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Greenhorn sucht Einsteiger-Womo, aber 1, 2, 3, 4, 5


Elgeba am 31 Mär 2018 00:48:16

Man gönnt sich ja sonst nichts.....


Gruß Bernd

Ingo1960 am 31 Mär 2018 08:17:28

Ich bin begeistert Leute, soviel gute Antworten/Gedankenansätze in so kurzer Zeit .... Vielen Dank.

Der Grundgedanke für uns ist, so wenig Geld wie möglich zu verbrennen, FALLS das Ganze doch nicht unser Ding ist. Erst mieten - dann kaufen kommt für mich pers. eher nicht in Frage, weil bis dahin schon einige Tausend an den Vermieter geflossen sind. Das kann man auch als Wertverlust beim evtl. Wiederverkauf einkalkulieren

Ihr habt mit jetzt viele gute Aspekte geliefert:
- ich will spontan ein WE wegfahren, warte aber evtl. schon seit Wochen auf ein Ersatzteil
- der Aufbau spielt sehr wohl eine Rolle. Ich dachte, nur die Aufteilung wäre unterschiedlich, aber offensichtlich auch die Qualität
- ich hätte mich jetzt nie für einen Renault oder Citroenmotor entschieden ... wieder was gelernt
- Wohnwagen ist leider nicht mein Ding
- Für 10.000,- krieg ich sehr wahrscheinlich nix Vernünftiges (ich möchte ja das Reisen erleben, und nicht die Instandhaltung)

Da ich weder handwerklich geschickt, noch beim Womo-Kauf erfahren bin, ist es seeeehr, wahrscheinlich, dass das durch Kauf und Instandhaltung eine Fass ohne Boden wird. Selbst die Fahrzeuge, die ich bis 15.000,- "auf dem Papier" gesehen habe, scheinen keine andere Liga zu sein.

Da ich breit denke, zäume ich das Pferd mal von der anderen Seite auf. Wieviel verliere ich beim einem Messekauf, Vorführer, Jahreswagen?
Ich habe gelesen, dass es für unter 35,000,- Listenpreis schon Neuwagen (Alkoven) gibt ..... sogenannte Discounter. Man ließt von Ahorn Camp 595, Carado, Bela Macau oder ähnlichen. Teilintegrierte kämen auch in Frage. Klar kommt da noch die Individualisierung hinzu. Die Vorteile lägen auf der Hand: modernere/neuere Ausstattung, Zuverlässigkeit und entspanntes Reisen.
Aber leider wird dieses Thema nicht so offensichtlich sein. Wertstabilität? Auch hier Verarbeitung Aufbau?

rkopka am 31 Mär 2018 10:20:21

FastFood44 hat geschrieben:Wir haben nie gemietet und nie vorher eines gefahren, sondern einfach gut informiert, uns viele Gedanken gemacht wie unsere Vorstellungen und Bedürfnisse sind und dann direkt gekauft.I
...Wenn es passt, dann passt es.
Und das spürt man wenn man dem entsprechenden Womo begegnet ob es funkt!I

Ich habe es so ähnlich gemacht und hatte wohl Glück, oder man paßt sich einfach an. Ohne Vorerfahrung weiß man teilweise nicht, nach was man schauen soll, oder was einen stören wird. Viel Lesen in den Foren hilft natürlich. Anderes ist einfach Erfahrung, wenn man mal mit Womos unterwegs war.
Mein jetziges habe ich mit einer großen Checkliste vorsortiert, dann beim Händler mal länger drin geblieben und alle möglichen Vorgänge geistig durchgespielt, dann noch ein WE mitgenommen. Danach gab es eigentlich keine nennenswerten Überraschungen mehr.

Ingo1960 hat geschrieben:Wertstabilität? Auch hier Verarbeitung Aufbau?

Da derzeit ein ziemlicher Run auf Womos läuft, sind die Gebrauchtpreise auch recht hoch. Ob das so bleibt ? Als ich vor ein paar Jahren mein ~20 Jahre Womo verkauft habe, fand ich bei den Angeboten ein ziemlich identisches, das soviel kosten sollte wie meines 10 Jahre davor ! Meines (mit kleinen Schwächen) ging dann um etwa 1/3 des damaligen Preises weg. D.h. ohne Wartungskosten etwa €1000/Jahr Verlust. Ähnliche Werte habe ich auch beobachtet, als ich die Gebrauchtangebote angeschaut habe. Die ersten Jahre eher €3000/Jahr. Das alles im untersten Preissegment.

