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Greenhorn sucht Einsteiger-Womo, aber 1, 2


Ingo1960 am 30 Mär 2018 16:53:48

..... auf welcher Basis?

Hallo Leute,
meine Frau und ich wollen uns diese Jahr unser erstes Wohnmobil kaufen, haben aber von Nix ne Ahnung. Was wir bisher glauben zu wissen, dass der Aufbau für die persönlichen Bedürfnisse passen sollte, aber keine großen Qualitätsunterschiede vorhanden sind.
Wenn das Quatsch ist, bitte hier schon reinrufen ;-)

Da aufgrund unseres Budgets (max. 10.000,- €) wohl nur ein Auto aus den Anfang 90ern in Frage kommt, stellt sich die Frage des Chassis/Motors.
Gibt es zwischen Fiat, Iveco, Ford, Peugeot, Citroen in Bezug auf Motorlanglebigkeit und Rost große Unterschiede? Oder ist es egal, welche Basis man wählt?

Beste Grüße und vielen Dank für eure Erfahrungen
Ingo

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Heimdall am 30 Mär 2018 18:16:52

Hallo Ingo,
Du tust gut daran dich VOR dem Kauf hier bei den alten Hasen schlau zu machen. Aber bitte Vorsicht und nicht jedes Posting für bare Münze nehmen. Lerne zu unterscheiden wer sich nur wichtig machen will und dich von seiner Wahl unbedingt zu überzeugen. Bei uns sagt man "jeder Lappe foppt seine Kappe". :D
Ich versuchs trotzdem dir zu helfen.
Zu den 10.000 Euronen sag ich nichts, da das Risiko dabei auf die Nase zu fallen doch eher groß ist.
Mein bevorzugter WOMO Motor wäre, obwohl ich zwangsläufig einen Fiat fahre, ein Renault Motor. Der ist unkompliziert, robust und Wartungsfreundlich.
Qualitäts-/Verarbeitungsunterschiede gibt es zwischen den WOMO Herstellern sehr wohl. Da sagt der Preis doch einiges aus. Wir hatten mal zwei TI-Italiener mit Renault Motor, da konnte man nach abschrauben der Seitenverkleidung zwischen Fahrerhaus und Wohnraum auf den Asphalt runter schauen und durch die GFK-Hutze über dem Hubbett sah man fast die Sonne durchscheinen.
Jetzt fahren wir einen VI-Hymer auf Fiat Duc., das ist schon eine andere Kategorie. Obwohl ich dem Renault und dem Italiener-Nassraum immer noch nachweine. 8)

Trotzdem wünsche ich dir ein gutes Händchen und das Glück eines Anfängers. Ich beneide euch nicht um die Entscheidungsfindung. :mrgreen:

leoline am 30 Mär 2018 18:52:29

Erstmal herzlich willkommen - und wirklich gut, dass du dich vor dem Kauf sachkundig machst. Man kann da zwar trotzdem Pechh haben, aber du hast erstmal einiges , worüber du nachdenken kannst.
Aber es ist doch nicht so, dass du dir das Fahrzeug nach dem Motor aussuchst, oder?
Da muß doch der Aufbau auch passen, sonst habt ihr da keine Freude dran. Und wenn du nach dem Aufbau schaust, dann wirst du wohl eher den Motor nehmen, der da verbaut ist. So wahnsinnig viel Auswahl gibts ja in der Preiskategorie nicht. Renault wäre auch meine erste Wahl, aber bei den alten FAhrzeugen bin ich mir da nicht so sicher. Dann Fiat oder Citroen. Und es kommt ja auch auf euer Reiseverhalten an, wollt ihr weit weg, ferne Länder, oder eher Kurzfahrten in heimischen Gefilden machen.
Habt ihr schon mal ein Womo gemietet? Das wäre eine gute Sache, dann wißt ihr schon mal in etwa, was da auf euch zukommt und was ihr braucht oder eher nicht braucht.
Viel Erfolg bei der Suche!

Tinduck am 30 Mär 2018 19:34:56

Hallo und Willkommen.

Motortechnisch würde ich darauf achten, auf jeden Fall über 2 Liter Hubraum zu bekommen, wenn möglich einen Turbodiesel. Ein 1,9er TD ist eine Einladung zur durchgebrannten Zylinderkopfdichtung, ist ein PKW-Motor.
Wenn der Motor einen Steuerriemen hat (keine Kette), auf die Wechselintervalle achten bzw. Wechsel mit einpreisen.

Rosten tun sie in den Baujahren alle, muss man halt drauf achten.

Weiterhin ist wichtig, auf einen dichten Aufbau zu achten. Such mal im Forum nach dem Stichwort ‚Torf‘, da gibts viel Lesestoff.

Viel Glück bei der Suche!

bis denn,

Uwe

FWB Group am 30 Mär 2018 20:52:57

Hallo
1. Ich würde Heimdall mal vorsichtig widersprechen wollen.
Teste mal, ob du noch Teile für einen Renault bekommst, wenn dieser 20 Jahre ( 1998 ) alt ist.
Das wird im Gegensatz zum Fiat, Peugeot, VW beim Renault problematisch.

2. Tipp:
Bevor ihr kauft, miete mal ein paar Wochenenden hintereinander unterschiedlich Fahrzeuge aus den gewünschten Baujahren.
Tipp dabei: PaulCamper, Campanda, Erento. Die haben auch die alten Baujahre!

