Zusatzluftfeder
luftfederung

Ladebooster in EURO 6 Fahrzeug 1, 2, 3


sephora222 am 14 Mär 2018 08:10:32

hallo zusammen,

meine Frage an die Profis: Ist es möglich einen Ladebooster in ein EURO 6 Fahrzeug einzubauen, ohne elektrische Probleme zu bekommen?

Wir spielen mit dem Gedanken uns ein neues gebrauchtes EURO 6 Wohnmobil (Hersteller wissen wir noch nicht) zuzulegen.

Ich lese immer wieder, dass der Einbau eines Ladeboosters bei einem EURO 6 Fahrzeug zu elektrischen Problemen führen kann.

Hat hier jemand diesbezüglich Erfahrungen?

Liebe Grüße
Sephora

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

dombolino am 14 Mär 2018 08:26:59

Hallo Sephora,

das kann man bestimmt nicht pauschal beantworten.
Es gibt soviele Möglichkeiten an Fahrzeugen, Boostern, Einbauorten und Anschlussfehlern.

Ich hab den Schaudt WA121525 spiessig und stur gem. Bedienungsanleitung an meinen EBL angeschlossen und der macht das was er machen soll.

Er versorgt meine Wohnraum BC Batterie mit 14,7V, und das ohne elektr. Probleme an meinem Euro6.

Ich bin zufrieden.

Gruß dombolino

sephora222 am 14 Mär 2018 08:45:29

Glaubst du denn, dass man einen Ladebooster bedenkenlos einbauen kann?

Werden dadurch nicht die Abgaswerte beeinflusst? Und kann es dadurch nicht zu Problemen mit den Behörden kommen?

Z,B. Wenn ich nach Österreich fahre und die feststellen sollten, dass die Abgaswerte nicht eingehalten wurden?

Gast am 14 Mär 2018 08:52:30

sephora222 hat geschrieben:Glaubst du denn
...
Wenn ich nach Österreich fahre und die feststellen sollten, dass die Abgaswerte nicht eingehalten wurden?


Mach dir mal keine Sorgen, Die Abgaswerte werden auch ohne Booster nicht eingehalten.

Du kannst den Booster bedenkenlos einbauen.

Grüße, Alf

Sprintertraum am 14 Mär 2018 08:53:56

Guten Morgen

Kann meinem Vorredner nur bestätigen. Wenn man von Elektrik Ahnung hat und sich an die Einbauanleitung hält, wird alles gut.
Auch den WA 121525 von Schaubt kann ich empfehlen. Auch hat Schaubt einen sehr guten tel. Service bei Fragen oder Problemen. Vor dem Kauf und Einbau kann man sich bei Schaubt alles wie Schaltpläne und Einbau Empfehlungen ansehen.

Es gibt sicherlich auch noch andere Ladebooster, die dann mehr leisten aber auch teurer sind.

Viele Werkstätten weigern sich aber irgendwelche Ladebooster einzubauen. Suche dir daher, wenn nicht selber, eine Werkstatt mit Erfahrung und deines Vertrauen. ;D

Helmchen am 14 Mär 2018 09:56:07

Z.B. beim Sprinter Euro 6 ist ein Ladebooster sogar erforderlich, weil sonst bei Abschaltung der Lima während der Fahrt, die Bordbatterie nicht geladen wird und sogar der Kühlschrank diese im 12-Volt-Betrieb leerziehen kann.

Hier --> Link kannst Du viel zum Thema lesen.

willi_chic am 14 Mär 2018 09:58:44

die gängigen Booster sind vom Typ A2B (alternator to battery), und die tun sich schwer mit Euro6, wenn bei voller Starterbatterie die Lima weggeregelt wird

Abhilfe kann da ein Booster vom Typ B2B (battery to battery) bringen, der hängt primärseitig nämlich an der Starterbatterie. Weil der Booster dauernd versucht diese zu entladen, wird die Lima gezwungen dauernd nachzuladen. Gibts z.B bei Sterling (sterling-powershop.de/de/b2b-batterie-batterie-lader.html) bis 70A

allerdings hat die Sache einen Haken: üblicherweise werden Booster mit einem dicken Kabel direkt mit der Bordbatterie verbunden, und damit besteht eine zweite Verbindung Lima-> Bordbatterie, nämlich über das Verteilermodul bzw das Trennrelais, das über D+ bei "Motor an" Starter- und Bordbatterie miteinander verbindet. Durch den Booster ist die Spannung an der Bordbatterie höher als an der Starterbatterie, und über das Trennrelais fließt jetzt Strom zurück in die Starterbatterie,es wird quasi "im Kreis geladen". Deshalb ist es erforderlich die Verschaltung im EBL zu ändern

grüße klaus

Tinduck am 14 Mär 2018 13:27:29

... ob der Booster an der Lima oder an der Starterbatterie hängt, dürfte völlig Latte sein, da Lima und Starterbatterie elektrisch dauerverbunden sind... wenn die Lima in einem Euro6-Fahrzeug abregelt, wird von einem (dummen) Booster auch bei Anschluss an die Lima die Starterbatterie leergesaugt, wenn man keine zusätzlichen Massnahmen trifft.
Schlaue Booster überwachen die Spannung auf der Primärseite und regeln dann runter oder ab, wenn die Lima nix mehr liefert und die Spannung der Starterbatterie zu sehr absackt. Aber dann sollte selbst bei Euro6-Fahrzeugen die Lima auch wieder Saft liefern, weil die auch spannungsgesteurt ist.

Insofern ist A2B oder B2B ziemlich egal.

Die Sache mit dem Trennrelais stimmt natürlich, das muss quasi stillgelegt werden (in offenem Zustand).

bis denn,

Uwe

IchBinsWieder am 14 Mär 2018 13:48:50

Bei A2B sind die Lima und Starter nicht dauerhaft verbunden. Beide Batterien, also Starter- und Aufbaubatterie sitzen hinter dem Gerät.
Bei B2B hängt das Gerät zwischen Starter- und Aufbaubatterie. Das ist der Unterschied zwischen den beiden Systemen.

