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Robur LiFePo4 120Ah Akku, hat jemand Erfahrungen? 1, 2, 3, 4, 5, 6


Stocki333 am 05 Feb 2019 19:46:54

Hallo Carsten
Warum nimmst du nicht einen D+ Simulator um den B2B anzusteuern. Gibts von Votronik. Vom B2B eine eigene Ladeleitung.
ich kenne Die neue Transit Verschaltung nicht im Detail, Wahrscheinlich must du den auf die Starterbatterie geben, Der hat ja Starterbatterie und Versorgerbatterie. Ausserdem kann der Transit dir ein D+ Signal bereitstellen.Ich glaube Andreas andwein hat das irgendwo beschrieben. hat aber nicht jeder Standartmaßig eingebaut.
LG Franz

DonCarlos1962 am 05 Feb 2019 23:56:26

Hallo Franz,

ich habe schon einige gute Tips bekommen. Im Grunde ist mir auch der richtige Weg schon aufgezeit worden.
Ein D+ gibt es zwar von meiner Lichtmaschine im FORD Euro6 nicht mehr, aber ich könnte ein Signal vom eingebauten serienmäßigem Nordelettronica 185 bekommen, (da wurde mir auch schon eine Lösung gezeigt) oder einfach Zündungsplus nehmen.

Auch gefällt mir die Lösung von Peter, mit dem 25 A Ladebooster WA 121525 von Schaudt, sehr gut. Allerding wurde ich auch darauf aufmerksam gemacht, dass durch ein nicht getrenntes Trennrelais "im Kreis" geladen würde.
Ich habe mir schon überlegt, ob es Sinn machen würde ein zweites Nordelettronica 185 zu kaufen und das Relais auf der Platine zu unterbrechen. Alles vor dem Hintergrund, dass der Händler/Hersteller einer Änderung der Elektrik in Bezug auf Garantie nicht zustimmt und ich die Anlage jeder Zeit wieder auf den Status quo ante bringen könnte.

Vielleicht kann ich Peter auf einer seinen Ostseetouren abpassen und er kann mir die Geschichte reversible einbauen.

LG Carsten

Stocki333 am 06 Feb 2019 08:09:32

Ich denke das deine Idee ein neues EBL zu kaufen nicht gerade eine günstige Variante ist. Auch verstehe ich die Gründe deines Händlers nicht. Eigentlich sollte er ja ein Interesse haben, das die eingebaute Elektrik durch die Lifepo4 nicht überlastet wird. Verschmorte Steckverbindungen gibt es genug, Auch ohne Lithium. Im Endeffekt vergibt er die Chance frühzeitig Wissen zu erlangen. Du wirst nicht der Einzige bleiben in der Zukunft.
Die Idee es Peter installieren zu lassen, das ist für dich sicher die Allerbeste Lösung und wahrscheinlich die Günstigste und Sicherste.Hut ab vor dieser Entscheidung.
Wünsche viel Freude mit deinem neuen Mobil Franz :lach: :ja:

WomoTechnikService am 06 Feb 2019 08:43:11

DonCarlos1962 hat geschrieben:Auch gefällt mir die Lösung von Peter, mit dem 25 A Ladebooster WA 121525 von Schaudt, sehr gut. Allerding wurde ich auch darauf aufmerksam gemacht, dass durch ein nicht getrenntes Trennrelais "im Kreis" geladen würde.

Das mit dem im Kreis ist nur so, wenn ich mit dem Ladestrom vom Ladebooster hinter dem EBL oder wie auch immer er bei Dir heißt, ich nenn ihn im Folgenden EBL, an die Batterie gehen würde... aber gerade das brauche ich ja nicht beim WA121525, weil er maximal 30A bringt und ich diese durch den EBL leiten kann. Beim WA121525 nehme ich einfach die Zuleitung der Starterbatterie zum EBL und schalte den Booster dort dazwischen... jederzeit rückbaubar, wenn ich die Kabel nicht zerschneide, sondern vom Booster zum EBL neue nehme.
Das Problem ist nur bei größeren Boostern, da brauch ich 1. eine neue Zuleitung von der Starterbatterie zum Booster und 2. kann ich nicht durch den EBL, weil ich der Leiterplatte keine 45 oder mehr A zumuten möchte. Dann brauch ich das zusätzliche Relais, welches die Verbindung der Aufbaubatterie zum EBL bei D+ unterbricht, um nicht im Kreis zu laden...

