Caravan
hubstuetzen

An alle mit eingebauten Gastankflaschen bestückten WoMo 1, 2, 3, 4, 5


TrendFahrer am 10 Mär 2018 11:35:58

Guten Tag zusammen,
heute morgen bekam ich einen freudigen Schreck über die Antwort auf meine Frage zwecks Einbau und Abnahme von Gastankflaschen an die "Gasfachfrau" Karin Nöfer.


Hier die kompetente Antwort:
Sie brauchen keine Abnahme mehr, lesen Sie dazu den Leserbrief vom --> Link
Auf der Seite sind noch mehr Veröffentlichungen zu diesem Thema.
und:
Bundesverband für
BFG e.V. - Weißerdstr. 23 - 65520 Bad Camberg
Leserbrief !
Thema: Flüssiggasversorgung in Wohnmobilen:
Tanken oder Tauschen?
k e.V.
Der Verbraucherschutzverband für Alternative Kraftstoffe und Antriebe
BFG e.V. Weißerdstr.23 65520 Bad Camberg Tel .: 06434 - 4055 Fax .: 06434 - 5540 Mob.:0171 -7432544
Bad Camberg 09.Mä rz 2Ot8


Sehr geehrte Damen und Herren,
zu lhrem Bericht im Heft Flüssiggas L/2O18 kann der Bundesverband für Gasanlagentechnik e.V., wie folgt Stellungnahme beziehen.
Die Fa. ALUGAS Technologies GmbH in D-55566 Bad Sobernheim, hat uns vor längerer Zeit einen Tank-Kit mit der Tankflasche ALUGAS Travelmate 11-1 {11kS Tankflasche} und die ALUGAS Travelmate 1A-L $akgTankflasche nebst Anbauteilen und Bedienungsanleitung in Landesprache (Deutsch) zur Verfügung gestellt. Der Auftrag bestand darin, zu klären ob gewisse Behauptungen in Medien und Foren es handele sich bei dieser Anlage um eine nicht gesetzeskonforme und dürfe so nicht in Wohnwagen, Wohnmobilen und Freizeitfahrzeugen zur Verwendung kommen, bzw. verbaut werden. Als weiteres rechtfertige der Verbau dieser Tankflasche/n im Rahmen einer Hauptuntersuchung nach §29 SIVZO, die Verweigerung der Prüfplakette in Verbindung mit einer Mangelbeschreibung nach 8.4 Abs. 840. durch einen ,,Tech nischen Dienst".
Die erhobenen Vorwürfe wurden vom BFG e.V. zusammengetragen und dem Gesetzgeber vorgelegt. Dieses war das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)für die Bundesrepublik-Deutschland und das,,Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie und Verkehr" als oberste Landesbehörde, zuständig für die Überwachung und Kontrolle der,,Technischen Dienste" in Hessen, in Bezug auf Gasanlagenprüfungen unter Einbindung des § 29 StVZO.
Des Weiteren das ,,Hessische Ministerium für Soziales und lntegration", zuständig für Richtlinien und Verordnungen in Bezug auf Druckgeräte und Baugruppen usw. und die Zulassung auch unter Bezug auf die Betriebssicherheitsverordnung'
BFG e.V. Weißerdstr. 23 65520 Bad Camberg
Tel. 06434 - 4055 Fax 06434 - 5540 Mobil0171 -7432544
Kreissparkasse Limburg IBAN: DE 1 051 1 5001 80090970377 SWIFT-BIC: HELADEFl LIN/
Eingetragen beim Amtsgericht Limburg / Lahn Nr 1945

Fazit: Gasanlagenprüfungen sind seit dem Wegfall der Richtlinie 200U56/EG am 01.LL.2014 nicht mehr im Rahmen einer Hauptuntersuchung nach § 29 STVZO Pflicht, somit auch nicht mehr gesetzlich gefordert. Ein Mangel darf nicht auf einem Prüfbericht eingetragen werden. Dieses muss einem Prüfingenieur (Pi) oder aaSoP bekannt sein und danach hat er auch pflichtgemäß zu Handeln.
Nach Prüfung der 6enehmigungsunterlagen für die Gastankflaschen und den dazugehörenden Anbauteilen in Verbindung, mit der dazu mitgelieferten Betriebsanleitung, Einbauanleitung und weiterer Dokumenten ist der Einbau mit Benutzung dieser Flaschen nicht durch das Ministerium zu beanstanden. Auch steht nach Aussage des Ministeriums einer Betankung an LPG-FIüssiggastankstellen nichts im Wege.
Man ist sich auf Grund einiger Falschaussagen zur Betankung an Flüssiggastankstellen einig, dass im Wiederholungsfall einer weiteren Verweigerung einer Betankung eine Musterklage bei Gericht eingereicht werden sollte. Diese Musterklage würde selbstverständlich der BFG e.V. beratend unterstützen.
ln der Hoffnung nun etwes Klarheit in diese Geschichte gebracht zu haben, bedanken wir uns für die Veröffentlichung als Leserbrief in lhrer Zeitschrift ,,Flüssiggas".

Mit freundlichen Grüßen
gez. Peter Ziegler
Vors. BFG e.V.



Freundlich grüßt
Karin Nöfer


Die Gasfachfrau
Karin Nöfer
In der Breitwies 16
56290 Mörsdorf
Tel.: 06762 9034066
Fax: 06762 9034067

leoline am 10 Mär 2018 11:52:50

Klasse, da hat man endlich mal was in der Hand. Ich werde mir das ausdrucken und ggf. einem Prüfer vorlegen, der meint, er könne das Fahrzeug so nicht mit einer Plakette bestücken (obwohl das bei uns ja noch eine Weile hin ist, unser neues FAhrzeug muß ja erst nach 3 Jahren zum TÜV :lach: ).
Aber natürlich ist das auch gut, wenn man mal LPG tanken will und einem das verweigert wird (ist uns allerdings noch nie passiert).

Trashy am 10 Mär 2018 14:49:25

Klasse.
Ist eigentlich nun der Füllanschluss außen Pflicht oder darf ich auch die Klappe aufmachen und die Flasche direkt betanken??

Gast am 10 Mär 2018 15:36:22

Wenn man die verlinkten Texte gründlich genug liest, kommt man zu folgendem Statement :

Zitat:

Nach Prüfung der Genehmigungsunterlagen für die Gastankflaschen und den dazugehörenden Anbauteilen in Verbindung, mit der dazu mitgelieferten Betriebsanleitung, Einbauanleitung und weiterer Dokumenten ist der Einbau mit Benutzung dieser Flaschen nicht durch das Ministerium zu beanstanden. Auch steht nach Aussage des Ministeriums einer Betankung an LPG-Flüssiggastankstellen nichts im Wege.