Zumindest beim Ducato ist die Nutzung eines A2B nicht mehr möglich, da der CAN-Bus sonst eine Fehlermeldung gibt.
Das wird bei Euro-6 sicherlich nicht anders sein, egal welches Chassis.

Ergo, es geht nur B2B.

Das Trennrelais würde ich nicht anfassen.
Einfacher ist es die alte Leitung durch ein D+ gesteuertes Relais zu trennen sobald der Motor gestartet wird.
Hat den Vorteil, dass die Leitung bei ausgeschalteter Zündung und angeschlossenem Landstrom noch zur Ladung der Starterbatterie durch den EBL genutzt werden kann.

andwein am 14 Mär 2018 14:52:10

IchBinsWieder hat geschrieben:Bei A2B sind die Lima und Starter nicht dauerhaft verbunden. Beide Batterien, also Starter- und Aufbaubatterie sitzen hinter dem Gerät. Zumindest beim Ducato ist die Nutzung eines A2B nicht mehr möglich, da der CAN-Bus sonst eine Fehlermeldung gibt.

Ergänzung: Das gleiche gilt für das Ford Transit/Tourneo Chassis Bj 2007-2013
Fazit A2B sind bei den heutigen Transporterchassis (ca. ab BJ 2010 nicht mehr einsetzbar, da CAN-Bus Überwachung)
Gruß Andreas

Sprintertraum am 14 Mär 2018 21:13:01

Tinduck hat geschrieben:... Die Sache mit dem Trennrelais stimmt natürlich, das muss quasi stillgelegt werden (in offenem Zustand).


Genau, sehr richtig !! Dann funzen auch die "B to B" Ladebooster sehr gut.
Stilllegen ist einfacher als man denkt. Beim MB Sprinter braucht man nur das Signal D+ abklemmen. Schon erledigt. Und beim eventuellen Rückbau ist alles easy.

Gruss

IchBinsWieder am 15 Mär 2018 01:23:14

andwein hat geschrieben:Ergänzung: Das gleiche gilt für das Ford Transit/Tourneo Chassis Bj 2007-2013
Fazit A2B sind bei den heutigen Transporterchassis (ca. ab BJ 2010 nicht mehr einsetzbar, da CAN-Bus Überwachung)
Gruß Andreas


Hallo Andreas,

weißt du seit wann das beim Sprinter nicht mehr möglich ist?
Für den Ducato gilt das seit Einführung des X250, also 2006.

sephora222 am 15 Mär 2018 06:58:36

vielen Dank für die rege Teilnahme.

Wir spielen mit dem Gedanken uns ein Iveco Daily EURO 6 adblue Fahrgestell, mit 450A AGM Batterien und 200 Watt Solar, zuzulegen.

Da das Fahrzeug sich noch innerhalb der Garantie befindet, denk ich dass es nicht ratsam ist dort einen Ladebooster nachträglich einzubauen.

Sprintertraum am 15 Mär 2018 08:39:43

sephora222 hat geschrieben: ... , denk ich dass es nicht ratsam ist dort einen Ladebooster nachträglich einzubauen.


Hallo
Dann lass ihn doch einbauen. Um die 450A AGM Batterien voll zu bekommen musst du sehr lange fahren.

Tinduck am 15 Mär 2018 08:46:35

Wenn die Verkabelung halbwegs OK ist und die LiMa genug Power hat, wäre es bei so einer grossen Batteriebank wahrscheinlich ohne Booster sinnvoller, weil der im Prinzip den Strom in der Bulk-Ladephase begrenzt... aber mit Euro 6 wäre wohl ein 80-A-Booster angesagt, weil sonst auf halbem Wege abgeregelt wird.

Kleiner bring nix... selbst mit dem 80-A-Trumm bräuchten Deine Akkus wahrscheinlich schon 4-5 h allein für die Bulk-Ladephase...

bis denn,

Uwe

andwein am 16 Mär 2018 13:00:40

IchBinsWieder hat geschrieben: Hallo Andreas, weißt du seit wann das beim Sprinter nicht mehr möglich ist?
Für den Ducato gilt das seit Einführung des X250, also 2006.

Nein weiß ich nicht! Auf jeden Fall ab Bj2013/2014, da wurde auf Euro6/SCR umgestellt und deshalb auch die ganze Lima-Thematik geändert.
Seit wann im Sprinter der CAN-Bus werkelt und in wie weit dieser die Lima/Bordspannung überwacht weiß ich nicht. Aber hier gibt es eine Menge Sprinter-Experten, vielleicht können die antworten.
Gruß Andreas

sephora222 am 16 Mär 2018 18:09:35

andwein hat geschrieben:Nein weiß ich nicht! Auf jeden Fall ab Bj2013/2014, da wurde auf Euro6/SCR umgestellt und deshalb auch die ganze Lima-Thematik geändert.
Seit wann im Sprinter der CAN-Bus werkelt und in wie weit dieser die Lima/Bordspannung überwacht weiß ich nicht. Aber hier gibt es eine Menge Sprinter-Experten, vielleicht können die antworten.
Gruß Andreas


...und wegen der CAN-Bus und der Lima/Bordspannung Thematik bei Iveco Daily EURO 6 Fahrzeugen, befürchte ich dass es zu Problemen kommen kann...

Wüsstet ihr jemanden zu empfehlen, falls wir einen Ladebooster einbauen sollten?

Also jemand, der wirklich Ahnung hat. ...Nicht dass es zu elektrischen Problemen kommt....

IchBinsWieder am 16 Mär 2018 20:02:24

sephora222 hat geschrieben:Wüsstet ihr jemanden zu empfehlen, falls wir einen Ladebooster einbauen sollten?


Aachen, Görlitz, Kiel oder Garmisch-Partenkirchen ... oder einfach mittendrin?

