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motorradtraeger

Mit dem Challenger 270 heute auf der Waage


sneupeter am 11 Apr 2018 17:27:52

Hallo zusammen, heute war der Tag der Wahrheit.

Geahnt hatte ich es ja schon länger aber heute kam nun die Bestätigung:
Wir sind zu schwer!
3620 Kg mit Fahrer, Gepäck für 4 Wochen Urlaub und etwas Anfangsproviant.
Wir haben heute auf der LKW-Waage Gesamtgewicht und Hinterachse wiegen lassen.
Ganz bewusst kurz vor der Urlaubsreise mit Komplettaustattung. So wie wir halt so rumfahren.
Die Hinterachse liegt mit 2040 Kg noch mit 160 Kg unter dem Limit.

Wie kommt das Gewicht zustande?
Laut Zulassungsbescheinigung Teil II beträgt die Leermasse 3091 Kg
Da sollte dann ein 75 Kg schwerer Fahrer und ein zu 90% voller Dieseltank mit drin sein.

Als zusätzliche Anbauten haben wir eine 3,5m Markise, eine Satelitenanlage und einen TV. Hinzu kommt noch ein Solarmodul.

Während des Wiegens haben sich im Wagen befunden (alles ca. Angaben):
Ein Fahrer mit 70 Kg
Voller Frischwassertank 100 Kg
Markise 25 Kg
Solarmodul 12 Kg
SAT und TV 23 Kg
Hundefutter 20Kg
Lebensmittel 20 Kg
Getränke 36 Kg (kein Bier :-)
Kleidung 10 Kg
Kleine Gasflasche 9 Kg
Fahrrad 18 Kg
Werkzeug 8 Kg
Das übliche Kleinzeug wie Geschirr, Besteck, Bettzeug, etc.

Rundherum also etwa 350 Kg. Wenn die angegebene Leermasse stimmen würde, kämen wir nie auf das jetzt ermittelte Gewicht (3091 + 350= 3441Kg).
Ich weiß, eigentlich keine neue Erfahrung. Das Thema ist ja oft genug besprochen worden. Wollte euch trotzdem an meinem Schicksal teilhaben lassen :oops:

Frage:
Was mache ich jetzt mit meiner Frau und unseren beiden Hunden. Die wollten eigentlich auch mit...

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Canadier am 11 Apr 2018 17:32:22

Hallo Peter,
ein nicht ganz ernst gemeinter Tipp.
Günstig irgendwo nen Anhänger leihen. Bild

marmarq am 11 Apr 2018 17:46:37

Mein Mitgefühl sei mit Dir, unser 6m Ti kratzt beladen mit allem (wenn die E-Räder dabei sind) auch an die 3,6t Marke! Wenn DU Wasser, Getränke, Hundefutter und Lebensmittel gewichtsseitig halbierst, sieht´s schon bissi besser aus! Kleinkram macht mehr als Du glaubst aus, so gesehen dürften sich 80-100kg abspecken lassen! Die 100% Lösung?? Auflasten! oder wie geschr. nen Hänger hinten dran .

Gr

JTLorsch am 11 Apr 2018 17:59:52

Wir fahren mit 20l Wasser.

rkopka am 11 Apr 2018 18:09:55

sneupeter hat geschrieben:Hundefutter 20Kg
Lebensmittel 20 Kg
Getränke 36 Kg (kein Bier :-)

Wenn die Hunde nichts anderes mögen, OK, aber wozu braucht man (außer auf Expedition) 20kg Lebensmittel und 36kg(!) Getränke ? Ich glaube, ich hätte kaum genug Platz für soviel. Auf 1,5l Colaflaschen umgerechnet sind das immerhin 6 4er Packs. Soviel habe ich nicht mal zuhause als Vorrat.

Das übliche Kleinzeug wie Geschirr, Besteck, Bettzeug, etc.

Dir ist schon klar, daß das zig Kilo ergeben kann ? Bei mir machen Geschirr, Töpfe, Besteck etc. 32kg aus. Und das mit Kunststoffteilen maximal für 4 Personen.

20l Wasser ginge nur, wenn man ganz genau weiß, wann und wo man hinkommt und daß man dort Wasser findet. Also ich habe mind. den Tank halbvoll, und das nur, wenn es eng mit dem Gewicht wird.

