PaulCamper
motorradtraeger

über 3,5 Tonnen 1, 2


Sambuca1 am 02 Mai 2018 20:06:30

Hallo ihr Lieben,

endlich!!! Ich habe ein Modell gefunden, was mir gefällt. Aber es hat 4600 Kilo Gesamtgewicht.
Die Breite ist 2,5 Meter.

Jetzt habe ich ein paar Beiträge gelesen, wo es zu langen und großen Diskussionen gekommen ist.
Bei 2,30 m Breite soll es schon schlimm sein, mehr als 3,5 Tonnen sollte man nicht kaufen usw..

Sorry, aber das verstehe ich alles nicht so richtig.

Wer Brot backen will, kann mir gerne schreiben, ich werde helfen wo ich kann...aber bei diesen Themen...oh je...mein Kopf qualmt schon und ich habe noch keinen Technik-Knoten gelöst.

Könnt ihr mir bitte helfen!! :oops:

Liebe Grüße
Tina

Mann am 02 Mai 2018 20:15:50

ich fahr seit 2 Jahren 4,8t, vorher unter 3,5t, ich möcht nicht mehr tauschen, die Breite, Länge und Höhe sind fast identisch zum 3,5t, alles andere ist gut so wie es ist, ich kann jetzt sogar ein Ersatzrad mitnehmen und schneller wie 110 die ich jetzt auch fahre war ich früher auch nicht, und meinen Cidre vom vorigen Jahresurlaub trink ich immer noch, aber ist ja kein Wunder bei 12 Kisten a6 Flaschen und einer t Zuladung :razz:
Es hat halt jeder andere Schwerpunkte, für mich ist es jetzt o.k.

mauimeyer am 02 Mai 2018 20:19:22

Naja, dann hilf uns mal, was willst Du denn wissen? Und Deine Überschrift ist auch nicht so aussagekräftig.

Gruss Mike
der schon immer mit mehr als 3,5t unterwegs ist.
Aktuell mit Breite 2,38m, Länge 8,25m und Gewicht 5,6t

opapa am 02 Mai 2018 20:42:15

Hallo,
das geht alles ganz entspannt:
-100 km/h max. (man fährt eh kaum 200)
-LKW- Überholverbot (eigentlich sind wir ja keine LKW...)
-ab dem 7.Jahr jährliche HU (aber eben erst dann)
-eine Warnlampe ist mitzuführen (erhältlich ab 5,-€)
-ein Vorlegekeil (...auch kein Vermögen)
- in Austria GoBox ( bei Registrierung wird die fertig konfiguriert zugeschickt, siehe gomaut.at)
-in Switzerland ist statt der Vignette die sog. svhwerverkehrsabgabe zu entrichten, manuell beim Grenzübertritt an der Zoll Station (man lernt immer nette Leute kennen), ist sogar günstiger als die Vignette

...dafür muss man sich über die allgegenwärtig e Überladung keine Gedanken machen, droht sonst (unter 3,5t) ganz schnell...

Hab ich was vergessen? Ach ja, der Führerschein muss natürlich passen...

Gruß Uwe

jochen-muc am 02 Mai 2018 20:44:51

Das hat Uwe super zusammengefasst.

Hürde Nummer 1 ist sicher der Führerschein, wenn der passt dann lebe mit deinem Traum :D

Rimini am 02 Mai 2018 20:53:54

Wenn das Wohnmobil in D angemeldet bleiben soll -was ja unterbestimmten Auflagen möglich ist, siehe --> Link , ist bei mehr als 3,5 t der grösste Nachteil, dass man alle 12 Monate in Deutschland zum TÜV muss. Das kann, wenn man z.B. dauerhaft in Griechenland wohnt, schon lästig und kostenintensiv sein. Mir reichen schon die 2-Jahres-Intervalle...

Alles andere wie z.B. Abmessungen ist Gewöhnungssache (gut, ich habe auch einen grossen Teil meines Lebens 40-Tonner gefahren :) :) :) )... Obwohl ich selber mit <3,5 t wunderbar zurecht komme (reisefertig inkl. zwei Personen und Allem noch 560 kg Zuladung), würde ich eine Kaufentscheidung nicht vom Gewicht und den Abmessungen abhängig machen, wenn sonst Alles passt...

mithrandir am 02 Mai 2018 20:56:15

Sambuca1 hat geschrieben:..
endlich!!! Ich habe ein Modell gefunden, was mir gefällt. Aber es hat 4600 Kilo Gesamtgewicht.
Die Breite ist 2,5 Meter.
...