Ende Zitat.

D.h. letztlich dass die (Tank) Flaschen korrekt (20g) also entsprechend einem Gastank eingebaut sein müssen.

Ein Sturm im Wasserglas, völlig nutzlos für uns Womobilisten.

Grüße, Alf

jochen-muc am 10 Mär 2018 15:50:51

KudlWackerl hat geschrieben:
D.h. letztlich dass die (Tank) Flaschen korrekt (20g) also entsprechend einem Gastank eingebaut sein müssen.
Ein Sturm im Wasserglas, völlig nutzlos für uns Womobilisten.
Grüße, Alf



Warum ?

1)

Diese Halterung z.B.



--> Link

ist lt, Beschreibung 20 G

und warum hilft einem dieser Satz nix ?

Gasanlagenprüfungen sind seit dem Wegfall der Richtlinie 200U56/EG am 01.LL.2014 nicht mehr im Rahmen einer Hauptuntersuchung nach § 29 STVZO Pflicht, somit auch nicht mehr gesetzlich gefordert. Ein Mangel darf nicht auf einem Prüfbericht eingetragen werden. Dieses muss einem Prüfingenieur (Pi) oder aaSoP bekannt sein und danach hat er auch pflichtgemäß zu Handeln.

Das widerlegt doch diese Behauptungen das man keinen TÜV bekommt wenn die Gasanlage einen Mangel hat, oder ?

Trashy am 10 Mär 2018 16:24:29

Die Halterung ist 20g. Reicht das? Im Grunde muss doch der Nachweis geführt werden das nicht nur die Halterung sondern die gesamte Befestigung 20g hält. Bei Alugas wären das rund 330 kg für die Wand des Gasfaches.
Aber das scheint ja zum Glück niemand zu prüfen.

Hochwaelder am 10 Mär 2018 21:20:34

Hallo ,
ich würde gerne unserem Mitglied "TrendFahrer" eine Positive Bewertung für seinen Beitrag bzw den Hinweis geben!
Leider darf ich es noch nicht. Habe selbst noch keine 10 plus Bewertungen.
Kann bitte jemand anders diese in für mich machen ?
Bitte

Danke

thomas56 am 10 Mär 2018 21:29:44

Hallo,

die Gasanlagenprüfung hat hier nichts mit der Gastankflasche zu tun! Wer seine Anlage nicht prüfen lassen will, braucht das vielleicht nicht?

villadsen am 10 Mär 2018 21:36:20

Hochwaelder hat geschrieben:Hallo ,
Kann bitte jemand anders diese in für mich machen ?
Bitte
Danke

Hiermit getan.
MfG
Thomas V.

Hochwaelder am 10 Mär 2018 22:23:30

Danke für die Hilfe Danke

horst-lehner am 11 Mär 2018 02:34:21

Leider hat der BFG e.V (und damit auch die Gasfachfrau) unrecht. Ich empfehle die Lektüre von Verordnung 2014/45/EU --> Link (bes. Punkt 6.1.3), die Deutschland fristgemäß bis 2017 in nationales Recht umgesetzt hat.

leoline am 11 Mär 2018 07:44:56

Trotzdem haben sowohl der BFG als auch die ausführenden Betriebe all relevanten Sicherheitsmaßnahmen eingehalten und so wird es wohl jetzt allgemein gehandhabt und mehr muß man als "Verbraucher" auch nicht wissen. Man kann sich darauf berufen und das wird auch (fast) einheitlich jetzt so gehandhabt. Europäisches REcht hin oder her, wie genau das in der Verordnung definiert wird, ist auch nicht klar. Ich habe jetzt mehrfache Anfragen (mündlich) hier bei drei Prüfstellen (Dekra, Küs) explizit nachgefragt, und die handhaben es genauso, wie von uns verlangt. Und das ist maßgeblich für mich. Und Bange machen gilt nicht :mrgreen: . Wenn man lange genug sucht, findet man in jeder Suppe ein Haar. Wir werden uns die Anlage auf jeden Fall wieder einbauen lassen, waren gestern nochmal auf der Messe und haben uns den neuesten Stand der Anlage angesehen, die wir auch wieder in Bautzen einbauen lassen werden.

TrendFahrer am 11 Mär 2018 07:48:23

Und noch ein Mail von der "Gasfachfrau"

Gasanlagenprüfungen bei Wohnmobilen

Klarstellung zum Thema: Gasanlagenprüfungen bei Wohnmobilen, Wohnwagen und Freizeitfahrzeugen.

Bad Camberg Januar 2018

Haben die Besitzer von Wohnmobilen, Wohnwagen oder Freizeitfahrzeugen sich immer aus Unwissenheit die Frage gestellt…, muss ich eigentlich für mein Fahrzeug z.B. bei einer Hauptuntersuchung (HU),meine werkseitig vom Fahrzeughersteller installierte Gasanlage mit Baugruppen einer Gasanlagenprüfung unterziehen lassen, ja oder nein, oder wer kann dazu überhaupt etwas verbindliches sagen?

Hier nun die Antworten im Einzelnen.

Der BFG e.V. sah sich genötigt, nach einer Befragung zu diesem Thema, welche wir im Jahr 2017 bei Fahrzeugbesitzern und Werkstätten durchgeführt haben, einmal dieser Frage ja oder nein nachzugehen. Zu 95% lautete die Antwort der befragten ja. Allerdings konnte dieses ja nicht von den Fahrzeugbesitzern, auf eine Rechtmäßigkeit durch den Gesetzgeber begründet werden. Es ist halt so, dass haben wir schon immer in der Vergangenheit bei unseren Fahrzeugen so gehalten, waren die allermeisten Antworten.

Die Antwort dazu ist allerdings ein klares NEIN. Der Gesetzgeber hat bis zum heutigen Tage, weder in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), noch an anderer Stelle in der Gesetzgebung, für diese Fahrzeuge eine verbindliche, von der Gesetzgebung vorgeschriebene turnusmäßige Gasanlagenprüfung vorgeschrieben. Dazu sollte man auch Wissen, dass bei einer Typgenehmigung eines Wohnmobiles oder Wohnwagens oder eines Freizeitfahrzeuges, ausgerüstet mit allen vom Hersteller serienmäßig verbauten Gasbauteilen, dazu gehören natürlich auch alle verbauten Geräte und Baugruppen, die Bestandteil einer solchen Typgenehmigung sind, solche Prüfungen dem Besitzer anzuzeigen wären. Eine solche Typgenehmigung stellt auf Beantragung des Herstellers in Deutschland, dass Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) aus. Ohne diese Typgenehmigung ist die Benutzung des Fahrzeuges im öffentlichen Raum (Straßenverkehr) sowieso nicht erlaubt.