DonCarlos1962 hat geschrieben:Vielleicht kann ich Peter auf einer seinen Ostseetouren abpassen und er kann mir die Geschichte reversible einbauen.


Die "Ostseetouren" gab es am Anfang, da habe ich in Dresden gewohnt und war ab und zu an der Ostsee... inzwischen ist es umgekehrt, der Hauptwohnsitz ist in Ribnitz und es gibt ab und zu eine Tour nach Dresden :lol: …

LG Peter

viking92 am 06 Feb 2019 11:46:57

DonCarlos1962 hat geschrieben:Ich hätte schon lange einen B 2 B Booster eingebaut, wenn ich dieses blöde Koppelrelais leichter abschalten könnte. Aber das ist ja ein Printaufbau auf der Platine des Nordelettronica NE185.

Hy Carsten,

in meinem Aufbau ist auch eine Nordelettronica installiert. Leider Gottes :?
Durch den B2B Einbau musste ich auch das interne Trennrelais deaktivieren.
Es gibt leider keine andere Möglichkeit, als das Relais
a) auszulöten oder
b) Leiterbahn für Spulenspannung trennen

Das Relais liess sich bei mir im eingebauten Zustand nicht schadlos öffnen, sonst hätte ich mit einem nichtleitenden Material die Kontakte blockiert.

Viel Erfolg
Gruss
Birger

DonCarlos1962 am 06 Feb 2019 22:22:28

Hallo Peter,

tausend Dank für diese Informationen! Ich habe gerade einmal Ribnitz in GoogleMaps aufgerufen und eine Route von hier berechnen lassen... 692Km einfache Strecke. :ja:

Aber traumhaft schön dort oben, wenn ich die Fotos im Internet betrachte. Bin etwas neidisch.

Den B2B Lader einfach dazwischen schalten hört sich gut an und zu dem D+ des Nordelettronica NE 185-11T hat mir Mathias aus Kiel ja schon geschrieben:



An J4 habe ich tatsächlich bei "Zündung an" kein und bei dann laufenden Motor ein 12V Signal, welches ich als D+ nehmen kann.
An der Eingangsseite angeschlossen sind JP6 Pin2 (Netzanschluss) und JP13 Pin 2-4 (u.a. D+ und Zündung), beide Eingänge schalten das Koppelrelais.



LG Carsten

Jumperburg am 10 Feb 2019 17:50:52

Hallo.
Wie ich gelesen habe läd man den Robur Akku schonend mit 40 Ampere

Wenn ich zwei 120ah Robur Akkus nehme, kann man dann mit 80 Ampere zb über LM laden?
Danke und Gruß Dieter

lowbattery am 16 Feb 2019 21:42:34

Wie ich gelesen habe läd man den Robur Akku schonend mit 40 Ampere. Wenn ich zwei 120ah Robur Akkus nehme, kann man dann mit 80 Ampere zb über LM laden?

Ja.

Laut Datenblatt des BMS kann der Akku ohnehin mit 100 A geladen werden, laut Spezifikation der Zellen ebenfalls. Hat mir auch Robur auf Anfrage so bestätigt. Die 40A sind der empfohlene Ladestrom (0,33 C), der maximale für die Zellen ist 1C (6 x 20A = 120A) und der maximale des BMS wie gesagt 100A. Häufiges Laden mit maximalem Ladestrom verringert allerdings die Lebensdauer.