So wisst ihr irgendwann vor dem Kauf genau, was ihr an dem jeweiligen Grundriss wirklich bevorzugt!
Damit gibt es später keine Überraschungen.

FastFood44 am 30 Mär 2018 21:16:29

Zwei Schreiber vor mir raten dir zuerst mal zu mieten.
Siehst du, so unterschiedlich sind die Erfahrungen und Meinungen.

Wir haben nie gemietet und nie vorher eines gefahren, sondern einfach gut informiert, uns viele Gedanken gemacht wie unsere Vorstellungen und Bedürfnisse sind und dann direkt gekauft.
Und haben es nicht bereut.
13 Jahre später ist das Fahrzeug immer noch in unserem Besitz - war damals neu aus einer Ausstellungshalle heraus.

Wenn es passt, dann passt es.
Und das spürt man wenn man dem entsprechenden Womo begegnet ob es funkt!
I

Gast am 30 Mär 2018 21:22:19

FastFood44 hat geschrieben:- war damals neu aus einer Ausstellungshalle heraus.

Thema verfehlt.. :roll:

Ingo1960 hat geschrieben:..wohl nur ein Auto aus den Anfang 90ern in Frage kommt,


Gruss Thomas

FWB Group am 30 Mär 2018 21:35:49

Das sehe ich ähnlich.

jamesbond008 am 30 Mär 2018 21:54:11

Wenn er aber noch viel mietet und probiert hat er nur noch 8000,-
Das macht es ja nicht besser.

Sorry, wenn ich so deutlich bin .... sucht euch einen Wohnwagen
Womo´s für 10t € mit Folgekosten und Basteleien sind ein Gegurke

james

Duc1302 am 30 Mär 2018 22:21:52

Bei dem vorgegebenen Budget würde ich über einen Wohnwagen nachdenken. Da ist die Gefahr geringer, eben mal 10.000 € zu verbrennen.

Gast am 30 Mär 2018 22:53:35

Bei max. 10.000.- Budget sollte man ohnehin mal 2.000.-an Wartungs- und Instandsetzungskosten einkalkulieren..

Bei dann noch 8K Budget sollte man tunlichst Exoten vermeiden. Mit viel Glück findet man vielleicht einen 95PS 2.5TD Ducato mit trockenem Aufbau und gutem Unterbau.

Das Thema in dieser Preisklasse ist schon sooo oft hier durchgekaut worden..

Bei dem Budget würde ich eher nach einem grossen Kasten zum Selbstausbau Ausschau halten oder gleich einen EX-DHL-Koffer.. Die gibts in der Preisregion schon ab EZ2005 und rel. wenigen km, grüner Plakette und starkem 3l-Motor. Ist aber natürlich eher nix für Einsteiger.. :wink: Der Ausbau kostet je nachdem auch noch ein paar KEuro.. Platz, Werkzeug und Fähigkeiten sollten auch vorhanden sein..
Und ist nat. nicht <3,5t. mit allen Konsequenzen.. FS etc.

Aber es gibt manchmal auch gepflegte alte Schätzchen/Schnäppchen. Evtl. selber mal in regionalen Tageszeitungen inserieren/schauen, nicht nur mobile etc. durchforsten. Geduld ist da gefragt.. Über Monate oder gar länger. Dann kommt vielleicht mal das Richtige. :)

Bis dahin sich Wissen aneignen z.B. hier im Forum und dann schnell zuschlagen. Die "Guten" sind oft nach einem oder wenigen Tagen schon weg..

Gruss Thomas

Elgeba am 30 Mär 2018 23:20:37

Bevor hier über Fahrgestelle und deren Motorisierung nachgedacht wird halte ich es für wesentlich wichtiger erst mal auf einen Aufbau ohne Feuchtigkeitsschäden zu achten.Was nützt das beste Fahrgestell wenn der Aufbau Torf ist? Sorgfältigstes Messen mit entsprechendem Messgerät,Augenkontrolle und vor allem nicht "unbedingt haben wollen." Ich will hier nicht verhehlen das bei der derzeitigen Hype Eure Chancen ein gutes Wohnmobil zu finden das in Euer Budget passt als gering eingestuft werden müssen.Ich empfehle Euch auch mal über die Unterhaltskosten nach zu denken,die sind nicht gering.


Gruß Bernd

Gast am 31 Mär 2018 00:22:57

Elgeba hat geschrieben:Ich empfehle Euch auch mal über die Unterhaltskosten nach zu denken, die sind nicht gering.

Das ist einerseits richtig.. Ein Womo zusätzlich zum PKW zu unterhalten ist Luxus! Die reinen Unterhaltskosten: Ich zahle p.a. 310.-an Steuern. Haftpflicht habe ich anfangs 156.-p.a. bezahlt. Also zusammen weniger als 40.-/Monat. Immer gerechnet für Ganzjahreszulassung. (Für 200.- mehr p.a. ist das Womo jetzt VK-versichert bei 18KEuro Zeitwert.)

Also die reinen Unterhaltskosten sind noch überschaubar.. Das ist aber nur, daß es angemeldet an der Strasse stehen darf.

Die Wartungs-und Reparaturkosten sind bei einem älteren Mobil sicher höher anzusetzen. Ich rechne bei meinem alten Schätzchen incl. Unterhalt min. 200.-Euro pro Monat. Da bin ich aber noch keinen km gefahren.. Und Wertverlust ist dabei nat. auch noch nicht eingerechnet..

