Zusatzluftfeder
anhaengerkupplung

Dauerhaft on Tour 1, 2


Sambuca1 am 26 Apr 2018 07:50:55

Hallo liebe Forenmitglieder,

seit langer Zeit träume ich davon meinen Hausstand aufzulösen und mir ein WoMo anzuschaffen.

Ich bin allerdings unsicher, ob ich alleine als Frau das Projekt auf die Reihe bekomme.


Ich stelle mir vor, dass man sich vielleicht mit mehreren WoMo-Besitzern in einem Konvoi zusammen schließt um den Gefahren zu trotzen.

Ist so was umsetzbar?

Liebe Grüße
Tina

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

scubafat am 26 Apr 2018 08:40:24

Welche Gefahren meinst du denn genau?
Und wenn ich so auf die Autobahne schaue, dann ist da ja schon ein Dauerkonvoi :D

Sambuca1 am 26 Apr 2018 08:49:57

Hallo Roger,

nun ja, man hört halt so einige Gefahren. Reifen werden zerstochen, Gas wird in WoMo geleitet, Insassen verpennen den Raub usw...
Ich höre nur mit halben Ohr zu, weil ich mir die Freude nicht nehmen lassen möchte. Aber ein bisschen achtsam sollte man schon sein.

Ich meine z.B. Eine Tour durch Skandinavien...im Konvoi...oder ein Schweiz-Tour im Konvoi...sowas in der Art.

LG
Tina

Micha1958 am 26 Apr 2018 08:55:45

Hallo Tina,
schau evtl. mal hier, ihre Bücher kann ich empfehlen --> Link

Gruß Micha

wolfherm am 26 Apr 2018 08:58:11

Willst du dann auch aus Angst im Konvoi leben? Bei den Ängsten würde ich im Steinhaus weiter leben.

Thoddie am 26 Apr 2018 08:59:46

Ich denke "Konvoi" und "Individualtourismus" schließen sich aus.
Meine Hauptmotivation für den Urlaub mit dem Womo ist doch das alleinige Reisen.
Eben nicht in einer Gruppe. (Ich bin nicht mehr so sozialverträglich ;D)

Und wie man Gefahren meidet, umgeht oder minimiert ist in diesem Forum bereits ausführlich beschrieben.

Vielleicht ist der Womo-Club hier das Richtige für dich?

topolino666 am 26 Apr 2018 09:05:29

Tina, die von Dir geschilderten Gefahren stammen meist von Leuten die vom "Wohnmobilieren" keinerlei Ahnung oder eigene Erfahrungen haben. Natürlich leiten wir alle selbst (das böse) Gas in unsere Mobile, das ist aber dann dicht in Flaschen, Rohre und Schläuche verpackt um damit z.B. heizen zu können.
Viele andere Schauermärchen entstehen im Stille-Post-Prinzip an Stammtischen und vom Hören-hören-sagen.

Statistisch wird der Wohnmobilurlaub keinesfalls unsicherer sein als jede andere Urlaubs-oder Lebensform.
Das "gemeinsame Fahren" wurde hier schon allzu oft diskutiert, da JEDER von uns andere Vorlieben, Ideen (und Macken) hat gehört schon enorm viel Anpassungswille dazu sich dem Gruppenzwang zu beugen.

Inseriere aber doch z.B. hier im Anzeigenmarkt oder in den gängigen Portalen wie ebay-KA oder markt .de um Gleichgesinnte zu treffen.

Sambuca1 am 26 Apr 2018 09:14:21

Hallo in die Runde,

DANKE für Eure Antworten.

Nun, gelesen habe ich schon viel über das Leben im WoMo. Es gibt auch eine tolle Doku " Gisela-on Tour" Sie lebnt auch dauerhaft im WoMo und kurvt im Winter durch Marokko und im Sommer in Mitteleuropa.

Allerdings, deshalb schreibe ich hier, möchte ich von erfahrenen WoMo-Freunden, von Euch, lernen.

Papier ist geduldig. Die Frauen kennen das: Man sieht eine Frisur, geht zum Friseur mit dem Bild und bekommt was ganz anders. :eek:

Es ist für mich ein großer Schritt, meine Wohnung zu verkaufen, dafür ein WoMo anzuschaffen um dann dauerhaft auf Tour zu gehn.

Ich war auch schon bei mehreren Händlern. Die sehen alle kein Problem, aber wie schon geschrieben, ich möchte lieber von Euch Informationen.

