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21 Highlights unserer zweimonatigen Reise durch Griechenland 1, 2


traveller69 am 21 Apr 2018 09:53:46

Von Ende Januar bis Ende März 2018 haben wir Griechenland erkundet, wobei unser Schwerpunkt auf dem oder der (die Gelehrten scheinen sich über das Geschlecht nicht einig zu sein) Peloponnes lag. Unsere Anfahrt verlief über den Gotthard-Tunnel der Schweiz zum italienischen Fährhafen von Ancona. Nach 20 Stunden Fährüberfahrt haben wir bei stürmischer Begrüßung Patras im Norden des Peloponnes erreicht. Was dann an Höhepunkten folgte, möchte ich Euch hier in vielen Bildern und weniger Text zeigen.

Frühere Berichte von mir waren eher an den Landschaften orientiert und für die Tiere hatte ich einen Extra Bericht gemacht, wie für Frankreich --> Link oder Großbritannien --> Link. Diesmal sind die Tierbilder mit dabei, denn irgendwie gehören sie zu den Landschaften, auch wenn es keine Garantie gibt, sie dort zu treffen ;-). Manche Orte sind Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes, die ich mit (UWE) gekennzeichnet habe. Zum Ende des Bildberichts möchte ich dann noch ein kleines Fazit über unsere Eindrücke von Land und Leuten geben.



Zunächst die Highlights im Überblick:

    1. Nationalpark Kotychi – Strofylia
    2. Neda Wasserfälle und der Apollontempel bei Bassae (UWE)
    3. Das antike Messene
    4. Voidokilia – die Ochsenbauchbucht
    5. Mystras (UWE)
    6. Githio und Xili Kap
    7. Versteinerter Wald
    8. Vigklafia
    9. Rund um Monemvasia
    10. Geraki
    11. Argos
    12. Mykene und Tiryns (UWE)
    13. Nafplio
    14. Höhlen von Didima und Franchthi
    15. Methana Halbinsel
    16. Das antike Epidauros (UWE)
    17. Festung Akrokorinth
    18. Kloster Osios Loukas (UWE)
    19. Parnass Gebirge und das antike Delphi (UWE)
    20. Meteora Klöster (UWE)
    21. Totenfluss Acheron und das Heiligtum Nekromanteion
Weitere Beiträge aus meiner Highlight-Reihe:
Frankreich --> Link, Schweden --> Link, Großbritannien --> Link, Spanien --> Link, Malta --> Link und Sizilien --> Link.

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traveller69 am 21 Apr 2018 10:21:15

Highlight 1: Nationalpark Kotychi – Strofylia

Der große Nationalpark im Nordwesten des Peloponnes umfasst einen Küstenstreifen mit scheinbar endlosen Sandstränden. Direkt hinter den Dünen schließen sich ausgedehnte Feuchtgebiete und Pinienwälder an, in denen Zugvögel eine Rast einlegen. Hier haben wir auch zum ersten Mal Pelikane in freier Wildbahn beobachten können. In der wunderschönen und abwechslungsreichen Landschaft haben wir spontan ein paar Tage verbracht.

Der Aufstieg zum Kamm der großen Düne im Norden ist etwas mühsam, aber wegen der Sicht lohnend:


Eine Gruppe von Flamingos stärkt sich im flachen Wasser:


Angeblich war der Winter trocken gewesen, aber diese Straße gleicht einem Flusslauf, sodass wir beschließen hier nicht weiter zu fahren:


Die Rinder leben im Nationalpark frei und sie nutzen diese Freiheit, um auf den kleinen Inselchen das beste Futter zu suchen:


Es ist unfassbar, so einen Fund hatten wir noch nie: diese große Fassschnecke wurde offensichtlich während des Sturms bei unserer Ankunft an den Strand gespült:


Im Felsen direkt am Meer finden wir tolle mineralische Einlagerungen:


Neben den Rindern haben auch die meisten Hunde ein tolles Leben, denn sie dürfen sich frei bewegen. Selbst wenn die Hunde keinen Besitzer haben, findet sich scheinbar immer eine gute Seele, die die streunenden Tiere füttert. Die griechischen Hunde sind jedenfalls ganz reizend und unser Flash verliert auch das ein oder andere Mal sein Herz...


Wir sehen im Nationalpark viele Falken und können auch ihre Jagd auf die Riesenheuschrecken hautnah beobachten.

traveller69 am 21 Apr 2018 10:53:19

Highlight 2: Neda Wasserfälle und der Apollontempel bei Bassae (UWE)
Wir beginnnen unsere erste Bergetappe und fahren zum kleinen Dorf Figaleia. Eine Ortsdurchfahrt kann man machen, muss man aber nicht. Wenn an der Hauptdurchfahrtsstraße geparkt wird, kann es auch mal eng werden. Schön steht man gleich am Ortseingang bei einer riesigen Eiche. Neben dem antiken Phigaleia sind wir aber vor allem wegen der Wasserfälle am Neda-Fluss hier und starten eine kleine Wanderung hinab zum Bachbett.

