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Robur LiFePo4 120Ah Akku, hat jemand Erfahrungen? 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7


towi am 20 Feb 2019 20:13:52

joekel hat geschrieben:Hallo, nun kann ich vom ersten Belastungstest berichten.....nach 8 Stunden mit ca. 15 Ampere je Akku standen 2 % Restkapazität an bei 12,8 Volt. Absolut stabile Versorgung, selbst die Kapselmaschine brachte das System nicht zum Schwächeln (mit Blei undenkbar). Nun wieder laden und die Temperatur beobachten.....


Hallo joeckel,

War die 12,8 unter Last ? Dann wäre ja noch Reserve drin :-)

thx
towi

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joekel am 20 Feb 2019 20:24:09

Richtig unter Last mit 16 Ampere je Akku....denke bis zu Abschaltung ist da noch Luft denn bei 3-4 % standen noch 12,9 Volt an. Wollte die Zuckerdosen aber nicht wirklich stressen....

joekel am 02 Mär 2019 21:07:39

Hallo, nach einigen Übernachtungen kann ich weiterhin nur Positives über die Robur berichten. Laden artig mit Lima (30 A) oder Landstrom (32 A), nix wird warm und laufen artig syncron.
Dank des geringen Strombedarfs unseres Hymers, standen nach 3 Stunden TV , mehrere Tassen Kaffee, Heizungsbetrieb usw. am nächsten Morgen 92 % Restkapazität an. Also 3-5 Tage ohne Landstrom sind sicher machbar und das geplante Projekt Solar auf dem Dach werde ich beerdigen. Lege mir lieber billiges Flexpanel in die Garage .....

Gruss Ekel

RetoB am 03 Mär 2019 18:57:29

Hallo Ekel (?)

Wie machst du es im Winter, wenn du dein WoMo längere Zeit nicht fährst: Trennst du dann den Robur-Akku vom Netz oder kannst du ihn abschalten oder hängt dein WoMo dann am Strom? Ich habe bei mir festgestellt, dass auch wenn alles ausgeschaltet ist, überall irgendwelche Ruheströme fliessen und nach ca. 3 Wochen geladen werden muss (AGM-Akku).

Freundlicher Gruss
Reto

joekel am 03 Mär 2019 19:22:59

Gude, wir sind immer und ständig fahrendes Volk...lol. Aber sollte ich längere Zeit tatsächlich nicht fahren, würde ich direkt am Robur trennen, geht mit dem Drehverschluss recht einfach.

egocogito am 04 Mär 2019 11:57:55

joekel hat geschrieben:Jeder hat in seiner Wohndose eine andere Gerätschaft, aber die individuellen Ereignisse auf alle Konstellation zu übertragen ist Angst und Panikmache.
So empfindlich sind die Zellen nicht, sofern die Leistungen moderat bleiben.
Dazu gehört auch das Argument um die Ladefähigkeit von Zellen unter 0 Grad, wer muss bei solchen Temperaturen laden ? .......


Hymer hat, zumindest bei der neueren Generation, die Leitungen zwischen Starterakku und EBL mit 16mm2 bestückt und die Entfernung zwischen Starterakku und EBL beträgt max. bis zu 1,5m. Jeder ist seines Glückes Schmied, und wenn wer meint, keinen Booster einbauen zu wollen, weil sein Generator sowieso nicht mehr als 90A liefert und von daher die max. 30A herrühren, die in den Li-Akku fließen, dann soll das vielleicht für den Betreffenden so richtig sein, alleine, ich glaube nicht daran. Beim Fiat (250) haben die Generatoren standardmäßig für die 130 PS-Version 110A und für 149 PS-Version 150A Leistung. Beim Sprinter weiß ich es jetzt nicht, aber ich denke, dass die Leistungen in etwa ähnlich sein werden.

Wegen der Ladefähigkeit unter 0 Grad - schon einmal darüber nachgedacht, dass wer mittels Solar die Erhaltungsladung durchführt, egal welche Temperaturen herrschen? So sinnlos ist es also doch nicht, wie hier dargestellt wird.

Stimmt, genau darum geht es unter Anderem in dieser Diskussion, um die Überlastung des EBL, weswegen sehr viele gerade mit einem Booster den EBL umgehen und gesichert direkt an den Sammelschienen anlegen, somit Rückflüsse während des Fahrbetriebes ganz einfach vermieden werden

Was die Überlastung des Generators angeht, denke ich, dass deiner, so er tatsächlich nur 90A Leistung bringt, mit 30A Ladeleistung sowieso an der oberen Leistungsgrenze läuft.

