Ist es eigtl so heiß in Deutschland???? Hitzschlag? Der Ton in so manchem Post ist schon etwas befremdlich...
Gönnt euch mal ne kühle Dusche!
Grüße aus Reno
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Ist es eigtl so heiß in Deutschland???? Hitzschlag? Der Ton in so manchem Post ist schon etwas befremdlich... Gönnt euch mal ne kühle Dusche! Grüße aus Reno
Das kommt immer drauf an was ich gegessen habe... :D
Wer Hunde die vorher durch Wald und Wiese gestromert sind, an diversen Häufchen geschnüffelt und aus Pfützen getrunken haben dann auch noch im gemeinsamen Bett schlafen lässt, braucht sich über hygienische Frischwassertank Befüllung keine Gedanken mehr machen. Das kennt doch jeder Hundebesitzer - das abgestandene Wasser schmeckt am besten. ---------------- Aber mal im Ernst und auf die Gefahr hin mich zu widerholen: Der Gedankengang lieber zu viel desinfizieren als zu wenig ist falsch! Es gibt genug Berichte darüber, dass zu viel Desinfektion mehr schadet als nützt. Zitat:"In privaten Haushalten sind Desinfektionsmittel weitgehend überflüssig", sagt Ralf Dieckmann vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). "Wägt man Nutzen und Risiko von Desinfektionsmitteln gegeneinander ab, überwiegen ganz klar die Risiken", sagt der Chemiker. Das BfR, das Robert Koch-Institut und das Umweltbundesamt raten schon lange davon ab, Desinfektionsmittel zu benutzen. --> Link Deshalb halte ich die Diskussion "womit desinfiziere ich am besten" für die falsche Fragestellung. Viel wichtiger ist doch, dass man nur dann desinfiziert wenn es unbedingt nötig ist. Also die Frage - wann ist Desinfektion so wichtig, dass ich dafür die Risiken in Kauf nehme. Ich bestreite nicht, dass für diese seltenen Fälle die Produkte des TE nicht geeignet wären. Gruß Andreas
Das zielt wohl im Richtung Danchlorix / Eau de Javel. Diese Mittel werden a) nur zum Reinigen des Trinkwassersystems genutzt und sind dafür b) auch sehr zu empfehlen, da billig (zumindest Eau de Javel in Frankreich, in Spanien gibts das auch überall für kleines Geld) und effizient. Aber auf die Inhaltsstoffe achten, es sollte nur Natriumhypochlorit und keine Duftstoffe etc. enthalten sein. Wie Scout schon sagte, lassen sich diese Mittel rückstandsfrei wieder wegspülen, nach zweimaligem Durchspülem der Tanks ist auch kein Chlorgeruch mehr wahrzunehmen. Natürlich sollte man das mit Hypochlorit bejühandelte Wasser nicht trinken! Ansonsten sehe ich das wie die meisten hier, einmal im Jahr ordentlich die Tanks reinigen und ansonsten hoher Wasserdurchsatz, dann haben die Bakterien keine Chance, sich bis zu einem schädlichen Niveau zu vermehren. In der allergrössten Not helfen Mittel mit Silberionen, das zu verhindern. Wäre vielleicht eine Option vor längeren Abstellzeiten. bis denn, Uwe
zuerst mal herzliche Dank an den TE für die tolle und ausführliche Anleitung. :gut: Es kann nicht oft genug und eindringlich erwähnt werden ! Leider müssen wir immer feststellen, dass mind. 50% der Wohnmobilisten sich keine Gedanken über Hygiene machen. Dabei mein ich den Frischwasserschlauch, der oft an den Frischwasserzapfstellen der V/E`s hängt. Vor kurzem standen wir auf einem CP am Gardasee, unterhalb in unserem Blickfeld die V/E. Nicht zu glauben was man da alles geboten bekam. Aber am meisten wurde doch der Frischwasserschlauch für die Toilettenspülung genommen. Er wurde generell mind. 30 cm in das Ablaufrohr der Kassette gesteckt, nicht nur von einem Camper, nein jeder zweite machte das :oops: :oops: :oops: Darum würde ich jedem von euch nur raten....nehmt euren eigenen Schlauch für die Befüllung eures Tanks, außer es graust euch vor nix :mrgreen: Wir geben übrigens keine Zusätze in unsern Tank. Er wird regelmäßig zuhause komplett entleert und vor Abfahrt frisch gefüllt. Wenn es mal ganz heiß wird, dann kommen auch mal Silberionen rein, aber nur wenn wir länger unterwegs sind und immer wieder nur nachgefüllt wird. Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht, unser Tank und auch die Leitungen hatten noch nie Algenbefall. Wir nehmen unser Wasser auch zum kochen, Salat waschen usw. Allerdings als Leitungswasser trinken wir es nicht, das machen wir zuhause aber auch nicht.