Der Erhaltungszustand der Brücke über die Neda sieht gewagt aus, aber immerhin scheint sie schon eine Weile zu stehen:


Anfang Februar blüht die Iris an den Wegrändern wunderschön:


Der erste von insgesamt drei Wasserfällen. Es sind keine spektakulären Masssen, die sich hier ergießen, aber trotzdem ist es hier unten einfach schön:


Der Apollon-Tempel bei Bassae zählt zu den besterhaltenen in Griechenland, weil hier draußen im Nirgendwo auf über 1100 Höhenmeter niemand Interesse gefunden hat, die Steine des von Erdbeben heimgesuchten Tempels für andere Bauwerke zu recyclen. Erst später wurde der Tempel wiederentdeckt und aufgerichtet, allerdings ohne das Fundament ordentlich zu sichern. So muss heute ein Metallgerüst und ein Zelt das Gebäude vor weiterem Zerfall schützen, bis vielleicht mal ausreichend Gelder zur Verfügung stehen, um den Tempel grundlegend zu sanieren.

traveller69 am 21 Apr 2018 11:36:14

Highlight 3: Das antike Messene

Das antike Messene konnte sich lange Zeit gegen die Spartaner erwehren. Doch schließlich schafften es die kriegerischen Nachbarn, die Messener zu bezwingen und zu versklaven, die von nun an das stehende Heer der Spartaner unterhalten mussten.
Von allen antiken Stätten hat uns Messene am besten gefallen, weil man inzwischen wieder viel rekonstruiert hat, die Orte auch zugänglich sind und die wenigen Besucher sich quasi auf dem riesigen Gelände verlaufen.

Das Stadtgebiet von Messene erreicht man aus dem Norden über das Arkadische Tor:


Wie die große Mauer in China winden sich die antiken Befestigungswälle, das eigentliche Highlight, über viele Kilometer über Hügel und durch Täler. Hier im Westen, unten sieht man auch das Womo, ein schöner Übernachtungsplatz:


Das Stadion ist toll erhalten, und die wiedererrichteten Säulen und das Mausoleum vermitteln ein Gefühl, wie es hier vor über 2000 Jahren ausgesehen haben könnte:


Die Nächte in den Bergen sind kalt und nach großzügigem Heizen ist unsere erste Gasflasche bereits nach zwei Wochen leer. So verwerfen wir unseren Plan, noch in die Lousios-Schlucht zu fahren und kehren lieber wieder an die Küste zurück:

traveller69 am 21 Apr 2018 11:59:47

Highlight 4: Voidokilia – die Ochsenbauchbucht

Auf dem Weg zum Meer machen wir noch einen Stopp bei Nestors Palast. Das große überdachte Areal schützt die Grundmauern der Residenz des mykenischen Königs und Mitstreiters im Trojanischen Krieg. Lediglich Zeichnungen lassen erahnen, welche Pracht hier vor 3500 Jahren vorzufinden war. Ein Besuch lohnt wohl nur für Interessierte dieser Epoche.

Schließlich erreichen wir Voidokilia, die Ochsenbauchbucht und hier ist Griechenland vielleicht am schönsten. Auf jeden Fall gibt es viel zu entdecken...

In der Lagune finden sich im Morgenlicht auch die Flamingos ein:


Besonders viel Spaß macht es, das eingewachsene Paleokastro zu erkunden. Die Festungsanlage aus Zeiten der fränkischen Kreuzritter ist erstaunlich gut erhalten, obwohl die letzte Renovierung wohl schon etwas her ist. Auf dem Wehrgang hat man tolle Ausblicke:


Die schöne Ochsenbauchbucht trägt den Namen aufgrund ihrer außergewöhnlichen Form. Von hier oben hat man auch einen schönen Überblick über die Dünen und das dahinter liegende Feuchtgebiet:


Direkt unter der Burg befindet sich Nestors Höhle. Zu seinem Zeitvertreib hatte der König das Vieh der Nachbarn gestohlen und ganze Herden hier in dieser Höhle versteckt. Die Dimensionen sind gewaltig. Auf das Bild passt lediglich der EIngangsbereich, aber die Kuppel der Höhle gleicht eher einem riesigen Dom...

traveller69 am 21 Apr 2018 13:55:45

Highlight 5: Mystras (UWE)

Mystras wurde von den fränkischen Kreuzrittern im Mittelalter in der Nähe Spartas auf einem Hügel gegründet. Hoch oben thronte eine imposante Festung, während sich die Häuser entlang des Hanges erstrecken. Doch die neuen Herren hatten nur kurz Freude an ihrer Stadt, denn nur wenige Jahre nach der Gründerung wurde sie von den Byzantinern erobert und wurde bald darauf neben Konstantinopel zu einer der wichtigsten wirtschaftlichen und kulturellen Zentren des Reiches. Schlussendlich wurde die Stadt während des griechischen Freiheitskampfes im 19.Jh. so stark zerstört, dass man das benachbarte antike Sparta wieder aufbaute, um dort zu siedeln. Bequem war das Leben hier sicherlich nicht gewesen, denn die Gassen sind steil und eine Erkundung gleicht einer Bergwanderung.

Von den Häusern sind nur noch Ruinen erhalten, lediglich der Herrscherpalast und etliche Kirchen und Klöster sind renoviert worden, wie hier die Agia Sophia:


Innen sind die byzantinischen Kirchen wunderschön mit Fresken ausgemalt, hier das Nonnenkloster Pantanassa:


Während es im Tal schon üppig grünt, ist der über 2400 Meter hohe Taygetos in Schnee gehüllt:


Hier kosten wir die Orangen unseres Lebens, so saftig und aromatisch sind sie wohl nur direkt vom Baum:

traveller69 am 21 Apr 2018 14:29:18

Highlight 6: Githio und Xili Kap

Durch die Stadt Githio fahren wir eigentlich nur durch, denn unser eigentliches Ziel ist der Strand 2km nördlich.