WomoTechnikService am 16 Mär 2018 22:24:31

sephora222 hat geschrieben:Wüsstet ihr jemanden zu empfehlen, falls wir einen Ladebooster einbauen sollten?


Wenn Du es mit einer Urlaubstour an die Ostsee oder nach Dresden verbinden würdest... stehe ich gern zur Verfügung...

LG Peter

sephora222 am 17 Mär 2018 08:20:25

IchBinsWieder hat geschrieben:
Aachen, Görlitz, Kiel oder Garmisch-Partenkirchen ... oder einfach mittendrin?



Wer in Aachen?

kintzi am 10 Okt 2018 11:10:00

Wäre ja nett, wenn man erfahren hätte können, wie es ausgegangen ist ! Habe den Thread zufällig heute gelesen.
Zum Thema, wenn auch längst nicht mehr aktuell: Klar , A2B taugt nichts, weil es durch seinen Ladeverteiler die "Generator-Abschalt-Sprit-Spar Routine" (LiMa-Abwurf bei 80%iger Start-Batt- Ladung)durcheinander bringt.
Anders beim B2B an einer Blei-Starter-Batt, egal welchen Types (Naß,AGM,kaum Gel,weil als St.-Batt ungeeignet) u. aber nicht an LiFePo St.-Batt, weil andere Lade-Charakteristik, die die Bus-Rechner-Routine nicht kennt.. Es handelt sich beim Ladewandler-, vulgo Lade-Booster-Eingang f.die St-Batts, um einen,(möglichst) großen Verbraucher, der direkt an der St.-Batt angeschlossen ist wie ein anderer nicht serienmäßiger Verbraucher außerhalb der ganzen Bus-Elektronik u. mit ihr nichts bzw. bedingtzu tun hat. Wie oben schon erwähnt, wird bei Überschreiten einer Ladungsgrenze der St.-Batt (80%) zur Ersparnis die LiMa "abgestellt" u. damit die Ladung der Aufbaubatts ineffizient. Also sorge ich dafür, daß der St.Batt permanent Energie entzogen wird, damit sie unter 80% bleibt u.somit der Generator nicht abgeschaltet wird.. Das ist das ganze Geheimnis.
Mit dieser entzogene elektr. Energie werden natürlich die Aufbau-Batts geladen,für Blei im IUoU -Verfahren oder f. Li (mit Management) angepaßt --> Konstantstrom bis 90 % u. Schlussspannung 14,4V mit 1h Absorption, danach Erhaltung 13,2- 13,4 V
Bei den projektierten 450Ah AGM , was initial 90-120 A bedeutet,sollte die LiMa bei Dauerlauf lademäßig nicht über 80% kommen, daß ist die einzige Anpassung. Aber das ist meist eh nicht der Fall (LiMa-Leistung, Kabeldicke ). Li hätte auch hier die Nase vorn, weil 200 Ah gerade reichen würden, (30A Ladestrom pro 100Ah).
Rechtlich erlischt streng genommen bei diesem Umbau eigentlich die Betriebserlaubnis, weil Änderung des Abgasverhaltens. Habe gehört, daß bestimmte ,basisproduzierende Kreise u. die Aufsicht darüber nachdenken , ausländische Hersteller wird' s kaum interessieren, s. Abwimmelschreiben der Italiener bzgl. Ducato Abgasverhalten (Thread hier im Forum.). Gr. Richi

Tinduck am 10 Okt 2018 12:44:18

Wenns nur darum geht, die LiMa am schackern zu halten, hilft auch hier einfach ein dickes Kabel zwischen Starter- und Aufbaubatterie, mit D+ betätigtem Trennrelais. Wenn die Aufbaubatterie dann ordentlich leer ist, wird die Starterbatterie auch nicht voll und die Lima lädt weiter.

Der Booster ist natürlich effizienter, weil er mehr Strom von der Starterbatterie zieht, als er zur Aufbaubatterie pumpt (Spannungsdifferenz!), und so den Füllstand vorn niedriger hält. Aber eigentlich dürfte das Problem der nicht-ladenden Lima erst auftreten, wenn die Aufbaubatterie fast voll ist und nicht mehr genug Strom zieht, so dass die Starter mit der Spannung so hoch kommt, dass die Lima abregelt.

Bezüglich Abgasthematik: dann darf ich mein Handy auch nicht mehr am Zigarettenanzünder laden, erhöht ja den Schadstoffausstoss...

bis denn,

Uwe

DonCarlos1962 am 10 Okt 2018 16:02:12

Ich habe es unter einem anderen Thema schon geschrieben, aber es gehört wohl hier hin:

Wir haben die erste große Tour (4 Wo Spanien) hinter uns. Unser WoMo steht auf dem neuen FORD Transit Euro 6.
Vor der Reise hatte ich die serienmäßigen AGM 95Ah Batterie gegen einen 120Ah LiFePo4 Akku getauscht.

Nun hat es sich ergeben, dass der LiFePo4 Aufbauakku pro gefahrene Stunde etwa um 8-10 Ah entleert wurde, anstatt geladen zu werden.
Ich gehe davon aus, dass die Energie in den Kühlschrank abgegangen ist, oder, dass die Fahrzeugbatterie nachgeladen wurde und sich dafür die LiMa ausgeruht hat.

Jetzt bin ich auf der Suche nach einer Lösung für unser Problemchen.

Wenn ich´s richtig verstanden habe, ist eine B2B Lösung die einzig Richtige, damit keine Fehlermeldungen im Fahrzeug abgelegt werden.
Hat jemand das schon einmal in einem FORD durchgeführt? Welcher B2B Lader kann mit einem LiFePo4 Akku umgehen?