Gruss Thomas

Elgeba am 31 Mär 2018 00:37:35

Da ein Wohnmobil kaum alltagstauglich ist muß ein PKW zusätzlich unterhalten werden,zumindest ist es bei mir so.Da ich voll berufstätig bin steht das Womo an 325 Tagen in seiner Garage,für die tägliche Fahrt zur Arbeit und zurück nicht zu gebrauchen.


Gruß Bernd

Gast am 31 Mär 2018 00:42:00

Ja, Bernd. Da hast Du mich wohl falsch verstanden. Ich brauche auch einen PKW zusätzlich zum Womo, um meiner Arbeit nachzugehen. Eben deshalb schrieb ich, daß es Luxus ist..

Elgeba am 31 Mär 2018 00:48:16

Man gönnt sich ja sonst nichts.....


Gruß Bernd

Ingo1960 am 31 Mär 2018 08:17:28

Ich bin begeistert Leute, soviel gute Antworten/Gedankenansätze in so kurzer Zeit .... Vielen Dank.

Der Grundgedanke für uns ist, so wenig Geld wie möglich zu verbrennen, FALLS das Ganze doch nicht unser Ding ist. Erst mieten - dann kaufen kommt für mich pers. eher nicht in Frage, weil bis dahin schon einige Tausend an den Vermieter geflossen sind. Das kann man auch als Wertverlust beim evtl. Wiederverkauf einkalkulieren

Ihr habt mit jetzt viele gute Aspekte geliefert:
- ich will spontan ein WE wegfahren, warte aber evtl. schon seit Wochen auf ein Ersatzteil
- der Aufbau spielt sehr wohl eine Rolle. Ich dachte, nur die Aufteilung wäre unterschiedlich, aber offensichtlich auch die Qualität
- ich hätte mich jetzt nie für einen Renault oder Citroenmotor entschieden ... wieder was gelernt
- Wohnwagen ist leider nicht mein Ding
- Für 10.000,- krieg ich sehr wahrscheinlich nix Vernünftiges (ich möchte ja das Reisen erleben, und nicht die Instandhaltung)

Da ich weder handwerklich geschickt, noch beim Womo-Kauf erfahren bin, ist es seeeehr, wahrscheinlich, dass das durch Kauf und Instandhaltung eine Fass ohne Boden wird. Selbst die Fahrzeuge, die ich bis 15.000,- "auf dem Papier" gesehen habe, scheinen keine andere Liga zu sein.

Da ich breit denke, zäume ich das Pferd mal von der anderen Seite auf. Wieviel verliere ich beim einem Messekauf, Vorführer, Jahreswagen?
Ich habe gelesen, dass es für unter 35,000,- Listenpreis schon Neuwagen (Alkoven) gibt ..... sogenannte Discounter. Man ließt von Ahorn Camp 595, Carado, Bela Macau oder ähnlichen. Teilintegrierte kämen auch in Frage. Klar kommt da noch die Individualisierung hinzu. Die Vorteile lägen auf der Hand: modernere/neuere Ausstattung, Zuverlässigkeit und entspanntes Reisen.
Aber leider wird dieses Thema nicht so offensichtlich sein. Wertstabilität? Auch hier Verarbeitung Aufbau?

rkopka am 31 Mär 2018 10:20:21

FastFood44 hat geschrieben:Wir haben nie gemietet und nie vorher eines gefahren, sondern einfach gut informiert, uns viele Gedanken gemacht wie unsere Vorstellungen und Bedürfnisse sind und dann direkt gekauft.I
...Wenn es passt, dann passt es.
Und das spürt man wenn man dem entsprechenden Womo begegnet ob es funkt!I

Ich habe es so ähnlich gemacht und hatte wohl Glück, oder man paßt sich einfach an. Ohne Vorerfahrung weiß man teilweise nicht, nach was man schauen soll, oder was einen stören wird. Viel Lesen in den Foren hilft natürlich. Anderes ist einfach Erfahrung, wenn man mal mit Womos unterwegs war.
Mein jetziges habe ich mit einer großen Checkliste vorsortiert, dann beim Händler mal länger drin geblieben und alle möglichen Vorgänge geistig durchgespielt, dann noch ein WE mitgenommen. Danach gab es eigentlich keine nennenswerten Überraschungen mehr.

Ingo1960 hat geschrieben:Wertstabilität? Auch hier Verarbeitung Aufbau?

Da derzeit ein ziemlicher Run auf Womos läuft, sind die Gebrauchtpreise auch recht hoch. Ob das so bleibt ? Als ich vor ein paar Jahren mein ~20 Jahre Womo verkauft habe, fand ich bei den Angeboten ein ziemlich identisches, das soviel kosten sollte wie meines 10 Jahre davor ! Meines (mit kleinen Schwächen) ging dann um etwa 1/3 des damaligen Preises weg. D.h. ohne Wartungskosten etwa €1000/Jahr Verlust. Ähnliche Werte habe ich auch beobachtet, als ich die Gebrauchtangebote angeschaut habe. Die ersten Jahre eher €3000/Jahr. Das alles im untersten Preissegment.