RK

bigmacblau am 11 Apr 2018 18:18:44

Mein Mitleid ;-) , aber ich fürchte es wird uns auch so erwischen. Wir warten auf den 260er.
Aber mal ne Frage dazu.
Das WoMo ist für 4 Personen zugelassen, Fahrer mal weg, blieben 3x75Kg= 225,00Kg + 70Kg für Länge + 4x10Kg pro Person = 335Kg
Wenn, wie Du schreibst das Zubehör 350Kg wiegt (Also gerade mal 15Kg über der Nutzungsgemäßen Mindestzuladung) wäre das WoMo leer mit (3620- 335= 3285Kg leer)
Damit wäre die Bestimmungsgemäße Nutzung lt. Vorschrift ja nicht mehr gegeben.
Wie sieht das aus? Kann man da noch von zugesicherter Eigenschaft bzw. Bestimmungsgemäße Nutzung sprechen?
Könnte man theoretisch Wandeln?
Nur Interesse halber
Gruß
Wolfgang

(Ich hoffe Ihr könnt mir folgen :razz: )

manni63 am 11 Apr 2018 18:24:59

Da hilft nur auflastende... :!: ;D
Oder du bleibst in Deutschland. Da wird das (noch) nicht so eng gesehen :-o

Im Ausland kann das dann so richtig teuer werden .... :ja:
Aber jeder muss ja wissen was er tut.... Ich würde nicht überladen fahren, falls etwas passiert und man kann dir die Überlastung nachweisen, verlierst du auch deinen Versicherungsschutz.... :(

kurt2 am 11 Apr 2018 18:40:45

sneupeter hat geschrieben:Wir sind zu schwer!
3620 Kg mit Fahrer, Gepäck für 4 Wochen Urlaub und etwas Anfangsproviant.


Hallo,
willkommen im Club.

Hatte auf der Waage 3430kg, allerdings fast leer, nur mit 60 Liter Sprit, Geschirr, Solaranlage ca 20kg und ca 10 kg Kleinteile.
Kein Wasser/Abwasser, ohne Personen, keine Fahrräder, Kühlschrank leer.

Leermasse soll lt ZulBeschII (Ziff G) 3080kg betragen. :evil: :evil:
Fz ist zugelassen für 6 Personen!!

Elgeba am 11 Apr 2018 18:44:25

Wozu 100 L Wasser durch die Gegend fahren?Ist überall zu haben und je frischer das Wasser im Tank desto sauberer bleibt die Trinkwasseranlage.36 kg Getränke? Raus damit,es gibt überall Supermärkte und die Hunde müssen mit dem vorlieb nehmen was es unterwegs zu kaufen gibt.Dann solltest Du mal das "übliche Kleinzeugs" durchforsten,da sammelt sich schnell unnützer Kram und damit unnützes Gewicht an.Mit nur 20 L Wasser,6 kg an Getränken hast Du bereits 110 kg eingespart,das Hundefutter bis auf eine Notration raus und Du hast dein Auto nicht mehr überladen.


Gruß Bernd

sneupeter am 11 Apr 2018 19:11:00

Danke für die vielen Tipps. So habe ich mir das vorgestellt :-)

Natürlich ist einiges ziemlich "heavy" was ich da aufgelistet habe, aber keine Getränke und kein Proviant machen den Bock auch nicht mehr fett".
Die Hunde wären mit allem zufrieden was man ihnen gibt, aber die Verdauung macht nicht bei allem mit (Futterwechsel heißt oft Durchfall).

Wie auch immer, ich hatte mich schon mal über Auflastung erkundigt und werde wohl in den sauren Apfel beißen müssen.
Ich möchte entspannt fahren und nicht ständig nach Stellplätzen mit Wasseranschluß schauen müssen und täglich einkaufen.
Wir kochen nun mal gerne, auch unterwegs.

Gerade eben habe ich wieder mal den TV-Spot "Grenzenlose Freiheit" gesehen. Ja, das will auch!!!

schillig1 am 11 Apr 2018 20:41:39

Hallo Peter!
Wir hatten letztes Jahr das gleiche Problem mit unserem Dethleffs. Wir haben nach vielem Hin- und Hergerechne mit den Kilos dann doch aufgelastet. Und ich muss sagen---wir haben es nicht bereut. Die Auflastung war sehr günstig, da baulich nix geändert werden musste. Und von der Geschwindigkeitbegrenzung, die dann für uns gilt samt LKW-Überholverboten...uns stört es nicht großartig. Wir sind ja nicht auf der Flucht :D Wir können jetzt immer alles mitnehmen, was wir wollen...Wasser, Lebensmittel, Kind, Hund (und Futter :mrgreen: ) und 3 ebikes. Passt nun alles und wir müssen uns nicht einschränken.

Viele Grüße

sneupeter am 11 Apr 2018 21:34:54

Hallo Schillig1, vielen Dank für deine mutmachende Antwort :-)
Die Kosten für die Auflastung liegen bei 800 Euro für Schraubenfedern und 1500 Euro für die Luftfederung.
Also durchaus keine weltbewegende Ausgabe.

