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Das Gogolobil unterwegs nach russ Karelien, Lappland 2018 1, 2


Gogolo am 21 Mai 2018 11:15:52

Wir planen über St. Petersburg nach russisch Karelien zu fahren und dann nach Norden ans Eismeer bei Murmansk. Anschließend langsam und gemütlich, kreuz und quer durch Lappland (FIN, N, S).


Es ist schon eine geraume Zeit seit meinem letzten Reisebericht vergangen. Nicht dass wir in dieser berichtslosen Zeit nicht mit dem Gogolobil zu schönen Zielen gereist sind, sondern wir haben Reisen zu Zielen unternommen über die ich schon früher berichtsmäßig geschrieben habe. Wir waren sozusagen "Wiederholungstäter". Unter anderem waren wir zum zweiten mal in Marokko zur Überwinterung, zum zehnten (und letzten) mal auf Island, in den Thermen von Ungarn und in der Cinque Terre in Ligurien. Es war darüber nichts neues zu berichten (und demzufolge auch keinen Reisebericht wert), wenn man davonabsieht, dass die wunderschöne Insel Island mittlerweile total touristisch überlaufen ist und dadurch ein gesetzliches Verbot besteht außerhalb von Campingplätzen zu übernachten. Dann macht es uns wirklich keinen Spaß mehr, wir fahren definitiv nie wieder nach Island auch wenn es uns in der Seele weh tut, zusehen zu müssen wie diese Insel touristisch "den Bach hinunter geht".

Aber zurück zur jetzigen Reise, mit der wir für uns wieder Neuland betreten. Wir planen über St. Petersburg nach russisch Karelien zu fahren und dann nach Norden ans Eismeer bei Murmansk. Dieser russische Teil erfolgt im Rahmen einer organisierten Reise. Dazu im Laufe der Berichte mehr. Ab Murmansk fahren wir dann wieder ganz ohne "Begleitung" alleine durch die Weiten Lapplands (Schweden, Norwegen, Finnland). Die gesamte Reise wird von Mitte Mai bis Mitte September dauern und die Reiseberichte werden entsprechend den Internetmöglichkeiten und den Begebenheiten auf der Reise an Euch geschickt. Schwerpunkte der Reise und demzufolge auch der Berichte werden russisch Karelien und Lappland sein.


Jetzt geht es los:



das Gogolobil ist gut gerüstet für den Sommer (3-4 Monate) im Hohen Norden, in russische Karelien und Lappland und wurde einigermaßen "mückensicher" gemacht. Wahrscheinlich werden uns aber trotzdem Millionen diese kleinen Plagegeister überfallen und unser tolles bayerisches Blut zuzzeln wollen. Mückenschutzmitteln sind in genügender Anzahl und Spezifikation an Bord. Die Vorratskiste ist mit unseren Lieblings-Gewürzen und sonstigen guten Sachen – die es im Ausland nicht gibt - gefüllt und wird wohl lange reichen. Wir kochen aber normalerweise nicht mit unseren Vorräten sondern kaufen gerne regionale Spezialitäten ein und probieren Neues aus. Sonst könnten wir ja gleich zuhause bleiben...

Mensch und Maschine haben einen Vollcheck erhalten: alles im grünen Bereich. Die Vorderräder erhielten dabei neue Bremsbeläge und der jährliche TÜV wurde (fast) problemlos übertstanden. Nur der Erste-Hilfe-Kasten hatte sein Haltbarkeitsdatum überschritten. Auch ist die mitgenommene Ausrüstung ist Reise-Ländern und der Reisezeit angepasst worden. Wir werden gerade im Hohen Norden möglichst abseits von Campingplätzen und Stellplätzen sehr viel frei stehen weshalb wir diesesmal auch unser kleines, leises Notstromaggregat im Gepäck haben. Wir möchten bei einem längeren Aufenthalt auch mal gerne über Satellit die neuesten Nachrichten im Fernsehn ansehen und auch bei bewölktem Himmel ohne Solarstrom nicht mit der Energie geizen müssen. Ach ja, ein neuer DVBT2-Reciever musste auch angeschafft werden, denn der alte Reciever hat den Geist aufgegeben. Und auch der zweite Reservereifen am Heck des Gogolobils kommt wieder mit auf die Reise. Mann/frau weiss ja nie...


Wie üblich werden unsere Tagesetappen – schon bei der Anreise - grundsätzlich nicht über 300km sein. Wir sind ja nicht auf der Flucht und schon am frühen Nachmittag möchten wir auf unseren Nachmittagskaffee irgendwo in Ruhe an einem schönen Ort geniessen.