Sonnige Grüße
Tina

janoschpaul am 26 Apr 2018 09:29:29

Hallo Tina,
miete Dir ein Wohnmobil, mach damit eine Tour und dann hast Du sicher ganz andere Fragen. :wink:
Erst einmal musst Du abklären, ob Wohnmobil das Richtige für Dich ist. Darin dauerhaft zu leben ist dann nochmal ein ganz anderer, großer Schritt.
Viel Spaß bei Deiner ersten Tour.

scubafat am 26 Apr 2018 09:39:50

Genau das würde ich auch vorschlagen. Erstmal mieten und rausfinden ob ich tatsächlich dauerhaft in solch einem Teil leben will und rausfinden welcher Grundriss mir gefällt, oder nicht!

Sambuca1 am 26 Apr 2018 09:54:47

Hallo Edith und Roger,

das habe ich schon gemacht. Mir hat es gefallen. Ich war mit Bekannten im Allgäu. OK, das war keine große Tour. Es gab überhaupt kein Problem. Wir haben aber auch für schattige Plätzchen gesorgt. Der Mann meiner Freundin hat mir geholfen an dieser Entsorgungsstation und er hat mir das Gas aktiviert oder so:-)

Mich würde interessieren, was Euch als lange WoMo-Freunde davon abhalten würde, dauerhaft im WoMo zu leben.

OK, man muss sich von vielen Dingen trennen, kann vielleicht noch Sachen behalten, die auf einen Tapeziertisch passen.
Man denkt oft, man braucht Dies und Das, aber eigentlich ist das gar nicht so.
Ich brauche ein Bett, ein eigenes Klo, Dusche, Backofen, Kühlschrank, kleine Gefriertruhe, Luxus wäre schon eine üppigere Küchenausstattung ( ich koche gerne selber) und meinen Laptop. Ich lese viel und gehe sehr viel spazieren. Ich brauche nicht mal einen TV...ich kucke selten.

Was mir Gedanken macht ist die Wäsche. Sind die Waschmaschinen in sogenannten Waschsalons Ok....oder..schaffe ich das alleine mit der Entsorgungsstation.
Im Winter muss ich nicht in die kältesten Ecken fahren und im Sommer kann ich die Hitzegebiete meiden.

Liebe Grüße
Tina

bernie8 am 26 Apr 2018 09:58:43

Hallo Tina,

Ich schließe mich meinen Vorschreibern an.
Prinzipiell kann das funktionieren, machen ja viele hier vor, da kannst Du dich ja mal einlesen.
Aber von jetzt auf gleich Wohnung verkaufen und im WoMo leben halte ich auch für gewagt.
Würde ich auch erst mal über einen gewissen Zeitraum ausprobieren.

lass dich aber keinesfalls entmutigen!

scubafat am 26 Apr 2018 10:11:08

Viele Campingplätze haben Waschmaschine und Trockner!

sidec am 26 Apr 2018 11:29:48

Seit 5 Jahren reise ich alleine, lebe zwar nicht dauerhaft im Womo, aber ich weite meine Reisedauer jedes Jahr weiter aus, letztes Jahr waren es schon 6 Wochen am Stück.
Anfangs dachte ich auch, es wäre gut, sich anderen anzuschließen, aber ich habe sehr schnell gesehen, das braucht es nicht.
Wenn es geht, ziehe ich Stellplätze den Campingplätzen vor, auch freistehen mag ich, wenn es sich ergibt, aber wenn ich mal Wäsche waschen muss, dann fahre ich auf einen Campingplatz mit entsprechender Ausrüstung. Es gab eigentlich nie ein Problem. Und wenn mal was nicht klappt (einmal habe ich die Gasflasche nicht aufdrehen können, aber der starke Mann musste dazu auch Werkzeug holen), dann gibt es immer eine Hilfe ein paar Schritte weiter.

Sambuca1 am 26 Apr 2018 11:57:24

Hallo Sigrid,

DANKE DANKE DANKE! :-)

genau sowas wollte ich lesen:-)

Ich möchte mir den Ballast Haus von der Backe schaffen. Es ist mir einfach zu viel. Ich bin allein und muss für jeden handgriff einen Handwerker rufen. Das geht irre ins Geld und macht mürbe.

Mit dem WoMo wäre ich frei.

Das darf dann auch ein größeres Modell sein, es ist ja dann sozusagen mein Dauerwohnsitz.

Die Waschmaschinen auf einem Campingplatz sind also Ok...das wollte ich wissen. Es gibt ja Waschmaschinen, da dauert eine Kochwäsche 15 Minuten..das geht gar nicht.


Was wäre denn ein Nachteil?

Ganz liebe Grüße
Tina

sidec am 26 Apr 2018 12:17:31

Also die Waschmaschinen, die ich bisher benutzt habe, hatten alle ganz normale Waschprogramme. Manchmal muss man warten, bis eine frei ist. Die Kosten sind unterschiedlich, aber meistens so um die 4 EUR für eine Waschladung.