Wie ist das denn eigentlich an den Mautstellen? Man sieht dem Womo die Auflastung doch nicht an.
Muss ich dann auf den Knopf drücken und die freundliche Dame um die nächst höhere Klasse bitten?
:?
Das gleiche gilt doch auch für die Geschwindigkeit. Das merkt doch kein Polizist...

Übrigens, wie schnell darf man den eigentlich auf der AB fahren wenn man auf 4to aufgelastet ist?

barnet am 11 Apr 2018 21:50:27

sneupeter hat geschrieben:Die Kosten für die Auflastung liegen bei 800 Euro für Schraubenfedern und 1500 Euro für die Luftfederung.
Also durchaus keine weltbewegende Ausgabe.



Moin,
wenn Du den passenden Führerschein hast, war's das. Ansonsten kommt noch was für den FS hinzu.

Tinduck am 11 Apr 2018 21:51:55

100 km/h in Deutschland.

Der Vorteil, wenn Du jetzt auflastet und Dich dran gewöhnst: das nächste Mobil kaufst Du ganz entspannt mit dem passenden zGG und versuchst nicht krampfhaft, unter 3,5 Tonnen zu bleiben :D

bis denn,

Uwe

(der sich und seine Familie nicht bei der Zuladung einschränkt, ab und an wiegt und immer mindestens 200 Kg Reserve hat).

gerhardo am 12 Apr 2018 00:08:19

Hallo,
mit unserem 1. Womo waren wir bei urlaubsmäßiger Beladung und 2 Personen auch immer über 3,5t.
Das 2. haben wir mit etlichen Extras gekauft und uns gleich für 4,25 t entschieden. Damit ist die Beladung unkritisch. Jetzt haben wir mit Roller oder 2 E-Bikes in der Garage und vollen Tanks bei 2 Personen immer noch ca. 300 Kg Reserve.
Auch die Last auf der Hinterachse ist unkritisch (2,4t)
Die mit 4,25t einhergehenden Einschränkungen sind für mich unwesentlich. Meine Reisegeschwindigkeit ist in der Regel 110 - 115 kmh Tacho. Damit bin ich im Toleranzbereich.
Das Überholverbot sehe ich hie und da nicht so eng und ohne Kontrolle ist das zGG ja nicht direkt erkennbar.
Der Führerschein hat sowieso gepasst.
Gerhard

Frasulist am 12 Apr 2018 08:57:43

Bei uns ergab sich mit dem Carado T447 eine ähnliche Problematik.
Diese entstand allerdings hauptsächlich durch die E-Bikes und einen Vespa-Roller.
Bei einer Probewägung stellte sich heraus, dass die Hinterachse mit über 5% überladen war, im Gesamtgewicht lagen wir auch schon 100 kg drüber, ohne das wir schon alles für eine längere Reise an Bord hatten.
Die Auflastung der Hinterachse habe ich mal mit grob 1000€ (Reifen, Felgen, Eintragungen) veranschlagt. Mit der Auflastung der Hinterachse wären wir dann mit ca. 50kg Reserve klar gekommen. Die Auflastung des Gesamtgewichtes hätte vermutlich auch noch mal um die 150€ gekostet.
Für uns war aber wichtig, unter den 3.500 kg zu bleiben (Führerschein der Kinder, etc.).
Wir reisen zu zweit, haben das Hubbett (65kg) bereits rausgeworfen, haben bewusst keine Markise (lieber einen Gartenpavillon, wenn der sich bei Wind/Sturm verabschiedet, sind nur ca. 100 € hin),
eigentlich nicht viele Sondereinbauten, trotzdem läppert sich das Gewicht.
Letztendlich haben wir uns für einen Anhänger entschieden, haben auf dem Hänger grob 800 kg Zuladung, damit kommen wir „auf sicher“ klar.
Unterm Strich deutlich teurer als die Auflastungen (haben uns für einen Kofferanhänger eines Qualitätsherstellers entschieden, die Hängerkupplung musste auch noch dran), aber wir sind damit flexibler, fahren ja nicht immer mit dem ganzen Gerödel, auch sehr oft Kurztrips und einen Anhänger kann man ja auch so mal gebrauchen.
Da wir immer entspannt unterwegs sind (max. um die 100 km/h, darf der Anhänger auch) stört uns die Geschwindigkeitsbeschränkung nicht.
LG Frasulist

rkopka am 12 Apr 2018 09:01:52

Frasulist hat geschrieben:Letztendlich haben wir uns für einen Anhänger entschieden, haben auf dem Hänger grob 800 kg Zuladung, damit kommen wir „auf sicher“ klar.

