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Hilfe bei PV Anlagen Planung


Panamax am 21 Mär 2018 22:31:19

Hallo Zusammen...

Wir haben uns vor kurzen einen Gebrauchten TEC AdvanTEC 544G mit Aufstelldach gekauft.
Das Wohnmobil ist super ausgestattet mit elektrischen stützen und einer Alugas Anlage. Auf elektrischer Seite hat das WoMo einen WAECO PP1002 Wechselrichter und 2x Exide ES900 Aufbau Batterien aus 2016. Wir haben dieses Jahr Ostern und Pfingsten, sowie ab Juni 3 Monate Elternzeit. Zu Ostern / Pfingsten planen wir Rundfahrten durch Deutschland und in den 3 Monaten Elternzeit eine große Skandinavien Rundfahrt in Richtung Nordkapp... Ich gehe davon aus das wir es versuchen werden unsere Aufenthalte auf Campingplätzen so gering wie möglich zu halten. Daher denke ich würde noch eine PV Anlage dem Wohnmobil gut zu Gesicht stehen. Auch steht das WoMo in unserem Hof und ich würde es bevorzugen keine Kabel an das WoMo legen zu müssen wenn wir es geparkt haben.

Als Verbraucher haben wir Fernseher, Akkus laden für größere Fotoausrüstungen sowie Drohnen Akkus, und Laptop, ipad, handy etc...

Unser Wohnmobil hat leider noch keine Solaranlage, was vermutlich auch daran liegt das wir ein relativ seltenes Hubdach haben, das so gut wie den gesamten Platz auf dem Wohnmobil in Anspruch nimmt. Im Anhang findet ihr einige Fotos der Dachs, dort hat das Dach 3 höherliegende Rippen mit den Maßen 42cm x 139cm die dazwischen Lücken von etwa 15cm haben die etwa 1cm tiefer sind. Die gesamte Innere verfügbare Fläche des Aufstelldachs ist ca. 185cm Länge und 138cm Breite (das gesamte Aufstelldach ist 156cm breit aber die 138cm sind etwa 2cm tiefer als die seitlichen 9cm.)

Ich hatte anfangs überlegt mit 2x 150W Flexi Module mit den Maßen 1500 x 670 x 3 mm, also letztendlich 1500 x 1340 x 3mm zu bekleben, hier habe ich z.b. Die Module von Greenakku ins Auge Gefasst, zusammen mit einem Victron 100/20 MPPT Regler.

Nun bin ich mir nicht ganz sicher ob das mit den Flexiblen Modulen so eine gute Idee ist, hier gibt es ja einige Fotos mit kaputten Modulen, und dadurch das sie fest verklebt sind gibt das sicherlich eine riesige Schweinerei wenn man sie entfernen möchte. Dazu kommt das ich einen Ruppigen Untergrund habe und sie also nicht komplett flächig aufgeklebt werden können.

Nun habe ich auf meinem Haus eine sehr große PV Anlage mit BenQ Sunforte 335W Modulen mit den Abmaßen 1,56m x 1,05m. Mit diesem Modulen bin ich sehr zufrieden. Ich dachte mir evtl könnte ich ja eines Dieser Module mittig auf mein Hubdach verbauen auf ABS Dachspoilern, diese habe ich leider nur mit max. 68cm gefunden

Nun zu meinen Fragen, bzw. Punkten bei denen ich eure Hilfe benötige:

1. Eignet sich grundsätzlich jedes Solar Modul auch für die Verwendung auf einem Wohnmobil, oder sind diese spezial Module die z.b. besser den Erschütterungen stand halten
2. Was würdet ihr für eine PV Installation in der Hausordnung 300W empfehlen
3. Ich muss ja irgendwie vom Dach zu meinen Akkus kommen... gibt es hier irgendwelche " extra geeigneten" Bereiche zum durchbohren... Ich hab noch nicht wirklich durchschaut wo und wie in meinem Wohnmobil die Stromleitungen versteckt verlegt sind.
4. Ich Weiß das 335W oder 300W vermutlich etwas Overkill sind, aber ich habe lieber zu viel Watt auf dem Dach als zu wenig, auch habe ich vermutlich deutlich zu wenig Akkus verbaut, und die Leistung zu Puffern, aber die kann man ja immer noch danach aufrüsten
5. Welchen MPPT Regler würdet ihr hier empfehlen?
6. wie würdet ihr die Module befestigen
7. habe ich noch etwas vergessen?


Vielen Dank für eure Unterstützung und Hilfe!
Liebe Grüße!






Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Panamax am 21 Mär 2018 22:32:10

PS: Ich habe natürlich auch schon Links für die Bauteile die ich mir angedacht haben aber leider darf ich noch keine Links Posten so wie ich es gesehen habe...

LG,
Max

Gast am 21 Mär 2018 22:57:31

Du solltest dich mal mit den leichten, semiflexiblen Modulen beschäftigen.

Grüße, Alf

Trashy am 21 Mär 2018 22:58:39

Hi,
grundsätzlich eignen sich fast alle Module.
Aber mit deinem Dach bist du wohl ziemlich gear... und musst auf leichte Module ausweichen.
Als Regler tendiere ich zu Votronic MPP mit möglichst hoher Modulspannung in Parallelschaltung.
Deinen Strombedarf musst du selber ermitteln. 300W sind sicherlich nicht der Overkill.
300W Spitzenleistung liefert in unseren Breiten selten 300W und wenn nur kurz. Der Mittelwert ist interessant.
Reicht aber zum Akkuladen und Fernsehen allemal aus.
Aber was trägt denn Dein Dach? Wird es ausgefahren/genutzt und wieviel kg dürfen drauf??
Jack Schmidt hat eine tolle Lösung für seinen Carado gefunden - findest du hier im Forum. Hat mich sehr inspiriert.
Von der Sache her kommt die Anlage bestimmt gut auf dem Dach auch wenn die Nutzungszeit am Tag geringer sein könnte wenn das Auto "falsch" steht

Panamax am 21 Mär 2018 22:59:05

wie diese von GreenAkku? hättest du mir evtl einen Link eines Panels das du empfehlen würdest?

Danke!

sternleinzähler am 22 Mär 2018 00:31:08

Ich würde zwei Airlineschiene auf der Aussenseite verkleben,
zwischen diesen Alu-Vierkante auf denen die Solarmodule befestigt werden.
Sollte es zu schwer werden, Aufstelldach z.B. mit stärkeren Gasdruckdämpfer unterstützen.

egocogito am 22 Mär 2018 08:15:47

Guten Morgen,

Panele mit Alu-Rahmen und Befestigung für etwa 300 Wp belasten dein Dach mit ca. 40 kg, für ein Hubdach würde ich meinen schon etwas heftig. Bei den flexiblen bist du bei 8 bis 10 kg, ist also schon ein Unterschied. Als Laderegler empfehle ich ebenfalls den von Votronic, MPP, duo digital, bei dir ginge sich der 350er aus. Einer der Vorteile dieses Ladereglers ist, du kannst eine Erhaltungsladung von 1 A bei deiner Starterbatterie anlegen. Wichtig ist, die Solarleitungen ordentlich dimensionieren, damit sich der Leistungsverlust in Grenzen hält.

Bezüglich der Verklebung würde ich die Fläche punktuell und den Rand im gesamten Umfang durchgehend verkleben, da gibt es im Forum schon ganz gute Erfahrungen damit.

Für die Kabeldurchführung musst du selbst den besten Platz finden, weil ja die Kabel im Inneren mit Rücksicht auf die Einrichtung verlegt werden müssen. Außerdem ist auch nicht unwichtig, wo die Aufbaubatterie eingebaut ist, um den Kabelweg doch so gering wie möglich halten zu können.

Was mir bei deinem Hubdach gefällt, ist, du kannst die Solarmodule ein bisschen in Richtung Sonne heben, steigert sicher die Energieernte.

Sprintertraum am 22 Mär 2018 08:56:11

Guten Morgen

Das Dach ist ja für Solar genial !!!
Ich würde der Länge nach ( je 1,80 m ) links und rechts 2 x Grundträger verbauen BLAU ( vielleicht auch 1 x in der Mitte ? ) und dann quer ( ROT ) je 2 x 130 Wp Mono Flex Solarpanele. Kommt auf die möglich Breite an ( 1,22 m bis 1,29 m ) ? Zur Not dann 100 Wp. Da könnten dann vielleicht sogar 3 x passen.
Die Unterkonstruktion muss sein damit sich dort keine Hitze staut. Hitze heißt Energie Verlust !

Wegen dem Gewicht, wie schon von den Vorrednern angesprochen, Flex Solarpanele verwenden. Diese dann an der Unterkonstruktion befestigen. Die meißten Flexmodule haben an den Ecken und in der Mitte ( der Länge nach ) kräftige Ringösen.



Da Flexmodule biegsam sind, könnte man vielleicht drüber nachdenken ob vorn auf dem "Alkove" vielleicht noch ein Flexmodul Platz hat ?