RK

Schraubfix am 31 Mär 2018 10:21:47

Also bei den Dicountern muss man schon genau hinsehen, die Listpreise sind meiner Meinung nach Augenwischerei. Wenn man alle benötigten Dinge dazubestellt, kommt man ganz schnell auf Preise, die vom Listpreis weit weit weg liegen. Auf der letzten Messe in Leipzig interessierte ich mich auch für solche Discounter mit super Listpreisen. Ein Verkäufer vom großen G begrüßte mich gleich mit der Bemerkung, man kommt eh immer auf mindestens 53000 EUR...da war ich gleich bedient und bin weitergezogen. Nun wird es ein Sunlight, nicht billig, aber alles nach unseren Wünschen.

leoline am 31 Mär 2018 12:27:08

Der Wertverlust ist m.E. nach nicht so groß. Der Run auf Wohnmobile wird anhalten. Wir haben unser 3 Jahre altes Mobil getauscht gegen einen neuen und hatten in den Jahren ca. 5000 EUR Wertverlust. Für diverse Urlaube, die wir damit gemacht haben und vielen Kurzfahrten wären wir be i einer anderen Urlaubsform auf wesentlich höhere Beträge gekommen. Von der Unabhängigkeit, jeder Zeit fahren zu können, mal ganz zu schweigen. Also wir würden das immer wieder so machen, finde die Discountermodelle eigentlich sehr gut, wenn man nicht dauerhaft da drin leben will oder für mehrere Monate am Stück damit weg will.

Heimdall am 31 Mär 2018 12:57:00

Dass dir die "Mietwagenspezialisten" zu einer Miete raten liegt wohl auf der Hand.
Stell konkrete Fragen dann bekommst du auch Antworten.

kurt2 am 31 Mär 2018 13:04:11

plattin hat geschrieben:Bin auch Greenhorn und überlege, ob ich nicht vor Kauf besser ein paar mal miete.


HAllo,
eine sehr gute Idee, die später Verdruß erspart.

Ich habe vor dem Kauf meines WoMo`s an 3 Folgejahren je ein Mobil gemietet. Wichtig war mir, dass es immer ein anderer Grundriß, sowie ein anderer Hersteller war. Somit kristallisierte sich der für mich ideale Grundriss, sowie die Qualitätsanmutung der einzelnen Hersteller sehr genau heraus.

Habe dann das WoMo gekauft das mir am geeignetsten erschien und bin seit 12 Jahren glücklich.

FWB Group am 31 Mär 2018 13:28:04

Davon sprach ich. Besser als Kurt2 hätte man es nicht ausdrücken können.

Vielleicht noch ein paar Gedankenansätze.......

Wo die Tausende für ein Mietwohnmobil, so wie der TE schrieb, verballert werden sollen, erschließt sich mir nicht.
Unser teuerstes Mietwohnmobil kostet in der Hauptreisezeit übersichtliche 89 €. Also extrem teuer! :wink:
Das günstigste 65 €.

Leider wird das nichts mit einem 3 Tage Kurztripp in der Hauptreisezeit. Also zum Probefahren die Nebenzeit nehmen.
Da sind die Preise nämlich viel günstiger, so zum Beispiel geht es da mit 50 € los. Das macht dann 150 € für ein Wochenende.......
echt teuer! :wink:

Meines Erachtens gut investiertes Geld, um danach zu wissen, was man vom Grundriss her schon mal nicht will.
Das Ganze ist, wie man an Hand der von mir geschilderten Preise erkennen kann, überhaupt nicht teuer.

Wenn manche hier mal Mäuschen spielen wollen, um zu schauen, wie manche Mitmenschen Mietmobile zurückbringen,
so seid ihr gern und herzlich dazu eingeladen.

Ihr werdet aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus kommen.
Das ist die andere Seite der Medaille!

Abschliessend:
Wenn der TE lieber ein neues Womo finanzieren will, wäre es gerade bei einer rund 50 000 € Anschaffung erst recht wichtig zu wissen,
was für die Fam. des TE vom Grundriss,
der Art des Womos (Alkoven, Kastenwagen, Teilintegrierter, Vollintegrierter, Expeditionsmodell oder gar Liner)
und vom Fahrzeughersteller (Fiat, Peugeot, Citroen, Renault, Iveco, VW, Nissan, Mercedes, Opel etc.) zu halten ist.

So mal einfach das Teil bei Nichtgefallen oder nach falscher Grundriss oder falscher Fahrzeugwahl, immer aus der Sicht des TE,
dann einfach das Womo zurückgeben, das ist halt nicht!
Und wenn doch, dann mit richtigen finanziellen Einbussen!

leoline am 31 Mär 2018 14:45:52

ät plattin

Tante guugel kennt da noch ganz viele andere Wohnmobilvermieter :) , Und wirklich teuer sind die echt nicht.

