden sondern Machen

ebi1 am 05 Mär 2018 10:38:00

oh, das war nun ein entbehrlicher Beitrag, der nicht weiter hilft.

Mir ging es, wie man mit etwas Aufmerksamkeit lesen kann, nicht ums Mobil, sondern um die Euronorm. Ich weiß nicht mal, was ein Christall ist, und mich interessiert das auch nicht.

Ich hatte nur einen kleinen Hinweis gegeben, und wollte kein Wetteifern ums "Machen" anzetteln. Wobei ich davor auch kein Angst hätte. Zumnindest habe ich noch nie 14 Fahrzeuge gebraucht, um mich irgendwo hin zu getrauen.

10 ppm / Euro 6
50 ppm / Euro 5

Wenn man mit einem modernen Motor den üblen Sprit tankt, bleibt er nicht gleich stehen. Gut tut ihm das aber nicht, darüber muss man nicht diskutieren, das ist Fakt.



Flatus am 05 Mär 2018 11:09:30

Im fernen Osten werden eh vor allem Benziner gefahren (auch wegen der Kälte). Da ist der Diesel nicht nur schlecht, sondern manchmal auch nur schlecht zu bekommen! Aber das weiss eigentlich jeder, der sich mit solchen Fernreisen beschäftigt.

Grusss Flatus

null550 am 05 Mär 2018 11:28:36

Flatus hat geschrieben:Im fernen Osten werden eh vor allem Benziner gefahren (auch wegen der Kälte). Da ist der Diesel nicht nur schlecht, sondern manchmal auch nur schlecht zu bekommen! Aber das weiss eigentlich jeder, der sich mit solchen Fernreisen beschäftigt. Grusss Flatus

Ja, speziell zur Erntezeit hat die Landwirtschaft Vorrang und der Touri das Nachsehen. Deshalb Kontakte, Kontakte, ..

ebi1 am 05 Mär 2018 11:38:58

Flatus hat geschrieben:Im fernen Osten werden eh vor allem Benziner gefahren (auch wegen der Kälte). Da ist der Diesel nicht nur schlecht, sondern manchmal auch nur schlecht zu bekommen! Aber das weiss eigentlich jeder, der sich mit solchen Fernreisen beschäftigt.

Grusss Flatus


Der Christall war vermutlich kein Benziner.

Hab mir die Frage nie gestellt, aber ich kenne kein Reisemobil, das einen Benziner drin hat. Das mit den Kontakten ist auch so ne Sache. Die Strecke ist lang, wer hat schon alle Tankfüllung weit Kontakte. Zumindest ist das ein Vorhaben, bei dem man nicht einfach macht, sondern vorher mal etwas planen sollte. Insbesondere dann, wenn man nicht im Rudel fährt, und das hatte der TE eben nicht vor.

Flatus am 05 Mär 2018 12:00:54

ebi1 hat geschrieben:... Hab mir die Frage nie gestellt, aber ich kenne kein Reisemobil, das einen Benziner drin hat. ... Die Strecke ist lang, wer hat schon alle Tankfüllung weit Kontakte. ...

Wir waren auch jedesmal mit einem Dieselmotor unterwegs. Das geht auch.
Aber der Motor muss halt mit wenig hochwertigem Treibstoff klar kommen.

Gruss Flatus

Gogolo am 05 Mär 2018 13:16:36

Wir waren schon dort - siehe meinen Reisebericht hier im Forum --> Link

Zwischenzeitlich ist die Durchfahrt der Wüste Gobi in der Mongolei geteert und somit ohne Probleme auch für normale Fahrzeuge machbar.

Du hast nicht geschrieben, wie du von China aus weiter fahren (zurück) willst. Solltest du über Usbekistan wollen, dann beachte, dass dort im Spätsommer die Baumwollernte ist und sämtlicher Diesel (in schlechter Qualität) für die Erntefahrzeuge reserviert ist. Diesel ist dann nur auf dem Schwarzmarkt zu sehr hohen Preisen zu bekommen und getankt wird dann aus Fässern durch umpumpen... Das Gogolobil hat Euro4 und ich war froh darüber. Die mitfahrenden Mercedes-Sprinter sind andauernd auf Störung wegen des verrussten DPF gegangen. Schließlich mussten in China - im osttibetischen Hochland - schon mal Schotter-Pässe mit 4000m überquert werden.


Habe die Ehre

Gogolo

ebi1 am 05 Mär 2018 13:28:03

Danke, Gogolo! So viel zum Thema "einfach machen".