RK

Schraubfix am 31 Mär 2018 10:21:47

Also bei den Dicountern muss man schon genau hinsehen, die Listpreise sind meiner Meinung nach Augenwischerei. Wenn man alle benötigten Dinge dazubestellt, kommt man ganz schnell auf Preise, die vom Listpreis weit weit weg liegen. Auf der letzten Messe in Leipzig interessierte ich mich auch für solche Discounter mit super Listpreisen. Ein Verkäufer vom großen G begrüßte mich gleich mit der Bemerkung, man kommt eh immer auf mindestens 53000 EUR...da war ich gleich bedient und bin weitergezogen. Nun wird es ein Sunlight, nicht billig, aber alles nach unseren Wünschen.

leoline am 31 Mär 2018 12:27:08

Der Wertverlust ist m.E. nach nicht so groß. Der Run auf Wohnmobile wird anhalten. Wir haben unser 3 Jahre altes Mobil getauscht gegen einen neuen und hatten in den Jahren ca. 5000 EUR Wertverlust. Für diverse Urlaube, die wir damit gemacht haben und vielen Kurzfahrten wären wir be i einer anderen Urlaubsform auf wesentlich höhere Beträge gekommen. Von der Unabhängigkeit, jeder Zeit fahren zu können, mal ganz zu schweigen. Also wir würden das immer wieder so machen, finde die Discountermodelle eigentlich sehr gut, wenn man nicht dauerhaft da drin leben will oder für mehrere Monate am Stück damit weg will.

Heimdall am 31 Mär 2018 12:57:00

Dass dir die "Mietwagenspezialisten" zu einer Miete raten liegt wohl auf der Hand.
Stell konkrete Fragen dann bekommst du auch Antworten.

kurt2 am 31 Mär 2018 13:04:11

plattin hat geschrieben:Bin auch Greenhorn und überlege, ob ich nicht vor Kauf besser ein paar mal miete.


HAllo,
eine sehr gute Idee, die später Verdruß erspart.

Ich habe vor dem Kauf meines WoMo`s an 3 Folgejahren je ein Mobil gemietet. Wichtig war mir, dass es immer ein anderer Grundriß, sowie ein anderer Hersteller war. Somit kristallisierte sich der für mich ideale Grundriss, sowie die Qualitätsanmutung der einzelnen Hersteller sehr genau heraus.

Habe dann das WoMo gekauft das mir am geeignetsten erschien und bin seit 12 Jahren glücklich.

FWB Group am 31 Mär 2018 13:28:04

Davon sprach ich. Besser als Kurt2 hätte man es nicht ausdrücken können.

Vielleicht noch ein paar Gedankenansätze.......

Wo die Tausende für ein Mietwohnmobil, so wie der TE schrieb, verballert werden sollen, erschließt sich mir nicht.
Unser teuerstes Mietwohnmobil kostet in der Hauptreisezeit übersichtliche 89 €. Also extrem teuer! :wink:
Das günstigste 65 €.

Leider wird das nichts mit einem 3 Tage Kurztripp in der Hauptreisezeit. Also zum Probefahren die Nebenzeit nehmen.
Da sind die Preise nämlich viel günstiger, so zum Beispiel geht es da mit 50 € los. Das macht dann 150 € für ein Wochenende.......
echt teuer! :wink:

Meines Erachtens gut investiertes Geld, um danach zu wissen, was man vom Grundriss her schon mal nicht will.
Das Ganze ist, wie man an Hand der von mir geschilderten Preise erkennen kann, überhaupt nicht teuer.

Wenn manche hier mal Mäuschen spielen wollen, um zu schauen, wie manche Mitmenschen Mietmobile zurückbringen,
so seid ihr gern und herzlich dazu eingeladen.

Ihr werdet aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus kommen.
Das ist die andere Seite der Medaille!

Abschliessend:
Wenn der TE lieber ein neues Womo finanzieren will, wäre es gerade bei einer rund 50 000 € Anschaffung erst recht wichtig zu wissen,
was für die Fam. des TE vom Grundriss,
der Art des Womos (Alkoven, Kastenwagen, Teilintegrierter, Vollintegrierter, Expeditionsmodell oder gar Liner)
und vom Fahrzeughersteller (Fiat, Peugeot, Citroen, Renault, Iveco, VW, Nissan, Mercedes, Opel etc.) zu halten ist.

So mal einfach das Teil bei Nichtgefallen oder nach falscher Grundriss oder falscher Fahrzeugwahl, immer aus der Sicht des TE,
dann einfach das Womo zurückgeben, das ist halt nicht!
Und wenn doch, dann mit richtigen finanziellen Einbussen!

leoline am 31 Mär 2018 14:45:52

ät plattin

Tante guugel kennt da noch ganz viele andere Wohnmobilvermieter :) , Und wirklich teuer sind die echt nicht.

