Der Wetterbericht sagte eine längere Schönwetterperiode voraus. Also starteten wir am 17. April mit der Fahrt zu unserem ersten
Haltepunkt Oldenburg. Bei dieser Reise hatten wir in der ersten Hälfte sehr gutes, gefolgt von einem Viertel miesen, zum Ende
mit einem Viertel durch wachsenem Wetter.
Die Fahrt nach Oldenburg (ca. 340Km) dauerte bedingt durch Staus und viel Verkehr, beinahe 6 Stunden. Gerade noch rechtzeitig,
der Platzwart war bereits am Einpacken, kamen wir vor dem Tor des Campingplatz Flötenteich an. Unseren Platz wählten im
vorderen Teil des Platzes. Der Campingplatz kostete 50€ für 2 Personen und 2 Tage. Etwas seltsam die Berechnung für Strom und
Müll, so wurden diese für An und Abreise jeweils als Tag berechnet.

Die Wiese war teilweise noch nicht abgetrocknet, daher stellten wir die Stühle auf den Fahrweg. Der Platz war bei geschossenem
Freibad ruhig. Wir erkundeten die Umgebung nach der Bushaltestelle und dem Bäcker. Der Besuch der Altstadt erfolgte am nächsten Tag.

Mit dem Bus 323 fuhren wir bis Lappan, Haltestelle und Wahrzeichen von Oldenburg. Es ist der Glockenturm, dieser wurde im
15.Jhdt an die Heilig Geist - Kirche angebaut. Ein Spaziergang folgte über die Lange Str. zum Markt und Schlossplatz. Vorbei am
Graf Anton Günther Haus.

Hier im Bild das Degode Haus, hier wurde 1862 der Maler Georg Wilhelm Degode geboren.

Seit 1888 steht das Rathaus in der Innenstadt am Rathausmarkt

Im Oldenburger Schloss befindet sich das Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte.

Am Ende des Spazierganges sind wir am Pulverturm angekommen, er ist das letzte noch erhaltene Gebäude der ehemaligen
Stadtbefestigung. Wir gingen zurück durch die Altstadt, genehmigten uns einen Kaffee dann ging‘s mit dem Bus zurück.

Unser nächstes Ziel war Butjadingen und zwar Fedderwardersiel. Einen Stellplatz fanden wir im Reisemobilhafen Henkens.
Die Stellplatzsuche wurde uns erleichtert, der geplante Platz am Segelhafen war am Anreisetag nicht befahrbar. So verblieb nur
noch Henkens Reisemobilhafen, hier gefiel es uns auf Anhieb. Der Platzwart Hakan, mit Warnweste und Strohhut inklusive einem
Schild Platzwart, informierte uns bestens.

In Fedderwardersiel paßte alles zusammen, kleiner Hafen, ein Firlefanzladen, Gastronomie mit Restaurants, Fischbude und ein
Bierstand mit Meerblick.


Nach 3 Tagen mit schönstem Wetter verlassen wir, mit von der Sonne gezeichnetem Gesicht, Fedderwardersiel. Mit einem Dankeschön
verabschieden wir uns auch von Hakan und versprechen wiederzukommen.
Dangast, war unser nächstes Ziel. Der avisierte Platz am Hafen war an diesem Sonntag gut besucht. Es war immer noch bestes Wetter,
jede Menge Leute waren unterwegs.

Der schön gelegen Platz am Hafen kostete 9€, hatte keine VE. Es wurde beschlossen nach einer Nacht weiterzufahren zum nächsten Ort.

Nach der Positionierung des Mobiles und einem ersten Rundgang in der unmittelbaren Umgebung, war die Zeit für einen Mittags-
Snack. Der Fischturm bekam den Vorzug, es gab natürlich Fischbrötchen. Das Kurhaus war für Abends angedacht, leider gab es nur
Kuchen bis 19.00. Aber wir fanden bei einem Spaziergang zum Strand und Campingplatz etwas fürs leibliche Wohl.

Mit dem Sonnenuntergang zogen erste dunkle Wolken auf.
Barßel:


Es folgten zwei Tage in Barßel. Der Stellplatz am Hafen mit Sanitär - Nutzung gefiel uns sehr, er kostete incl. Strom 8€.
Das Wetter hatte sich zu den Vortagen leider nachteilig geändert. Starke Bewölkung mit Nieselregen und Schauer wechselten
sich ab, dazu war es lausig kalt. Meine leere Gasflasche konnte ich hier tauschen. Orts nah über die Brücke war ein Discounter,
Schnellimbiss und ein Chin.- Restaurant, alles nutzten wir.
Ditzum:

Unser Plan sah einen Stadtbesuch in Leer vor, aber ein Platz an der Große Bleiche war nicht zu bekommen. Ausserhalb kam wegen
des schlechten Wetters nicht in Frage, so sind wir in Ditzum gelandet. Der Orts nähere Platz beim Lebensmittelgeschäft, hatte den
Vorzug erhalten. Ein erster Spaziergang führte uns zum Hafen, im Fischhaus haben wir unseren Mittagstisch genossen.

Das Bild oben zeigt die Mühle in Ditzum, Das Bild unten zeigt einen typischen Gulfhof, er besteht aus einem Vorderhaus, das den
Wohntrakt darstellt und dem angrenzenden Stall- bzw. Scheunentrakt.


Natürlich haben wir uns den neuen Stellplatz angesehen, am Hafen in Richtung Deich steht die Statue Frau Schollen.

Weener, der Stellplatz am alten Hafen war unser nächster Halt. Unsere Erwartungen wurden nicht erfüllt. Der Ort hat viel
Leerstand und wirkte irgendwie verlassen. Unsere Besichtigungsrunde durch den Ort wurde im einfachen Künstlercaffe mit
einem Pfannkuchen abgeschlossen. Wir beschließen nur eine Nacht zu bleiben. Der Stellplatz kostete 10€ incl. Strom.

Im Stellplatzbereich am alten Hafen befinden sich überwiegend Industriebauten, wobei wir hiervon keinerlei Störungen hatten.
Zum Hafenende sind beiderseits Wohnhäuser, sieht irgendwie ansehnlicher aus.

Für einen Zwischenstopp in Bad Bentheim bekamen wir keinen Platz, es war gerammelt voll. Also weiterfahren, in Gronau
am Dreiländersee fanden wir einen schönen Platz. Im Seerestaurant haben wir gut zu Mittag gegessen.


Der Platz in Gronau gefiel uns gut, es ist eine große befestigte Wiese ohne Einteilungen, da zu noch ruhig. Am Sonntag suchten
die VE auf und fuhren ohne Schwerlastverkehr / Stau nach Hause.

Mit dem Schlussbild von Fedderwardersiel enden die Bilder und Notizen zu unserer Mobilreise nach Friesland. Es freut uns,
wenn es euch gefallen hat.
Freundliche Grüße