Ich würde unabhängig vom zulässigen Ladestrom bei Lithium trotzdem einen Ladebooster einbauen, aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Gruß, Stefan

Jumperburg am 16 Feb 2019 23:51:28

Dank dir Stefan

lowbattery am 17 Feb 2019 13:35:23

Hallo,
ich hätte zwei Fragen zu den Robur-Akkus und habe dazu auf deren Website nichts gefunden:
1. Welche Funktion hat Ein/Aus-Button neben dem Display? Schaltet der Batterie aus, ähnlich wie der Schalter am Fraron-Akku?
2. Kann man auf dem Display auch die Zellspannungen anzeigen lassen?

Danke und Gruß,
Stefan

Jumperburg am 17 Feb 2019 23:41:31

Ich denke mal damit wird das Display ein und ausgeschaltet. Mit der pfeiltaste schaltet man durchs Menue. Du kannst aber ruhig Herrn Sinz anrufen. Er ist ganz nett und beantwortet jede Frage

DonCarlos1962 am 18 Feb 2019 11:08:48

Hi,

wenn Du Herrn Sinz anrufst und vielleicht eine kleine Bedienungsanleitung bekommst, kannst Du sie ja hier einstellen?

LG Carsten

joekel am 18 Feb 2019 16:28:27

Hallo, endlich konnte ich drei Bleikübel je 85 ah mit zwei Robur a 120 ah im Hymer BSl BJ 18 ersetzen. Entgegen vieler Kommentierungen sehe ich bisher keine Notwendigkeit zu einem Booster in der Limaeinspeisung. Bei 80 % Akkustand kommen ca 30 Ampere Ladestrom aus dem Ducato bei den Roburakkus, und selbst bei 95 % noch 22 Ampere an. Werde es weiter austesten.....


Gruss Ekel

Bodimobil am 18 Feb 2019 16:50:42

joekel hat geschrieben:... mit zwei Robur a 120 ah ... ersetzen.
Bei 80 % Akkustand kommen ca 30 Ampere Ladestrom aus dem Ducato bei den Roburakkus.


Das spricht auf den ersten Blick gegen einen Booster, aber gibt mir gleichzeitig doch zu bedenken warum da "nur" 30A rüberkommen. Du solltest deine Verkabelung überprüfen. Kann es sein, dass die Kabel von der Starterbatterie kommend etwas schwach sind?
Weiterhin - ist das normal, dass Robur bei 95% schon so einen Einbruch bei dem Ladestrom haben? Da bin ich bei den Winston etwas anderes gewöhnt. Oder liegt das auch an der Verkabelung.
Bei 240Ah wäre mir der Ladestrom zu gering. Da musst du ja ca. 10 Stunden fahren um die voll zu kriegen.

Gruß Andreas

joekel am 18 Feb 2019 17:09:28

Die Bleiakkus zeigten die gleichen Ladeströme , immer um die 30 Ampere. Hatte bereits vor 5 jahren im Concorde Winston verbaut und da sah es oberhalb von 95 % auch nicht besser aus. Mir scheint im Hymer steckt eine 90er Lima und mit der Verdrahtung kommt nicht mehr im EbL an. Die Ladeleitung ist auch nur mit 50 Ah abgesichert. Mir reichen die 30 Ampere absolut, leer zieh ich die Akkus ohnehin nie.

WomoTechnikService am 18 Feb 2019 17:26:43

joekel hat geschrieben:... sehe ich bisher keine Notwendigkeit zu einem Booster in der Limaeinspeisung.


Vorsicht beim Anlassen des Motors... abgesehen vom Ladestrom hat der Booster die Funktion der Verhinderung des umgekehrten Stromflusses. Wenn Du den Motor anlässt und er nicht sofort anspringt, weil kalt, kann es passieren, dass durch die mit drehende Lichtmaschine ein D+ geliefert wird und das Trennrelais zuschaltet. Die Starterbatterie ist durch die Belastung mit dem Anlasser gerade bei 10,5V, die Lithium bei 13,8V... Dann versorgt die Lithiumbatterie über die originale Verkabelung und den EBL den Anlasser... da möchte ich nicht der EBL sein! Die 150€ für einen Booster sind gut angelegtes Geld!

LG Peter

towi am 18 Feb 2019 17:30:33

joekel hat geschrieben:... Mir reichen die 30 Ampere absolut, leer zieh ich die Akkus ohnehin nie.