Hier strandete in den 80ern der Frachter Dimitrios. Gerüchten zufolge war er damals randvoll mit geschmuggelten Zigaretten aus der Türkei beladen, wurde aber von der griechischen Küstenwache gestellt und verfolgt. Die Besatzung hat dann kurzerhand beschlossen, das Schiff an den Strand zu fahren, um zu Fuss das Weite zu suchen. Um mögliche Spuren zu verwischen, wurde es vor dem Verlassen in Brand gesteckt:


Muscheln und Schnecken scheinen das Wrack zu lieben, denn wir finden hier ganz besonders schöne Exemplare. Die angespülte Rotmundschnecke (Stramonita haemastoma) lässt erahnen, warum sie ihren Namen trägt. Wir bringen sie zurück ins tiefere Wasser und werden von Poseidon umgehend mit einem unbewohnten Gehäuse belohnt.


Wir fahren ein Stück weiter nach Osten entlang der Küste und starten eine Wanderung zum Kap von Xili. Eine schöne Landschaft, aber irgendwie waren die beobachteten Tiere noch spannender. Hier eine toll gefärbte Eidechse in ihrer Wohnhöhle, die ich so noch nicht gesehen hatte:


Ein Schwalbenschwanz besucht die Mandelblüten:


Die griechischen Ziegen sind wirkliche Schönheiten, die beim Anblick unseres Hundes direkt in Angriffsformation übergehen:


Ein Blütenbad entspannt :P

traveller69 am 21 Apr 2018 14:43:10

Highlight 7: Versteinerter Wald

Zum Glück beschließen wir, das Wohnmobil zu schonen, und starten vom kleinen Ort Profitis Ilias zum versteinerten Wald und erleben eine unserer schönsten Wanderungen in Griechenland.

Der Weg führt uns entlang der Küste durch bizarre Landschaften:


Vom versteinerten Wald, genau genommen ein Palmenwald, der hier vor Millionen Jahren gewachsen ist, stehen ein paar hohle Stämme, durch die bei ordentlich Brandung das Meerwasser schießt:


Ein Stück weiter erstreckt sich eine herrlich blaue Bucht:


Ich bin begeistert von der Schönheit hier:

traveller69 am 21 Apr 2018 14:53:13

Highlight 8: Vigklafia

Wir wollen noch einmal an den Strand und fahren zum Ort Vigklafia, der vor allem als Sprungbett zur benachbarten Insel Elafonisos dient. Doch uns beigstert der kilometerweite Sandstrand - mit seinen Dünen, seinen alten Gräbern und aber auch außergewöhnlichen Muschelfunden :wink:

Strand und Dünen, gesäumt vom schäumenden Meer, bilden mit den Sturmwolken eine perfekte Einheit:


Wir finden auch ein schönes Plätzchen nur für uns direkt am Meer. Bei richtigem Sturm würde unser Womo hier aber nasse Füße bekommen:

traveller69 am 21 Apr 2018 15:23:03

Highlight 9: Rund um Monemvasia

Monemvasia könnte man als das touristische Zentrum Lakoniens bezeichnen. Doch bevor wir uns ins "Getümmel werfen", erkunden wir zunächst die Küste südlich der Stadt und übernachten in Agios Fokas.

Der Friedhof des kleinen Örtchens nebst Kapelle liegt malerisch auf einer winzigen Insel. Die Zufahrt dorthin bildet gleichzeitig die Hafenmole:


Wir unternehmen von dort aus eine Küstenwanderungwanderung zur Kastania Cave, einer der schönsten Tropfsteinhöhlen. Leider "No Photos" und wir vermuteten, dass sie mit dem Postkartenverkauf noch etwas Geld machen müssen. Aber auf Nachfrage erfahren wir, dass die Karten nicht zum Verkauf sind und bekommen umgehend eine Kollektion der Karten in die Hände gedrückt. Die Wanderung ist streckenweise etwas knifflig,aber die Griechischen Landschildkröten scheinen auch in diesem Terrain bestens zurecht zu kommen:


Wir machen Stopp an einer kleinen Bucht. Zunächst sind wir enttäuscht, denn wir finden keine Muscheln. Doch als wir genau hinschauen, finden wir viele Schnecken, gerade mal wenige Milimeter "groß". Es ist unglaublich, welche Schönheit die Natur hervorbringt:


Monemvasia besteht aus zwei Teilen. Der neue Teil liegt an der Küste, der alte auf einem Fels mitten im Meer. Daher wird der Ort, den man nur auf einem schmalen Damm erreichen kann, auch als Gibraltar Griechenlands bezeichnet:


Das alte Monemvasia ist in Ober- und Unterstadt aufgeteilt. In der Oberstadt liegt auch die Festung, die von den Kreuzrittern gegründet wurde und eine ähnliche Geschichte wie Mystras erlebt hat.


Während die Oberstadt in Ruinen liegt, wurde die Unterstadt sorgfältig renoviert. Wenn man durch die autofreien Gassen schlendert, fühlt man sich ins Mittelalter zurückversetzt:

traveller69 am 21 Apr 2018 16:58:59

Highlight 10: Geraki

Geraki wird auch als das kleine Mystras bezeichnet und dem ist auch von meiner Seite nicht viel hinzuzufügen. Geschichte und aktueller Zustand gleichen dem von Mystras, nur ist Geraki viel übersichtlicher. Wir waren die einzigen Besucher, was wohl auch den besonderen Flair ausgemacht hat, sodass es uns hier sogar besser gefallen hat als die bekannte UNESO-Weltkulturerbestätte.