LG Carsten

kintzi am 11 Okt 2018 11:47:32

Über die El-trik/tronik des neuesten Transits konnte ich nichts in Erfahrung bringen, Du machst auch keine weiteren Angaben zu Motor usw. Mir ist lediglich bekannt, daß der Trick mit der Lima-Abschaltung bisher nur v. DB benutzt wird, so daß ich annehme, daß bei Ford die v. Steuergerät digitale smart-Ladesteuerung mit 2 Ca-Batts u. Trennrelais weiter benutzt wird.
Dein Problem liegt wohl an der klassisch schlechten, alten Ladekopplung v. Basisfahrz. zum Aufbau mit den völlig zu dünnen Kabeln/zu widerstandsreichem Trennrelais u. dem damit zu kleinen oder negativem dU (Spannungsdifferenz)! Jetzt noch verschärft durch die Li-Batt! Warum? Li-Batt arbeitet in einem höheren Spannungbereich (um 13 V), was das Spannungsgefälle u. damit den Lade-Strom auch initial zu gering macht, Wenn dann noch in dieser Phase ein Verbraucher saugt (Standard-Küli 10-15 A) , kann die Bilanz klarerweise negativ, sein,was Du ja angibst. Wenn Dein Küli am 12V-Heizelement 12 A (falls Kompressor ungefär 6A) aufnimmt, würde ohne die Belastung auch nur die Differenz, 2-4 A geladen werden.
Praxis: Bei meiner Anlage mit 200Ah LiFePo,Ladewandler(Booster) VCC-1270 (12V, 70A max)v. Votronic mit Li-Programm ,
haben die Batts bei 50% Entladung gering belastet um 13 V. Bei dem niedrigen Innenwiderstand der Batts ziehen diese von Anfang an über 60 A Ladestrom, der bis 90% Ladung (SoC), nach knapp 2h Motorlauf erreicht wird u. bis dahin gleich bleibt, danach bei 14,4V in die Absorption geht , dabei ,im Gegensatz zu Blei, über 30A ziemlich rasch (ca. 20-30Min) nach 0,3-0,0 A geht, am Booster mit der Full-LED signalisiert. Und so sollte Deine Ladetechnik sein
Anschaffung: Ladewandler 40-45A für 120Ah Li, ca. 400€ und BC (V , A, Ah) mit 100A Meßshunt , ca. 130-200€.
Diese nach den Anleitungen sauber installiert u. Du bist sorgenfrei. Der BC ist für die Fehlerüberwachung/suche u. das E-Management wertvoll u.zeigt den Ladestrom , für Elektro- Unbeleckte u. Lernverweigerer aber verzichtbar.
Der Boostereingang ist an der Starter-Batt anzuschließen. Bei Fords Smart-System (v. Hella) sind es 2 Batts, eine
Starter-Batt, aus der im Stand zur Gewährleistung des nächsten Startes nichts entnommen wird u. eine Verbraucherbatt (über Trennrelais geladen) zum Standverbrauch des Transits.Ich würde die direkt mit der Lima gekoppelte (Starter)-Batt nehmen, bei Zweifel, who is who, Manual oder Ford fragen.
Weiter muß zur Vermeidung v. "Kreisladen" die alte Lade-Verbindung unterbrochen werden,entweder dauerhaft :
durch Abschließen vom dicken Plus oder Ziehen v. D+ oder Minus der Trennrelaissteuerung (wird somit abgeschaltet). Falls EVS bei Netz 230V St.-Batt lädt, tut sie es dann nimmer. Deshalb hatte ich ein D+ gesteuertes
Relais dazwischen, welches bei Motor/Lima-Lauf die Verbindung unterbricht.
Nebenbei: die EVS schafft sicher aufgrund v. "Stromschwäche" den einen Vorteil v. Li nicht: die rasche Ladung am Netz, die ich persönlich auch für kurze Laufzeit des Honda-Generators brauche. Deshalb habe ich dann noch den
1260 Netzlader mit Li-Programm v. Votronic. drin u. da dieser auch die St.-Batt mit passendem Blei-Programm mitlädt , die alte Ladeverbindung dauerhaft unterbrochen u. die EVS v. Calira ausgesteckt. Bei allen EVS geht der 12V Teil natürlich auch ohne Netz. Jetzt ist's genug,bin bereit zu Rückfragen.
Gr. Richi

DonCarlos1962 am 11 Okt 2018 21:51:35

Vielen Dank Richie!

Im Thema Robur LiFePo4 120Ah Akku, hat jemand Erfahrungen?
--> Link
wird irgendwie die gleiche Frage aufgegriffen und wir schreiben hier leider parallel.

Erst einmal zum Basisfahrzeug: Es ist ein FORD Transit 170PS Bj. 2018; Euro 6b; 3,5To TI von Roller Team ohne Start/Stop.

Er hat nur eine Fahrzeugbatterie und eben die Aufbaubatterie mit 120Ah. Eine D+ Leitung hat die LiMa des FORD nicht mehr.
Die Idee ein "D+ Simulator" einzubauen würde ich gerne umgehen.

Ich habe nach langem Suchen ein Schaltbild des bei mir verbauten Nordelettronica-NE 185 gefunden. Da drin ist auch ein Anschluß, welcher mit D+ angegeben ist. Ich hoffe den nutzen zu können.
Vielleicht finde ich noch jemanden der das schon einmal gemacht hat.

Da nehme ich noch einmal Dein Thema "im Kreis laden" auf. Ich gehe davon aus, dass, wenn ich den D+ Anschluß des Nordelettronica-NE 185 für den B2B Lader nutze, dieser Kreis durchbrochen sein müsste.

Tatsächlich nehme ich an, dass Du mit Deinen Ausführungen zu den Kapazitätsverlusten meiner Aufbaubatterie Recht hast. Für mich ist das eine sehr logische und nachvollziehbare Erklärung.

Der in meinem Fahrzeug verbaute LiFePo4 Akku hat einen Batteriecomputer im Gehäuse eingebaut. Auch wenn ich dadurch gezwungen werde zum ablesen ein Sitzpolster hoch nehmen zu müssen, reicht mir das eigentlich aus.

