Zusatzluftfeder
PaulCamper

Wintertauglichkeit eines Kastenwagens 1, 2, 3


Roman am 25 Mär 2018 22:48:36

skysegel hat geschrieben:..ALLE Kawas mit Hochdach, Hubbett und Doppelboden sind ausnahmslos winterfest, ohne die geringsten Einschränkungen.......
Nö. Zumindest nicht meiner: Avanti E, Hochdach, doppelter Boden.
Ab -7°C gibt's Probleme mit dem Frischwasser. Ab da ziehe ich allerdings Ferienwohnungen ohnehin vor....


Jetzt hört bitte auf Linsen zu spalten. Mit Hochdach meinte ich natürlich die "echte" Hochdach GFK Fraktion und nicht die blecherne Pseudo Variante.... ;D

Ich benötige natürlich im hinteren Bereich um die 30 cm im Doppelboden, um die Wassertanks unter zu bringen. Das kann mit den Sereinhochdächern nicht funktionieren.

Endlcih am 26 Mär 2018 00:10:16

Herrlich :D

Und wie immer ist Camping die Summe der Kompromisse! Jeder hat eine andere Schmerz und Erlebnisgrenze. Sonst würden wir alle im Einheitsbrei Womo fahren.

Unser Kompromiss heißt Amundsen und ist 5,40 und ein eher schlecht als recht isolierter Blecheimer. Die ersten Versuche bei Minus Graden mit der "Werksausstatung" war machbar, aber für uns (da sogar eher für mich als für Frau) eher unbehaglich. Auch als dann noch die Truma streikte...

Mittlerweile haben wir an ein paar entscheidenen Stellen nachgebessert und viele empfindliche kalt abstrahlende Bereiche entschärft. Heizung ist nicht das Problem, warm wird es sehr schnell, Strahlungskälte ist eher das Problem und natürlich Wasser. Bad beim Amundsen auch bei -15 Grad problemlos, aber ab -5 Grad Küche eingefroren (auch kein Wunder, Westfalia verlegt die Frischwasserzuleitung am Außenblech!!! habe wir jetzt umgebaut). Allerdings Grauwasser trotz Eimer dann am offenen Ventil eingefroren. Wenn man dann länger unterwegs ist, ist das ein echter Schwachpunkt. Hier muss dann doch eine irgendwie geartete Ventil Heizung her. sonst hat man irgend wann einen 100 Liter Eisblock unter dem Kawa.

Also Kantop Fußraumisolierung, Blidimax Frontscheiben, Hindermann Hecktüren, Garagenboden mit Styrodur isoliert, an ein paar Stellen nachisoliert. Das funktioniert jetzt ganz ordentlich, nach der letzten Aufrüstrunde steht ein finaler Test noch aus.

Wir waren damit bis -15 Grad am Großglockner zum Skifahren unterwegs. Schneesturm inklusive mit kleinem Schneehaufen in der Heckgarage, so hat es unter den Türdichtungen durchgeblasen. Hat uns sehr viel Spaß gemacht. Hätten wir da vor Ort lieber einen schönen Alkoven mit Hecksitzgruppe gehabt? Aber ganz bestimmt! Leider reicht es bei uns noch nicht für ein Zweit Womo, so müssen wir einfach mit unserem Kompromiss Leben.

Und der heißt bei uns aktuell unter 6m. Aber auch da gibt es ja tolle Mobile die so schlank wie ein Kawa sind (z.B. die Woelke Autark Runner). Dort würde ich bei einer neu Investition hin schielen... (wenn es das Budget erlaubt)

skysegel am 26 Mär 2018 00:22:13

Roman hat geschrieben:Jetzt hört bitte auf Linsen zu spalten. Mit Hochdach meinte ich natürlich die "echte" Hochdach GFK Fraktion und nicht die blecherne Pseudo Variante.... ;D
Gelten Schlumfmützen denn als Kastenwagen? :mrgreen:
Ich benötige natürlich im hinteren Bereich um die 30 cm im Doppelboden, um die Wassertanks unter zu bringen. Das kann mit den Sereinhochdächern nicht funktionieren.

Das kommt bei mir aber in etwa so hin. Das Problem liegt an der niedrigsten Stelle des Frischwassertanks, dem Pumpensumpf. Wenn das lange genug kalt ist, friert dort punktuell das Wasser, weil die Dämmung da am dünnsten ist und da unten eben auch nicht geheizt wird. Und das war's dann mit der Wasserentnahme. Schön warm im Auto ist es aber trotzdem.

Ulli

rtiker am 26 Mär 2018 08:01:11

skysegel hat geschrieben:Das Problem liegt an der niedrigsten Stelle des Frischwassertanks, dem Pumpensumpf. Wenn das lange genug kalt ist, friert dort punktuell das Wasser, weil die Dämmung da am dünnsten ist und da unten eben auch nicht geheizt wird. Und das war's dann mit der Wasserentnahme.

Deshalb hat Karmann den 100 Liter Frischwassertank bei meinem KaWa in die Sitzbanktruhe eingebaut und auch den Heizungsschlauch durchgeführt. Da friert bei Betrieb der Heizung nichts ein. Das Problem ist eher der außenliegende Abwassertank. Der ist beizbar, aber dafür braucht es Strom.