Viel Spaß und viel Glück und einen schönen Urlaub !!

Panamax am 22 Mär 2018 10:15:20

Vielen Dank für die Schnelle Hilfe und ideen.

es würden sogar so ziemlich gut diese beiden Module passen wie illustriert und so sogar auf 400W kommen :
--> Link

--> Link

Dazu links und rechts jeweils eine Airlineschiene mit Sika 252 verklebt?

Welches Modul würdet ihr empfehlen? gibt es hier große Qualitätsunterschiede?

Sprintertraum am 22 Mär 2018 12:21:17

Hallo
Wenn diese ( Link ) rauf passen wäre super. Selbst wenn sie geringfügig übers Hochdach überstehen, ist das egal. Solange nicht die Fzg.-breite überschritten wird.
Diese Panele sollten stramm und fest befestigt werden, nicht das sie während der Fahrt anfangen zu flattern.
Diese dann parallel schalten und bitte einen MPPT Solarregler verwenden. Die Mehr Ausbeute an Energie ist beeindruckend.

Ob aus HongKong ideal ist, ... weiß ich nicht. Da musst du mit Einfuhrzoll rechnen.

Viel Glück

Panamax am 22 Mär 2018 12:35:27

Habe mir die 200W Module genauer angesehen, diese können nicht in Reihe geschaltet werden und es gibt sie nur aus Hongkong.

Ich hab nun die Module von Offgridtech gefunden --> Link sie haben 150W bei 146cm*54cm, hier würden 3 Modulreihen insgesammt 162cm x 146cm benötigen welche dann auf 450W kommen würden.

Die Modul Leerlaufspannung beträgt 30,11V ich würde also auf 90V leerlauf kommen.

Welche MPPT Regler würden hier passen, bzw würdet ihr empfehlen? ich meine ich habe keine passenden von Votronic gefunden, vermutlich würde der 100/30 von Victron passen --> Link Kann man auch die fahrzeug batterie erhaltend laaden mit dem 100/30?

Trashy am 22 Mär 2018 14:05:38

Ich würde im Bereich der Schutzkleinspannung bleiben und die drei Module parallel schalten.
Über 50V wären besondere Vorkehrungen der Sicherheit wegen von Nöten.
Die 25 V sind dann auch absolut ok für den Votronic Regler.

Panamax am 22 Mär 2018 15:12:07

Welches Solarkabel würde dann benötigt werden es währen dann ja 18A bei 25V?

sneupeter am 22 Mär 2018 15:36:16

Hallo, schau doch mal bei Wattstunde.de
Die haben flexible Module im SET und es wird eine Grundplatte angeboten die das ganze sehr stabil mach und die Wärme etwas vom Dach nimmt.
Ausserdem haben die mich super und nett am telefon beraten (Kabelquerschnitt, FlexiModul ja oder nein, etc.) und sin richtig preiswert.

gespeert am 22 Mär 2018 21:02:29

30V pro Modul passt sehr gut fuer mpp Regler.
Schalte die Module parallel.
Wie ist deine Energiebilanz?

Sprintertraum am 22 Mär 2018 21:26:10

Panamax hat geschrieben:Welches Solarkabel würde dann benötigt werden es währen dann ja 18A bei 25V?


Hallo
Vorsicht, das sind "theoretische" Angaben! Eher solltest du mit max. 60 % rechnen.
Sicher ist es gut den Kabel Querschnitt ein bisschen höher zu verwenden. Reserven schaden nie.

Welcher Kabelquerschnitt ideal ist, hängt auch von der Länge der Kabel ab. Schätze mal um 10 mm² würden reichen.

Und ja, wie schon von "gespeert " und "Trashy" angesprochen, die Module parallel schalten !!
Zum MPPT Regler schreibe ich dir eine PN

MfG

gespeert am 23 Mär 2018 05:25:57

pro Modul sind herstellerseitig meist 4 Quadrat verbaut, Du kannst die Modulkabel entweder auf dem Dach sammeln, was fuer die Ueberleitung 6 Quadrat reicht, oder alle Module ins Innere fuehren, Nachteil dicker Baum. Die MC4 Stecker nicht unter Last stecken oder trennen! Nutze bei der Sammelloesung auf dem Dach diese Stecker.

3 Module parallel bedeuten aber bereits eine Absicherung gegen Rueckstroeme im Fehlerfall, die Angaben von offgridtec sind nicht korrekt, Imax ist nicht Imp! Umax ist angegeben.

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