Hey,
22- 30 A würde mir auch reichen, je nach Verbrauch und Fahrverhalten halt :-)

Welche Spannung liefert deine LiMa ? Und was kommt davon an der Wohnraumbatterie noch an ?
Der Flaschenhals ist wahrscheinlich wie so oft der EBL selbst ...

Über D+ schalte ich meinen EBL von Hand bei Bedarf zu, das verhindert auch Rückströme :-)

Gruß
towi

joekel am 18 Feb 2019 17:39:07

Naja , mit vollgeladenen Bleiakkus passiert das auch nicht.... und D+ wird bei dieser Spannung erst gar nicht freigegeben. Bei unseren Ivecos mit erheblich größeren Kapazitäten und Strömen ergaben sich solche Szenarien auch nicht. Vermutlich war in diesen Fällen etwas im Vorfeld defekt.... Ich ersetze lediglich den Akku, ohne Anspruch auf mehr Ladepower als vorher.

joekel am 18 Feb 2019 17:41:59

Ich glaube nicht an den Flaschenhals im EBL, eher sorgt der Regler in der Lima für einen moderaten Ladestrom. Warum überhaupt dieser Aufwand um die Booster, schöner wären angepasste Regler in der Lima....

lisunenergy am 18 Feb 2019 18:40:39

Peter hat recht und verbaut ja im Jahr genügend Anlagen.
Das Problem Spannungsgefälle und Strom, sind bei einem EBL nicht zu unterschätzen. Was den Ladestrom anbelangt bei den Fertigakkus ist das Halbleiter BMS die schwächste Stelle. Wenn es um den Akku schon sehr warm ist, kommt dann Die Wärme vom Ladestrom noch dazu. Das sollte nicht vergessen werden.

Inselmann am 18 Feb 2019 18:58:49

mir geht es irgendwie gegen den Strich das der EBL sofort beim drehen der LiMa das Trennrelais anzieht.

Ist mir aufgefallen seit ich mit BlueBatterie aufzeichnen kann und immer diese hohen Spitzen bei Stromentnahme (40A+ manchmal) den eigentlichen Wert pro Tag (wir ziehen nur um 10A max) verfaelscht. Stehen wir rum paar Tage dann kann ich sehen was wir wirklich ziehen.

Ich werde eine Zeitrelais in die D+ Leitung einbauen was den EBL erst nach einer Minute zuschaltet (oder wie lange es dauert bis kein Ausgleich zwischen Starter und Aufbaubatt mehr stattfindet) nach Motorstart.

Vielleicht waere das auch gut mit ner Lithium Batterie?

Bodimobil am 18 Feb 2019 19:15:18

Inselmann hat geschrieben:Ich werde eine Zeitrelais in die D+ Leitung einbauen was den EBL erst nach einer Minute zuschaltet (oder wie lange es dauert bis kein Ausgleich zwischen Starter und Aufbaubatt mehr stattfindet) nach Motorstart.

Vielleicht waere das auch gut mit ner Lithium Batterie?


Das habe ich hier als Ansteuerung für einen Booster beschrieben. --> Link
Der V-Guard ist ideal dafür da man ihn frei programmieren kann, so dass er erst schaltet wenn eine definierte Spannung eine definierte Zeit vorliegt.

Gruß Andreas

Inselmann am 18 Feb 2019 19:43:59

Bodimobil hat geschrieben:
Das habe ich hier als Ansteuerung für einen Booster beschrieben. --> Link
Der V-Guard ist ideal dafür da man ihn frei programmieren kann, so dass er erst schaltet wenn eine definierte Spannung eine definierte Zeit vorliegt.