Mover am 26 Mär 2018 09:30:36

Endlich ...Strahlungskälte ist eher das Problem und natürlich Wasser. ...


Ein freundlicher Camper hat mich aufgeklärt:

Strahlungskälte gibt es nicht, wohl aber Strahlungwärme.

skysegel am 26 Mär 2018 09:44:12

rtiker hat geschrieben:Deshalb hat Karmann den 100 Liter Frischwassertank bei meinem KaWa in die Sitzbanktruhe eingebaut und auch den Heizungsschlauch durchgeführt. Da friert bei Betrieb der Heizung nichts ein.

Dass sich das Problem im Prinzip lösen lässt, steht außer Frage. Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass man bei Hochdach und Doppelboden nicht per se davon ausgehen kann, dass das gelöst ist. Bei meinem ist das nicht der Fall.

Ulli

kawabenemsi am 27 Mär 2018 15:28:14

Jetzt habe ich grad noch einen wichtigen Aspekt recherchiert :

Losfahren muss man wohl auch schon mal hinbekommen .

Im "Braunen Forum" ( nein nicht was ihr jetzt denkt - RAL F2.20.70) bittet grad eine Lady um Unterstützung , wie das Ablassventil überhaupt dicht bleibt um bei diesen Temperaturen erstmal wenigstens mit Wasser Losfahren zu können .

Ein Kastenwagenallwissender ?- dort" flüsterte" nun , obwohl er wohl auch zu der "Minus-15-Grad-Kastenwagen-No-Problem"-Fraktion gehört so sinngemäß :

Ohne schon richtig vor der Fahrt Durchzuheizen kann entweder Wasserverlust während der Fahrt bedeuten oder man bekommt das Wasser (weil richtig kalt) gar nicht am Ventil vorbei und es laüft unten einfach wieder raus.Wie soll sich aber das Wasser so schnell erwärmen ?Also müsste ja eigentlich das Wasser schon vor den Minustemperaturen eingefüllt wurden sein . Also so vor zirka 5 Wochen und dann permanet geheizt . Bei Blockierung des Ablassventils seien Folgeschäden mit nicht unerheblichen Kosten möglich.

Ich werde immer unsicherer .

VG Ben

biauwe am 27 Mär 2018 15:54:07

Warum soll das Wasser nicht im Tank bleiben?
Einfach den Frostcontrolersetzen --> Link

und selber aufpassen :idea:

RichyG am 27 Mär 2018 16:08:23

Wenn ich bei diesen Temperaturen meinen Tank fülle, blockiere ich das Ablassventil mit Panzerband. Da läuft nix mehr raus. Aber man sollte die Temperaturen im Auge behalten. Bei plötzlich auftretenden sehr niedrigen Minusbereich droht Frostschaden. Temperaturen um die Null sind kein Problem.
Ist das Fahrzeug durchgewärmt, kann man auf die Blockierung verzichten.

Roman am 27 Mär 2018 17:15:40

kawabenemsi hat geschrieben:...Also müsste ja eigentlich das Wasser schon vor den Minustemperaturen eingefüllt wurden sein . Also so vor zirka 5 Wochen und dann permanet geheizt . Bei Blockierung des Ablassventils seien Folgeschäden mit nicht unerheblichen Kosten möglich...


Eieieiei, wird da teilweise ein Mist geschrieben....ich meine nicht Dich ,Ben. :wink:

Bei leeren Tanks bzw. leerem Warmwasserbehälter der Truma reicht es völlig aus eine halbe Stunde vor dem Befüllen die Heizung auf 7-8 °C hoch zu fahren. Das mache ich alleine deshalb, damit ich mir beim Befüllen und Arbeiten am Womo keine Frostbeueln hole.... :mrgreen:
Dann bleibt das Ventil beim Einfüllen auch von eiskaltem Wasser immer geschlossen, bzw. lässt sich, wenn es bereits ausgelöst hatte problemlos schließen.

Gruß
Roman

MikePu am 03 Apr 2018 15:09:39

Hallo Leute,

ich habe mit unserem Kasten in Stuttgart Jan. 2017 gestanden. Da hatten wir so Minus 16-19. Da ich wusste das es kalt wird habe ich doch glatt meine Wärmnebildkamera mitgenommen. Im Womo mollige 22 Grad mit Truma 4 und Heizulüfter zur Unterstützung, obwohl der nicht wirklich nötig war. Ich rausgeflitzt und mal geschaut. Wahnsinn was das Ding, trotz behiztem Doppelboden (La Strada Avanti C) nach unten abstrahlt. Tja und nun zu dem von euch so gelobtem TI. Die haben leider das gleiche Fiat Fahrerhaus was total ungedämmt ist. Die einzigen Fahrzeuge die mich da überzeugt haben waren die Vollintergierten. Die haben an den Türen die meisten Probleme (wohl die Dichtungen). Aber nach unten strahlen sie alle gleich ab. Ich habe von Fiamma die Winteraussenabdeckung die bis zum Boden geht dran gehabt. Problem hatten wir nur mit der WC Spülung und die Abwasserleitung Waschbecken und Dusche die eingefroren sind. Jedoch sollte man sehr gut lüften wegen dem Kondenswasser was sich da so bildet.






biauwe am 03 Apr 2018 16:31:30

Bild

Dazu habe ich hier ein Foto mit der Vereisung: --> Link

Nur gut, das unser Fahrerhaus mit der Kantopmatte und Wintervorhangzum Wohnraum abgetrennt ist :D

--> Link

brainless am 03 Apr 2018 17:45:14

MikePu hat geschrieben:Die einzigen Fahrzeuge die mich da überzeugt haben waren die Vollintergierten.