Für Besitzer von Fahrzeugen gehört es natürlich auch zu ihren Pflichten, für die Verkehrssicherheit ihres Fahrzeuges sich persönlich, vor einem geplanten Fahrtantritt dessen zu versichern. Bei Auffälligkeiten am Fahrzeug, dieses fachmännisch zu beseitigen, beziehungsweise instand setzen zu lassen. Eine Prüfpflicht der verbauten Gasanlage durch „Technische Dienste“ oder vermeintlichen Personen, rund um Flüssiggas-Verbände, mit oder ohne Befähigungsnachweise, hat der Gesetzgeber bisher nicht in der StVZO angeordnet. Dieses gilt natürlich nicht für Fahrzeuge mit motorischem Antrieb, welche dem § 41a mit Anhang laut StVZO und einer Gasanlagen-Prüfpflicht (GAP) unterliegen. Diese Prüfungen dürfen nur von GSP und GAP berechtigten Personen und Werkstätten nach §41a, sowie beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) akkreditierten „Technischen Diensten“ vorgenommen werden.

Natürlich ist es jedem Besitzer eines Fahrzeuges erlaubt, eine Werkstatt seines Vertrauens damit zu beauftragen, nach dem technischen Zustand seines Fahrzeuges zu sehen, wenn er sich dazu selbst nicht in der Lage sieht. Natürlich gilt dieses auch, für seine vom Hersteller verbauten Gasbauteile unter Zuhilfenahme vom Hersteller mitgelieferten Unterlagen, in Form von Wartungsheften und Reparaturanleitungen zu tun. Nun aber Achtung, die Ausstellung von Prüfberichten oder das Anbringen von Aufklebern von irgendwelchen nichtsausagenden, in eigener Regie entworfenen Prüfplaketten, die nicht vom Gesetzgeber vorgegeben und im Gesetzblatt veröffentlicht sind, haben auf der Karosserie des Fahrzeuges auch für Behörden, wie der Polizei gegenüber keinerlei Aussagekraft, für eine intakte Gasanlage und deren Gesetzmäßigkeit, oder der Fahrzeugtechnik und haben auch dort in den meisten Fällen nichts verloren. Diese Aufkleber können vielleicht das Gewissen eines Fahrzeugbesitzers beruhigen, ändert aber nichts an der Tatsache, dass es sich in den meisten Fällen um Beutelschneiderei handelt, weil sie immer mit Kosten verbunden sind und es sich in vielen Fällen nur um eine Bereicherung durch die Ausführenden handelt. Der technische Zustand des Fahrzeuges und der Gasbauteile wird an anderen Stellen dokumentiert, wie zum Beispiel in einem Inspektionsheft, versehen mit Unterschrift und Stempel, der ausführenden Werkstatt laut den Vorgaben des Herstellers und unterliegen den einschlägigen Haftungsbedingungen des Ausführenden.

Untersuchungen an Fahrzeugen, von wem auch immer angeordnet und wo auch immer durchgeführt, dürfen natürlich bei Auftragserteilung des Fahrzeugbesitzers/Halters immer in Auftrag gegeben und ausgeführt werden. Dieses sei hier auch noch einmal ausdrücklich gesagt.

Aber auch sollte man Wissen, dass ein Prüfbericht und eine verklebte nichtamtliche Plakette meistens keine verwertbare Aussagekraft im Schadensfall bei Gericht hat. Also hinterfragen Sie als Fahrzeugbesitzer, natürlich auch im Interesse ihres Geldbeutels und aus haftungsrechtlichen Gründen im Nachhinein, ob es sich um eine vom Gesetzgeber festgelegte Überprüfung handelt. Wo diese Prüfungsrichtlinien festgelegt sind und welche Gebühren der Gesetzgeber hierfür in der StVZO (Durchführungsverordnung) vorgesehen hat und diesbezüglich auch so im Gesetzblatt veröffentlicht wurde. „Technische Dienste“ (Prüforganisation wie TÜV/DEKRA/FAKT/KÜS/GTÜ usw.) haben in ihren Räumlichkeiten, die Kosten für die Durchführung von gesetzlich angeordneten Prüfungen, wie eine z.B. Hauptuntersuchung (HU) oder eine Abgasuntersuchung (AU) und mehr, für den Kunden aufgelistet und in den Geschäftsräumen allgemein zugänglich ausgehängt. Nur dieses hat Gesetzeskraft und dies müssen auch ein Fahrzeugbesitzer und Prüforganisation verbindlich dokumentieren.

Auch sollte an dieser Stelle noch einmal klar gestellt werden, dass auf Grund von Gegebenheiten, Besitzer von Campingplätzen und anderen Stellplätzen für solche Fahrzeuge keine Gasanlagenprüfbescheinigung verlangt werden dürfen, wenn nicht vorher in schriftlicher Form dem Fahrzeugbesitzer/Mietkunden mit Begründung einer Stellplatzordnung z. B. auf einem Privatgelände, ausgehändigt worden ist. Natürlich auch unter der Prämisse, dass keine Verbindlichkeit laut Gesetzgebung für den Kunden/Mieter gegeben ist. Sollten Sie allerdings ohne Prüfplakette, oder Prüfbescheinigung abgewiesen werden, lassen Sie sich bitte den Grund der Abweisung schriftlich aushändigen, um auch später dahingehend einen Rechtsbeistand mit der Wahrnehmung ihrer Interessen beauftragen zu können. Vor Reiseantritt sollte der Fahrzeugbesitzer bei einer gewünschten Anmietung, natürlich beim Campingplatz-Betreiber hinterfragen, ob er explizit auf eine Prüfbescheinigung mit Plakette bestanden wird und wenn ja, ihn auf die Gesetzeslage in Deutschland hinweisen. Gleiches gilt natürlich auch für die EU.

Sollten sich Fahrzeugbesitzer auch weiterhin unsicher fühlen, so sollten sie sich wieder einmal ihre Betriebserlaubnis und/oder ihre Bedienungsanleitung für das Fahrzeug und für ihre verbauten Gasanlagenbauteile, mit allen aufgeführten Geräten zur Hand nehmen. Man wird sich wundern, was ihnen der Hersteller des Fahrzeuges dort alles an Wissen/Erklärungen zum Nachschlagen hinterlegt hat. Natürlich sollte man bei Unsicherheiten auch diese kontaktieren und seine Fragen vortragen, sie werden mit absoluter Sicherheit von der Service-Zentrale Zielgerichtet beantwortet werden.