Gruß Andreas


39 Euro muss ich fuer meine Anwendung nicht ausgeben. Fuer den Booster ist das sicher sinnvoll.
Ich nehm das hier --> Link

joekel am 18 Feb 2019 21:05:06

Jeder hat in seiner Wohndose eine andere Gerätschaft, aber die individuellen Ereignisse auf alle Konstellation zu übertragen ist Angst und Panikmache.
Die EBL-Technik von Schaudt ist robuste und kostengünstige Hardware, in unzähligen Fahrzeugen verbaut und verrichtet klaglos ihren Dienst.
Es ist doch völlig normal, ob mit Blei oder Li, bei der Brückung von Starter und Aufbauakkus findet ein Spannungsausgleich statt und wird von den Herstellern in der
Dimensionierung der Leitungen und Sicherungen berücksichtigt. Kein neues Problem sondern so alt wie der Wohnwohnmobilbau und daher unkritisch.
Sollte die Mär von der abgebrannten Lichtmaschine oder der verglühten Leitung stimmen, fehlen hierzu Angaben ,zb. fehlte die Sicherung für 50 Cent.
Und weiterhin wie soll bei den geringen Ladeleistungen der EBL Anlagen die enorme Wärmemenge herkommen, selbst mit einer Mastervoltanlage und 100 Ampere Ladestrom
konnte ich allenfalls im Hochsommer die leeren Winstonzellen warm machen.
Auch ist der Ausfall eines BMS nicht sofort der Supergau und zerstört die Zellen, ab und an die Endspannung beobachten und rechtzeitig tauschen fertig.
So empfindlich sind die Zellen nicht, sofern die Leistungen moderat bleiben.
Dazu gehört auch das Argument um die Ladefähigkeit von Zellen unter 0 Grad, wer muss bei solchen Temperaturen laden ? lässt sich das nicht im Notfall vermeiden bis das Fahrzeug
und die Akkus warm sind ? und hat das mit Blei jemals ein Sau wirklich interessiert...(da lädt auch nix) ?
Und egal welche Edelakkus hier hervorgehoben werden, keiner hat dazu Nachweise um seine Technik für die letzten 10 Jahre. Einzig Winston gibt es schon lange am Markt und die sogenannten Chinaböller haben alle Erwartungen übertroffen.
Nun ist das Ganze unter Umständen mit Booster nicht mehr unkritisch, denn die Lichtmaschine soll anstatt 30 gleich mal 60 oder 90 Ampere liefern. Fakt ohne Aufrüstung wird die Lichtmaschine
übermäßig belastet (mal sehen wann die ersten Limas vorzeitig ableben) und ist nicht wirklich die günstigste Methode um Akkus ( Wirkungsgrad) zu aufzuladen. Weiterhin sind neben den Leitungen, das EBL in so manchen Wohnmobil für solche Belastungen gar nicht geeignet. Im Prinzip kommt man von einem zum nächsten Problem......
Im übrigen gehen hohe Ladeströme mit einem höheren Verschleiß der Zellen einher und daher erinnern mich die Booster an die Chiptuningboxen ....
Booster machen nur Sinn wenn das System in sich stimmig ist .....
Daher ist meiner Meinung nach, die Roburakkulösung ist für aktuelle Ducatos mit EBL bei ähnlicher Akkukapazität eine sichere und vor allem preiswerte Lösung.

Gruss Ekel

Bodimobil am 18 Feb 2019 23:06:16

Joekel, du solltest beachten, dass ein Booster bei Li vor allem wichtig als Ladestrombegrenzer ist.
Gruß Andreas

joekel am 18 Feb 2019 23:13:55

Mag bei einer stärkeren Lima nötig werden, da aber die Spannung sowie Stromstärke sich gegenüber Blei nicht veränderte ist alles im grünen Bereich. Im schlimmsten Falle fliegt die Sicherung, dann muss gehandelt werden.
Erstmal freue ich mich über jeden Kaffee ohne Spannungseinbruch....

lisunenergy am 18 Feb 2019 23:25:32

Egal ob billig Akku oder Industriezelle, Bausatz und Co.
Die Eigenschaften eines Lithiumakkus sind was Spannung und Strom anbelangt so gut wie gleich ! Ein leerer LiFePO4 nimmt was er an Strom bekommt. Daher ist Vorsicht geboten. Ein verschweißtes Trennrelais bekommt man nicht so schnell mit.

