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Mittelgroße Deutschlandrunde 2017 1, 2, 3


alzu am 03 Apr 2018 10:25:40

Danke, jokerFG. Bin schon neugierig, über was ich noch stolpern werde :vogel: .

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alzu am 03 Apr 2018 13:28:44

Hallo Canadier,
habe gerade Dein Posting gelesen, der Ausgang auf die Gallerie des Leuchtturmes war nur wegen des Windes gesperrt. Wir hatten WS 6 - 7.

Canadier am 03 Apr 2018 16:34:06

Hallo Alfred, ja das ist dann schade.
Wir waren vor ein paar Jahren mal auf den Platz in Dranske.
Am platz selber hatten wir nen tollen Sonnenuntergang,
nur leider war der Strand total mit angespültem Seegras verschmutzt so das man nicht ohne Ekel ins Wasser konnte.
Rüber nach Hiddensee sind wir leider auch nicht, weil es so heiß war.
Bin schon gespannt wo es euch noch hin verschlägt.

alzu am 03 Apr 2018 16:41:16

Ist nicht so schlimm gewesen, ich war ja unlängst (1992) erst auf der Insel :D . Da konnten wir auf den Leuchtturm rauf. Die Veränderung ist allerdings gewaltig.

alzu am 03 Apr 2018 17:27:31

Di. 20. Juni 2017

In Schwerin haben wir Probleme, einen Parkplatz zu finden. Gelingt aber doch und wir wandern zuerst Richtung Schleiferplatz, wo auch die Schleiferkirche steht.





Wir wandern entlang des Pfaffenteiches....





....und wenden uns dann dem Dom zu.





Wir kommen auch zum Löwenplatz mit dem fast unscheinbaren Löwendenkmal....







erbaut vom Künstler Peter Lenk und aufgestellt im Jahr 1995 zum 800. Todestag des Stadtgründers Heinrich des Löwen. In das Schloss dürfen wir nicht, es tagt hier gerade der Landtag.





Wir umrunden das riesige Gebäude durch den Schlossgarten.









Gegenüber dem Marstall essen wir eine Kleinigkeit, dann kommen wir auf den Parkplatz zurück. Gleich nebenan ist ein Lidlmarkt, wo wir unsere Vorräte ergänzen können. Wir fahren nach Ludwigslust und finden Platz auf dem Womoparkplatz.



Wir besichtigen den Schloßgarten, die Wasserkaskaden und die katholische Kirche im Park.







Gegen 17:00 Uhr fahren wir nach Zislow am Plauer See. Die Rezeption hat schon geschlossen, über eine Telefonnummer erfahren wir die Nummer zu einem Schlüsselsafe, dort drinnen sind die Transponder für den Schranken. Wir finden ein schönes Plätzchen, brauchen aber Keile. Gegrillter Schopfbraten und Letschogemüse mit Kartoffeln gibt es zum Abendessen. Es wird empfindlich kalt und wir verziehen uns in die Betten.

Fortsetzung folgt....

alzu am 04 Apr 2018 07:16:18

Mi. 21. Juni 2017

Nach einem Gott sei Dank ausgiebigen Frühstück fahren wir nach Karow, aber nicht in den Ort, sondern zur Kaserne. Dort mieten wir um € 49,- eine Draisine und plagen uns Richtung Burkow.





Wir kommen aber nur bis ca. 3 km nordwestlich des Ortes Below, ca. 3,5 km vor Burkow ist die Zeit abgelaufen.



Bis 13:00 Uhr darf man Richtung Burkow fahren, dann muss alles zurück.





Wir suchen in Goldberg und später in Waren ein Gasthaus, oder zumindest eine Imbissstube,….vergeblich. Nach 15:00 Uhr kommen wir zurück zur Damerow-Kaserne, auch dort ist nichts zu bekommen. Also machen wir uns auf den Weg zum Naturcamping Malchow. Unterwegs, in Alt Schwerin, finden wir eine Pommes-Bude. Currywurst und Pommes sind heute unser Mittagsmahl, inzwischen ist es 15:30 Uhr. Halbwegs satt fahren wir noch eine Viertelstunde zum CP. Wir werden äußerst freundlich aufgenommen und stehen wenige Minuten später auf einer schönen Parzelle mit Seeblick. Mir unserem Auto fahren wir noch einmal weg, Wir schauen uns noch die Inselstadt Malchow an.



Die Altstadt liegt auf einer Insel, Richtung Neustadt ist eine Drehbrücke, auf der anderen Seite ein künstlich aufgeschütteter Damm.









Wir schlendern noch durch die Altstadt und fahren dann zurück zum CP. Wir richten uns ein und kochen Abendessen: Spagetti mit einer Sauce aus frisch geräuchertem Lachs und Buttermakrele. Es schmeckt herrlich und ist zugleich ein würdiges Abschiedsessen, B&F müssen nach Wien zu einem Hundeturnier.

Fortsetzung folgt....

alzu am 04 Apr 2018 07:30:32

Do. 22. Juni 2017

Wir stehen heute zeitiger auf, als sonst. B&F wollen pünktlich um 08:00 Uhr abfahren. Um 07:15 ist das Frühstück fertig, nur Renate und ich haben kein Brot. Das haben wir gestern bestellt, wird aber erst ab 08:00 Uhr ausgegeben. Wir verabschieden uns und von Brigitte und Franky, Danke für Alles, wir hatten eine wirklich schöne Zeit zusammen! Dann hole ich unser Gebäck ab, jetzt können auch wir endlich frühstücken. Mit den Fahrrädern fahren wir dann nach Malchow, wir müssen dringend Lebensmittel kaufen. Bei dieser Gelegenheit suche ich einen Frisör, der macht wieder einen ordentlichen Menschen aus mir. Dann finden wir einen riesigen Edeka Markt, wo wir alles bekommen, was nötig ist. Auf den letzten Kilometern fängt es leicht an zu tröpfeln, kaum sind wir beim Auto bricht ein Gewitterregen los. Nur ein paar Minuten später, und wir wären nass bis auf die Haut geworden. Den Rest des Tages faulenzen wir, gehen eine Runde auf dem CP bis zum Hafen, spielen SkipBo und lassen es uns gut gehen. Nach dem Abendessen (Schopfbraten mit Erdäpfeln und Salat) lassen wir den Abend bei einem Glas Wein ausklingen. Die Regentropfen klopfen auf das Autodach, da merke ich, dass ich die Toilettenkassette noch ausleeren muss. Mit der Stirnlampe mache ich mich auf den Weg und schon bald kann ich mich ordentlich abtrocknen und ins Bett.