Die Reiseberichte gibt es normalerweise wöchentlich oder bei besonderen Vorkommnissen. Die Übermittlung der Berichte ist aber natürlich stark abhängig davon, wie ich mit dem Rechner ins Internet komme. Dies dürfte insbesondere in den Wäldern von russisch Karelien und in der Taiga Lapplands ein Problem sein. Ich bin echt neugierig wie dort die Internet- und WLAN-Dichte ist.

Damit ihr eine Vorstellung vom Verlauf unserer Reise habt, so schaut unsere derzeitige Grobplanung aus:




Die gelben Linien sind ein Teil unserer bisherigen früheren Reisen, die rote Linie ist die Planung für diese Reise. Die Punkte entsprechen Fährfahrten. Selbstverständlich ist die Planung nicht endgültig sondern kann sich durchaus sowohl grundsätzlich als auch im Detail noch ändern. Einiges wird auf dieser Tour bekannt sein, vieles (das meiste) dagegen wird für uns wieder Neuland bedeuten. Besonders Russisch-Karelien ist für uns noch ein ungeschriebenes Buch, und wir sind neugierig auf diese Gegend.

Die Tage vor dem geplanten Reisestartvergehen quälend langsam. Ich zähle schon die Tage! Aber noch hemmen uns ein paar wichtige Termine,sowohl bei den Ärzten (nichts ernstes, nur Vorsorge- oder Kontrolluntersuchungen) als auch wichtige Termine zur Pflege unserer sozialen Kontakte in der Familie und bei Freunden. Wir sind ja dann wieder ein paar Monate nicht zu Hause...

Am Tag vor Reisebeginn musst noch das Gogolobil vollständig eingeräumt werden. Und da passierte es: neben dem Fahrzeug ist ein Grünstreifen und dort musste ich einen Meter rückwärts gehen. Es kam wie es kommen musste: ich stolperte und fiel mit Hintern und Rücken auf den Grünstreifen. Mir tat alles weh und ich konnte mich nur unter Schmerzen bewegen. Ich räumte zwar noch das Fahrzeug ein, aber die Schmerzen wurden stärker. Am späten Nachmittag ging ich dann zur Notaufnahme ins Krankenhaus. Viele Patienten warteten schon auf ihren Termin. Nach einer Wartezeit von über zwei Stunden kam ich endlich dran. Ultraschall für die inneren Organe und Röntgen wegen der Wirbelsäule. Dann die erlösende Diagnose des netten Arztes: es ist „nur“ eine Prellung der Wirbelsäule. Ich werde wohl noch 2-3 Wochen Schmerzen haben, meinte er. Gottseidank ist aber der Beginn der Reise nicht gefährdet.


Am Abfahrtstag noch ein letzter Check, ob nichts wesentliches vergessen wurde - jetzt geht es endlich los! Von Rosenheim über den Irschenberg, zuerst auf der Autobahn A8 dann auf der A99 an München vorbei und letztlich auf der A9 immer Richtung Norden. Diesen Weg sind wir schon sehr oft gefahren, aber noch nie haben wir schon so früh unsere erste Übernachtungsstation gewählt. Und es reicht mir auch wegen des Rückens. An der Ausfahrt Hilpoldstein haben wir nach einer Tagesetappe von 209km die A9 verlassen und sind zum Main-Donau-Kanal gefahren. Dort befindet sich ein Wohnmobil-Stellplatz direkt am Kanal mit nettem Blick auf vorbeifahrende Schiffe (GPS: N49°12'16,1" O11°11'18,1"). Strom gibt es am SP nicht. Auch Wasser und Abwasser müssen wo anders entsorgt werden, und zwar am nahegelegenen Wohnmobilstellplatz Heuberg (GPS: N49°12'34,4" O11°11'8,7"). Die günstige Gebühr von 6€/Tag für den SP am Wasser wird von einem städtischen Bediensteten am Abend eingesammelt und der Beleg gilt auch für den Bezug von Frischwasser und die Entsorgung des Abwassers am SP Heuberg. Zum Abendessen gibt es eine selbstgemachte (Lieblings-)Suppe: Karottensüppchen mit Ingwer und Zimt. Wirklich echt gut! Das Rezept habe ich bei einer Schiffskreuzfahrt bei dortigen Chefkoch ergattert. Wenn jemand das wirklich einfache Rezept haben möchte – eine kurze Mitteilung an mich genügt.