Aber bei 800kg Zuladung (schwerer Hänger) brauchst du auch schon wieder einen erweiterten Führerschein (wenn auch billiger) !? Oder nehmt den nur ihr, wenn es halt sein muß ?

RK

Frasulist am 12 Apr 2018 09:25:11

rkopka hat geschrieben:Aber bei 800kg Zuladung (schwerer Hänger) brauchst du auch schon wieder einen erweiterten Führerschein (wenn auch billiger) !? Oder nehmt den nur ihr, wenn es halt sein muß ?

RK


Die Führerscheinproblematik haben meine Frau und ich nicht, wir haben noch die „gute alte Klasse 3“, die dann zu B, BE, C1und C1E wurde, wir dürfen also noch alles „wie früher“ fahren.
Die Kids müssen sich dann einschränken, fahren ohne Hänger oder sollen in den Führerschein investieren.

LG Frasulist

udob am 12 Apr 2018 10:08:22

Nun das Ergebnis ist nicht ungewöhnlich und nicht neu.
Bereits vor Jahren gab es die Diskussion und es meinten immer mehr Menschen auch Wohnmobile über 6 Meter kann man mit 3,5 tonnen bewegen.

Während die Fahrzeuge wohl leichter werden weil in sog Leichtbauweise gebaut, sind die Zubehörteile oft der ausschlaggebende Faktor.

als ich meinen kleine Weinsberg Meteor 540M der nur 5,5 Meter lang war ausgeräumt habe, hatte ich mir die Mühe gemacht alles, was sich dort drin befindet einmal zu wiegen.
Ich bin auf nahezu 150kg gekommen. Es waren Tisch, Stühle, alles aus der Küche, das Bettzeug, die Kleidung, die immer vorhanden ist, aber Auch Kabeltrommel, Auffahrkeile, etc.
Dabei vielen oft die kleine Schapps mit unwesentlichem Kleinkram oft mit 2-5 kg ins Gewicht.

Bei der Gelegenheit sollte man sich aber auch jedes Teil einmal ansehen und die Frage stellen, braucht ich das wirklich, oder wann habe ich es zuletzt gebraucht.

Wenn Auflasten keine alternative ist, wegen der Nachteile, die damit verbunden sein können, oder werden, dann hilft nur Ausräumen, Abspecken und verzichten. auf Dauer sollte man die 5% Toleranz nicht ins Auge fassen, denn, Wohnmobilisten gehören zur Spezi der Jäger und Sammler, es bleibt nicht bei dem was da alles drin ist, es wird mehr. :roll:

CamperJogi am 12 Apr 2018 10:20:53

Moin,

so einige Kilo kannst Du sicherlich beim Vorrat noch wegsparen - aber es ist schon ziemlich ausgereizt. Die Sache mit dem 20 Liter Wasser durch die Gegend zu eiern halte ich für unsere Art des Reisens und der geliebten Autarkie für völlig daneben. Aber jeder so wie er mag - ich akzeptiere auch diese Einstellung.:-)

Ich kann nur sagen - Auflasten und beim nächsten Mal das Maxi-Chassis ordern.

Wir haben 4500 kg - und ich mach mir keinen Kopf mehr...und ja, mich juckt es auch nicht mit max 100 km/h durch die Gegend zu fahren oder eben mal irgendwo nicht durchzukommen weil begrenzt auf 3,5 to. Mit dieser Einstellung reisen (nicht rasen) wir sehr sehr entspannt. 4,5 to, 155 Liter FW, 100 Liter AW (aber Abwassertaxi an Bord), Ersatzkassette....so genießen wir unsere Freiheit.

Und ein ständiges Überladen hat in der Regel auch eine ständige Überlastung der Reifentragfähigkeit zur Folge!! Und spätestens da hört es auf - weil, wir leben gerne.

Gruss
Jürgen

rkopka am 12 Apr 2018 11:00:55

CamperJogi hat geschrieben:Und ein ständiges Überladen hat in der Regel auch eine ständige Überlastung der Reifentragfähigkeit zur Folge!! Und spätestens da hört es auf - weil, wir leben gerne.

Die meisten sind nur wenig drüber z.B. 3,7t. Dann wäre das gerade mal 6% Überlastung. Wenn ein Fahrzeug damit schon nicht mehr zurecht kommt ? Zumal viele Fahrgestelle ohne Änderungen auf 3750kg auflastbar sind. D.h. wenn man nicht gerade >500kg über dem erlaubten ist, gibts kaum Sicherheitsprobleme. Und den Reifenlastindex wählt man ja auch mit etwas Reserve.