Fr. 23. Juni 2017

Wir frühstücken wie fast immer mit frischem Gebäck. Gegen 10:00 Uhr fahren wir nach Malchow und suchen einen Geldautomaten. Der bei der Sparkasse ist defekt, wir versuchen unser Glück bei einem Sky-Markt in der Schulstraße. Dann tanken wir noch voll und fahren nach Feldberg / Seenplatte. Unterwegs kommen wir noch zu einem Aldi, wo wir uns versorgen können. Gegen 14:00 Uhr sind wir beim Campingplatz auf dem Bauernhof, leider hat die Rezeption bis 15:00 Uhr Mittagspause. Wir jausnen und sehen uns dann den Platz an. Um 15:00 Uhr checken wir ein, der Platz liegt in der 2. Terrassenetage, die Zufahrt geht über eine ziemlich steile Grasstrecke. Beim 3. Anlauf schaffe ich es, ohne durchzurutschen. Wir stellen Tisch und Stühle raus, dann ein kleiner Sekt zum Ankommen. Mit den Rädern fahren wir nach Feldberg, gehen zum TI und suchen uns dann ein nettes Cafe. Nach einem Rundgang im Stadtpark radeln wir wieder zurück. Abendessen (Spargelrisotto), ein paar Runden SkipBo und ab ins Bett, morgen muss ich früh raus.


Sa. 24. Juni 2017

Um 05:45 Uhr klingelt der Wecker. Um 10 min. nach 6 Uhr bin ich unterwegs zum Alten Zollhaus am Erddamm. Dort fahre ich um 06:30 Uhr mit Fred Bollmann, einem Ranger des NSG auf Seeadler-Fotosafari. Leider regnet es, aber es ist toll, die riesigen Vögel zu sehen, wie sie sich die Fische aus dem Wasser holen. Auch einige Milane können den Aalen nicht widerstehen.







Gegen 08:15 Uhr bin ich wieder zurück auf dem CP, hole die frischen Brötchen und wir frühstücken in aller Ruhe und Gemütlichkeit. Renate legt heute einen Waschtag ein, es gibt hier Waschmaschinen und Wäschetrockner. Am Nachmittag schwingen wir uns auf die Räder und fahren eine Runde über Carwitz, Neuhof, Feldberg um den Haussee und zurück zum CP.







Sind 20 km, der Regen erwischt uns nur ein Mal, und zwar schon vor Carwitz. Dort kehren wir auf einen Kaffee ein und wundern uns, dass es hier so viele Leute gibt. Am Abend gibt es Bratwürste und den Rest des Spargelrisottos von gestern. Wir spielen noch draußen Triomino, gegen 23:00 Uhr ruft das Bett.

So. 25. Juni 2017

Wir schlafen lange, ich bis 08:00 Uhr, Renate bis 08:45 Uhr. Frühstücken können wir draußen, zeitweise bei Sonnenschein. Wir holen das Kanu vom Autodach und kaum sind wir fertig mit den Vorbereitungen….regnet es schon wieder. Wir warten ab und gleich darauf ist es wieder schön. Wir paddeln auf dem Breiten Luzin bis zum Luzinkanal und dort in den Haussee. Am Ufer entlang von Feldberg überrascht uns ein kräftiger Regenschauer. Wir finden Unterschlupf in einer überdachten Schiffsanlegestelle und können dort den ärgsten Schütter abwarten. Als das Rundfahrtschiff zurückkommt, paddeln wir weiter. Der Regen läßt nach und wir umrunden die Schlangen- und die Liebesinsel. Beim zurückfahren übersehen wir den Kanal und fahren ziemlich weit in die östliche Bucht des Haussees, vorbei an der Seebühne. Wir kommen gegen Halb Drei zurück und verstauen gleich wieder das Boot auf dem Autodach. Renate kocht eine heiße Suppe, das tut gut! Den Rest des Tages wird gespielt, gefaulenzt und Tagebuch nachgeschrieben. Am Abend gibt es Nudeln mit Garnelen, hmmm, lecker.

Fortsetzung folgt....

alzu am 04 Apr 2018 07:40:10

Mo. 26. Juni 2017

Wir fahren nach einem gemütlichen Frühstück (indoor) ab nach Neustrelitz. Dort ist eine Niederlassung von Camping Berger. Wir erstehen 2 Trinkgläser, 2 Kochtopfdeckel aus Silikon und für unseren Kocher Silikonstöpsel, die ziemlich teuer sind. Dann sausen wir nach Neubrandenburg, zunächst in ein riesiges Einkaufszentrum. Beim Hinausgehen erstehen wir noch ein halbes Brathähnchen, das verspeisen wir wenige Minuten später auf dem Stellplatz am Hafen. Wir melden uns für die eine Nacht an, zahlen € 10,- und haben eine stromlose Nacht vor uns. Alle Steckdosen sind belegt, ist aber kein Problem. Mit den Rädern fahren wir ins Zentrum. Die alte Wehrmauer mit den 5 Toren umgibt ein modernes Stadtzentrum.



Beim TI auf dem Marktplatz bekommen wir einen Stadtplan. Wir trinken noch einen sehr guten Kaffee und fahren dann den Ringstraßen entlang, rund um das Stadtzentrum.