RetoB am 19 Feb 2019 09:33:50

towi hat geschrieben:Hey,

Abgesehen von der Ladethematik bitte auch auf die eckdaten aufpassen:

Der robur 180Ah
-hat gleiche Maße und Gewicht ( welch wunder ) wie der 120Ah-akku und kann doch auch nur 100A-entladung ( Max.120A )
...

Gruß
t.


Hallo zusammen

Da ich mittelfristig meine 120Ah AGM Batterie gegen einen Lithium-Akku austauschen möchte, verfolge ich diesen Thread mit grossem Interesse. Das Preis-Leistungeverhältnis dieser Akku ist ja kaum zu glauben. Was mich aber etwas stutzig macht sind, wie schon von towi geschrieben, das gleiche Gewicht und die gleichen Abmessungen vom 180Ah Akku gegenüber dem 120Ah Akku. Warum ist der 180Ah nicht grösser und schwerer (resp. der 120er kleiner und vorallem leichter)?
Hat schon jemand von euch den 180 Ah - Akku und kann die Dimensionen bestätigen?

Beste Grüsse
Reto

Inselmann am 19 Feb 2019 10:08:28

RetoB hat geschrieben: Warum ist der 180Ah nicht grösser und schwerer (resp. der 120er kleiner und vorallem leichter)?
Hat schon jemand von euch den 180 Ah - Akku und kann die Dimensionen bestätigen


Theorie A: bei der Entwicklung des Gehaeuses wurde der maximale verfuegbare Platz ermittelt (z.B. unter dem Sitz im Ducato) und so gross wurde es gemacht um spaeter auch andere oder groessere Zellen einbauen zu koennen. Fuer so einen Kleinserienhersteller ist das sinnvoll um Kosyten zu sparen.

Theorie B: Es wurde vergessen die Gewichtsangabe auf der Website zu aendern.

Theorie C: Es wurden Zellen gefunden fuer die 180Ah Variante die tatsaechlich mehr oder weniger das gleiche wiegen. Oder die interne Verkabelung, BMS usw wurde beim 180Ah total geandert und es wurde Gewicht eingespart.

rkopka am 19 Feb 2019 10:28:58

Inselmann hat geschrieben:Theorie C: Es wurden Zellen gefunden fuer die 180Ah Variante die tatsaechlich mehr oder weniger das gleiche wiegen. Oder die interne Verkabelung, BMS usw wurde beim 180Ah total geandert und es wurde Gewicht eingespart.

Evt. sind die 180Ah Zellen schwächer(Strom) und damit kleiner ? Der kont. Strom ist ja gleich angegeben(100A). Bei 120Ah wären das 0,83C, bei 180Ah 0,55C. Im Modellbau haben wir Zellen, die die gleiche Kapazität wie bei einem Handy haben, aber wesentlich dicker sind, weil die Ströme viel höher sind. Und da ja das Gewicht von Gehäuse etc. gleich bleibt, müßten sie nur etwas weniger wiegen.

RK

joekel am 19 Feb 2019 11:02:39

ich tippe eher auf "B"

andwein am 19 Feb 2019 11:22:37

joekel hat geschrieben:....Es ist doch völlig normal, ob mit Blei oder Li, bei der Brückung von Starter und Aufbauakkus findet ein Spannungsausgleich statt und wird von den Herstellern in der Dimensionierung der Leitungen und Sicherungen berücksichtigt. Kein neues Problem sondern so alt wie der Wohnwohnmobilbau und daher unkritisch. Gruss Ekel

Sorry, aber diese Aussage ist so nicht richtig!
Wenn von vorherein Lithium Batts eingebaut werden (wie z.B. bei Hymer) mag das stimmen.
Bei späteren Umrüstungen stimmt das absolut nicht. Eine Konfigutation 60Ah Startbatterie, Trenn/Koppelrelais, EBL 99 und dann der Umbau auf 200Ah Lithium-Aufbaubatterie kann da schon Überlastungsprobleme hervorrufen.
D+ ist sofort bei den ersten Motorumdrehungen präsent und verbindet beide Batterien. Eine volle Lithium, 200Ah Batt sucht über EBL- Kontakte und Leiterbahnen und das interne Trenn/Koppelrelais (70A Kontaktbelastung) den Ladungsausgleich. Ist die Startbatt relativ leer (lange Standzeit) und die Lima bringt im Leerlauf nur ca. 13,5V fließen schnell einmal ganz kurzfristig (20-60 sec) 100- 120A aus der Lithium in die Bleibatterie.
reine Physik, Gruß Andreas