Wenn ein Bauch sagt es passt und Ihr den passenden Führerschein hast, schlag zu.
Wer viel fragt geht viel irr.
Wir haben seinerzeit ein WOMo gesucht, alles mögliche angeschaut und am Ende zugeschlagen, weil alles passte.
Dass das Ding 3,8 t zul. Ges. Gew. hat und damit Einschränkungen verbiunden sind, habe ich erst hinterher realisiert. Aber die Tatsachen haben zu Lösungen geführt. Ich habe nix bereut. Bin eigentlich froh, dass ich nicht vorher schon hier gelandet bin und womöglich aus Zweifeln nicht gekauft hätte.
Wahrscheinlich hätte ich dann heute noch kein Wohnmobil.

jochen-muc am 02 Mai 2018 21:11:03

Na ja KLaus aber warum sollte das WOmi nicht in Griechenland angemeldet werden ?

Da gibt es zwar auch die jährliche Prüfpflicht glaube ich, aber mal ehrlich ist es nicht nachvollziehbar und auch für einen selber gut, wenn man weis, dass so ein Brocken auf der Straße funktioniert ?
Die Griechen verlangen glaube ich z.B. Bremstest jährlich etc

Rimini am 02 Mai 2018 21:31:37

Hallo Jochen,

ich wollte auch nicht den Sinn einer 12- oder 24-monatlichen Prüffrist in Frage stellen, aber leider gibt es auch im vereinten Europa ziemliche Stolpersteine, wenn man ein Auto "importieren" möchte, gerade in Ländern mit exzessiver Bürokratie wie Griechenland oder Italien. So kann schon das Fehlen einer COC -die es bei älteren Fahrzeugen gar nicht gibt- immense Kosten verursachen; das habe ich selber feststellen müssen, als ich ein Wohnmobil aus den Niederlanden importieren wollte. Natürlich ist (fast) Alles möglich, man muss sich nur im Voraus klarmachen, was auf einen zukommen kann...

Hier ein kleiner Text über die Mitnahme eines Fahrzeugs ins EU-Ausland:

"Auto in ein EU-Land mitnehmen

Innerhalb der Europäischen Union lässt sich das eigene Fahrzeug problemlos mitnehmen. Auswanderer benötigen eine Kfz-Haftpflichtversicherung im Zielland, eine technische Kontrolle des dortigen TÜVs und eine Erklärung, dass das Auto den europäischen Betriebsvorschriften entspricht. In einigen Ländern lässt sich der Schadensfreiheitsrabatt aus Deutschland mitnehmen. Die Kosten für die Einfuhr des gebrauchten Pkws liegen, inklusive Nummernschild und Ausstellung eines Fahrzeugscheins, bei rund 350 bis 500 Euro.

Die Einfuhr eines Neuwagens ist aufgrund hoher Sondersteuern nicht ratsam.

Weitere Punkte, die Auswanderer beachten sollten:

Innerhalb der EU muss für Fahrzeuge, die weniger als sechs Monate im Besitz des Auswanderers sind, eine Erwerbssteuer bezahlt werden.
Ist das Auto über sechs Monate in Besitz des Auswanderers, zählt es als Umzugsgut und es fallen innerhalb der EU keine Zollgebühren an.
Verkauft der Auswanderer sein Auto vor Ablauf eines Jahres, muss er es nachträglich versteuern.
Einige EU-Länder verlangen eine Zulassungssteuer.
Die Ausfuhr des eigenen Autos ins Ausland ist mit beachtlichen Kosten und hohem Aufwand verbunden. Auswanderer sollten auf eine Mitnahme verzichten, wenn die Ausfuhrkosten und der Zeitwert des Wagens den Preis für die Neuanschaffung eines Autos im Zielland übersteigen."

christiancastro am 02 Mai 2018 22:05:21

Ich bin froh die 3,5 t Variante zu haben, gerade jetzt durch F, immer wieder Beschränkungen auf 80 über 3,5t oder Überholverbot über 3,5t, ich rase zwar nicht aber zwischen 80 und 110 ist das dann schon ein Unterschied.
Und meine Frau hat nur den spanischen Führerschein bis 3,5t :flop: :flop:

Klar heißt das nicht alles mitzunehmen und auch mal abzuwegen ob man das ein oder andere braucht, manchmal nimmt man doch so einiges mit was man doch nicht unbedingt und wirklich braucht.

Gast am 02 Mai 2018 22:47:46

Jeder sieht es natürlich anders. Wir wollten kein WoMo über 3,5t. Die meisten Gründe stehen ja schon oben. Dazu kommt, dass es immer mehr Straßen mit Beschränkungen bis 3,5t gibt. Und für so Länder wie Österreich braucht man nicht „nur“ eine Box für die Autobahn. Über 3,5 t kostet da teilweise richtig Geld. Auch Fähren kosten deutlich mehr.