Wir reden hier von Kosten in Höhe von € 160 - € 300,- um erstens eine vernünftige Ladekennlinie, zweitens eine Leistungs- und drittens eine definierte Spannungsbegrenzung zu haben. Hier von Angst und Panikmachen zu schreiben ist weit gefehlt, die Leute wissen schon, wovon sie schreiben, das geht weit über die Erfahrung eines eigenen Akkus hinaus. Sie merken aber, wenn wer argumentationsresistent ist und klinken sich daher still und leise aus der Diskussion aus.

joekel am 04 Mär 2019 17:18:10

Jeder mag seinen Standpunkt haben, dafür ist doch ein Forum da. Meine Erfahrungen beziehe ich aus 7 Jahren Umrüstungen mit Winstonzellen in zwei Concorde und nun im Hymer sowie Im Boot und mehrere Starterakkus zb. im E-Smart.

Bei strengen Frost im Winter nehmen die Zellen wenig oder nix mehr auf...wenn überhaupt die Sonne grinst. Bedeutet aber das Fahrzeug ist abgestellt und wird nicht geheizt. Also warum soll da geladen werden ?

Wo kommt der Schmarn mit der Ladekennlinie für Li-Akkus her ? Es gibt schlicht keine , allenfalls machen die Booster bei entsprechender Spannung früher dicht. Jeder Solarregler aus China konnte dies bereits vor 10 Jahren, da waren (und sind es noch heute ) die Edelregler alle fix eingestellt. Wirklich für Li angepasste Ladegeräte , Booster und Solarregler gibt es zumindest bezahlbar nicht, dafür bräuchte es ein komplett vernetztes vierfach Ladesystem mit einer gewissen KI, dann wären auch sämtliche BMS Systeme hinfällig.

egocogito am 04 Mär 2019 17:55:40

Originalzitat Votronic:

"„LiFePO4“: Ladeprogramm für Lithium Batterien, Kennlinie IU1oU2oU3
Ladeprogramm abgestimmt auf Lithium-LiFePO4-Batterien mit eigenem BMS und vorgeschriebener bzw. eingebauter Schutzbeschaltung. Eine spezielle Ruhe-Erhaltung hält die LiFePO4-Batterie bei abgestelltem Fahrzeug (Saisonbetrieb) automatisch auf einem für die Lebensdauer vorteilhaften Ladestand von 50-80% und puffert dabei auch 12 V-Verbraucher sowie die Fahrzeug-Starterbatterie.
"

Außerdem gibt es schon unterschiedliche Erhaltungsspannungen und Zeiträume, in denen vorgegebene Spannungen gehalten werden, abgestimmt auf den jeweiligen Li-Akkutyp, was ich aufgrund des Ladeverhaltens während des Betriebes nachvollziehen konnte. Oder einfach die Gebrauchsanweisung von zum Beispiel einem Li-tauglichen Solarregler durchlesen.

Kann aber durchaus sein, dass die nur Schmarrn schreiben. Wenn wir es aber statt Kennlinie Programm nennen, soll es mir auch recht sein.

Warum geladen werden sollte? Weil das Wohnmobil zum Beispiel einen gewissen Grundverbrauch hat, das System ebenso und es SR gibt, die den Starterakku mitbetreuen, da könnte es bei nicht so hoher Kapazität mitunter ein bisserl eng werden. Daher lädt doch der eine oder andere mittels Solaranlage seinen Akku, auch bei Minustemperaturen, da sind täglich einige Ah drinnen.

Ich war niemals von der kindergartenmäßigen Überzeugung angekränkelt, jemanden missionieren zu müssen, denke aber, dass es umgekehrt schon eines Widerspruches bedarf, wenn hier bei fachlich und empirisch fundierten Aussagen von Panikmache und Angstverbreitung geschrieben wird.

joekel am 04 Mär 2019 20:13:57

Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber du zitierst Fragmente zum sicherlich guten Votroniclader. Dennoch was nützt mir diese schöne Funktion wenn die anderen Vortronicgeräte wie der Solorregler immer vollladen und die 50-80 % Wohlfühllage der Akkus nicht beachten.Kurz es fehlt die Vernetzung. Die beworbene Kennlinie für Li ist Schmarn. Auch die verschiedenen Spannungen für Li sind ebenfalls überflüssig, hier regelt das BMS sowieso und die Balancerfunktion schiebt das Ding einfach durch Spannungserhöhung an , nicht durch eine direkte Verdrahtung und Kommunikation mit den einzelenen Zellen.
Du hast dir jede Menge Firlefans andrehen lassen, weil eben keine Ahnung oder Angst um die heiligen Zellen hattest. Das meine ich nicht Negativ , geht mir zu anderen technischen Dingen ja genauso.

Gerade deshalb ist der Roburakkus für kleines Geld ohne weiteren Aufwand ein gute Lösung für Leute die Wissen was sie tun und für die Risiken gerade stehen.

egocogito am 04 Mär 2019 21:16:56

Wir sprachen in erster Linie über den Booster, ist das noch in Erinnerung?