ät Ingi 1960
Auf jeden Fall wäre das gut investiertes Geld, denn erst wenn ihr selbst mal - wenn auch nur für vielleicht 3 Tage - in einem Mobil "gewohnt" habt, werdet ihr sehen, was ihr wirklich wollt und was eher nicht. Doppelbett mit rüberkraxeln über den Partner, wenn mal einer raus muß nachts z.B., wäre für uns ein nogo. Unten abgeschrägtes Fußteil - never ever. Und überhaupt ist das vernünftige Schlafen im Mobil wirklich wichtig, damit man wirklich entspannt den Urlaub geniessen kann und das kein Krampf wird. Das sind Kleinigkeiten, aber es gibt noch gaaanz viele andere Kriterien, auf die jeder selbst achten sollte. Mein Mann wollte z.B. früher niemals einen Alkoven haben - jetzt werden wir schon das zweite Mobil mit Alkoven bekommen :lach: . Er ist froh, nicht ständig auf dem Fahrersitz sitzen zu müssen, und wir haben das Fahrerhaus vom Wohnraum abgetrennt, so haben wir kein Schwitzwasser an der Frontscheibe und können auch sofort los, ohne irgendwelche störenden Rollos etc. erst aufrollen zu müssen, der Wohnraum ist viel leichter zu beheizen usw., andere möchten aber lieber nach vorne rausgucken und Schiffe gucken etc., das sind ganz unterschiedliche Beweggründe für den Kauf eines bestimmten Grundrisses. Aber das sollte man auf jeden FAll ausprobieren!
Wollt ihr kochen im Mobil? Dann wäre etwas mehr Platz in der Küche auf jeden Fall von Vorteil. usw.

Heimdall am 31 Mär 2018 14:48:36

FWB Group hat geschrieben:Wenn manche hier mal Mäuschen spielen wollen, um zu schauen, wie manche Mitmenschen Mietmobile zurückbringen,
so seid ihr gern und herzlich dazu eingeladen.

Hallo Frank,
bin ich da bei der Kunststofftechnik im Netz richtig? Wohnmobilverleih? Wo finde ich eure/deine HP?
Danke

mithrandir am 31 Mär 2018 15:06:21

Ich bin kein Vermieter und würde jedem Neuling auch erst mal zum mieten raten.
Bei uns lief es quasi umgekehrt. Wir kamen durch Mietmobile erst auf den Geschmack.
Bzgl. Verlust durch mieten. Wenn ich am Ende des Jahres über die Gesamtkosten schaue, denke ich mir oft, dass es einfach Luxus ist ein eigenes Mobil zu haben. Wenn man den Kaufpreis und den Untehalt zusammenrechnet, nimmt sich das bei mir nix.
Es ist einfach das Gefühl etwas eigenes zu haben und der Vorteil der möglichen Spontanität. Gegen den anderen Vorteil sich um keine Reparaturen und Pflege kümmern zu müssen.
Du schreibst, dass du kein Geld verbrennen willst, wenn es dann doch nix für dich ist. Gerade da ist ein bis zwei Mal mieten sehr gut. Drei Tage Womo bei Regen sind für die beste Familie/Beziehung eine Prüfung. ;—)

RichyG am 31 Mär 2018 16:20:02

Auch wir haben in verschiedensten Ecken der Welt schon gemietet. Mietpreis (außer USA) immer so um die 130 - 150,-€ incl. pro Tag. Auch in Deutschland. Kommt ja auch immer darauf an, welches Modell man mietet. Wir haben dadurch einen großen Erfahrungsschatz für den späteren Kauf gewonnen. Der Mietpreis ist ja nicht in den Wind geschossen, denn Du bekommst außer dem Erfahrungswert ja auch Urlaubserlebnisse. Ich würde es wieder so machen und rate dazu.

FWB Group am 31 Mär 2018 16:35:46

Heimdall, du hast PN

PS. Das System teilte mir mit, das du keine KN empfangen kannst. Warum das so ist, weis ich nicht.
Da ich keine Werbung für unsere Firma hier machen will müssen wir einen anderen Weg finden.
Du kannst mich zum Beispiel anrufen oder mir einen Mail schicken. Einfach im www. nach meinem Nicknamen suchen.

pidy am 31 Mär 2018 16:36:13

Wir haben uns letztes Jahr ein neues Wohnmobil zugelegt, nachdem wir lange Jahre ein gebrauchtes gefahren haben. Wir haben im Laufe der Jahre feststellen können, was uns an unserem Mobil sehr gut gefiel und was nicht. Hätten wir damals gleich ein neues gekauft, würden wir uns wahrscheinlich heute ärgern, weil wir vermutlich nicht das gekauft hätten, was uns heute wichtig ist. Selbst heute mussten wir feststellen, dass es die eierlegende Wollmilchsau zum vernünftigen Preis in akzeptabler Größe nicht gibt.

Meine Empfehlung wäre, es tatsächlich erst einmal mit einem Leihwohnmobil zu versuchen, solange man sich nicht ganz sicher ist, was man selber gerne hätte. Wichtige Punkte sind nach meiner Erfahrung:

Länge und Gewicht des Fahrzeugs,
Alkoven oder lieber Teilintegriert. Integriert kommt aus kostengründen für Leute mit kleinem Geldbeutel kaum in Betracht.
Einzelbetten oder lieber farnzösisches Bett
Volldinette oder nur eine Sitzbank und drehbare Einzelsitze
Dusche und Toilette getrennt oder in einem Raum
großer Kühlschrank oder langt ein kleiner
große Garage oder kleinere Staufächer
Winterfest, wenn häufig auch im Winter Touren unternommen werden sollen
Größe des Motors, uns war der 90 PS-Motor eindeutig zu schwach, also mindestens 130 PS sind empfehlenswert

Das nur als ein paar,aber wesentliche Dinge, die man beim Kauf berücksichtigen sollte. Es bietet sich auch an, eine der Wohnmobilmessen zu besuchen und sich ausgiebig Zeit bei der Besichtigung zu lassen.
Wenn man ein Neufahrzeug kaufen möchte, kann man mit einem Händler auch vereinbaren, ein Wohnmobil zu mieten und den Mietpreis auf den Kaufpreis anrechnen zu lassen. Soll möglich sein, habe ich gelesen.