Die Marienkirche wurde nach der Wende wieder in alter Pracht errichtet, außen als gotischer Backsteinbau, aber innen mit viel Beton.



Sie ist auch keine Kirche mehr, sondern eine höchst moderne Konzerthalle.



Wir erstehen noch einen neuen Fliegenpracker (mit Teleskopstiel) und radeln dann ein Stück den Tollensesee entlang.









Zurück beim Auto sehen wir, dass es doch wieder 20 km auf dem Rad waren. Am Abend gibt es Jause, wir hatten ja zu Mittag das Grillhühnchen. Egal, was wir heute Abend spielen, Renate gewinnt immer.

Fortsetzung folgt....

alzu am 04 Apr 2018 07:47:36

Di. 27. Juni 2017

Wir frühstücken im Auto, nicht weil es zu kalt ist, aber Myriaden von Mücken schwirren durch die Luft. Wir fahren zur Insel Poel, zuerst auf den SP am Hafen von Kirchdorf. Dort ist zwar noch Platz, aber wir stehen nicht so gerne auf Asphalt.



Beim SP in Timmendorf gefällt es uns wirklich. Die SP Gebühr beträgt pro Tag € 9,- dazu kommt noch die Kurtaxe von € 2,- pro Person und Tag. Wir schwingen uns wieder auf die Räder und gönnen uns zunächst beim Bäcker ein Backfischbrötchen. Wir finden den Strandradweg nicht, so fahren wir über den Ort Timmendorf nach Süden, dann über Hinterwangern, Wangern und Vorderwangern nach Kirchdorf.







Im Hafen sitzen wir eine Zeit lang in der Sonne, dann schauen wir uns die Kirchenfestung an. Ein sehr schöner Altar und die Größe der Kirche überrascht uns.







Über den Krabbenweg verlassen wir Kirchdorf in Richtung Neuhof. Über Seedorf und Timmendorf geht es wieder zurück zum SP. Nach dem Abendessen gibt es noch einen ausgiebigen Spaziergang am Strand.



Fortsetzung folgt....

alzu am 04 Apr 2018 09:02:07

Mi. 28. Juni 2017

Renate schläft ziemlich lange, auch ich schlafe bis nach 08:00 Uhr. Zum Frühstück holt Renate frisches Gebäck von der Bäckerei beim Hafen. Dann sitzen wir draußen, es ist nicht kalt, nur der Wind pfeift uns um die Ohren. Wir besteigen die Räder und fahren erst einmal zum Schwarzen Busch.







Wir finden doch noch die Gedenkstätte, die an das Unglück (oder den Überfall der Royal Air Force) erinnert. Viele Zivilpersonen sind damals, ganz am Ende des 2. Weltkrieges ums Leben gekommen.



Immer den Strand entlang radeln wir bis Gollwitz. Nach einem Fußbad von Renate am Strand fahren wir in den Ort.



Hier gibt es erst einmal Kaffeepause.





Über Vorwerk, wo ein Strohtraktor mit dem ganzen bäuerlichen Gesinde werkt....





.... fahren wir nach Malchow und Fährdorf. Von dort aus führt der Poeler Damm aufs Festland. Über einen kleinen Umweg durch Fährdorf Ausbau fahren wir nach Kirchdorf. In der Hafenkneipe essen wir wunderbaren Fisch, natürlich wie immer mit Bratkartoffeln. Über Vorwangern, Wangern und Hinterwangern und am Faulen See vorbei kommen wir wieder an die Küste. Ein Stück schlechter Straße, durch ziemlich weichen Sand, dann erreichen wir den gestern nicht gefundenen Küstenweg. Wir erreichen Timmendorf Strand, von dort aus hätten wir wahrscheinlich ein ganzes Jahr den Weg suchen müssen.



Zur Stärkung wollen wir ein Eis, aber eine ganze Schulklasse hat denselben Wunsch. Wir gehen also erst in einen Souvenierladen und erstehen 2 Gläser Sanddornmarmelade für die Lieben daheim. Abendessen gibt es outdoor, Schweinekotteletts mit Orangenscheiben und Käse überbacken. Dazu Salzkartoffel und Paradeissalat. Am Abend spielen wir noch ein paar Runden SkipBo, Renate ist hier eindeutig die Meisterin.

Fortsetzung folgt....

alzu am 04 Apr 2018 09:10:42

Do. 29. Juni 2017

Wir frühstücken ziemlich bald, dann entsorgen wir noch Grauwasser und Gestinke. Weil der Andenkenladen noch zu ist, werfen wir den Schlüssel für die Duschen in den Postkasten. Die 10 Teuronen Einsatz schreiben wir dem Stromautomaten zu, der uns 2 Tage und Nächte gratis versorgt hat. Wir zahlen noch die Platzgebühr von € 23,- und rauschen nach Husum. Sind ca. 250 Kilometer und um 13:00 Uhr stehen wir auf dem SP der Fischbude Loof, nur wenige Meter vom Stadtzentrum entfernt. Ich gehe mich anmelden, zahle € 12,- für die Nacht und habe auch einen Gutschein über € 2,- dabei, einzulösen im Fischgeschäft.





Wir schlendern gemütlich durch den ganzen Ort Husum und finden ihn sehr nett.

















Am Abend gehen wir noch einmal in die Stadt und finden ein gemütliches Gasthaus.



Eine Fischplatte und eine Portion Nordseekrabben, beide natürlich mit Bratkartoffeln, nehmen uns den Hunger. Dazu ein Glas Grauburgunder, schon sind wir rundum zufrieden. Bei beginnendem Regen kommen wir zurück zum Auto.