Du hast zwar keine Ahnung, was ich verbaut habe, lässt dich aber unbeirrt zu überheblichen Äußerungen hinreißen.

Weißt du was, das ist so wie mit deinen 2 €uro/kWh.....lass mas einfach, bringt offenbar nichts.

Schönen Abend noch.

egocogito am 04 Mär 2019 21:30:45

Das kann ich jetzt nicht mehr editieren, darum noch extra etwas zu deiner Bemerkung:

Ich nehme auch an, dass es sich bei einem 300Ah-Akku mit allem Drum und Dran um € 2.100,-- natürlich nur um Firlefanz handeln kann, überhaupt die Winston-Zellen.

joekel am 04 Mär 2019 21:52:41

ist ein guter Preis, nur die Zellen ? der kleine Rest dabei ?

egocogito am 04 Mär 2019 22:24:23

Die gesamte Anlage, ich habe zwar keine Ahnung davon, aber halt ein bisschen Firlefanz gekauft und zusammengebaut.

towi am 04 Mär 2019 22:59:45

Hey,

Es hat zwar auch nichts mit dem robur-akku zu tun hat, aber
Die von Votronic beworbene Ladung mit Kennlinie IU1oU2oU3 ist laut votronic ausschließlich für 230V-Ladegeräte vorgesehen
und nicht für Booster und Solar-LGs, da diese nicht 24h am stück laden.

Anderslautenden Einträge auf der Homepage waren ein Fehler der it

Gruß
towi

berti2 am 05 Mär 2019 09:12:13

Ob es nun Firlefanz ist oder nicht, wenn man der Meinung ist das man einen Lade Booster braucht dass kann jeder machen wie er denkt. Ich habe auch auf Robur umgerüstet und einen 1:1 tausch gemacht. Also die alten AGM´s raus und Robur rein. Lade Booster habe ich nicht verbaut. Bei mir ist das CBE als EBL verbaut und von Haus aus mit 60A abgesichert. Shaudt ist nach meinem Kenntnisstand nur mit 40A abgesichert. Bevor ich auf LifePO umgestiegen bin hatte ich auch nie mehr Ladestrom als ca. 40A. Nicht mal wenn die AGM´s auf unter 50% waren. Fahrzeugbatterie war das auch runter durch Radio usw. Läuft alles mittlerweile über Aufbaubatterie. Meine Überlegung war wenn ich nun auf LifPO umsteige eigentlich auch nicht viel mehr Ladestrom haben sollte wie vorher wenn die AGM´s ziemlich weit entladen waren. Nach der Umrüstung habe ich mir das Ladeverhalten über die Lima und Solar mittels Batteriecomputer genau angesehen und für gut befunden (Ladestrom von der Lima so um die 30A). Andernfalls hätte ich dann noch weitere Änderungen z.B. Lade Booster vorgenommen. Bei meiner Konstellation im Kasten ist das aber nicht nötig.
Das was Jockel hier schreibt dem kann ich mich anschließen da es sich bei meiner Installation auch so verhält wie bei ihm. Ladekennlinien usw. mal außen vorgelassen das ist eine andere Philosophie. Jedenfalls brauche ich bei meinem Setup im Kasten weder Ladebooster noch sonst was um die LifePo anständig zu Laden. Habe nun die LifePo komplett von der Lichtmaschine getrennt das ich 300W Solar auf dem Dach habe. Wird erst November wieder zugeschaltet. Bis dahin kommt über die Sonne genug Strom rein.
Fazit: Oft wird suggeriert dass eine Umrüstung 1:1 auf LifePo Problem behaftet sein soll man braucht Ladebooster und was weiß ich noch alles. Es wird da sehr oft der warnende Finger gehoben. Ist es nicht viel mehr so dass wenn man umrüsten möchte, man sich vorher die Gegebenheiten ansehen sollte. Nach der Bestandsaufnahme klärt sich vieles was zu Umrüstung benötigt wird. Gewisse Grundkenntnisse in Sachen Strom und Messgeräte sollten Voraussetzung sein wenn man das selbst machen will. Aber all das ist kein Hexenwerk.
Beim Dienstleister sieht das anders aus. Ladebooster usw. und der damit verbundene Arbeitsaufwand spülen natürlich Geld in die Kasse. Nach der Installation muss da nichts groß getestet werden da das Ladeverhalten über den Ladebooster festgelegt bzw. auf einen festen Wert katastriert wurde auch wenn das oft nicht nötig wäre. Der Dienstleiter sichert sich sozusagen gegen zu hohen Strom ab und Zahlen dürfen das der Kunden. Meiner Meinung nach werden viel zu oft Ladebooster verbaut ohne dass dies nötig wäre. Will aber auch nicht in Abrede stellen das man bei gewissen Konstellation eine Ladeboster braucht.