Das zeigt nur, daß Du Dich nicht mit den Volleregierten ;D befasst hast, nämlich den Alkovenmobilen.
Bei vernünftigem Doppelboden (wo was reingeht - eben kein "Funktionsboden") und einer massiven Abtrennung zum Fahrerhaus hättest Du andere Bilder bekommen.
Dann hätte Dich der Vollerigierte wohl eher überzeugt als der Vollintergierte,


Volker ;-)

MikePu am 04 Apr 2018 14:36:37

brainless hat geschrieben:Das zeigt nur, daß Du Dich nicht mit den Volleregierten ;D befasst hast, nämlich den Alkovenmobilen.
Bei vernünftigem Doppelboden (wo was reingeht - eben kein "Funktionsboden") und einer massiven Abtrennung zum Fahrerhaus hättest Du andere Bilder bekommen


Doch doch, aber es war in unmittelbarer Nähe keiner zu sehen. Selbst beim älteren Centurion waren die Türen und Fenster wie Unterboden mit Wärmesignatur versehen. Schade das kein Phoenix RSL da war (mein Traummobil).

an BiaUwe: Von Kantop habe ich mir nun auch die Fussraumisolierung eingebaut. Das was du hast ist natürlich besser (sieht auch noch gut aus). Wie wird das befestigt und hast du die Möglichkeit es zu öffnen um raus zu schauen (amTage z.b.)?

biauwe am 04 Apr 2018 16:18:15

Einfacher Einbau mit Tenax Knöpfe und Klettband für die Seiten.
Raus gucken tut bei uns keiner, da ist noch der Wintervorhang vor.

WestfaliaOrange am 03 Sep 2018 19:35:05

Wir sind schon sehr gespannt auf den Winterbetrieb im Kastenwagen. Mit unserem Eriba Touring WW haben wir immer Wintercamping gemacht, der hatte durch das Stahlrohrgestell schon auch einige Kältebrücken. Es hat uns bisher nicht soviel ausgemacht. Wir sind mal frohen Mutes und schauen dem Winter entgegen.

Gruß
Sabine

Parkhotel am 10 Dez 2018 21:24:26

Ich habe eine Thermomatte an den Hecktüren und eine außen auf den Scheiben bzw. Motorhaube. Die Heizung ist okay. Wo es immer reinzieht, ist der untere Schlitz der Schiebetür. Da packe ich von innen einen Türdackel davor, fertig.

ecki1962 am 22 Dez 2018 20:46:05

rtiker hat geschrieben:Mein Kasten hat eine gute Isolierung und eine funktionierende Dieselheizung. Mehr braucht es im Winter nicht


Doch. Im Falle der Dieselheizung jede Menge Strom...

mercurius46 am 23 Dez 2018 14:27:22

Dabei ist das alles so einfach: Kawa von Ostern bis Allerheiligen - ansonsten gut geheiztes Hotel für Wintersport...

Roman am 23 Dez 2018 16:03:44

mercurius46 hat geschrieben:Dabei ist das alles so einfach: Kawa von Ostern bis Allerheiligen - ansonsten gut geheiztes Hotel für Wintersport...


Jau, "gute" Antwort.... :D

Noch besser ist es, erst gar keinen Womo Urlaub zu machen. Man schwitzt im Sommer bei schattenlosen Plätzen nicht so, muss keine Toilette entsorgen, hat keine kilometerlangen Anfahrten zum Ziel mit Staus usw. usw..... :wink:

Gruß
Roman

tztz2000 am 23 Dez 2018 16:44:20

Roman, Augen auf bei der Wahl des Urlaubsziels! :D

Und natürlich ist ein Kastenwagen wintertauglich! :ja:

Ich könnte mir kein besseres Fahrzeug wünschen, um damit nach Weihnachten nach Spanien zu düsen! :lach: :lach:


Spass beiseite, wir sind keine Wintersportler, aber rein temperatur-technisch gesehen geht das natürlich mit dem Kastenwagen. Unsere 6-kW Truma bringt den Kasten zum glühen wenn‘s sein muss! :D

Nein, ich stelle mir das Handling mit Ski, Skistiefel und Skianzug etwas schräg vor, es sei denn, der Campingplatz hat für das Zeugs einen beheizten Trockenraum.