Was meinst du mit Nachteilen? Campingplätze sind einfach teurer, weil du die gelieferte Infrastruktur mitbezahlen musst, egal, ob du sie nutzt oder nicht.

Was ich hier bisher so gelesen habe, musst du dir für dauerhaftes Wohnen im Womo ganz andere Gedanken machen - wie organisierst du deine Meldeadresse, wer nimmt deine Post von Behörden entgegen, wie läuft es mit der Krankenversicherung, wo bleibst du im Winter, ist das Womo für den Winter ausgerüstet (ich war im März in Eiseskälte knapp vier Wochen in Norddeutschland, brauchte alle zwei bis drei Tage eine neue Gasflasche und es hat im Womo gezogen wie Hechtsuppe, das Abwassersystem konnte ich wegen der Minustemperaturen nicht in Betrieb nehmen, also auch nicht im Womo duschen usw.), um nur mal ein paar Dinge zu nennen.

Von daher würde ich persönlich den Schritt zum dauerhaften Leben im Womo in viele kleine Schritte aufteilen, erst mal die Bleibe im Steinhaus so stark verkleinern wie es geht, evtl. Umzug in eine kleine Mietwohnung, und parallel dazu die Reisedauern ausweiten. Dadurch bekommst du auch Stück für Stück mit, was gemacht werden MUSS. Ich meine, das überschaut man am Anfang gar nicht in Gänze.

nuvamic am 26 Apr 2018 12:29:16

Als ersten Schritt würde ich wirklich alleine mal auf ne Tour mit Mietmobil. Das ist schon was anderes als mit Familienanschluss.

Wer alleine unterwegs ist, wird eher von Fremden angesprochen (so meine Erfahrung), das mögen aber gar nicht alle Menschen. Mir liegt das, ich hatte schon wunderbare Begegnungen, interessante noch viel öfter ;)

Wer alleine unterwegs ist, muss oft auch von sich aus Kontakte suchen - für Infos, Hilfe oder auch mal aus Langweile (je nach Charakter und Situation). Ob es dann um die schon erwähnte zu fest zugedrehte Gasflasche oder das Ausparken auf unübersichtlichem Gelände geht. Und man hat eben garantiert niemanden dabei, der die Toilette leert oder den Abwasserdeckel abschraubt....

Sigrids Ideen kann ich nur unterstützen.

Sambuca1 am 26 Apr 2018 13:00:27

Nochmal Hallo Sigrid und Nuvamic,

Shit, jetzt habe ich geschrieben, den falschen Knopf gedrückt und weg ist das Geschreibe. OK nochmal...

Also ich habe eine private Krankenkasse. Bekannte leben von Sep. - April in Spanien auf einem Campingplatz, da könnte ich den Winter verbringen aber auch in Griechenland, da lebt eine Freundin von mir mit ihrer Familie. Da kann ich mich auch anmelden.
Außer Behördenpost kommt alles bei mir per Mail.

Ja, ich denke, ich werde mir mal für 1 - 2 Wochen ein WoMo mieten und damit rum fahren, allein. Das Technische ist nämlich der Punkt, der mir am meisten Sorgen macht.

Kontakte bekomme ich ganz schnell. Ich habe auch keine Probleme Menschen anzusprechen, warum auch.

Wenn ich so nachdenke, festigt sich eigentlich mein Entschluss hier alle Zelte abzubrechen.

Und wenn ich in 10 - 15 Jahren keine Lust mehr auf das Nomadenleben habe, dann miete eben wieder eine Wohnung oder gehe in " Betreutes Wohnen", je nach Gesundheitszustand.

Was meint ihr? ;-)

Ganz liebe Grüße
Tina

Stefan.1 am 26 Apr 2018 13:05:00

scubafat hat geschrieben:Viele Campingplätze haben Waschmaschine und Trockner!


Moins,
sehr sehr viele Stellplätze auch . . .
wir sind 365 Tage im jahr unterwegs, und haben bis jetzt immer einen Stellplatz gefunden, wo man Waschen + Trocknen konnte.
Man kann Stellplätze suchen, wo man auch Waschmaschine als Auswahl anklicken kann, so machen wir das.

Stefan

sidec am 26 Apr 2018 13:15:47

Wegen der Technik... am PKW kann ich zwar Reifen wechseln, aber am Womo tu ich mir das nicht an. Dafür bin ich Mitglied beim ADAC, habe ihn auch schon zwei-, dreimal gerufen (bisher immer bei PKW-Problemen). Darum habe ich auch Werkzeug, das ich nicht brauchen kann, aus dem Womo geräumt. Der ADAC hat immer alles dabei.