Wenn man aber in einem Wohnmobil leben möchte braucht man sich über ein Gewicht bis 3,5t keine Gedanken machen. Auch für eine Person ist es zu klein. Du findest sicher das Richtige.

Wir wünschen Dir viel Glück und Spaß im neuen Leben

Bodimobil am 02 Mai 2018 23:18:39

Ob man mit einem 3,5t Wohnmobil auskommt hängt neben persönliche Bedürfnissen auch stark davon ab wie man das Wohnmobil nutzen möchte. Wie bereits oben erwähnt, wer von seiner Wohnung in ein Wohnmobil umziehen möchte, wer monatelang und auch in der kälteren Jahreszeit Unterwegs sein möchte der wird immer große Probleme haben mit den 3,5t auszukommen. Wenn du allerdings lediglich lange Wochenenden an der Mosel oder Sommerurlaube auf Campingplätzen machen möchtest, dann kann man sicher gut mit 3,5t auskommen.
Beim Fahren und Rangieren gibt es jedenfalls keine echten Nachteile. Die Kosten sind etwas höher aber im Vergleich zu den Gesamtkosten die ein Wohnmobil verursacht auch unwesentlich. Wenn ein Wohnmobil ohne Abschreibung 3-6000 Euro im Jahr an Sprit und sonstigen Unterhaltskosten verursacht (egal ob 3,5t oder mehr), dann spielen die 200-400 Euro mehr Mautkosten auch keine große Rolle mehr.

Ein weiteres Argument der 3,5t Befürworter: Ich muss mit meinem älteren >3,5 Tonner jährlich zum TÜV. Ich war gerade heute beim TÜV und habe 140€ bezahlt. Das sind 280€ in 2 Jahren gegenüber 140€ in 2 Jahren für 3,5t. Also 70€ mehr pro Jahr. Falls das für jemanden entscheidend ist, sollte er sich gut überlegen ob er sich überhaupt ein Wohnmobil leisten kann.

Gruß Andreas

Rimini am 03 Mai 2018 00:14:42

Hallo Andreas,

mir ging es bei meinem Beitrag auch nicht darum, ob man alle 12 oder 24 Monate die Prüfgebühren bezahlen muss. Wenn man in D lebt, ist die Differenz vernachlässigbar, da gebe ich Dir Recht. Anders sieht es aber aus, wenn man z.B. von Griechenland aus tausend Kilometer fahren muss -und wieder zurück-, um sich die neue Plakette abzuholen; dann ist es schon ein -finanzieller und auch vom Aufwand her- grosser Unterschied, ob man das alle 12 oder "nur" alle 24 Monate auf sich nehmen muss...

Bodimobil am 03 Mai 2018 01:13:16

Klaus, du warst auch gar nicht gemeint. Tut mir leid wenn das anhand der Reihenfolge der Beiträge so aussah.
Ich sehe es tatsächlich als Problem wenn man länger im Ausland ist und die ganze Reiseplanung sich nach dem TÜV-Termin richten muss.

Gruß Andreas, der nur einige hundert Meter neben dem Geburtsort deines Grenzlands wohnt :)

Sambuca1 am 03 Mai 2018 03:37:18

Moin Moin!

Tausend Dank!!

Also ist da kein so großer Unterschied zu 4,8 und 3,5 Tonnen.

Am Wochenende bin ich mit einem kleinen Miet-WoMo unterwegs gewesen. Meine Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 81 Km/h.
Selbst mit Vollgas und auf gerader Autobahn war bei 120 km/h Feierabend.
Soweit ich weiß, darf ich bis 7,5 Tonnen fahren. Ich habe einen alten Füherschein, ausgestellt 1978. :roll:

Und was das Fahren angeht, so denke ich, mache ich einfach ein paar Fahrstunden. Schon gestern habe ich bei einer Fahrschule für Berufskraftfahrer angerufen und gefragt, ob ich für meine eigene Sicherheit ein paar Stunden machen könnte. Es geht.
Das Fahren auf normalen Straßen ist ja kein Problem, aber enge Kurven und enge Gassen, anfahren an einem steilen Berg, rückwärts einparken usw...wenn ich da ein paar Fahrstunden hinter mir habe, dann habe ich innerlich mehr Sicherheit und fahre logischerweise auch mit mehr Sicherheit.

Das WoMo ist schon alt. Baujahr 2001. Hat einen Mercedes-Diesel-Motor, 156 PS und 170.000 km.

Ob ich mich letztendlich in Griechenland anmelde oder in Deutschland bleibe, muss ich noch abklären. Ich brauche halt eine Adresse wenn ich keine Wohnung mehr habe.
TÜV 1x pro Jahr ist auch nicht das Problem. Der Schornsteinfeger kommt auch 1x pro Jahr, ob es notwendig ist oder nicht :lol:
Den habe ich dann u.a. gespart.