Wenn man einen bestimmten Geschmack bei Wasser(?) bevorzugt, OK. Aber in den meisten Gegenden (hier) ist das Leitungswasser völlig OK. Sogar besser als so manches Wasser aus der Flasche (da gabs schon Tests) ! AFAIK ist es das Lebensmittel mit den strengsten Grenzwerten und auch noch gut(?) kontrolliert. RK Natürlich ist nichts ohne Nebenwirkungen oder Umwelteffekte. Deswegen sollte man ja auch immer die Dosierungsanweisung beachten und eben nicht immer solche Mittelchen verwenden, sondern nur, wenn es geboten scheint. Beispiele: - Kombination langer Tankstandzeit mit hohen Temperaturen - Wenn man zweifelhaftes Wasser tanken musste - Bei besonderer Empfindlichkeit des Wassernutzers (z. B. Krebspatienten in Chemo-Behandlung) Nur fürs gute Gefühl würd ichs auch nicht reinwerfen. bis denn, Uwe
Zu dem Thema Silberkonsum mit dem Trinkwasser ist auf Seite 8 zu lesen. --> Link Das BfR hat geprüft, ob gegen den bisherigen Einsatz von Silbersalzen zur Konservierung von gespeichertem Wasser in Kleinanlagen nach § 3 Nr. 2 Buchstabe b der Trinkwasserverordnung von 2001 gesundheitliche Bedenken bestehen, wobei auch die möglichen mikrobiologischen Gefahren in die Bewertung einbezogen wurden, die bei einem Verwendungsverbot entstehen könnten. Das BfR hat dabei auch eine unrealistische Worst-Case-Annahme berücksichtigt, bei der ein Verbraucher von seinem ersten bis zum 70. Lebensjahr täglich 2 Liter Wasser aus Kleinanlagen trinkt, wobei die nach Aufbereitung zulässige Silberhöchstkonzentration von 0,080 mg/L ausgeschöpft ist. Das BfR kam zu dem Ergebnis, dass gegen den Einsatz von Silbersalzen gemäß Teil III b der Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren nach § 11 Trinkwasserverordnung (Stand Januar 2003) keine gesundheitlichen Bedenken bestehen. Gruß Scout Wohin der ganze Desinfektions Wahn geführt hat sieht man immer mehr in unserer heutigen Gesellschaft, da ist es schon fast normal irgrnd eine Allergie oder Unverträglichkeit zu haben. Der Grund : schon bei Kleinkinder wird alles was nur möglich ist mit Chemie und Desinfektionsmittel behandelt , der Körper bekommt keine Chance Abwehrkräfte zu entwickeln zu unserer Jugendzeit wurde noch im Schlamm gewühlt zusammen mit den Haustieren im Sandkasten gespielt und ohne Händewaschen ein Butterbrot oder Apfel gegessen geschadet hat das alles nicht und ich bin Allergiefrei mittlerweile fast 74 Jahre alt geworden. Übrigens mein Trinkwassertank wir 2x in der Saison gereinigt Wasser wird nach jeder Reise abgelassen
Zunächst mal - ich war vor einigen Jahren auf dem "Aluminium-Kongreß" in Granada, wo auch Nano-Metalle im Blickpunkt standen. Was auffiel war, dass es sich um ein unter Wissenschaftlern extrem strittiges Thema handelt. Niemand bezweifelt allerdings die generelle Gefährlichkeit von Metallatomen, die sich im Körper anreichern. Was dann als durchschnittlicher Eintrag, oder Worst-Case gelten sollte wird schwierig. Auf einer Podiumsdiskussion zeigte sich der Vorteil diesen Kongreß teilweise in Spanisch abzuhalten - in der Sprache ist man es mit der Zeit gewohnt, wenn dauernd 3 Leute gleichzeitig reden, um ihre Sicht der Dinge einzubringen :wink: Das BfR bringt leider in seinem Text nicht rüber nur die Silberionen im Wasser isoliert zu betrachten. Nur trifft man überall auf diese Stoffe, und es ist eben nicht notwendig sie oral aufzunehmen, auch über die Haut tritt einiges ein. Was dann die typische Dosis einer Hausfrau ist, welche die Wäsche der Familie ausschüttelt, konnte niemand belegen. Nur eine statistische Auffälligkeit zwischen der Verbreitung von neurologischen Spätschäden, und dem Verkauf mit Nanosilber behandelter Kleidung. Genaueres wird man in ca. 40 Jahren sagen können. Allerdings lohnt es sich mittlerweile in Deutschland im Klärschlamm per Elektrolyse nach Silber zu suchen (Quelle: Dlf - Forschung aktuell), die Gesamtmengen sind also nicht ohne. Da mit gewisser Sorgfalt, und einem 6-monatigen Reinigungsintervall die Keimbelastung eher gering bleibt, sehe ich Silberionen als eine echte Notlösung. Ansonsten wird einfach eine zusätzliche Reinigung angesetzt. just another pence