Ob Kauf oder Miete die günstigere Lösung für einen selber ist, hängt zum großen Teil vom Nutzungsverhalten ab. Wenn ich lediglich einmal im Jahr für 3 Wochen damit reisen möchte, kann eine Miete wirtschaftlicher sein, denn ich muss ja auch die laufenden Kosten für Steuer und Versicherung sowie die möglichen Kosten für Wartung und Verschleißteile vom Mietpreis abziehen. Da kommen schon einige 100 € im Jahr zusammen. Somit könnte man für die einkalkulierten 10.000 € schon einige Jahre Urlaub machen und in der Zeit vielleicht sogar noch etwas mehr ansparen, um sich dann tatsächlich ohne große Verrenkungen ein neues Wohnmobil zu kaufen

brainless am 31 Mär 2018 16:43:30

Wenn grundsätzlich erst einmal geprüft werden muß, ob Urlaub im Wohnmobil überhaupt gefällt, rate ich auch zur Miete.
Ist eine positive Entscheidung gefallen, geht es darum, was einem alles gefällt und nicht gefällt.

Für diese Phase hatten wir uns ein relativ günstiges (Listenpreis 67.000 €/ Kaufpreis 36.000 €) Mobil neu gekauft.
Hiermit hatten wir die Möglichkeiten, die ein Reisemobil ausmachen: Stets zur Verfügung, Abfahrtstermin und Rückkehrtermin wie's gefällt.
Keine Diskussionen, wenn eine Delle an die Stoßstange kommt, keine Kosten für Endreinigung und Veränderungen am Mobil nach Gusto des Besitzers.
Versuche das mal der Nutzung eines Mietmobils gegenüber zu stellen. 8)
Nach vier Jahren und vielen Tagen und Nächten mit unserem 7m/3,5 t/ TI wußten wir exakt, was wir zukünftig
- auf keinen Fall mehr wollten
- womit wir uns arrangieren könnten und vor allem
- was unabdingbar war am neuen Mobil.
Mit der Erfahrung und einem immer noch einwandfrei funktionierenden Mobil zu unserer Verfügung, machten wir uns auf eine unangestrengte und ganz klar fokussierte Suche nach unserem Idealmobil.
Es hat dann noch einige Monate gedauert, bis wir es endlich fanden.

Seit fast fünf Jahren sind wir sehr zufrieden und haben keinen einzigen Minuspunkt im Vergleich zu unserer Anforderungsliste festgestellt.

Mit einigen Mieturlauben hätten wir nicht die gleichen Erfahrungen machen können.
Die meisten von uns brauchen ohnehin meist zwei oder gar mehr Mobile, bis sich Zufriedenheit einstellt,


Volker

Heimdall am 31 Mär 2018 17:19:59

FWB Group hat geschrieben:Heimdall, du hast PN
PS. Das System teilte mir mit, das du keine KN empfangen kannst. Warum das so ist, weis ich nicht.
Da ich keine Werbung für unsere Firma hier machen will müssen wir einen anderen Weg finden.
Du kannst mich zum Beispiel anrufen oder mir einen Mail schicken. Einfach im www. nach meinem Nicknamen suchen.

Danke Frank, wir haben uns dank dehler auch so gefunden. :lol:
cu

jamesbond008 am 31 Mär 2018 17:24:25

Hallo,

mit mieten kann ich vielleicht feststellen, ob man sich überhaupt vorstellen kann WoMo zu fahren.

Aber wir haben uns auch lieber erstmal eins gekauft und dann im "laufenden Betrieb" gemerkt, was uns noch fehlt oder was wir ändern möchten.
Allerdings konnten wir auch nur durch einen laufenden Betrieb feststellen was wir wollen und nicht nur mal ein paar Tage das oder das Mietdingens
Die Verfügbarkeit und das Eigentum waren uns sehr wichtig.
Ein paar nogos haben wir beim Kauf aber auch schon gehabt ... wie Querbett oder zu schmales Doppellängsbett. Sowas hätten wir auch nie gemietet.

Jetzt wissen wir was wir wollen und haben uns genau das bestellt.


james

RichyG am 01 Apr 2018 10:08:58

plattin hat geschrieben:... und dass die teilweise auch von der Hygiene her nicht gerade das "Gelbe vom Ei" sein sollen

Es mag da Ausreißer geben. Die Regel ist das keinesfalls, oder ich bin ein ausgesprochener Glückspilz (was ich ja auch bin :wink:). Jedenfalls hatten wir stets hygienisch einwandfreie Mobile. Egal wo! Ich bin mir sicher: Das ist die Regel!

kurt2 am 01 Apr 2018 11:52:51

plattin hat geschrieben:..... dass die teilweise auch von der Hygiene her nicht gerade das "Gelbe vom Ei" sein sollen.


Hallo,
was hinsichtlich der Hygiene die Regel ist weiß ich nicht. M.E. kommt es hier sehr auf den Vermieter an. Es gibt wohl welche die sich kümmern (entkalken, desinfizieren etc) und auch andere die die Sache schleifen lassen (WoMo`s werde eh im Herbst weiterverkauft).
Ich hatte damals (wie geschrieben) an 3 aufeinander folgenden Jahren ein WoMo gemietet. War 2x der erste und 1x der zweite Mieter.
Heißt, ich würde mir den Vermieter vorher schon genau ansehen.