Das kann richtig bitter enden, es gibt auch Leute, die ihr Fahrzeug aufgeben mussten. Nach dem Motto "meines hat gehalten, dann geht das schon", funktioniert das nicht. Man will sich unterwegs ja auch nicht ununterbrochen Sorgen machen, sonst kann man die Reise nicht genießen.

Bissle Überlegung im Vorfeld schadet nicht.

Viele Grüße
Ebi

Flatus am 05 Mär 2018 14:07:12

ebi1 hat geschrieben:... Das kann richtig bitter enden, es gibt auch Leute, die ihr Fahrzeug aufgeben mussten. ...

Und das kostet dann richtig viel Geld. Die Zollgebühren betragen in einigen Ländern über 100% des Fahrzeugwertes. :!:

Deshalb muss man entweder sein Auto zurück in die Heimat verschiffen.
Oder wie wir es taten, zurückfahren. So wurde jeder meiner Nepal-Reisen schlussendlich über 25'000 Kilometer lang.

Gruss Flatus

FastFood44 am 05 Mär 2018 16:35:11

China entdeckt gerade den Wohnmobiltourismus für sich.
Allerdings für die eigene Bevölkerung.
In China darf man nur mit einem chinesischen Führerschein fahren und einem ch. Nummernschild.
Und mit Begleitung - alleine Fahren ist nicht.

Wir waren über Weihnachten/Silvester in China. Erst in und um Peking und dann auf der Insel Hainan. Dort gab es auch viele Wohnmobile.
China ist toll. Wir waren auf eigene Faust unterwegs.
Wir werden sicher wieder einmal nach China reisen. Aber mit dem Wohnmobil eher nicht. Eher Bus, Bahn etc

Gogolo am 05 Mär 2018 17:25:57

Dieser staatl. "Pflichtbegleiter" (der KEIN Reiseleiter ist, sondern nur aufpasst ob die genehmigte Route eingehalten wird) kostet übrigens rd. 2000$/Woche (in Worten zweitausend Dollar für eine Woche). Wenn du dann fünf Wochen in China bleiben möchtest, dann sind 10.000$ fällig. Dagegen sind die Gebühren von Seabridge (wo der Reiseleiter bereits eingepreist ist) ein sog. "Nasenwasser.


Habe die Ehre

Gogolo

knauhy am 05 Mär 2018 17:28:48

Flatus hat geschrieben:Und das kostet dann richtig viel Geld. Die Zollgebühren betragen in einigen Ländern über 100% des Fahrzeugwertes. :!:

Deshalb muss man entweder sein Auto zurück in die Heimat verschiffen.
Oder wie wir es taten, zurückfahren.


Ist jetzt für Wohnmobile nicht so interessant, aber bei einzelnen Sahara-Ländern (Algerien, Niger) muß man das Fahrzeug (und Zubehör) auch wieder ausführen (da werden/wurden dann teilweise die Anzahl der mitgebrachten Reifen in den Pass eingetragen) - ausser, es gab eine Bestätigung, daß das Auto nicht mehr ausführbar und nichts mehr zu gebrauchen ist - deswegen sind die Autowracks in der Sahara eigentlich alle ausgebrannt, weil das eigentlich die einzige Art des "Defekts" ist, der anerkannt ist und mit dem einem das Fahrzeug aus dem Pass ausgetragen wird.

ebi1 am 05 Mär 2018 18:03:04

Gogolo hat geschrieben:Dieser staatl. "Pflichtbegleiter" (der KEIN Reiseleiter ist, sondern nur aufpasst ob die genehmigte Route eingehalten wird) kostet übrigens rd. 2000$/Woche (in Worten zweitausend Dollar für eine Woche). Wenn du dann fünf Wochen in China bleiben möchtest, dann sind 10.000$ fällig.


Da bin ich mal froh, dass mich die Ecke, aus welchen Gründen auch immer, nicht reizt. Bevor ich mit einem Aufpasser im Fahrzeug herumreisen würde, würde ich das Land meiden, oder halt anders bereisen. Manche reisen im Konvoi und lassen sich von Militär begleiten. Das halte ich schon für grenzwertig bis pervers. Auf dem Beifahrersitz ein parteikonformer Mensch, dazu fehlt mir echt die Fantasie.

FastFood44 am 05 Mär 2018 18:09:10

Gogolo hat geschrieben: Wenn du dann fünf Wochen in China bleiben möchtest, dann sind 10.000$ fällig. Dagegen sind die Gebühren von Seabridge (wo der Reiseleiter bereits eingepreist ist) ein sog. "Nasenwasser.