Aber natürlich steht allen Interessierten Fahrzeugbesitzern auf Nachfrage, auch der Bundesverband für Gasanlagentechnik e.V. (BFG), Herr Peter Ziegler, für Ihre Fragen unter 0643-4054 oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Wegen den allgemeinen Unstimmigkeiten in der Sache, hat der BFG es jetzt auch für notwendig erachtet, den zuständigen Ministerien von Bund und Ländern, sowie dazugehörigen Fachverbänden, über diese vorhandenen zum Teil irreführenden Praktiken bei Gasanlagenprüfungen und Prüfern mit gleicher Post informiert. Verbraucherschutz sieht nach Ansicht des BFG anders aus. Gleichzeitig, natürlich mit der Bitte verbunden, eine Stellungnahme zu diesen allgemein üblichen Praktiken abzugeben und wie diese eventuell in geordnete Bahnen gelenkt werden können. Mehr dazu auch auf weitere Geschehnisse in Punkto „Sicherheit von Gasanlagen“ und auch Gastanks und Flaschen finden sie auch auf der Internet-Seite des BFG e.V. unter --> Link.

gez. Peter Ziegler


Ja und jetzt?
Das ist ja der Hammer, so verdienen die Prüforganisationen ungerechtfertigt jede Menge Geld !

RETourer am 11 Mär 2018 08:04:25

Schaut doch mal in die Bedienungsanleitung eurer Heizung.
Die Bedienungsanleitung ist Bestandteil der Typgenehmigung.
Wenn dort eine Dichtheitsprüfung vorgeschrieben ist, muss diese auch gemacht und nachgewiesen werden.

Per Erlass Nr. 6 zu §41a StVZO hat der Verordnungsgeber geregelt, wie die Gasanlage zu Heizzwecken zu behandeln ist.
Je nach Genehmigung der Heizung sind entweder die komplette Gasanlage oder aber die Gasanlage der Heizung zu prüfen.
Dieser Erlass ist auch heute noch gültig.

Wer jetzt wieder nach der Quelle fragt, muss sich leider Kostenpflichtig an den Kirschbaum-Verlag wenden. Den entprechenden Text darf ich aus rechtlichen Gründen hier nicht veröffentlichen.

Ulf_L am 11 Mär 2018 09:10:26

RETourer hat geschrieben:Schaut doch mal in die Bedienungsanleitung eurer Heizung.
Die Bedienungsanleitung ist Bestandteil der Typgenehmigung.
[...]


Hallo

Wo ist das denn geregelt ? Weder in den Fahrzeugpapieren, noch in der Konformitätserklärung gibt es den geringsten Hinweis auf die Gasanlage. Bitte nicht falsch verstehen, in der Bed.Anl. der Heitung steht schon klipp und klar drin, daß alle 2 Jahre zu prüfen ist, aber die Verknüpfung mit der HU kann ich nirgens sehen.

Gruß Ulf

RETourer am 11 Mär 2018 10:49:00

Ulf_L hat geschrieben:...
Weder in den Fahrzeugpapieren, noch in der Konformitätserklärung gibt es den geringsten Hinweis auf die Gasanlage. Bitte nicht falsch verstehen, in der Bed.Anl. der Heitung steht schon klipp und klar drin, daß alle 2 Jahre zu prüfen ist, aber die Verknüpfung mit der HU kann ich nirgens sehen...


Die Heizung muss eine Bauartgenehmigung (alt) bzw. eine EG-Typgenehmigung (neu) haben, damit sie in einem Kraftfahrzeug betrieben werden darf. Im Rahmen dieses Genehmigungsverfahren wird auch die Bedienungsanleitung geprüft und somit ist die Bedienungsanleitung Bestandteil der Zulassung, so wie Beispielsweise bei eine AHK.

Bei der HU wird die Verkehrssicherheit und die Vorschriftsmäßigkeit geprüft. Dazu gehört dann auch die Heizung (Zulassung, Abgasführung). Nach Erlass Nr. 6 zu §41a StVZO ist dann bei Heizungen, die mit Gas betrieben werden, die Gasanlage entweder Gesamt (bei Bauartgenehmigung) oder aber gemäß EG-Richtlinie (EG-Typgenehmigung) zu prüfen.

andwein am 11 Mär 2018 11:08:30

TrendFahrer hat geschrieben:....Die Fa. ALUGAS hat uns einen Tank-Kit mit der Tankflasche Travelmate 11-1 und Travelmate 1A-L nebst Anbauteilen und BDA zur Verfügung gestellt. Der Auftrag bestand darin, zu klären .. es handele sich bei dieser Anlage um eine nicht gesetzeskonforme und dürfe so nicht in Wohnmobilen etc zur Verwendung kommen, bzw. verbaut werden.

Dazu möchte ich gerne meine Meinung äußern:
Die haben eine Alutankflaschenanlage geprüft, die nicht in einem Womo eingebaut und an der keine Verbraucher angeschlossen waren!! Fazit: Die zur Verfügung gestellten Komponenten entsprechen den Vorschriften.
Nicht geprüft wurde:
1. Einbau und Befestigung der Gastankflaschen im Fahrzeug (also diese 20/8g Regelung (TÜV)
2. Dichteprüfung aller Womokomponenten und Leitungen (Gasprüfung nach G607()
3. Funktionsprüfung der Flammüberwachung aller Gasgeräte (Gasprüfung nach G607)
4. Altersprüfung von Schläuchen und Reglern (Gasprüfung nach G607)
Zumindest die Prüfungen unter Punkt 2-4 sind nach wie vor Pflicht, stehen in den Betriebsanleitungen der Gasgeräte

In meinen Augen ist die Darstellung der "Gasfachfrau" richtig aber leider unvollständig und bezieht sich auf bestimmte ausgesuchte Produkte der Fa. Alugas, die aber leider nicht näher definiert sind. Für andere Produkte gilt diese Überprüfung/Statement natürlich nicht.
Nur meine Meinung, Gruß Andreas

jamesbond008 am 11 Mär 2018 11:13:19

RETourer hat geschrieben:Bei der HU wird die Verkehrssicherheit und die Vorschriftsmäßigkeit geprüft. Dazu gehört dann auch die Heizung (Zulassung, Abgasführung). Nach Erlass Nr. 6 zu §41a StVZO ist dann bei Heizungen, die mit Gas betrieben werden, die Gasanlage entweder Gesamt (bei Bauartgenehmigung) oder aber gemäß EG-Richtlinie (EG-Typgenehmigung) zu prüfen.


Hallo,

da dreht sich die Geschichte wieder im Kreis.
In §41a StVZO ist das Procedere für Fahrzeuge, die in ihrem Antriebssystem Gas benötigen, geregelt.

Das trifft auf unsere Wohnmobile nicht zu.

Und selbst wenn man den Erlass zum § den Wohnmobilen doch zurechnet, ergibt sich daraus keine "komplette Gasanlagenprüfung", sondern nur eine TÜV-Prüfung der Heizung (mehr ist nicht erwähnt) ... wobei im Sinn der StVZO sicher keine Campingheizung gemeint wurde.