Fortsetzung folgt....

alzu am 04 Apr 2018 14:18:09

Fr. 30. Juni 2017

Die ganze Nacht regnet es vor sich hin. Wir frühstücken gegen 08:00 Uhr und fahren dann ab, Richtung Römö. Noch in Husum lasse ich beim Tanken meine Kreditkarte liegen und komme erst darauf, als wir in Römö beim Schalter zur Fähre nach Sylt stehen. Wir rufen an und tatsächlich, sie liegt da. Ich bitte um Aufbewahrung, bis wir von Sylt zurück sind und zahle die Fähre mit der Bankomatkarte. Wir warten eine gute halbe Stunde auf das Fährschiff, nach weiteren 40 Minuten sind wir auf der Insel Sylt. Zu Regnen hat es nicht aufgehört, wir steuern einen CP in Kampen an, nehmen dann aber doch einen weiter nördlich. Dort ist gerade Mittagspause, wir suchen ein Plätzchen, jausnen zu Mittag und warten, bis es 15:00 Uhr ist. Dann will ich mich anmelden, die Herren der Rezeption erscheinen um 15:15 Uhr. Nein, der von mir ausgesuchte Platz ist vorreserviert, ein Anderer für 3 Tage frei. Da will der Typ doch tatsächlich für 3 Tage im Voraus kassieren, obwohl ich gesagt habe, dass ich nur 2 oder 3 Tage bleiben will. Ich sage ihm das und er antwortet, das ist eben so bei ihnen, er blockiert ja auch für 3 Tage den Platz. Ziemlich angespeist bitte ich ihn, alles zu stornieren, scheint ihm nur recht zu sein. Wir finden dann noch ein schönes Plätzchen in Tinnum, da ist die Welt noch in Ordnung.



Wir richten uns häuslich ein und schauen den Wetterbericht an. Angeblich soll es morgen ab Mittag wieder ganz passabel sein.


Sa. 1. Juni 2017

Renate schläft bis Halb Neun. Da ist das Frühstück fertig, heute wieder einmal mit weichen Eiern. Es regnet nur mehr leicht. Bis wir die Räder vom Auto herunten haben, klärt sich der Himmel mehr und mehr auf. Die ersten blauen Stellen erscheinen, wir schwingen uns auf die Räder. Weil mir total die Orientierung fehlt, fahre ich gleich einmal Richtung Süden. Nach ca. 3 km kommt ein Wegweiser, der mich über meinen Irrtum aufklärt. Wir drehen um.









Über Westerland und Wenningstedt geht es über Westerheide immer nach Norden, bis zum Ellenbogen....





....der nördlichsten Spitze von Sylt. Wir radeln noch bis zum Ende der Landzunge und gehen dort hinunter an den Strand.









Zurück geht es dann über einen ganz neu angelegten Radweg über den Deich nach List.



Dort ist nahe dem Fährhafen ein riesiger Rummelplatz, auch ein Riesenrad darf da nicht fehlen. Wir suchen uns ein Fischbrötchen, diesmal mit Matjes, seeehr lecker!! Nach einem Lokalwechsel gibt es noch Eiskaffee für Renate und Espresso für mich. Die Heimfahrt führt uns mehr oder weniger der Hauptstraße entlang. Einen Abstecher machen wir zum Roten Kliff, können aber nichts derartiges entdecken. Dafür haben wir einen schönen Ausblick von der Spitze der Uwedüne.



An den Dünen entlang radeln wir zurück nach Westerland, dann bringt mich Renate zurück zum Auto auf dem CP in Tinnum. Es waren 62 km, die wir heute gestrampelt sind. Wir sitzen ein Weilchen in der Sonne, dann kochen wir Abendessen. Es ist ziemlich windig und dadurch kühl, wir verziehen uns zum Essen ins Auto. Am Abend spielen wir SkipBo, Renate ist ungekrönter Meister.


Fortsetzung folgt...

alzu am 04 Apr 2018 14:31:12

So. 2. Juli 2017

Wir schlafen lang, Frühstück erst gegen 09:00 Uhr. Nach einem kurzen Regenschauer wird es freundlicher, wir fahren mit den Rädern erst einmal bis Keitum. Prachtvolle strohgedeckte Häuser bestimmen das Ortsbild.





Auf dem Damm fahren wir rund um das Rantumbecken, eine Art Lagune. Der Seitenwind fegt uns fast vom Radweg, wir müssen ziemlich langsam fahren.







Im Hafen von Rantum gönnen wir uns einen Kaffee. Wir bewundern wieder die kunstvollen Reetdächer der Häuser.







Dann radeln wir zurück nach Westerland, am Strand ist ein riesiger Tumult.. Es geht fast zu, wie auf dem Urfahranermarkt, überall stehen Standln mit Allem, was man nicht braucht.



Der Kite-Surf-Cup Sylt ist auch in vollem Gang.







Schon toll, was da gezeigt wird, bei 40 km/h Windgeschwindigkeit. Wir essen ein Fischbrötchen und dann noch mitsammen eine Currywurst. Dann kommen wir zum TI, wir buchen gleich für morgen die Schiffspassagen nach Amrum. Die Fuzo in Westerland ist wie die anderen Fuzos auch, vielleicht ein Wenig exclusiver.



Wir radeln wieder zurück zum Aquarium und suchen dann den Weg nach Tinnum. Nach einigen Fehlversuchen finden wir dann zurück zum CP. Waren doch wieder 35 km.Der Wind bläst mit 43 km/h, an ein Draußensitzen ist nicht zu denken. Wir packen die Räder aufs Auto und dann kocht Renate Spagetti Carbonara. Wir erledigen noch die Geschirrwäsche und ziehen uns ins warme Auto zurück.

Fortsetzung folgt...

alzu am 04 Apr 2018 14:37:07

Mo. 3. Juli 2017

Um 09:45 Uhr fahren wir ab in den Süden, nach Hörnum. Wir finden auf Anhieb auf dem Parkplatz der Adlerlinie ein Plätzchen und gehen zuerst einmal ins Ticketbüro. Nein, unser Ticket braucht nicht umgetauscht zu werden, das ist schon das Ticket. Und ja, wir dürfen dort stehen bleiben, bis das Schiff wieder zurück kommt. Na ist ja alles Bestens.