Was mir bisserl Sorgen macht ist die Einschränkung, dass ich nicht alle Straßen befahren darf. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber solche Schilder übersieht man häufig...oder? Mir ist jedenfalls noch nie ein solches Verbotsschild aufgefallen, habe aber auch noch nie darauf geachtet.

Thema Zuladung:

Wenn das Fahrzeug 4800 Kilo Gesamtgewicht hat, wie viel Zuladung ist da noch möglich?
Wiegt das WoMo dann 4800 kg oder darf es 4800kg wiegen?

Euch allen danke ich für Eure Antworten. Mir bedeutet das sehr viel, weil ich ein WoMo-Frischling bin und bis jetzt absolut keine Ahnung habe von Auto, Motor, Technik. Da muss ich rein wachsen und jeden Tag bisserl dazu lernen. Deshalb finde ich es großartig, hier meine Fragen stellen zu können und Antworten von euch "Fachleuten" bekomme.

Euch allen einen schönen Tag und liebe Grüße
Tina

Mann am 03 Mai 2018 05:17:48

es darf dann 4800kg wiegen, was es nackt wiegt wissen wir nicht.
Deine Zuladung ist die Differenz zwischen was es wiegt und was es wiegen darf.

teuchmc am 03 Mai 2018 05:56:14

Moin Tina! Also ich sehe da schon gewisse Unterschiede beim FAHREN von Mobilen mit 3,5t oder über 3,5t.Weniger im eigentlichen Führen des Kfz.
Ob Strassen mit Gewichtsbeschränkung befahrbar sind oder nicht ist eigentlich egal. Es ist per Gesetz/Schild untersagt.
Wie die örtliche Staatsmacht da ein Faß aufmacht oder nicht steht ja auch irgendwie in den Sternen.
Sonnigen weiterhin. Uwe

Tinduck am 03 Mai 2018 06:21:58

Wenn man im Wohnmobil leben will, ist das aber schon was anderes, als für ein paar Wochen Urlaub loszufahren. Da ist man mit nem 3,5-Tonner schon sehr eingeschränkt.

Für uns wird auch das nächste Mobil (für 2 statt 5 Personen, dauert aber noch :D ) mit Sicherheit deutlich über 3,5 Tonnen liegen. Ein Tönnchen Zuladung hält einfach Optionen offen, und man muss sein Geld nicht hinterher zu Goldschmitt und Konsorten tragen, wenns dann doch nicht gepasst hat mit den 3,5 Tonnen. Das Forum ist ja voll von solchen Fällen.

bis denn,

Uwe

marginata2012 am 03 Mai 2018 07:52:55

Im nachhinein muss ich auch sagen, hätte ich doch >3,5 t
genommen, jetzt muss ich Auflasten. Habe vorher gar nicht
darüber nachgedacht.

Birdman am 03 Mai 2018 08:48:56

Sambuca1 hat geschrieben:... Was mir bisserl Sorgen macht ist die Einschränkung, dass ich nicht alle Straßen befahren darf. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber solche Schilder übersieht man häufig...oder? Mir ist jedenfalls noch nie ein solches Verbotsschild aufgefallen, habe aber auch noch nie darauf geachtet. ...

Dass es Dir noch nicht aufgefallen ist, wundert mich nicht. Denn allzu viele gibt es davon auch gar nicht. In den vier Jahren, in denen wir mit über 3,5 to. unterwegs sind, stand ich genau zweimal vor solchen Schildern und musste deshalb jeweils geschätzte 500m - 2.000m "Umweg" fahren. Und die Beschaffenheit der gesperrten Straßen bezüglich Breite und lichter Höhe durch Bäume war zudem so, dass ich dort auch mit unter 3,5to. nicht lang gefahren wäre (höchstens vielleicht mit einem Kastenwagen).

nanniruffo am 03 Mai 2018 09:19:07

christiancastro hat geschrieben:Ich bin froh die 3,5 t Variante zu haben, gerade jetzt durch F, immer wieder Beschränkungen auf 80 über 3,5t oder Überholverbot über 3,5t, ich rase zwar nicht aber zwischen 80 und 110 ist das dann schon ein Unterschied.


In dem F (=Frankreich) in und durch das wir seit 30 Jahren mind. 3 x im Jahr fahren, darf ich aber auf den Autobahnen mit unserem 4,5 Tonner 110 km/h fahren, Auf Schnellstrassen Tempo 100 und auf Landstrassen bisher 80 km/h (PKW´s und Womo´s bis 3,5 Tonnen 90 Km/h).