Vereinzelte Zoonosen, und gelegentlicher Wurmbefall sind wunderbar zum Aufbau eines intakten Immunsystems, und zur Vermeidung von Allergien. Bei mir sind es Katzen, selbst ein wenig Wasser führt zu einer Explosion mit 20 Krallen, da kommt einem der Gedanke an desinfizieren nicht. :D Grüsse :thema:
Noch was OT :) wolltest du nicht in den Hintergrund --> Link :lol:
--> Link RK
Der Link von rkopka sagt alles. Außerdem ist Mineralwasser aus dem Hahn, gerne auch mit Sodasprudler, meiner Meinung nach die Beste Möglichkeit der Umwelt was gutes zu tun. Ich habe zwar was gegen den aktuellen Plastikmüllapokalypsehype, aber wer das Minerwalwasser zu Hause zapft, vermeidet enorm viel Plastikmüll und obendrauf Energfieverschwendung in der Logistik: Abfüllung, reinigung, Transport von .......Wasser.... Wenn ich sehe, dass der ansässige Bioladen Mineralwasser in Glasflaschen aus Italien anbietet, wird mir ehrlic schlecht. Aber die Hipstermamis mit Ihren SUVs, wollen ja ökologisch einkaufen und finden das Schick. Hauptsache Biostempel auf der Stirn. Sorry, das war jetzt polemisch und überspitzt, aber manchmal kann ich nict anders. :wink:
Moin...dem stimme ich voll und ganz zu. Auch wenn ich noch nicht so alt bin aber, genau so bin ich aufgewachsen und habe keine Allergie oder sonstiges. Meine Frau kommt aus so einem Desinfektions-Wahn-Haushalt wo sogar die Gartensteine mit Chlorix behandelt wurden und hat haufenweise Allergien. Unsere Kinder dürfen sich bei uns im Garten nach herzenslust einsauen, spielen, Regenwürmer essen, was weiß ich........ und sind sowas von Gesund! Sollte man mal darüber nachdenken. Aber gut ich belehre mich selber..... :thema: Wir haltens wie
In diesem Sinne...... Grüße (Sir) Tobi das Wasser mag ja in Ordnung sein bei uns zuhause, aber die Leitungen :roll: Wenn wir mal ne Weile nicht zuhause waren, dann kommt da erst mal ne Ladung Rost raus. Mag mir nicht vorstellen wie die Leitungen da innen drin aussehen. Ist halt doch schon ein sehr altes Haus. Leider weiß ich gar nicht wie alt die Leitungen wirklich sind. Aus diesem Grund trinken wir das Wasser zuhause nicht. Hallo, ich bin erstaunt, wie viele Bedenken hier geäußert werden. Bevor die Kunststoffleitungen im Wasserbau verwendet wurden, waren Eisenrohre die Wahl. Schaetzlein, dann darfst Du nirgends Wasser (Trinkwasser) trinken. Viele Mineralwässer kommen (zum Teil) auch aus der öffentlichen Wasserversorgung. Noch nie Wasser nach einer Reparatur von Versorgungsleitungen gezapft? Da kommt meist eine ganze Weile rostiges Wasser - ganz normal. Um den Rost in den Versorgungsleitungen auszuschwemmen, werden diese meist 1-2 mal pro Jahr vom Wasserversorger gespült. Warten bis das Wasser wieder klar wird, dann kann man es bedenkenlos verwenden. Der Mensch braucht, nebenbei gesagt, auch Eisen im Blut. Ohne funktioniert der der Sauerstofftransport nicht so recht. Bei häufiger Müdigkeit kann Eisenmangel eine Ursache sein. :ja: --> Link Gruß Gerald
Nach einigen stillen Pluspunkten möchte ich Scout auch mal per Wortmeldung für seine vielen interessanten und fundierten Beiträge zum Thema Trinkwasser hier im Forum danken. Bitte weiter so, von Benutzern wie dir profitiert ein Forum ungemein. Viele Grüße Ducato666 |
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