RK

peter1130 am 12 Apr 2018 11:20:12

Wir haben uns wegen dieser Problematik auch für ein Maxi Fahrgestell mit 4,25T entschieden. Die damit verbundenen Nachteile stören mich nicht. Ich bin im Urlaub nicht auf der Flucht.

Gewogen habe ich als ich noch Wohnwagen gefahren bin genug. :)

Tdr01 am 12 Apr 2018 13:32:31

sneupeter hat geschrieben:Wie ist das denn eigentlich an den Mautstellen? Man sieht dem Womo die Auflastung doch nicht an.
Muss ich dann auf den Knopf drücken und die freundliche Dame um die nächst höhere Klasse bitten?

Kommt drauf an, wo Du Dich befindest.
In Frankreich geht es fast immer in der Klasse 2 durch, also wie mit PKW und Wohnwagen.
Wenn nicht, einfach die Taste and er Mautstelle drücken und ein freudlichen: Bonjour, Camping Car, class deuc , sil vous plait.
Damit geht es eigentlich immer.

In Italien habe ich vor zwei Wochen auf dem Hinweg, 13,50€ für eine Strecke gezahlt, auf dem Rückweg(gleiche Strecke aber andere Mautstion), 38€.
Da hat man mich dann wohl als LKW eingestuft.

In Österreich brauchst dann eh. eine GO Box.

Bez. der 100km ist das reine Einstellungssache.
Wurde und wird immer viel diskuttiert.
Ich denke schon, dass die Ordnungsbehörden, zumindest bei meinem Womo schon wissen, dass es keine 3,5To mehr sind, allerdings fahre ich meistens so um die 110kmh.
In Frankreich, Italien, Österreich usw. sieht das schon ein wenig kritischer aus.
Dort hagelt es gehörige Strafen und ich halte mich tunlichst an die Geschwindigkeit.
Auch wenn 80kmh dann schon gefühlt sehr langsam sind.
Aber so groß sind die Strecken dann auch wieder nicht, und wir sind ja im Urlaub.
Muss ich halt eine Stunde mehr einplanen.

Bez. Überholverbot halte ich mich meistens nicht dran und nie was passiert und auch keine Kontrollen.

Gruß
Thomas

CamperJogi am 12 Apr 2018 16:39:53

Moin nochmal

Noch eine kurze Ergänzung zur Tragfähigkeit und der ggf. Überladung/Überlastung.

Grundsätzlich muss man erstmal wissen, wie hoch die tatsächliche Radlast ist. Die Aussage, das Fahrzeug ist um soundsoviel Kilo/Prozent überladen sagt nichts über die tatsächliche Belastung der Räder aus. Selbst wenn man die Achslast gewogen hat, weiß man immer noch nicht, wie sich das auf links/rechts verteilt.

Dazu kommt noch, dass die max. Tragfähigkeit bei max. Luftdruck erreicht wird. Also, fahrt ihr mit weniger Luftdruck aus Komfortgründen, dann habt ihr auch nicht die max. Reifentragfähigkeit.

Für die alten Füchse nichts Neues, für Anfänger vlt. ein guter Hinweis!? Wir wiegen unser Fahrzeug inkl. der tatsächlichen Radlasten. Dann kontrolliere Ich anhand des Technischen Ratgebers von Conti (wir fahren Conti) den erforderlichen Luftdruck. Hier der LINK:
--> Link

Die Werte sind etwas weiter hinten (Luftdruck zu Radlast). Bei meinen Reifen finde Ich die Werte auf Seite 86/87 225/75 R16CP !!!

Gruss
Jürgen

a.miertsch am 16 Apr 2018 19:36:36

Eines habe ich bei den Auflastern mit den 0 Problemen vermisst, nach den ersten 2 Jahren muss man jedes Jahr zum TÜV. Die Kosten sind verschmerzbar, aber wer noch schafft, hat u.U. ein Zeitproblem -jedes Jahr. Und kommt das Fahrzeug in die Jahre, kommen die üblichen "Bauchschmerzen" noch dazu.
Albert

rkopka am 16 Apr 2018 20:08:24

a.miertsch hat geschrieben:nach den ersten 2 Jahren muss man jedes Jahr zum TÜV. Die Kosten sind verschmerzbar, aber wer noch schafft, hat u.U. ein Zeitproblem -jedes Jahr. Und kommt das Fahrzeug in die Jahre, kommen die üblichen "Bauchschmerzen" noch dazu.

Ist das in D soviel umständlicher ? Ich mach einen Termin, bin um 7:40 da und um 9:00 in der Firma. Da muß ich nicht mal frei nehmen. Da mein Womo über 5 Jahre ist, muß auch mein <3,5t jedes Jahr da hin.