Wir gehen zu Fuß in den Ort, ein richtiges Zentrum gibt es auch hier nicht.





Ein riesiger Leuchtturm steht in den Dünen, schon bald fallen die ersten Regentropfen. Wir gehen zurück zum Auto, der Parkplatz ist inzwischen gerammelt voll.



Wir lesen eine Weile, dann machen wir uns auf zum Anlegeplatz der „Adler IV“. Renate hat im Hinterreifen keine Luft, alles platt. Also zurück zum Auto, die gute Luftpumpe herausholen und nachpumpen. Die Pumpe muss natürlich jetzt mit auf die Insel. 5 Minuten vor Abfahrt sind wir wieder beim Schiff, aber müssen leider erfahren, dass es nicht fährt.



Die Wellen sind zu hoch, man will nicht riskieren, dass drei Viertel der Passagiere seekrank werden. Also zurück zum Ticketschalter, nein dieses Ticket wurde vom TI in Westerland ausgestellt, da kann uns die Dame hier kein Geld rückerstatten. Wir fahren erst einmal Einkaufen, dann zurück nach Tinnum auf den CP. Radeln vom Auto holen, Mittagsjause. Dann wechsle ich den Schlauch von Renates Hinterrad, geht verblüffend einfach. Wir strampeln nach Westerland und stellen die Räder am Beginn der Fuzo ab. Beim TI auf der anderen Seite der Fuzo, gleich beim Strandabgang ist man sehr zuvorkommend. Nach einem Autogramm bekomme ich die € 75,- wieder in die Hand gedrückt. Wir gehen in ein Cafe, Zeit für einen Cappuccino und einen Espresso. Danach schauen wir uns noch in diversen Geschäften um, Renate Handtaschen- und Bekleidungsmäßig, ich verschwinde eine ganze Weile in einem Drachenladen. Bei einem Sportgeschäft bekommen wir noch Ersatz für den Fahrradschlauch, jetzt sind wir auch da wieder auf der sicheren Seite. Wir radeln zurück zum CP, jetzt finde ich schon fast alleine zurück. Kaum sind die Räder auf dem Auto, als ein 5 minütiger Regen über uns herfällt, super getimt.

Fortsetzung folgt...

vosu99 am 04 Apr 2018 16:19:15

Wow, ich bin sprachlos.

Was für ein schöner Bericht.

Vielen lieben Dank Alfred :ja:

Ich quetsch mich mal dazwischen und bin nun auch dabei :D :D

alzu am 04 Apr 2018 17:55:14

Hallo Susanne,
sei willkommen! Unser Bus ist groß genug :D .

alzu am 04 Apr 2018 18:11:38

Di. 4. Juli 2017

Nach dem Frühstück und dem Abwasch checken wir am CP aus. Die EC Karte funzt nicht, ich zahle nach mehreren Versuchen in Bar. Gegen 10:00 Uhr kommen wir in den Hafen nach List. Nein, wir haben nicht vorgebucht, die Fähre ist ausgebucht und wir kommen als erstes Auto auf die Wartespur. Wir schlendern durch den Hafen, es ist noch ziemlich ruhig. Bei der Ausstellungshalle der Urgewalten sitzen wir windgeschützt in der warmen Sonne und schlürfen Kaffee.



Um 11:30 Uhr geht die Fähre, wir sind mit von der Partie.









Über die dänische Insel Römö fahren wir wieder Richtung Deutschland, in der Nähe von Niebüll kaufen wir bei einem Bäcker was Süßes zum Nachmittagskaffee und in einer Schlachterei ersteht Renate noch einige Köstlichkeiten. Wir kommen nach Husum und finden die Oil-Tankstelle, wo ich meine Kreditkarte vergessen hatte. Die freundliche Dame gibt sie mir wieder, nachdem ich meinen Personalausweis vorzeige. Ich bedanke mich herzlich und wir fahren auf den SP in Husum, den wir schon kennen. Dort gibt es Kaffee und die frischen Mehlspeisen. Dann überlegen wir es uns doch noch und fahren weiter nach Friedrichstadt. Der SP ist wirklich toll, alles funzt über die Parkkarte, die wir bei der Einfahrt ziehen müssen. Dann muss sie noch am Automaten aufgeladen werden, ich tu das mit € 20,-. Jetzt funzt auch die Stromsäule, nachdem ich die Karte vorgehalten habe.



Wir gehen zu Fuß ins Zentrum, nur 300m entfernt.



Die Häuser sind nett, vor Jedem steht ein Rosenstock, oder auch mehrere. Kanäle durchziehen den Ort, der Name „Klein-Amsterdam“ ist ganz zu Recht.











Es werden Grachtenfahrten angeboten, aber wir gehen lieber zu Fuß.





Zurück beim Auto sitzen wir noch eine Zeitlang draußen, dann wird es aber trotzdem zu kühl und wir übersiedeln wieder nach indoor. Abends gibt es Reisfleisch, ich freue mich schon darauf.