Ich hab hier nur meine Meinung zu Thema wieder gegeben. Andre Meinung sind auch immer willkommen.

LastradaNova am 05 Mär 2019 11:18:54

Wenn man ..wie ich... Gel drin hatte und das Ganze funktionierte auch bis zum ableben der GEL's ...dann funktioniert auch der 1 zu 1 Tausch auf die fertig Lithium (und zwar ohne Booster)
Die meisten wollen einfach nicht nur mehr Ah, sondern auch noch superschnell mit >30 A laden..so what ... mir reichen 2x 100 Ah LiFePo4 und ein Ladegerät das mit 30 A laden kann und eine Kennlinie für Lithium hat... Für mich funktioniert das seit 2 Jahren. Wer also meint den diversen Experten (von Gottes gnaden ) folgen zu müssen, sollte es machen.
Der Rest ...mit etwas Sachverstand einbauen.. und beim Ladegerät auf die Lithium Daten der zu verbauenden Akkus achten...und verddisch.
Kostet für 2x 100Ah plus geeignetem Ladegerät 2300€ und läuft bestens.

Gruß Jürgen

lisunenergy am 05 Mär 2019 12:43:35

Wenn die Kabel dick genug sind, geht auch ein Cyrix Li CT
Dies ist aber Temperatur und Stromüberwacht. Auch schaltet es erst bei einer definierten Spannung zu.
Ich sage jetzt immer :, einfach machen und nicht Jammern wenn es schief geht.!!

egocogito am 05 Mär 2019 15:03:18

Es geht gar nicht darum, irgendwen zu bekehren, jeder darf das tun, wovon er überzeugt ist, und wenn wer meint, diverse Sicherungsschaltungen nicht einzubauen, dann ist das seine Entscheidung und sein freier Wille. Was mir am Geist geht, ist diese hochnäsige Abqualifizierung, wenn wer eher auf Sicherheit bedacht ist und/oder danach trachtet, ein geregeltes Ladeverhalten durch den Generator zu bewerkstelligen. Ob es jetzt keine Kennlinie gibt, oder ob man es jetzt Ladeprogramm nennt, ist doch dem Grunde nach völlig wurscht. Oder, wenn wer sich z.B. vielleicht sogar Balancer einbaut, die eben mehr als 500mA abkönnen. Wenn Plug&Play mit einem Fertigakku beim jeweiligen Fahrzeug funktioniert und das auch noch in einigen Jahren, ja warum denn nicht?

Dem Grunde nach sind Sicherheitsgurte oder Airbag eine unnötige Ausgabe, weil der weit überwiegende Teil nicht zum Einsatz kommt. Wenn diese Dinge aber benötigt werden, dann ist es wichtig, dass sie da sind.

Ich persönlich würde aber trotzdem niemandem den Ankauf von Firlefanz und Ahnungslosigkeit unterstellen, wenn er mit diversen Fertigakkus das Auslangen findet.......

WomoTechnikService am 06 Mär 2019 08:39:56

berti2 hat geschrieben:Beim Dienstleister sieht das anders aus. Ladebooster usw. und der damit verbundene Arbeitsaufwand spülen natürlich Geld in die Kasse...


Der Schaudt Booster 121525 incl. Einbau kostet zwischen 200 und 220€... das spült nicht allzuviel Geld in die Kasse, rettet aber im Ernstfall teure Batterien und Technik.

berti2 hat geschrieben:Der Dienstleiter sichert sich sozusagen gegen zu hohen Strom ab und Zahlen dürfen das der Kunden. Meiner Meinung nach werden viel zu oft Ladebooster verbaut ohne dass dies nötig wäre.


Der Dienstleister muss aber auch Garantie, nicht nur auf den eingebauten Ladebooster, sondern auch auf durch seine (eventuell unqualifizierte, weil die möglichen hohen Ströme nicht berücksichtigende) Arbeit geben. Als Privatmann kannst Du in Deinem Auto so ziemlich machen was Du willst, wenn Du dann dazu Ahnung von der Materie hast und mit der entsprechenden Messtechnik die Anlage überwachst, ist Alles gut... für den Kunden ohne diese Ahnung ist es besser, der Dienstleister baut sichere Technik, die keiner Überwachung bedarf, ein und der Kunde kann die Technik einfach nur Nutzen und seinen wohlverdienten Urlaub oder Ruhestand genießen.

berti2 hat geschrieben:Ich hab hier nur meine Meinung zu Thema wieder gegeben.