Auch hier wacht über allem die Festung aus Zeiten der Kreuzritter:


Auch die Kirchen sind deutlich kleiner...


... aber auch hier mit schönen Fresken dekoriert:

traveller69 am 21 Apr 2018 17:09:17

Highlight 11: Argos

Das moderne Argos ist keine besonders schöne Stadt, doch sie hat eine lange Geschichte und war schon zu Zeiten der Mykener ein Machtzentrum.

Besonders angetan hat es uns der Burgberg mit der Festung Larissa. Bereits die Mykener hatten hier oben mit dem Bau begonnen und folgende Eroberer haben ihn immer weiter ausgebaut:


Am schönsten ist es, hier oben zu übernachten und auf die Lichter der Stadt zu schauen, bzw. Argos im Morgennebel zu sehen:


Vom antiken Argos ist nicht mehr so viel erhalten, aber das in den Fels gehauene Theater gehört zu den größten in Griechenland:

traveller69 am 21 Apr 2018 19:29:08

Highlight 12: Mykene und Tiryns (UWE)

Inspiriert von den Kulturen der Minoer auf Kreta und der alten Ägypter bildet sich auf dem Peloponnes vor über 3500 Jahren die Hochkultur der Mykener und wurde zu einem wichtigen Machtfaktor im Mittelmeer. Sie schufen großartige Paläste und ausgeklügelte Be- und Entwässerungssysteme und entwickelten eine eigene Silbenschrift, Linear B.

Eines der wichtigsten Zentren jener Zeit war Mykene. Hier residierte auch König Agamemnon, der die mykenischen Könige vereinte, um die schöne Helena, die entführte Frau seines Bruders, wieder heimzuführen. 10 Jahre belagerten sie erfolglos Troja, bis ihnen schließlich die List des Trojanischen Pferdes zum Sieg verhalf.

Mykene liegt malerisch von Bergen umgeben auf einem Hügel, mächtige Mauern schützten einst die Stadt:


Reisende betreten Stadt durch das Löwentor, mit dem Wappen der Könige von Mykene. Man nimmt an, dass die Löwen einst Köpfe aus Bronze trugen:


Vom Palast und den anderen Gebäuden der Stadt sind lediglich die Grundmauern erhalten. Spannend wird es erst wieder, wenn man die rutschigen 99(?) Stufen der Zisterne hinabsteigt. Taschenlampe nicht vergessen!


Im Museum wird u.a. eine Kopie der Totenmaske Agamemnons ausgestellt, die Heinrich Schliemann zusammen mit weiteren 13kg Gold aus den Gräbern Mykenes geborgen hatte:


Auf gar keinen Fall sollte man das zum Gelände dazugehörige Schatzhaus des Atreus verpassen. Der Name ist etwas irreführend, denn es ist ein monumentales Tholosgrab. Der sog. Dromos führt ins Innere:


Das Gewölbe der Kuppel ist enorm und es ist heute noch ein Rätsel, wie die Menschen der Bronzezeit fähig waren, solche Bauten zu erschaffen. Der über 8 Meter lange Türsturz wiegt allein bereits geschätzte 120 Tonnen. Bemerkenswert ist auch die Akustik wenn man im Zentrum des Tholos steht, man hört jedes Sandkörnchen unter den Schuhen knirschen:


Wir verlassen Mykene und fahren ein paar Kilometer weiter südlich zum Tempel der Hera. Aber bereits zu Zeiten der Mykener muss es ein heiliger Ort gewesen sein, denn hier hat sich Agamemnon von den anderen mykenischen Königen die Treue schwören lassen, bevor sie nach Troja segelten.


Wiederum ein paar Kilometer weiter treffen wir auf Tyrins, ein weiteres wichtiges Zentrum der Mykener. Die Stadtmauern sind hier noch gut erhalten und einfach nur gewaltig: wie ein kleiner Krümel wirke ich daneben ...

traveller69 am 21 Apr 2018 20:45:05

Highlight 13: Nafplio

Nur wenige Kilometer entfernt liegt das bei Touristen beliebte Nafplio. Natürlich hat auch diese Stadt eine lange Geschichte, und natürlich hat auch sie eine Burg, die wir besichtigen mussten :wink:

Palamidi wurde um 1700 von den Venizianern erbaut, aber bereits ein Jahr nach der Fertigstellung von den Türken nach nur einer Woche Belagerung gestürmt und das, obwohl die Festung aus acht einzelnen Bastionen besteht. Das Beste an Burgen ist ohnehin die Lage und der Ausblick:


Auch hat man gute Aussicht auf Larissa mit Argos zu Füßen. Im Hintergrund die schnebedeckten Gipfel des Killini:


Lohnend ist auch das Archäologische Museum von Nafplio. Hier ist die weltweit einzige vollständig erhaltene Bronzerüstung aus mykenischer Zeit ausgestellt. Der Helm wurde mit den Hauern von Ebern verstärkt bzw. verziert:

traveller69 am 21 Apr 2018 21:01:42

Highlight 14: Höhlen von Didima und Franchthi

Wir gehen unter die Höhlenforscher und der Weg führt uns zunächst nach Didima. Eigentlich sind die Höhlen von Didima keine richtigen Höhlen, sondern Dolinen. Von Wasser unterirdisch ausgewaschene Hohlräume, deren Decken im Laufe der Jahrmillionen eingestürzt sind. Zurück blieben tiefe Löcher im Boden.