Die Bauchschmerzen sollte man eher haben, wenn man lange nicht da war. Wer weiß, ob das Womo überhaupt noch sicher ist ? Kann natürlich was kosten, aber sonst ist die Sicherheit auch wichtig. Da liest man vom "gefährlichen" Übergewicht bei 3600kg, regelmäßigem Ölwechsel und Reifenwechsel, aber das Womo darf altern wie es will !? Und wenn man es immer kontrolliert oder kontrollieren läßt, dann ist der TÜV doch nur eine Formsache !

Ist irgendwie paradox. Viel Service, Waschen, Tunen ist OK, aber keiner will zum TÜV ?

RK

Stefan.1 am 16 Apr 2018 23:18:02

rkopka hat geschrieben:Da mein Womo über 5 Jahre ist, muß auch mein <3,5t jedes Jahr da hin.


...? komisch, ich brauche mit < 3,5 t nur alle 2 Jahre zum TüV .

Stefan

rkopka am 16 Apr 2018 23:39:47

rkopka hat geschrieben:Da mein Womo über 5 Jahre ist, muß auch mein <3,5t jedes Jahr da hin.
Stefan.1 hat geschrieben:...? komisch, ich brauche mit < 3,5 t nur alle 2 Jahre zum TüV .
A

RK

Tinduck am 19 Apr 2018 13:14:04

a.miertsch hat geschrieben:Eines habe ich bei den Auflastern mit den 0 Problemen vermisst, nach den ersten 2 Jahren muss man jedes Jahr zum TÜV. Die Kosten sind verschmerzbar, aber wer noch schafft, hat u.U. ein Zeitproblem -jedes Jahr. Und kommt das Fahrzeug in die Jahre, kommen die üblichen "Bauchschmerzen" noch dazu.
Albert


Da mein Womo eh jedes Jahr zur Wartung in die Werkstatt geht, kostet mich das keinen Extratermin. So einfach kann das sein :D

bis denn,

Uwe

wolfherm am 19 Apr 2018 13:35:56

Albert,

das stimmt nicht. Das Womo muss nicht nach den ersten 2 Jahren jährlich zur Untersuchung. Bisher war es in D so, das es ab dem siebten Jahr jährlich vorgeführt werden musste.

sneupeter am 08 Jul 2018 12:41:52

Nun ist es soweit. Ab Dienstag ist das Thema für mich durch. Dann ist Termin bei Goldschmitt zur Auflastung auf 4000 Kg unter Zuhilfenahme einer Zusatzluftfederung an der Hinterachse. Achslasten passen (V+H=4100 Kg) und Führerschein so und so. Bin gespannt wie sich das Fahrgefühl mit der Luftfederung verändert. Werde sicher berichten.

Die Option mit einem Hänger durch die Gegend zu fahren bestand für mich nie wirklich. Bin froh mit 7 Meter Länge auf fast allen Stand- und Parkplätzen gut stehen zu können und wir fahren gerne auch mal durch Städte. Dieses "Gewerkel" mit Hänger ist absolut nichts für mich.

Danke an Alle für die vielen Tipps und Antworten.

Tinduck am 08 Jul 2018 17:49:46

... und nicht vergssen, Knoten ins Ohr machen: beim nächsten Mobil entweder deutlich kürzer und bis 3,5 Tonnen oder eben den 7-Meter-Brummer und gleich mit Maxi-Chassis.

Der Aufpreis ist wesentlich geringer (und zeitsparender) als die nachträgliche Goldschmitt-Arie.

bis denn,

Uwe

Dieselreiter am 09 Jul 2018 12:19:44

sneupeter hat geschrieben:Ein Fahrer mit 70 Kg
Voller Frischwassertank 100 Kg
Markise 25 Kg
Solarmodul 12 Kg
SAT und TV 23 Kg
Hundefutter 20Kg
Lebensmittel 20 Kg
Getränke 36 Kg (kein Bier :-)
Kleidung 10 Kg
Kleine Gasflasche 9 Kg
Fahrrad 18 Kg
Werkzeug 8 Kg
Das übliche Kleinzeug wie Geschirr, Besteck, Bettzeug, etc.

Hier wird ein wenig Understatement betrieben:
- Der Fahrer war sicher nicht nackt - rechne mal Gewand und Schuhe dazu
- Markise und Solarmodul, TV: Rechne mal das Montagematerial, Kabel, Regler und Halterungen dazu
- Kleidung: 10kg? Für zwei oder pro Person? Und die Taschen, Nessesair, Toilettesachen, Handtücher, Schuhe ....?
- Gasflasche mit 9kg? Brutto? Ist das eine 5kg-Flasche?
- Kleinzeug: Schwerer Fehler, Bettzeug als Kleinzeug zu beziffern, auch Teller und Besteck wiegen einiges!
- Pannendreieck, Warnwesten, Straßenkarten, Navi, Laptop, Kamera, Ladegeräte, Taschenlampen, Kerzen, Campingstühle und -Tisch, Griller, .... habt ihr alles nicht dabei?