Die Gefahr daran ist, dass andre Wohnmobilfahrer in Erwartung von preiswerten Lösungen solche Meinungen für ihre Lösung übernehmen, obwohl es vielleicht in ihrem Fall besser wäre, eine andere, sicherere Lösung zu verbauen. Ich denke hier auch an die vielen Kunden, die mit der Bleikristallgeschichte auf die Nase gefallen sind und nun im Nachhinein das große Jammern bekommen... was ist, wenn jemand Deine Meinung 1:1 für sich umsetzt und weil die Konfiguration bei ihm eine völlig andere ist, raucht ihm der EBL oder die CBE ab. Dann hebst Du genauso die Hände und fühlst Dich unschuldig, wie der Forenkollege, der hier die Bleikristall in den Himmel gehoben hat und als es dann massive Probleme und zusätzliche Kosten gab, die Unschuld mimt...

egocogito hat geschrieben:Dem Grunde nach sind Sicherheitsgurte oder Airbag eine unnötige Ausgabe, weil der weit überwiegende Teil nicht zum Einsatz kommt. Wenn diese Dinge aber benötigt werden, dann ist es wichtig, dass sie da sind.


Genau so... daher werde ich keine Lithiumumrüstung vornehmen, ohne eine Ladebooster und einen Batteriecomputer zu verbauen.

LG Peter

joekel am 06 Mär 2019 10:22:58

Guten Morgen, inzwischen geht es nur noch um Befindlichkeiten.....warum diese Dünnhäutigkeit ?
Was soll das Statement ?
In diesem Tröd geht es um den Robur und Erfahrungen, Lösungsansätze, Tips zur Umsetzung.

andwein am 06 Mär 2019 10:43:50

joekel hat geschrieben:Guten Morgen, inzwischen geht es nur noch um Befindlichkeiten.....warum diese Dünnhäutigkeit ?
Was soll das Statement ?

Also ich finde, auch das von "WomoTechnikService" muss mal gesagt werden! Und es wurde sehr neutral gesagt. In Neudeutsch sind viele die sich hier melden "Influenzer" und was da geschrieben wird oft übernommen oder weckt Erwartungshaltungen.
Das Forum lebt von den verschiedenen Meinungen und Ansichten, deshalb darf man auch andere Meinungen aus seiner eigenen Sicht kommentieren.
Meine Meinung, Gruß Andreas

egocogito am 06 Mär 2019 11:18:35

Verschiedene Meinungen sind nicht das Problem, das ist der Sinn einer Diskussion.

Aber cool finde ich, ziemlich überheblich in einer Diskussion zu argumentieren und dann etwas von Dünnhäutigkeit anderer zu faseln. Aber jeder wie er möchte.

camperwilli am 06 Mär 2019 16:04:59

Hallo zusammen,

Auch ich möchte von AGM auf Lifepo4 wechseln und habe mir daher die 180ah von Robur (mit 160/200ah max. Entladestorm) näher angschaut weil ich wissen wollte wie Qualität der Verarbeitung und vor allem der Zellen ist.

lowbattery hat geschrieben:was zu dem 180Ah Akku vielleicht noch zu erwähnen wäre (es gibt bei Robur auf der Website dazu ein Datenblatt der Zellen):

es sind 90Ah Zellen (EVE LF90) verbaut, zu denen findet man auch die Hersteller-Website mit Datenblatt. Es handelt sich um qualitativ vermutlich gute Zellen aus hochautomatisierter Fertigung.


Genau diese Information hat mir Herr Sinz auch gegeben, doch bei Google findet ich zu besagter Modellbezeichnung leider keine weiteren Informationen zu Fragen der Haltbarkeit, Zyklenfestigkeit und sonstigen Erfahrungswerten.

Auch wundere ich mich warum in der großen Robur 8 Zellen verbaut sind und nicht nur 2?! 2x90ah = 180ah?

Einzig eine Pressemitteilung der Herstellerfirma HUBEI JINQUAN (Tochterfirma der EVE Firmengruppe; Link zum Artikel folgt) in der berichtet wird, dass die besagten Zellen von einem chinesischen (staatsnahen?) Prüfinstitut getestet und zugelassen wurden für den Einsatz in u.a. Seefahrt und öffentlichen Verkehrsmitteln (E-Mobilität im ÖPNV). Das spricht aus meiner Sicht für die Zellen, da hierfür eine vollständig QM-überwachte Produktionskette erforderlich ist.

Beste ratlose Grüße
Willi

camperwilli am 06 Mär 2019 16:05:49

Es kam jüngst auch ein YouTube Video raus in dem jemand die "kleine" Robur mit 180ah öffnet und reinschaut. Vielleicht können da die E-Profis unter euch mehr rauslesen.

