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Ladegerät am Wechselrichter betreiben


Nichtsnutzjens am 09 Mai 2018 13:37:01

Moin, hat schon mal jemand versucht, ein EBL am Wechsel Richter (Rechteckspannung) zu betreiben?
Soll nicht zum Dauer Betrieb sein.

LG Jens

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gordan am 09 Mai 2018 14:24:53

Da sehe ich keinen Sinn!?

Grüße Gordan

thomas56 am 09 Mai 2018 14:40:40

da hätte ich Angst meinen Lader zu schädigen.
Mein Ctek hat mit reinem Sinus problemlos funktioniert.

Nichtsnutzjens am 09 Mai 2018 14:41:11

Moin gordan.

Ich habe mir eine dritte Batterie eingebaut, die von einer Solaranlage geladen wird. An dieser Batterie betreibe ich einen Wechselrichter, der über eine Vorrangschaltung mein 230V Bordnetz sicherstellt. Kühlschrank und EBL werden nicht mit versorgt. Licht und Wasserpumpe sowie die Heizung werden von der Original Aufbaubatterie versorgt. Wenn ich autark stehe, ist diese Batterie nach 2 Tagen leer, die Solarbatterie hingegen voll. Ich möchte in diesem Fall einfach das Ladegerät am Wechselrichter betreiben.

thomas56 am 09 Mai 2018 14:44:28

geht es nicht die Batterien zusammen zuschalten, dann werden doch alle vom Solar geladen?

Nichtsnutzjens am 09 Mai 2018 14:51:05

Hallo Thomas.

Die Batterien sind nicht gleich groß und die Kabelführung in meinem Knaus Traveler BJ 1999 ist nicht zum nachträglichen Kabel ziehen gemacht (glaube ich jedenfalls). Deshalb wäre das für mich die einfachste Lösung.

LG Jens

gordan am 09 Mai 2018 15:09:01

Hallo Jens!

Sinnvoller wäre alle drei Batterien parallel zu schalten und Solarregler direkt
an Schaudt EBL anzuschliessen. Wechselrichter weiter für 230V Netz nutzen.
So hast du weniger Verluste als mit diene Idee. Es ist meine Meinung. :)

Grüße Gordan

Uwe1961 am 09 Mai 2018 15:13:28

Moin Jens.
220V seitig ist es bloß die Spule des Trafos...und da knurrt mein EBL an Wechselrichter-Rechteckspannung einfach wenig mehr als an Netz-Sinusspannung.
Alles elektronische danach ist dann Bordspannung...sollte also keinen Schaden nehmen können.
Vielleicht kommt auch ein kleiner Ladebooster wie der Schaud 121525 für 120€ in Frage...zieht die Solarbatterie schön leer damit die Anlage ordendlich nachschieben kann.

Gruß, Uwe.

thomas56 am 09 Mai 2018 15:24:10

nächste Option wäre eine 2. Solaranlage.

Nichtsnutzjens am 09 Mai 2018 15:57:54

Ich denke auch. Wenn der Fall X eintritt, werde ich das EBL an den Wechselrichter drahten und sehen, was passiert.
Meist stehen wir nur ein oder zwei Tage. Dafür reicht meine Technik völlig aus.
Sonst muss ich halt ne Stassenlaterne anzapfen....

tweiner am 09 Mai 2018 18:10:51

Moinsen,
ich würde es nicht machen!
Wenn der Wechselrichter stirbt ist es nicht so schlimm, stirbt der EBL kommen die Tränen ;-)
Fackelt das Fahrzeug mit ab sind die Tränen um so größer ;-)
Ich würde mir die Zeit nehmen und die Batterien vernünftig verdrahten.

gruß
Thomas

gespeert am 09 Mai 2018 20:25:03

Rechteckspannung+nichtlineare Bauteile=grosse Probleme!

Bau die Anlage sauber auf!

Matzeoese am 07 Apr 2019 20:47:11

Ich pflege damit meine Säure Starter Batterie.
Mit einer Li Batterie als Bord geht das super.

Kindswiese am 14 Apr 2019 23:49:08

Ich habe das schon gemacht, zwar aus einem anderen Grund. Habe auch einen teuren sinus Wechselrichter. Hat einwandfrei geklappt.
Der Grund war dass der Regler von der Solarzelle früh 100% an der Batterie angezeigt hat. Durch einschalten des Ladegerätes konnte ich die Batterie voll machen.

fulli1 am 22 Sep 2019 18:19:43

Moin,
das würde mich jetzt auch mal interessieren: Kann ich einen separaten Li-Akku (100 Ah) mit Sinus-WR notfalls als 'Ersatz-Landstrom' nutzen?
Volker

Stocki333 am 22 Sep 2019 19:01:55

Hallo Volker.
Du hast vermutlich deine In China gekaufte Li noch nicht eingebaut.Wenn du sie noch nicht in das Bordsystem eingebunden hast, spricht nichts dagegen.
Also keine Verbindung zu den Verbauten Bordbatterien. Sonst schickst du den Strom im Kreis.
Allerdings wenn du den Kühli auch auf 230V laufen läßt, zieht der jede Menge Strom aus der Li. Aber um die normalen Verbraucher damit zu versorgen ginge das schon.
Aber erlaube mir die Frage. Warum stellst du nicht um, Und nimmst die Li als Bordbatterie.Wäre eigentlich das vernünftigste.
Gruß Franz

fulli1 am 22 Sep 2019 20:18:34

Moin Franz,
natürlich ist das auf Dauer sinnvoller, aber meine beiden ES900 sind neu und verrichten die 'Grundfunktion' noch ohne Probleme.
Den China-Akku habe ich jetzt 6 Wochen in Norwegen für Espresso und Fön benutzt, und das zu vollster Zufriedenheit, aber bei dem sonnigen Wetter war ich mit den Gel-Batterien und Solar nie unter 80%.
Jetzt fahre ich erst mal 2 Wochen nach Bayern (u.a. zu Cabotron, Kontaktprobleme Starterbatterie -> Calira -> Foto).