Am nächsten Tag geht es weiter, und zwar in zwei Etappen. Die erste Etappe führt uns vom SP an Nürnberg vorbei 71,7km bis zur Brennerei Peterhof (--> Link) südlich von Ebermannstadt in der fränk. Schweiz (GPS: N49°41'59,0" O11°11'21,2"). Dort probieren (ganz wenig, weil ich noch fahren muss) wir einige köstliche Schnäpse und kaufen solche (Walnussbrand, alte Birne, Blutwurz und ) auch ein. Es gibt zwar im südlichen Ort einen Parkplatz wo man auch gut mit dem Wohnmobil übernachten könnte (GPS: N49°41'53,5 O11°11'27,2") aber wir fahren kurz entschlossen 37km weiter nach Hochstahl zum Brauerei-Stellplatz der Familie Reichold (GPS: N49°53'3,7" O11°15'59,3"). Diesen SP kennen wir schon von einigen Aufenthalten und wir wissen, dass wir im Gasthof sehr gut essen können (knuspriges fränkisches Schäuferle mit Klös und Sauerkraut für 9€). Gottseidank haben wir bei unserer Ankunft gleich die Schäuferle vorbestellt, denn schon kurze Zeit später waren diese fränkischen Köstlichkeiten ausverkauft. Die Stellplatzgebühr beträgt 8€ und der Strom kostet 2€. Eine Flasche Bier aus dem Getränkeautomat im Vorraum des Sanitärgebäudes kostet nach wie vor konkurrenzlose 1€! --> Link







Gleich in der Nähe kann man mit einer kleinen halbstündige Wanderung die Kathi-Bräu erreichen (GPS: N49°52'45,0" O11°14'41,1"). Als die alte Kathi noch lebte war dies die kleinste Brauerei Deutschlands (1 Person = Kathi) mit selbstgebrautem dunklen Bier, selbstgebackenem Brot und Geräuchertem. Kathi lebt leider nicht mehr, aber die Nachfolger brauen immer noch dieses dunkle, würzige und süffige Bier. Selbst ein Radler mit diesem Bier ist ein wahrer Genuss. Kathi-Bräu ist ein beliebter Treffpunkt der Biker und am Wocheende ist dort echt die Hölle los.

Auf dem großen Parkplatz bei der Brauerei könnte man sicher mit dem Wohnmobil auch übernachten, wenn man danach höflich frägt und im Gasthof etwas verzehrt. Allerdings gibt es dort keine Ent- und Versorgung für das Mobil. Und natürlich auch keinen Strom. Aber am Abend nachdem die Gaststätte geschlossen hat, herrscht dort himmlische Ruhe. Diese Ruhe hatten wir allerdings auch beim Stellplatz von Reichold genossen.





Zu erwähnen ist auch der beliebte und bekannte Brauereien-Wanderweg in der Umgebung. 14 km lang, 4 Stunden Gehzeit, 4 Brauereigasthöfe mit 2 Stunden Einkehrzeit und 2 Schlösser liegen am Weg. Nach erfolgreicher Wanderung bekommt mann/frau die Ehrenbiertrinker-Urkunde!!!


Nach dem SP in der schönen fränkischen Schweiz fahren wir nach Hammelburg. Dort stehen wir immer, wenn wir in Ricchtung Norden unterwegs sind, auf dem stadtnah gelegenen Stellplatz Bleichrasen am Ufer der Saale (GPS: N50°6'49,9" O09°53'18,3"). Hammelburg ist ein recht nettes Städtchen mit allerlei Sehenswürdigkeiten. Hammelburg ist auch der älteste Weinort Deutschlands. Hier bleiben wir für zwei Nächte, denn am zweiten Tag, dem "Ruhetag", habe ich Geburtstag und da möchte ich nicht fahren sondern ausspannen und geniessen. Hammelburg und der SP bieten sich dafür an.










Mein Geburtstag beginnt mit einem großen Frühstück wie ich es mag. Die Auswahl ist riesig: Tee, Saft, Brötchen (der Bäcker ist fußläufig gleich in der Nähe), Butter, Ei, Wurst, Käse, Fisch und Marmelade/Honig.


Von Hammelburg aus wollten wir eigentlich nach Hiuldesheim-Holle zum dortigen CP Seecamp fahren, aber als wir ankamen war gerade für zwei Stunden Mittagsruhe. Also: auftanken und noch ein Stück weiterfahren bis zum CP Birkensee bei Laatzen (GPS: N52°18'13,5" O9°51'45,3"). Der Platz ist sehr weitläufig undschön gelegen. Die nahe Autobahn hat nachts überhaupt nicht gestört.





Am Freitag ist immer in Brauer's Aalkate bei Rade (Rendsburg) ein großes Fischbuffet zum Preis von 18,50€/Person. Sehr zu empfehlen, wenn man gerade dort ist. Und vom dortigen Parkplatz kann man sehr schön "Schiffe gucken". Von den ganz kleinen Schiffen bis zu den großen Tankern, sogar ein großes Passagierschiff, die "MS Amadea"
kam dort vorbei.
















Die nächste und letzte Etappe ging dann nur 130km weit nach Lübeck-Travemünde um dort auf die Fähre nach Finnland zu warten. Am Rande eines knallgelben Rapsfeldes standen wir sehr schön und ruhig, nur einige Vögel in den Bäumen „lärmten“. Die Fähre geht erst um 03:00 Uhr in der Nacht, eine unchritliche Zeit, wenn man zum einchecken schon ein paar Stunden vorher dort sein soll. Abert was soll's...








