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Alde Heizung undicht, Quirl läuft nicht Hallo Beim Probelauf unserer Alde 300094IB im ARTO 69G Bauj. 10/002 habe ich Flüssigkeits verlust festgestellt. Unter dem Motor-Wärmetauscher im Heitskreislauf ist ein Alu Konvektor montiert dort tritt Heizflüssigkeit aus ich habe die Undichtigkeit auf die Draht - Klemm - Schellen, die auf den Gummischläuchen sitzen, geschoben und richtige Schlauchschellen angebracht und fest angezogen. Es wird aber nicht dicht. Ich muß jetzt diese Verbindungen lösen und schauen warum es dort undicht ist, könnte sein das an dem Alurohr anschluß ein Riß ist, da es aber auf beiden Seiten undicht ist kommt mir das komisch vor. Jetzt wollte ich die Heizflüssigkeit ablassen finde aber keinen Ablasshahn,weiß jemand wie die Heizflüssigkeit abgelassen wird?? Der Umschalt/Kugelhahn vom Wärmetauscher ist an der Welle wo der Knebel drauf sitzt auch undicht, hat dieser Kugelhahn Metrisches oder Zoll Gewinde??? Um die Dichtigkeit festzustellen wollte ich den Quirl zur Umwälzung laufen lassen und musste feststellen das der auch nicht Läuft. Wenn der rechte Schiebeschalter des Heizpanels ganz nach oben auf Stellung J geschoben wird muß doch der Quirl laufen oder kann es auch an zu wenig Heizflüssigkeit liegen??? Gas ist da, Heizung springt an und schaltet dann nach kurzer Zeit ab, warscheinlich wegen Übertemperatur, weil der Quirl nicht läuft. Am Quirl kommt bei allen Schlterstellungen keine Spannung an. Wo kommt die Zuleitung zum Quirl her, hat jemand einen Schaltplan??? Viele Fehler an meinem ARTO, viele Fragen weiß jemand Rat??? Gruß conrad Moin, habe fast das gleiche Problem. Die Flüssigkeit im Ausdehnungsgefäss wird stetig weniger. Heizung läuft aber problemlos. Habe auch einen Wärmetauscher verbaut. Suche schon einige Zeit das Leck, noch nicht fündig geworden. Suche auch noch den Ablasshahn, da die Flüssigkeit ausgetauscht werden muss. Das Fahrzeug ist ein Knaus Travel-Liner 608 Bauj. 2001 Verbaut ist eine Alde 3000 Compakt. Eventuell hat ja jemand eine Antwort. Vielen Dank Gruß Dieter. hallo, der Ablasshahn befindet sich auf der Fahrerseite oder Beifahrerseite ...es ist ein Messing nippel was aus dem Unterboden herausschaut (relativ nah an der aussenseite vom Fahrzeug) Flüssigkeitsverlust kannst du nur schauen ob es wo tropft...wieviel Flüssigkeit geht den verloren? Hallo, danke für die Antwort, werde mal schauen ob ich den Messing Ablasshahn finde. Dürfte ja nicht zu übersehen sein. Bisher wurde er von mir noch nicht gesichtet. Der Flüssigkeitsverlust, hält sich in Grenzen, innerhalb einer Woche ca. 4 cm aus dem Ausdehnungsgefäss. Die Suche wird fortgesetzt. Das Problem, die Heizungsrohre sind schön verkleidet. Kann man die Heizung eigentlich abdrücken? Gruß Dieter Abdrücken würde ich nicht....4cm ...das kann auch sein das Luft aus dem System rausgegangen ist...sehe ich noch nicht als dramatisch...das wird es erst wenn das ein Dauerzustand wird. Dazu kommt daß der Flüssigkeitstand sich je nach Temperatur ändert...wenn es kalt ist denkt man das es zu wenig ist und aufgeheizt ist der Behälter fast voll. Moin, danke für deine Tipps, werde mal abwarten. Einmal ablassen, dann auffüllen, entlüften, in den 4 Jahren bei uns, wurde die Flüssigkeit nie getauscht. Gruß Dieter.