ät Ingi 1960
Auf jeden Fall wäre das gut investiertes Geld, denn erst wenn ihr selbst mal - wenn auch nur für vielleicht 3 Tage - in einem Mobil "gewohnt" habt, werdet ihr sehen, was ihr wirklich wollt und was eher nicht. Doppelbett mit rüberkraxeln über den Partner, wenn mal einer raus muß nachts z.B., wäre für uns ein nogo. Unten abgeschrägtes Fußteil - never ever. Und überhaupt ist das vernünftige Schlafen im Mobil wirklich wichtig, damit man wirklich entspannt den Urlaub geniessen kann und das kein Krampf wird. Das sind Kleinigkeiten, aber es gibt noch gaaanz viele andere Kriterien, auf die jeder selbst achten sollte. Mein Mann wollte z.B. früher niemals einen Alkoven haben - jetzt werden wir schon das zweite Mobil mit Alkoven bekommen :lach: . Er ist froh, nicht ständig auf dem Fahrersitz sitzen zu müssen, und wir haben das Fahrerhaus vom Wohnraum abgetrennt, so haben wir kein Schwitzwasser an der Frontscheibe und können auch sofort los, ohne irgendwelche störenden Rollos etc. erst aufrollen zu müssen, der Wohnraum ist viel leichter zu beheizen usw., andere möchten aber lieber nach vorne rausgucken und Schiffe gucken etc., das sind ganz unterschiedliche Beweggründe für den Kauf eines bestimmten Grundrisses. Aber das sollte man auf jeden FAll ausprobieren!
Wollt ihr kochen im Mobil? Dann wäre etwas mehr Platz in der Küche auf jeden Fall von Vorteil. usw.

Heimdall am 31 Mär 2018 14:48:36

FWB Group hat geschrieben:Wenn manche hier mal Mäuschen spielen wollen, um zu schauen, wie manche Mitmenschen Mietmobile zurückbringen,
so seid ihr gern und herzlich dazu eingeladen.

Hallo Frank,
bin ich da bei der Kunststofftechnik im Netz richtig? Wohnmobilverleih? Wo finde ich eure/deine HP?
Danke

mithrandir am 31 Mär 2018 15:06:21

Ich bin kein Vermieter und würde jedem Neuling auch erst mal zum mieten raten.
Bei uns lief es quasi umgekehrt. Wir kamen durch Mietmobile erst auf den Geschmack.
Bzgl. Verlust durch mieten. Wenn ich am Ende des Jahres über die Gesamtkosten schaue, denke ich mir oft, dass es einfach Luxus ist ein eigenes Mobil zu haben. Wenn man den Kaufpreis und den Untehalt zusammenrechnet, nimmt sich das bei mir nix.
Es ist einfach das Gefühl etwas eigenes zu haben und der Vorteil der möglichen Spontanität. Gegen den anderen Vorteil sich um keine Reparaturen und Pflege kümmern zu müssen.
Du schreibst, dass du kein Geld verbrennen willst, wenn es dann doch nix für dich ist. Gerade da ist ein bis zwei Mal mieten sehr gut. Drei Tage Womo bei Regen sind für die beste Familie/Beziehung eine Prüfung. ;—)

RichyG am 31 Mär 2018 16:20:02

Auch wir haben in verschiedensten Ecken der Welt schon gemietet. Mietpreis (außer USA) immer so um die 130 - 150,-€ incl. pro Tag. Auch in Deutschland. Kommt ja auch immer darauf an, welches Modell man mietet. Wir haben dadurch einen großen Erfahrungsschatz für den späteren Kauf gewonnen. Der Mietpreis ist ja nicht in den Wind geschossen, denn Du bekommst außer dem Erfahrungswert ja auch Urlaubserlebnisse. Ich würde es wieder so machen und rate dazu.

FWB Group am 31 Mär 2018 16:35:46

Heimdall, du hast PN

PS. Das System teilte mir mit, das du keine KN empfangen kannst. Warum das so ist, weis ich nicht.
Da ich keine Werbung für unsere Firma hier machen will müssen wir einen anderen Weg finden.
Du kannst mich zum Beispiel anrufen oder mir einen Mail schicken. Einfach im www. nach meinem Nicknamen suchen.

pidy am 31 Mär 2018 16:36:13

Wir haben uns letztes Jahr ein neues Wohnmobil zugelegt, nachdem wir lange Jahre ein gebrauchtes gefahren haben. Wir haben im Laufe der Jahre feststellen können, was uns an unserem Mobil sehr gut gefiel und was nicht. Hätten wir damals gleich ein neues gekauft, würden wir uns wahrscheinlich heute ärgern, weil wir vermutlich nicht das gekauft hätten, was uns heute wichtig ist. Selbst heute mussten wir feststellen, dass es die eierlegende Wollmilchsau zum vernünftigen Preis in akzeptabler Größe nicht gibt.