Die ganzen Links folgen gleich; bin noch neu hier und brauchte daher erst 2 Posts um Links posten zu dürfen.

camperwilli am 06 Mär 2019 16:08:32

  • LInk zur Pressemitteilung der Herstellerfirma HUBEI JINQUAN (LF90 Zelle): --> Link
  • Link zum YouTube Video in dem jemand die "kleine" Robur mit 180ah öffnet und reinschaut: --> Link

partliner am 06 Mär 2019 16:20:22

camperwilli hat geschrieben:Auch wundere ich mich warum in der großen Robur 8 Zellen verbaut sind und nicht nur 2?! 2x90ah = 180ah?
Beste ratlose Grüße
Willi


Tach auch Willi,

die Lösung ist sehr einfach. Da jede Zelle eine Spannung von 3,2 V hat, brauchst Du 4 davon, um eine Akku-Spannung von 12,8 V zu erreichen mit 90 Ah.

fattony am 09 Mär 2019 08:27:58

Hat denn schon jemand Erfahrungen mit dem großen 180Ah-Robur (--> Link) gemacht und diesen tatsächlich unter dem Ducato-Sitz untergebracht? In der Beschreibung steht ja "Passt knapp unter den Ducato-Sitz, bitte nachmessen"...

Meine Ausgangssituation:

- Solar: 2x 110Wp an Votronic MPP 250 Duo Dig. (kann IU1oU2 mit 14,4V)
- Booster: Schaudt WA121525 (Lithium-Einstellung: 14,4V konstant)
- Ladegerät: CBE CB516 (würde ich ggf. ersetzen)
- Batteriecomputer: BlueBattery Black Edition 200A

Gibt es denn ein zu empfehlendes Ladegerät welches den Akku automatisch auf dem optimalen Lager-Ladestand von z.B. 70% hält? Der Solarregler würde mir dabei nicht in die Quere kommen da mein WoMo immer unter einem Carport steht, Solarertrag also fast Null.

Jumperburg am 09 Mär 2019 13:14:27

Hallo
Ich hätte mal ein paar Fragen zur Ladung 2x Robur a 120ah über LM 14v 180A
Mein Jumper ist von 2010 Euro4 D4
Ich möchte 2 120ah Robur parallel schalten also 240 AH 12v . wie ich bereits(hoffentlich richtig) herausgefunden habe können die Akkus schonend mit 80 AH geladen werden.
Wie und mit welchen Gerätschaften hole ich das beste Ergebnis aus dieser Konstellation die auch langlebig und dauerhaft arbeitet? (Möchte dauerhaft in dem Wagen wohnen)
Über Sinn und Unsinn einen Ladebooster zu verwenden lese ich hier viel und verstehe nur Bahnhof.was ich aber meine herausgelesen zu haben ist das ein LB benötigt wird wenn Starterbatt und Wohnraumbatt unterschiedliche Typen sind.(Richtig oder falsch) Meine Starterbatt ist eine BSA 120 AH 12v 900A/EN
Was wenn ich die Blei/Starter gegen eine Lipo tausche? Nach dem Motto je weniger Geräte je weniger eigenverbrauch je weniger kann kaputt gehen.
In meinem Selbstausbau ist noch jede Konstellation offen alle benötigten Kabel können in benötigter Stärke verlegt werden.
Die Distanz Starterbatt. Wohnbatt beträgt 4.5 kabelmeter.

Ich bitte dringend um eure Hilfe.

Danke und Gruß Dieter
Werden noch wichtige Daten benötigt? Bitte mitteilen!

Inselmann am 09 Mär 2019 13:33:12

camperwilli hat geschrieben:[*] Link zum YouTube Video in dem jemand die "kleine" Robur mit 180ah öffnet und reinschaut: --> Link[/list]


Ist doch schon toll was es fuer "Experten" gibt. Da freut man sich doch als Hersteller ueber so viel Unterstuetzung..... :lol:

camperwilli am 09 Mär 2019 13:41:55

Inselmann hat geschrieben:Ist doch schon toll was es fuer "Experten" gibt. Da freut man sich doch als Hersteller ueber so viel Unterstuetzung..... :lol:


Wieso nicht. Die Frage wie die Akkus im Innern verarbeitet sind und welche Zellen da verbaut wurden, dürfte doch jeden interessieren. Dafür muss man kein Elektrofachmann sein.

joekel am 09 Mär 2019 15:37:07

Hallo Dieter, also die Starterbleiakkus kannst du mit Robur und den anderen Fertigblöcken nicht ersetzten. Hier machen die BMS Systeme für Startvorgang mit den hohen Stömen nicht mit. Ohne Ladebooster bedarf es einiger Überprüfung deiner elektrischen Anlage im Wohnmobil, diesen Aufwand kannste dir sparen in dem du einen Ladebooster einbauen läßt. Zum Beispiel von Schaudt...der 25 er.