Didima hat zwei Dolinen. Die große ist durch den gewaltigen Krater bereits weithin sichtbar:


Die kleine Doline ist ein kreisrundes tiefes Loch, in dem man locker ein Fußballfeld unterbingen könnte:


Ein in den Fels gehauener Tunnel führt hinab zum Grund und man kann die beiden kleinen Kapellen besichtigen, die in die Wand hineingebaut wurden:


Die Franchthi-Höhle liegt am Meer, was uns nicht ganz ungelegen kommt :wink:


Bis 10 Meter tiefe Ausgrabungen haben erwiesen, dass diese Höhle bereits vor über 40.000 Jahren von Menschen bewohnt wurde. Seit der hintere Teil der Höhle eingestürzt ist, ist sie auch eher zum gewaltigen Felsbogen geworden:

traveller69 am 21 Apr 2018 21:22:25

Highlight 15: Methana Halbinsel

Über 30 auf der Halbinsel verteilte Vulkandome und heiße Quellen zeugen von einer bewegten Erdgeschichte. Magma fließt schon lange nicht mehr, aber die Vulkane sind nicht inaktiv, ein Ausbruch ist jederzeit möglich.

Das rote Vulkangestein ist zu bizarren Formen erstarrt:


Selbst die Eidechsen wirken hier urtümlicher ...


Der Ausblick und die Farben sind einfach nur wow ...


Die dichte Behaarung des Schmetterlings lässt eher auf eine frostige Gegend schließen:


Auf der Hochebene ist es wunderschön, aber das Dorf wurde, warum auch immer, verlassen - wir fühlen uns jedenfalls richtig wohl...


Das Wasser um Methana im Saronischen Golf scheint besonders klar zu sein:

traveller69 am 21 Apr 2018 21:33:51

Highlight 16: Das antike Epidauros (UWE)

Epidauros ist wegen seines großen und gut erhaltenen Theaters bekannt, und daher ist man wohl auch selten alleine hier. Im Altertum kamen die Pilger, um Heilung zu finden. Auch wenn man begonnen hat, wieder einige Säulen aufzurichten, ist von den Tempeln und den Anlagen um sie herum nicht so viel zu sehen.

Noch heute werden im Sommer antike Stücke aufgeführt. Ganz außergewöhnlich ist die Akustik, wenn man genau im Zentrum steht:

traveller69 am 21 Apr 2018 21:49:43

Highlight 17: Festung Akrokorinth

Bevor wir den Peloponnes verlassen, steht die Festung aller Festungen auf dem Programm: Akrokorinth.

Um in die Burg zu gelangen, muss man gleich drei Tore überwinden. Wir waren bereits durch den steilen Aufstieg außer Gefecht :wink:


Das Gelände auf dem Burgberg ist riesig. Die kleine Festung auf dem Nachbarhügel scheint eher für Playmobil-Ritter entworfen zu sein :wink:


Eine etwas ungewöhnliche gewöhnliche Eidechse: Nachdem ich sie beim Fang eines kleines Grashüpfers beobachtet habe, hat sie direkt mich angepeilt und angesprungen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich auch in ihr Beuteschema passe ...


Aus jeder Epoche findet man hier Bebauungsspuren, und den besten Ausblick hat man ganz oben von den Grundmauern des Aphrodite Tempels:

traveller69 am 21 Apr 2018 21:55:26

Highlight 18: Kloster Osios Loukas (UWE)

Das Kloster Osios Loukas zählt zu den schönsten byzantinischen Kirchen Griechenlands:


Die Decken und Wände sind mit fantastischen Mosaiken geschmückt:


In der schön ausgemalten Krypta liegt der heilige Klostergründer:

traveller69 am 21 Apr 2018 22:19:25

Highlight 19: Parnass Gebirge und das antike Delphi (UWE)

Bevor wir Delphi besuchen, machen wir einen Abstecher ins Parnass-Gebirge. Auch diese Nacht wird wieder frostig kalt, aber wir haben noch genug Gasreserven. Bei frischer Bergluft unternehmen wir eine Wanderung zur Korykischen Grotte, in der weissagende Nymphen leben und die dem Waldgott Pan geweiht ist.

Die Höhle ist einfach nur beeindruckend und diente zu allen Zeiten der Bevölkerung als Zufluchtsort, zuletzt vor den deutschen Besatzern:


Das letzte Mal war ich vor knapp dreißig Jahren in Delphi gewesen, es war heiß, es war Sommer und wir waren fast alleine. Doch das hat sich heute geändert, Heerscharen aus Busladungen, meist Schulklassen strömen hier durch, das Theater und das Stadion können nicht mehr betreten werden. Auch wenn die Lage Delphis toll ist, hat der Besuch nicht so richtig Spaß gemacht:


Entschädigt hat uns das Museum, das ganz außergewöhnliche Fundstücke ausstellt, z.B. die Bronzefigur eines Wagenlenkers:

traveller69 am 21 Apr 2018 22:35:36

Highlight 20: Meteora Klöster (UWE)

Wie die ersten Mönche auf die Felsnadeln gekommen sind, um dort die Klöster zu erbauen, ist unbekannt. Aber über lange Zeit war der Flaschenzug der einzige Zugang. In der Neuzeit verließen die Mönche die Klöster und kehrten erst zurück, als diese mit Treppen erschlossen wurden, und es kamen wir, die Touristen.