BestiaNegra am 01 Apr 2018 18:15:44

brainless hat geschrieben: was wir zukünftig
- auf keinen Fall mehr wollten
- womit wir uns arrangieren könnten und vor allem
- was unabdingbar war am neuen Mobil.
Die meisten von uns brauchen ohnehin meist zwei oder gar mehr Mobile, bis sich Zufriedenheit einstellt.
Volker


'n Abend,

so 'ne ähnliche Liste haben wir auch gemacht und uns viele Womos angeguckt, bevor wir uns im letzten Jahr einen neuen Knaus Sky I 700 LG gekauft haben. Die "Nachteile" des Heckquerbetts werden mehr als wettgemacht durch zwei tolle Hochschränke. Auch nach dem Kauf gucken wir immer wieder gerne nach anderen Womos bei den großen Händlern. Sobald wir wieder in unserem Womo sind, werden wir bestätigt, das richtige gekauft zu haben.

Übrigens: Es ist unser erstes Womo, und vorher gemietet haben wir auch nicht. Wir brauchen also nur eins, damit sich die Zufriedenheit einstellt. :ja:

brainless am 01 Apr 2018 19:07:55

So unterschiedlich sind die Anforderungen.
Wir hätten uns nie gegen unsere Forderung "Längseinzelbetten" entscheiden wollen, egal welche anderen Vorteile es gegeben hätte,


Volker

Tinduck am 01 Apr 2018 21:58:47

brainless hat geschrieben:Für diese Phase hatten wir uns ein relativ günstiges (Listenpreis 67.000 €/ Kaufpreis 36.000 €) Mobil neu gekauft.


Na das ist ja mal ein tolles Beispiel für einen von garantiert niemandem gezahlten Listenpreis - oder ein fetter Typo :D

bis denn,

Uwe

brainless am 02 Apr 2018 01:53:32

Das war ein Auto aus einem ganzen Posten (ca. 80 Stück), der ursprünglich von einem britischen Händler bestellt worden war. dann ging er Pleite und die Mobile standen gut ein Jahr fix und fertig in Italien bei RIMOR, bis Palmowski alle kaufte und nach Deutschland brachte.
Der teuerste war ein TI auf Sprinter für 39.500,- €.
Unserer war ein umgelabelter 7 m SAILER (ja, so schreiben die Rimorleute) mit hervorragender Ausstattung (große Kühl-/Gefrierkombi, Backofen unter der Kochstelle, Rahmenfenster, separate Dusche, Aufbautüre mit Fenster und Fliegengitter, etc.) auf Ducato X 250 mit 148 PS, Fahrerhaus "mit allem".
Oft genug haben die Fahrer entgegenkommender Autos gestaunt, daß die -vermeintliche- Fahrerin ihre Füße auf dem Armaturenbrett hatte........

Der komplette Aufbau, einschliesslich Aufbautüre, war gewohnt kontinental-europäisch -- nur der Fahrer saß vorne rechts statt links,


Volker

Micha1958 am 02 Apr 2018 02:15:29

Der Fahrer rechts das ist ja fast wie die Griffe auf der falschen Seite. 8)

Zum Thema, wir haben auch nicht gemietet vor dem Kauf. Wir wußten ungefähr was wir wollten und haben dann zugeschlagen.
Was uns dann nicht 100 Prozent passte, mit dem leben wir.
3 mal neu kaufen damit ich noch ein Stück zufriedener wäre wär mir auch viel zu anstrengend.
Das ist für meinen Bedarf viel zu überbewertet.
Wir freuen uns einfach an dem was wir haben und schauen nicht was wär noch ein Stück besser.
Aber jeder wie er mag und sich wohlfühlt.

Gruß Micha

JTLorsch am 02 Apr 2018 09:28:26

Ich freu mich immer, wenn Leute ein Schnäppchen machen - auch wenn der Fahrer dann rechts sitzt. Echt tolle Sache, Volker.

Zum TE:
Wir sind auch handwerklich nicht besonders geschickt (und lernen wollen wir es auch nicht unbedingt), auch hatten wir keinerlei Womo Erfahrung, aber Zelten - das dann über lange Zeit beruflich.
Wir haben auch nicht gemietet und nachdem wir hier im Forum lange mitgelesen haben, hatten wir eine Liste mit must-haves und no-gos before wir uns dann als Mitschreiber angemeldet haben. Mit 10000 Euro hätten wir Angst (weil wenig Ahnung von Technik und Inst.), dass wir mit einem Wrack auf dem Hof enden. Daher entschlossen wir uns auf der Messe zu kaufen. Zwischen Idee, Umsetzung und Kauf lagen fast 2 Jahre. Auch haben wir verschiedene Händler angeschrieben und je nach Ausfall der Antwort ausgeschlossen oder eben besucht. Unser Händler liegt fast 3.5 Stunden von uns entfernt, obwohl es bei einem Chausson auch einen innerhalb von 45 min gab. Wir bereuen den Grundriss so wie er ist aufgrund der langen Recherche und Vorauswahl nicht, ebensowenig die Marke, den Händler auch nicht.
Natürlich macht man sich schon jetzt Gedanken welches Mobil es in 5-6 Jahren sein könnte. Da steht dann auf der Wunschliste Qualität von Phoenix, Alkoven (den wir dummerweise ausgeschlossen hatten), doppelter Boden, grosse Sitzgruppe und der Verschluss der Fahrerkabine.