Grüße
james

edume am 11 Mär 2018 11:35:04

andwein hat geschrieben:1. Einbau und Befestigung der Gastankflaschen im Fahrzeug (also diese 20/8g Regelung (TÜV)

Man sollte vielleicht noch hinzufügen, dass es sowohl keine Regelung für die Befestigung von Tauschflaschen wie auch für Tankflaschen gibt!

Gruß
edume

lmcmike am 11 Mär 2018 11:38:55

Der § 41a StVZO bezieht sich nur auf Kfz. die Gasanlagen in ihrem Antriebssystem verwenden, hat also mit den hier erwähnten Tankflaschen etc. überhaupt nichts zu tun.

Die zitierten Unterlagen von der Gasfachfrau beziehen sich ausschließlich auf die HU (Hauptuntersuchung) nach § 29 StVZO. Das ist auch voll umfänglich wiedergegeben.

Die regelmäßige "Gasprüfung" bei unseren Wohnmobilen hat damit überhaupt nicht zu tun. Dabei wird aber u. a. der korrekte Einbau und die Dichtigkeit etc. geprüft.

Gruß
Mike

RETourer am 11 Mär 2018 11:44:18

lmcmike hat geschrieben:Der § 41a StVZO bezieht sich nur auf Kfz. die Gasanlagen in ihrem Antriebssystem verwenden, hat also mit den hier erwähnten Tankflaschen etc. überhaupt nichts zu tun.


Kauf dir die kommentierte StVZO des Kirschbaumverlags. Dann kannst du den Erlass, der sich auf die Gasanlagen in Wohnfahrzeugen bezieht, selbst nachlesen. Warum das BMVI den Erlass dem §41a StVZO zugeordnet hat, entzieht sich meiner Kenntnis.

geralds am 11 Mär 2018 14:05:21

RETourer hat geschrieben:Die Heizung muss eine Bauartgenehmigung (alt) bzw. eine EG-Typgenehmigung (neu) haben, damit sie in einem Kraftfahrzeug betrieben werden darf. Im Rahmen dieses Genehmigungsverfahren wird auch die Bedienungsanleitung geprüft und somit ist die Bedienungsanleitung Bestandteil der Zulassung....


Bei allen zitierten Vorschriften, die ich dazu gelesen habe, geht es um die Zulassung, also was muss beachtet werden, damit Druckbehälter / Heizungen eingebaut und betrieben werden dürfen. Dazu gehört auch die Bedienungsanleitung.
Aber auch bei allen Fahrzeugen gibt es eine Bedienungsanleitung die, nur als Beispiel, einen regelmäßigen Ölwechsel vorschreibt.
Niemand prüft jedoch ob ich das auch mache (außer der Werkstatt wenn es um Gewährleistung / Garantie geht).

RETourer hat geschrieben:Bei der HU wird die Verkehrssicherheit und die Vorschriftsmäßigkeit geprüft. Dazu gehört dann auch die Heizung (Zulassung, Abgasführung). Nach Erlass Nr. 6 zu §41a StVZO ist dann bei Heizungen, die mit Gas betrieben werden, die Gasanlage entweder Gesamt (bei Bauartgenehmigung) oder aber gemäß EG-Richtlinie (EG-Typgenehmigung) zu prüfen.


Auch mit diesem Satz verweist Du auf die Bauartgenehmigung bzw. EG-Typgenehmigung. Das betrifft nach meinem Verständnis den Hersteller.
Eine Bauartgenehmigung bzw. EG-Typgenehmigung ist doch eine einmalige Prüfung.

(Das ist doch genau das Thema, bei dem es auch um den Dieselskandal geht. Man kann laut den Verlautbarungen unserer Regierung nichts gegen die Autobauer unternehmen weil für die Fahrzeuge eine EG-Typgenehmigung vorliegt.)

D.h. der TÜV könnte / müsste danach den vorschriftsmäßigen Einbau und die verwendeten Bauteile prüfen.

Die Frage ist doch, kann/muss bei der HU auch die Gasprüfung (u.a. die Dichtigkeitsprüfung) vorhanden sein? Wenn das zu der HU gehört, müsste der Prüfer doch auch selbst, ähnlich wie bei dem Funktionstest der Bremsen, die Prüfung durchführen. Das wird jedoch, zumindest bei vielen Überwachungsstellen, nicht gemacht.

Ist in dem von Dir erwähnten Erlass Nr. 6 zu §41a StVZO die turnusmäßige 2-jährige Wiederholungsprüfung vorgeschrieben?

(Das ist das, was mich persönlich am meisten nervt, zuerst muss ich einen Werkstattbesuch machen um die Gasprüfung durchführen zu lassen und anschließend darf ich dann zur HU fahren. Ich habe bei uns in der Gegend noch keine Einrichtung gefunden, die beides macht.)

Gruß Gerald

wolfherm am 11 Mär 2018 14:12:04

Gerald,

ich habe immer beide Prüfungen in der Werkstatt durchführen lassen. Dort kommt die Prüforganisation für die HU hin.

Trashy am 11 Mär 2018 14:21:11

Hier steht was darüber

--> Link

Danach sind Betriebe berechtigt die Anlagen zu Prüfen und ein Prüfprotokoll zu erstellen und die Einhaltung der Vorschriften zu bescheinigen.

RichyG am 11 Mär 2018 14:37:44

Ich war ganz aktuell am vergangenen Freitag beim TÜV. Den Prüfer hat die Gasanlage gar nicht interessiert. Er wollte auch kein Prüfprotokoll sehen.

geralds am 11 Mär 2018 14:43:40

Hallo Trashy,

das bezieht sich meiner Meinung auf Fahrzeuge die mit Gas angetrieben werden.

Gruß Gerald

RETourer am 11 Mär 2018 15:12:16

geralds hat geschrieben:Aber auch bei allen Fahrzeugen gibt es eine Bedienungsanleitung die, nur als Beispiel, einen regelmäßigen Ölwechsel vorschreibt.
Niemand prüft jedoch ob ich das auch mache (außer der Werkstatt wenn es um Gewährleistung / Garantie geht).


Die Heizung ist ein sicherheitsrelevantes Bauteil, dass während der Fahrt die Insassen und den Fahrzeugführer gefährden und zu einer Gefahr für den Verkehr werden kann.

geralds hat geschrieben:Auch mit diesem Satz verweist Du auf die Bauartgenehmigung bzw. EG-Typgenehmigung. Das betrifft nach meinem Verständnis den Hersteller.
Eine Bauartgenehmigung bzw. EG-Typgenehmigung ist doch eine einmalige Prüfung.