Jumperburg am 09 Mär 2019 16:53:09

Danke Jökel
Ok, Fertig Lipo Akku geht nicht.
Was ist hier mit? --> Link
Da steht: ersetzt 120a bleibatt.
Also 25 er Schaudt heißt 25a die Stunde laden wärend der Fahrt. Geht nicht mehr?

Inselmann am 09 Mär 2019 17:29:10

camperwilli hat geschrieben:
Wieso nicht. Die Frage wie die Akkus im Innern verarbeitet sind und welche Zellen da verbaut wurden, dürfte doch jeden interessieren. Dafür muss man kein Elektrofachmann sein.


Das meinte ich ja auch nicht. :lol:

joekel am 09 Mär 2019 17:52:15

Wieder etwas gelernt , diesen Starterakku kannte ich noch nicht und 40 ah sollten reichen und spart enorm Gewicht.
Klar kannst auch Booster mit mehr Leistung verbauen, ob es zu deinem Profil passt musste du abwägen...der Strom aus der Lima ist halt kein Schnäppchen.

rkopka am 09 Mär 2019 19:48:40

Mal wieder zuviel...
Jumperburg hat geschrieben:Da steht: ersetzt 120a bleibatt.

120Ah
Also 25 er Schaudt heißt 25a die Stunde laden wärend der Fahrt. Geht nicht mehr?

Es sind einfach 25A Ladestrom, die Stunde spielt da keine Rolle. Oder es sind 25Ah pro Stunde

RK

Jumperburg am 09 Mär 2019 21:20:04

40 ah sollten reichen..
Ist das ernst gemeint Jökel?

Klar kannst auch Booster mit mehr Leistung verbauen, ob es zu deinem Profil passt musste du abwägen...
Sorry das versteh ich nicht. Was meinst du mit Profil?

der Strom aus der Lima ist halt kein Schnäppchen.
Versteh ich auch nicht!

Mal wieder zuviel...
Was zu viel?

Es sind einfach 25A Ladestrom, die Stunde spielt da keine Rolle. Oder es sind 25Ah pro Stunde

Versteh ich leider auch nicht

Mal anders gefragt.Wieviel Std. muss ich mit einem 25er LB fahren um 200a in der Robur nachzuladen ?

Sorry, wenn ich von der Materie so gar keine Ahnung habe aber ich möchte gerne herausbekommen was ich verbauen muss um eine Effiziente Stromanlage zu bekommen
Gruß Dieter

WomoTechnikService am 09 Mär 2019 21:33:56

Wer nicht einmal den Unterschied zwischen A und Ah kennt sollte einen Grundkurs in Elektrotechnik besuchen oder Fachleute ran lassen... und nein, das ist nicht überheblich gemeint, sondern einfach ein Frage der Sicherheit für sein Fahrzeug, sich selbst und seine Mitreisenden!

LG Peter

bfwilli am 09 Mär 2019 21:38:16

Hallo
ist auch zu beachten "Temperaturbereich (Ladung): 0°C bis +50°C"

Gruß Willi

rkopka am 09 Mär 2019 21:38:39

Wenn du richtig quoten würdest, könnte man auch die Aussagen zuordnen.
Jumperburg hat geschrieben:Mal wieder zuviel...
Was zu viel?

Zuviel Mißhandlung der Einheiten. Und du machst ja gleich weiter.

Es sind einfach 25A Ladestrom, die Stunde spielt da keine Rolle. Oder es sind 25Ah pro Stunde
Versteh ich leider auch nicht

Ein Strom PRO Stunde macht keinen Sinn in unserem Umfeld.

Mal anders gefragt.Wieviel Std. muss ich mit einem 25er LB fahren um 200a in der Robur nachzuladen ?

Wenn du die Daten richtig angeben würdest, wäre es eine einfach Divison.

Ein 25er LB bedeutet, er liefert 25A (großes A, sonst wäre es eine Fläche). Der Akku hat 200Ah. Dann ist es nicht mehr weit zu 200 Ah / 25 A = 8h

Sorry, wenn ich von der Materie so gar keine Ahnung habe aber ich möchte gerne herausbekommen was ich verbauen muss um eine Effiziente Stromanlage zu bekommen

Es gibt einen Unterschied zwischen keine Ahnung haben und sich keine Ahnung erarbeiten wollen. Es gibt eine Menge Beiträge zu dem Thema. Und zu den Einheiten, die eigentlich Schulstoff wären, gibts hier was --> Link