Wären wir momentan in eurer Situation und könnten eine Finanzierung in Erwägung ziehen die monatlich tragbar ist, so würden wir auf der Messe ein günstiges Einsteigermodell mit dem Grundriss kaufen der für euch ok ist. Schaut auch mal auf P/M, da bekommt ihr auch Tipps für die Preisklassen. Das Mobil würden wir dann innerhalb von 5 Jahren wieder verkaufen. So wie unseres sicher auch.

Ich wünsche euch viel Glück bei der Suche.
LG
Jana

rtiker am 02 Apr 2018 09:37:30

Micha1958 hat geschrieben:... wir haben auch nicht gemietet vor dem Kauf. Wir wußten ungefähr was wir wollten und haben dann zugeschlagen.
Was uns dann nicht 100 Prozent passte, mit dem leben wir.
3 mal neu kaufen damit ich noch ein Stück zufriedener wäre wär mir auch viel zu anstrengend.
Das ist für meinen Bedarf viel zu überbewertet.

Genau so habe ich es auch gemacht und fühle mich immer noch wohl dabei.

rkopka am 02 Apr 2018 09:57:42

JTLorsch hat geschrieben:Wir bereuen den Grundriss so wie er ist aufgrund der langen Recherche und Vorauswahl nicht, ...
... welches Mobil es in 5-6 Jahren sein könnte. Da steht dann auf der Wunschliste Qualität von Phoenix, Alkoven (den wir dummerweise ausgeschlossen hatten), doppelter Boden, grosse Sitzgruppe und der Verschluss der Fahrerkabine.

Also war es doch nicht ganz das passende ? Qualität ist oft eine Frage des Geldes, da ist man halt meist beschränkt. Das andere aber kam wohl erst aus der Erfahrung. Die kann man am besten erreichen, indem man kauft und fährt. Ist aber wohl auch die teuerste.
Manche Wünsche kommen auch durch Veränderungen im Leben (Kinder fahren nicht mehr mit oder Hobbies werden nicht mehr ausgeübt). Das kann man entweder nicht voraussehen oder zumindest nicht vermeiden.

Solange man nicht jedes WE unterwegs sein will oder spezielle Anpassungen braucht, ist Mieten sicher die günstigere Lösung. Wenn ich die ganzen Kosten (ohne Fahrt) aufrechne, reicht das für einige Wochen Miete. Daher ist ein Test mit Mieten auch kein verlorenes Geld. Immerhin ist das eigene Womo dann z.B. ein Jahr jünger. Und es ist relativ risikoarm.

RK

thomas56 am 02 Apr 2018 10:11:59

rkopka hat geschrieben:Manche Wünsche kommen auch durch Veränderungen im Leben (Kinder fahren nicht mehr mit oder Hobbies werden nicht mehr ausgeübt). Das kann man entweder nicht voraussehen oder zumindest nicht vermeiden.


das eine Jahr durfte ich 3x das Womo wechseln, weil sich meine Kinder nicht entscheiden konnten. :D

den idealen Grundriss gibt es für mich gar nicht, ob nun Längs-oder Querbett, Alkoven oder Vollintegriert ist mir genauso egal wie Barversion oder Lounge.....alles hat nämlich seine Vor- und Nachteile, kommt halt immer auf die jeweilige Situation drauf an und im Endeffekt ist ein Womo immer ein Kompromiss!

brainless am 02 Apr 2018 10:31:03

JTLorsch hat geschrieben:Natürlich macht man sich schon jetzt Gedanken welches Mobil es in 5-6 Jahren sein könnte. Da steht dann auf der Wunschliste Qualität von Phoenix, Alkoven (den wir dummerweise ausgeschlossen hatten), doppelter Boden, grosse Sitzgruppe und der Verschluss der Fahrerkabine.



Hallo Jana,

genau dieselben waren unsere Kernpunkte nach vier Jahren mit dem chicen Teilintegrierten.
Einen drei Jahre alten Phoenix mit erhähtem Alkoven hatten wir dann schon besichtigt - aber über 100 T€ waren uns zuviel.
Es wurde dann ein gebrauchter Dethleffs XXL 9000 A mit Alkoven, Längseinzelbetten, Doppelboden, vierschenkeliger Rundsitzgruppe und verschließbarer Massiv-Schiebetür zwischen Aufbau und Fahrerhaus.
Bei uns war es so:
Das erste Mobil kauft das Auge, das zweite die Vernunft,


Volker ;-)

JTLorsch am 02 Apr 2018 14:14:48

rkopka hat geschrieben:Also war es doch nicht ganz das passende ? .....
Manche Wünsche kommen auch durch Veränderungen im Leben (Kinder fahren nicht mehr mit oder Hobbies werden nicht mehr ausgeübt). Das kann man entweder nicht voraussehen oder zumindest nicht vermeiden.
RK


RK,
Das Modell und der Grundriss waren genau das Passende - für die momentane Familiensituation. Und genau wie du es sagst, sind es die Veränderungen im Leben die uns vorausschauend träumen lassen.

Volker, und dein Modell ist auch eine Option.

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