Stimmt, die Bauartgenehmigung bzw. EG-Typprüfung ist eine einmalige Prüfung für die grundsätzliche Zulassung.
Aber bei der Hauptuntersuchung muss geprüft werden, ob die verbaute Heizung eine entsprechende Zulassung hat.
Und so, wie das Erstzulassungsdatum des Fahrzeugs, für die verschiedenen Vorschriften relevant ist, so ist auch die Zulassung der Heizung für die geforderte Prüfung relevant. Hat die Heizung noch eine nationale Bauartgenehmigung ist die Gasprüfung der gesamten Anlage erforderlich. Hat die Heizung eine EG-Typgenehmigung ist die Heizung sowie Gasanlage nach den Vorgaben der EG-Richtlinie zu prüfen.

geralds hat geschrieben:Die Frage ist doch, kann/muss bei der HU auch die Gasprüfung (u.a. die Dichtigkeitsprüfung) vorhanden sein? Wenn das zu der HU gehört, müsste der Prüfer doch auch selbst, ähnlich wie bei dem Funktionstest der Bremsen, die Prüfung durchführen. Das wird jedoch, zumindest bei vielen Überwachungsstellen, nicht gemacht.


Die notwendigen Werkzeuge für die Gasprüfung sind für Prüfstellen und Überwachungsorganisationen nicht vorgeschrieben. Der Verordnungsgeber hält das nicht für notwendig, da es genügend Stellen gibt, die diese Dienstleistung anbieten.
An den meisten Technischen Prüfstellen sollte eine Gasprüfung möglich sein. Zumindest von den drei großen TÜV's weis ich das.

geralds hat geschrieben:Ist in dem von Dir erwähnten Erlass Nr. 6 zu §41a StVZO die turnusmäßige 2-jährige Wiederholungsprüfung vorgeschrieben?


Ja und nein. Für Fahrzeuge mit einer Heizung mit nationaler Bauartgenehmigung ist die Wiederholungsprüfung vorgeschrieben. Für Fahrzeuge mit einer Heizung mit EG-Typgenehmigung ist eine Teilprüfung der Anlage vorgeschrieben. Da hier aber letztlich nur noch die Zündsicherungen der restlichen Gasgeräte fehlt macht auch hier eine Wiederholungprüfung Sinn.

Inselmann am 11 Mär 2018 15:18:03

Mich wundert das immer wieder.
Anstatt sich zu freuen das man etwas von der Überregulierung und Abzocke los ist, wird akribisch zwischen den Zeilen gelesen um was zu finden damit alles so bleibt wie es ist!

Man sollte alle Prüfstellen anschreiben und das Geld für die nicht berechtigten Gasprüfungen zurückverlangen!

Gast am 11 Mär 2018 15:30:13

Wieder mal ein Thread, In welchem die "Gasfachfrau" zu lasten der gläubigen Verbraucher halbseidene Versprechen unter das Publikum streut.

Mir kommt dieses immer wieder aufpopende Thema mittlerweile seltsam vor.

Wie "Andwein" immer so schön schreibt: Nur meine Meinung!

Grüße, Alf

jamesbond008 am 11 Mär 2018 17:29:46

RETourer hat geschrieben:Ja und nein. Für Fahrzeuge mit einer Heizung mit nationaler Bauartgenehmigung ist die Wiederholungsprüfung vorgeschrieben. Für Fahrzeuge mit einer Heizung mit EG-Typgenehmigung ist eine Teilprüfung der Anlage vorgeschrieben. .............der restlichen Gasgeräte fehlt macht auch hier eine Wiederholungprüfung Sinn.


Hallo,

das ist aber ein vollkommen neues Argument ..... deutsche Truma braucht TÜV, ausländische Truma nicht :lol:

Die Frage, gerade für einen Juristen, ist aber nicht der "Sinn der Wiederholungsprüfung", sondern die gesetzliche Grundlage.
Diese konnte, bis auf einen vagen Hinweis auf einen versteckten Erlass des BMVI, nirgends erbracht werden

Grüße
james

geralds am 11 Mär 2018 18:09:58

Danke Daniela,

leider hat die Gasprüfung weder der TÜV, zu dem ich immer gefahren bin, noch mein Fiat-Händler gemacht.
Ich bin daher immer zu einem Camping-Fachgeschäft mit angeschlossener Werkstatt gefahren.

Da muss ich mal "rum telefonieren" ob es einen TÜV oder Dekra hier in der Gegend gibt, der HU und Gasprüfung macht.

Mal eine ganz andere Frage, auch wenn sie hier nicht ganz passt.
Ich möchte, da die nächste HU im Juli fällig ist und der Zeitpunkt mir bei der Urlaubsplanung nicht gerade passt,
die HU (mit Gasprüfung) gerne auf April vorziehen.
Ist das ohne weiteres ohne Nachteile möglich?

Gruß Gerald

RETourer am 11 Mär 2018 18:13:15

geralds hat geschrieben:Ich möchte, da die nächste HU im Juli fällig ist und der Zeitpunkt mir bei der Urlaubsplanung nicht gerade passt,
die HU (mit Gasprüfung) gerne auf April vorziehen.
Ist das ohne weiteres ohne Nachteile möglich?

Gruß Gerald


Ja, vorziehen ist kein Problem.

geralds am 11 Mär 2018 19:18:44

KudlWackerl hat geschrieben:Wieder mal ein Thread, In welchem die "Gasfachfrau" zu lasten der gläubigen Verbraucher halbseidene Versprechen unter das Publikum streut.

Mir kommt dieses immer wieder aufpopende Thema mittlerweile seltsam vor.

Wie "Andwein" immer so schön schreibt: Nur meine Meinung!

Grüße, Alf



Hallo Alf,

ich sehe das Thema etwas differenzierter. Die Lieferanten von Druckbehältern (mal absichtlich allgemein gehalten), können doch nur die Zulässigkeit ihrer Druckbehälter und deren Befestigung im Gaskasten zertifizieren lassen.
Dass in Deutschland jetzt noch nationale Vorschriften wie die Verrohrung zwischen Druckbehälter und Regler und die Befestigung 20g/8g dazukommt, dafür kann eine Firma, die die Druckbehälter und sonstigen Anbauteile (wie Regler, Befestigungsbänder, usw.) liefert, sich doch nicht zertifizieren lassen.

Das ist doch bei jedem Womo individuell zu lösen. (In den Niederlanden ist z.B. die Verrohrung und ich glaube auch die Befestigung 20g/8g nicht vorgeschrieben. Die verbauen noch Schläuche zwischen Flasche und Regler.)

Auch bei Truma hört die Verantwortung am Gasanschluss und den Befestigungsmöglichkeiten der Heizung auf. Entsprechend bei Druckbehältern an deren Gasanschluss und deren Befestigung.

Ich meine jedoch gelesen zu haben, dass die "Gasfachfrau" auf Wunsch den Einbau inkl. Verrohrung und 20g/8g Befestigung vornimmt.
Auch die wiederkehrende Prüfung im Rahmen der HU scheint ja eine nationale Richtlinie zu sein und nicht EU-weit zu gelten.

Interessant wäre noch eine eindeutige Aussage ob in D das (selbst) Betanken mit LPG erlaubt ist, wenn alle Vorschriften, den Tank / die Tankflasche inklusive den Einbau betreffend, eingehalten worden sind.
Auch dafür gibt es ja anscheinend keine einheitliche Regelung in der EU.

Gruß Gerald

Gast am 11 Mär 2018 20:09:53

Gerald,

Das sehe ich genauso. Aber lese mal den Te. Da bekommt ein deutscher Womobilist eine verwirrende Mail und glaubt nun, auf der sicheren Seite zu sein. Sonst hätte er das hier ja nicht eingestellt.

Und sofort bricht ein Jubel los, weil diejenigen welche (vermutlich) bisher halblegal (?) die Tankflaschen betreiben, Licht am Ende des furchterregenden Tunnels sehen.

Meiner MEINUNG nach ist das unseriös.

Die sofort erteilte Minusbewertung in meiner vorstehenden Wortmeldung zeigt es. Bei diesem Thema sind anscheinend manche Betroffene nicht mehr zu rationalen Überlegungen fähig.

Grüße, Alf

villadsen am 11 Mär 2018 21:06:04

KudlWackerl hat geschrieben:Die sofort erteilte Minusbewertung in meiner vorstehenden Wortmeldung zeigt es. Bei diesem Thema sind anscheinend manche Betroffene nicht mehr zu rationalen Überlegungen fähig.
Grüße, Alf

Ich würde eher sagen dass es mit solche unbegründete Aussagen zu tuen haben
KudlWackerl hat geschrieben:In welchem die "Gasfachfrau" zu lasten der gläubigen Verbraucher halbseidene Versprechen unter das Publikum streut.

Ich z.B. habe meine Gastankflaschen in Holland gekauft. Habe nie etwas mit der Gasfachfrau zu tuen gehabt und fühle mich von niemanden betrogen. Ich habe den kauf nie bereut, und wenn es sein muss dann nehme ich die Flaschen einmal jedes zweite Jahr raus und fahre dann mit eine Tauschflasche zur TüV weil die Gastankflaschen werde ich nicht freiwillig aufgeben. Ich weiss dass du das kaum glauben kann, aber so ist es halt.
MfG
Thomas V.
NB: Von mir kommt die Negative Bewertung nicht. Verstehen kann ich sie aber dennoch.

msfox am 11 Mär 2018 22:30:45

geralds hat geschrieben:Aber auch bei allen Fahrzeugen gibt es eine Bedienungsanleitung die, nur als Beispiel, einen regelmäßigen Ölwechsel vorschreibt.
Niemand prüft jedoch ob ich das auch mache (außer der Werkstatt wenn es um Gewährleistung / Garantie geht).

RETourer hat geschrieben:Die Heizung ist ein sicherheitsrelevantes Bauteil, dass während der Fahrt die Insassen und den Fahrzeugführer gefährden und zu einer Gefahr für den Verkehr werden kann.

Was hat das Thema jetzt mit der Heizung tun?
Ich dachte es geht um Gastankflaschen...

geralds am 11 Mär 2018 23:58:06

Hallo msfox,

der TE hat folgendes zitiert (erster Beitrag):

TrendFahrer hat geschrieben:Fazit: Gasanlagenprüfungen sind seit dem Wegfall der Richtlinie 200U56/EG am 01.LL.2014 nicht mehr im Rahmen einer Hauptuntersuchung nach § 29 STVZO Pflicht, somit auch nicht mehr gesetzlich gefordert. Ein Mangel darf nicht auf einem Prüfbericht eingetragen werden. Dieses muss einem Prüfingenieur (Pi) oder aaSoP bekannt sein und danach hat er auch pflichtgemäß zu Handeln.


D.h. es ging um die Frage ob dieses Zitat richtig ist oder ob im Rahmen der HU noch immer eine Gasprüfung notwendig ist.
U.a. auch um die Frage welche Bedeutung in diesem Zusammenhang die Betriebsanleitung hat.

Beispiel aus meiner BA:



Gruß Gerald

msfox am 12 Mär 2018 11:02:48

da steht aber auch nix mit Heizung.

xbmcg am 12 Mär 2018 11:10:32

Bei der Dekra wurde die TÜV Prüfung verweigert, weil das Gas-Bapperl nicht aktuell ist.

Da seine Abdrückpumpe defekt war, konnte der DEKRA Prüfingenieur die Prüfung nicht selbst
vornehmen. Ich mußte vom Hof zu einem Gassachverständigen, der mir ein neues Bapperl
ausgestellt hat und habe dann meine TÜV Plakette bekommen.

Scheint sich nicht überall herumgesprochen zu haben, dass TÜV und GAS nicht zusammenhängen...

bernie8 am 12 Mär 2018 12:02:14

Hallo,

Ich nehme mal folgenden Satz aus der email von der Gasfachfrau:

Aber auch sollte man Wissen, dass ein Prüfbericht und eine verklebte nichtamtliche Plakette meistens keine verwertbare Aussagekraft im Schadensfall bei Gericht hat.


Das ist völliger Unsinn und meiner Meinung nach einer der Kernpunkte der Diskussion.
Eine Prüfung einer anerkannten Organisation mit Bericht / Prüfplakette etc. ist sehr wohl gerichtlich relevant und (glaubt es mir, ich habe damit täglich zu tun) wird auch vor Gericht herangezogen. Mit "amtlich" (im Sinne von gesetzlich vorgeschrieben) hat das gar nichts zu tun.

Lässt Du deine Anlage nicht prüfen bist "DU" selbst verantwortlich und wirst auch bei gerichtlichem Streit dafür belangt!
Viel Spaß, wenn der Campingplatz brennt und man kann dir nachweisen, das deine Gasanlage nicht in Ordnung war.

Ich unterschreibe hier täglich serienweise Sicherheitsprüfberichte. Wenn Du von mir einen HU- Bericht haben wolltest ohne Prüfung der Gasanlage, dann stünde da vorne drauf: "Achtung! Diese Abnahme beinhaltet nicht die sicherheitstechnische Prüfung der Gasanlage!"

Was mich an der Diskussion stört ist, das es hier Leute gibt die scheinbar kein Interesse an der Sicherheit ihres Fahrzeuges haben, nur um ein paar Euro zu sparen.
Daraus die Frage: "Wenn es denn keine Gasprüfung im Zusammenhang mit der HU mehr gibt, fahrt ihr dann 20 Jahre durch die Gegend, ohne den Zustand eurer Anlage zu kennen ?"

Gast am 12 Mär 2018 12:09:56

bernie8 hat geschrieben:...
Was mich an der Diskussion stört ist, dass es hier Leute gibt die scheinbar kein Interesse an der Sicherheit ihres Fahrzeuges haben, nur um ein paar Euro zu sparen.
Daraus die Frage: "Wenn es denn keine Gasprüfung im Zusammenhang mit der HU mehr gibt, fahrt ihr dann 20 Jahre durch die Gegend, ohne den Zustand eurer Anlage zu kennen ?"


Halte ich auch für sehr bedenklich!

Grüße, Alf

P.S. auch das ist nur eine MEINUNGS-Äusserung.

geralds am 12 Mär 2018 13:25:45

Hallo Bernie,

ich denke mal positiv und sage den meisten geht es nicht um die "paar Euro" für die Gasprüfung.
Vielen geht es um ihre Gastankflaschen.

Technisch ist es doch auch nicht einzusehen, dass Tauschflaschen mit einem Textilband befestigt werden und mittels Schlauch an den Regler angeschlossen werden; wohingegen Gastankflaschen mittels Stahlbändern befestigt werden müssen die eine Verbindung zur Karosserie haben müssen, die 20g/8g aushält und mit Rohren statt mit Schläuchen mit dem Regler verbunden werden müssen. Gerade die Befestigung 20g/8g ist doch bei vielen Gaskästen kaum oder nur schwer machbar. Dazu die Unsicherheit, darf ich LPG selbst an einer Tankstelle tanken? Worin besteht der Unterschied ob ich Gas in einen Tank für den Antrieb fülle oder meine Gastankflaschen über einen Außenanschluss betanke?

Also ich kann das "erhöhte" Risiko von Gastankflaschen gegenüber Tauschflaschen nicht erkennen.
Scheinbar sehen das auch andere Nationen in der EU auch so und legen die EU-Richtlinien entsprechend aus.
Meine persönliche Meinung dazu ist, dass sich hier Lobbyverbände in D durchgesetzt haben, um ihre Pfründe zu sichern.
Dazu kommt noch eine Rechts- / Vorschriftenlage, dass selbst Fachleute zu unterschiedlichen Aussagen / Interpretationen kommen.

Auf dem CP stehe ich dann und mein Nachbar aus GB oder den Niederlanden hat dann seine Gastankflaschen mittels Schläuchen angeschlossen oder neben einem Schweizer, dessen Gasanlage noch keiner Wiederholungsprüfung unterzogen wurde. (Die müssen das, wie ich gehört habe, nicht machen.)

Gruß Gerald

bernie8 am 12 Mär 2018 14:24:30

Hallo Gerald,

jetzt drehen wir uns aber ein wenig im Kreis.
Aus dem Posting des TE geht zwar hervor, dass die Gasprüfung evtl. nicht gesetzlich vorgeschrieben ist,
nicht aber, dass man jetzt Tankflaschen nach belieben installieren kann.
Wenn man dir im Schadensfalle nachweist, dass deine Tankflaschen nicht nach den anerkannten Regeln
der Technik (und nochmal: hat mit gesetzlich vorgeschrieben nix zu tun) installiert waren hast Du ein Problem.

Was bringt es wenn du dem Prüfer bei der HU erzählst, das die Gasprüfung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist,
er dir dann aber keinen Aufkleber hinten drauf macht? Er ist gesetzlich nicht verpflichtet dir ohne Gasprüfung
einen positiven Bericht zu erstellen, sprich du kannst ihn nicht dazu zwingen.

Zweitens, was nützt es wenn das Betanken von Flaschen an der Tanke nicht gesetzlich verboten ist, der Pächter
es dir aber nicht erlaubt? Auch den kannst du nicht zwingen.

Scout am 12 Mär 2018 16:33:00

Die Diskussion zu dem Thema wird langsam zu einer Posse.

Es ist doch keine Frage der Technik sondern der Regeln, die für verschiedene Bereiche gelten. So langsam könnte man das erkennen.
Man kann darüber diskutieren, schimpfen, über die Verbände herziehen. Meistens trifft man eh die Falschen.
Pauschale Rundumschläge sind halt einfacher, als sich mit dem Zusammenspiel verschiedener Regel und Technik zu befassen.
Die Probleme habt ihr doch Tankflaschenfirmen zu verdanken. In den Diskussionen hier stellt ihr alles in Zweifel, Regeln wie Technik. Warum habt ihr das nicht genauso hartnäckig beim Kauf den Firmen gegenüber gemacht? Da habt ihr euch doch kommentarlos mit falschen Versprechungen über den Tisch ziehen lassen. Aber jetzt für solche Versäumnisse andere verantwortlich machen.

Genauso diese ätzende und sinnfreie Diskussion über HU und Gasprüfung.
Ich lasse meine Gasanlage nicht prüfen weil es für die HU erforderlich ist, sondern weil ich eine sichere Gasanlage haben möchte. Früher war das gelbe Gasheft während er HU in einer Tasche im Womo, heute liegt es zur HU sichtbar auf der Ablage. Wo ist da der Unterschied, der solche sinnlose Diskussionen rechtfertigen könnte?

Gruß
Scout

edume am 12 Mär 2018 16:46:31

Hallo,

wenn ich die vielen Meinungen von Experten in den unterschiedlichsten Foren verfolge und Regeln von verschiedenen Interessen-Verbänden, usw. zugrunde lege, gibt es für mich keine eindeutige Aussage, welche die Befestigungsart von Tankflaschen, aber auch Tauschflaschen anbelangt. Auch bei der 2-jährigen Prüfung wird es sowohl vom TÜV wie auch von Gas-Sachverständigen unterschiedlich gehandhabt – in vielen Foren nachlesbar.

Damit kann ich auch nicht erkennen, was die derzeitigen anerkannten Regeln der Technik oder sonstigen Verordnungen oder was auch immer für die Befestigungsart und Gebrauch von Tankflaschen sind.
Solange dieses nicht eindeutig feststeht, werde ich weiterhin meine Tauschflasche wie auch meine Tankflasche mit textilen Bändern befestigen und auch so in den zweijährigen Prüfungen abnehmen lassen - wurde bei mir vor kurzem problemlos durchgeführt.

Im Übrigen bin ich noch nie an einer Tankstelle beim Gas-Tanken abgewiesen worden!

Darüber hinaus Horrorvorstellungen von einem brennenden Campingplatz oder 20 Jahre ohne Prüfung der Gasanlage zu verbreiten, halte ich nicht gerade für sehr zielführend.

Gruß
edume

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