Es kommt immer drauf an, wo die persönlichen Vorlieben sind. Die eierlegende Wollmilchsau gibt’s halt beim Kastenwagen nicht. Wer zuviel vom Falschen will, für den ist ein TI oder VI möglicherweise das bessere Fahrzeug.

vanvelo am 16 Jan 2019 15:48:41

Hallo zusammen

Ich bin neu hier und zudem Kastenwagen-Anfängerin. Wir haben uns einen Adria Twin 600 SP, 2018er Jahrgang, gekauft und wollten den zugleich über Weihnachten / Neujahr in den Skigebieten im Wallis testen.

Leider war das alles andere als komfortabel: Nach maximal 6h lief die Truma Combi 4 nicht mehr, da die Batterie leer war. Batterie wurde getestet. Haben eine AGM 100 Ah.
4 mal haben wir es zudem geschafft, dass uns nicht nur der Boiler (10 Liter) unabsichtlich auf den Parkplatz entleert wurde, sondern auch der gesamte Inhalt des Frischwassertanks (100 Liter). Dies, weil der Boiler bei weniger als 3 Grad ein Sicherheitsmechanismus eingebaut hat und entleert wird und durch die Sifon-Wirkung zieht es nachher das ganze im System verbleibende Wasser nach.

Isolation haben wir die normalen Schiebe-Rollos, die standardmässig im Adria verbaut sind. Sonst nichts.

Wir werden ab März für ein halbes Jahr mit unserem Kastenwagen unterwegs sein und wir brauchen dazu noch ein paar Infos wie das Ganze auch bei kalten Temperaturen ein bisschen angenehmer wird.

Bin über eure Tipps dankbar! Vor allem interessiert mich auch was ihr für Batterien verbaut habt. Denn da müssen wir bestimmt nachrüsten.

Grüsse aus der Schweiz
Van Velo

Parkhotel am 16 Jan 2019 16:03:27

Grüße in die Schweiz ...

Ab März habt Ihr mit Frost hoffentlich keinen Ärger mehr.
Ich für mein Teil sorge im Winter immer dafür, dass ich einen Landstromanschluss zur Verfügung habe ... und genügend Gas an Bord ist. Bei Temperaturen unter 5° löst der Temperaturschalter der Therme aus. Also immer schön heizen.

Zu den Batterien gibt es bestimmt Infos von besser informierten Leuten hier > oder mal die Suchfunktion nutzen ;-)

road-king am 16 Jan 2019 16:15:34

Wir haben 200w solar auf dem Dach .. das genügt im Sommer um Steckdosen zu meiden
im Winter bringt das fast nix ... und die 95 ah AGM Batterie ist nach 12 stunden alle .. sagt auch das Bordbuch .. zumindest mit Kompressorkühlschrank

also mindestens auf doppelte Batteriegrösse gehen , dann kann man mal 24 stunden stehen .. aber wenn Heizung , TV und Kühlschraunk laufen bringt das im Winter auch nicht genug ..

aaaber .. mal ehrlich .. im Winter wird man selten frei stehen .. da ist allemal ein CP oder wenigstens stellplatz mit Steckdose erforderlich .
Ich habe für den Zweck auch noch einen Generator .. aber tatsächlich noch nie gebraucht

die Heizung sollte alles warm bekommen .. und die müsst ihr durchlaufen lassen .. wenn ihr die ausschaltet , dann wird der Boiler kalt und das wasser läuft weg .. passiert dann übrigens auch wenn der Strom alle ist

also kasten im Winter geht zur Not ... muss aber nicht .. meine Meinung

LG

Klaus

Roman am 17 Jan 2019 00:12:34

vanvelo hat geschrieben:..Wir werden ab März für ein halbes Jahr mit unserem Kastenwagen unterwegs sein und wir brauchen dazu noch ein paar Infos wie das Ganze auch bei kalten Temperaturen ein bisschen angenehmer wird....


Hallo und willkommen im Forum.

leider hast du oben nicht geschrieben, wo ihr vorwiegend ab März für ein halbes Jahr unterwegs sein wollt...wenn ihr, wie wir, zunächst mal in den Süden fahrt und dann gegen Sommer euch wieder nordwärts orientiert, sollte das Thema "kalte Temperaturen" eigentlich keines sein, bzw. würde das Euer Adria problemlos geöst bekommen. 100 AH sind natürlich schon etwas knapp. Da sollte man schauen, ob man das in Richtung 200 AH aufrüstet...möglicherweise mit Lithium Batterien, die haben mehrere Vorteile.

Ansonsten ist der Einwand von Klaus schon richtig. Im Winter würde ich mit einem Womo, gilt also nicht explizit für einen Kawa, immer die komfortablesten CP´s aufsuchen, die man so finden kann. Mit Strom, Wasser, Abwasser am Platz, Trockenräume für die Klamotten und Ski usw, usw...sonst macht die Sache m.E. keinen Spass. Ich denke da an Plätze wie in Sexten --> Link , wo wir zwar auch noch nicht waren, aber man kann viel darüber lesen...