Klar weil die Kosten durch viele geteilt werden.

Alter Hans am 05 Mär 2018 18:16:20

ebi1 hat geschrieben:Bevor ich mit einem Aufpasser im Fahrzeug herumreisen würde, würde ich das Land meiden, oder halt anders bereisen. Manche reisen im Konvoi und lassen sich von Militär begleiten. Das halte ich schon für grenzwertig bis pervers. Auf dem Beifahrersitz ein parteikonformer Mensch, dazu fehlt mir echt die Fantasie.


Unsere Freunde hatten das zweimal im Toyota auf sich genommen. 2015 und 2011.
In 2015 war das passabel. In 2011 fast unerträglich.

ebi1 am 05 Mär 2018 18:21:17

Für mich wäre das nichts. Da reist man ja vollkommen anders und passt von früh bis spät auf, dass man nichts verkehrt macht. Und das geht, glaube ich, in einem solchen Land schneller als anderswo.

RichyG am 05 Mär 2018 18:26:31

Die gelesenen Reiseberichte sprechen eine meist entspannte Sprache, was dieses Thema angeht. Aber ihr habt recht: Ich möchte das auch nicht. Schon gar nicht zu einem solchen Preis!

Alter Hans am 05 Mär 2018 18:30:26

Da ich zur Verdeutlichung nicht mehr editieren darf:
Unsere Freunde fuhren im Einzelfahrzeug zu zweit mit Begleiter bzw Begleiterin.
Nicht im Konvoi und nicht mit Militär.

FastFood44 am 05 Mär 2018 21:45:09

Alter Hans hat geschrieben:Unsere Freunde fuhren im Einzelfahrzeug zu zweit mit Begleiter bzw Begleiterin.
Nicht im Konvoi und nicht mit Militär.


Ja so ist das ja auch üblich!
Wie kam man hier überhaupt auf das Militär?
Je Reiseroute ein Begleiter. Entweder Gruppenreise mit einem Begleiter und dafür im Konvoi.
Wenn alleine, dann eben einer selber an Bord.

Daher finde ich China als Rucksacktourist attraktiv.
KEIN Begleiter. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs und den direkten Kontakt mit der Bevölkerung.
Die übrigens extrem nett und neugierig ist.
Wo Spanien, Italien, Thailand etc unter Urlaubern ächzen, wird man hier freudig willkommen geheißen.
"Nice to meet you. You are very welcome in China."
So etwas habe ich noch nie erlebt!
Ungewohnt ist jedoch dass man ständig gefragt und ungefragt fotografiert wird.
Für viele Chinesen waren wir die ersten Rundaugen die sie live in ihrem Leben gesehen haben.

Gogolo am 05 Mär 2018 23:05:59

FastFood44 hat geschrieben:Je Reiseroute ein Begleiter. Entweder Gruppenreise mit einem Begleiter und dafür im Konvoi.
Wenn alleine, dann eben einer selber an Bord.




Stimmt so nicht. Bei Seabridge ist es zwar eine Gruppenreise mit einem!!! chin. Begleiter, aber KEIN Konvoi (sonst wären wir auch nicht mitgefahren). Jeder konnte morgens starten wann er wollte, eine Route nehmen, die ihm genehm war (z.B. Landstraße oder Autobahn) und abends traf man sich am festgelegten Zielpunkt.


Habe die Ehre

Gogolo

Weltenbummler48 am 06 Mär 2018 01:20:32

Hallo Knarf !

KLINGT GUT und riecht nach Abenteuer, ...

Brauchst Du noch Mitfahrer ?

ebi1 am 06 Mär 2018 07:42:36

Ja so ist das ja auch üblich!
Wie kam man hier überhaupt auf das Militär?


Das war ich... Ich bezog das nicht auf China, sondern auf die Art, sich in einem Land zu bewegen. Kann man in Algerien z.B. machen. Da wird man von Militär begleitet, was mir noch angenehmer wäre, als jemand im eigenen Fahrzeug zu haben. Da gehen die Geschmäcker halt auseinander. Ist billiger, die legen aber auch fest, wo man das Übernachtungsplätzchen schön zu finden hat. Nur weil ich das als angenehmer ansehe, würde ich es dennoch nie tun.