Meine Empfehlung wäre, es tatsächlich erst einmal mit einem Leihwohnmobil zu versuchen, solange man sich nicht ganz sicher ist, was man selber gerne hätte. Wichtige Punkte sind nach meiner Erfahrung:

Länge und Gewicht des Fahrzeugs,
Alkoven oder lieber Teilintegriert. Integriert kommt aus kostengründen für Leute mit kleinem Geldbeutel kaum in Betracht.
Einzelbetten oder lieber farnzösisches Bett
Volldinette oder nur eine Sitzbank und drehbare Einzelsitze
Dusche und Toilette getrennt oder in einem Raum
großer Kühlschrank oder langt ein kleiner
große Garage oder kleinere Staufächer
Winterfest, wenn häufig auch im Winter Touren unternommen werden sollen
Größe des Motors, uns war der 90 PS-Motor eindeutig zu schwach, also mindestens 130 PS sind empfehlenswert

Das nur als ein paar,aber wesentliche Dinge, die man beim Kauf berücksichtigen sollte. Es bietet sich auch an, eine der Wohnmobilmessen zu besuchen und sich ausgiebig Zeit bei der Besichtigung zu lassen.
Wenn man ein Neufahrzeug kaufen möchte, kann man mit einem Händler auch vereinbaren, ein Wohnmobil zu mieten und den Mietpreis auf den Kaufpreis anrechnen zu lassen. Soll möglich sein, habe ich gelesen.

Ob Kauf oder Miete die günstigere Lösung für einen selber ist, hängt zum großen Teil vom Nutzungsverhalten ab. Wenn ich lediglich einmal im Jahr für 3 Wochen damit reisen möchte, kann eine Miete wirtschaftlicher sein, denn ich muss ja auch die laufenden Kosten für Steuer und Versicherung sowie die möglichen Kosten für Wartung und Verschleißteile vom Mietpreis abziehen. Da kommen schon einige 100 € im Jahr zusammen. Somit könnte man für die einkalkulierten 10.000 € schon einige Jahre Urlaub machen und in der Zeit vielleicht sogar noch etwas mehr ansparen, um sich dann tatsächlich ohne große Verrenkungen ein neues Wohnmobil zu kaufen

brainless am 31 Mär 2018 16:43:30

Wenn grundsätzlich erst einmal geprüft werden muß, ob Urlaub im Wohnmobil überhaupt gefällt, rate ich auch zur Miete.
Ist eine positive Entscheidung gefallen, geht es darum, was einem alles gefällt und nicht gefällt.

Für diese Phase hatten wir uns ein relativ günstiges (Listenpreis 67.000 €/ Kaufpreis 36.000 €) Mobil neu gekauft.
Hiermit hatten wir die Möglichkeiten, die ein Reisemobil ausmachen: Stets zur Verfügung, Abfahrtstermin und Rückkehrtermin wie's gefällt.
Keine Diskussionen, wenn eine Delle an die Stoßstange kommt, keine Kosten für Endreinigung und Veränderungen am Mobil nach Gusto des Besitzers.
Versuche das mal der Nutzung eines Mietmobils gegenüber zu stellen. 8)
Nach vier Jahren und vielen Tagen und Nächten mit unserem 7m/3,5 t/ TI wußten wir exakt, was wir zukünftig
- auf keinen Fall mehr wollten
- womit wir uns arrangieren könnten und vor allem
- was unabdingbar war am neuen Mobil.
Mit der Erfahrung und einem immer noch einwandfrei funktionierenden Mobil zu unserer Verfügung, machten wir uns auf eine unangestrengte und ganz klar fokussierte Suche nach unserem Idealmobil.
Es hat dann noch einige Monate gedauert, bis wir es endlich fanden.

Seit fast fünf Jahren sind wir sehr zufrieden und haben keinen einzigen Minuspunkt im Vergleich zu unserer Anforderungsliste festgestellt.

Mit einigen Mieturlauben hätten wir nicht die gleichen Erfahrungen machen können.
Die meisten von uns brauchen ohnehin meist zwei oder gar mehr Mobile, bis sich Zufriedenheit einstellt,


Volker

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