Angezeigt werden:

Batteriekapazität in AH und Prozentsatz
Batteriekapazität als Symbol
Verbleibende Lade- und Entladezeit
Batteriespannung V/ Strom A/ Leistung W
Temperatur

Als B2B Lader wurde mir vom Peter (WoMoTechnikService) der kleine 25 A Ladebooster WA 121525 von Schaudt empfohlen.
Größer geht nicht, da unsere LiFePo4 nur mit 40A max. geladen werden darf. Der Preis ist mehr als angenehm und die gebotene Leistung würde uns wohl reichen.

LG Carsten

Gerd28 am 12 Okt 2018 09:54:05

Hallo Carsten,

DonCarlos1962 hat geschrieben:Er hat nur eine Fahrzeugbatterie und eben die Aufbaubatterie mit 120Ah. Eine D+ Leitung hat die LiMa des FORD nicht mehr.
Die Idee ein "D+ Simulator" einzubauen würde ich gerne umgehen.

Ich befürchte aber das wird nicht gelingen.

DonCarlos1962 hat geschrieben:Ich habe nach langem Suchen ein Schaltbild des bei mir verbauten Nordelettronica-NE 185 gefunden. Da drin ist auch ein Anschluß, welcher mit D+ angegeben ist. Ich hoffe den nutzen zu können.

Leider findet sich wohl kein Schaltbild in Deutscher Sprache und leider fehlen in den Schaltbild auch die Ansteuerungen der Relais.

Der an Buchse JP6 Stift 1 mit D+ bezeichnete Punkt, ist ein Eingang für das positive D+ Signal von der Lichtmaschine. (Entrée D+ depuis I'alternateur)
Der an Buchse JP13 Stift 2 mit D+ bezeichnete Punkt, ist ein Eingang für ein negatives D+ Signal. (Entrée D+ commande negative)

Über D+ (egal ob mit positiven oder negativem Signal) oder dem + vom Zündschloss (JP 13 Stift 3) werden das Batterietrennrealais RE1 und das Kühlschrankrelais RE2 angesteuert.

DonCarlos1962 hat geschrieben:Da nehme ich noch einmal Dein Thema "im Kreis laden" auf. Ich gehe davon aus, dass, wenn ich den D+ Anschluß des Nordelettronica-NE 185 für den B2B Lader nutze, dieser Kreis durchbrochen sein müsste.

Das Batterietrennrealais RE1 darf nicht schalten sonst sind Starter- und Wohnraumbatterie verbunden.

Evt. kann die Funktion des durch entfernen der Brücke J5 (neben JP11) abgeschaltet werden. Das müsste geprüft werden, da die Ansteuerung der Relais ja leider fehlt.

Mattes007 am 12 Okt 2018 10:39:41

Da ich auch gerade dabei bin, den alten Batterielader durch einen neuen zu ersetzen und dabei gleich die Kopplung beider Batterie über den NE 185 auszuschalten, habe ich in den vorhandenen Unterlagen gesucht. In der Originalanleitung, die bei meinen Wohnmobil dabei war ist auf der letzten Seite ein Anschlussplan des NE 185T.
Dort soll ein "quasi D+" generiert mit Zündung an (JP13 Pin 2) und Signal der Lichtmaschine (JP6 Pin1) über Dioden entkoppelt ein Signal an JP5 Pin 10 und 11 ausgegeben werden.
s. anbei

Gerd28 am 12 Okt 2018 11:20:23

Hallo Mathias,
Mattes007 hat geschrieben:Dort soll ein "quasi D+" generiert mit Zündung an (JP13 Pin 2) und Signal der Lichtmaschine (JP6 Pin1) über Dioden entkoppelt ein Signal an JP5 Pin 10 und 11 ausgegeben werden.

Wenn aber nur Zündungsplus an JP13 Stift 3 (nicht 2, das wäre negatives D+ Signal) anliegt, dann ist es auch bei Motorstillstand aktiv, mit allen Nachteilen.

Es wird vermutlich auch nur eine der drei gestrichelten Möglichkeiten angeschlossen sein.
JP 6 Stift 1 = 1. D + Eingang von der Lichtmaschine oder
JP 13 Stift 2 = Eingang D + negatives Signal oder
JP 13 Stift 3 = Eingang + Zündschloss

Beim NE185S ist JP 5 Stift 11 mit "Ausgang Signal Treppe einziehen" bezeichnet

Was mir beim Vergleich der beiden Schaltbilder NE185T und dem von Carsten verlinkten NE 185S aufgefallen ist sind die unterschiedlichen Belegungen bei
JP 5 Stift 7 und 10 sowie das fehlenden Relais 5 hinter der Sicherung F9.

NE185S --> Link

Mattes007 am 12 Okt 2018 11:51:08

Hallo Gerd,

kleine Ursache (S oder T), große Wirkung.
Ich habe die mehrsprachige Beschreibung des Panels mit dem T und dort ist der Ausgang 10 des JP5 mit Ausgang D+ (max. 1A) bezeichnet.
Auch die Bedingungen, die das Koppelrelais anziehen lassen und die Deaktivierung der Funktion sind beschrieben:



Ich komme erst nächste Woche zum Umbau und werde dann mal nach den EBL durchmessen. Wie heisst es so schön: Wer misst, misst Mist :D

PS: Darf ich eigentlich die Bedienungsanleitung hier hochladen?

kroppie am 12 Okt 2018 11:55:32

fur ein signal wenn der motor lauft kann man vielleicht auch der oldruckschalter benutzen.