Gruß
Roman

vanvelo am 18 Jan 2019 11:58:59

Hallo zusammen und danke für eure Antworten!
Eigentlich war das Ziel vom Kastenwagen, dass wir autonom sind und unabhängig von Stellplätzen übernachten können. Zum Beispiel auf den Parkplätzen der Skigebiete... Und ich sehe ja auch immer wieder Fotos von Leuten, die das können. Die Frage bleibt einfach: wie muss ich den Adria (Citroen Jumper) aufrüsten, damit das möglich wird. Zudem ist das in der Schweiz mit Stellplätzen, die im Winter offen sind, eine ziemliche Mangelware.

200w Solar haben wir auch auf dem Dach. Und Gas genug dabei gehabt. Limitierend war wirklich die Batterie für die Lüftund der Truma Combi 4. Aber da werden wir ziemlich sicher eine zweite Batterie mit einem Trennrelais dazwischen einbauen. Lithium ist uns doch ein bisschen zu teuer....

Damit sich das Wasser bei kurzer Dauer unter 4 Grad Celsius, nicht entleert, habt ihr keine andere Vorschläge als das Laufenlassen der Heizung?

Wir werden im März in Portugal starten und dann sind wir noch ziemlich offen mit der Planung. Wir biken und unser Reise-Ziel ist jeweils schöne Orte zum Biken aufzufinden. In ganz Europa...

Grüsse
Christina

eiger99 am 18 Jan 2019 13:19:58

Hallo,

du wirst dich wahrscheinlich von dem Gedanken verabschieden müssen, dass man mit einem Kastenwagen im Winter längerfristig autark irgendwo stehen kann. Dan nützen dir auch 200 W Solar nix.

Dass allerdings eine Aufbaubatterie nach sechs Stunden Heizbetrieb leer ist, halte ich für ungewöhnlich. Bei Absorberkühlschrank und Gasheizung sollte das schon etwas länger halten. Würde ich vielleicht mal in der Werkstatt überprüfen lassen.

Gruß


Thomas

skartakh am 18 Jan 2019 13:41:43

vanvelo hat geschrieben:....dass wir autonom sind und unabhängig von Stellplätzen.....


Also diesen Wunsch würde ich ganz grundsätzlich überdenken (zumindest was Winter betrifft). Ich sage nicht, dass sich "Kastenwagen" und "Autonomie" völlig ausschließen, aber je mehr "Autonomie" man mit so einem Fzg. erreichen will, umso höher wird (insbesondere in der kalten Jahreszeit) der Aufwand, der hier betrieben werden muss. Nach oben hin steigt m.E. der Aufwand exponentiell zum eigentlichen Mehrwert an.
Wir fahren einen halbwegs ausgewachsenen TI mit 7,5m und entsprechend isoliertem Aufbau, und es ist festzustellen, dass wir damit OHNE teure Invests (wie z.B. Lithium-Batterien) in etwa 2-3 Tage im Winter "autonom" stehen können, danach müssen die AGM´s m.E. nach geladen werden. Gas reicht je nach Solltemperatur innen und Kälte draußen zwischen 2-4 Tage je Flasche (wir haben 2).
Und ob man im Schweizer Winter in einem KaWa auf einem Parkplatz stehen muss...würde ich auch mal hinterfragen.
Bedenkt, dass Ihr so extrem abhängig vom Funktionieren der Technik seid. Lasst mal die Truma aussteigen, während Ihr eingeschneit seid und so kein Servicetechniker zu Euch gelangen kann.
Ich unterstelle, dass es dann mal ganz schnell vorbei ist mit der "Romantik" und "Autonomie".
Off topic: irgendwie gewinne ich den Eindruck, dass immer mehr Leute sich nen KaWa anschaffen (vor allem weil die billiger sind als TIs), ziemlich blauäugig an die Thematik generell herangehen und obendrein meinen, Sie hätten die völlige Unabhängigkeit eingekauft. Dem ist m.E. mitnichten so. Je kompakter ein Fzg. ist, umso eingeschränkter sind die Möglichkeiten einer gewissen Autarkie. Blöderweise merkt der Eine oder Andere das erst NACH dem ersten Ausflug und bekommt dann fast nen Weinkrampf, wenn sich herausstellt, dass die Hochglanzprospekte eben NICHT immer der Realität entsprechen und möglicherweise für mehrere tausend Euro nachinvestiert werden muss.
Aber das ist nur meine persönliche Wahrnehmung und ich nehme die Fragesteller und Antwortgeber innerhalb dieses Threads selbstredend von meinen Vermutungen aus. Aber insbesondere in einschlägigen Facebook-Gruppen ist es teils wirklich ernüchternd, was so abgeht. Da bin ich echt froh, dass es in diesem Forum noch recht normal zugeht.

babenhausen am 18 Jan 2019 13:51:51

Viele Probleme welche mit dem Thema Strom zusammenhängen lassen sich, wenn auch wenig komfortabel, durch ein Notstromaggregat überbrücken. Das gilt aber für alle autarken Fahrzeuge.
Das Thema Heizung ist auch eine Frage der Fahrzeuggröße Gas: großer Unterflurtank statt Flaschen,oder Dieselheizung. Holzofen lasse ich mal aussen vor.

eiger99 am 18 Jan 2019 15:17:23

Im 6 Meter Kasten nur schwer vorstellbar....

