aqua
luftfederung

An alle mit eingebauten Gastankflaschen bestückten WoMo 1, 2, 3, 4, 5 ... 8


TrendFahrer am 10 Mär 2018 11:35:58

Guten Tag zusammen,
heute morgen bekam ich einen freudigen Schreck über die Antwort auf meine Frage zwecks Einbau und Abnahme von Gastankflaschen an die "Gasfachfrau" Karin Nöfer.


Hier die kompetente Antwort:
Sie brauchen keine Abnahme mehr, lesen Sie dazu den Leserbrief vom --> Link
Auf der Seite sind noch mehr Veröffentlichungen zu diesem Thema.
und:
Bundesverband für
BFG e.V. - Weißerdstr. 23 - 65520 Bad Camberg
Leserbrief !
Thema: Flüssiggasversorgung in Wohnmobilen:
Tanken oder Tauschen?
k e.V.
Der Verbraucherschutzverband für Alternative Kraftstoffe und Antriebe
BFG e.V. Weißerdstr.23 65520 Bad Camberg Tel .: 06434 - 4055 Fax .: 06434 - 5540 Mob.:0171 -7432544
Bad Camberg 09.Mä rz 2Ot8


Sehr geehrte Damen und Herren,
zu lhrem Bericht im Heft Flüssiggas L/2O18 kann der Bundesverband für Gasanlagentechnik e.V., wie folgt Stellungnahme beziehen.
Die Fa. ALUGAS Technologies GmbH in D-55566 Bad Sobernheim, hat uns vor längerer Zeit einen Tank-Kit mit der Tankflasche ALUGAS Travelmate 11-1 {11kS Tankflasche} und die ALUGAS Travelmate 1A-L $akgTankflasche nebst Anbauteilen und Bedienungsanleitung in Landesprache (Deutsch) zur Verfügung gestellt. Der Auftrag bestand darin, zu klären ob gewisse Behauptungen in Medien und Foren es handele sich bei dieser Anlage um eine nicht gesetzeskonforme und dürfe so nicht in Wohnwagen, Wohnmobilen und Freizeitfahrzeugen zur Verwendung kommen, bzw. verbaut werden. Als weiteres rechtfertige der Verbau dieser Tankflasche/n im Rahmen einer Hauptuntersuchung nach §29 SIVZO, die Verweigerung der Prüfplakette in Verbindung mit einer Mangelbeschreibung nach 8.4 Abs. 840. durch einen ,,Tech nischen Dienst".
Die erhobenen Vorwürfe wurden vom BFG e.V. zusammengetragen und dem Gesetzgeber vorgelegt. Dieses war das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)für die Bundesrepublik-Deutschland und das,,Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie und Verkehr" als oberste Landesbehörde, zuständig für die Überwachung und Kontrolle der,,Technischen Dienste" in Hessen, in Bezug auf Gasanlagenprüfungen unter Einbindung des § 29 StVZO.
Des Weiteren das ,,Hessische Ministerium für Soziales und lntegration", zuständig für Richtlinien und Verordnungen in Bezug auf Druckgeräte und Baugruppen usw. und die Zulassung auch unter Bezug auf die Betriebssicherheitsverordnung'
BFG e.V. Weißerdstr. 23 65520 Bad Camberg
Tel. 06434 - 4055 Fax 06434 - 5540 Mobil0171 -7432544
Kreissparkasse Limburg IBAN: DE 1 051 1 5001 80090970377 SWIFT-BIC: HELADEFl LIN/
Eingetragen beim Amtsgericht Limburg / Lahn Nr 1945

Fazit: Gasanlagenprüfungen sind seit dem Wegfall der Richtlinie 200U56/EG am 01.LL.2014 nicht mehr im Rahmen einer Hauptuntersuchung nach § 29 STVZO Pflicht, somit auch nicht mehr gesetzlich gefordert. Ein Mangel darf nicht auf einem Prüfbericht eingetragen werden. Dieses muss einem Prüfingenieur (Pi) oder aaSoP bekannt sein und danach hat er auch pflichtgemäß zu Handeln.
Nach Prüfung der 6enehmigungsunterlagen für die Gastankflaschen und den dazugehörenden Anbauteilen in Verbindung, mit der dazu mitgelieferten Betriebsanleitung, Einbauanleitung und weiterer Dokumenten ist der Einbau mit Benutzung dieser Flaschen nicht durch das Ministerium zu beanstanden. Auch steht nach Aussage des Ministeriums einer Betankung an LPG-FIüssiggastankstellen nichts im Wege.
Man ist sich auf Grund einiger Falschaussagen zur Betankung an Flüssiggastankstellen einig, dass im Wiederholungsfall einer weiteren Verweigerung einer Betankung eine Musterklage bei Gericht eingereicht werden sollte. Diese Musterklage würde selbstverständlich der BFG e.V. beratend unterstützen.
ln der Hoffnung nun etwes Klarheit in diese Geschichte gebracht zu haben, bedanken wir uns für die Veröffentlichung als Leserbrief in lhrer Zeitschrift ,,Flüssiggas".

Mit freundlichen Grüßen
gez. Peter Ziegler
Vors. BFG e.V.



Freundlich grüßt
Karin Nöfer


Die Gasfachfrau
Karin Nöfer
In der Breitwies 16
56290 Mörsdorf
Tel.: 06762 9034066
Fax: 06762 9034067

leoline am 10 Mär 2018 11:52:50

Klasse, da hat man endlich mal was in der Hand. Ich werde mir das ausdrucken und ggf. einem Prüfer vorlegen, der meint, er könne das Fahrzeug so nicht mit einer Plakette bestücken (obwohl das bei uns ja noch eine Weile hin ist, unser neues FAhrzeug muß ja erst nach 3 Jahren zum TÜV :lach: ).
Aber natürlich ist das auch gut, wenn man mal LPG tanken will und einem das verweigert wird (ist uns allerdings noch nie passiert).

Trashy am 10 Mär 2018 14:49:25

Klasse.
Ist eigentlich nun der Füllanschluss außen Pflicht oder darf ich auch die Klappe aufmachen und die Flasche direkt betanken??

KudlWackerl am 10 Mär 2018 15:36:22

Wenn man die verlinkten Texte gründlich genug liest, kommt man zu folgendem Statement :

Zitat:

Nach Prüfung der Genehmigungsunterlagen für die Gastankflaschen und den dazugehörenden Anbauteilen in Verbindung, mit der dazu mitgelieferten Betriebsanleitung, Einbauanleitung und weiterer Dokumenten ist der Einbau mit Benutzung dieser Flaschen nicht durch das Ministerium zu beanstanden. Auch steht nach Aussage des Ministeriums einer Betankung an LPG-Flüssiggastankstellen nichts im Wege.

Ende Zitat.

D.h. letztlich dass die (Tank) Flaschen korrekt (20g) also entsprechend einem Gastank eingebaut sein müssen.

Ein Sturm im Wasserglas, völlig nutzlos für uns Womobilisten.

Grüße, Alf

jochen-muc am 10 Mär 2018 15:50:51

KudlWackerl hat geschrieben:
D.h. letztlich dass die (Tank) Flaschen korrekt (20g) also entsprechend einem Gastank eingebaut sein müssen.
Ein Sturm im Wasserglas, völlig nutzlos für uns Womobilisten.
Grüße, Alf



Warum ?

1)

Diese Halterung z.B.



--> Link

ist lt, Beschreibung 20 G

und warum hilft einem dieser Satz nix ?

Gasanlagenprüfungen sind seit dem Wegfall der Richtlinie 200U56/EG am 01.LL.2014 nicht mehr im Rahmen einer Hauptuntersuchung nach § 29 STVZO Pflicht, somit auch nicht mehr gesetzlich gefordert. Ein Mangel darf nicht auf einem Prüfbericht eingetragen werden. Dieses muss einem Prüfingenieur (Pi) oder aaSoP bekannt sein und danach hat er auch pflichtgemäß zu Handeln.

Das widerlegt doch diese Behauptungen das man keinen TÜV bekommt wenn die Gasanlage einen Mangel hat, oder ?

Trashy am 10 Mär 2018 16:24:29

Die Halterung ist 20g. Reicht das? Im Grunde muss doch der Nachweis geführt werden das nicht nur die Halterung sondern die gesamte Befestigung 20g hält. Bei Alugas wären das rund 330 kg für die Wand des Gasfaches.
Aber das scheint ja zum Glück niemand zu prüfen.

Hochwaelder am 10 Mär 2018 21:20:34

Hallo ,
ich würde gerne unserem Mitglied "TrendFahrer" eine Positive Bewertung für seinen Beitrag bzw den Hinweis geben!
Leider darf ich es noch nicht. Habe selbst noch keine 10 plus Bewertungen.
Kann bitte jemand anders diese in für mich machen ?
Bitte

Danke

thomas56 am 10 Mär 2018 21:29:44

Hallo,

die Gasanlagenprüfung hat hier nichts mit der Gastankflasche zu tun! Wer seine Anlage nicht prüfen lassen will, braucht das vielleicht nicht?

villadsen am 10 Mär 2018 21:36:20

Hochwaelder hat geschrieben:Hallo ,
Kann bitte jemand anders diese in für mich machen ?
Bitte
Danke

Hiermit getan.
MfG
Thomas V.

Hochwaelder am 10 Mär 2018 22:23:30

Danke für die Hilfe Danke

horst-lehner am 11 Mär 2018 02:34:21

Leider hat der BFG e.V (und damit auch die Gasfachfrau) unrecht. Ich empfehle die Lektüre von Verordnung 2014/45/EU --> Link (bes. Punkt 6.1.3), die Deutschland fristgemäß bis 2017 in nationales Recht umgesetzt hat.

leoline am 11 Mär 2018 07:44:56

Trotzdem haben sowohl der BFG als auch die ausführenden Betriebe all relevanten Sicherheitsmaßnahmen eingehalten und so wird es wohl jetzt allgemein gehandhabt und mehr muß man als "Verbraucher" auch nicht wissen. Man kann sich darauf berufen und das wird auch (fast) einheitlich jetzt so gehandhabt. Europäisches REcht hin oder her, wie genau das in der Verordnung definiert wird, ist auch nicht klar. Ich habe jetzt mehrfache Anfragen (mündlich) hier bei drei Prüfstellen (Dekra, Küs) explizit nachgefragt, und die handhaben es genauso, wie von uns verlangt. Und das ist maßgeblich für mich. Und Bange machen gilt nicht :mrgreen: . Wenn man lange genug sucht, findet man in jeder Suppe ein Haar. Wir werden uns die Anlage auf jeden Fall wieder einbauen lassen, waren gestern nochmal auf der Messe und haben uns den neuesten Stand der Anlage angesehen, die wir auch wieder in Bautzen einbauen lassen werden.

TrendFahrer am 11 Mär 2018 07:48:23

Und noch ein Mail von der "Gasfachfrau"

Gasanlagenprüfungen bei Wohnmobilen

Klarstellung zum Thema: Gasanlagenprüfungen bei Wohnmobilen, Wohnwagen und Freizeitfahrzeugen.

Bad Camberg Januar 2018

Haben die Besitzer von Wohnmobilen, Wohnwagen oder Freizeitfahrzeugen sich immer aus Unwissenheit die Frage gestellt…, muss ich eigentlich für mein Fahrzeug z.B. bei einer Hauptuntersuchung (HU),meine werkseitig vom Fahrzeughersteller installierte Gasanlage mit Baugruppen einer Gasanlagenprüfung unterziehen lassen, ja oder nein, oder wer kann dazu überhaupt etwas verbindliches sagen?

Hier nun die Antworten im Einzelnen.

Der BFG e.V. sah sich genötigt, nach einer Befragung zu diesem Thema, welche wir im Jahr 2017 bei Fahrzeugbesitzern und Werkstätten durchgeführt haben, einmal dieser Frage ja oder nein nachzugehen. Zu 95% lautete die Antwort der befragten ja. Allerdings konnte dieses ja nicht von den Fahrzeugbesitzern, auf eine Rechtmäßigkeit durch den Gesetzgeber begründet werden. Es ist halt so, dass haben wir schon immer in der Vergangenheit bei unseren Fahrzeugen so gehalten, waren die allermeisten Antworten.

Die Antwort dazu ist allerdings ein klares NEIN. Der Gesetzgeber hat bis zum heutigen Tage, weder in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), noch an anderer Stelle in der Gesetzgebung, für diese Fahrzeuge eine verbindliche, von der Gesetzgebung vorgeschriebene turnusmäßige Gasanlagenprüfung vorgeschrieben. Dazu sollte man auch Wissen, dass bei einer Typgenehmigung eines Wohnmobiles oder Wohnwagens oder eines Freizeitfahrzeuges, ausgerüstet mit allen vom Hersteller serienmäßig verbauten Gasbauteilen, dazu gehören natürlich auch alle verbauten Geräte und Baugruppen, die Bestandteil einer solchen Typgenehmigung sind, solche Prüfungen dem Besitzer anzuzeigen wären. Eine solche Typgenehmigung stellt auf Beantragung des Herstellers in Deutschland, dass Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) aus. Ohne diese Typgenehmigung ist die Benutzung des Fahrzeuges im öffentlichen Raum (Straßenverkehr) sowieso nicht erlaubt.

Für Besitzer von Fahrzeugen gehört es natürlich auch zu ihren Pflichten, für die Verkehrssicherheit ihres Fahrzeuges sich persönlich, vor einem geplanten Fahrtantritt dessen zu versichern. Bei Auffälligkeiten am Fahrzeug, dieses fachmännisch zu beseitigen, beziehungsweise instand setzen zu lassen. Eine Prüfpflicht der verbauten Gasanlage durch „Technische Dienste“ oder vermeintlichen Personen, rund um Flüssiggas-Verbände, mit oder ohne Befähigungsnachweise, hat der Gesetzgeber bisher nicht in der StVZO angeordnet. Dieses gilt natürlich nicht für Fahrzeuge mit motorischem Antrieb, welche dem § 41a mit Anhang laut StVZO und einer Gasanlagen-Prüfpflicht (GAP) unterliegen. Diese Prüfungen dürfen nur von GSP und GAP berechtigten Personen und Werkstätten nach §41a, sowie beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) akkreditierten „Technischen Diensten“ vorgenommen werden.

Natürlich ist es jedem Besitzer eines Fahrzeuges erlaubt, eine Werkstatt seines Vertrauens damit zu beauftragen, nach dem technischen Zustand seines Fahrzeuges zu sehen, wenn er sich dazu selbst nicht in der Lage sieht. Natürlich gilt dieses auch, für seine vom Hersteller verbauten Gasbauteile unter Zuhilfenahme vom Hersteller mitgelieferten Unterlagen, in Form von Wartungsheften und Reparaturanleitungen zu tun. Nun aber Achtung, die Ausstellung von Prüfberichten oder das Anbringen von Aufklebern von irgendwelchen nichtsausagenden, in eigener Regie entworfenen Prüfplaketten, die nicht vom Gesetzgeber vorgegeben und im Gesetzblatt veröffentlicht sind, haben auf der Karosserie des Fahrzeuges auch für Behörden, wie der Polizei gegenüber keinerlei Aussagekraft, für eine intakte Gasanlage und deren Gesetzmäßigkeit, oder der Fahrzeugtechnik und haben auch dort in den meisten Fällen nichts verloren. Diese Aufkleber können vielleicht das Gewissen eines Fahrzeugbesitzers beruhigen, ändert aber nichts an der Tatsache, dass es sich in den meisten Fällen um Beutelschneiderei handelt, weil sie immer mit Kosten verbunden sind und es sich in vielen Fällen nur um eine Bereicherung durch die Ausführenden handelt. Der technische Zustand des Fahrzeuges und der Gasbauteile wird an anderen Stellen dokumentiert, wie zum Beispiel in einem Inspektionsheft, versehen mit Unterschrift und Stempel, der ausführenden Werkstatt laut den Vorgaben des Herstellers und unterliegen den einschlägigen Haftungsbedingungen des Ausführenden.

Untersuchungen an Fahrzeugen, von wem auch immer angeordnet und wo auch immer durchgeführt, dürfen natürlich bei Auftragserteilung des Fahrzeugbesitzers/Halters immer in Auftrag gegeben und ausgeführt werden. Dieses sei hier auch noch einmal ausdrücklich gesagt.

Aber auch sollte man Wissen, dass ein Prüfbericht und eine verklebte nichtamtliche Plakette meistens keine verwertbare Aussagekraft im Schadensfall bei Gericht hat. Also hinterfragen Sie als Fahrzeugbesitzer, natürlich auch im Interesse ihres Geldbeutels und aus haftungsrechtlichen Gründen im Nachhinein, ob es sich um eine vom Gesetzgeber festgelegte Überprüfung handelt. Wo diese Prüfungsrichtlinien festgelegt sind und welche Gebühren der Gesetzgeber hierfür in der StVZO (Durchführungsverordnung) vorgesehen hat und diesbezüglich auch so im Gesetzblatt veröffentlicht wurde. „Technische Dienste“ (Prüforganisation wie TÜV/DEKRA/FAKT/KÜS/GTÜ usw.) haben in ihren Räumlichkeiten, die Kosten für die Durchführung von gesetzlich angeordneten Prüfungen, wie eine z.B. Hauptuntersuchung (HU) oder eine Abgasuntersuchung (AU) und mehr, für den Kunden aufgelistet und in den Geschäftsräumen allgemein zugänglich ausgehängt. Nur dieses hat Gesetzeskraft und dies müssen auch ein Fahrzeugbesitzer und Prüforganisation verbindlich dokumentieren.

Auch sollte an dieser Stelle noch einmal klar gestellt werden, dass auf Grund von Gegebenheiten, Besitzer von Campingplätzen und anderen Stellplätzen für solche Fahrzeuge keine Gasanlagenprüfbescheinigung verlangt werden dürfen, wenn nicht vorher in schriftlicher Form dem Fahrzeugbesitzer/Mietkunden mit Begründung einer Stellplatzordnung z. B. auf einem Privatgelände, ausgehändigt worden ist. Natürlich auch unter der Prämisse, dass keine Verbindlichkeit laut Gesetzgebung für den Kunden/Mieter gegeben ist. Sollten Sie allerdings ohne Prüfplakette, oder Prüfbescheinigung abgewiesen werden, lassen Sie sich bitte den Grund der Abweisung schriftlich aushändigen, um auch später dahingehend einen Rechtsbeistand mit der Wahrnehmung ihrer Interessen beauftragen zu können. Vor Reiseantritt sollte der Fahrzeugbesitzer bei einer gewünschten Anmietung, natürlich beim Campingplatz-Betreiber hinterfragen, ob er explizit auf eine Prüfbescheinigung mit Plakette bestanden wird und wenn ja, ihn auf die Gesetzeslage in Deutschland hinweisen. Gleiches gilt natürlich auch für die EU.

Sollten sich Fahrzeugbesitzer auch weiterhin unsicher fühlen, so sollten sie sich wieder einmal ihre Betriebserlaubnis und/oder ihre Bedienungsanleitung für das Fahrzeug und für ihre verbauten Gasanlagenbauteile, mit allen aufgeführten Geräten zur Hand nehmen. Man wird sich wundern, was ihnen der Hersteller des Fahrzeuges dort alles an Wissen/Erklärungen zum Nachschlagen hinterlegt hat. Natürlich sollte man bei Unsicherheiten auch diese kontaktieren und seine Fragen vortragen, sie werden mit absoluter Sicherheit von der Service-Zentrale Zielgerichtet beantwortet werden.

Aber natürlich steht allen Interessierten Fahrzeugbesitzern auf Nachfrage, auch der Bundesverband für Gasanlagentechnik e.V. (BFG), Herr Peter Ziegler, für Ihre Fragen unter 0643-4054 oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Wegen den allgemeinen Unstimmigkeiten in der Sache, hat der BFG es jetzt auch für notwendig erachtet, den zuständigen Ministerien von Bund und Ländern, sowie dazugehörigen Fachverbänden, über diese vorhandenen zum Teil irreführenden Praktiken bei Gasanlagenprüfungen und Prüfern mit gleicher Post informiert. Verbraucherschutz sieht nach Ansicht des BFG anders aus. Gleichzeitig, natürlich mit der Bitte verbunden, eine Stellungnahme zu diesen allgemein üblichen Praktiken abzugeben und wie diese eventuell in geordnete Bahnen gelenkt werden können. Mehr dazu auch auf weitere Geschehnisse in Punkto „Sicherheit von Gasanlagen“ und auch Gastanks und Flaschen finden sie auch auf der Internet-Seite des BFG e.V. unter --> Link.

gez. Peter Ziegler


Ja und jetzt?
Das ist ja der Hammer, so verdienen die Prüforganisationen ungerechtfertigt jede Menge Geld !

RETourer am 11 Mär 2018 08:04:25

Schaut doch mal in die Bedienungsanleitung eurer Heizung.
Die Bedienungsanleitung ist Bestandteil der Typgenehmigung.
Wenn dort eine Dichtheitsprüfung vorgeschrieben ist, muss diese auch gemacht und nachgewiesen werden.

Per Erlass Nr. 6 zu §41a StVZO hat der Verordnungsgeber geregelt, wie die Gasanlage zu Heizzwecken zu behandeln ist.
Je nach Genehmigung der Heizung sind entweder die komplette Gasanlage oder aber die Gasanlage der Heizung zu prüfen.
Dieser Erlass ist auch heute noch gültig.

Wer jetzt wieder nach der Quelle fragt, muss sich leider Kostenpflichtig an den Kirschbaum-Verlag wenden. Den entprechenden Text darf ich aus rechtlichen Gründen hier nicht veröffentlichen.

Ulf_L am 11 Mär 2018 09:10:26

RETourer hat geschrieben:Schaut doch mal in die Bedienungsanleitung eurer Heizung.
Die Bedienungsanleitung ist Bestandteil der Typgenehmigung.
[...]


Hallo

Wo ist das denn geregelt ? Weder in den Fahrzeugpapieren, noch in der Konformitätserklärung gibt es den geringsten Hinweis auf die Gasanlage. Bitte nicht falsch verstehen, in der Bed.Anl. der Heitung steht schon klipp und klar drin, daß alle 2 Jahre zu prüfen ist, aber die Verknüpfung mit der HU kann ich nirgens sehen.

Gruß Ulf

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