Gleich vier Klöster auf einen Streich:


Die Klöster wirken förmlich wie aus dem Fels gewachsen:


Doch die eigentlichen Stars sind die Felsen, und das Schönste, was man hier machen kann, ist eine Wanderung und Kletterei dazwischen:


Das Kloster Varlaam hat heute Ruhetag:

traveller69 am 21 Apr 2018 22:49:05

Highlight 21: Totenfluss Acheron und das Heiligtum Nekromanteion

Über den Acheron bringt der Fährmann die Verstorbenen in den Hades, das Reich der Toten. Wir sehen heute von einer Flußüberquerung mit dem Boot ab und starten eine Wanderung entlang der Schlucht:


Unser Ziel, wie sollte es anders sein, ist eine Festung und der Ausblick jede Mühe wert:


Nahe dem Acheron ist das Nekromanteion. Hier haben die Menschen in der Antike die Verstorben nach der Zukunft befragt. Erreicht hat man die Anlage über ein kleines Labyrinth. Es ist faszinierend, mit welcher Sorgfalt die Steine aneinander gefügt sind:


Unterhalb des Kultraums befindet sich - sozusagen im Keller - ein großes Gewölbe, das damals keinen Zugang von außen hatte. Hier war wohl der Aufenthaltsraum der Seelen der Toten, gruselig ...


Uns zieht es noch einmal ans Meer, und wir werden dort mit einer vollständig erhaltenen Helmschnecke belohnt:

traveller69 am 21 Apr 2018 22:51:11

Fazit:

Vor allem waren wir gespannt, welches Wetter uns in Griechenland erwarten würde. Auf jeden Fall wollten wir dem grauen Winterwetter in Deutschland entkommen und dieser Plan ging voll auf. Wir hatten zwar auch Wind, Regen und Sturm, aber auch viel Sonnenschein, T-Shirt-Wetter ohne zu heiß zu sein. In den Höhenlagen wurde es nachts aber frostig kalt und ab 2000 Höhenmetern lag noch eine dichte Schneedecke. Daher sind unsere Ausflüge in die Bergregionen eher kurz ausgefallen, um unsere Gasvorräte zu schonen. An der Küste kamen wir aber ganz ohne Heizung aus.

Man hat deutlich gemerkt, dass wir uns im Februar und März in Griechenland noch in der Nebensaison befinden. Im Schnitt ist uns vielleicht einmal in der Woche ein anderes Wohnmobil begegnet und die meisten Campingplätze und Tavernen haben noch geschlossen. Uns war das ganz recht, denn so standen wir meist einsam an den weiten Stränden und kleinen Buchten und konnten Ruhe und Stille genießen. Es war wunderbar! Überhaupt sind die Strände Griechenlands sehr vielseitig und ein Paradies für Muschelsammler.

Vor allem sind wir aber von der ehrlichen Freundlichkeit der Griechen begeistert. Sie sind offen und herzlich, aber nie aufdringlich. Wir sind eingeladen und beschenkt worden. Wenn das Wechselgeld mal fehlte, wurde uns der Eintritt oder das Brot beim Bäcker einfach geschenkt. Neben den vielen historischen Stätten haben uns aber auch die mit Blüten übersäten Landschaften sehr gefallen. Die Reisezeit ist ideal, aber wir wollen auf jeden Fall auch mal zu einer späteren Jahreszeit nach Griechenland zurückkehren, um mehr in den Bergen zu wandern und den Norden zu erkunden.

Griechenland hat uns verzaubert und ist für Reisen mit dem Wohnmobil eines der schönsten Ziele.

Ich hoffe, Euch hat es gefallen, und bin nun gespannt auf Eure Griechenland-Höhepunkte oder Fragen ...

traveller69 am 22 Apr 2018 13:42:38

Auf Grund von Nachfragen: Leider sind noch keine Kommentare möglich, da der Bericht noch nicht freigeschaltet wurde. Sobald das passiert, gebe ich ich an dieser Stelle Bescheid...

traveller69 am 22 Apr 2018 18:45:38

Ok, der Bericht ist frei geschaltet worden, Kommentare sind nun möglich :)

Aretousa am 22 Apr 2018 19:19:54

Dann sage ich ganz schnell als Erste "DANKE!!" Super gemacht.

Roman am 22 Apr 2018 19:53:02

Mensch Torsten, du wirst von Bericht zu Bericht immer besser... :wink: Ich bin begeistert !

Ich war vor 30 Jahren das letzte Mal in Griechenland. Damals noch mit Rucksack und Zelt, im Februar.

Auch wenn du verständlicherweise die Bilder ausgewählt hast, bei denen das Wetter passte, kann ich nur sagen...TOLL !!!

Eine klare Empfehlung es auch mal wieder zu versuchen.

Viele Grüße
Roman

matzi am 22 Apr 2018 19:59:11

Ja , vielen Dank für den Bericht und vor allem fürdie tollen Fotos. Ich bin ja schon oft an den Orten gewesen, die ihr aufgesucht habt, aber so habe ich sie noch nie gesehen. Ich bin begeistert.

Gruß matzi

mantishrimp am 22 Apr 2018 20:02:57

Hallo,

danke für den super Reisebericht :top:

knutschkugel am 22 Apr 2018 20:03:50

Klasse super Bericht und schöne Bilder.