Roman am 18 Jan 2019 15:53:45

vanvelo hat geschrieben:...Leider war das alles andere als komfortabel: Nach maximal 6h lief die Truma Combi 4 nicht mehr, da die Batterie leer war. Batterie wurde getestet. Haben eine AGM 100 Ah.
4 mal haben wir es zudem geschafft, dass uns nicht nur der Boiler (10 Liter) unabsichtlich auf den Parkplatz entleert wurde,


Hallo Christina,

da sind so ein paar Aussagen von Dir, die ich nicht ganz verstehe, da sie sich auch teilweise widersprechen. Wenn die Heizung durchlief, damit ihr schön warm hattet, kann in dieser Zeit eigentlich das Sicherheitsventil nicht öffnen. Selbst wenn die Truma sehr ungünstig verbaut ist (normalerweise sitzt sie unter dem Heckbett), produziert sie bei der großen Leistung, die sie bei euch bringen musste, immer soviel Abwärme, dass es dem Ventil nicht zu kalt werden dürfte.

Dass die Batterie leer war, hat natürlich auch noch den Grund, dass im Adria m.W. ein Kompressor Kühli verbaut ist. Das zusammen mit der Heizung und nur 100 AH Batterie kann nicht funktionieren !

Da müsst ihr für autarkes Stehen im Winter an der Ski Piste noch gut nachrüsten. Batteriekapazität würde ich auf mindestens 200-250 AH setzen. Dazu wären 100-150 Watt Solar kein Luxus, oder ihr investiert gleich in eine Brennstoffzelle. Kostet zwar richtig Geld, aber ihr seid wirklich autark.

Aber Solar + Batterie sind das Minimum.

Dazu würde ich mir auf jeden Fall noch eine gute Thermomatte für außen über die Frontscheibe kaufen (innen bringt nicht viel). Es gibt sogar welche, mit denen du das ganze Fahrerhaus einpacken kannst.

Für Euere 6 monatige Fahrt, würde ich, wenn es im März in Portugal los geht, lediglich die Batterie aufrüsten. Das schafft einfach beruhigende Reserven.
Ansonsten wißt ihr sicher auch, dass es dort durchaus bereits Richtung 20°C am Tag gehen kann und nachts nur selten unter 10 °C kalt wird....

Gruß
Roman

rogers am 18 Jan 2019 16:57:15

Ich habe versucht im Kastenwagen zu arbeiten (seit März 2016) und seit August 2017 auch zu leben.
Vor dem Kauf habe ich einige Infos eingeholt und dachte für den Kauf eines Kastenwagens gut aufgestellt zu sein.
Mit der Truma 6D immer genug Brennstoff /Heizleistung an Bord und mit Absorber Kühlschrank sollte auch der Stromverbrauch in Grenzen bleiben........so hatte ich zumindest gedacht.

Ein Winter in Spanien ging auch sehr gut, da die Heizung kaum benötigt wurde und mein 100 W flex Solarmodul konnte mich dort autark halten.
Der erste Winter hier in Deutschland war für mich aber ein Desaster, denn obwohl ich inzwischen 200 Ampere LiFePos hatte, hat mitten in der Nacht bei Frost meine Truma Heizung mich verlassen und ich konnte das Wasser bei -15 Grad nicht so schnell aus dem System bekommen, dabei ist mir das Magnetventil der Toilette und andere Kleinigkeiten um die Ohren geflogen. Insgesamt nicht weiter schlimm, konnte ja alles getauscht werden, nur hat mich dieses doch zu weiteren Fragen angeregt, ob der Kastenwagen für mein Einsatzgebiet und Nutzungszeit denn auf Dauer das richtige Fahrzeug ist. Ich für mich wollte gerne auch im Winter 5 bis 7 Tage stehen können, ganz ohne Sonne und Stromanschluss.
Da bin ich mit dem Kastenwagen durch einige Nachrüstungen auch hingekommen, aber auf Dauer war mir der Aufwand für die Nutzung im Winter dann doch zu groß und ich bin mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf ein TI umgestiegen, der mir jetzt durch die Möglichkeiten der Aufrüstung (mehr Wasser, mehr Batterien, mehr Gas, beheiztes Frisch- und Abwasser) auch 14 Tage autarkes stehen im Winter ermöglicht.
Dafür sind es nun keine fixen 3,5 to mehr, mit denen kaum ein Parkplatz zu klein war, sondern jetzt ist es ein nicht mehr so fixer 4,8 to mit dem nicht nur die Parkplatzsuche sich verändert hat.

Ohne Zweifel hat der Kastenwagen viele Vorteile, die ich bei meinem neuen voll Winterfesten Fahrzeug schon jetzt vermisse.........aber da es für mich wichtiger ist, im Winter zu reisen und im Fahrzeug zu übernachten, dabei auch noch länger autark zu stehen, bin ich inzwischen der Meinung, ein Kastenwagen ist dafür nur eingeschränkt und mit viel höheren Aufwand brauchbar.