Hallo Dieter, mit der neuen Alden-Flüssigkeit wird auch nur ein Austausch der Flüssigkeit alle 5 Jahre notwendig. Wobei +1-2 Jahre bestimmt nix schlimmes anstellen. Das Problem ist immer wieder, die Luft aus dem System zu bekommen. Auch bei uns war nach 2 Jahren plötzlich der Behälter leer, dafür aber plötzlich auch Garage und Dusche warm :eek: :? Wegen Wechsel habe ich mit dem Händler gesprochen, haben dazu richtige "Aggregate" zum Abpumpen und spülen und Neu befüllen. Einfach nur raus und per Flasche rein, klappt nicht.
Ich gebe dir recht wenn die Betonung auf "einfach" liegt. Bei mir hat es ein "Fachmann" ohne Spülanlage gemacht, er musste eben an allen Konvektoren jeweils entlüften. Ob er wirklich an allen Konvektoren dran war möchte ich aber bezweifeln, weil man an einige sehr schlecht dran kommt. Ich habe auch ein automatisches Entlüftungsventil hinter der ALDE Therme. Ob das funktioniert kann ich nicht sagen. So hatte ich immer wieder etwas gluckern und zu niedrigen Füllstand im Ausgleichsbehälter. Ich musste jedenfalls immer wieder nachkippen, insgesamt nahezu 1 Liter über 1 Jahr. Dass es länger gedauert hat lag wohl auch daran, dass der Austausch im Frühling gemacht wurde und erst im Herbst 2017 mit dem Heizungsbetrieb das Problem aufkam. In diesem Herbst lief die Heizung schon 3 Wochen am Stück, aber der Füllstand ist nun stabil und gluckern hab ich auch nichts mehr gehört. Mit Spülanlage ist sicher besser, aber auch erheblich teurer was ich bisher hier gelesen habe. Gruß Andreas Moin, ja Super für die tollen Antworten, also wenn ich die Entlüfter Schrauben aufdrehe, kommt innerhalb kürzester Zeit Flüssigkeit. Habe 3 Konvektoren jeweils hinter den Vordersitzen und einer ist im Bad. Gibt es denn noch irgendwo eine andere Entlüfter Schraube? Gruß Dieter. hallo Dieter...du müsstest noch einen vorn vor der frontscheibe haben...da ist auch ein entlüfter...dazu musst du das rechte Abdeckgitter abschrauben.. eine andere Entlüfter schraube befindet sich im Küchenschrank...meistens ganz vorn...eine dort wo die Alde Heizung sich befindet.. unter dem Tischfuss müsste sich auch noch ein beheiztes Rohr befinden...dort ist aber keine entlüftung vorgesehen. Was auch sehr hilfreich ist...stell dein Fahrzeug mit der Nase nach unten an einen steilen Berg...und die Pumpe ruhig auch mal länger laufen lassen. Am Heckbett sollte auch noch einer sein und ich weiß es nicht genau aber evtl. auch in der Garage. Moin, ich danke euch, wäre ich ja nie drauf gekommen das ich da Entlüfter Schrauben finde. Boooh eeeh ist ja wie Ostern. ich weiss noch nicht wann ich mit der Suche beginnen kann, aber wenn ich fündig geworden bin, berichte ich. Mit herzlichen Grüßen Dieter. Hallo, ich habe noch eine Frage, hat jemand einen Verlege Plan der Heizungsrohre von der Alde 3000 Compakt? Aufbau Knaus Travel Liner 608 Bauj. 2001 In meinen Unterlagen ist nichts zu finden. Ich danke schon mal. Gruß Dieter Ich habe zwar keinen Knaus, aber ich kann mir nicht vorstellen dass Hersteller so etwas offen legen. Ich habe in meinem Carthago letztens erst einen Konvektor im Doppelboden neu entdeckt. Und das obwohl ich dachte ich hätte schon überall mit dem Kopf drin gesteckt. Also suchen suchen suchen. Spiegel, Handy und am besten Endoskopkamera nutzen. Wie du schon sagst - ist wie Ostern! Gruß Andreas Hallo Andreas, danke für die Info, habe heute mal an Knaus geschrieben, mal schaun, ob eine Antwort kommt. Gruß Dieter. Moin, also von Knaus habe ich keine Antwort bekommen. Aber heute bin ich fündig geworden, und zwar in der Fahrerkabine. Habe die Lüftungsgitter demontiert, sah dann die Draht Rohrschellen rechts und links, aber dann sah ich auch das Leck an den Schelle, es hat getropft. Und dann sah ich die Kühlflüssigkeit vor dem Konvektor, von links bis rechts vor Frontscheibe. Ich werde jetzt die Draht Rohrschellen durch ganz normale Rohrschellen ersetzen und denke das ich damit Erfolg habe. Wie denkt ihr darüber? Übrigens habe ich ca. 1 Liter Kühlflüssigkeit unter dem Konvektor ausgeschöpft. Habe Bilder gemacht, weiss im Moment nicht wie ich sie einfüge Sorry. Gruß Dieter.
