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anhaengerkupplung

Frischwassertanks hygienisch befüllen 1, 2


TWDES am 03 Jun 2018 16:35:35

Trinkwassersysteme in Wohnmobilen stellen eine häufig unterschätzte Gefahr in Sachen Hygiene dar.

Das muss aber nicht sein.


Jeder Wohnmobilbesitzer kennt die Situation. Sie haben gepackt und alles ist startklar. Nur noch schnell den Wassertank mit Trinkwasser füllen, und schon kann der Urlaub beginnen. Sie genießen den Urlaub in Ihrem Wohnmobil in vollen Zügen und verwenden das Tankwasser in der Nasszelle und in der Küche.

Nach einigen Tagen der Nutzung ist es dann soweit - der Wassertank ist leer, die Abwassertanks sind voll - also ab zur nächsten Versorgungsstation.

Doch hier ist Vorsicht geboten - es lauern Gefahren für die Hygiene Ihres Frischwassertanks.


Im Folgenden möchten wir Ihnen wertvolle Tipps geben, wie Sie mit einfachen Mitteln zuverlässig verhindern können, dass der Wassertank in Ihrem Wohnmobil zur Brutstätte von Bakterien, Keimen und Viren wird:

1. Achten Sie bereits bei der Auswahl der Versorgungsstation darauf, dass Trinkwasser zur Verfügung gestellt wird.
- Gerade im Ausland ist dies nicht selbstverständlich.

2. Verwenden Sie grundsätzlich Ihren eigenen Wasserschlauch. Sie wissen nie, was mit dem Schlauch der Versorgungsstation zuvor gemacht wurde.
- (Immer wieder verwenden Camper die vorhandenen Schläuche zur Reinigung von Abwasser- und Toilettentanks.)

3. Entfernen Sie zunächst den vorhandenen Wasserschlauch vom Wasserhahn.

4. Lassen Sie einige Liter Wasser aus dem Wasserhahn ablaufen.
- Es ist ungewiss, wann aus dieser Leitung zuletzt Wasser entnommen wurde.

5. Nachdem klares und kaltes Wasser aus dem Hahn fließt, schließen Sie Ihren eigenen Wasserschlauch am Wasserhahn an und spülen diesen mit Frischwasser.
- (Wir empfehlen zusätzlich die Mitnahme verschiedener Anschlussadapter.)

6. Nun beginnen Sie, Ihren Tank zu füllen.
- Um zuverlässig vor Bakterien, Keimen und Viren im Tankwasser geschützt zu sein, empfiehlt es sich, zusätzlich ein geeignetes Mittel zur Trinkwasserdesinfektion beizumischen.
- Bei der Auswahl des Mittels sollten Sie auf dessen Zulassung nach Trinkwasserverordnung achten, und es soll unschädlich für Mensch und Materialien sein.
- Des Weiteren ist wichtig, dass es geschmacks- und geruchsneutral ist und eine einfache und ungefährliche Anwendung ermöglicht.
(Anmerkung: Silberionen sind kein Desinfektionsmittel, sondern lediglich ein Konservierungsmittel, und können Krankheitserreger nicht abtöten.)

7. Nach erfolgreicher und hygienischer Füllung Ihres Frischwassertanks vergessen Sie bitte nicht, Ihren eigenen Schlauch komplett zu entwässern und zusammen mit Ihren Anschlussadaptern wieder mitzunehmen.

8. Es ist empfehlenswert die beiden Enden des Wasserschlauches während des Transportes zu verschließen, oder mittels Adapter miteinander zu verbinden. So verhindern Sie zuverlässig das Eindringen von Schmutz und Keimen in Ihren Füllschlauch.

9. Vergessen Sie anschließend bitte nicht, die Versorgungsstation in einem ordentlichen und sauberen Zustand zu hinterlassen. Der nächste Gast wird es Ihnen danken.

Nun steht der Fortsetzung Ihres wohlverdienten und erholsamen Urlaubs nichts mehr im Wege.
Sie und Ihre Familie können die nächsten Tage ganz entspannt sauberes und hygienisch einwandfreies Trinkwasser aus dem Tank entnehmen, ohne Infektionen und Krankheiten befürchten zu müssen.

Bleiben Sie gesund...

Wir wünschen Ihnen einen schönen Urlaub.

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Rockerbox am 03 Jun 2018 18:17:46

Über Punkt 8 könnte man diskutieren, ich lasse die Öffnungen bewusst offen, um Restfeuchte die Möglichkeit zu geben, komplett abzutrocknen. Wenn alles hermetisch abgedichtet ist bleibt Restwasser lange im Schlauch .....