Es bleibt immer ein Kompromiss und jeder muss für sich entscheiden, was ihm wichtig ist und ob dieses mit dem gewünschten Fahrzeugtyp umgesetzt werden kann. Trotz der vielen Vorzüge eines Kastenwagens, habe ich festgestellt, es ist für meine Nutzung nicht das richtige Fahrzeug gewesen.

Gruß
Roger

Roman am 18 Jan 2019 17:32:38

rogers hat geschrieben:...Da bin ich mit dem Kastenwagen durch einige Nachrüstungen auch hingekommen, aber auf Dauer war mir der Aufwand für die Nutzung im Winter dann doch zu groß...


rogers hat geschrieben:Ohne Zweifel hat der Kastenwagen viele Vorteile...aber da es für mich wichtiger ist, im Winter zu reisen und im Fahrzeug zu übernachten, dabei auch noch länger autark zu stehen, bin ich inzwischen der Meinung, ein Kastenwagen ist dafür nur eingeschränkt und mit viel höheren Aufwand brauchbar.


Hallo Roger,

für Deinen Fall sicher alles richtig was du schreibst. Allgemein betrachtet stimmt das meiste natürlich nicht. Aber ich bin in Deinem Fall nachsichtig, da du ja erst kurz dabei bist.... ;D ... :lach:

Es gibt nicht DEN Kastenwagen, so wie es nicht DEN Ti oder DEN Vi gibt. Du schreibst oben richtigerweise, dass die Wintertauglichkeit nur mit viel höherem Aufwand realisierbar ist. Nun es gibt Kawa Ausbauer, die diesen Aufwand von Anfang an betreiben. Die heißen aber nicht Pössl, Adria, Chausson oder wie all die anderen Volumenhersteller sich nennen.

Das beginnt bei einer lückenlosen Dämmung des ganzen Fahrzeugs, geht über ausreichende Stromreserven von 240 AH Lithium, Solarpanele mit 150-200 Watt, Ladebooster für die Batterien beim Fahren und endet bei Wasser- Abwasserkapazitäten von 150/100 Liter im doppelten beheizten Boden. Dabei sind sogar noch echte sep. Duschen möglich in die man, nicht wie in den "tollen" Raumbädern, auch im Winter die Klamotten zum Trocknen hängen kann.

Daß all das nicht für 45.000-50.000 Euro zu haben ist ist klar, aber man bekommt es wenn man möchte und die Dinger nennen sich trotzdem immer noch Kastenwagen...und sind auch nicht größer :wink: :D

Gruß
Roman

mercurius46 am 18 Jan 2019 18:46:31

Roman hat geschrieben: Noch besser ist es, erst gar keinen Womo Urlaub zu machen.


Hallo Roman,

nimm's nicht persönlich, aber ich habe hier in diesem Forum schon klügere Kommentare von Dir gelesen...

tztz2000 am 18 Jan 2019 18:54:18

Roman hat geschrieben: Noch besser ist es, erst gar keinen Womo Urlaub zu machen.

mercurius46 hat geschrieben:nimm's nicht persönlich, aber ich habe hier in diesem Forum schon klügere Kommentare von Dir gelesen...

Hast Du Romans "Augenzwinkersmiley" übersehen? :D

mercurius46 am 18 Jan 2019 19:05:00

Hallo Thomas,

ein Bekannter von mir hat neulich die Auffassung geäussert, dass sein Kastenwagen mit 6,34 mir. Länge "im Sommer zu groß und im Winter zu klein" sei. Deswegen wird er sich nach einem grösseren Vollintegrierten umsehen. Deswegen bleibe ich dabei: Kawa von Ostern bis Allerheiligen, und im Winter nutze ich das gut geheizte "Alpenhotel" in Malbun/Liechtenstein.

PS: Um unnötige Missverständnisse zu vermeiden: "Bei mir darf jeder nach seiner eigenen Fasson selig werden." (Friedrich II von Hohenzollern)
PPS: Den Augenzwinker-Smily habe ich tatsächlich übersehen!

teuchmc am 19 Jan 2019 06:02:59

Naja Roman, hat Roger doch geschrieben, daß es nur mit erhöhten Aufwand geht.
Und die passenden Kawa gibt es, wie Du ja auch erwähnst, eben nicht beim Standardhersteller.
ist das kein erhöhter Aufwand? Für mich stimmt das Meiste deswegen.
Aber wahrscheinlich sehe ich das auch völlig falsch.
Sonnigen weiterhin. Uwe

Tinduck am 19 Jan 2019 09:56:46

Ein Sonderbau-Kastenwagen, der (auch) auf Winterbetrieb optimiert ist, ermöglicht einen akzeptablen Winterbetrieb ohne einfrierende Komponenten und kalten Popo, wobei das mit mehr als 2 Personen von den Platzverhältnissen her für mich nicht akzeptabel wäre.

Fliessbandware ist bei niedrigen Temperaturen wohl eher für das Amüsement der anderen Camper geeignet. Heuer in Sexten beobachtet, Gasflaschenwechsel in einem flatschneuen Pössl. Gaskasten hinten links unterm klappbaren Querbett. Hecktüren sperrangelweit auf, Bett hochklappen, Stauraum unterm Bett freiräumen (Sachen nach draussen, weil drinnen kein Platz), Gaskasten (von innen) auf, Flasche raus, Flasche rein, Gaskasten zu, Sachen wieder reinräumen, Bett runterklappen, Türen zu. Dauer 20 Minuten, und das alle 2 Tage wegen des hohen Gasverbrauches. Bei zweistelligen Minusgraden ein herrlicher Spass, bei Schneefall wärs noch angenehmer für den Eigner gewesen.