Tipsel am 22 Apr 2018 20:18:24

:daumen2:

Ein Traum. Alles. Bericht, Bilder, Reise.....

Pius05 am 22 Apr 2018 20:52:14

Hallo Thorsten
Auch ich möchte mich ganz herzlich für diesen toll bebilderten und geschriebenen Reisebericht bedanken. Echt klasse.
Darf man in Griechenland überall frei stehen? Oder wird es in dieser Zeit geduldet, wo die Campingplätze noch geschlossen sind.
Wo kommt ihr an Wasser? Tankstelle?
Gruß Edgar

Antarena am 22 Apr 2018 21:14:33

Und wieder wunderbare Bilder, danke für den Bericht!

tztz2000 am 22 Apr 2018 22:56:28

Toller Bericht und fantastische Fotos, super gemacht Torsten! :top:

Macht Lust auf Griechenland, mit dem WoMo waren wir noch nicht dort.

Eine Frage noch.... zu den Highlights hätte sicher auch Athen gehört.... warum wart Ihr nicht dort?

TiborF am 23 Apr 2018 08:59:14

Hallo Torsten,

ich habe mir am Wochenende deine wunderschönen Fotos mindestens 3 x angeschaut und rief meine bessere Hälfe dazu, diesen Bericht unbedingt zu lesen und auch die schönen Bilder zu betrachten.
Wir träumen schon davon, wenn wir beide in Rente sind, dann auch den fiesen Wintermonaten in Deutschland zu entfliehen, denn diese Jahreszeit nervt hier einfach nur und stimmt einen depressiv.

Ihr habt alles richtig gemacht - 2 Monate auf Tour gehen und so eine wunderschöne Landschaft genießen, das ist ganz wunderbar.

Vielen lieben Dank für den so ausführlichen Reisebericht. Irgendwann machen wir das auch.

traveller69 am 23 Apr 2018 15:27:26

Erst einmal vielen, vielen Dank Euch allen! :oops: Es freut mich zu hören, dass der Bericht Euch gefallen hat! Dann hat sich die Mühe auf jeden Fall gelohnt ...

Roman hat geschrieben:... Auch wenn du verständlicherweise die Bilder ausgewählt hast, bei denen das Wetter passte, kann ich nur sagen...TOLL !!!

Eine klare Empfehlung es auch mal wieder zu versuchen. ...


Hallo Roman,

vielen Dank auch Dir! 1990 waren wir im Juli mit einem klapprigen VW Bus zuletzt auf dem griechischen Festland, es war einfach viel zu heiß ... Im Zelt im Februar war aber sicherlich auch eine Herausforderung der anderen Art...
Im Wohnmobil ist es aber wahrscheinlich die beste Zeit, alles grünt und blüht wunderbar. Das Wetter war meist wirklich schön. Trotzdem ziehe ich zum Fotografieren ein paar Wolken am Himmel vor, als nur langweiliges Blau. :wink: Nur die letzte Woche hatte es öfter mal geregnet, wahrscheinlich um uns den Abschied zu erleichtern. An grauen Tagen lasse ich die Kamera gleich stecken, das wird einfach nichts :wink:

Pius05 hat geschrieben:... Darf man in Griechenland überall frei stehen? Oder wird es in dieser Zeit geduldet, wo die Campingplätze noch geschlossen sind.
Wo kommt ihr an Wasser? Tankstelle?


Hallo Edgar,

wie in den meisten europäischen Ländern auch, ist das Wildcampen wohl auch in Griechenland offiziell verboten, es wird aber meist gedulded, insbesondere in der Nebensaison. Wir haben Plätze mit Camping-Verbotsschildern gemieden, sofern wir sie nicht übersehen hatten. Das kann passieren, wenn man z.B. aus der "falschen" Richtung ohne Schild kommt. Die Campingstühle haben wir nur dann ausgepackt, wenn wir wirklich ganz einsam gestanden haben und sich niemand daran stören konnte.
In den meisten Bergdörfern gibt es einen Brunnen, aus dem das Wasser sprudelt, sodass die Versorgung mit Wasser gegeben wäre, aber die graue Brühe muss ja auch irgendwo hin. Daher mussten wir schon etwas planen, dass wir ca. alle zwei Wochen an einen geöffneten Campingplatz zum Ver- und Entsorgen kamen, denn Stellplätze, die wir aus Deutschland oder Frankreich kennen, gibt es in Griechenland nur ganz wenige.

tztz2000 hat geschrieben:... Eine Frage noch.... zu den Highlights hätte sicher auch Athen gehört.... warum wart Ihr nicht dort?


Hallo Thomas,

Athen mit seiner Akropolis und den tollen Museen hatte uns in der Tat gelockt, aber wir sind dann doch eher die Naturliebhaber als Großstadtkinder. Uns war es eher nach Entspannung, denn natürlich muss man auch mehr auf seine Sachen aufpassen. Ein junges Paar hat uns von der Athener U-Bahn berichtet, dass jemand bewusst einen Stau verursachte, ein zweiter ablenkte und der Dritte versuchte, ihren Rucksack zu öffnen und auszuräumen. Als Berliner kennen sie natürlich solche Maschen und haben die drei ertappt, die dann getürmt sind. Ich als Landei habe da aber keine Lust drauf :wink: Wir haben nun für uns beschlossen, solche Städtereisen auf später zu verschieben, wenn wir keinen Hund mehr haben und das Wohnmobil auf seinem letzten Parkplatz ruht. :wink:
So haben wir uns von den großen Ballungszentren fern gehalten und ich will betonen, dass wir uns überall sehr sicher gefühlt haben. Wir konnten immer das Wohnmobil bedenkenlos für unsere Ausflüge zurück lassen.