Sonst gute Tips, die jeder beherzigen sollte.

dieterk am 03 Jun 2018 18:54:31

Rockerbox hat geschrieben:Über Punkt 8 könnte man diskutieren, ich lasse die Öffnungen bewusst offen, um Restfeuchte die Möglichkeit zu geben, komplett abzutrocknen. Wenn alles hermetisch abgedichtet ist bleibt Restwasser lange im Schlauch .....

Sonst gute Tips, die jeder beherzigen sollte.


So sehe ich das auch :top:

TWDES am 03 Jun 2018 19:04:35

Ich transportiere meinen Füllschlauch immer zusammengerollt und habe über die Jahre feststellen müssen, dass ein offener, gerollter Schlauch innen auch nicht austrocknet.
Deshalb verschließe ich diesen lieber, dann kommen wenigstens keine neuen Bakterien oder Schmutzpartikel dazu.
Man sollte den Schlauch vor dem Rollen natürlich auch gut entwässern, aber ein bisschen Restwasser bleibt immer im Schlauch.
Ich desinfiziere den Schlauch dann immer in regelmäßigen Abständen (meist nach dem Urlaub).

wocaraft am 03 Jun 2018 19:26:31

Wir füllen unseren Wassertank wie e und je mit dem Wasserschlauch an der Zapfstelle und wenn vorhanden auch mit Trinkwasser. Und wir hatten, auf Holz klopfend noch nie Probleme mit dem Wasser.
Auch verzichten wir auf jegliche Zusätze und Reinigungsorgien im Frischwassertank.
Klar, das wir am Ende des Jahres den Tank öffnen und mit einem Eimer Spühlwasser reinigen.

MfG kheinz

Wokdi am 03 Jun 2018 21:01:16

Evtl noch folgende Ergänzung: vor dem Öffnen des Betankungsstutzens wird dieser erstmal gründlich mit scharfem Wasserstrahl saubergesprüht. Man weiß ja nie, was sich da so ansammelt, von Schmutz während der Fahrt (Regen und Gegenverkehr...) bis Insekten, die die Vertiefung, in der der Stutzen sitzt, ganz toll finden. :wink:

Elgeba am 03 Jun 2018 21:12:07

Ich benutze zu hause einen lebensmittelechten Schlauch den ich immer mal wieder desinfiziere.Unterwegs benutze ich die gute alte Gieskanne,lässt sich leicht sauber halten.


Gruß Bernd

gespeert am 03 Jun 2018 22:18:46

Mein Fuellschlauch ist ein Trinkwasserschlauch, dieser besteht aus 2m Stuecken die so leichter trocknen koennen.
Fuer die Lagerung werden die Einzelstuecke mit Blinddeckeln verschlossen.

Trashy am 03 Jun 2018 22:21:42

Meiner auch. Mit hochglatter Oberfläche. Läuft richtig leer ohne das man eine Stunde später etwas ausgießen kann. Ist innen wie neu - ein Jahr alt.
Ich lasse ihn auch offen.

Limanda am 03 Jun 2018 22:26:43

Nach dem Befüllen des Wassertanks mittels Schlauch puste ;-) ich diesen mit Druckluft aus.

brainless am 04 Jun 2018 00:05:46

Man kann sich aus Sicherheitsgründen auch zusätzlich zum Hosengürtel breite Hosenträger über die Schultern streifen.
Wenn dann immer noch ein ungutes Gefühl besteht, sollte man überlegen, ob man nicht besser ständig sitzen bleibt: Dann kann die Hose nicht runterutschen! Der breite Hintern oben und die Stuhlsitzfläche unten verhindern durch adhäsive Kräfte den vertikalen Verlust der Beinkleider.
Konkret:
Seit vielen Jahren gondeln wir mit verschiedenen Mobilen in der Weltgeschichte umher. Noch nie hatten wir Probleme mit der Wasserqualität, noch nie haben wir irgendein Mittelchen verwendet - weder chemisch noch homöopathisch.
Beim Wassertanken haben wir nur den normalen Verstand gebraucht und angewandt. Also alle Punkte des TE beachtet, bis auf Punkt 6, in dem er subtil unterstellt, daß ein Mobilist ohne sein Pülverchen todkrank werden kann. Explizit geht er auch noch auf die überflüssigen Silberionen ein, die natürlich keine desinfizierende Wirkung haben.
Hätte ich Bedenken wegen verkeimten Wassers, würde ich es für Lebensmittelzwecke eher abkochen als es mit Pülverchen zu "veredeln".
Dem TE sei gesagt, daß seine Mache keine neue ist: Die Versicherungsgesellschaften werben schon lange mit der unterschwelligen Angst vor -eventuell- möglichen Risiken.
Diese Masche in einen "Ratgeber" zu verpacken, finde ich ziemlich infam. Ich glaube nicht, daß der TE damit nachhaltig Kunden gewinnt.....


Volker :roll:

gespeert am 04 Jun 2018 02:09:56

Wenn man sichergehen will, setzt man vor die Pumpe ne UV Einheit und schafft eine Moeglichkeit zum Umwaelzen.