PS zum Wetter: bisher bestes Frühlingswetter ohne wesentlichen Regen.


Nach Ankunft in Finnland werde ich das nächste mal berichten. Bis dahin viele Grüße in die Heimat.



Habe die Ehre

Gogolo

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Gogolo am 21 Mai 2018 23:27:07

Das Warten auf die Fähre ist echt ätzend. Noch knapp 4 Stunden bis zur Abfahrt.


Habe die Ehre

Gogolo

jorgito am 22 Mai 2018 00:10:28

.....das ist wirklich eine unchristliche Abfahrtszeit mit der Fähre :(

luebars0 am 22 Mai 2018 00:15:31

Hallo Gogolo,

schön, dass es wieder mit den tollen Reiseberichten und den Fotos los geht. Wir freuen uns, mit Euch mitreisen zu können und auf Tipps von Euch. Wir beabsichtigen, eine ähnliche Tour im nächsten Jahr zu machen.

Wenn wir in der Nähe sind besuchen wir - Dank Deiner Empfehlung - Brauer‘s Aalkate und waren jedesmal vom Essen begeistert.

Wir wünschen Euch eine schöne Reise. Passt auf Euch auf und bleibt gesund.

Viele Grüße

Detlev und Erika

Beduin am 22 Mai 2018 06:29:15

Ich freu mich das du wieder schreibst :) und wünsche euch eine schöne, Stress- und Pannenfreie Reise

Duc1302 am 22 Mai 2018 06:56:44

Ich wünsche eine gute, unfall- und pannenfreie, Reise und begleite euch virtuell.

Lancelot am 22 Mai 2018 07:03:43

Setze Lesezeichen :)
Freu mich auf Eure tolle Reise, bedanke mich jetzt schonmal für den Bericht ... :gut:

kedi3001 am 22 Mai 2018 07:04:44

Hallo Gogolo,

ich freue mich auch schon sehr auf deine Berichte und fahre gerne mit.

LG
Conny

HHolzwurm am 22 Mai 2018 07:17:26

Klasse es geht wieder los ich freu mich auf die tollen Berichte und zudem verkürzt es die Zeit bis zu unserem Sommerurlaub merklich.............. das Fernweh wird schon langsam schlimmer :ja:

19grisu63 am 22 Mai 2018 07:41:02

Da steige ich doch gerne wieder zu und reise ein wenig mit :ja:

Ich wünsche Euch eine gute Reise, bleibt gesund und berichtet regelmäßig 8)

Julia10 am 22 Mai 2018 07:47:01

Endlich mal wieder etwas Neues von GogoLo. Bin seeeehr gespannt auf Euren Reisebericht und lese gerne hier mit. Gute Fahrt und viele große und kleine Abenteuer.

christiancastro am 22 Mai 2018 07:59:33

Auch ich lese gerne mit und Wünsche eine gute Reise.

Tuppes am 22 Mai 2018 08:28:20

Lieber Gogolo,
noch nachträglich: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
Ich wünsche Euch eine wunderschöne und interessante Reise, schönes Wetter und eine pannenfreie Fahrt.
Jetzt weiß ich, dass ich in den nächsten Monaten immer wieder Interessantes hier lesen darf und freue mich auch schon "wie Bolle" auf die kommenden Bilder und Berichte.
Erhard (Tuppes)

Canadier am 22 Mai 2018 08:55:57

Auch ich steige gerne mit zu und freue mich auf einen spannenden RB.

uschi-s am 22 Mai 2018 09:11:41

Ich wünsche eine gute Fahrt. Die Fischplatte nehme ich gerne :D

herbstfrau am 22 Mai 2018 09:54:37

Gute, unfall- und pannenfreie Fahrt, Ihr beiden...

Ich freu mich auch schon total auf die weiteren Berichte. Du schreibst so anschaulich, dass es sich anfühlt, als säße man mit bei Euch im Mobil. Auf die Gegend bin ich sehr gespannt.

jokerFG am 22 Mai 2018 10:11:01

Ich steige mal ungefragt hinzu und warte gespannt, bekannte Stellen von unserer Reise durch RUS wieder zu sehen :ja:
Gute Reise und toller Erfahrungen!

knutschkugel am 22 Mai 2018 10:40:34

Gute Reise freue mich auf den Reisebericht!

werzi am 22 Mai 2018 10:47:57

Hallo
Bevor hier kein Platz mehr ist steig ich schnell noch ein.
Gute Fahrt und schöne Grüße nach Murmansk, wir kommen nächstes Jahr
Deshalb bin ich auf aktuelle Infos von Strecke, Land und Leuten gespannt.