;D

sneupeter am 09 Jul 2018 13:12:44

Ja, hinterher ist man immer schlauer. Vor allem wenn einem auch vom Händler suggeriert wird, dass mit 3,5 t alles Bestens ist.
Aber, es muss auch erlaubt sein eigene Erfahrungen zu machen. Lehrgeld einbezogen... :roll:

Und mit den mittlerweile gewonnen Erfahrungen hätte ich auch einiges zu den technischen Einbauten zu sagen.
Das lasse ich aber lieber, das gehört jetzt nicht hier her.

DonCarlos1962 am 09 Jul 2018 13:16:13

Wir fahren unser 7.45m WoMo <3.5To nur in D mit vier Personen. Weil auch wir dann leicht überladen sind und zur Not die 5% Regel in D heranziehen.

Fahren wir allein, ist eigentlich noch gut "Luft" nach oben.
Allerdings haben wir auch nur zwei 16Kg Klappräder in der Garage, 2 Stühle und einen leichten Tisch.
Ich habe mal alle Dinge nachgewogen und mich gefragt: Brauchst Du das wirklich?

Das Ergebnis war erstaunlich! Weniger Gläser und Zeug in der Besteckschublade, nur ein Billiggrill, ein Omina als Ofen und eine leichte, kleine Kaffeemaschine, keine E-Bikes und Verzicht auf den 8kg schweren Heckträger, 2 semiflex Solarpaneele a` 1.9Kg, Kamera ist im Handy drin, Radio auch, die Halterung vom TV wog über 3,5 Kg! Ich habe die erst gar nicht eingebaut. Das Fernsehgerät steht auf dem 200g schweren, eigenem Plastikfuß. (Im Urlaub sehen wir eh selten TV)
35er Sat-Schüssel mit Saugnapf geht auch prima und wiegt weniger als eine eingebaute Anlage.

Letztendlich war es die Summe der vielen kleinen Annehmlichkeiten, die das Gewicht in die Höhe trieb.
Es gibt natürlich immer Dinge die außer Frage stehen, z.B. die Markiese, Auffahrkeile und Stromkabel.
Und jeder muß für sich entscheiden was für ihn wichtig ist. Aber man kann tatsächlich mit 3,5To und fast 7,50m glücklich werden.

LG Carsten und Marion

Tinduck am 09 Jul 2018 13:55:37

..... wenn das Fahrzeug noch eine annehmbare Zuladung bietet. Es gibt genug Beispiele, bei denen nach korrekter Bestimmung des Gewichtes im fahrbereiten Zustand nur noch <200 Kg Zuladung übrig waren. Oder die Hinterachse schon komplett ausgelastet. Sowas wird in Massen verkauft, ohne die Käufer über das Dilemma aufzuklären.

Und mit so einem Fahrzeug müsstet ihr auch noch eure Klappräder zuhause lassen.

bis denn,

Uwe

DonCarlos1962 am 09 Jul 2018 14:43:16

Stimmt! Davon wird hier im Forum ja mehrfach berichtet.

Tatsächlich können auch wir nicht mit vier Erwachsen und Gepäck in den Urlaub fahren, ohne überladen zu sein, wenn die Klappräder drin bleiben.

Dann fragt man sich zu Recht, wieso das Fahrzeug für 5 Personen zugelassen ist und auch 5 Schlafplätze bietet.

Aber was soll jetzt passieren?
Soll der Gesetzgeber neue Vorschriften erlassen? Muß der Kunde künftig im Kaufvertrag eine Klausel unterschreiben, dass er über diesen Mißstand in Kenntnis gesetzt wurde?
Wäre eine Option.

Darf dem Kunden demnächst nur noch soviel Zubehör und Sitzplätze eingebaut werden, dass es (besser als bisher - 10kg/Platz und Längenmeter) passt?
Ich weiß leider keine gute Lösung.

Aber wenn es mehr Rückabwicklungen zu Lasten der Händler gibt, werden diese vielleicht den Kunden besser beraten und unsinnige Ausstattungen ablehnen.
Unser Händler hat zumindest beim Kauf schon darauf hingewiesen.
Vielleicht hatten wir einfach nur Glück.