Die Überholverbote für LKW gelten in F nicht für Wohnmobile (diese Regelung wie bei uns - ab 3,5 Tonnen - gibt es nur noch in Portugal und der Schweiz, nicht aber im Rest von Europa)

Ab dem 1.7.2018 ändert sich das Landstrassentempo in ganz Frankreich auf nur noch 80 Km/h, dies gilt aber dann für alle und eben auch für Womo´s bis 3,5 Tonnen und für PKW`s.

Tom

cbra am 03 Mai 2018 13:47:11

Sambuca1 hat geschrieben:...
Was mir bisserl Sorgen macht ist die Einschränkung, dass ich nicht alle Straßen befahren darf. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber solche Schilder übersieht man häufig...oder? Mir ist jedenfalls noch nie ein solches Verbotsschild aufgefallen, habe aber auch noch nie darauf geachtet.

...


kommt sicher drauf an wo du unterwegs bist - in ITA und FRA sehen wir die ziemlich oft - u.a. deshalb sind wir unter 3,5t

zu deinem hauptziel GRE habe ich keine ahnung

ChiliFFM am 03 Mai 2018 14:53:58

Ich empfinde unsere 9m und rund 6 Tonnen (6,7 t. zGG) und vor allem die 3,5m Höhe schon oft als gewisse Einschränkung.
In einer Stadtmitte oder auf etwas engeren Plätzen muss man schon ganz anders aufpassen als früher mit 3,5 t.

Andererseits gab es kaum eine echte Alternative, wenn man - wie wir - etwas mehr Wert auf Komfort, Bewegungsfreiheit im WoMo und Zuladung legt.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, mit zwei Kindern wieder auf etwas Kleineres auszuweichen.
Vor allem an Schlechtwetter-Tagen ist der großzügigere Raum einfach Gold wert.

Oberlandcamper am 03 Mai 2018 17:34:03

Nun Fakt ist ausgerechnet Austria vermiest einem die "über 3,5 Tonnen" Go Box ist nicht wirklich günstig einmal durchfahren ca. 60 Teuronen und die 80 ziger Beschränkung noch dazu ...... - meiden das Land wo es geht aber einen Tod muss man sterben ...

andwein am 03 Mai 2018 17:45:50

Die Frage nach dem entsprechenden Führeschein ist aber immer noch offen /Klasse/Ausstellungsjahr/Deutsch/griechisch.
In meinen Augen ist das die erste und einzige Frage die wichtig ist, alles andere kann man lernen und ist Schmuck am Nachthemd!
Nur meine Meinung, Gruß Andreas

lilakatze am 03 Mai 2018 19:06:48

Ich finde unsere 4,5 t schon sehr luxuriös, ich kann einpacken was ich möchte und bin sicher, unter der Zulassungsgrenze zu bleiben. Gerade wenn ich im Wohnmobil auf Dauer leben möchte, dann brauche ich ab und zu auch etwas mehr, z.B. an Lebensmitteln oder ein gutes Fahrrad oder ein voller Wassertank oder auch nur eine bessere, schwerere Matratze. Daher würde ich persönlich nicht unter der 3,5t Grenze bleiben.
Uns wurde bei der Suche nach einem Wohnmobil eins angeboten mit 3,5t, das Leergewicht betrug allerdings schon 3,2t. Da kann ich mit fünf Leuten ja nichts mitnehmen. Also entweder auf Fahrräder, Wasser, Diesel oder Kleidung verzichten und nichts davon war eine Option :wink:
Was ich allerdings im Nachhinein als Beschränkung empfinde, sind folgende Punkte: Wir haben drei Achsen und sind somit in Frankreich mauttechnisch in der höchsten Klasse, und das ist schon eine Menge Geld. Dann waren in Frankreich viele Zufahrten zu kleineren Dörfern (obwohl gut befahrbar) für über 3,5t gesperrt, das hatten wir in Deutschland noch nie. Was das Rangieren auf kleineren Plätzen angeht, da ist eher die Länge des Wohnmobils ausschlaggebend, nicht das Gewicht. Wir haben knapp 7m und damit bin ich wirklich überall sehr gut hingekommen.

vils am 03 Mai 2018 22:12:09

........ aber solche Schilder übersieht man häufig .......

ist doch ok, dann passt es doch :lol:

mithrandir am 03 Mai 2018 22:32:08

Oberlandcamper hat geschrieben:Nun Fakt ist ausgerechnet Austria vermiest einem die "über 3,5 Tonnen" Go Box ist nicht wirklich günstig einmal durchfahren ca. 60 Teuronen und die 80 ziger Beschränkung noch dazu .......