Schon mal vielen Dank für den tollen Reisebericht

Werner

HeikeD am 22 Mai 2018 10:50:38

Hallo Gogolo,
erst letzte Woche habe ich mich gefragt wie es bei dir und Gogoline ausschaut und wann es wieder auf Tour geht.
Schön, dass es weiter geht - ich setz mich mal dazu :D die Reiseberichte von dir hatte ich wirklich schon vermisst!

zeus am 22 Mai 2018 11:16:30

Ich reise natürlich auch wieder mit, lieber Gogolo, ich wünsche Euch mal wieder eine ganz tolle Reise und freue mich auf die herrlichen Fotos.
Der Beginn der Reise macht ja schon einen tollen Eindruck.

Lutz171 am 22 Mai 2018 16:37:26

Hallo Gogolo,
schön, dass es wieder los geht, und Du uns wieder mit vielen interessanten Berichten und Bildern versorgen wirst. Wünsche Euch eine tolle Reise mit vielen unvergesslichen Momenten.

VG Lutz

nuvamic am 22 Mai 2018 18:55:31

Rückt mal ein bissel - will auch noch mit :mrgreen:

Is eigentlich nich meine Art, völlig ungeplant in unbekannte Gefilde zu fahren - aber bei so nem Reiseleiter wird sich das schon ausgehen..... ;)

Nachträglich noch herzlichsten Glückwunsch zum Geburtstag!

Bin seeeehr gespannt, wo wir landen werden und "wie es da so ist" - auf geht's :D

Gogolo am 23 Mai 2018 05:40:47

Ich wollte nur sagen: wir sind mit der Fähre kurz vor Helsinki und es ist noch genügend Platz zum mitfahren. Die Überfährt war äusserst ruhig, die Ostsee glatt wie ein Ententeich. Bilder davon gibt es dann im nächsten Bericht.

Habe die Ehre

Gogolo

pipo am 23 Mai 2018 09:30:04

Gogolo hat geschrieben:und es ist noch genügend Platz zum mitfahren.

Oke, ich steige mal ein und freue mich auf eine ereignisreiche Tour :lach:

pidy am 23 Mai 2018 11:12:20

Moin, moin Gogolo,
endlich mal wieder ein Reisebericht von Dir. Freue mich schon auf die Weiterreise, der ich mich gerne anschließe.

mkropfbe am 23 Mai 2018 11:22:31

als Russland-Fan klink ich mich gleich mal ein... bin schon gespannt, wie's euch am Ladoga-See & rund um Sortavala gefaellt... gute Reise!
lg, Mike

iwoi am 23 Mai 2018 11:37:22

prima, wenn noch genügend Platz zum mitfahren ist, steige ich auch ein.
Ich werde wahrscheinlich nie so eine Womo-tour unternehmen, umso mehr freue ich mich schon auf Bericht und Bilder!

ollybär am 23 Mai 2018 12:28:35

Die Reiseberichte von Gogolo sind toll zu lesen, bin auch gerne dabei

sirbigkmi am 23 Mai 2018 15:42:54

Hallo,
bin auch dabei. Hatte euch schon vermisst. Alles Gute zum Geburtstag nachträglich
Bin super gespannt wie es weiter geht
Gruß Klaus

chabo am 24 Mai 2018 17:31:16

Hallo,
Glückwunsch nachträglich. Sind sehr gespannt auf eure Reise. Vielleicht erinnert ihr euch, wir haben uns mal in der Todra Schlucht, auf einen Tee getroffen. Wir waren dort mit unserem Roller. Zwischenzeitlich sind wir auch auf ein Bimobil umgestiegen. Vielleicht sieht man sich irgendwann mal wieder...die Welt ist klein

leoline am 24 Mai 2018 19:02:26

Soe ine freundliche Einladung kann man ja nicht ausschlagen - ich steige auch mit zu und bin mega gespannt, was da so alles zu erleben ist.
Und vor allem - gute Besserung für deinen Rücken und eine gute Fahrt!

alzu am 25 Mai 2018 14:01:28

Hallo,
DANKE, dass wir wieder einmal dabei sein dürfen. Sind schon auf den weiteren Verlauf der Reise gespannt und wünschen Euch eine gute Fahrt.

Citrone am 25 Mai 2018 14:06:40

Servus,
Super das Ihr uns wieder mit auf ne tolle Tour nehmt. Alles gute für den Rücken und Gsund bleiben.

Gogolo am 27 Mai 2018 10:38:01

Die Fähre, die uns in Travemünde an Bord nahm, war die Finnstar, gebaut 2006 in Italien. Das Schiff ist noch gut "in Schuss". Wir waren schon um 21:30 Uhr, also viel zu früh, am Hafen. Der Check-In hatte aber schon göffnet und wir erhielten nach Vorlage der Buchungsbestätigung und des Ausweises sofort unsere Bordkarten und sonstige Unterlagen. Zum ersten mal in wirklich vielen Reisejahren und vielen Schiffspassagen wurden wir dieses mal darauf aufmerksam gemacht, die Gasflaschen abzudrehen und den Gaskasten mit einem Siegelband zu versiegeln. Haben wir auch so gemacht.

Es war wenig los im Bereich vor der Fähre, nur ganz wenige Pkw und Wohnmobile. Auch bei den Lkw war es ungewohnt ruhig und die Einfahrt in das Schiff begann schon eine Stunde vor dem geplanten Termin. Um Mitternacht waren wir schon an Bord und erhielten auch sofort Strom für das Gogolobil.

Die Nacht war sehr ruhig, Wir merken nicht einmal wie das Schiff um 04:00 Uhr früh – Bordzeit – ablegte. Die Ostsee war wie ein Ententeich, absolut ruhig, keine Schiffsbewegung war merk- oder spürbar. Da konnten wir uns dann den überaus üppigen Brunch am nächsten Morgen ab 09:00 Uhr (Achtung: Zeitumstellung +01:00 Stunden) schmecken lassen. Zu Beginn war die Theke mehr frühstückstypisch ausgelegt, ab 11 Uhr kamen dann noch diverse kalte und warme Sachen des Mittagessens hinzu. Die Auswahl war sehr groß und vielfältig und auch sehr schmackhaft – siehe Bilder:










Wir hatten das Essen an Bord schon gleich zusammen mit der Passage im Internet gebucht und hatten demzufolge für sämtliche Mahlzeiten immer den gleichen Tisch im Restaurant. Die Getränke zum abendlichen Dinner (ebenfalls recht gut) waren im Preis includiert, was aber nicht geheissen hat, dass wir uns jetzt mit Bier und Wein haben volllaufen lassen... Das war bis jetzt das zweitbeste Essen auf einer Fährfahrt, das beste haben wir auf der Fähre von Ijmuiden nach Newcastle genossen.

Wie schon geschrieben, die Fähre war nicht ausgelastet, vielleicht nur zur Hälfte. Das obere Lkw-Deck war vollständig leer. Und auch im Bereich der Fahrzeuge im unteren Lkw-Deck war noch Platz.







Sehr pünktlich um 09:00 Uhr Ortszeit legte die Fähre an und auch relativ schnell (nach 10 Minuten) konnten wir das Schiff mit dem Gogolobil verlassen. Eine Grenzkontrolle fand nicht statt. Unmittelbar vom Fährhafen fuhren wir gleich rund 4km bis zum CP Rastila, östlich vom Helsinki-Zentrum gelegen (GPS N60°12'28,6“ O25°07'14,5“). Dort treffen wir dann bis spätestens Samstag die restlichen Karelien-Fahrer von Seabridge-Reisen.





Wie schon gesagt, wir machen die Karelien-Tour auf russischer Seite mit Unterstützung von Seabridge. Mit dieser Firma haben wir schon auf unserer Asientour sehr gute Erfahrungen gemacht, weshalb wir auch dieses mal auf das professionelle Angebot zurückgegriffen haben. Das hängt auch damit zusammen, dass wir kein Wort russisch sprechen und in Russland den organisatorischen Aufwand (Visa, notwendige Einladung, örtliche Registrierung, Suche nach schönen Übernachtungsplätzen und Wasser) vermeiden möchten. Sicher ginge das alles auch auf eigene Faust, aber wir mittlerweile sind bequem geworden. Wir haben auch nicht mehr so viel Zeit, denn das Leben ist kurz und wir wollen noch viel reisen. Hinzu kommt, dass auch noch Werner und Elfi aus Innsbruck mit in der jetzigen Reisegruppe sind. Diese Beiden haben wir auf der Asientour kennen- und schätzen gelernt. Wir freuen uns, dass Werner und Elfi mit dabei sind.

Wir sind die ersten aus der Reisegruppe hier am CP. Jetzt warten wir hier bis die anderen Teilnehmer allmählich eintreffen. Das nächste Wohnmobil (aus der Schweiz) kommt kurze Zeit nach uns hier an. So nach und nach kommen au h die anderen MitfahrerInnen hier an. Am Sonntag wird die erste Beprechung mit dem Reiseleiter stattfinden und am Montag geht es dann los – die Fahrt nach Russland und demzufolge zum Grenzübertritt. In der Zwischenzeit werden wir noch Helsinki eingehend besichtigen und auch das Eine oder Andere einkaufen.


In unmittelbarer Nähe zum CP und sehr günstig gelegen ist eine Metro-Station für die Fahrt über 10 Stationen ins Zentrum von Helsinki zum Preis eines Tagestickets von 9€/Person. Wir waren zwar schon öfters in dieser nördlichen Metropole, aber ein paar Dinge wollen wir gerne nochmals besichtigen. Dazu gehört auf alle Fälle auch die architektonisch außergewöhnliche Felsenkirche in der Stadtmitte (GPS: N60°10'22,7“ O24°55'30,8“), die Einkaufsmeile von Stockmann (GPS: N60°10'5,7“ O24°56'31,7“) und die Marktstände am Ende der schönen Pohjoisesplanadi bzw. der Etetäesplanadi am Hafen (GPS: 60°10'3,23“ O24°57'11,4“). Zwischen diesen Zielen gibt es viele Sehenswürdigkeiten zu bestaunen und zu fotografieren, wenngleich Helsinki nicht die besondere Altstadt hat, sondern es ist der nördliche Flair, der Helsinki so bezaubernd macht. Auf alle Fälle ist u.E. diese nördliche Metropole einen eingehenden, mehrtägigen Besuch wert.

Was die - in unserer Erinnerung - schöne Felsenkiche betrifft, so hat uns fast der Schlag getroffen: sehr, sehr viele Touristen, vorwiegend Asiaten und Amis bevölkern die Kirche. Dagegen ist ja gar nichts zu sagen, nur schnattern diese Touris ungeniert, lautstark und ohne entsprechendem Anstand in dem Gotteshaus herum, so dass mittels mehrsprachiger Durchsagen alle 5 Minuten um Ruhe gebeten wurde. Das hatte aber leider nur sehr kurzzeitigen Erfolg, so vielleicht 1-2 Minuten, dann ging es wieder mit dem Lärm los. Amis machen mit den Kaugummis im Mund große Blasen und lassen diese ungeniert in der Kirche platzen. Acu Brotzeit und Getränke werden konsumiert.Die dezente und passende Hintergrundmusik in der Kirche kommt überhaupt nicht zur Geltung. Ich möchte nicht wissen, wenn wir uns in deren Kirchen und Tempeln so aufführen würden... Vor zwanzig Jahren, im letzten Jahrtausend, war dies ein Ort der Andacht und der Stille und einfach schön.

Was mich auch noch maßlos störte ist, dass ich in einem Gotteshaus überhaupt Eintritt zahlen muss. Der Besuch hier wird für uns sicher der letzte gewesen sein.



Helsinki Hauptbahnhof




Unscheinbarer Eingang zur Felsenkirche




Felsenkirche - er war nicht einfach, Fotos zu machen wo keine Menschen darauf zu sehen sind. Da war viel Geduld und Zeit notwendig.












Viele schöne Grünanlagen und Parks entschädigten uns für das Gewusel und den Lärm in der Felsenkirche.





In einem Cafe am Hafen geniessen wir das herrliche, warme Wetter, den Sonnenschein und zwei Capuccino – noch ohne Mücken - und beobachten die vorbei flanierenden Personen. Überwiegend sind es Eingeborene, aber auch viele Touristen aus aller Herrenländer sind zu sehen.

Am nahegelegen Markt am Hafen haben wir noch ein paar Kleinigkeiten eingekauft und auch frische Kirschen und Aprikosen fanden den Weg in unseren Einkaufsrucksack.





In Helsinki findet gerade ein Musikfestival statt, Kapellen ziehen musizierend durch die Stadt und die Straßen sind schön geschmückt.







Die Tage hier im hohen Norden (so nördlich hoch ist Helsinki gar nicht...) sind merklich länger als bei uns in Südbayern. Die Sonne ging heute schon um 04:21 Uhr auf und wird erst um 22:13 Uhr untergehen. Ich liebe das, wenn die Tage so lang sind, da kann man gleich viel mehr unternehmen und die Lust dazu ist viel größer als bei Regenwetter. Und darum fahren wir auch so gerne in den hohen Norden. Was freue ich mich schon, wenn wir ganz oben in Lappland angekommen sind und dann im Sommer die Sonne gar nicht mehr untergeht.


Die Teilnehmer sind jetzt alle da, es erfolgt die Ausgabe des Roadbooks und das erste Meeting in dem wir auf diese Reise eingestimmt und auf die Besonderheiten in Russland hjngewiesen werden.

Jetzt geht es erst richtig los. Wir sind gespannt. Wie es weitergeht beim Grenzübertritt und auf den ersten Kilometern in Russland sowie in St. Petersburg, das erfahrt ihr im nächsten Bericht.


Bis dahin viele Grüße in die Heimat


Habe die Ehre

Gogolo

Gogolo am 27 Mai 2018 10:41:18

Übrigens:

Vielen Dank für die netten Genesungswünsche. Es wird langsam wieder besser und die Schmerzen im Rücken klingen ab.


:arrow: chabo

Klar erinnern wir uns an euch. Der Besuch hat uns damals sehr gefreut. Schön, dass ihr jetzt mit uns mitreist.



Habe die Ehre

Gogolo

janoschpaul am 27 Mai 2018 15:55:37

Auch von mir gute Besserung.
Auf eine wunderbare Reise, auch ich werde natürlich "mitreisen". Habt eine weitere tolle Reise Ihr Zwei.

bluecamper am 27 Mai 2018 16:58:57

Guten Tag,

dann schließe ich mich mal an und freue mich auf viele schöne Bilder, von Orten, die ich noch nicht kenne.
Also bitte alle ein wenig zusammen rücken.

Gogolo am 27 Mai 2018 18:34:08

Liebe Foristen,

mich treibt gerade die Frage um, ob ich für russisch Karelien und Lappland die GPS-Koordinaten der Übernachtungsplätze bekannt geben soll.

Karelien:
Es werden nicht viele Wohnmobilisten in diese Gegend fahren und von den GPS-Daten partizipieren. Ich habe aber viel Geld für diese organisierte Tour bezahlt. Und jetzt sollen andere davon die Nutznieser sein? Für lau?

Lappland:
Hier fahren doch deutlich mehr Wohnmobile hin. Wir werden viele kleine Nebenstraßen befahren und dort unsere Nachtplätze suchen, wo es besonders schön ist und die nicht in irgendwelchen CP-oder SP-Führern drinnen stehen. Wenn ich jetzt diese Plätze offen ins Internet stelle, dann besteht die Gefahr, dass diese Geheimtipps bald nicht mehr geheim sind und bei größerem Aufkommen von Womo-Übernachtern Verbotsschilder aufgestellt werden. Und sollte ich irgendwann wieder dorthin fahren, dann hätte ich das Nachsehen.

Außerdem ist das Einfügen der GPS-Daten für mich schon mit einem größeren (zeitlichen) Aufwand verbunden, der nicht unterschätzt werden darf und ich diese Zeit auch sinnvoller nutzen kann.


Ich würde daher künftig gerne in diesem Reisebericht auf die öffentliche Bekanntgabe der GPS-Daten hier im Forum verzichten und diese Daten nur auf persönliche Anfrage von fleissigen (im Sinne von Schreibaktivitäten im Forum) Mitgliedern per KN im Einzelfall weitergeben.

Was haltet ihr davon?????



Habe die Ehre

Gogolo

19grisu63 am 27 Mai 2018 18:42:52

Du hast vollkommen Recht. Ich würde die GPS - Koordination auch nicht veröffentlichen. Die Gründe sind nachvollziehbar.

Lancelot am 27 Mai 2018 19:45:06

Gogolo hat geschrieben: Was haltet ihr davon?????

Es ist DEIN Reisebericht ... nur DU bestimmst, was dort steht ..
:)

kitally am 27 Mai 2018 20:29:54

Sehe ich wie Lance. Dein Bericht, deine Infos

Fahre trotzdem gerne bei euch mit.
Liebe Grüße
Martina

frankjasper8 am 27 Mai 2018 21:05:24

ruckts ma z´sam! :)

Ich steige auch noch mit zu!
Da sind die nächsten Wochen ja mit schönen Bildern und einem informativen Reisebericht wieder gesichert; das Gogolobil ist wieder "on the road".
Von mir auch hier an dieser Stelle nochmal alles Gute für diese Tour und kommt gesund zurück.

Ihr bewegt Euch nun wieder in "fremden Welten", die ich wohl selbst nie bereisen werde. Da freue ich mich, daß ich durch Eure Reportage auch mal in den "hohen Norden" komme.
Dennoch habe ich auch schon Bekanntes im ersten Teil des Berichtes gefunden: den Stellplatz am Main-Donau-Kanal in Hilpoltstein und in Hammelburg kenne ich auch und bei Brauer´s Aalkate bin ich schon mit dem Rad vorbei gekommen.

So, jetzt mache ich es mir aber bequem und freue mich auf die nächsten Berichte.

Gogolo hat geschrieben:Liebe Foristen,

mich treibt gerade die Frage um, ob ich für russisch Karelien und Lappland die GPS-Koordinaten der Übernachtungsplätze bekannt geben soll....
Ich würde daher künftig gerne in diesem Reisebericht auf die öffentliche Bekanntgabe der GPS-Daten hier im Forum verzichten...
Was haltet ihr davon?????



Also, ich kann auf die GPS-Daten gern verzichten. Die Leser dieses Berichtes können bei Bedarf ja selbst per Landkarte die Tour verfolgen; so mache ich das manchmal jedenfalls. Das ist ja im Computer-Zeitalter kein Problem. Du bist der "Chef" und der Chef hat das Sagen! :D

Alles Gute Euch für diese schöne Reise! :)

Beduin am 27 Mai 2018 21:59:24

Ich würde es auch lassen. Sonst ist es dort bald wie überall

eaglesandhorses am 28 Mai 2018 00:47:46

Keine Coords

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