RichyG am 04 Jun 2018 06:16:45

Recht hat er, der Volker :ja:
Das sehe ich ebenso. Da dürfte man sich auch in vielen Lokalen in Süden (und vielleicht auch anderen Himmelsrichtungen) nicht mehr zum Speisen niederlassen.
Zu viel Gedöns um das Wasser. Der normale Menschenverstand reicht aus (wenn er denn vorhanden ist :wink: )

Gast am 04 Jun 2018 08:18:22

RichyG hat geschrieben:... Der normale Menschenverstand reicht aus (wenn er denn vorhanden ist :wink: )


Ich gehe schon davon aus, daß der in den allermeisten Fällen vorhanden ist, aber ich glaube auch, bei Vielen, einen geheimnisvollen Drang zum Verbessern und rumdoktern zu erkennen.

Hier ein Pülverchen, dort ein Beschwörungsritus (Schlauch ausblasen z.B.) sollen auch noch das letzte Gesundheitsrisiko (wenn viele wüssten, wie ihre Wasserleitungen von innen aussehen) eliminieren und tun oft das Gegenteil. Dazu die Beobachtung von Mitmenschen, die alles falsch machen, was man falsch machen kann. Das ergibt in der Kombination ein gutes Gefühl und erhebt den profanen Vorgang, seinen Tank mit frischem Wasser zu füllen, zur gesundheitskritischen Spezialistentätigkeit.

Das ist auch alles in Ordnung. Jeder hat sein Hobby.


Gruß

Frank

Gast am 04 Jun 2018 08:51:55

Mein Hobby ist es meine Frau entsetzt anzugucken wenn sie mal wieder einen Schluck aus der Fasche mit stillem Wasser nimmt die schon über eine Woche in der Beifahrertür steht.
Sie hatte jedoch noch nie Probleme danach.

Da wird mir der Wassertank dann wieder ganz nebensächlich. :)

Gruß Micha

RichyG am 04 Jun 2018 09:33:31

:daumen2: ;D

wocaraft am 04 Jun 2018 10:46:22

Recht hat er, der Volker :ja:

Und ich füge hinzu: Wer beim Campen mit der Hygiene probleme hat möge doch einfach ins Hotel gehen :mrgreen:

MfG kheinz

cbra am 04 Jun 2018 11:36:43

brainless hat geschrieben:......
Hätte ich Bedenken wegen verkeimten Wassers, würde ich es für Lebensmittelzwecke eher abkochen als es mit Pülverchen zu "veredeln".
Dem TE sei gesagt, daß seine Mache keine neue ist: Die Versicherungsgesellschaften werben schon lange mit der unterschwelligen Angst vor -eventuell- möglichen Risiken.
....


infam, abzocke (im parallelthread),...harte worte. mMn nicht ganz gerechtfertigt.

klar gibt es experten wie scout der nachts um 3 trinkwassernormen zitieren kann, leute mich sachverstand oder gottvertrauen.

viele leute aber haben nix davon.

undja - sehr viele speilen mit ängsten, sei es aus kommerziellen oder politischen gründen, find ich oft auch nicht toll, ist aber ein zug der zeit.

infam wäre es mMn wenn das produkt ggf negative nebenwirkungen hat - scheint aber nicht so.

abzocke - naja, ca 3facher preis als die eigenbaulösung aus der apotheke. nicht jeder hat das fachwissen sich die richtige lösung aus der apotheke zu holen, die dann richtig zu dosieren etc. manche werden sich über eine klare anleitung, etwas support und ein zertifiziertes produkt freuen, ob es ihenn das geld wert ist kann ja jeder selbst entscheiden. eigenbaulösungen sind immer billiger - der preis schockt mich jetzt noch nicht.

mich erinnert das ein wenig an die diskussion um gaswarner - kostet nicht viel, kann beruhigen und schadet nicht - sehe das ziemlich entspannt.


Micha1958 hat geschrieben:Mein Hobby ist es meine Frau entsetzt anzugucken wenn sie mal wieder einen Schluck aus der Fasche mit stillem Wasser nimmt die schon über eine Woche in der Beifahrertür steht.
...


Deine Frau trinkt zuwenig - eine Woche für eine Flasche .... ;)

wocaraft hat geschrieben:Und ich füge hinzu: Wer beim Campen mit der Hygiene probleme hat möge doch einfach ins Hotel gehen :mrgreen:


ja eh, aber in einem forum in dem seitenlang über gummihandschuhe, eigene klobrillen, geschrieben wird, man erörtert was gefährlicher ist - klobrille oder klinke der klotüre vielleicht etwas gewagt ;)
in dem sinne muss dieses forum ideal erscheinen um hygieneprodukte anzupreisen ;)

keine ahnung ob ich mir sowas mal hole, evtl. vorm kroatien trip im august.... ;) statt micropur oder katadyn

Gast am 04 Jun 2018 11:58:31

Cbra, schöner Beitrag.
Gefällt mir gut.