joekel am 19 Feb 2019 11:51:42

Zeig mir den Bleistarterakkus im Ducato, der diese Ströme aufnimmt. Dann müßten bei vollgeladenen Aufbauakkus mit Blei (3 Stück mit knapp 300 Ah ) ebenfalls diese Ströme fließen....aber die Sicherung im EBL mit 50 Ah sprach nie an..... Wie sollen solche Lasten von 100-120 Ampere an der Sicherung vorbeihuschen ?

RetoB am 19 Feb 2019 11:57:31

Inselmann hat geschrieben:Theorie A: bei der Entwicklung des Gehaeuses wurde der maximale verfuegbare Platz ermittelt ...

Theorie B: Es wurde vergessen die Gewichtsangabe auf der Website zu aendern.

Theorie C: Es wurden Zellen gefunden fuer die 180Ah Variante die tatsaechlich mehr oder weniger das gleiche wiegen...


Nach diesen Antworten habe ich Wolfang Sinz eine Mail gesendet und bereits die Antwort dazu erhalten: Es scheint eine Kombination von Theorie A und C zu sein, d.h. kein Tippfehler bezüglich Grösse und Gewicht, denn es handle sich um allerneuste Zellen mit Nano-Technologie die bei ungefähr gleicher Baugrösse eine ca. 50% höhere Speicherkapazität erreichen.
Einzige Wehrmutstropfen: Im Moment ausverkauft und keine Lieferung in die Schweiz möglich.

andwein am 19 Feb 2019 12:17:18

joekel hat geschrieben:Zeig mir den Bleistarterakkus im Ducato, der diese Ströme aufnimmt. Dann müßten bei vollgeladenen Aufbauakkus mit Blei (3 Stück mit knapp 300 Ah ) ebenfalls diese Ströme fließen... Wie sollen solche Lasten von 100-120 Ampere an der Sicherung vorbeihuschen ?

Ich sprach vom Sekundenbereich, da fliegt noch keine 50A Kfz-Sicherung. Es reicht aber um bei schlechten Kontakten und Übergangswiderständen eine Temperatur zu erzeugen, die den Kontakt verbrennt.
BleiBatt hat einen höhere Innenwiderstand, da tun sich große Ströme schwer. Litium gibt schnell viel her, deshalb ja auch der Wunsch vieler darauf umzurüsten. Aber du musst das was ich schreibe ja nicht glauben, es gibt dazu genügend andere Quellen um diese Problematik zu verifizieren.
Freundliche Grüße, Andreas

joekel am 19 Feb 2019 12:27:45

Hallo Andreas ,danke ...alles entspannt. Nicht nur deinen Hinweis nehme ich Ernst und messe grundsätzlich nach. Der nächste Streßtest steht bereits an , wie sich die leeren Akkus mit der
Lima verhalten.

joekel am 19 Feb 2019 17:09:43

Nochmals Messungen bei 80 und 30 % Akkustand und beim Starten des Motors durchgeführt. Nachdem Start schaltet D+ und der Strom Richtung Starterakku (fällt bei Vorglühen auf 10,5 Volt ab) steigt innerhalb der 1 Sekunde von 7,26 auf 35,9 Ampere in der Spitze und nachdem die Lima in Wallung kommt, erfolgt die Einspeisung mit ca 28-30 Ampere in die Robur-Li und dies drehzahlunabhängig (ob Standgas oder bis 2000 U/min). Entweder hat Hymer heimlich einen Booster verbaut ( sehr unwahrscheinlich) oder inzwischen sind die Lichtmaschinenregler einfach besser angepasst oder die Lima ist einfach zu schwach für wirklich mehr....wäre auch gut.