Grüße
Ebi

Flatus am 06 Mär 2018 10:12:24

Diese staatlichen Aufpasser sind zwar lästig und ärgerlich, aber einigermassen auszuhalten. Doch wegen denen hat man dann überhaupt keinen normalen Kontakt zur Bevölkerung mehr. Denn die wollen mit der Stasi nichts zu tun haben und halten sich fern.

Gruss Flatus

lutz1950 am 06 Mär 2018 10:26:44

Es gibt Länder die nur mit einer Reisegrube zu bereisen sind es sei denn man hat sehr viel Geld In China muss man eine Aufpasser dabei haben der muss nicht im eigenem Fahrzeug mitfahren er kann auch selber Fahren nur eine frage des Geldes
Führerschein Chinesische Zulassung und so weiter
Gruppen Reisen sind nicht das Gelbe vom Ei aber was will man machen möchte ich diese Länder bereisen

knarf am 06 Mär 2018 14:54:45

Ich wollte eigentlich noch das Womo wechseln. Jetzt fahre ich NB auf Ducato Basis. Einen Bj. 2000 mit mech. Dieselpumpe.
Zweimal Marokko kreuz und Quer, auch Rüttelpisten hat er gut überstanden. Nach der Reise, werden alle Schrauben in den Schränken wieder nachgezogen und dann quietscht auch nichts mehr.
Wenn alles gut geht, werde ich dann ein NB Flair auf 60 C 15 Iveco Basis haben. Bis Bj. 2006, (kein Hymer Pappkasten) also noch mit 3,5 t Leergewicht. Da habe viele auch eine Differenzialsperre.
Aber ich würde das auch mit dem Ducato wagen. Das einige Problem ist eventuell die Traktion. Da aber ein Bimobil auf Sprinter 4x4 mitfährt, ist Hilfe dabei.
Das mit dem Diesel hätte ich nicht gedacht, werde ich aber bedenken.
Ich glaube, inzwischen ist die Strasse nicht mehr das Problem. Die Grenzen sind Problematisch. Und ich spreche kein Wort Russisch.
Freunde von mir hatten ich China ein Din A4 Blatt mit den wichtigsten Redewendungen usw. dabei und haben dann das Blatt hingehalten und darauf gezeigt.
Das ging auch.
Wir wollten über Buchara- Smarkant- Taklamakanwüste hin, und über Usbekistan - Nowosibirsk- Omsk wieder zurück.
Start im Februar, für ca. 6 Monate.
Frank

knarf am 06 Mär 2018 15:56:40

Gogolo hat geschrieben:Dieser staatl. "Pflichtbegleiter" (der KEIN Reiseleiter ist, sondern nur aufpasst ob die genehmigte Route eingehalten wird) kostet übrigens rd. 2000$/Woche (in Worten zweitausend Dollar für eine Woche). Wenn du dann fünf Wochen in China bleiben möchtest, dann sind 10.000$ fällig.


Das ist natürlich schon ein richtiger Haufen Geld. Bloß war meine Überlegung, dass ich auch mal eine Pause einlegen will wo ich möchte.
Die Reiseberichte von Seabridge lesen sich so, als ob man nur fährt.
Frank

knarf am 06 Mär 2018 16:10:37

Weltenbummler48 hat geschrieben:Hallo Knarf !

KLINGT GUT und riecht nach Abenteuer, ...

Brauchst Du noch Mitfahrer ?


Das mit dem Reisebegleiter war gerade das kalte Bad.
Aber ich werde erst mal weiter recherchieren.
Ich werde hier berichten, zu welchen Überlegungen ich gekommen bin.
Im Extremfall dann nur zwei Wochen China. Und wenn man mit 4, vielleicht 5 Fahrzeugen fährt, ist das nicht mehr so teuer.
Bis jetzt sind wir 3 Fahrzeuge. Zwei meiner Bekannten haben spontan zugesagt.
Aber wir sind ja alle schon über dem Verfallsdatum und 2021 ist noch ein bisschen hin.
Frank

Gogolo am 06 Mär 2018 16:21:48

knarf hat geschrieben:
Das ist natürlich schon ein richtiger Haufen Geld. Bloß war meine Überlegung, dass ich auch mal eine Pause einlegen will wo ich möchte.
Die Reiseberichte von Seabridge lesen sich so, als ob man nur fährt.
Frank


Du musst ohnehin eine Reiseroute einreichen und genehmigen lassen und ob du dann nach Belieben eine längere oder mehrtägige Pause machen kannst, ist mir nicht bekannt. Ich glaube eher nicht, denn der staat. Begleiter hat auch einen festen Zeitrahmen. Wir wurden übrigens aus Osttibet vertrieben, weil der Panchen-Lama zum Labrangkloster gekommen ist, da hat man alle!!! Touristen aus dem Gebiet hinauskomplimentiert. Auch bzw. trotz staatl. Begleiter.