Gruß Micha

Gast am 04 Jun 2018 12:13:24

Micha1958 hat geschrieben:Mein Hobby ist es meine Frau entsetzt anzugucken wenn sie mal wieder einen Schluck aus der Fasche mit stillem Wasser nimmt die schon über eine Woche in der Beifahrertür steht.
...


Meine versteigt sich zu der These, daß sie so lange Wasser aus unserem WoMo-Tank trinkt, wie sie keinen Flotten davon bekommt, der nach ihrer Meinung einen guten Indikator dafür darstellt und der Flotte das Schlimmste ist, was passieren kann. Nach ihrer Meinung ist das Wasser bis zum Flotten in Ordnung.

Ich neige dazu, ihr zu glauben, denn sie ist Ärztin und hat Chemie studiert. Trotzdem trinke ich im WoMo nur Mineralwasser aus Glasflaschen. Wg. des guten Gefühls. Für alle anderen Anwendungen muß das Wasser aus dem Tank herhalten.

Gruß

Frank

Tinduck am 04 Jun 2018 13:30:03

Es geht definitiv ohne Pülverchen und Wunderkuren, wie schon vielfach geschrieben.

Zur Liste würde ich noch den Denkanstoss geben, dass das Frischwassersystem nicht nur aus dem Tank besteht.... da sind noch viel mehr Stellen, wo man eine gepflegte Hygienepanik festmachen könnte!

Muss man aber nicht :D

bis denn,

Uwe

Winzling am 04 Jun 2018 19:15:19

Wenn man desinfizieren könnte, gäbe es keine Krankenhauskeime. Alles andere ist Urban Legend, um den Verkauf von Mittelchen anzukurbeln.

--> Link

--> Link

arte "xenius" hat zur Reinlichkeit im Haushalt mal eine Sendung gebracht, ich finde sie leider auf die Schnelle nicht. Bakterien vertragen keine Trockenheit, keine hohen Temperaturen. Essig-Essenz länger einwirken lassen ist als Reinigungsmittel völlig ausreichend. Mehr als das Eindämmen der Keimzahl ist für normal gesunde Menschen völlig überflüssig. Die einzigen wirklichen Gefahrenquellen sind die eigenen Hände, Putzlappen etc.

Natürlich wird das nicht immer "Montezumas Rache" abhalten, man ist einfach den regionsspezifischen Baktieriencocktail nicht gewohnt. Sicherlich unangenehm, ist es dennoch besser möglichst schnell eine Infektion durchzumachen. Das ist unschädlicher als die meisten Desinfektionsmittel.

Wasser ablaufen lassen ist in Europa meist völlig überflüssig, in Wassermangelgebieten oft strafbar. Wobei die Polizei oftmals das geringere Problem darstellt, eher reagieren die Anwohner schnell ungehalten angesichts von Wasserverschwendung.

just my 2 pence

gespeert am 04 Jun 2018 19:26:40

at cbra

ABC-Alarm!!!!
:lol:

Orsito am 04 Jun 2018 22:56:26

Mein wichtigstes Utensil vor dem Wassertanken ist ein normales Wasserglas. Ich lasse das Wasser aus dem unbekannten Wasserhahn 10 Sekunden laufen, fülle das Glas, halte es gegen das Licht, mache den Schnüffeltest und probiere mal.
Allein wenn da keine Schwebstoffe drinn sind, die Farbe glasklar ist und der Geruch normal ist, ist das auf jeden Fall geeignet, um abgekocht auch den Weg in die Teekanne zu finden.

30 Jahre kreuz und quer durch Europa und 10 Jahre durch Nordamerika hat das so funktioniert.

Nach jeder Reise mit zweifelhafter Wasserherkunft wird das Wassersystem gereinigt. Ansonsten vor Saisonbeginn, nach der Winterruhe, nach der großen Sommerreise, irgendwann im Oktober. Das Zeug dazu gibt es beim Discounter. Bisher habe weder ich, noch meine Mitreisenden jemals Probleme gehabt.

Gruß
Orsito

Gast am 04 Jun 2018 23:10:43

Wow, Orsito, Respekt !
Ist ja fast wie bei einer Weinprobe.
Dann laß es Dir munden. :)

Gruß Micha

RichyG am 04 Jun 2018 23:14:14

Sozusagen ein Frischwassersommelier :wink:

Scout am 04 Jun 2018 23:23:24

Noch etwas für die Bakterienjäger.
Die Wasserwerker müssen am Zapfhahn 100 Keime/ml garantieren.
Im Wassersystem des Womo wird sich die Anzahl der Keime erhöhen, das ist nicht zu vermeiden.
Kann die Anzahl der Keime so groß werden, dass unsere Gesundheit gefährdet wird?
Ich zitiere aus --> Link
Grundsätzlich gilt:
Die meisten Erreger sind niedrig-pathogen, es sind hohe Dosen von z.T. über 1 Mio. Keime / mL Wasser erforderlich, um eine Infektion auszulösen.