RK

Jumperburg am 10 Mär 2019 11:01:26

Danke. Hab schon verstanden.
Wer die Fachbegriffe nicht kennt sollte hier auch keine Fragen stellen. Und wer a von A nicht unterscheiden kann sollte erstmal wieder zur Schule gehen.
Und wenn dann nicht mal Quoten gesetzt werden können ist eh alles durcheinander und unübersichtlich.
Und das ich hier ein Kasten aufbauen oder ein Acker vermessen will, ist natürlich auch nicht ersichtlich.
Das man sich in meine Lage versetzt und unter den oben genannten Gegebenheiten ein Kasten aufbaut, nach dem Motto, wenn das jetzt meiner wäre würde ich mir zu der LM und diesem Akku ,jenen Booster kaufen, die 4,5 m mit x Quadrat Kabel verbinden, hier und da mit x Ampere absichern und so in kürzester Zeit meine Batts voll zu bekommen...kann sich keiner Vorstellen.
Ich geh erstmal mein Profil überarbeiten und melde mich dann wieder wenn ich aus der Schule komm..
Gruß Dieter

thomker am 10 Mär 2019 13:32:09

Hallo Dieter,

also ich habe ungefähr verstanden, was du willst. Ok, das mit den Einheiten war etwas schwierig, aber mit ein bisschen Toleranz machbar. Wobei die Beschreibung im Link von rkopka schon sehr empfehlenswert ist.

Ich beschreib mal meine Vorgehensweise im meinem Fahrzeug, was nicht zwingend übertragbar ist:
400 Ah Lisun-Bausatz
Originalverkabelung Frankia
Schaudt EBL mit 70 A Ralais (hab ich aufgeschraubt und nachgesehen)
Ducato x250 150 A Lima
Victron BMV 700 mit BT-Dongle
Keinen Booster
Womo im Dauereinsatz

Damit wird der Akku, wenn er SOC unter 80% hat, mit 35 - 40 A geladen, und nach längerer Fahrt auch komplett voll, vor allem wenn es draußen kalt ist, dann regelt die Lima bis 14,5V hoch. Im Sommer bei 30 Grad regelt die Lima (oder Bodycomputer, oder was auch immer) die Spannung deutlich runter bis meist 13,8V. Das führt dazu, dass im Sommer deutlich weniger Strom hinten ankommt.

Also, wenn jemand unbedingt meint, einen Booster haben zu müssen, bitte schön. Ich brauche keinen, und wenn ich einen haben wollte, dann sicher keinen der mit nur 25 A lädt.
Ich hatte den Booster damals auch auf der ToDo-Liste, wollte es aber erst mal ohne ausprobieren. Dabei isses dann aber geblieben.

So, ich hoffe, ich habe niemanden auf die Füsse getreten...
Bis denne.

Gruß
Thomas

DonCarlos1962 am 10 Mär 2019 17:16:38

Hallo Thomas,

es gibt verschiedene Gründe für einen Ladebooster! Bei vielen Euro6 Fahrzeugen ist es ohne diesen Booster nicht möglich ohne Spätschäden für den Akku zu laden, weil eine für LiFePo4 Akkus zu hohe Spannung anliegt.

Und wenn man die kleine Lösung bevorzugt, wie wir, dann reichen auch die 25A Ladeleistung aus.

Ich befolge den Rat von Peter und schalte einen Schaudt WA 121525 Booster dazwischen, weil das bis zu dieser Stärke ohne Umbauten und einfach nur mit "dazwischenschalten" möglich ist. Der Aufwand ist eben gering.

In kleinen Fahrzeugen können die 25A des Schaudt auch reichen.

LG Carsten

joekel am 10 Mär 2019 17:23:16

Bei Euro 6 Spätschäden ????? Welche ? Bisher ist nur bekannt, die Spannung reicht beim MB (glaube auch Ford) nicht...da Sparschaltung. Zu hohe Spannungen gibbet es nach Abschaltung durch ein BMS auch nicht....

DonCarlos1962 am 10 Mär 2019 17:37:37

Hi!

Mein Akku wurde von der LiMa mit fast 15V geladen! Nach meinem Kenntnisstand ist das für diese Art von Batterie nicht sehr bekömmlich.

Der Ladebooster begrenzt die Spannung auf verträgliche 14,4V. Das ist der eine Punkt.
Der Andere ist, dass während der Fahrt der Kühlschrank meinen Aufbauakku leer gesaugt hat (ca. 10-12Ah pro Stunde) und das intelligente Euro6 Lademanagement hat nicht nachgeladen, weil die Spannung des LiFePo4 immer noch auf hohem Niveau war.

Das soll der kleine Schaudt verhindern. Da reicht mir dann auch die geringe Ladeleistung.

LG Carsten

joekel am 10 Mär 2019 17:50:50

Irgendwie wirkt das Alles etwas durcheinander.....15 Volt Spannung ? Dann anderseits nuckelt der Kühli die Wohnraumakkus leer weil die Spannung zu niedrig ist ? Dann war es besser einen Ladebooster zu verbauen...

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