jos

kintzi am 12 Okt 2018 12:07:39

Klar,Ford ( SmartCharge)- Limas haben den 3-poligen Stecker ohne D+. Das D+ für die EVS wird auch aus der Spannungserhöhung nach Motorstart generiert. Würde nicht von EVS trennen, wer weiß, was vom Aufbau noch alles mit dran hängt.
Zündungs-Plus ist allgem. Klemme 15, geht.nat. zum Einschalten des Boosters auch, Nachteil : Booster-Start sofort nach Drehen des Schlüssels in "Zündung ein" Stellung, was aus der Starter-Batt bei noch Motorstillstand rel. hohen
Boosterstrom (bei 25A Ausgang bis zu 40 A Eingang je nach Wirkungsgrad) zieht !
Würde zu Votr. VCC 1212-50 raten, weil: 1)evtl. später 2. Li-Batt parallel 2) Batt-Markenwechsel 3)bessere Ladecharakteristik für Li 4) viel bessere Behandlung der Starterbatt. durch variabel gesteuerten Eingangsstrom je nach Bordnetzspannung. Gr. Richi

DonCarlos1962 am 12 Okt 2018 17:28:03

Hallo Richi,

ich hatte schon geschrieben, dass ich meinen LiFePo4 nur mit max. 40A laden darf. Da fällt der Votr. VCC 1212-50 wohl raus.
Eine zweite Batterie kann ich sowieso nicht nachrüsten, dafür würde der Platz fehlen und ich brauche diese Energiemenge auch nicht.
Auch hat Peter schon nicht so gute Erfahrungen mit der Langzeitqualität gemacht, schreibt er. Mir würden die 25A Ladekapazität des Schaudt schon reichen, denke ich.

Aber es ist schon interessant, dass mit Einbau eines LiFePo4 Akku in ein modernes WoMo schon einiges zu beachten ist. Ich frage mich tatsächlich, warum die Hersteller das noch nicht im Lastenheft haben? Früher oder später werden schon aus Gewichtsgründen mehr WoMo der 3,5To-Klasse serienmäßig mit LiFePo4 ausgeliefert werden.
Warum werden da immer noch eigentlich veraltete EBL´s eingebaut?
Die paar Kröten Unterschied machen den Kohl doch auch nicht mehr fett.

Ich bin noch auf eine Lösung mit dem NORDELETTRONICA NE185 gespannt.
Ansonsten werde ich wohl einen D+ Simulator einsetzen.

Vielleicht ist das dann die einfachste Lösung.

LG Carsten

kintzi am 12 Okt 2018 18:43:11

Ah nein, 50A ist nur das Maximale.Batt. bestimmt, selbst, was sie aufnimmt. Ansonsten kann man Ausgangsstrom auf 39 A begrenzen,ansonsten s. Features --> Link, da ist Schaudt lediglich....Aber wie Du meinst.
Was mich an Deiner Li-Batt erheblich stört, ist, daß zwar versch. Temperaturen angegeben werden, aber eine Minimaltemp. f. Ladung nicht ! Meist geht bei den Rundzellen-Fertigakkus bis auf wenig Ausnahmen (lisunenery)
unter 0°C nichts. Und dafür fehlt mir die interne Abschaltung unter 0°, wie z.B. bei der 100er v. Fraron um 999€.
BMS hat sie natürlich, aber keine Angabe zur OVP bzw. UVP. Gut , Temp. beim Bewohnen im Wagen Inneren Plus-Temp., aber wenn Womo bei Minusgraden unbenutzt steht u. dann angelassen wird, was ist mit kalter Batt. ? Votr. hat Temp-Fühler u. begrenzt Strom. Ich will hier nicht Schlechtmachen, aber Geld kostende Komplikationen verhindern. Nett ist ja das Instrument u. BT, ja, wenn's geht u. ausreichend präzise ist, schön. WEitere Rückkopplung, bes. Batt-Qualität , angenehm. Gr. Richi

DonCarlos1962 am 13 Okt 2018 00:34:14

Über die Nutzung der Batterie im Winter bei Minusgraden haben wir uns natürlich, wie andere LiFePo4 Interessenten auch, Gedanken gemacht. Wir machen kein Wintercamping und ich werde die Batterie dann aus dem Fahrzeug nehmen. Die hat ja nur 17kg. Ggf. kann ich ja noch die bisherige AGM wieder rein packen. Tatsächlich glaube ich aber nicht in die Verlegenheit zu kommen.

Sollten wir doch irgendwann einmal bei tiefen Temperaturen unterwegs sein, kann ich mir aber auch nicht vorstellen, dass die Batterie, die im Innenraum in einer Sitzbank verstaut ist unter die 0-Grad Marke fällt. Wir wollen ja auch nicht frieren und dann müßte es draußen schon etwas unter Null sein und das haben wir hier in der rheinischen Tiefebene nicht oft. Also selbst wenn das WoMo hier im Winter draußen (etwas geschützt) vor der Tür steht, hätten wie seltenst im Auto unter 0 Grad.

In absehbarer Zeit muß ich noch einmal wegen Garantiearbeiten zu meinem Händler. Dann werde ich auch hier noch einmal nach einer gangbaren Lösung fragen.
Leider habe ich die Vermutung, dass hier in Bezug auf die Elektrik nicht so viel zu erfahren ist. Ich hatte da schon einmal Fragen zur Bordelektrik gestellt, aber die Antworten waren zumeist nicht zielführend und ziemlich "schwammig".
Hier im Forum sind die Aussagen viel greifbarer und verständlicher.
Ich werde mich jetzt noch einmal in Bezug auf einen D+ Simulator schlau machen. Denn darauf scheint es derzeit hinaus zu laufen.


Lg Carsten

rendark am 14 Okt 2018 06:54:01

Ich hänge mich mal mit rein, in anderen Foren habe ich nicht soviel zu Thema wie hier gefunden.

Aktuell habe ich in meinem Duc (2017)
2 * 95Ah AGM
--> Link
Solaregeler MT150-pp

rum liegen habe ich noch einen
Votronic Ladewandler (booster) VCC 1212-30 mit Fernanzeige

Jetzt möchte ich auf Life(y)PO4 umrüsten, so einfach wie möglich
Da stellt sich die frage selber LiFeYPO4 bauen
oder eine wie diese LiFePO4 --> Link Kaufen

Selber bauen
Winston 130Ah 4 * 142€
BMS mit BT 286€
Wäre das schon alles? Oder braucht es da noch mehr?