Dieses Argument hört man ja oft, aber dass die Maut jn Frankreich meist wesentlich höher ist, stört anscheinend niemanden.

christiancastro am 03 Mai 2018 22:41:11

Als normal Sterblicher Womonutzer brauche ich unsere Zweitwohnung nur zeitweise und nicht wie der ein oder andere das ganze Jahr. Somit ergibt sich für mich eine einfache Nutzung, je nach Bedürfnisse und Freistehdauer nutze ich die 12V oder Gas, ausser von vier Rädern ist nichts zusätzliches an Board. Essen gibt es in jedem Land und es ist schön dort einkaufen zu gehen und das zu probieren was der Supermarkt so hergibt, Wasser haben wir immer mehr wie ausreichend an Bord, bier und Wein auch :D , nicht auszudenken wenn ich eines Abends ohne Wein wäre, das wäre mein persönlicher Weltuntergang.

Gerde aktuell von ES über F nach D sind mir nicht wenige Beschränkungen für über 3,5t aufgefallen, für uns die das Womo nur zeitweise nutzen ist die bis 3,5t Version völlig ausreichend, aber wir leben auf einem großen Planeten und jeder hat andere Bedürfnisse und Ansprüche.

Winzling am 08 Mai 2018 00:18:03

Rimini hat geschrieben:Wenn das Wohnmobil in D angemeldet bleiben soll -was ja unterbestimmten Auflagen möglich ist, siehe --> Link , ist bei mehr als 3,5 t der grösste Nachteil, dass man alle 12 Monate in Deutschland zum TÜV muss.


Es gibt weltweit - außer eben in Deutschland - keine Strafe für das Fahren mit ungültiger dt. TÜV-Plakette. Auch die Rückkehr mit einer vor 30 Jahren abgelaufenen Plakette verpflichtet lediglich zum unmittelbaren TÜV-Besuch. Erklärt jeder Automobilclub seit eh und je, der ADAC weist zusätzlich darauf hin, dass neuerdings italienische Polizisten begonnen haben Strafbefehle auszustellen. Wer bezahlt, erkennt die Schuld an, und hat verloren. Ein Gesetz dafür haben nämlich auch die Italiener nicht, also kann man die "Knolle" mitnehmen und wegwerfen. Dort, wie fast überall auf der Welt gilt - der Fahrer ist verantwortlich für die technische Funktion aller elementaren, sowie sicherheitsrelevanten Teile eines ausl. Kfz.s, bei fehlender Ahnung muss er einen Fachmann fragen.

Das Problem TÜV stellt sich also im Ausland nicht, auch Versicherungen können das nicht nutzen, um Leistungen zu verweigern.


Just my 2pence

rkopka am 08 Mai 2018 12:11:15

Winzling hat geschrieben:Es gibt weltweit - außer eben in Deutschland - keine Strafe für das Fahren mit ungültiger dt. TÜV-Plakette.

Vielleicht gibt es kein Gesetz dagegen, aber lies mal nach was u.a. in Ungarn passieren kann, wenn man keine gültige Plakette hat. Da nutzt dir auch Recht zu haben wenig, wenn die dich nicht weiterfahren lassen.
--> Link --> Link --> Link--> Link

RK

Winzling am 08 Mai 2018 13:04:55

rkopka hat geschrieben:Vielleicht gibt es kein Gesetz dagegen, aber lies mal nach was u.a. in Ungarn passieren kann, wenn man keine gültige Plakette hat. Da nutzt dir auch Recht zu haben wenig, wenn die dich nicht weiterfahren lassen.


1. Was für das österreichische Pickerl gilt hat nichts mit der dt. StVZO zu tun. Der hierbei wichtigste Unterschied ergibt sich aus der bundesdeutschen Verfassung, aber das würde hier zu weit führen.

2. Die "Osteuropa"-Tour hatte ich letztes Jahr. Der abgelaufene TÜV (2012) wurde entdeckt, aber nicht gewertet.

3. In Spanien durfte ich mal trotz Eintrag im Fahrzeugschein für die fehlenden Gurte bezahlen, obwohl es diese Pflicht in Spanien noch überhaupt nicht gab. Wenn ein Polizist in Südeuropa bestrafen möchte, wird der abgelaufene TÜV nur zum Aufhänger - er kann sich auch beliebige andere Dinge aus den Fingern saugen.

4. Besagte Strafe in Italien kann nicht in Deutschland eingetrieben werden, weil sie nicht auf einem Gesetz basiert, den ADAC-Link müsste ich nachreichen.

5. Das Leben besteht aus unerwartbaren Ereignissen, was sich beim Reisen multipliziert. Alle Flanken zu schließen ist unbezahlbar teuer. Die Flanke TÜV-Plakette kann man ruhig vernachlässigen, aber das ist eine persönliche Entscheidung.