Ich glaube übrigens nicht, dass du dich als Meldeadresse so einfach mal da in Spanien oder dort in Griechenland anmelden kannst. So weit ich bisher gelesen habe (hier im Forum), musste man dafür eine Meldeadresse in Deutschland haben, Familie oder Freunde z.B.
Die Gisela, die du erwähnt hattest, hat auch eine Meldeadresse in Deutschland. Es geht darum, dass du für die Behörden (Rentenamt, Finanzamt et cetera pp) irgendwie erreichbar sein musst und die ganz sicher nicht erst suchen wollen. wo du zu bestimmten Jahreszeiten gemeldet bist.

Und mit der KK musst du abklären, wie lange du dich außerhalb Deutschlands aufhalten kannst, ohne den Versicherungsschutz zu verlieren.

Sambuca1 am 26 Apr 2018 14:26:19

Hallo Sigrid,

habe mich wohl falsch ausgedrückt. Ich würde mich dauerhaft in Griechenland anmelden. Das geht problemlos.
Meine Freundin lebt da mit ihrer Familie schon seit mehreren Jahren. In Deutschland sind die alle nicht mehr gemeldet.
Ich muss dann den Behörden meine neue Anschrift (Griechenland) mitteilen.

Nach Auskunft der Sachbearbeiterin bei der KK ist es egal wo ich bin, ich muss nur jeden Monat meine Beiträge bezahlen.

Ich denke, das technische Zeugs werde ich schon irgendwie auf die Reihe bekommen. Es gibt ja überall Werkstätten und ja, den ADAC gibt es auch, da bin ich auch Mitglied.

Habe eben ein WoMo für 1 Woche angefragt...bin gespannt, wann kurzfristig noch Termine frei sind.

Sonnige Grüße
Tina

Variophoenix am 26 Apr 2018 15:09:18

Also ich lebe nun schon gut 3,5 Jahre im Wohnmobil und es gefällt mir extrem gut. Angst habe ich gar keine dabei. Stehe sogar meistens frei wenn ich am reisen bin. Ist für mich sogar noch sicherer. Ich schreibe meine Erlebnise auf meinen Blog. Bin ein Abendteuerer und habe so viele Dinge erlebt. Nun habe ich sogar noch eine Waschmaschine im Gasfach. (Wohnmobil wurde von mir Gasfrei umgebaut.) Hier der Link dazu:http://womo-adventure.com/2018/04/02/projekt-waschmaschine-ins-gasfach-einbauen/

Sambuca1 am 27 Apr 2018 05:27:45

Hallo René,

genauso möchte ich das auch umsetzen. Gerade liebäugele ich mit einem Phoenix-WoMo. Muss nur mal überlegen, ob das nicht zu lang ist um enge Kurven zu fahren...ich bin schon mal 7,5 Tonner gefahren, war aber nicht in engen Gassen.
Aber das ist eine reine organisatorische Sache. Kann ja auch am Ortseingang parken und zu Fuß Brötchen kaufen oder backe sie selber;-)

Liebe Grüße
Tina

Variophoenix am 27 Apr 2018 08:27:07

Ja zum Leben darin kann man nie genug Platz und Qualität haben. Deshalb ist bis 7,5T und Phoenix eine gute Wahl.
Da die Heckantrieb haben, kommt man auch besser um Kurven wegen gr;sserem Einschlagwinkel.
Bin bis jetzt durch viele enge Dörfer gekommen. Aber meisst fährt man ja sowieso auf Hauptstrassen und da gibt es immer wieder genügend Einkaufsmöglichkeiten.

Beduin am 27 Apr 2018 08:34:50

Hallo Tina

War die meiste Zeit meines Womo Lebens (28 Jahre) alleine unterwegs. Die letzten Jahre kannst hier ina-unterwegs.de nachlesen. Seit 4 Jahren habe ich einen tollen Partner, fahre aber trotzdem noch viel alleine. Vor allem die vielen Wochen im Winter in Spanien.

Trollo am 27 Apr 2018 09:13:58

Moin

Ich finde den Schritt von "einer Woche Urlaub mit Freunden" im Wohnmobil direkt bis zu "dauerhaft darin leben und alle Zelte abbrechen" für sehr gewagt.

Warum dieser krasse Schritt? Warum sofort den Hausstand auflösen, wenn Du vorher noch nie alleine mit einem Wohnmobil unterwegs warst?

Miete Dir ein Teil für mehrere Wochen oder auch Monate mit der Option das Womo zu kaufen unter Anrechnung des Mietpreises oder kaufe Dir direkt eins und Reise ein paar Wochen / Monate.

Wenn es Dir gefällt kannste immer noch entscheiden, dauerhaft darin zu leben. Oft weichen die Vorstellungen doch sehr von der Realität ab.