Fortsetzung folgt....

tosys am 04 Apr 2018 20:05:03

Hallo Alfred
Wunderschöner Reisebericht.Hast Dir richtig Arbeit damit gemacht.Kann mir nur nicht vorstellen das du in Waren Müritz kein Bistro oder keine Gaststätte gefunden hast ? Dort gibt es dutzende.Meinst du vielleicht Wendisch Waren? In Erwartung noch vieler Berichte von Dir
MfG Thomas

frankjasper8 am 04 Apr 2018 21:11:29

Alfred,

ich bin auch noch mit Dir unterwegs und freue mich über die schönen Fotos und Deinen informativen Bericht.
Schade, daß Ihr die Grachtenfahrt in Friedrichstadt nicht gemacht habt, ist wirklich schön! :)
Tja, der SP in Husum hat auch mir nicht sonderlich gefallen; da ist noch viel zu tun.
Die Fotos von dem Adler sind sehr interessant! :)
Bin gespannt, wie die Reise weitergeht! :)

vosu99 am 04 Apr 2018 21:31:33

Die Fotos von dem Adler fand ich auch mega :zustimm:

kampfzwerg am 04 Apr 2018 21:36:16

Hallo zusammen, bißken zusammenrücken, bin auch dabei :ja: und es gefällt mir sehr gut!
Warte auf Fortsetzung :lach:

Maxima am 04 Apr 2018 22:20:42

Boah, was für ein wunderschöner Reisebericht! :daumen2:

xgotransit am 04 Apr 2018 23:06:28

Hallo

Bin auch dabei. Sehr schöner Bericht.

alzu am 05 Apr 2018 10:46:33

Mi., 5. Juli 2017

Schon ziemlich früh fahren wir ab, nicht ohne Grauwasser und Gestinke dazulassen. Fast ohne Stau geht es durch Hamburg, kurz vor Bremen stehen wir dann aber doch auf der Autobahn im Stau. Dauert aber nicht lange und wir können vor unserer Ausfahrt bequem auf die rechte Spur wechseln. Bald danach stehen wir auf dem SP am Kuhhirten in Bremen. Wir nehmen noch eine kleine Mittagsjause, dann schwingen wir uns auf die Räder und strampeln erst einmal der Weserpromenade entlang der gesamten Altstadt.







Gegenüber der Martinikirche sperren wir die Räder ans Geländer. Durch eine Fußgängerunterführung kommen wir fast genau in die Böttcherstraße.















Viele Touristen gibt es da, darunter auch viele Japaner. Die haben wir in letzter Zeit kaum gesehen, aber eigentlich auch nicht vermisst.







Vor dem Rathaus steht der Roland, wir umrunden das Rathaus und kommen an der anderen Seite gleich zu den Bremer Stadtmusikanten.





Wir schauen uns den prächtigen Dom an....





....und genehmigen uns einen Kaffee auf dem Marktplatz mit Blick auf Rathaus, Roland und Dom.



Die moderne Glasfassade des neuen Landtagsitzes fügt sich architektonisch gelungen zu den alten Gebäuden. Wir suchen noch den ältesten Teil von Bremen, den Schnoor.



Enge und engste Gäßchen werden von alten und meist kleinen Häusern gebildet.





Nett ist es hier!







Zurück bei den Rädern fahren wir noch hinaus zum Überseehafen. Dort sind viele neue Wohnungen entstanden, ein Bewohner klagt über fehlende Nahversorgung. Weil in den nächsten Tagen (aber schon ab heute) die Breminale stattfindet, gehen wir noch eine Runde über das Festgelände. Viele Stände versorgen viele Besucher mit fester und flüssiger Nahrung. Wir essen zu zweit ein Bauernbrot mit Zwiebel und Speck, schmeckt wie eine Pizza Rusricale, aber ohne Tomaten und Käse. Dann fahren wir die 1,5 km zurück zum Stellplatz. Es gibt heute Abend Schweinebraten aus der Elektropfanne, dazu Erdäpfel und Käferbohnensalat. Zu allem Überdruss hat Renate noch Palatschinkenteig angerührt, den wir auch in der Elektropfanne gleich am Tisch zu feinen Marmeladepalatschinken verwandeln. Pappsatt räumen wir das Geschirr weg, die Sesseln und den Tisch ins Auto und die Räder auf den Träger. Dann pumpe ich noch die Luftfederung auf, jetzt kann einer Guten Nacht nichts mehr im Weg stehen. Ziemlich laut hören wir die Musik vom Festival, wozu brauchen wir da ein funktionierendes Autoradio.

Fortsetzung folgt....

alzu am 06 Apr 2018 16:37:54

Do. 6. Juli 2017

Wir stehen sehr bald auf, um 07:15 ist das Frühstück fertig. Um 08:20 Uhr fahren wir ab, Richtung Edersee. Ein kleiner Abstecher zu einem riesigen Edeka-Markt, dann ein etwas größerer zu einer Tankstelle, wo ich fast 90 l Diesel einfülle. Vom gepriesenen SP am Edersee sind wir enttäuscht, er ist zwar schön, aber hat keinen Seezugang. Wir fahren auf die andere Seite des Sees und finden bei Rehbach am Edersee einen kleinen, feinen SP ohne Alles. Wir holen die Räder vom Auto und fahren zunächst zur imposanten Staumauer.







Wir warten einen kurzen Gewitterregen ab, die Dächer der Autobushaltestelle passen gerade. Dann radeln wir über die Staumauer Richtung Waldeck, aber dunkle Wolken und ein sehr gut sichtbarer Regenschauer mahnen zur Umkehr.



In Rehbach haben sich die Wolken verzogen, wir radeln noch bis Bringhausen. Beim CP finden wir ein Restaurant, wir trinken was und radeln dann zurück zum Auto. Wir verstauen die Räder und gleich darauf prasselt ein Gewitterregen auf uns nieder. Da sind wir aber schon in unserem kuscheligen Auto. Renate kocht heute eine Nudelterrine, erstmals heuer kommt der Omnia Backofen zum Einsatz.

Fortsetzung folgt....

Julia10 am 06 Apr 2018 19:07:00

Bin auch noch dabei :)

Ihr hatte anscheinend wunderschönes Wetter, da werden Fotos gleich nochmal soooo schön :!:

FastFood44 am 07 Apr 2018 09:34:52

Bei solch einem wunderschönen Bericht bekommst du hiermit von mir den Auftrag noch viel öfter und viel länger zu verreisen!
Vorausgesetzt: Es gibt wieder so einen tollen Bericht!

alzu am 07 Apr 2018 16:14:39

Julia: Wetter war durchzogen, aber besser, als im Jahr davor :) .
FastFood 44: Solche Aufträge nehme ich gerne an, sage mir nur, wohin ich die Rechnung schicken darf :mrgreen: .