Unterm Strich: Ein "muss alle x Jahre" gibt es nicht. Seit der verfassungsrechtliche Grund nicht mehr zum bundesdeutschen Lehrplan gehört, hat sich diese falsche Annahme vielerorts eingenistet. Nicht mehr und auch nicht weniger.

Grüsse

gotthilf am 08 Mai 2018 15:19:25

Winzling hat Recht!
G.G.

andwein am 09 Mai 2018 17:05:28

Rimini hat geschrieben:Wenn das Wohnmobil in D angemeldet bleiben soll -was ja unterbestimmten Auflagen möglich ist, ist bei mehr als 3,5 t der grösste Nachteil, dass man alle 12 Monate in Deutschland zum TÜV muss. .

Sorry, dass ich da einspringe, das ist so nicht richtig!!!! Ich würde das gerne korrigieren:
Fahrzeuge ab 3,5t bis 7,5t zGM müssen in den ersten sechs Jahren nach der Erstzulassung alle 24 Monate zur HU, ab dem siebten Jahr müssen sie alle 12 Monate vorgeführt werden.
Fahrzeuge mit über 7,5t zGM müssen alle 12 Monate vorgeführt werden.
Fahrzeuge, die zur Vermietung dienen müssen alle 12 Monate vorgeführt werden. Zitat: 2.2
Wenn untersuchungspflichtige Fahrzeuge ohne Gestellung eines Fahrers gewerbsmäßig vermietet werden, ohne dass sie für den Mieter zugelassen sind, beträgt die Frist für die Hauptuntersuchung in allen Fällen zwölf Monate; davon ausgenommen beträgt die Frist für die Hauptuntersuchung an Personenkraftwagen nach Nummer 2.1.2.1 und an Lastkraftwagen mit einer zulässigen Gesamtmasse ≤ 3,5 t nach Nummer 2.1.4.1 24 Monate, wenn diese für eine Mindestdauer von 36 Monaten von einem Mieter gemietet werden
.
Gruß Andreas

jandijk am 09 Mai 2018 18:57:33

Ich kenne ein Womo das wiegt 3901 KG ist Bj 1984 und hat bei der letzten Vollabnahme 2 Jahre ins Scheinchen geschrieben bekommen.
Von daher ist Recht und Realität zwar bindend, aber es gibt Ausreisser.
Grüße

Tinduck am 09 Mai 2018 23:03:05

Da war der Prüfer wohl knülle oder was? Ich bin mir nicht sicher, ob die sich da bei der nächsten Polizeikontrolle nicht schlapp lachen, wenn sie an einem alten, Ü3,5-Tonnen Fzg eine über ein Jahr gültige Plakette sehen. Das Gesetz gilt schliesslich trotzdem, auch wenn der TÜV-Prüfer Schiet baut. Das müsste dann wohl korrigiert werden.

bis denn,

Uwe

gotthilf am 09 Mai 2018 23:29:16

Die einzig richtige Aussage, was deutsche Fahrzeuge
die sich im Ausland befinden, ist die von Winzling!
G.G.

mithrandir am 10 Mai 2018 17:04:23

Tinduck hat geschrieben:Da war der Prüfer wohl knülle oder was? Ich bin mir nicht sicher, ob die sich da bei der nächsten Polizeikontrolle nicht schlapp lachen, ..

Ich hatte das "Glück" jetzt auch schon zwei Mal. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Polizei das merkt ist eher gering.
Ich freue mich über den Fauxpas und das gesparte Geld. Und ja, mein WoMo ist trotzdem in einem TÜV tauglichen Zustand und ich bin mir bewusst, dass es nicht rechtens ist und bereit im Falle eines Falles die Strafe zu zahlen.

jandijk am 11 Mai 2018 07:48:59

Ach Leute.

Was dann jeder aus so einem Fehler macht, muß er selbst entscheiden.
Ich würde mich da nicht auf dünnes Eis begeben.
Nur wie es scheint sind solche Fälle ,keine Einzelfälle.
Nichts anderes wollte ich zum Ausdruck bringen.
Es ist auch nicht meine Aufgabe dem TÜV und der Zulassungsstelle als Supervisor deren Arbeit zu überwachen.
Ich habe in meinem Leben mehr als einmal "Das Fahrzeug vergessen" beim Überwachungsverein.
In meiner Heimatstadt gab es einen Prüfer der war ab 12 Uhr blau.
Da ist mir ein "Formfehler" lieber als eine Karre mit frsischer HU bei der dir schon in der Ausfahrt vom Prüfer der rechte Federbeindom weggammelt und du abgeschleppt werden mußt.
Ich habe vor 2 Jahren einen alten Alfa 147 verkauft. Der war am Ende.
Trotzdem stand der 10 Tage später mit frischem Tüv zum Verkauf. Allerdings mit Motorschaden ( Zündkerze mit Gewinde abgeworfen)
Wir fahren dann zum TÜV, wenn es der Gestztgeber vorsieht. Punkt.