Wir fahren gelegentlich für ein Wochenende im Winter weg, wenn wir unterwegs sind wird es im Womo sicherlich über 0Grad sein.
Also sollte auch eine ohne Y gehen, denke ich.

Kann ich den Ladewandler über EBL Block2 Pin3 oder EBL BLOCK 1 Pin2 anschliessen? Mit Stromdieb?
--> Link

rendark am 14 Okt 2018 07:11:39


rendark am 14 Okt 2018 08:30:58

rendark hat geschrieben:--> Link
--> Link


Sorry, komme irgendwie mit dem URL Tag nicht klar
1. Link WB-LYP130AHA-LiFeYPO4-3-2V-130Ah Zellen
2. Link MBS mit BT

kintzi am 14 Okt 2018 13:35:38

Schau Dir doch die Li-Beiträge von Sonnentau/lisunenergie hier im Forum (Li-Kapitel) an. Stellen u.a. die besten Fertigbatt. her (Rundzellen), aber recht teuer. Wenn man nicht unbedingt die max. Höhe v. 20cm braucht, das Winston-System von ihnen, ist pro Ah billiger.
Zum Spannungsausgleich der in Serie geschalteten Zellen Batt Management System (BMS) unbedingt notwendig.
Weiter zum Schutz der Zellen unbedingt Spannungsüberwachung für zu hohe (Over Voltage Protect) und zu niedriger,
bei Entladung, (Under Voltage Protect) , also OVP /UVP notwendig.
Ebenso Temperaturüberwachung mit Abschaltung.
Ladung 0° C oder -25 °C individuelle Bedarfssache.
Zur Ladung: IU1oU2 Lader f. Blei-Batt können gebrauchet weden, besser mit Li-Programm (nat. auch bei
Boosters .Flüssig/Gel-Stellung wegen 14,4V , nicht AGM 14,7-,8 V. Temperatur-Korrektur abschalten ! U1 zeitlich nicht zu lange, ich bevorzuge deshalb Naß-Einstellung, welche meist am kürzesten. Wichtig: oU2 max. 13,2 V , max. 13,6 V oder Abschalten, wenn nicht einstellbar.
Besondere Li-Eigenschaften : sollen , falls in Erhaltungsladung längere Zeit abgestellt ,höchste Zyklenzahl erreichen , wenn nicht auf 100% Ladung ,sondern 70-80 % gehalten werden, s. Bedienungsanlt. Votronic Charger Pb 12V40-60A
SMT 3B-Reihe, dort eigenes Programm dafür. Gr. Richi

rendark am 14 Okt 2018 17:03:16

Danke, das hilft schon mal weiter

daywwalker69 am 17 Okt 2018 07:03:21

Biezieht sich die Angabe zu der Batteriegröße immer nur auf die Aufbaubatterien?

Lade-Wandler Votronic VCC 1212-30
Kapazität (Batteriegröße), empfohlen / bis zu 60‐200 / 260 Ah

Wenn ich also zwei 100 AH AGM Batterien verbauen würde, reicht dann dieser Booster? Fahrzeug ist ein Womo mit dem 2.0 Ford Euro 6 170 PS Motor und Automatik.

DonCarlos1962 am 17 Okt 2018 11:32:06

daywwalker69 hat geschrieben:Biezieht sich die Angabe zu der Batteriegröße immer nur auf die Aufbaubatterien?

Lade-Wandler Votronic VCC 1212-30
Kapazität (Batteriegröße), empfohlen / bis zu 60‐200 / 260 Ah

Wenn ich also zwei 100 AH AGM Batterien verbauen würde, reicht dann dieser Booster? Fahrzeug ist ein Womo mit dem 2.0 Ford Euro 6 170 PS Motor und Automatik.


Es zunächst kommt es auf die Aufbaubatterie an, denn die wir ja geladen.
Beim Ladestrom kommt es auf die gewählte Aufbaubatterie an. Je nach dem welche verbaut wird, sind die Ansprüche dieser Akkus an das Ladeverhalten und max. Ladestrom schon recht unterschiedlich.

Aber wenn ich sehe, dass Du einen FORD fährst, gehe ich von einem 3,5Tonner aus? Willst Du da tatsächlich zwei 100AH AGM einbauen? Das wären 60Kg Gewicht! Und wohin mit den "Geräten"?
In unserem FORD ist gar kein Platz für eine zweite Batterie dieser Größe.

Wäre es nicht überlegenswert nur eine LiFePo4 einzubauen? Die hat bei nutzbaren 120AH (mehr als die beiden 100AH AGM zusammen) gerade einmal ein Gewicht von 17Kg und ist nur so groß wie eine AGM.
Sie ist schneller wieder geladen und hält viel länger (mehr Zyklen) als die AGM.

Nur unter 0 Grad laden ist bei den einfachen LiFePo4 eben immer ein Problem, wie hier schon oft geschrieben wurde.

Allein die Ladetechnik unseres FORD muß etwas angepasst werden. Darum dieser Post hier. Dieser Akku braucht einen Ladebooster, damit die stärkere LiFePo4 Aufbaubatterie nicht dazu misbraucht wird, dass sich die "intelligente" Lichtmaschine ausruht und den erforderlichen Strom aus dem Aufbauakku zieht.

Aber das bekommen wir auch noch geregelt. Es gibt da mehrere Wege die zum Ziel führen, wir suchen den Sinnvollsten.

LG Carsten

daywwalker69 am 17 Okt 2018 12:50:45

DonCarlos1962 hat geschrieben:
Aber wenn ich sehe, dass Du einen FORD fährst, gehe ich von einem 3,5Tonner aus? Willst Du da tatsächlich zwei 100AH AGM einbauen? Das wären 60Kg Gewicht! Und wohin mit den "Geräten"?
In unserem FORD ist gar kein Platz für eine zweite Batterie dieser Größe.