Bodimobil am 19 Feb 2019 17:14:26

mit wie viel Volt wird denn geladen? Wenn die Lichtmaschine nicht mehr schafft müsste doch die Spannung runter gehen oder?

Gruß Andreas

joekel am 19 Feb 2019 17:22:35

Die Lima geht nach Start auf ca. 13,5 Volt ...

towi am 19 Feb 2019 17:50:37

RetoB hat geschrieben:Einzige Wehrmutstropfen: Im Moment ausverkauft und keine Lieferung in die Schweiz möglich.


Danke für die Infos.

Laut Internetseite ist der 180Ah mit 100/120A noch verfügbar.? Lieferzeit 5-8 Tage.?
Letzteres läßt sich doch mit einem Urlaub in D leicht umgehen :-)

Gruß
towi

joekel am 19 Feb 2019 23:04:17

Hallo, nun kann ich vom ersten Belastungstest berichten.....nach 8 Stunden mit ca. 15 Ampere je Akku standen 2 % Restkapazität an bei 12,8 Volt. Absolut stabile Versorgung, selbst die Kapselmaschine brachte das System nicht zum Schwächeln (mit Blei undenkbar). Nun wieder laden und die Temperatur beobachten.....

DonCarlos1962 am 19 Feb 2019 23:55:42

Ich bin mit dem Robur Akku auch immer noch sehr zufrieden. Kein Vergleich zu meinem bisherigen 95AGM Serien-Akku!

Allerdings habe ich mir jetzt, nach dem Rat von Peter, einen Schaudt Booster WA 121525 bestellt.

Ich verspreche mir davon vor allem drei Vorteile:

- Trotz Euro6 LiMa kommt genug beim Akku an.
- Der Kühlschrank saugt mir den Akku nicht mehr während der Fahrt leer.
- Spannungen von über 14,4V werden vermieden. (Von der LiMa kommt bei uns manchmal auch 14,7V beim Aufbauakku an! Und das soll ja nicht gerade gesund für einen LiFePo4 sein, oder?)



LG Carsten

joekel am 20 Feb 2019 08:50:15

bis 15 Volt passiert erst mal gar nichts..... sollte unkritisch sein. Habe seit 2 Jahren Winstonzellen ohne BMS als Starterakku im Smart, machen auch viele Sportwagenfahrer
um Gewicht zu sparen.

lowbattery am 20 Feb 2019 19:47:02

was zu dem 180Ah Akku vielleicht noch zu erwähnen wäre (es gibt bei Robur auf der Website dazu ein Datenblatt der Zellen):

es sind 90Ah Zellen (EVE LF90) verbaut, zu denen findet man auch die Hersteller-Website mit Datenblatt. Es handelt sich um qualitativ vermutlich gute Zellen aus hochautomatisierter Fertigung.

Allerdings beträgt der zulässige Ladestrom zwischen 0° und +10°C maximal 0,2C, also maximal 36A. Über 10°C dann empfohlen 0,5C und maximal 1C (zum Vergleich Winston: empfohlen 1C, maximal 3C). Die maximale Spannung pro Zelle (Cutoff Voltage) 3,6V unter 10°und 3,65V über 10°(Winston 4V).

15V aus der Lichtmaschine gehen damit vielleicht bei Winston, aber deshalb nicht unbedingt auch bei den LF90. Laden über Trennrelais bei angemessen dimensionierter Verkabelung sollte man dann auch erst bei über 10°.

Gruß Stefan

joekel am 20 Feb 2019 20:13:14

Passt doch für Wohnmobile mit Ebl, da kommen ohnehin nur 18 ,mit zusatzlader 30 Ampere raus. Der Duc wirft mit seiner Lima auch nur 30 Ampere für den Aufbau ab und die in Euro 6 Fahrzeugen kastrierten Limas machen ohnehin nur heiße Luft. Dann wäre die sicherste Lösung zb. der 25 Amp Booster von Schaudt ? Somit sollte als Goodie der Starterbleiakku gegen vier schöne Winstonzellen ersetzbar werden.....

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