Gruß
Michael

FWB Group am 27 Apr 2018 09:46:19

Nun, das ist problematisch.
So wie ich es verstanden habe, muss erst das Haus weg, um die Kohle für ein Womo zu haben.
Das ist eine Krücke, wenn auch lösbar.

Dennoch sehe ich den Ansatz von der Themenerstellerin ähnlich kritisch wie Trollo.
Auch ich würde versuchen den Übergang gleitend zu gestalten.

Dazu gäbe es mehr als 2 Varianten ( nur ein Gedankenansatz):

1. Ein altes günstiges Womo kaufen
Vorteil: Du hast als Rückzugsort immer noch deine Home Base bei Krankheit oder ähnlichem.
Nachteil: viele Reparaturen.

2. ein neues Womo aus Vermietung kaufen, etwas anzahlen und eine Rate akzeptieren.
Vorteil: siehe oben und fast keine Reparaturen!

Berndhaller am 28 Apr 2018 12:11:35

Hallo Sambuca1,
Hallo Tina,

träumen vom dauerhaften Leben und on Tour sein mit einem Womo ist auch erlaubt. :ja:
Gleichgesinnte finden die das schon praktizieren ist schon sehr schwierig, das siehst du auch hier im Forum. Die meisten erteilen Tipps, sind aber selbst nicht
dauerhaft on Tour. Die einfachste Vorsetzung um das zu praktizieren ist wenn man im Ruhestand ist und eine ausreichende Rente bezieht.
Ich sollte mich hier auch nicht einklinken da ich nur seit 2013 nur zu 80% bis 90% im Jahr mit dem Womo auf Tour bin, aber seitdem immer wenigstens 6 Monate an einem Stück.
Die Sigrid, Tina und der Rene kommen deinem Traum schon sehr nah. Ob im Konvoi oder andere Versionen zum gemeinsamen dauerhaften on Tour sein mit gleichgesinnten wird wohl ein ewiger Traum bleiben, mir ist außer bei Sinti nicht anderes bekannt.
Dein Traum in die Praxis umzusetzen setzt auch ein starkes Stehvermögen voraus. Durch deine einbrachte Angst z.B. habe ich große Zweifel ob dein naturell
dazu ausreicht. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, sagt man so. :ja:
Im September geht meine größte Tour wieder los. In unzähligen Etappen vom Schwarzwald über Österreich, Schweiz, Frankreich, Spanien, und Portugal ist erstmals das Ziel Marokko in voller Visum länge von 3 Monaten. Anfang April wieder zuhause für ein paar Wochen zum neue Reiseziele planen.
Dann meist in 4 bis 6 Wochen am Stück unterwegs in DE und den Alpenländer, Frankreich, Schweiz, Österreich.
In der Regel lege ich pro Woche max. zwei Ruhetage zum Relaxen ein, sonst bin ich jeden Tag sportlich zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs. Wer rastet der rostet. Es wird die Suche der Nadel im Heuhaufen sein um gleichgesinnte zu finden alleine schon im Bereich Fitness.
Ich liebe mein unabhängiges Nomadenleben und benötige auch keine Tipps von Leuten die anders gepolt sind und nach 3 Monaten im Womo auf dem Zahnfleisch gehen was man auch respektieren sollte. Nach 46 Arbeitsjahren als Deutscher Steuer-Normalo wird im letzten Lebensabschnitt das Geld außerhalb vom Ländle verteilt. Mein Witwer Dasein seit 2013, meine drei Kinder 32, 30, 28 und zwei Enkel freuen sich mit mir. :mrgreen:

Liebe Grüße

Sambuca1 am 01 Mai 2018 15:04:33

Hallo in die Runde,

so, Ängste sind aus dem Weg geräumt.

Am Samstag habe ich mich spontan auf dem Rückweg von der Massage dazu entschlossen sofort ein WoMo zu mieten und auf Tour zu gehn.
Mein Ziel war der Schwarzwald. Dort hatte ich eine Anlaufstelle...DANKE René!!! :-)

Es sollte wohl so sein, dass ich dann auch innerhalb 1 Std. ein WoMo mieten und beladen konnte. Und dann ging es los.
Die Einführung was Strom, Gas usw. betrifft hatte ich schon vergessen bevor ich die Grenze zu Frankreich erreicht hatte.

Die Fahrt war entspannt, das Höllental im Schwarzwald hat mir bisserl Stress gemacht, aber ich habe es geschafft ohne Unfall und ohne Panne.
Dann kam ich auf dem Stellplatz an.

Was ich da erlebt habe, die Herzlichkeit der Camper, die Hilfsbereitschaft, die Geduld mir 1000 Fragen zu beantworten und nicht die Nerven zu verlieren, wenn ich es nicht verstanden habe, das war einfach großartig und hat mir gaaaaaanz viel Mut und Kraft gegeben.