Das bedeutet:
Um gesundheitsschädigend zu wirken müsste die Anzahl der Keime um das 10 000 fache ansteigen.
In einem versifften System, in dem bei günstiger Temperatur auch genügend Futter für die Bakterien vorhanden ist, ist das wohl möglich. In einem sauberen System mit unserem Trinkwasser gibt es kein Futter für die Bakterien. On Tour verbrauchen wir ständig Wasser und bunkern alle paar Tage frisches Wasser. Bakterien können darin nie eine Anzahl erreichen die unsere Gesundheit gefährden könnte.

Gruß
Scout

TWDES am 05 Jun 2018 01:25:05

Dann senden Sie doch zur Kontrolle mal eine Wasserprobe von zwei bis vier Tage altem Tankwasser in ein akkreditiertes Trinkwasser-Labor.
Wie viele Keime für welches Immunsystem kritisch sind, entscheidet Ihr Immunsystem... und nicht die Anzahl der Keime.

Hier mal ein Zitat aus folgendem Link: --> Link

"Sogar unter Idealbedingungen vermehren sich Legionellen langsam: Die Verdoppelungszeit beträgt etwa vier Stunden und es sind zwei bis vier Tage Inkubationszeit nötig, um im Labor Kolonien anzuzüchten (zum Vergleich: Die Anzahl Escherichia coli verdoppelt sich innerhalb von 20 Minuten und inerhalb von 12 Stunden sieht man Kolonien)."

Auch wenn sich Legionellen langsam vermehren, dann werden aus Ihren 100 KBE (welche Ihnen Ihr Wasserwerker garantiert) mit einer Verdoppelungszeit von etwa vier Stunden innerhalb von 48 Stunden über 400.000 KBE's.

Damit würde ich dann nicht mehr locker umgehen.

Jetzt kann ja jeder selber mal rechnen wie sich der Wert von z.B. E-Coli Bakterien innerhalb von 48 Stunden erhöht, wenn diese sich alle 20 Minuten verdoppeln.

PS: Wir freuen uns über jeden Wohnmobilisten, der seine Tankhygiene im Griff hat.

TWDES am 05 Jun 2018 01:47:14

Bevor hier jemand sich die ganze Nacht um die Ohren schlägt... hier die Lösung der Frage:

Wenn sich 1 E-Coli Bakterium alle 20 Minuten verdoppelt, dann kommen in 48 Stunden sagenhafte 2.23e+43 Bakterien in Ihrem Wassertank zustande....
Anders ausgedrückt 2.230.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 Bakterien.

Deshalb ist es aus unserer Sicht eigentlich schon nötig, sich über die hygienischen Zustände in der Trinkwasserinstallation Gedanken zu machen.

Ob nun mit, oder ohne Desinfektion... das soll jeder selbst entscheiden.

Bleiben Sie gesund...
Und allzeit gute Fahrt und einen erholsamen Urlaub.

TW-DES GmbH

Gast am 05 Jun 2018 08:44:26

TWDES hat geschrieben:...
Deshalb ist es aus unserer Sicht eigentlich schon nötig, sich über die hygienischen Zustände in der Trinkwasserinstallation Gedanken zu machen.
...


Sicher. Davon hängt ja auch Ihr Umsatz ab.


Gruß

Frank

Winzling am 05 Jun 2018 09:16:04

TWDES hat geschrieben:Wenn sich 1 E-Coli Bakterium alle 20 Minuten verdoppelt, dann kommen in 48 Stunden sagenhafte 2.23e+43 Bakterien in Ihrem Wassertank zustande....


Boooaaah. Ist ja der Wahnsinn.

Magst du auch erklären, warum das in der Frischwasserversorgung eines Womos nicht annähernd möglich ist? Und wenn du schon dabei bist, erkläre gleich noch warum deine "Fakten" für einen Haushalt, oder ein Womo völlig am Thema vorbei gehen. Und sowieso, warum E.Coli in erster Linie lebenserhaltend und nicht schädlich sind. Natürlich nicht zu vergessen, könntest du noch den ICD-Code suchen unter den die "Meinung" fällt, man müsse zu Hause chem. desinfizieren.

"There's the truth, and the truuuuth" (Marge Simpson, Immobilienmaklerin)

Werbung, die nur aus Panikmache besteht, aber keiner wissenschaftlichen Prüfung standhält ist ja sowas von 70er....

willi_chic am 05 Jun 2018 09:17:16

TWDES hat geschrieben:Wenn sich 1 E-Coli Bakterium alle 20 Minuten verdoppelt, dann kommen in 48 Stunden sagenhafte 2.23e+43 Bakterien in Ihrem Wassertank zustande....
Anders ausgedrückt 2.230.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 Bakterien.