LG Carsten und Marion

rkopka am 09 Jul 2018 15:47:19

DonCarlos1962 hat geschrieben:Dann fragt man sich zu Recht, wieso das Fahrzeug für 5 Personen zugelassen ist und auch 5 Schlafplätze bietet.

Meins hat sogar 6 Personen (incl. Fahrer) eingetragen. Nicht schlecht um mal einen Tagesausflug wohin zu machen.

Mit dem üblichen fixen Zubehör (Markise, SAT...) und sonst alles rausgeschmissen, auch kein Wasser, Gepäck, Tisch... wäre ich nur 215kg überladen (nach Berechnung) :gruebel: .

RK

peter1130 am 10 Jul 2018 17:48:33

DonCarlos1962 hat geschrieben:Soll der Gesetzgeber neue Vorschriften erlassen? Muß der Kunde künftig im Kaufvertrag eine Klausel unterschreiben, dass er über diesen Mißstand in Kenntnis gesetzt wurde?
Wäre eine Option.



LG Carsten und Marion



Bei unserem Händler stand im Kaufvertrag das er uns auf die eventuell nicht vorhandene Zuladung higewiesen hat. Ist in unserem Fall aber egal da wir eh das Maxichassis mit Auflastung auf 4250kg bestellt hatten. Damit haben wir nach unseren Berechnungen ca 900kg Zuladung.
Muss ich bei Gelegenheit mal nachwiegen.

dino2000 am 26 Apr 2019 01:19:06

Gestern haben wir unseren Challenger 270 mit Fordmotor 170 PS erhalten mit VIP-, Mageo- und Winterpaket. Der Challenger ist unser erstes eigenes Wohnmobil. Uns gefiel die großzügige Raumaufteilung, ,das große Raumbad und die Fahrrad-taugliche Heckgarage. Zusätzlich haben wir vom Händler vor Ort einbauen lassen: Solaranlage Büttner mit 2. Batterie, Marquise Fiamma T45 S, SAT Anlage Alden onelight und Alden 22" TV und je eine zusätzliche Steckdose im Bad und im Küchenbereich. Das Zubehör haben wir nach optimalem Gewicht ausgesucht.

Heute habe ich vollgetankt, nachdem die Anzeige gegen 0 tendierte und eine restliche Reichweite von 20 km (zwanzig) anzeigte. In den (nahezu) leeren Tank gingen jedoch nur 59,67 Liter ??? im Prospekt habe ich 80 Liter Tankvolumen gelesen.....

Die Papiere weisen ein Leergewicht von 3020 kg aus, nach dem Tanken bin ich sofort auf die Waage beim örtlichen TÜV (12,- €) in Freiburg i. Brsg. :
Mit allen Zusatzanbauten vollgetankt, volle Alugasflasche 11 kg, Feuerlöscher, Pannendreieck, Verbandskasten, jedoch ohne Fahrer und ohne Wasser, keinerlei Campingausrüstung: 3060 kg. Fahrer und Beifahrerin schlagen mit 150 kg zu Buche (liegt am Fahrer) , sodass wir 3210 kg auf die Waage bringen werden und noch 290 kg zuladen können bis zu den eingetragenen 3500 kg . Hunde, Kanarienvögel etc. fahren nicht mit.

Wir sind gerade dabei, jeden Teller, Tasse, Stuhl etc. zu wiegen (Kofferwaage, Personenwaage,Küchenwaage). Nach unserer überschlägigen Rechnung ist für uns die Zuladung mit Campingstühlen /Tisch/Kabeltrommel usw. einschließlich 70 Liter Wasser ausreichend, um die 3500 kg nicht zu überschreiten, wir haben jedoch keinerlei Konserven oder andere schwere Lebensmittel geplant . Kann man alles vor Ort kaufen.

Das achsweise Wiegen erbrachte 20 kg weniger, das ist wohl den Rundungen der Waage bei den einzelnen Messungen geschuldet.VA 1500 kg (max 1850) HA 1540 kg, (max. 2250 kg). Das Angenehme beim Ford Transit, man kann ihn gut packen: die Achslasten - ausgelegt auf 4100 kg gesamt - werde ich nicht überschreiten, ebensowenig die Traglast der Reifen (16 Zoll 235/65).

Erster Eindruck: Der 170 PS Ford Motor ist eine Wucht, deutlich durchzugskräftiger als der bisher gefahrene Fiatmotor im Pilote 650 (Mietwagen), Schaltung leichtgängig, Federung sehr gut, Sitze bequem. Ideales Autobahntempo 110 - 120 km/h, wie ich auf den 60 Überführungskilometern feststellte. In wenigen Tagen werden wir zum "Testen" nach Italien fahren, danach ist eine große Fahrt ins Baltikum geplant.

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