Der Ideenreichtum, einen LKW in ein WoMo umzubauen, die Kuscheligkeit und das wohnliche Ambiente haben mich schier umgehauen.
Mit wie viel Liebe diese fahrbaren Eigentumswohnungen eingerichtet wurden, auf kleinstem Raum Gemütlichkeit und Komfort zu kombinieren, da könnte sich manch ein Architekt eine Scheibe abschneiden.

Ich durfte Menschen kennen lernen, die Menschlichkeit leben und die so leben wie ich gerne leben möchte.

Mein WoMo war allerdings winzig. Wenn eine Person längere Beine hat als ich, wird das nix mit dem Klo im WoMo:-) Dann muss er den Kühlschrank öffnen und kann bei der schweren Arbeit grad die Knie kühlen:-)

Aber gut...ich habe viel gelernt. Die Jungs haben meine Handgriffe geprüft, das gab mir Sicherheit.
Mit den Mädels habe ich das wirklich Wichtige im WoMo ( große Dusche, Klo, größere Küche) geplant.

Also ich werde in jedem Fall heute noch anfangen ein passendes WoMo für mich suchen. Für den Anfang ein mittelgroßes WoMo und wenn es mir gefällt lasse ich mir auch einen 7,5 Tonner umbauen zu einem Appartement. Ich werde dann ein paar Fahrstunden bei einem LKW-Fahrlehrer nehmen, das gibt mir Sicherheit. Und dann geh ich auf Tour.

All die, die hier im Faden geschrieben haben, dass das nicht so leicht ist mit dem dauerhaft im WoMo leben, haben ihre Meinung.
Ich denke, man weiß es erst dann, wenn man es macht. In dieser kleinen Quetsche würde ich es allerdings nicht aushalten. Nicht einmal 2 Wochen.

Nun denn....ganz liebe Grüße in die Runde
Tina

scubafat am 01 Mai 2018 15:35:27

Schön zu lesen welche Erfahrungen du gemacht hast! :mrgreen:

Was hattest du denn gemietet? :?:

Sambuca1 am 01 Mai 2018 20:05:12

Hallo Roger,

es war ein Weinsberg. Hab überall blaue Flecken:-)

Liebe Grüße
Tina

scubafat am 01 Mai 2018 20:09:15

Nun weißt du schonmal was es nicht werden kann.

Wir haben auch erst gemietet. Aber andersrum. Erst war es ein ganz Großer, dann etwas kleiner. Dann das erste gekauft. Mit 3000 km wieder verkauft und noch etwas kleineres gekauft.
Nun hoffen wir für die nächsten Jahre dabei zu bleiben. :D

Aber wir wollen ja auch nicht drin leben.

Sambuca1 am 01 Mai 2018 20:15:23

Muss lachen !!

Stimmt, ein Weinsberg wird es sicher nicht.
Aber ich konnte ihn gut fahren....

Bin grad im Netz am Suchen. Es sollte ein Dusche sein, in der man sich auch bewegen kann. Und sie sollte in einem extra Raum untergebracht sein. Ich brauche auch mehr Küche. Eine Kaffeemaschine sollte Platz haben und es sollte eine Spüle mit Abtropffläche sein. Ein großer Kühlschrank mit Gefrierfach und ein Backofen. Dafür kann die Sitzecke klein sein.

Ich finde es ein bisschen traurig, dass die WoMos, egal welcher Hersteller innen vom Grundriss, alle irgendwie gleich aussehn.


LGT

scubafat am 01 Mai 2018 20:34:36

Du musst mal bei den großen Anbietern schauen wie z.B. dier Erwin Hymer World. Die haben eine sehr große Auswahl zum begutachten.
Schau mal ob in deiner Gegend sowas ist.

Da findet sich auch ein Mobil für deine Vorstellungen :D

Sambuca1 am 01 Mai 2018 20:59:12

Hallo Roger,

ich habe jetzt alle WoMo-Anbieter durch. Ich bleibe bei dem Phoenix hängen.

Habe mal alle Grundrisse angesehn von den Teilintegrierten.
Auch die großen haben eine Miniküche, dafür ein Schlafbereich der das halbe WoMo in Anspruch nimmt.

Morgen rufe ich mal in Wertheim an.

Ich bin hier im Saarland, da gibt es einen Anbieter, er führt Corado. Die Grundrisse gefallen mir nicht.
Das reicht allemal für 14 Tage Urlaub, aber ich will ja länger auf Tour sein und da brauche ich in der Küche bisserl Platz und ein Bad, wo man nicht hoffen muss, dass es auf dem Stellplatz eine Sanitäreinrichtung gibt.
Ich habe mir mal einen Grundriss gemalt, da komme ich mit 6-7m dicke aus, aber eben individuell. Kleine Sitzecke, 1,40m Bett und der Rest Küche, Schränke und Bad:-)

Wenn Du eine Idee hast, schreibe einfach mal den Hersteller auf. Bin dankbar für Ideen.

LGT

hoffi am 01 Mai 2018 21:25:38

hallo
testen ist das wichtigste wie fahren seit fast 40 jahren mit Womo
und seit 1jahr meist das heist 2017 fast 9 mon.
fahren einen detlaffs ALPA und sind zufrieden dieses jahr bis jetzt 3,5 mon. unterwegs
gruss

Beduin am 01 Mai 2018 21:35:45

Arg helfen mit deinem bestimmten Grundriss kann ich dir nicht. Aber bei goggel Womo Grundriss suchen --> Link

freut mich das ihr Freude hattet!

Duc1302 am 01 Mai 2018 21:53:06

Da wir in absehbarer Zeit wohl auch neun Monate pro Jahr auf Achse verbringen werden haben wir beschlossen, auf einen Detleffs Globetrotter XXL 9050 zu wechseln. Er hat alles, was man dauerhaft benötigt und ist etwas preiswerter als die vergleichbaren Phoenix-Modelle.
Gruß

thomas56 am 01 Mai 2018 22:04:44

Sambuca1 hat geschrieben:Ich habe mir mal einen Grundriss gemalt, da komme ich mit 6-7m dicke aus


Ich habe bestimmt schon 200 Grundrisse gezeichnet und alle wieder verworfen.

Aber eins hatten alle Grundrisse für "Dauerhaft on Tour" gemeinsam.
Ein Längsbett ist 2m lang, ein Bad ist 1,5m lang, eine Küche ist 1,5m lang, eine Couch ist 2m lang. Fahrerhaus und Vorbau hat auch min. 1,5m.
Also 8,5m ist da schon eingeschränktes Wohnen, darunter wäre es für mich max. dauereingeschränktes "Hausen".
Mal 4 Wochen Urlaub geht auch mit weniger Platz, aber Dauerhaft stellt sich wohl jeder anders vor.

Sambuca1 am 02 Mai 2018 05:39:36

Moin ihr Lieben!

Thomas…das sehe ich genauso!

Da ich alleine bin, reicht mir ein Bett von 1,40m x 2m.
Bad mit Klo und Waschbecken. Dusche 80x80cm, extra Raum, damit das andere Zeugs nicht nass wird. Für Ofen und Spüle mindestens 1,5m. Es sollte auch eine dauerhafte Abstellfläche für die Senseo da sein, und vielleicht noch ein bisserl Platz zum Essen vorbereiten.
Ich habe bei meinen 5-6m das Fahrerhaus abgezogen Ich meinte den Wohnbereich….aber stimmt, das Fahrerhaus muss ich dazu rechnen….Habe Grundriss ohne Fahrerhaus gemalt… Oh Grusel….

Wie oben schon geschrieben, in dem kleinen Weinsberg hätte ich es keine 2 Wochen ausgehalten.

Wie weit bist Du mit Deinem Plan?

Duc1302….aber auch der große Globetrotter hat eine winzige Küche. Da kann man auch keine Kaffeemaschine aufstellen und stehen lassen.

Mich wundert, da sind dann Schlafplätze in den WoMos für 6 Personen, aber eine Küche von nicht mal 1m. Wie soll denn für 6 Personen gekocht werden? Man geht ja nicht jeden Tag ins Restaurant. Und Ravioli muss auch nicht sein.


Ina…DANKE  Habs schon auf…kuck gleich mal rein.

Hoffi…auch ein wunderschönes WoMo. Aber die Küche ist auch winzig.
Wie schon geschrieben, ich habe das Gefühl, alle Hersteller haben das gleiche Küchenmodul.


Die Suche wird eine Herausforderung.

Einen schönen Tag
Tina

Berndhaller am 02 Mai 2018 11:49:42

Hallo Sambuca1,

um sich in einem Womo gut unterbracht zufühlen spielen auch die eigenen körperlichen Daten ein große Rolle sowie die Fitness.
Wenn eine Single- Frau ein Bett von 140 x 200 cm anstrebt, dann wird das seine Gründe haben.
Bei meinem Daten mit 180 cm und 72 kg benötige ich kein Bett von einer Breite von 140 cm. Was bewegt dich ein Bett von 140 cm Breite zubrauchen ?
Ich lese immer du monierst kein Platz in der Küche für eine Kaffeemaschine ? Welche Abmessung hat bei dir eine Kaffeemaschine ? Braucht man für eine Person unbedingt eine Kaffeemaschine ? Bei mir ist auch alles zu 100% im Küchenbereich auf Solobetrieb abgestimmt. Ich koche meist täglich und spüle
das gebrauchte Geschirr so bald wie mir möglich. Eine Trockenablage für das Töpfchen, Pfännchen, Tässchen, Essbesteck, Brett- und Tellerlein ist bei nicht notwendig, wird sofort abgetrocknet und wandert sofort an seinen festen Platz. Durch die milden Temperaturen im Winter in Südeuropa spielt sich auch wie bei uns im Sommer tagsüber das meiste außerhalb vom Womo ab. Ein paar Regentage wie bei uns ist alles eine Frage der Kleidung.
Wenn man Solo unterwegs ist, hat man auch den Platz für die Kleidung ganz alleine. Damit bei mir die Waschmaschine auch unterwegs wirtschaftlich genutzt werden kann lagern bei 50 Garnituren Unterwäsche. In der Regel suche ich alle 2 Monate einen Waschsalon auf.
Mir fällt es auch leicht mich auf verschieden Zuschnitte bei den Womo einzustellen, ich passe mich einfach an die Gegebenheiten an. Die Freiheit auf 4 Räder erreiche ich doch mit jedem Zuschnitt was doch das wichtigste ist. Je flexibler man in allen Belange ist desto unkomplizierter ist man auch Dauerhaft on Tour. Dich ein paar Tage auf Tour in Konvoiform zu begleiten könnte sehr amüsant sein :)

Gruß

Rimini am 02 Mai 2018 12:16:21

Berndhaller hat geschrieben:um sich in einem Womo gut unterbracht zufühlen spielen auch die eigenen körperlichen Daten ein große Rolle sowie die Fitness.
Wenn eine Single- Frau ein Bett von 140 x 200 cm anstrebt, dann wird das seine Gründe haben. Was bewegt dich ein Bett von 140 cm Breite zubrauchen ?


Das sind 1. unterschwellige Unterstellungen bzgl. der Figur von Tina und 2. einfach unverschämte Fragen, die zwar für Berndhaller typisch sind, aber in diesem Forum nichts zu suchen haben!

Jonah am 02 Mai 2018 13:28:19

Rimini hat geschrieben:Das sind 1. unterschwellige Unterstellungen bzgl. der Figur von Tina ...


Ach komm, das ist jetzt deine Interpretation, ich musste bei dem Satz zB lachen, denn ich finds eher typisch Mann, dass ein ER sich nicht vorstellen kann, dass eine SIE es gerne gemütlich hat, obwohl ER in der Lage ist sich da zu reduzieren. ;D Ich komme auch mit 80 cm hin, besser finde ich aber 100 cm und eine Freundin von mir braucht ihre 140 cm, einfach für ihr Wohlbefinden. Es geht ja darum da ewig drin zu wohnen und nicht nur 4 Wochen.

Edit: Ich käme auch nie auf die Idee eine Senseo mitzuschlören, die mich abhängig macht von Strom und Wechselrichter, andere schlören sogar eine Bohrmaschine plus Winkelschleifer mit, wie ich hier erfahren durfte, also locker bleiben Jungs. :ja:

Micha1958 am 02 Mai 2018 14:19:44

Klasse Michaela... :klatschen:

Gruß Micha

Sambuca1 am 02 Mai 2018 14:46:57

Hallo !

Na ja, wenn ich ein 1,40 m Bett in den Raum stelle, dann meine ich, mein Bett muss keine 1,60 oder 2m breit sein... :evil:
Abgesehen davon schlafe ich da nicht allein. Mein Hundemädchen macht es sich gerne neben mir gemütlich.

Und ja, ich brauche eine größere Küche. Warum...nun, ich koche jeden Tag. Wenn ich dauerhaft im WoMo lebe, möchte ich mich nicht so einschränken, dass meine Hobbys dabei komplett auf der Strecke bleiben.

Ich mache z.B. meine Seife selber, sammle Heilpflanzen und mache davon Salben, Hustensaft usw.
Und gerade wenn ich im WoMo unterwegs bin, kann ich dort pflücken, wo viel wächst.
Jetzt z.B. Fichtenspitzen im Allgäuer Raum, gibt das beste Hustenmittel überhaupt. Gekaufte Marmelade esse ich auch nicht und ich backe mein Brot selber.
Dafür kann ich auf TV verzichten und ich brauche keine große Sitzgruppe. Eben weil sich Geselligkeit draußen abspielt.

Jeder hat halt so sein Pläsier...

Liebe Grüße
Tina

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über 3,5 Tonnen
Aussteigen mit einem WoMo - aber wohin?
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