Frage:

passen diese Menge E-Colis noch in meinen 250 l Tank?

ich habe weniger Angst um meine Gesundheit, mehr um meinen Tank. Nicht daß der platzt

mit heiteren grüßen
klaus

Bodimobil am 05 Jun 2018 09:35:26

willi_chic hat geschrieben:passen diese Menge E-Colis noch in meinen 250 l Tank?
ich habe weniger Angst um meine Gesundheit, mehr um meinen Tank. Nicht daß der platzt


Platzen nicht, da lediglich das gesamte Wasser in E-Colis umgewandelt wird verändert sich natürlich nur der Agregatzustand ohne Volumenänderung von flüssig zu ... ?

Frage an den Fachmann: Sind E-Colis eher fest oder eher schleimig?

:lol:

Canadier am 05 Jun 2018 09:39:29

Ich halte es wie die meisten hier,
keine Zusätze irgendeiner Art im Wassertank und immer meinen eigenen Schlau benutzt.
Hat mir seit 94 nicht geschadet.(aufholzklopf)

Scout am 05 Jun 2018 11:37:08

TWDES hat geschrieben: Wenn sich 1 E-Coli Bakterium alle 20 Minuten verdoppelt, dann kommen in 48 Stunden sagenhafte 2.23e+43 Bakterien in Ihrem Wassertank zustande....

Das möchte ich so nicht stehen lassen, weil hier mit zweifelhaften Argumenten Angst erzeugt werden soll.

Coli-Bakterien sind Darmbakterien. Zu ihrer Vermehrung brauchen sie bestimmte Bedingungen. Die wichtigsten sind Temperatur und Futter. Im Darm sind es 37°C und genügend Futter. In unserem Trinkwasser haben wir vielleicht 20°C – 25°C und Futter gibt es im Trinkwasser nicht. Man darf davon ausgehen, dass sich Colis nicht oder nur minimal vermehren können.
In Biofilmen können Colis Nahrung allerdings. Vermeidet man Biofilme haben Colis keine Chance auf großartige Vermehrung.
Und wie entstehen die Zahlen die genannt werden. Auf Nährböden mit optimaler Futterzusammensetzung werden Colis aufgebracht und in einem Brutschrank bei optimalen Temperaturen bebrütet. Unser Trinkwassersystem ist aber kein Nährboden und kein Brutschrank.

Auch wenn sich Legionellen langsam vermehren, dann werden aus Ihren 100 KBE (welche Ihnen Ihr Wasserwerker garantiert) mit einer Verdoppelungszeit von etwa vier Stunden innerhalb von 48 Stunden über 400.000 KBE's.
Ähnlich irreführend ist die Verdoppelungszeit von vier Stunden.

Etwas zu den Legionellen.
Legionellen sind zusammen mit anderen Bakterien im Grund- und Oberflächengewässern vorhanden. Ihre Anzahl ist gering und somit ungefährlich.
Sie können dann gefährlich werden, wenn sie sich vermehren können.

Eine Infektion durch Legionellen geschieht durch Einatmen (Inhalation) der Erreger, seltener durch Trinken von Wasser das Legionellen enthält.
Wenn, dann infiziert man sich beim Duschen und nicht beim Trinken oder Zähneputzen.

Bis zu Temperaturen von etwa 20 °C vermehren sich Legionellen nur sehr langsam.
Zwischen 30 und 45°C ist sie optimal. Ab etwa 50 °C erfolgt meist kaum noch Vermehrung und bei etwa 55 °C ist diese nicht mehr möglich und es kommt langsam zum Absterben. Eine sichere und mit steigenden Temperaturen zunehmend raschere Abtötung findet erst knapp oberhalb von 60 °C.

Neben der Temperatur sind Vermehrungsorte für Legionellen wichtig.
Vermehrungsorte sind Biofilme Schlämme oder Verkrustungen in Rohrleitungen.

Erfahrungen liegen in erster Linie aus dem Bereich der Hauswasserinstallationen vor.

Milieu und Nahrungsgrundlagen
Bei der Hauswasserinstallation bilden Sedimente – Ablagerungen in den Rohrleitungen eine Siedlungs- und Nahrungsgrundlage und fördern das Wachstum der Legionellen. --> Link

Solch verkrustete Rohrleitungen aus der Hauswasserinstallation bilden gute Voraussetzungen für die Entwicklung von Legionellen.

Im Womo bilden sich Biofilme – Schleimige Beläge an der Tankwand und den Schläuchen. Verkrustungen wie in dem Bild sind in den Schläuchen oder Kunststoffrohren nicht zu erwarten. In solchen Biofilmen finden Legionellen Nahrung und können sich vermehren.
Eine regelmäßige Desinfektion des Trinkwassersystems unterbindet die Bildung von Biofilmen und erschwert es den Legionellen sich zu vermehren.

Generationszeit
Legionellen haben lange Generationszeiten, sie vermehren sich recht langsam. In freier Natur alle 22 bis 72 Stunden. Unter optimalen Bedingungen alle 2 bis 3 Stunden.
Im Vergleich hierzu, Colibakterien haben eine Generationszeit von 20 Minuten.

Optimale Bedingungen im Womo wären eine Temperatur von 37 °C und Biofilme.
Achtet man darauf, dass im Trinkwassersystem des Womo keine Biofilme vorhanden sind, gibt es keine optimalen Bedingungen für Legionellen. Ihre Generationszeit ist dann länger als 1 Tag.
Wir haben in unserem Womo Zapfstellen, Bad und Küche, mal abgesehen von der Toilette.
An jeder Zapfstelle wird mehrmals am Tag Wasser entnommen. Da haben Legionellen keine Zeit sich ausreichend zu vermehren, auch nicht im Duschschlauch.

Fazit.
Legionellen sind im Womo weniger zu erwarten als in der Hauswasserinstallation.
Die Bedingungen im Womo sind für eine Entwicklung der Legionellen ungeeignet.


Gruß
Scout

HHolzwurm am 05 Jun 2018 11:59:27

Bei uns kommt auch kein Zusatz rein.
Ich füll den Tank (250 ltr) immer mit meinem eigenen Schlauch. Während wir unterwegs sind haben wir immer so viel Verbrauch, dass ich mir über zu lange Verweildauer im Tank überhaupt keine Gedanken machen muß im Gegenteil mach ich mir eher über die zu kurze Verweildauer Gedanken :roll: :roll:
Von der Reise zurück wird der Tank immer voll gemacht und bis zum nächsten mal stehen gelassen.
Wenn der Zeitraum bis zur nächsten Reise länger als 2 Wochen ist was leider fast immer der Fall ist, lasse ich das Wasser komplet ab spühle den Tank aus und befülle Ihn frisch. Der Tank sieht nach 3 Jahren immer noch tip top sauber aus. Und das Wasser wird bei uns für alles verwendet. Zähneputzen, kochen Salat anmachen und es gab noch nie Probleme.

gordan am 05 Jun 2018 12:12:59

Ich wundere mich dass wir die ganze jahren überlebt haben!? :D

Grüße Gordan

mithrandir am 05 Jun 2018 14:02:59

Scout hat geschrieben:....Das möchte ich so nicht stehen lassen, weil hier mit zweifelhaften Argumenten Angst erzeugt werden soll.


Danke für diesen Beitrag.
Nicht nur der Information wegen, sondern auch für den Stil.
Sachlich, ohne den Vorredner anzugreifen und die Behauptungen für mich gut belegt.

Wenn alle so schreiben würden, gäbe es weniger Stress im Forum.........Naja, dann wäre es aber villeicht manchmal auch nicht so unterhaltsam.... :evil:

TWDES am 05 Jun 2018 15:33:20

Scout hat geschrieben:Eine sichere und mit steigenden Temperaturen zunehmend raschere Abtötung findet erst knapp oberhalb von 60 °C.


Eine kleine Korrektur von unserer Seite:
Ein sichere Abtötung findet erst statt, wenn mindesten 71°C für mindestens drei Minuten auf die Legionellen einwirken.
Alles was darunter bleibt, stoppt lediglich deren Vermehrung.

Scout hat geschrieben:Im Womo bilden sich Biofilme – Schleimige Beläge an der Tankwand und den Schläuchen.
Eine regelmäßige Desinfektion des Trinkwassersystems unterbindet die Bildung von Biofilmen und erschwert es den Legionellen sich zu vermehren.


Sehr richtig... sagen wir doch auch... die Frage ist doch nur, will ich mir irgendeinen Sanitärreiniger in das Wassersystem kippen, oder nehme ich ein für Trinkwasser zugelassenes und geprüftes Produkt?

Scout hat geschrieben:Bis zu Temperaturen von etwa 20 °C vermehren sich Legionellen nur sehr langsam.
Zwischen 30 und 45°C ist sie optimal.


Das Tankwasser und der Inhalt der Wasserleitungen in einem Wohmobil kommen in südlichen Reiseländern sehr schnell in diesen "optimalen Termperaturbereich".

Ansonsten vielen Dank für diesen sehr ausführlichen, sachlichen und aus unseren Augen perfekten Eintrag.
Wir hätten es auch nicht besser erklären können.