Lies mal da, Dieter ... :) --> Link Danke für den Tipp, habe ich übersehen. Gruß Dieter. Das ging schon Mal nicht.... Moin, hat nicht geklappt mit den Bildern. Jedenfalls ist der Schaden behoben, habe mir normale Schlauchschellen besorgt die ich ganz aufdrehen konnte, über den Schlauch gesteckt, wieder zusammengefügt, festgeschraubt und alles ist Pottdicht. Jetzt kommt mein nächstes Problem. Heizung startet, zündet aber nicht. Habe ich ein paar mal probiert weil immer die rote Lampe anging. Nach dem 4. mal hat die Alde dann gezündet, nach ca. 2 Stunden war die rote Lampe aber wieder da. Danach habe ich sie nicht wieder zum zünden bekommen. Was kann das denn schon wieder sein? Gruß Dieter. Unterspannung Batterie...Gas alle Ich habe dir aus dem Service-Handbuch mal was kopiert.... Bei mir war vor 2 Jahren ein Wackelkontakt zur Elektronikplatine die Ursache für Störungen. Die Platine befindet sich an der Längsseite der Heizung, schwarzes Plastikgehäuse zu dem ein Kabel führt. Der Kabelschuh war nicht richtig mit dem Kabel verbunden, erzeugte beim einschalten einen kleinen Funken. Die Heizung lief zuerst an und beim nachheizen ging sie auf Störung. Repariert und alles schick. Bei allen Servicearbeiten ist das Risiko mit Spannungen von 230 V zu beachten! 3:0 Fehlersuche 3:1 Die Elektropatrone funktioniert nicht. Ursache: - Kontrollieren, dass sich die Umschalter auf der Bedienungstafel in der richtigen Position befinden (siehe Gebrauchsanweisung des Kessels). - Die 12 V-Sicherung hat ausgelöst. - Keine oder niedrige Spannung zum Kessel (< 12 V). - 230-Volt nicht angeschlossen. - Der Überhitzungsschutz hat ausgelöst. - Das Betriebsthermostat ist beschädigt. - Die Steckplatte ist beschädigt. - Das Heizelement ist beschädigt. - Fehler in der Verkabelung oder in den Anschlüssen derVerkabelung. Maßnahme: Bei der Fehlersuche soll der Umschalter für das Warmwasser auf der Bedienungstafel in Position „EIN“ stehen und der Elektroanschluss auf 2 bzw. 3 kW. - Kontrollieren, dass die 12 V-Sicherung unbeschädigt ist (siehe Abb. 1A). - Die Eingangsspannung, die nicht niedriger als 10,8 V sein darf, messen. - Kontrollieren, dass das 230 Volt-Kabel angeschlossen ist, und dass 230 V zum Fahrzeug geschaltet sind. - Kontrollieren, dass der Überhitzungsschutz nicht ausgelöst hat. Bei Bedarf rückstellen, indem zuerst die schwarze Schutzkappe abgeschraubt und danach der Rückstellknopf (siehe Abb. 1B) eingedrückt wird. Nach Rückstellung des Überhitzungsschutzes soll der eine Flachstiftkontakt eine Eingangsspannung von 12 V und der andere eine Ausgangsspannung von 12 V haben (siehe Abb. 2A). Anderenfalls den Überhitzungsschutz austauschen. ZUR BEACHTUNG! Bei Auslösen des Überhitzungsschutzes ist keine Rückstellung möglich, bevor der Kessel 10-20°C abgekühlt ist. Beim erneuten Starten des Kessels kontrollieren, dass er ordentlich gelüftet ist. - Kontrollieren, dass das Betriebsthermostat max. im Uhrzeigersinn aufgedreht ist (siehe Abb. 1C). - Kontrollieren, dass der Flachstiftkontakt 12 (graues Kabel, niedrige Temperatur) und der Kontakt 22 (blaues Kabel, hohe Temperatur) Spannung (12 V) haben (siehe Abb. 2). Weisen die Kontakte 12 und 22 keine Spannung auf, jedoch Kontakt 11 (rotes Kabel), ist das Betriebsthermostat auszutauschen. - Kontrollieren, dass Spannung auf Pos. 1, 9 auf der Steckplatte vorhanden ist (siehe Abb. 3). Ist dies nicht der Fall, die Steckplatte austauschen. - Kontrollieren, ob Spannung auf Pos. 1, 12 und Pos. 1, 15 auf der Steckplatte vorhanden ist (siehe Abb. 3). Ist dies nicht der Fall, ist die Verkabelung oder die Bedienungstafel fehlerhaft. - Den Widerstand des Heizelements (ca. 50 Ohm für 1 kW und 25 Ohm für 2 kW) und die Isolierung zur Erde (>1 MOhm) kontrollieren. Wenn fehlerhaft, das Heizelement austauschen. - Überprüfen, dass die Anschlüsse der Verkabelung unbeschädigt und richtig montiert sind. - Wenn keine der obenstehenden Maßnahmen geholfen hat, ist die Steckplatte auszutauschen, da der Fehler in den Steuerrelais für 12/230 V liegt. Abb. 1. Abb. 2. Abb. 3. A C B A Grau 12 Blau 22 9 12 Rot 11 Rot 15 7 DE 3:2 Der Kessel startet nicht Zuerst kontrollieren: - Das Zündkabel von der Elektronik lösen und den Kessel starten. Ein tickendes Geräusch von der Elektronik soll 10 Sekunden lang hörbar sein. Ist dies der Fall, mit dem Abschnitt 3:2:3 „Der Zündfunke kommt, aber der Kessel startet nicht“ fortsetzen. 3:2:1 Blockierung des Flüssiggaskessels beim Start ”Die rote Leuchtdiode leuchtet unmittelbar.“ Ursache: - Die Rückstellzeit ist zu kurz. - Der Druckwächter unterbricht nicht. - Fehler in der Elektronik. - Fehler in der Verkabelung. - Fehler in der Steckplatte. Maßnahme: - Die Elektronik rückstellen, indem der Kessel auf der Bedienungstafel (die rote Leuchtdiode erlischt) ausgeschaltet wird. Mindestens 30 Sekunden warten, bis ein neuer Startversuch unternommen wird. - Kontrollieren, dass der Druckwächter unterbricht. Anschluss Nr. 1 auf dem Druckwächter soll eine Spannung von 12 V haben (Abb. 4A). Ist keine Spannung vorhanden, den Druckwächter mit einem neuen ersetzen. - Die Elektronik austauschen. - Überprüfen, dass die Anschlüsse der Verkabelung unbeschädigt und richtig montiert sind. - Die Steckplatte gegen eine neue austauschen. 3:2:2 Kein Zündfunke Ursache: - Kontrollieren, dass die Umschalter auf der Bedienungstafel in der richtigen Position stehen (siehe Gebrauchsanweisung des Kessels). - Die 12 Volt-Sicherung hat ausgelöst. - Der Überhitzungsschutz hat ausgelöst. - Die rote Leuchtdiode auf der Bedienungstafel leuchtet (Blockierung). - Keine oder niedrige Spannung zum Kessel (<12 V). - Das Betriebsthermostat ist beschädigt. - Der Ventilator gibt zu niedrigen Druck. - Der Druckwächter wird nicht eingeschaltet. - Die Steckplatte ist beschädigt. - Fehler in der Elektronik. - Fehler in der Verkabelung. Maßnahme: - Kontrollieren, dass die Sicherung für 12 V (siehe Abb. 1A) in Ordnung ist. - Die Elektronik rückstellen, indem der Kessel auf der Bedienungstafel (die rote Leuchtdiode erlischt) abgeschaltet wird. Ca. 20-30 Sekunden mit einem erneuten Versuch, den Kessel zu starten, warten. Leuchtet die rote Leuchtdiode wieder auf, siehe Abschnitt 3:2:1 „Blockierung des Flüssiggaskessels beim Start“. - Die Eingangsspannung, die nicht niedriger als 10,8 V sein darf, messen. - Kontrollieren, dass der Überhitzungsschutz nicht ausgelöst hat. Bei Bedarf rückstellen, indem zuerst die schwarze Schutzkappe abgeschraubt und danach der Rückstellknopf (siehe Abb. 1B) eingedrückt wird. Wenn der Überhitzungsschutz rückgestellt ist, soll der eine Flachstiftkontakt eine Eingangsspannung von 12 V und der andere eine Ausgangsspannung von 12 V haben. Wenn dies nicht der Fall ist, den Überhitzungsschutz austauschen. ZUR BEACHTUNG! Bei Auslösen des Überhitzungsschutzes ist keine Rückstellung möglich, bevor der Kessel 10 – 20 °C abgekühlt ist. Beim erneuten Starten des Kessels kontrollieren, dass er ordentlich entlüftet ist. - Kontrollieren, dass das Betriebsthermostat max. im Uhrzeigersinn aufgedreht ist (siehe Abb. 1C) - Kontrollieren, dass der Flachstiftkontakt 12 (graues Kabel, niedrige Temperatur) und der Kontakt 22 (blaues Kabel, hohe Temperatur) Spannung (12 V) haben (siehe Abb. 2). Weisen die Kontakte 12 und 22 keine Spannung auf, jedoch Kontakt 11 (rotes Kabel), ist das Betriebsthermostat auszutauschen. - Überprüfen, dass die Schläuche (Abb. 5) zwischen Ventilatorgehäuse und Druckwächter unbeschädigt und richtig montiert sind. - Kontrollieren, dass die Spannung zum Ventilator mindestens 9 Volt beträgt und keine unnormalen Geräusche zu hören sind. Beträgt die Spannung nicht 9 V ± 0,2 V, muss die Steckplatte ausgetauscht werden. Bei 9 Volt soll der Stromverbrauch bei 200 mA liegen. Wenn Fehler auftreten, den Ventilator austauschen. - Kontrollieren, dass 2-5 Sekunden lang ein klickendes Geräusch vom Druckwächter nach Starten des Ventilators hörbar ist oder auf dem Flachstiftkontakt messen, ob Spannung auf dem blauen Kabel mit Kennzeichnung 2 vorhanden ist. (Siehe Abb. 4B). - Überprüfen, dass die Anschlüsse der Verkabelung unbeschädigt und richtig montiert sind. - Die Elektronik austauschen. Wenn dies nicht hilft, die Steckplatte austauschen. A B Fig 4. Fig 5. 8 DE 3:2:3 Der Zündfunke kommt, aber der Kessel startet nicht Ursache: - Keine oder schlechte Gaszufuhr. - Kein oder schlechter Funke auf der Zündkerze. - Die Magnetventile öffnen nicht. - Fehler am Weichstartventil. - Fehler in der Elektronik. - Düse verstopft. - Fehler in der Verkabelung. - Der Schornstein ist verstopft. Maßnahme: - Den Gasdruck zum Kessel überprüfen. Richtiger Druck: 28-50 mbar. - Kontrollieren, dass das Zündkabel unbeschädigt ist und kein Überspringen entlang des Kabels auftritt. - Beim Starten kontrollieren, ob Spannung zu den Magnetventilen vorhanden ist. Wenn nicht, die Elektronik austauschen. - Kontrollieren, dass beim Starten ein klickendes Geräusch von den Magnetventilen hörbar ist. Jedes Ventil für sich kontrollieren, indem die Flachstiftkontakte entfernt werden. Bei eventuellen Fehlern austauschen. - Das Weichstartventil (siehe Übersichtsskizze) demontieren und einen erneuten Startversuch machen. Zündet nun der Kessel, das Weichstartventil austauschen. (ZUR BEACHTUNG! Der Kessel zündet ohne Weichstartventil etwas härter). - Den Brenner demontieren und kontrollieren, dass die Zündkerze unbeschädigt und richtig montiert ist (siehe Abb. 6). Wenn notwendig, Zündkerze aus tauschen. - Die Düse demontieren. Düse und Gasleitungen sauber blasen. - Nochmals die Anschlusspunkte der Verkabelung kontrollieren. - Kontrollieren, dass Abgashaube und Einsaug- Abgasschläuche frei von Gegenständen sind, welche die Luftzufuhr verhindern können. Abb. 6 3:3 Der Kessel zündet, erlischt jedoch nach etwa 10 Sekunden (die rote Leuchtdiode leuchtet auf) Ursache: - Beschädigtes Fühlerkabel. - Fehler in der Elektronik. - Fühler beschädigt oder an der falschen Stelle montiert. Maßnahme: - Kontrollieren, dass das Fühlerkabel unbeschädigt und richtig angeschlossen ist. - Die Elektronik kann in diesem Fall nur kontrolliert werden, indem sie gegen eine neue ausgetauscht wird. Sie ist fehlerhaft, wenn die neue funktioniert. - Den Brenner demontieren und kontrollieren, dass der Fühler unbeschädigt und richtig montiert ist (siehe Abb. 6). Wenn notwendig, den Fühler austauschen. 3:4 Der Kessel startet und erlischt in kurzen Intervallen Ursache: - Zu niedrige Spannung zum Kessel (<12 V). - Schlechter Anschlusspunkt in der Verkabelung (Erdschluss). - Der Druckwächter ist beschädigt oder falsch angeschlossen. - Die Zündung ist instabil. - Der Schornstein ist verstopft. Maßnahme: - Die Eingangsspannung messen. Sie darf nicht niedriger als 10,8 Volt sein. - Die Anschlüsse der Verkabelung, insbesondere die Erdverbindungen kontrollieren. - Überprüfen, dass beide Schläuche zwischen Druckwächter und Ventilatorgehäuse angeschlossen sind (siehe Abb. 5). - Den Druckwächter austauschen. - Existiert das Problem weiterhin, siehe Abschnitt „Instabile oder starke Zündung“. - Kontrollieren, dass Abgashaube und die Einsaug- Abgasschläuche frei von Gegenständen sind, welche die Luftzufuhr hindern können. 3:5 Lärm vom Ventilator Ursache: - Der Ventilatormotor ist beschädigt (verschlissen). - Unwucht im Laufrad. - Das Laufrad berührt das Ventilatorgehäuse. Maßnahme: - Den Verbrennungsventilator ausbauen und kontrollieren, ob das Laufrad das Ventilatorgehäuse berührt hat (Verschleißmarken im Ventilatorgehäuse). Bei Bedarf das Laufrad axial nachstellen. - Den Ventilator austauschen. Zündkerze Fühler 2,5-3,5 mm Spark electrode Fühler 9 DE 3:8 Sonstige technische Information . • Bei Betrieb kann die Elektronik ein schwaches Geräusch mit hoher Frequenz von sich geben. • Kesselmodell 3000 92x und 3000 93x sind nur für Dachschornstein vorgesehen. • Kesselmodell 3000 94x ist nur für Wandschornstein vorgesehen. • Kessel ab Herstellungsnr. 10921 haben die Steckplatte, Rev. C, was bedeutet, dass der Ventilator nicht startet, wenn der Druckwächter eingeschaltet ist, sowie eine neue Spannungsstabilisierung, die für eine niedrigere Spannung (10 V) sorgt. • Bei Kessel mit Herstellungsnr. 7536 und niedriger kann der Ventilator mit einem Fehler behaftet sein, der ein pfeifendes Geräusch verursacht. • Bei Resonanzgeräuschen im Kesselmodell 3000 94x ist der Abgasschlauch mit Isolierschlauch, Art.-Nr. 1900 233, zu isolieren. 3:6 Lärm vom Brenner Maßnahme: - Bei pfeifenden Geräuschen vom Brenner, Kesselmodell 92x-93x, diesen gegen Brenner 3000 444 austauschen. 3:7 Instabile oder starke Zündung Ursache: - Die Einsaug-/Abgasschläuche sind zu kurz. - Die Einsaug-/Abgasschläuche sind beschädigt oder haben sich gelöst. - Die Abgashaube ist blockiert. - Fehlerhafter Gasdruck. - Fehlerhaftes oder verstopftes Weichstartventil. - Fehlerhafte Düse. - Niedrige Frequenz des Funkens. - Die Zündkerze ist beschädigt oder falsch installiert. - Der Druckwächter unterbricht nicht oder hat sich gehängt. - Die Magnetventile sind undicht. Maßnahme: - Überprüfen, dass der Einsaug-/Abgasschlauch eine Länge von mindestens 2 Metern hat und dass er unbeschädigt und richtig am Kessel und Schornstein montiert ist (bei Montage eines Wandschornsteins 0,7 – 1,5 m.). - Überprüfen, dass der Schornstein frei von Gegenständen ist, welche die Luftzirkulation hindern können. - Kontrollieren, dass der Gasdruck zum Kessel in Ordnung ist. Richtige Druckwerte liegen zwischen 28-50 mbar. - Bei instabiler Zündung das Weichstartventil demontieren und den Kessel Probe starten. Dieser soll nun stabil starten, jedoch mit einer stärkeren Zündung als normal. Ein neues Weichstartventil montieren (oder das alte reinigen) und Probe starten. - Die Düse lösen und kontrollieren, dass sie die Kennzeichnung „230“ besitzt. - Das Zündkabel von der Elektronik lösen und den Kessel starten. Hierbei soll ein tickendes Geräusch von der Elektronik mit einer Frequenz von mindestens 2 Hz bei 12 Volt (zweimaliges Ticken pro Sekunde) hörbar sein. Ist die Frequenz zu niedrig, die Elektronik austauschen. - Kontrollieren, dass das Zündkabel unbeschädigt ist und kein Überspringen am Kabel auftritt. - Den Brenner ausbauen und kontrollieren, dass die Zündkerze richtig montiert (siehe Abb. 6) und unbeschädigt ist. Wenn notwendig, nachstellen bzw. austauschen. - Mit z. B. einem Leckagetestgerät kontrollieren, dass kein Gas den ausgeschalteten Kessel passiert. Bei Leckage kontrollieren, dass alle Gaskupplungen dicht sind. Wenn keine externe Leckage festgestellt werden kann, ist das Magnetventil auszutauschen. Moin Conrad, da hast du dir ja Arbeit gemacht, Dankeschön. Werde mal die Punkte durchgehen, mal schaun wie weit ich komme. Ansonsten ist wohl Werkstatt angesagt. Gruß und Dankeschön. Dieter. bist du verrückt...jetzt fällt es auf :lach: Moin, wie gesagt, Heizung läuft an, zündet aber nicht. Womo in die Werkstatt gebracht. Laut Monteur ist die Zündkerze defekt. Zündkerze kostet 46 € der Aus und Einbau soll ca plus minus 4 Stunden dauern, kann das sein? Keine Ahnung wie man an die Zündkerze kommt. Monteur meint, er muss die Alde fast komplett auseinander und wieder zusammenbauen. Bitte um Antwort. Viele Grüße Dieter.
Bei welchem Händler bist Du ? Hattest Du schon mal Kontakt mit ALDE Deutschland in Röthlein/Schweinfurt ? Hab Dir mal einen Bericht rausgesucht :
Moin Lancelot, bin in der Nachbarschaft bei der Fa. Ehlers in Lamstedt. (Landkreis Cuxhaven) Ist ein großer Händler. Hat der Shorty den Monteur denn kommen lassen? Oder wie ging das vor sich. Da sind natürlich Welten dazwischen. Ich will ja gern den Arbeitslohn bezahlen wenn er gerechtfertigt ist. Bin natürlich etwas in Druck, weil ich am kommenden Wochenende das Mobil brauche. Gruß Dieter.
Schau mal DA, Dieter : --> Link Da findest Du die ganze Story ... Also 4 Stunden darf das keinesfalls dauern ! Ruf doch mal ALDE Deutschland in Röthlein an und frag, ob die Referenzzeiten nennen wollen/können. --> Link (bei denen ruft Dein Händler auch an, wenn er nicht mehr weiter weiß :idea: ) Viel Erfolg - toi toi toi Danke Lancelot, werde morgen bei denen auf der Matte stehen. Werde berichten. Gruß Dieter Moin, Bin am Montag den 25.02. gleich zum Händler gefahren, mit dem zuständigen Monteur zum Wohnmobil. Vor Ort hat er mir erklärt das der Gurtbock eine einfaches austauschen der Kerze verhindert. Ja, das war für mich dann auch ganz offensichtlich. Außerdem hatte das Bedienteil der Alde einen Wackelkontakt neues Bedienteil 132 € Zündkerzensatz 35 € Heizung läuft wieder. Rechnungssumme 432 €. ich denke damit kann man leben. Gruß Dieter. |
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