Mir ging es erst mal darum, die Fähigkeiten von Li zu testen, und das hat mich bisher sehr überzeugt! Der Umstieg steht an.
Gruß
Volker

Stocki333 am 23 Sep 2019 07:26:52

Hallo Volker
Mal darüber nachgedacht eine GEL zu verkaufen. Und an den gewonnen Platz die LI zu plazieren. Also eine Hybrid-Lösung. Die Li bzw die Verbindung mit einem Natoknochen trennbar zu machen. So gehst du Temperaturproblemen aus dem Weg bis das Womo warm ist.Aufgrund der unterschiedlichen Spannungslagen der beiden Batterien übernimmt die Li den Grösten Teil deiner Energieversorgung. Auch bei WR Betrieb mit hohen Amperezahlen.
Und tausche die HIFI Sicherung aus. Die ist nichts für hohe Ströme.
Gruß Franz

fulli1 am 23 Sep 2019 09:08:43

Moin Franz,
danke für den Tipp!
Genau aus dem Grund habe ich die Li ja gekauft (inspiriert von biauwe). Der Nato-Knochen liegt bereit, Batterietausch würde bei Bedarf in 5 min gehen. Was ist die HIFI Sicherung? Ich habe eine 60A zwischen den beiden Akkus, wäre das zu wenig? Den WR habe ich jetzt an der Wand unter dem Tisch angebracht, da müsste ich einen neuen Platz finden.
Mal sehen, wie die nächsten beiden Wochen (ohne viel Sonne?) laufen. Jetzt soll Cabotron erst mal den EBL wieder in Ordnung bringen (der KS bei 12V zog Strom aus der Aufbaubatterie, diese wurde aber durch den defekten Stecker nur ungenügend von der LiMa geladen - das ist zumindest meine Vermutung(?)). Da frage ich dann auch noch mal nach.
Gruß
Volker

Stocki333 am 23 Sep 2019 20:09:55

Auf dem Foto sieht man ein rotes Kabel nach rechts laufen. Dort sieht man noch ein Plastikteil. Könnte mich täuschen , aber sieht wie ein Sicherungshalter aus. Sonst war meine meldung hinfällig. Sorry dafür.
Gruß Franz

Stocki333 am 23 Sep 2019 20:14:10

fulli1 hat geschrieben: Ich habe eine 60A zwischen den beiden Akkus, wäre das zu wenig?

Ist diese Sicherung zwischen den beiden Gel-Batt. Hier ergibt sich für mich, keinen Sinn.
Franz

fulli1 am 23 Sep 2019 22:15:09

Diese Sicherung hat die Werkstatt beim Einbau der 2. Gelbatterie installiert...(?)

Stocki333 am 24 Sep 2019 06:50:07

Hallo Volker
Poste mal ein Foto von dieser Sicherung.
Franz

fulli1 am 24 Sep 2019 08:42:00

Moin Franz,
hier ein Bild der Sicherung:



(Die Sicherung zu entfernen macht mehr Aufwand als sie einfach da zu lassen, schaden kann sie doch nicht?)

und diesen Plan habe ich vor einigen Monaten mal gezeichnet, aber noch nicht realisiert:



Falls ich das mal probiere, sollten dann beide Batterien randvoll sein, oder die Li eher etwas weniger?

Gruß

Volker

Stocki333 am 24 Sep 2019 19:29:02

Statt der 60 A Sicherung einen Sicherungsautomaten mit 150 A rein. so kannst du die LiFePO4 Trennen und gleichzeitig Absichern.
In deiner Schaltung ist ein Denkfehler. Die LiFePO4 wird dir den Grösten Teil deiner Stromversorgung übernehmen. Speziel in Wechselrichterbetrieb. Dort nimmt der mit der Kaffemaschine ca. 120A. Damit geht deine 60 A Sicherung flöten. Auch ist dieser Sicherungshalter nicht das Gelbe vom Ei. Bestell dir die notwendigen Kabel mit der Sicherung gleich mit. Mit den passenden Kabelschuhen fertig verpresst. Machen sie dir in jeder gewünschten Länge. Und installiere eine Verteilung in der Nähe der Gel.Dort gehst du mit der Restlichen Verkabelung drauf. Solarladeregler Ebl. Ein Booster. Sonstige Verbraucher.
Mache es vernünftig. Sonst ist der Ärger in der Zukunft vorprogrammiert. Den WR direkt an die Li. Ist zwar nicht die beste Lösung. Aber so trennst du das ganze Chaos das dort an den Polen oft herscht, auf.
Den eines darft du nicht vergessen. 120A sind kein Pappenstiel mehr. Hier bewegst du dich im Hochstrombereich. Das ist etwas anderes als die paar Ampere von den normalen Verbrauchern.
Wenn du soweit bist. Eröffne ein neuen Fred und du wirst viele nützliche Tipps bekommen. Schaltplan dazu. Wenn ein Fehler dabei sein sollte. Kein Problem. Besser am Papier als in der Realität
Gruß Franz

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