Wäre es nicht überlegenswert nur eine LiFePo4 einzubauen? Die hat bei nutzbaren 120AH (mehr als die beiden 100AH AGM zusammen) gerade einmal ein Gewicht von 17Kg und ist nur so groß wie eine AGM.
Sie ist schneller wieder geladen und hält viel länger (mehr Zyklen) als die AGM.

LG Carsten

Ja es wird ein Ford Modelljahr 2019 und es ist laut Händler Platz für 2 Aufbaubatterien a 95AH. Hier nehme ich bewusst das Mehrgewicht in Kauf, weil die Mehrkosten für eine LiFePo4 in keine Relation stehen. Aber das ist nur meine Ansicht und soll jetzt zu keiner Diskussion führen.

Die Frage ist nur, welchen Ladebooster kann man hier empfehlen?

rendark am 17 Okt 2018 13:59:13

Votronic Ladewandler (booster) VCC 1212-30 mit Fernanzeige
Lade-Laststrom 30Ah sollte ausreichen.

Ich habe mir gerade eine 125 Ah LifePO für rund 750€ bestellt.
Damit hätte ich 2 * 95Ah AGM Batterien übrig
Gerade mal 1/2 Jahr alt und immer geladen.

Ende nächster Woche sollte ich wissen ob das so funktioniert.
Bei Interesse PM

DonCarlos1962 am 17 Okt 2018 19:48:35

daywwalker69 hat geschrieben:Hier nehme ich bewusst das Mehrgewicht in Kauf, weil die Mehrkosten für eine LiFePo4 in keine Relation stehen. Aber das ist nur meine Ansicht und soll jetzt zu keiner Diskussion führen.


Eine Diskussion soll hier nicht vom Zaun gebrochen werden, schließlich soll jeder für sich entscheiden!
Aber nachdem ich mich eingelesen habe, stellte ich fest, dass es nicht viel teurer ist eine LiFePo4 zu nehmen. Manche behaupten sogar billiger - über die Zeitachse gesehen.
Zwei AGM mit 95/100 AH kosten bei e... etwa um die 320-440€. Im Fachhandel noch einiges mehr. Diese Akkus haben eine Lebensdauer von ca. 300-500 Zyklen bei 80% Entladung. Die Litium schafft, auch bei 80%, etwa 2000-3000 Zyklen.

Und Du schreibst, dass Du den FORD mit dem Automatikgetriebe bestellt hast. Dieses Getriebe wieg schon etwa 50Kg mehr als der Schalter. Jetzt noch das Gewicht der Bleibatterie (je ca. 30Kg) dazu...
Wir haben geschaut, dass wir nur das Nötigste mitnehmen, um unter der 3,5To Grenze zu bleiben. Das funktioniert auch ganz gut, wenn wir nur zu zweit fahren.
Trotzdem wird es selbst nur mit leichten Gepäck schnell eng. Wir fahren nur mit wenig Wasser/Abwasser im Auto und kommen trotzdem bald an die Gewichtsgrenze. Ist halt das ganz alte ausgelutschte Thema.
Aber es soll bei FORD ja jetzt die Möglichkeit einer Auflastung auf 4,1 To geben.

Abschließend sei gesagt, dass Dir niemand zu nahe treten, oder Dich gar bevormunden will! Nichst liegt mir ferner! Aber man glaubt gar nicht wie schnell so ein Auto an der Gewichtsgrenze angelangt ist. Haben wir auch schnell festgestellt.


LG Carsten

kintzi am 17 Okt 2018 21:49:42

Zunächst: Was eine (halbleere Batt. an Ladestrom) aufnimmt, hängt von ihrem inneren Widerstand ab. Desweiteren vom Spannungsgefälle. Es gilt: Je niedriger der Widerstand, umsomehr Strom nimmt eine Batt. auf, umso schneller ist sie voll ! Aber auch, desto höher ist der Strom, den sie liefern kann, ohne daß die Spannung großmächtig einbricht.
Und dies neben der 3-4 fachen Zyklenfestigkeit das große "plus" von Lithium-Technik gegenüber aller 3 Bleitypen.
Heißt für Elektromobil: Hoher Strom insbesondere beim Beschleunigen mit fast gleichbleibender Spannung , schnelle Ladung an der Dose oder Rekuperation beim Verzögern/Rekuperation: nur mit Lithium -T. zu machen, Blei-T.geht nicht.
Und natürlich das Leistungsgewicht, knapp 14kg für 100 Ah mit allem PiPaPo, was Li braucht. Meine die Fraron, die ich wegen der Abmessungen u. der Befestigungsleiste genommen habe (28 kg)= wirklich glatter Austausch. Nachteil:Batt hat keine Ladefunktion bei Temp. 0° u. drunter, aber in praxi Doppelboden ist im Betrieb geheizt.Ausrüstung: Lader beide v. Votronic, 70A Booster , 60A Netzlader.Lima Bosch 120A (244er aus 04). Heutige Erfahrung:
Die bd. Fraron (2x 100Ah) nahmen bei 70 Ah Entladung mit 13,2V konst. Entladungsspannung initial 62A auf , Pufferstrom zusätzlich 2A= laufender Verbrauch. Kabel 16 u. 25mm², je nach Länge, selbst gecrimt (s. Crimp-Thread), korrekte "Kochbuchschaltung" u. Einstellung auf Li-Prgr. : Batt. voll nach 1 1/2 Std. Fahrt. (SHA bis hinter Nürnberg war der "Nachtverbrauch" wieder drin). Fiat-Bordnetzspannung 12,4 V , Aufbaubatt bis Schlussspannung 14,4 V.
Vergleich zu 2x Exide Gel 900 = 160Ah/ 50kg : Nachtverbrauch am vorherigen 45A Booster min. 2 1/2 Std.
Gr. Richi

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

AGM Batterie defekt?
Französische Batterie Fulmen Prestige FP10 95Ah 800A
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2018 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt