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luftfederung

So wird man beim HDI seinen Schadenfreiheitsrabatt los 1, 2


silo am 26 Mai 2018 21:34:15

Zuerst hatte ich mich über die sensationell günstigen Wohnmobil-Versicherungstarife beim HDI, vermittelt über ESV-Schwenger, gewundert.

Das klappte auch ein paar Jahre gut und dann kam die Überraschung - das Geschäftsmodell wurde klar.

Doch der Reihe nach:

- beim Abschluss der Versicherung wurde mein damaliger SFR 29 auf SFR 10 gekappt.
Man sagte dazu, das sei bei diesem Wohnmobil-Tarif so!
Ich solle mir aber keine Sorgen machen,
es würde mir nichts verloren gehen:
Beim Rückgang in einen PKW-Tarif lebe der alte SFR wieder auf.

- Dann hatte ich leider einen kleinen Parkplatz-Rempler, den die Versicherung ausglich.
Man stufte mich von SFR10 runter auf SFR1.
Dadurch wurde diese Versicherung sehr teuer und ich kündigte.

- Zu meiner Überraschung lebte beim Rückgang in einen PKW-Tarif der alte SFR 29 nicht wieder auf.
Ich wurde bei der Folgeversicherung auch im PKW-Bereich in SFR1 geführt.
Begründung: Durch den Schaden sei der ursprüngliche SFR komplett verloren!!!

- Ich beschwerte mich beim Makler ESV-Schwenger, bei der HDI und auch beim Versicherungsombudsman in Berlin - ohne Erfolg.

Ich bin verärgert darüber, dass ein Versprechen nun mit einer windigen Ausrede nicht gehalten wird.
In Summe hat mich diese Versicherung viel (zu viel) Geld gekostet.

Nur wer weniger als SFR10 hat, sollte diese Versicherung wählen.
Ich kann nur jeden warnen, bei Eintritt in diese Versicherung einen höheren SFR aufs Spiel zu setzen.
.
.

scubafat am 26 Mai 2018 21:47:01

Gut zu lesen! Wollte gerade wieder dort abschließen. Werde dann erneut recherchieren!

Tinduck am 26 Mai 2018 22:53:35

Das macht nicht nur die HDI so, dass Womos nicht niedriger als SF10 kommen.

Und dass man ohne Rabattretter seinen SFR verliert, wenn man die Versicherung in anspruch nimmt, ist auch überall so. Ob man da wieder auf SF01 kommt, weiss ich nicht.

Zu guter letzt: Rabattretter gelten immer nur Versicherungs-intern, wechselt man nach Inanspruchnahme eines solchen Retters die Versicherung, kommt das böse Erwachen, dann wird die Rückstufung nämlich trotzdem wirksam.

Versicherungen sind vor allem dafür da, Geld zu verdienen. Da wundert mich keine krumme Masche mehr.

Im Zweifel die Versicherung minimalistisch abschliessen und kleinere Schäden selber reparieren lassen...

bis denn,

Uwe

hampshire am 26 Mai 2018 23:13:43

Tinduck hat geschrieben:Versicherungen sind vor allem dafür da, Geld zu verdienen.


Was für eine Plattitüde. Natürlich ist es ein Zweck von Unternehmen Geld zu verdienen. Nicht der einzige, aber ein ganz elementarer. Das gilt für einen Handwerksbetrieb genauso wie für ein Handelsunternehmen oder eben einen Versicherer.

DirksBiMo am 27 Mai 2018 00:03:32

Versicherungen sind vor allem dafür da, Geld zu verdienen. Da wundert mich keine krumme Masche mehr.


Moin,


also … ich arbeite ja bei einem Versicherer .... und ob Du es glaubst oder nicht...... ich stehe morgens auf um Geld zu verdienen :wink:
Keine Ahnung, was Du beruflich machst ... aber pauschal einem Unternehmen und deren Arbeitnehmern "krumme Maschen" zu unterstellen ist schon "deftig" :wink: :roll:

Evtl. ist es ja für Menschen mit Deinen "Vorurteilen" ganz hilfreich vor Abschluß einnes Vertrages die AGB `s zu lesen.

Gruß


Dirk

Winzling am 27 Mai 2018 04:25:05

DirksBiMo hat geschrieben:ich stehe morgens auf um Geld zu verdienen


Naja.... eine Versicherung braucht noch nicht mal aufzustehen.
(schreibt der Rentner)

Mal ganz ehrlich betrachtet ist "krumme Maschen" noch eine recht harmlose Umschreibung, aber es ist üblich geworden die wirklich heftigen Dinge im Ausland zu unternehmen. Das sagt noch lange nichts über die Mitarbeiter, nur über einige wenige.

Der Witz dabei ist, dass diese SF-Tricksereien buchhalterisch/rechnerisch wenig mit dem Gewinn zu tun haben, das gleicht sich tatsächlich wieder aus. Man hatte einfach das Pech in eine Vertragsfalle zu stürzen, davon profitieren die anderen Versicherten.

Allerdings
"VaG" = Gesellschaft die nur leistet, wenn sie Gewinn gemacht hat. So locker kann das mit dem Geldverdienen kein Handwerksmeister nehmen.

gluehstrumpf2 am 27 Mai 2018 07:15:23

ich denke, das ist in vielen anderen Bereichen ähnlich:

denn wir hatten einen kleinen Marderbiss in unserer PV- Anlage welchen wir leider über die Versicherung abrechneten. Diese stieg dann von 70 auf 100€ Jahresbeitrag :x

Ärgert mich im nachhinein denn den Kabeltausch für80€ hätte ich einfach selber zahlen sollen.

Gruß Gluehstrumpf

RETourer am 27 Mai 2018 08:29:27

Silo,

wäre es eventuell günstiger gewesen, den Schaden selbst zu bezahlen? Bis zum Jahresende im Schadensjahr ist das möglich und dann kommt es nicht zu einer Rückstufung.

Ich habe mal ein Verkehrszeichen umgelegt. Zum Jahresende habe ich die Vericherung angeschrieben und darum gebeten mir die Schadenshöhe mitzuteilen, da ich ggf. den Schaden selbst übernehme. Es stellt sich heraus, dass das Verkehrszeichen nicht abgerechnet wurde, also kein Schaden entstanden ist. Daraufhin bekam ich meinen Schadenfreiheitsrabatt zurück.

BestiaNegra am 27 Mai 2018 08:41:29

Moin,

wenn noch im Schadenjahr wieder vom Womo auf einen PKW zurückgewechselt worden wäre, wäre die Rückstufung mit der PKW-Tabelle erfolgt. Ein Blick in die Bedingungen schadet nie. Es wären zwar nicht mehr SF 29 übriggeblieben, aber doch deutlich mehr als SF eins.

macagi am 27 Mai 2018 08:46:59

Ist glaube ich bei allen Versicherungen so. So was ähnliches ist mir bei der Allianz passiert.

Erniebernie am 27 Mai 2018 08:51:56

Ich weiß nicht, was du hast Silo, du lässt einen Schaden über die Versicherung abwickelnd und als diese deinen SF erhöht, willst du schnell zu einem anderen Unternehmen und dort die Vorteile wieder ausnutzen. Früher sagte man Bauernschäue, heute ist es glaube ich einfach nur naiv zu glauben, das sich die Versicherungunternehmen nicht untereinander absprechen.
Warum machen sie das wohl ? Weil es immer wieder solche Schlaumeier wie dich gibt.

Und nein, ich arbeite nicht für eine Versicherung

Bernhard

kurt2 am 27 Mai 2018 10:30:01

silo hat geschrieben:Man sagte dazu, das sei bei diesem Wohnmobil-Tarif so!
Ich solle mir aber keine Sorgen machen, es würde mir nichts verloren gehen:
Beim Rückgang in einen PKW-Tarif lebe der alte SFR wieder auf.


Hallo,
offenbar hast du wie viele tausend vor Dir und vermutlich noch mehr nach Dir, den Fehler gemacht, auf mündliche Vereinbarungen zu vertrauen.

In dieser beinharten Branche zählt ausschließlich das, was schwarz auf weiß niedergeschrieben ist (und selbst das wird oft versucht auszuhebeln).

Deshalb diese wichtigen Dinge immer schriftlich fixieren, auch wenn bereits mündlich vereinbart!

ollybär am 27 Mai 2018 20:06:33

Ich würde hier die Schuld auch nicht bei der Versicherung suchen, im Grunde ist es Basiswissen, dass man bei einem Schaden ermittelt was günstiger ist, selbst bezahlen oder regulieren lassen. Manche Versicheungen führen diese Berechnungen auch als Serviceleistung durch. Bei den Bagatellschäden die hier als Beispiele genannt wurden, ist es offensichtlich dass Selbstbezahlen günstiger ist. Versicherungen schliesst man ab um Lebensrisiken abzusichern und nicht um Marderbisse oder Parkrempler auszugleichen. Dann kann man auch die Selbstbehalte entsprechend hoch ansetzen und hat deutlich günstigere Tarife.
Ist aber nur meine Meinung.

uli644 am 27 Mai 2018 21:26:02

Hallo Silo,

Danke für den Hinweis,... hätte ich mir beim Abschluss auch keine Gedanken drüber gemacht, dass bei einer Rückstufung die 10 die Absprungbasis ist und nicht die 25,...

Winzling am 28 Mai 2018 02:58:43

Hallo,

na das war ja ein Griff ins Wespennest.

In 12 Monaten ZDF Zoom u.ä. finden sich genug Beispiele, wo Versicherungen legal moralische Grenzen überschreiten. Betrachtet man zudem ihr Verhalten auf dem Kapitalmarkt, oder sogar geschichtliche Beispiele, war oft auch die Legalität nicht mehr gegeben. Das kann man nicht hinwegwischen, indem man gleich mehrfach negative Bewertungen abgibt. Oder soll damit Diskussion unterdrückt werden, da schon klar ist, wie viele Beweise ich für meine Aussagen bringen kann?

Moral hat im Geschäftsleben zwar wenig Platz, als Kunde denke ich schon auch das abfordern zu dürfen... zumal die Versicherungen genau mit dieser Moral und ihrer Kundenfreundlichkeit bevorzugt werben. Ist natürlich eine andere Sichtweise, auch keine neutrale, aber so ist das mit der Meinungsfreiheit.

Das Verhalten dieser Firmen jetzt schön zu reden, weil die meisten Mitarbeiter einer völlig normalen Arbeit nachgehen, und - das muss man auch sehen - nicht darauf angesprochen werden wollen, wo es nicht ganz so sauber bei ihrem Arbeitgeber läuft, Naja...

Wer noch nie ein Schreiben seiner Versicherung in der Hand hatte, und mit "Wie bitte???" reagiert hat, werfe den ersten Stein.

Tinduck am 28 Mai 2018 07:54:16

DirksBiMo hat geschrieben:Evtl. ist es ja für Menschen mit Deinen "Vorurteilen" ganz hilfreich vor Abschluß einnes Vertrages die AGB `s zu lesen.

Gruß


Dirk


Herzliches Beileid.

Meinst Du die tw. 50-seitigen AGBs, die ausser Rechtsanwälten keiner mehr versteht?

Wenn Dich meine ‚Vorurteile‘ wundern, dann arbeite doch daran mit, die Geschäftspraktiken in Deiner Branche ein wenig zu läutern. Sämtliche Medien sind voll von Fällen, in denen z. B. für Versicherungen teure Regulationsfälle gerichtlich mit allen Mitteln so lange hingezogen werden, bis den Anspruchstellern das Geld oder die Lebenszeit ausgeht.

Auch schön ist, wenn Versicherungen untereinander Schadensfälle z. B. im Kfz-Bereich in offener Missachtung von Fakten (Teilschuldsituation bei Unfall) so regeln, dass die Kosten für sie am geringsten sind. Die Rechnung zahlt dann der Versicherungsnehmer; wenn dieser sich beschwert, bekommt er ein ‚Sie können ja dagegen klagen‘ zu hören, wohl wissend, dass das für die 500 Euro Selbstbeteiligung (die im Teilschuldfall nicht fällig geworden wären) kaum jemand macht.

Demgegenüber stehen natürlich Millionen zufriedener Kunden (...), aber die machen halt nicht den Ruf der Branche.

Wenn Du nichts dagegen hast, behalte ich nach meinen Erfahrungen meine Meinung, die ausdrücklich kein Vorurteil ist. Wo Du arbeitest, ist deine Entscheidung, aber erwarte bitte nicht, dass ich meine Meinung über diese Branche abhängig mache davon, wer da arbeitet. Hab selber gute Bekannte, die bei Versicherungen arbeiten (und die können auch so manche unterhaltsame Geschichte mit Horrorkunden erzählen), und die können auch berichten, dass der Kostendruck (oder die Gewinnmaximierung) so manche Entscheidung zuungunsten der Versicherten ausfallen lässt, wenn der Fall nicht glasklar ist. Gern wird da auch mal ein Fall vom Abteilungsleiter revidiert, wenn die Kennzahlen noch nicht stimmen.

Schlussendlich: meine Aussage, dass Versicherungen dazu da sind, um Geld zu verdienen, sollte nur aufzeigen, dass Versicherungen eben keine Non-Profit-Organisationen sind, von denen Wohltaten zu erwarten wären. Manche Leute scheinen das so zu empfinden und wundern sich dann, wenn sie auf Kosten sitzenbleiben. Letztendlich ist aber alles, was über den gesetzlichen Haftpflichtschutz (im Kfz-Bereich) hinausgeht, an unzählige Bedingungen geknüpft und deshalb hoch undurchsichtig. Was sicher kein Zufall ist.

bis denn,

Uwe

BestiaNegra am 28 Mai 2018 08:11:40

Tinduck hat geschrieben:Meinst Du die tw. 50-seitigen AGBs, die ausser Rechtsanwälten keiner mehr versteht?


Es reicht, wenn man sich die Schadenfreiheits- und Rückstufungstabellen anguckt. Da gibt's für PKWs und Womos unterschiedliche Tabellen.

teuchmc am 28 Mai 2018 08:58:06

BestiaNegra hat geschrieben:
Es reicht, wenn man sich die Schadenfreiheits- und Rückstufungstabellen anguckt. Da gibt's für PKWs und Womos unterschiedliche Tabellen.


Wo jede Versicherung ihre eigene Suppe kocht. Wo es x Möglichkeiten gibt uff die Schnauze zu fallen.Wo auch da teilweise nur Anwälte und VS-Profis durch sehen.
Da kann ich von Glück reden, daß ich einen VS-Profi habe,der mir solch Schxxß VERSTÄNDLICH ,BEGREIFBAR und KOMPETENT erklären KANN und es auch tut.
Zum Nachlesen gibt es immer ein SCHRIFTLICHES Protokoll mit dem wesentlichen Gesprächsinhalt.
Sonnigen weiterhin. Uwe

bernie8 am 28 Mai 2018 13:51:29

Hallo,

Ich hatte auch den Fall mit der höheren Einstufung, da ich eine Zeitlang nur ein WoMo und keinen PKW hatte.
Wurde aber nach Anmeldung eines PKW problemlos zurückgestuft.
Hatte dann aber mit dem WoMo einen kleinen Auffahrunfall in F, den ich gemeldet hatte und wurde "prophylaktisch" höhergestuft.
Der Unfallgegner hat nie Ansprüche gestellt aber ich musste fast 2 Jahre lang den höheren Tarif zahlen!

kurt2 am 28 Mai 2018 15:02:36

bernie8 hat geschrieben:Hallo,
Hatte dann aber mit dem WoMo einen kleinen Auffahrunfall in F, den ich gemeldet hatte und wurde "prophylaktisch" höhergestuft.
Der Unfallgegner hat nie Ansprüche gestellt aber ich musste fast 2 Jahre lang den höheren Tarif zahlen!


Hallo,
in diesem Fall schriftlich der "Neueinordnung" widersprechen. Eine "vorsorgliche" Schadensmeldung ist keinesfalls Anlass zur Höherstufung.
Ausschließlich monetäre Beteiligung der Versicherung hat Auswirkungen auf die SF- Klasse.

Winzling am 28 Mai 2018 17:06:41

kurt2 hat geschrieben:Ausschließlich monetäre Beteiligung der Versicherung hat Auswirkungen auf die SF- Klasse.


Eben nicht. Sonst sähe meine SF anders aus. Durch mehrere Fz., Auslandsversicherung, oder Wechsel der Fz.-Klasse, oder Versicherung kann es auch zu Überraschungen kommen. So überraschend, dass auch mein "Herr Kaiser" dachte das könne keinesfalls sein. Stand aber dann doch in den AGBs. Genauer gesagt, es stand dort nicht explizit, sondern "ergab" sich.

"Man hätte es nachlesen können" erinnert ein wenig an "Sie hätten sich auf Betageuze beschweren können." (Per Anhalter durch die Galaxis)

Grüsse

berny2 am 29 Mai 2018 01:03:14

hampshire hat geschrieben:Was für eine Plattitüde. Natürlich ist es ein Zweck von Unternehmen Geld zu verdienen. Nicht der einzige, aber ein ganz elementarer. Das gilt für einen Handwerksbetrieb genauso wie für ein Handelsunternehmen oder eben einen Versicherer.

Plattitüde(?) oder Binsenweisheit...? :razz:

BestiaNegra am 29 Mai 2018 13:34:20

kurt2 hat geschrieben:Hallo,
in diesem Fall schriftlich der "Neueinordnung" widersprechen. Eine "vorsorgliche" Schadensmeldung ist keinesfalls Anlass zur Höherstufung.
Ausschließlich monetäre Beteiligung der Versicherung hat Auswirkungen auf die SF- Klasse.


Moin,

es gibt keine "vorsorgliche" Schadenmeldung. Im Jahr nach der Meldung des Schadens wird der Vertrag schadenbelastet und entsprechend umgestuft. Erst wenn endgültig keine Ansprüche des Anspruchstellers gestellt worden sind, wird der Vertrag wieder schadenfrei gestellt.

Der Versicherer ist verpflichtet, dem Kunden die Möglichkeit einer Selbstregulierung zu geben, falls diese für den Kunden günstiger ist. Wenn der Schaden z.B. 800,-- € beträgt, der gesamte Mehrbeitrag über die nächsten Jahre aber darüber liegt, kann es sinnvoll sein, dem Versicherer die Schadenaufwendungen zu erstatten. Und das wird dem VN mitgeteilt.

kurt2 am 29 Mai 2018 16:27:55

Winzling hat geschrieben: Stand aber dann doch in den AGBs. Genauer gesagt, es stand dort nicht explizit, sondern "ergab" sich.
Grüsse


HAllo,
wer sich diesen Bären aufbinden läßt ist selbst schuld. Bedauerlich, wie manche Versicherungen inzwischen arbeiten.

Ich habe schon öfter Kleinschäden vorsorglich bei der Vers. gemeldet und nach Kalkulation dann jedoch selbst bezahlt, ohne (das ist ja der Zweck des Selbst-Bezahlens) höhergestuft worden zu sein.

Die unverzügliche Schadensmeldung steht bei jeder Versicherung explizit in den Vers.- Bedingungen.
Und wie Volker schreibt: "Versicherer ist verpflichtet, dem Kunden die Möglichkeit einer Selbstregulierung zu geben." und zwar ohne Höherstufung.

Winzling am 29 Mai 2018 17:37:41

kurt2 hat geschrieben:
wer sich diesen Bären aufbinden läßt ist selbst schuld.


Ich nehme an es wurde an anderer Stelle deutlich, dass ich sehr genau nachschaue, was Gesetzestexte, oder in diesem Fall AGBs hergeben. Auch der Versicherungsberater fand die Entscheidung völlig unkorrekt und nahm sich daher die Zeit mit mir "die Spur zu verfolgen". Am Ende stellte sich es sich aber alles als völlig korrekt heraus. Sofern man es korrekt findet durch verschachtelte Bedingungen nicht schon vorher sehen zu können, wo die Reise hingeht.

Bei dieser zugegebenermaßen sehr komplizierten Sachlage schließe ich aber jede Wette ab, selbst erfahrene Berater kennen diese speziellen Stolpersteine nicht. Auch daher ist der Hinweis es hätte doch alles in der AGB gestanden (tat es eben nicht) nicht korrekt, ist aber die Standardausrede, die Mitarbeiter vom Arbeitgeber eingetrichtert bekommen.

Ja, ich habe diese Schulungen besucht, und kann bestätigen es ist dem Bestehen des Arbeitsvertrages nicht förderlich das Manipulationsmodell des Schulenden durch kritische Rückfragen zu stören. Der durchschnittliche Mitarbeiter wird aber so eingelullt, dass ihm nicht auffällt, was soeben mit ihm passiert. Für mich eine der Erklärungen, wieso trotz offensichtlicher Ungereimtheiten die Versicherer mit so hohem Einsatz von den Mitarbeitern verteidigt werden.

Achtung Behauptung, die ich nur in einer Uni-Bibliothek beweisen könnte:

Die ersten dieser Schulungen wurden von der Generali in Zusammenarbeit mit dem Büro eines Hrn. Goebbels entwickelt, der anfangs eingesetzte Holzhammer (s. "Wollt ihr den totalen Krieg") wurde durch Techniken verfeinert, die man bei Ron L. Hubbard (Scientology) nachlesen kann. Ob man das noch Schulung nennen kann... Naja.

Grüße

wolfherm am 29 Mai 2018 18:28:09

Kannst du diese vertrackten AGB's hier mal an einem Beispiel zeigen? Dann könnten wir deine Andeutungen besser nachvollziehen.

berny2 am 29 Mai 2018 20:13:35

wolfherm hat geschrieben:Kannst du diese vertrackten AGB's hier mal an einem Beispiel zeigen? Dann könnten wir deine Andeutungen besser nachvollziehen.

Meinst Du, dass dieser Schwätzer das schafft? :roll:

Winzling am 29 Mai 2018 21:13:14

wolfherm hat geschrieben:Kannst du diese vertrackten AGB's hier mal an einem Beispiel zeigen? Dann könnten wir deine Andeutungen besser nachvollziehen.


Im konkreten Fall, wo auch noch die Anfänge der europaweiten Versicherungsmöglichkeit zum Tragen kam, sehe ich schwarz das überhaupt verständlich rüberzubringen. Zudem - es war bei der HUK - haben die mittlerweile diesen Haken beseitigt. Nur eben nicht meine SF-Klasse korrigiert.

Wie gesagt: 12 Monate ZDF-Zoom u.ä. und man hat genug Material.

Aber es fällt doch sicherlich auf, wie die Gegenseite mit ad hominem, Unterstellung, Verdrehen von eigentlich klaren Aussagen in Verbindung mit negativen Bewertung arbeitet, die bei genauer Betrachtung sich nicht mal inhaltlich auf den Beitrag beziehen, sondern ebenfalls die Aussagen verdrehen. Dass ich auch noch rechtfertigen soll, was ich teilweise sogar explizit ausgeschlossen habe, um diese Bewertungen wieder los zu werden ist schon etwas viel verlangt.

Ist nunmal ein kontroverses Thema, wenn sich auch noch Leute beteiligen dürfen, die keine Argumente beizutragen haben, sondern ausschließlich mit unbewiesenen Behauptungen arbeiten, wird das Gespräch sinnlos. Womit die Absicht der Gegenseite voll erfüllt wäre.

Wäre es nicht mal an der Zeit auch auf dieser Seite etwas mehr Argument, und Beweis zu fordern, oder sogar anzuerkennen, dass ich bisher auch bei noch so unbekannten Dingen die Beweise vorlegen konnte? Ich schreib doch keine Doktorarbeit, nur um eine einleuchtende Wahrheit auch unumstößlich zu beweisen. Vor allem, wo es auch hier nicht üblich scheint seine Einsicht zu bekunden, wenn der Einwand sinnlos, unnötig oder falsch war.

just my 2 pence

silo am 29 Mai 2018 22:46:57

Winzling hat geschrieben:Vor allem, wo es auch hier nicht üblich scheint seine Einsicht zu bekunden, wenn der Einwand sinnlos, unnötig oder falsch war.


Versteh ich nicht!
.

wolfherm am 30 Mai 2018 00:52:02

Winzling,

verstehe deine verschrobenen Beiträge nicht. Früher sagten wir immer: Mit vielen Worten nichts Entscheidendes gesagt.

Vielleicht solltest du zu diesem Thema schweigen.

Erzähle doch mal was Lustiges von einer Reise. Aber bitte verständlich.

Winzling am 30 Mai 2018 01:00:14

wolfherm hat geschrieben:
verstehe deine verschrobenen Beiträge nicht.


Siehe Signatur.

teuchmc am 30 Mai 2018 08:42:52

Moin Winzling! Also ich verstehe bei Deinen Beiträgen hier in dem Trööt noch weniger wie z.B.wolftherm.
Da bei mir ,im Gegensatz zu Dir, Juristendeutsch und Amtsdeutsch eher Blutdruck erzeugt, weil nicht verständlich,wäre es nicht schlecht,
wenn Du dein Beispiel in einfachen Worten o.ä. darstellen könntest. Egal ,ob die HUK oder wer auch imma, diese "Haken","Falle,o.ä. beseitigt hat.
Sonnigen weiterhin. Uwe

bernie8 am 30 Mai 2018 13:22:35

Hallo,

es gibt keine "vorsorgliche" Schadenmeldung. Im Jahr nach der Meldung des Schadens wird der Vertrag schadenbelastet und entsprechend umgestuft. Erst wenn endgültig keine Ansprüche des Anspruchstellers gestellt worden sind, wird der Vertrag wieder schadenfrei gestellt.


Genau so war das bei mir. Ob es jetzt zulässig ist oder nicht hab ich nicht geprüft. Habe da ziemlich oft nachhaken müssen um mein Geld wieder zu bekommen.
Hatte ja auch mit Selbstregulierung nix tun, da ja nie Ansprüche gestellt wurden.

geralds am 03 Jun 2018 17:57:27

Hallo,

ich verstehe auch so einige Ausführungen, hier speziell zur HUK nicht, bei der ich versichert bin.
Ich hatte vor 2 Jahren einen Schaden am Womo. Ein LKW stand am Straßenrand mit seiner rechten Seite auf dem Bürgersteig, war also nach links geneigt. Die Straße fiel nach rechts ab, mein Fahrzeug war also nach rechts geneigt. Ich fuhr zu nahe am LKW vorbei (Gegenverkehr) und die Markise blieb hinter dem LKW liegen. Am LKW war nur ein marginaler Schaden entstanden.
Den Unfall meldete ich der Versicherung.
Folge: Rückstufung in der Vollkasko
Da der LKW-Besitzer keinen Schaden meldete, keine Rückstufung in der Haftpflicht.

Da ich zunächst überlegte, meinen Schaden selbst zu reparieren, ließ ich mir die Kosten durch die Höherstufung für die nächsten 2 Jahre ausrechnen. Es waren 176,-€. Daher habe ich nicht lange gezögert und den Schaden durch eine Fachwerkstatt reparieren lassen.

Was die AGB´s angeht, lesen und verstehen sind in der Tat 2 verschiedene Seiten.
In meiner Rechtsschutzversicherung stand in den AGB´s, dass die Kosten für einen Rechtsstreit nur erstattet werden, wenn dieser Rechtsstreit innerhalb der Versicherungszeit auftritt. Klingt harmlos, hat es aber in sich.
2016/2017 stritt ich mit meinem alten Arbeitgeber wegen der Betriebsrente. Die Rechtsschutzversicherung übernahm die Kosten nicht, da "angeblich" (in meinen Augen) der Rechtsstreit auf einen Vertrag von vor 30 Jahren zurückzuführen sei und damals bestand die Versicherung noch nicht. Eine richtig heimtückische Falle, falls man mal den Versicherer wechselt.
Ich habe mich dann sofort bei meiner Vermieter Rechtsschutzversicherung erkundigt was das für mich im Falle eines Rechtsstreites mit meinem Mieter bedeutet. Der Mietvertrag ist älter als die Vermieter Rechtsschutzversicherung. Auch hier werden die Kosten eines Rechtsstreites nicht übernommen, falls es sich um Dinge aus dem Vertrag handelt. Z.B. der Mieter zahlt nicht mehr, es gibt Streit um Schönheitsreparaturen usw.. Ich habe die Versicherung wieder gekündigt.

Gruß Gerald

Wokdi am 03 Jun 2018 20:29:40

wolfherm hat geschrieben:Winzling,

verstehe deine verschrobenen Beiträge nicht...

... Aber bitte verständlich.

Hallo,

ich verstehe auch so einige Ausführungen...nicht

wenn ihr noch nicht einmal die wenig komplexen Formulierungen von Winzling versteht (etwas Konzentration beim Lesen hilft), wie wollt ihr jemals einen Versicherungsvertrag geschweigedenn die Versicherungs-AGBs verstehen???

Ein guter Bekannter - lange ists her - machte seine Ausbildung bei einer bekannten Versicherungsgesellschaft, bei der er dann auch sein Arbeitsverhältnis begann. Eines Abends spielte er mir beim gemütlichen Zusammensitzen einen Videomitschnitt einer solchen "Schulungsveranstaltung" vor, ging 90min lang (danach war die Videokassette zuende).
Ich war fassungslos! Hätte auch von "Scientology" sein können.
Er wechselte daraufhin den Arbeitgeber.
Leider war das lange vor youtube... mit der Veröffentlichung hätte er zwar moralisch richtig gehandelt, sich aber womöglich strafbar gemacht. Whistleblower sein hat sich noch nie gelohnt (siehe Edward Snowden, Bradley Manning, etc, etc, etc...)
Dennoch wurden die Praktiken bekannt und gingen sogar durch die Medien.

Gegen "Geld verdienen" habe ich nichts einzuwenden, mit der Betonung auf VERDIENEN. Ganz nach dem dem Prinzip Leistung-Gegenleistung.
Leider wird in unserem Sprachgebrauch viel zu wenig zwischen verdienen und bekommen unterschieden. Bedauerlich.

BestiaNegra am 04 Jun 2018 08:34:09

geralds hat geschrieben:In meiner Rechtsschutzversicherung stand in den AGBs, dass die Kosten für einen Rechtsstreit nur erstattet werden, wenn dieser Rechtsstreit innerhalb der Versicherungszeit auftritt. Klingt harmlos, hat es aber in sich.
Eine richtig heimtückische Falle, falls man mal den Versicherer wechselt.


Es gibt keine Versicherung, die Schäden deckt, die außerhalb der Versicherungszeit passiert sind. Das wäre ja auch super, denn dann würde ich die Feuerversicherung ja erst abschließen, wenn Rauch aus dem Dach aufsteigt.

Ein Wechsel des Rechtsschutzversicherers ist gar kein Problem. Wenn danach ein Schaden bekannt wird, der in die Zeit des Vosversicherers fällt, muss dieser die Kosten übernehmen.

Helmchen am 04 Jun 2018 08:39:26

Wo wir gerade beim "Verstehen" sind:
Der TE hat zur vermeintlich günstigen HDI gewechselt, die nur eine SFR-Spanne von 1-10 hat, lässt von denen einen Schaden regulieren, wird hochgestuft, wechselt zurück zu einer anderen Versicherung und wundert sich, dass diese ihn nicht in den alten Stand zurück versetzt? Habe ich das richtig verstanden?

:kuller: :kuller: :kuller:



Durch einen Wechsel verliert man übrigens den ersten Rabatt, den viele anbieten, weil die neue Versicherung lediglich auf die schadensfreien Jahre schaut und einen neuen Kunden dann danach einstuft.
Merken viele Wechsler gar nicht. Aber, das ist ein anderes Thema.

Tinduck am 04 Jun 2018 08:47:48

BestiaNegra hat geschrieben:...denn dann würde ich die Feuerversicherung ja erst abschließen, wenn Rauch aus dem Dach aufsteigt.


Der Vergleich hinkt, im vorherigen Beitrag ging es um Schadensfälle, die bei abgeschlossener Versicherung auftreten, deren ‚Ursache‘ (z. B. Mietvertragsabschluss) vor dem Abschluss der RSV liegt. Diese Fussangel dürfte den wenigsten Versicherten bekannt sein.
Warum zahlt eigentlich meine Hausratversicherung, wenn etwas geklaut wird, was ich vor Abschluss der Versicherung gekauft habe? :D Ach ja, Logik und Vergleichbarkeit war ja bei Versicherungen nicht anwendbar...

Ein Wechsel des Rechtsschutzversicherers ist gar kein Problem. Wenn danach ein Schaden bekannt wird, der in die Zeit des Vosversicherers fällt, muss dieser die Kosten übernehmen.


Kein Problem? Der Papierberg dürfte episch werden, womöglich müsste man auch noch gegen die Versicherung klagen. Bei den meisten Versicherten dürfte allerdings dieser ‚Anspruch‘ im Sande verlaufen, weil niemand weiss, dass das so funktioniert. Und die Versicherungen werden da in keinem Fall drauf hinweisen.
Vom nervlichen Aufwand mal ganz abgesehen, wer hat eigentlich die Zeit für so nen Schiet??

bis denn,

Uwe

BestiaNegra am 04 Jun 2018 10:50:48

Tinduck hat geschrieben:Der Papierberg dürfte episch werden, womöglich müsste man auch noch gegen die Versicherung klagen. Bei den meisten Versicherten dürfte allerdings dieser ‚Anspruch‘ im Sande verlaufen, weil niemand weiss, dass das so funktioniert. Und die Versicherungen werden da in keinem Fall drauf hinweisen. , wer hat eigentlich die Zeit für so nen Schiet??


Moin, Uwe,

das, was Du schreibst, sind Vermutungen und Unterstellungen, aber eben keine Tatsachen.

Was spricht dagegen, nach Beendigung der Ausbildung zusammen mit der Haftpflichtversicherung auch eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen? Dann gibt's diese Probleme sicherlich fast nie.

Wenn der Nachversicherer feststellt, dass der Schaden in die Vorversicherungszeit fällt, teilt er dieses dem VN mit und bittet ihn, den Schaden dort zu melden. Der Nachversicherer fragt nämlich beim Vertragsabschluß nach dem Vorversicherer und weiß daher, dass es ihn gibt. Das ist in der Regel ein zusätzlicher Anruf. Wo ist hier das Problem?

tweiner am 04 Jun 2018 11:13:38

Moinsen,
zum Ausgangspunkt:
Gute Versicherungen schreiben spätestens in die Rechnung für das Folgejahr eine Berechnung ob sich die Hochstufung des Vertrages sinnvoll ist, oder der Schadenbetrag selber beglichen werden sollte.
Das ein Versicherungswechsel kurz nach Schadenfall sinnvoll ist, bezweifele ich erst einmal! Die alte Versicherung meldet den aktuellen Versicherungsstand an den neuen Versicherer. Wie will man mit einem neuen Versicherer über Absprachen mit dem Vorversicherer diskutieren?
Durch einen vorschnellen Wechsel nimmt man sich so die Chance noch etwas zum positiven zu beeinflussen.

Allgemein zu Versicherungen: Das eine Versicherung abgeschlossen werden kann wenn der Schadensfall bereits eingetreten ist, gibt es schon: Siehe Zahnversicherung, entsprechend sind auch die Kosten des Vertrags. Das eine Rechtsschutzversicherung ablehnt da der Schadenfall vor Abschluss des Vertrages liegt, kann ich durchaus verstehen. Das diese Versicherung nach ihren Bedingungen (meist ein Passus auf erfolgreiche Abweisung einer Klage bzw. eigener Klage) im Schadenfall eintritt habe ich bei unseren Versicherungen immer erlebt.

Ich packe mal ein treffendes Zitat bei:
Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles.
Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.
Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen.
Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.
(John Ruskin, engl. Sozialreformer (1819-1900))

gruss Thomas

Tinduck am 04 Jun 2018 14:53:32

Dem Zitat ist hinzuzufügen, dass natürlich mit allen Kräften und legale- bis halblegalen Methoden vorgegaukelt wird, die billigere Leistung sei nicht schlechter. Sonst wärs ja einfach.

Erschwerend hinzu kommt, dass bei vielen Versicherungen die kompletten (!) Bedingungen erst nach Vertragsabschluss zugesandt werden, vorher gibts nur Werbeblättchen.

bis denn,

Uwe

Bergbewohner1 am 04 Jun 2018 16:48:39

Diese Aussage von dir Uwe, kann ich nur bestätigen.

tweiner am 04 Jun 2018 18:29:37

Moinsen,

Tinduck hat geschrieben:Dem Zitat ist hinzuzufügen, dass natürlich mit allen Kräften und legale- bis halblegalen Methoden vorgegaukelt wird, die billigere Leistung sei nicht schlechter. Sonst wärs ja einfach.
Uwe


ja - aber wenn wir das nicht hätten gäbe es nur 3 Anbieter, so muss jeder für sich Alleine werten ob er mit seiner Entscheidung richtig liegt, oder er muss seine Eltern fragen ;-)

Tinduck hat geschrieben:Erschwerend hinzu kommt, dass bei vielen Versicherungen die kompletten (!) Bedingungen erst nach Vertragsabschluss zugesandt werden, vorher gibts nur Werbeblättchen.

bis denn,

Uwe


Da unterhalten wir uns gerade über "unvollkommene" Anwender, in diesem Fall freuen sich Versicherer. Viele sind in der Lage die Vergleichsportale zu bedienen, aber keiner kommt auf die Idee sich die zugehörigen Vertragsbedingungen herunterzuladen .... - vor der Unterschrift - und natürlich auch vorher lesen und verstehen!
Wer dessen nicht mächtig ist, sollte sich an einen Versicherungsvertreter wenden der greifbar ist. Kostet dann aber vermutlich auch etwas mehr.

gruß
Thomas

BestiaNegra am 04 Jun 2018 20:20:26

Tinduck hat geschrieben:Erschwerend hinzu kommt, dass bei vielen Versicherungen die kompletten (!) Bedingungen erst nach Vertragsabschluss zugesandt werden, vorher gibts nur Werbeblättchen.
Uwe


'n Abend,

das ist schlicht und ergreifend falsch.

Der Versicherer muss (!!) dem Kunden rechtzeitig vor der Beratung die kompletten Bedingungen aushändigen und ihm die Gelegenheit zum Lesen geben. So steht es im § 7 des VVG, siehe --> Link

Tinduck am 04 Jun 2018 20:28:14

Mag so im Gesetz stehen, passiert aber nicht immer. Bei PKVs sehr verbreitet.

Man kann ja dann hinterher klagen...

bis denn,

Uwe

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