TiborF hat geschrieben:... Wir träumen schon davon, wenn wir beide in Rente sind, dann auch den fiesen Wintermonaten in Deutschland zu entfliehen, denn diese Jahreszeit nervt hier einfach nur und stimmt einen depressiv.

Ihr habt alles richtig gemacht - 2 Monate auf Tour gehen und so eine wunderschöne Landschaft genießen, das ist ganz wunderbar...


Hallo Tibor,

wem sagst Du das, vor allem im Rhein-Main-Gebiet hält sich der graue Dunst im Winter ewig und man sieht für Wochen die Sonne nicht mehr... :cry:
Wie gesagt sind wir nur wenigen anderen Wohnmobilen begegnet, die sich drei Kategorien zuordnen ließen:

- Die Rentner, die auch keine Lust mehr auf den deutschen Winter hatten ...

- Die Aussteiger, auch eine Möglichkeit :wink:

- oder die Kurzurlauber für zwei oder drei Wochen. Aber bei einer Woche zusammen für die An- und Abreise, wäre mir das etwas zu stressig...

Auf jeden Fall wünschen wir Euch tolle Reisen, jetzt passt ja auch das Wetter in Deutschland!

TiborF am 24 Apr 2018 20:04:56

traveller69 hat geschrieben:


Auf jeden Fall wünschen wir Euch tolle Reisen, jetzt passt ja auch das Wetter in Deutschland!


Vielen lieben Dank - auch euch eine schöne Zeit. :daumen2:

phili am 24 Apr 2018 23:43:11

Großartig. Vielen Dank für den tollen Bericht.

Grüße

Phili

klopfer am 29 Apr 2018 09:06:52

Toller Bericht - vielen dank für's mitnehmen.

mabuhay am 02 Mai 2018 10:26:48

Hallo Griechenlandreisende
super toller Bericht mit wunderschönen Fotos!
Mich würde interessieren, wie Ihr die guten Routenkarten erstellt. Finde ich einfach gut!
Danke und Gruss aus dem Bernerland
Marie-Therese und Paul

barnie1234 am 02 Mai 2018 11:23:40

Hallo Torsten,
danke für den schönen Bericht. Einen Großteil deines Berichtes kennen wir von unseren Reisen, haben aber auch viel Neues gesehen. Leider ist es mir gesundheitlich nicht mehr möglich mich hinter das Lenkrad zu setzen, deshalb hat mich dein Bericht mit den schönen Bilder in meine Vergangenheit geführt. Nochmals schönen Dank.
Angelika und Bernd

Micha1958 am 02 Mai 2018 15:59:46

Superschöner Bericht. Danke !
Da möcht ich jetzt auch hin... :)

Gruß Micha

fr-camper am 02 Mai 2018 18:33:02

:hallo: Hallo Thorsten,
schließe mich den Vorschreibern 100% an, tolle Bilder! Da kommen Gedanken auf, sowas auch mal zu machen in dieser Jahreszeit.
LG Peter

peter59 am 02 Mai 2018 21:30:17

Servus Torsten :) :) ,

Deine Fotos sind von einer hervorragenden Qualität :) :) .
Dein Bericht Extraklasse . :) :)

Vielen Dank dafür.

Gruß Peter

traveller69 am 07 Mai 2018 20:11:43

Nochmals vielen, vielen Dank für Euer Lob - ich danke Euch von Herzen!

mabuhay hat geschrieben:... Mich würde interessieren, wie Ihr die guten Routenkarten erstellt.,,


Hallo Marie-Therese und Paul,
so eine Karte finde ich für den Überblick einfach wichtig, denn ich will ja wissen, wo die Orte sind und ob sie auf meine Route passen. Das Erstellen ist eigentlich recht einfach:

- Erst einmal suche ich mir im Internet eine schöne Karte und mache einen Screenshot mit dem passenden Ausschnitt.
- Den Screenshot öffne ich dann mit einem Standard-Malprogramm, bei mir ist das auf Windows 7 "Paint", aber jedes andere geht auch.
- Dann wähle ich das Pinsel-Werkzeug mit entsprechender Strichstärke und Farbe und male die Route ein.
- Zum Schluss füge ich an den verschiedenen Punkten Textboxen mit den Zahlen ein - fertig ...

Gut, man könnte es sich noch einfacher machen, indem man die Route direkt bei Google-Maps eingibt und dann den Screenshot erstellt, aber ich mag das bisschen Handarbeit ;-)

barnie1234 hat geschrieben:... Einen Großteil deines Berichtes kennen wir von unseren Reisen, haben aber auch viel Neues gesehen. Leider ist es mir gesundheitlich nicht mehr möglich mich hinter das Lenkrad zu setzen, deshalb hat mich dein Bericht mit den schönen Bilder in meine Vergangenheit geführt...


Hallo Angelika und Bernd,

das ist natürlich schade, dass das mit dem Reisen nicht mehr so klappt, aber wie es scheint, hattet Ihr auch viele tolle Reisen unternommen. So lange es geht, möchte ich natürlich auch möglichst viel unterwegs sein und hoffe, dass dann später die schönen Erinnerungen bleiben...

Ich wünsche Euch alles Gute!

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