Solche Lösungen machen ein Fahrzeug zum Schönwettermobil.

Wenn man hart ist, geht natürlich vieles... es waren mehrere Californias auf dem Platz und haben ihr Dachbett auch genutzt. Allerdings alle mit zusätzlicher Kapuze. Trotzdem Hut ab, noch kälter dürfte es nur im Zelt sein...

bis denn,

Uwe

tztz2000 am 19 Jan 2019 10:25:05

Warum sich jemand, der regelmässig Wintercamping macht, den Aufpreis für eine Dieselheizung spart, erschliesst sich mir wirklich nicht. Pössl bietet ja die Dieselheizung gegen Aufpreis an.

Bei uns war der Aufpreis für die Truma 6 D damals knapp 1000 € + ca. 500 € für das Höhenkit. Das Geld haben wir nie bereut, im Gegenteil!


Gerade bin ich, als ich Pössl und Dieselheizung googelte, auf einer Seite im Pösslfo... :stumm: gelandet und stellte fest, dass dort sogar seitens der Moderation mit allem möglichen Halbwissen von der Dieselheizung abgeraten wurde. No comment! :D

Roman am 19 Jan 2019 12:10:29

Tinduck hat geschrieben:Ein Sonderbau-Kastenwagen, der (auch) auf Winterbetrieb optimiert ist, ermöglicht einen akzeptablen Winterbetrieb ohne einfrierende Komponenten und kalten Popo, wobei das mit mehr als 2 Personen von den Platzverhältnissen her für mich nicht akzeptabel wäre.....


Was die 2 Personen betrifft bin ich bei Dir.

Bezüglich "Sonderbau" dagegen nicht. Man sollte nicht immer so tun, als wenn alles jenseits von Pössl & Co, Individualausbau wäre, wo natürlich gegen gutes Geld alles möglich ist.

Die Ausbauer von denen ich rede, haben genauso wie die "Großen" eine feste Modellpalette, die zu 95% auch immer so gebaut wird, wie sie im Katalog abgebildet ist. Bei den Weißware Herstellern wird man bei "Wochner" oder "Concorde" ja auch nicht von "Sonderbau Hersteller" sprechen. Sie liegen bezüglich der Qualität (und in der Folge natürlich auch dem Preis) nur über Bürstner & Co.... :wink:

Gruß
Roman

Roman am 19 Jan 2019 12:59:55

teuchmc hat geschrieben:..hat Roger doch geschrieben, daß es nur mit erhöhten Aufwand geht.
Und die passenden Kawa gibt es, wie Du ja auch erwähnst, eben nicht beim Standardhersteller.
ist das kein erhöhter Aufwand?...


Hallo Uwe,

ich weiß, dass er das geschrieben hat. Nur die Schlüsse, die er aus dieser Erkenntnis gezogen hat sind m.E. falsch. Er schreibt von "den Kastenwagen", die nur mit viel Nachrüstungsaufwand überhaupt wintertauglich zu machen sind.

Ich denke immer daran, dass jemand der neu in so ein Forum stößt, und dies womöglich genau mit der Frage, die im Thread Titel formuliert ist tut, hier Hilfe und Beratung sucht. Dann sollte man auch möglichst umfänglich das Thema von allen Seiten beleuchten.

Preise spielen dabei dann zunächst mal noch gar keine Rolle.....

Gruß
Roman

Tinduck am 19 Jan 2019 16:00:44

Roman hat geschrieben:Bezüglich "Sonderbau" dagegen nicht. Man sollte nicht immer so tun, als wenn alles jenseits von Pössl & Co, Individualausbau wäre, wo natürlich gegen gutes Geld alles möglich ist.


Dann ersetze meinetwegen ‚Sonderbau‘ durch ‚Manufaktur‘. Du weisst glaub ich schon, was gemeint war.

Und natürlich ist das eine Preisfrage! Für 40K gibts keinen neuen winterfesten Kawa, für 80 K schon eher.

bis denn,

Uwe

mv4 am 19 Jan 2019 16:13:49

Der Winter fängt ja jetzt an...die Temperaturen gehen hier in der Nacht runter auf -20° und tiefer...das richtige Wetter um im Kasten entweder zu erfrieren oder die wintertauglichkeit unter Beweis zu stellen.

Roman am 19 Jan 2019 16:23:11

Tinduck hat geschrieben:...Dann ersetze meinetwegen ‚Sonderbau‘ durch ‚Manufaktur‘.


O.K. darauf können wir uns einigen.... :wink:

Gruß
Roman

teuchmc am 19 Jan 2019 16:56:18

Moin! Es ist und bleibt eben doch eine Preisfrage.
Egal ob Weißware oder Kawa.
Sonnigen weiterhin. Uwe

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