Am Montag werde ich Zeit finden, weiter zu schreiben, das WE ist leider vollgestopft.

alzu am 09 Apr 2018 08:16:06

Fr. 7. Juli 2017

Wir verlassen ziemlich früh den Edersee und fahren ein Stück der Eder entlang Richtung Süden. In der Nähe von Würzburg, in Dettelbach ist ein Campingplatz, direkt am Main, den haben wir für heute Abend ausgesucht. Kurz vor Würzburg warnt das Navi vor einem 1-stündigen Stau, es geht aber flott voran. Dann sehen wir das Chaos, Gott sei Dank noch bevor wir zur Ausfahrt Bergtheim kommen. Ich fahre raus und über Bergtheim in den schönen Ort Volkach. Ein Parkplatz ist schnell gefunden, dann schauen wir uns in der Altstadt von Volkach ein wenig um.













Es gibt noch einen riesigen Eisbecher, dann fahren wir weiter zum CP Dettelbach. Wir bekommen einen schönen Platz, schwingen uns auf die Räder und fahren zum Kloster Schwarzach, einem Benediktinerkloster. Auffällig sind die 4 Türme an der Kirche, was mich zur Vermutung veranlasst, das der Limburger Bischof hier die Bauleitung über hatte.





Am Campingplatz vorbei radeln wir noch nach Dettelbach. Rathaus, Wehranlage und eine katholische Wallfahrtskirche sind sehr sehenswert.









Renate kauft noch die Spezialität von hier, Muskazinen, eine süße Marzipanbäckerei mit Zimt, Muskat und Muskatblüten, Kardamon, Nelken usw.



So schmecken sie auch!







Wir kehren zurück zum CP, eine erfrischende Dusche wartet auf uns. So gesäubert gehen wir ins Campingrestaurant abendessen. Die Portionen sind riesig, aber ist so gut, dass wir alles wegputzen. Satt und zufrieden sitzen wir noch vor den Auto, es ist ganz schön warm.


Fortsetzung folgt, kann aber ein wenig dauern....

Aretousa am 09 Apr 2018 09:42:03

Guten Morgen Alfred. Ich bin natürlich auch noch dabei.
Vom Edersee zum Main hättest du auch über Limburg fahren können. Dann hättest du gesehen, dass der Dom hier sogar 7 Türme hat. Aber dafür brauchten die Limburger vor fast 800 Jahren keinen größenwahnsinnigen Bischof aus dem Münsterland.
Der verbriet das Geld auch eher für Privaträume unter der Erde.
Am Dom und seinen Türmen hatte er weniger Interesse.
Aber inzwischen wohnt er ja zum Glück ganz weit weg. :lol:

alzu am 09 Apr 2018 12:14:33

Hallo Lena,
den Dom in Limburg habe ich schon kennenlernen dürfen. War vor ein paar Jahren, als wir die Lahn per Kanu hinuntergeschippert sind. War damals ein ganz tolles Erlebnis, während unserer Besichtigung hat es ganz stark zu regnen begonnen, da ist eine Klosterschwester gekommen, die uns eine Führung durch den Dom angeboten hat. Vor allem ihr Verständnis für Architektur hat uns verblüfft, bis sie uns erzählte, dass sie Architektur studiert hatte.

alzu am 18 Apr 2018 14:40:09

Hallo, ich bin von meiner kurzen Rumänienreise zurück, endlich geht es weiter!

Sa. 8. Juli 2017

Wir schlafen bis 08:00 Uhr, dann holt Renate frisches Gebäck und ich koche Kaffee und weiche Eier. Dann räumt Renate wieder einmal im Womo ordentlich auf, während ich das Geschirr wasche. Gegen 10:30 Uhr ist der Grauwassertank wieder leer und das Frischwasser bis zum Rand gefüllt. Wir fahren 1,5 Stunden zum Altmühlsee. Der ausgesuchte CP gefällt uns nicht so, wir landen auf einem SP, nahe der Ortschaft Muhr am See. Ich füttere den Parkautomaten mit € 9,-, jetzt können wir bis morgen Mittag stehen bleiben. Wir gehen 100m zum Seeufer, in der Wirtschaft vergönnen wir uns einen Drink und für Renate eine Laugenbreze und für mich ein warmes Leberkässemmerl. Bei dieser Gelegenheit verliere ich mein Geldbörserl, kommer erst beim Auto darauf. Ich setze mich auf Rad und frage in der Wirtschaft, ob es jemand abgegeben hat. Es hat! Danke dem ehrlichen Finder, es waren ja sämtliche Ausweise und fast € 500,- drin. Beruhigt fahre ich wieder zurück zum Auto. Dann brechen wir auf, per Rad den Altmühlsee zu umrunden.





In Gunzenhausen fahren wir ins Ortszentrum, Renate kauft kurze Jeans und frische Unterwäsche.





Dann gehen wir auf einen Eiskaffee und hängen noch einen hervorragenden Aperol sprizz an.



Beschwingt fahren wir weiter, bei der Vogelinsel von Muhr stellen wir die Räder ab und gehen über einige Brücken zu einem Aussichtsturm.





Weil es ganz fürchterlich heiß ist brechen wir aber schon bald wieder auf und beim Auto angekommen ziehen wir gleich die Badesachen an. Der See ist herrlich, nicht zu kalt, aber doch erfrischend. Wir kochen Abendessen, mit Speck umwickelte Schweinsmeisen, dazu Salzkartoffel und Tomatensalat. Gegen 21:00 Uhr will Renate noch einmal ins Wasser, ich begleite sie, bleibe aber im Trockenen.

Fortsetzung folgt....

Canadier am 18 Apr 2018 16:39:25

Hallo Alfred,
schön das es weiter geht.
Sag mal was ist bzw. sind Schweinsmeisen???

alzu am 18 Apr 2018 20:05:55

Schweinsmeisen sind faschiertes (gehacktes) Schweinefleisch, portionsweise (ca.200g) in ein Netz (Zwerchfell) eingeschlagen und dann (nicht immer) geräuchert. Werden gekocht (ungeräucherte gebraten) und vorzugsweise mit Sauerkraut und Erdäpfelpüree (Kartoffelpüree) serviert.

alzu am 19 Apr 2018 08:49:27

So. 9. Juli 2017

Ich bin ziemlich früh wach und lese, bis Renate um 07:45 Uhr munter wird. Wir frühstücken draußen und genießen das. Dann fahren wir knappe 2 Stunden nach Kelheim und nachdem wir den alten SP gesehen haben, fahren wir weiter auf den Neuen. Eine schöne Anlage mit parzellierten Plätzen. Wir gehen zur Schiffsanlegestelle und buchen eine Fahrt zum Kloster Weltenburg.











Dort angekommen gehen wir erst einmal was essen, eine Portion Schäufle zusammen ist gerade recht.





Wir schauen noch in die prächtige Kirche....





....und fahren dann mit dem Schiff wieder zurück.



Wir erstehen noch eine 5l Dose Bier von der ältesten Klosterbrauerei der Welt als Mitbringsel für Gerald. Dann auf die Räder und in die Altstadt von Kelheim. Da gibt es verschiedene Türme, so den Donauturm, den Altmühlturm usw.













In einem netten Cafe gibt es Eiskaffee für Renate und Espresso für mich. So gestärkt schreiten wir zur Bergwertung und erklimmen die Steigung zur Befreiungshalle, die der Ludwig I. als Gedänkstätte an Napoleons Rückzug erbauen ließ.



Wir genießen die wunderbare Aussicht.









Ziemlich langsam rollen wir die steile Straße wieder herunter und fahren dann donauaufwärts zum Klösterl.



Die Kirche dort ist in eine natürliche Höhle gebaut, nur die Höhlenöffnung ist im sakralen Stil durch Mauerwerk verschlossen worden.







Weiter geht die Fahrt flussaufwärts. Knapp unterhalb der „Langen Wand“ des Donaudurchbruches ist Schluss. Wir stecken noch die Füße ins warme Donauwasser und treten dann wieder in die Pedale, zurück zum SP. In einer Pizzeria gleich neben dem Stellplatz essen wir riesige Pizzen. Beim Zurückgehen zum Auto regnet es leicht, endlich etwas Abkühlung!


Mo. 10. Juli 2017

Nach dem Frühstück räumen wir im Womo auf und fahren nach der Grauwasserentsorgung erst einmal zu einem Rewemarkt einkaufen. Über Regensburg und Suben führt uns der Heimweg, diesmal ohne jeden Stau. Gegen 14:30 Uhr kommen wir in die Tiefgarage und beginnen gleich alles auszuräumen.

So, liebe Reisebegleiter, jetzt heisst es: Alles aussteigen, die Endstation ist erreicht.

Fortsetzung folgt....nun keine mehr.

Danke an Alle, die sich für diesen kleinen Rückblick interessiert haben, wir werden sicher noch öfter in dieses schöne Land reisen. Es war ja auch nur eine MITTELGROSSE DEUTSCHLANDRUNDE.

jokerFG am 19 Apr 2018 14:33:51

Fein gemacht! Beim nächsten Mal fahre ich sicher wieder mit :-)

Antarena am 19 Apr 2018 14:51:05

Es war schön, dabei zu sein. Bis zum nächsten Mal! Danke :-)

FastFood44 am 19 Apr 2018 15:32:03

Aussteigen? Schade!
Oder soll ich vielleicht doch gleich sitzen bleiben für die nächste Tour?

Lancelot am 19 Apr 2018 18:20:54

Schöne Tour , toller Bericht und prima Fotos ... :gut:
habs sehr genossen .... :dankeschoen:

Canadier am 19 Apr 2018 19:17:38

Hallo Alfred,
danke für´s mitnehmen.
Eine unterhaltsame Tour ist zu Ende. Bild
"Fahre" gerne beim nächsten Mal wieder mit.

haroba am 19 Apr 2018 19:49:07

Moin Alfred!

Vielen Dank fürs Mitnehmen!
War echt nett mit Euch zu reisen.

Munterholln!
Hartmut

kampfzwerg am 19 Apr 2018 20:15:07

Hallo Alfred, ich bleib einfach sitzen bis zur nächsten Tour :mrgreen: und sage brav: Danke fürs Mitnehmen auf dieser Tour :daumen2:
Hat Spaß gemacht und Danke schön für die viele Mühe und die schönen Bilder.

alzu am 20 Apr 2018 08:49:54

Hallo jokerFG, hallo Anke, hallo FastFood44, hallo Wolfgang, hallo Canadier, hallo Hartmut, hallo Ellen,

vielen Dank für Eure Antworten, das macht Mut, wieder einmal zu schreiben.
Gleich sitzenbleiben würde ich nicht, dazu ist der Stellplatz in der Tiefgarage weniger geeignet :) , aber Ihr seid herzlich willkommen, wieder einzusteigen.
Die nächste größere Tour geht ins Moseltal, per Canadier und mit Zelt von Trier bis Koblenz (ist eine Männerpartie).
Gleich anschließend kommt meine Frau mit dem Zug nach und wir fahren zu zweit weiter Richtung Irland.

Canadier am 20 Apr 2018 09:10:28

Hallo Alfred,
alzu hat geschrieben:Die nächste größere Tour geht ins Moseltal, per Canadier und mit Zelt von Trier bis Koblenz (ist eine Männerpartie).

nur das da keine Missverständnisse aufkommen, ich trag dich nicht. Bild Bild

alzu am 20 Apr 2018 09:18:39

Hallo, ist auch nicht nötig :D . Aber die Formulierung (nicht einfach Boot) war ja aufgelegt.

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