Wir möchten an dieser Stelle nochmal darauf hinweisen, dass es in unserem Post nicht darum ging, ob und wie man Wasser desinfizieren soll.
Vielmehr ging es um nützliche Tipps für alle WOMO Fahrer, die vielleicht noch nicht seit Jahrzehnten mit dem Wohnmobil durch die Welt reisen und noch nicht so genau wissen, auf was sie achten sollen, damit möglichst wenige Bakterien und Verschmutzungen überhaupt erst in den Tank gelangen können. Was nämlich erst gar nicht rein kommt, muss man auch nicht wegdesinfizieren.
Wir haben dabei nur erwähnt, dass derjenige, der absolut sicher gehen will keine Bakterien im Tank zu haben, aus unserer Sicht um eine Desinfektionsmittel-Zugabe nicht herum kommt.
Und dass Silberionen-Produkte keine Desinfektions- sondern lediglich Konservierungsmittel sind.

Vielen Dank für die vielen Anregungen, welche sogar für uns als alte Hasen (seit über 25 Jahren WOMO-Reisende) auch noch neue Aspekte eröffnet haben.

Ob, und wenn ja mit welchem Mittel... das möge doch bitte jeder für sich selbst entscheiden und verantworten.

Wir wünschen Ihnen allen zusammen einen gesunden und erholsamen Urlaub..

Gruß

TW-DES

Scout am 05 Jun 2018 16:41:04

Auf den folgenden Punkt möchte ich eingehen.
die Frage ist doch nur, will ich mir irgendeinen Sanitärreiniger in das Wassersystem kippen, oder nehme ich ein für Trinkwasser zugelassenes und geprüftes Produkt?

In diesem Punkt geht es um die Reinigung und Desinfektion des Trinkwassersystems und nicht um eine Desinfektion des Trinkwassers selbst.
Es gibt auch keine zugelassene oder nicht zugelassene Mittel für die Tankdesinfektion.

Im DVGW Arbeitsblatt W 291,Reinigung und Desinfektion von Wasserverteilungsanlagen, werden folgende Mittel zur Tankreinigung empfohlen.
Wasserstoffperoxid H2O2
Kaliumpermanganat KMnO4
Chlorbleichlauge Natriumhypochlorit NaOCl
Calciumhypochlorit Ca(OCl)2
Chlordioxid ClO2
Davon dürfen Wasserstoffperoxid und Kaliumpermanganat nicht zur Trinkwasserdesinfektion verwendet werden.
Das Mittel der Camping Firmen, Kaliumperoxomonosulfat ist nicht mal in der Liste des DVGW aufgeführt. Es troztdem zur Desinfektion gut geeignet.

Die Sanitärreiniger oder allgemein Chlorbleichlaugenreiniger reinigen sehr gut.
Es ist ja nicht wie bei der Trinkwasserdesinfektion, dass man das Mittel konsumiert Sie werden zusammen mit dem Dreck und gekillten Bakterien ausgespült und sie lassen sich sehr gut mit Wasser ausspülen.
Nach mehrmaligem Spülen ist nicht mehr im Wasser enthalten. --> Link
Sie können nicht annehmen, dass zur Beseitigung von Ablagerungen bakterienkillen reine Apothekerware verwenden wird. Mal ganz abgesehen von den Kosten.

Gruß
Scout

gespeert am 05 Jun 2018 19:29:16

Ist doch schxxxegal, Hauptsache das Viehzeug kommt nicht in den Tank.

topolino666 am 05 Jun 2018 21:06:22

TWDES hat geschrieben: welche sogar für uns als alte Hasen (seit über 25 Jahren WOMO-Reisende)


Hallo Thomas!

OT:

warst Du dann schon vorher hier angemeldet oder hast Du Dich erst mit der Fa. angemeldet?

christiancastro am 05 Jun 2018 22:24:51

Vielen Dank von mir an Scout für die sachliche und fachliche Infos.

Ich halte es wie schon bei unserem ersten Womo, ab und an eine Prise Schwimmbadchlor ins Wasser und gut ist es. Allerdings benutzen wir das Wasser nicht zu trinken und für Kaffee, schädlich ist es nicht, aber schmeckt halt nicht besonders.

TWDES am 06 Jun 2018 00:09:29

topolino666 hat geschrieben:warst Du dann schon vorher hier angemeldet oder hast Du Dich erst mit der Fa. angemeldet?


Nein, wir waren vorher noch nicht angemeldet.

Gast am 06 Jun 2018 07:18:27

Ich bin ja nur froh dass wir das seit Anfang der 70er ohne chemische Kampfstoffe überlebt haben. :eek:

Aber wir leben ja mittlerweile auch in einem Zeitalter in dem alle Produkte neuerdings desinfizierende Wirkungen haben müssen wie Spülmittel, Seife usw.

Ich muss wohl demnächst auch unsere Hunde desinfizieren, bei dem was die alles mit sich rumschleppen :roll:

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