Habe die Ehre

Gogolo

knarf am 07 Mär 2018 00:08:55

Ich habe mal mit den Mitreisenden gesprochen.
Wenn wir 4 Womos sind, also 8 Personen, kostet das bei Seabridge ohne Iran ca. 10.000€ pro Nase.
Das sind 80.000 €.
Wenn wir für 5 Wochen 10.000US $ für den Begleiter bezahlen, bleibt ja noch was übrig.
Aber ich habe keine Vorstellungen, was Einreisegebühren usw. kosten.
Ich werde weiter berichten.
Sonntag gehe ich auf die ITB in Berlin. Da ist Schwerpunkt Asien.
Vielleicht kann man da etwas heraus bekommen.

Frank

knallowamso am 07 Mär 2018 08:50:59

knarf hat geschrieben:Aber ich habe keine Vorstellungen, was Einreisegebühren usw. kosten.


Frank


Moin Frank,

hier mal ein Link zum Thema: --> Link

Gruß Ronald

knarf am 08 Mär 2018 01:07:35

Moin Frank,

hier mal ein Link zum Thema: --> Link

Gruß Ronald[/quote]

Vielen Dank.
Sehr interessant.
Frank

Irmie am 22 Mär 2018 23:40:28

Hallo,

vor 5 Jahren waren wir auch in China. Einen chinesischen Führerschein hatten wir nicht bekommen und für einen Aufpasser muss bekanntlich viel Geld bezahlt werden.
Da unser Schwiegersohn in spe häufig in China beruflich unterwegs ist, haben er und meine Tochter herausbekommen, dass es stark auf die Reiseagentur ankommt, ob man einen Führerschein bekommt oder nicht. Selbst ihr Aufpasser hatte sich seinen Führerschein nur gekauft, da er angeblich kaum Zeit habe, eine Fahrprüfung zu absolvieren.
Wir haben daher den Bus und Zug genommen und erst ab 17 Uhr, wenn der Aufpasser Feierabend machte, konnten wir und die Restaurants und Läden selbst aussuchen. :D
Andere Länder --andere Sitten!

Irmie

knarf am 01 Apr 2018 19:41:49

Tibet Tours bietet das Reisepaket China bei 4 Womo für ca. 3100 € an.
Plus 200 € pro Tag für den Aufpasser.
Ich werde weiter berichten.

Frank

DieterNu am 13 Apr 2018 12:29:18

China klingt total interessant, ich kenne jedenfalls noch keinen, der schon mal durch China getourt ist ;)

FastFood44 am 13 Apr 2018 14:49:22

Irmie hat geschrieben:Wir haben daher den Bus und Zug genommen und erst ab 17 Uhr, wenn der Aufpasser Feierabend machte, konnten wir und die Restaurants und Läden selbst aussuchen. :D
Andere Länder --andere Sitten!


Für Bus und Zug braucht man doch keinen Aufpasser.
Und Läden und Restaurant kann man auch frei wählen.
Einen Aufpasser braucht man wenn man selber fahren will oder in Tibet unterwegs ist.

johpla58 am 24 Mai 2018 14:56:01

Hallo Frank,

mit großem Interesse habe ich deine Absicht gelesen, mit dem Wohnmobil durch China zu reisen. Ich selber plane ähnliches und bin ebenfalls auf die Anbieter 'Abenteuer Osten' / 'Seabridge' getroffen.
In einem deiner Beiträge hast Du erwähnt, dass ihr mit mehreren Fahrzeugen plant zu fahren und ggfs. sich noch jemand findet mit zu fahren.
Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich mich einer geführten Tour anschließe oder
eine kleine Gruppe suche, welche eine solche Tour gemeinsam plant.

Vielleicht besteht ja die Möglichkeit seine Interessen auszutauschen und gemeinsam was zu planen.

Wen ich Dich hiermit angesprochen habe, melde dich gerne!

Johannes

knarf am 03 Jun 2018 22:47:30

Ist schon mal jemand über den Pereval Pass gefahren.
Ich denke darüber nach, China wegen der Kosten weg zu lassen.
Laut GoggleEarth ist das wohl ganz schön hoch.

Frank

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