Winzling am 11 Mai 2018 15:06:12

jandijk hat geschrieben:
Wir fahren dann zum TÜV, wenn es der Gestztgeber vorsieht. Punkt.


:thema:

Der OnT-Teil der Frage ist ein wenig in Vergessenheit geraten. Der war ob der Gesetzgeber vorgesehen hat aus dem Ausland mit einem x-beliebigen tüv-pflichtigen Fz. zurückkehren zu müssen. Und das hat er eben nicht.

OT: Hat hier jemand eine Vorstellung wie nervig es ist seitenweise Informationen lesen zu müssen, und nachher festzustellen damit nur unklares Fachwissen oder sogar pers. Animositäten bekommen zu haben, welches man nie benötigen wird? Kann man das nicht wenigstens entsprechend kennzeichnen? So fällt es vielleicht auch auf, wenn die eingangs gestellten Fragen ohne konkrete Antwort dastehen. (Wer antworten möchte möge das bitte in einem separaten Thread machen)

Nichts für ungut.

mafrige am 11 Mai 2018 16:37:49

Winzling hat geschrieben:Der OnT-Teil der Frage ist ein wenig in Vergessenheit geraten. Der war ob der Gesetzgeber vorgesehen hat aus dem Ausland mit einem x-beliebigen tüv-pflichtigen Fz. zurückkehren zu müssen. Und das hat er eben nicht ...
.

Na ja, es ist nach einem Unfall für deine Versicherung schon von Interesse, ob TÜV oder ohne!
Übrigens gibt es in fast allen Europäischen Ländern eine TÜV-Untersuchung, auch wenn unterschiedliche Prüfzeiten.

Winzling am 11 Mai 2018 17:44:07

mafrige hat geschrieben:Na ja, es ist nach einem Unfall für deine Versicherung schon von Interesse, ob TÜV oder ohne!


Wie bereits erwähnt - Nein. Das haben dt. Gerichte längst abschliessend geklärt. Es zählt der reale Zustand, die Versicherung braucht also einen konkreten Schaden am Fahrzeug, den der VN hätte entdecken müssen, und der ursächlich am Unfall beteiligt ist. Dann wirds haarig, auch mit gültiger Plakette.

mafrige hat geschrieben:Übrigens gibt es in fast allen Europäischen Ländern eine TÜV-Untersuchung, auch wenn unterschiedliche Prüfzeiten.


Jein. Der TÜV-Rheinland hat z.B. Kooperationen eingerichtet, die eine Untersuchung nach dt. Grundsätzen möglich machen, also eine perfekte Hilfe, um den Zustand seines Fz.s zu kennen. Es gibt aber keine Plakette. Bezogen auf Spanien liegen dabei Welten zwischen dem dementsprechenden Angebot bei einer "ITV" und der Normalprüfung der gleichen ITV. Schon den gleichen Begriff "TÜV" zu nutzen ist grundverkehrt.

lwk am 16 Mai 2018 16:45:33

Solange ich mit meinem WoMo in Griechenland bzw. Ausland bin, entfällt die Tüv-Vorführung. Eben weil ich im Ausland bin und man nicht verlangen kann nur zur Tüv-Vorführung nach Deutschland zurückzufahren.

Winzling am 16 Mai 2018 18:41:05

lwk hat geschrieben: Eben weil ich im Ausland bin und man nicht verlangen kann nur zur Tüv-Vorführung nach Deutschland zurückzufahren.

Da höre ich schon den nächsten (sinnlosen) Einwand.
LKW-Führerschein muss man auch erneuern, wenn man im Ausland ist, was meist mit einer Rückkehr und sogar längerem Aufenthalt verbunden ist.

Der Unterschied - Ein dt. Führerschein gilt auch im Ausland, TÜV eben nicht. Die StVZO endet an der dt. Grenze. Weiterhin.

topolino666 am 16 Mai 2018 19:25:15

Machts doch wie ein Bekannter von uns: der hat seinen Roller (300ccm) DAUERHAFT in Frankreich stehen, der nimmt nur das Nummernschild mit Heim und lässt dort ein neues Papperl aufkleben! ;-) ;-) ;-)

......"gehen" tut scheinbar alles! :!:

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Anmelden
Frage an Mobilisten mit großem Wohnmobil und Spanien Erfahru
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2018 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt