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Robur LiFePo4 120Ah Akku, hat jemand Erfahrungen? 1, 2, 3, 4


DonCarlos1962 am 21 Jun 2018 12:27:36

Hallo Schwarmwissen!

Beim Stöbern im Netz bin ich auf folgenden LiFePo4 Akku gestoßen:

LiFePo4-Akku 12 Volt 120 Ah für 777,50 € von Robur.
(Kann man unter Robur-Akku googlen.)

wiederaufladbarer Lithium-Eisen-Phosphat-Akku
mit Batterie-Management-System (BMS)
Zellspannungsausgleich, Schutz vor Überspannung,
Unterspannung, Überladung, Tiefentladung, Überhitzung, Kurzschluss
LED-Anzeige für Ladestatus, Lade- Entladestrom
Metallgehäuse 29 cm (+Pole )*22 cm, (ca. DinA4) 16 cm hoch,
Gewicht ca. 17 kg.
Betriebsspannung 12,8 Volt
Entladestrom kontinuierlich 100 A, max. 200 A (9-15 sec.)
Endspannung 10,0 Volt
Ladespannung 14,4 -4,6 Volt, max. 100 A
Lade-Charakteritik CC CV

Kontakte: M8-Stehbolzen mit isolierter Mutter

Metallgehäuse
Länge: 36,6 cm (incl. abgeklappter Griffe) Breite: 22 cm,

Höhe: 16 cm (+Pole 3,5 cm )

Zertifikate:
CE: allgemeine Betriebssicherheit
UN 38.3: geprüfte Transportsicherheit im Verkehr
RoHS: geprüfte Materialsicherheit

2 Jahre Gewährleistung

Der Anbieter scheint ein kleinerer Händler zu sein, der selbst aus China importiert. (Reine Vermutung)
Aber der Preis und die Daten passen schon zusammen.

Wintercamping machen wir nicht, daher ist es uns nicht wichtig, ob der Akku bei tiefen Temperaturen geladen werden kann.

Derzeit sind die Akkus wohl auf dem Weg nach Deutschland.

Vielleicht hat hier ja jemand ein paar Erfahrungen mit diesen Akkus gemacht?

LG Carsten und Marion

cornel am 21 Jun 2018 16:30:44

Mir wäre der Entladestrom zu gering. Kommt darauf an, ob Du auch mal eine Nespressomaschine oder einen Fön laufen lassen möchtest. Ansonsten hilft nur ausprobieren und testen..... und dann hier berichten. ;D
Gruß
Cornel

DonCarlos1962 am 21 Jun 2018 23:00:14

Meine Frau wollte schon, wie jetzt auch, mit der "IntAct" AGM 90Ah (C20) Batterie, einen Wechselrichter für einen Lockenstab mit 800W Maximalleistung betreiben. :gruebel:
Das funktioniert prima!

Eigentlich hatte ich gedacht, dass der Entladestrom kontinuierlich 100 A, max. 200 A (9-15 sec.) ausreichen würde?

Ich kenne mich da leider nicht so gut aus. Darum habe ich hier gefragt.
Wenn ich 1000W 230V entnehmen möchte und der Wechselrichter hat einen Wirkungsgrad von 85%, was muß die Batterie können?
Wie rechne ich da richtig?

LG Carsten

Taunuscamper am 21 Jun 2018 23:11:03

Ist mit der Batterie überhaupt kein Problem, auch 1.000 oder 1.200 W gehen ohne Probleme! Nicht nervös machen lassen...

mv4 am 22 Jun 2018 06:55:44

DonCarlos1962 hat geschrieben:


Wintercamping machen wir nicht, daher ist es uns nicht wichtig, ob der Akku bei tiefen Temperaturen geladen werden kann.

Derzeit sind die Akkus wohl auf dem Weg nach Deutschland.

Vielleicht hat hier ja jemand ein paar Erfahrungen mit diesen Akkus gemacht?

LG Carsten und Marion


Erfahrungen habe ich mit den Accus keine... wenn das alles so stimmt was auf der Page steht, ist es sicher kein schlechtes Produkt... beachten müsst ihr halt das eine Ladung unter 0 Grad (Accu temp.) nicht möglich ist.

Und ja wenn man davon ausgeht das die 100A endladestrom stimmen...dann kannst du dir bedenkenlos Locken drehen lassen. ;D

Der accu verkraftet (laut Datenblatt) auch 1000W ....das wäre in etwa der Grenzbereich wo der Accu dauerhaft belastet werden kann.

Der Preis ist schon mal eine Ansage ....auch wenn das Y in der Chemie vom Accu fehlt.

mv4 am 22 Jun 2018 07:14:39

da der Link zur Verfolgung der Lieferung veraltet ist (12.6.) hier die Positions daten wo sich die Ladung befinden soll.

--> Link

DonCarlos1962 am 22 Jun 2018 10:32:11

Ja, das Containerschiff ist jetzt im Roten Meer vor Eritrea. Hoffen wir einmal das es nicht von Piraten überfallen wird!

Ich bin derzeit gar nicht abgeneigt mir so einen Akku zu bestellen. Wenn gleich ein paar Bedenken mitschwingen.

Da, wie anzunehmen, keine große Firma als Händler dahinter steht, wird es vielleicht mit Garantieleistungen schwirig.
Der Inhaber wird im Branchenbuch als VFV Finanzberatung, Wolfgang Sinz in Ravensburg Innenstadt geführt, wenn ich das richtig lese.
Ich gehe mal davon aus, dass hier ein Wohnmobilfreund diese Batterien bei Bedarf/Möglichkeit selbst importiert und zu einem entsprechenden Preis anbietet?

Bei e-b... habe ich einen entsprechenden Eintrag gefungen: roburakku2018

Noch gibt es keine Bewertungen, da bisher auch keine Produkte angeboten wurden.
Auch hier nur eine Vermutung: Wenn die Batterien angekommen sind, wird er sie hier einstellen.

Das die Zellen aus China kommen kann, muß aber nicht schlecht sein. Ich habe hier schon oft gelesen, dass fast alle LiFePo4 Zellen von dort kommen sollen. Es werden in China wohl alle Qualitäten hergestellt.

LG Carsten

mv4 am 22 Jun 2018 10:52:35

in Fernost sind die einzigen Fabriken die diese Zellen i Größenordnungen herstellen...die Qualität bestimmt der Einkäufer. Die Chinäsen haben längst begriffen das sie auf dem weltweiten Markt nur mit Qualität dauerhaft mitmischen können.

man kann ja den Herrn sinz mal anrufen und ihn nach den Accus fragen

DonCarlos1962 am 08 Jul 2018 19:14:38

Wenn wir uns nun diesen Akku kaufen sollten, kommen da ein paar Fragen auf:

Wir haben nur das serienmäßige 17A Ladegerät im Auto. Keinen Lade-Booster.

Reicht das aus, um den Akku in vernünftiger Zeit zu laden, oder sollte man das Angebot des Händlers nutzen und sein 40A Ladegerät für 215,- dazu nehmen?

Welche Steuerleitungen gehen vom Ladegerät zur Datenanzeige des WoMo?
Fallen dann Informationen im Display weg?

Der Akku hat zwar eine eigene Anzeige eingebaut, aber immer in die Sitzbank kriechen um ihn abzulesen ist unbequem.

Solarseitig haben wir einen Votronic SR 330 Duo Digital.

Der kann zwar LiFePo4 laden, bleibt die Frage:
Der Balancer des Akku kommt mit dem Ladeprogramm für Bleibatterien hin. Stellt man den Solarladeregler nun auf Pb oder auf LiFePo4?

Auf dem Dach haben wir ein 120Wp Paneel, plus zwei 100Wp Semiflexpaneele, wenn wir länger vor Ort bleiben. Also 320 Wp.
Das sollte doch für den Sommer reichen, oder?

LG Carsten und Marion

lisunenergy am 09 Jul 2018 06:37:33

Wenn sich jemand diesen Akku kauft, so muss das selbe an Ladetechnik verbaut werden,wie bei teuren Markenakkus oder Industrieakkus . Wie gut diese Akkus verbaut sind kann man erst sagen,wenn man die Zellen kennt,und wie gut das BMS ist,welches verbaut wurde. Das 2. ist die Entnahme . Durch die Mosfetschaltung kann es bei Induktiven Lasten zum aufschwingen, des Gerätes kommen. Mein letzter getesteter Akku lief an einer Bohrmaschiene nicht. Die Drehzahl ging hoch und runter. Da es in China alle Qualitäten gibt, ist es immer wichtig zu wissen,was dahinter steckt.

DonCarlos1962 am 11 Jul 2018 17:00:19

Hallo ihr Lieben.

Ich habe immer noch Fragen an die Fachleute, weil ich mich zwar bemühe, aber ich keine passende Antorten aus den Themen herauslesen könnte.

Mein serienmäßiges Ladegerät ist ein
NORDELETTRONICA NE 267
und entspricht von den Ladedaten diesem Lader:

--> Link

Da werden die einstellbaren Lade-Modes dargestellt

Meine Frage daher:
Welche Einstellung wäre für die LiFePo4 Batterie die Richtige?

Ich habe hier im Forum schon viel gelesen, leider nicht alles verstanden.
Da wurde geschrieben, LiFePo4 mögen keine zu hohe Ladespannung. Vor allem aber kein Programm mit desulphatierung DES. Ich muß in jedem Fall also eine Ladekurve ohne DES nehmen?

Stimmt das so? Wo sollte die Ladespannung liegen, wo die Erhaltungsspannung?

Denn das kann ich meinem MPPT Solarlader eingeben.

LG Carsten

DonCarlos1962 am 11 Jul 2018 17:27:46

Nach meinem Verständnis wäre die Einstellung "Gel" mit 14,4V Anfangsphase und 13,8 V Erhaltung die Richtige?

Helmutk am 19 Jul 2018 20:38:40

Hallo Lithium LiFePo4 Freunde,
ich habe seit gestern 2 Robur Akkus je 120 Ah von Wolfgang Sinz gekauft.
Habe sie bei meiner Werkstatt einbauen lassen.
Hatte bislang 3 St. AGM Batterien a, 120 Ah eingebaut.
Habe mehrfach gelesen, das ich die AGM ohne weiteres gegen die Lithium tauschen kann.
Der EBL Block ist von Schaudt 220.
Der Solarregler auch von Schaudt LAS 1218 Bus.
Und 2 St. MPPT 75/15.
Auf dem Womodach sind 4 Hochleistungspaneele von je 100 Wp.
Werde mal abwarten ob ich die Batterien auf 14,4 Volt laden kann.
Was denkt ihr ? Oder muss ich noch ein zusätzliches Ladegerät kaufen?
Bin gespannt auf eure Antworten.
Campergruß
Helmutk

DonCarlos1962 am 19 Jul 2018 21:59:59

Ab morgen soll auch der Akku mit den stehenden Anschlüssen lieferbar sein.
Ich habe mir schon einen Akku reservieren lassen und bin auf die Leistung gespannt.

Auch ich bin noch etwas unsicher, mit welcher Spannung ich den Akku laden soll.
Da steht, zwischen 14,4 - 14,6V und die Einstellung Pb.

In dieser Einstellung läd mein Ladegerät aber mit 14,7V! Alternativ wäre die Einstellung AGM, dann wird mit 14,4V geladen.



Was stellt man ein?

LG Carsten

Heimdall am 19 Jul 2018 22:08:51

DonCarlos1962 hat geschrieben:Nach meinem Verständnis wäre die Einstellung "Gel" mit 14,4V Anfangsphase und 13,8 V Erhaltung die Richtige?

Robur empfiehlt die BLEI/SÄURE Einstellung mit 14,4/13,8 V :!:
Bei der GEL Einstellung ist die Uo Voll-Ladephase 4mal länger als bei der BLEI/SÄURE Einstellung. LiFePo Akkus werden viel schneller voll als Blei Akkus.
Die AGM Ladeschlussspannung 14,7 V ist für die LiFePo zu hoch :!:

DonCarlos1962 am 19 Jul 2018 22:16:34

Mein Ladegerät, siehe Tabelle, läd im Blei-Säure-Modus mit 14,7V.
Gel-Akkus mit 14,4V. Beide fallen dann auf 13,8V zurück.

Leider kann ich nicht erkennen, auf welcher Zeitachse das passiert.

LG Carsten

Heimdall am 19 Jul 2018 23:19:29

In diesem Fall würde ich S1.off und S2.off nehmen da die Zeitachse weniger problematisch ist wie die LSS von 14,7 V. Wenn der Akku voll ist nimmt er keinen Strom mehr auf.

lisunenergy am 20 Jul 2018 16:44:41

Ich würde als erstes die Reconecteinschaltung des Ladegerätes überprüfen. Das ist der wichtigste Punkt, sonst läd das Ladegerät nach Fload zu spät . Das 2.ist, das man wissen muss, ab wann die Balancer im Akku arbeiten. Dort muss das Ladegerät kurz darunter liegen.
Prinzipiell würde ich bei LiFePo4 nicht über 14,4 Volt gehen. Die Ruhespannung im Fload sollte bei max. 13,3-13,6 Volt liegen. Als Strombegrenzung und Anhebung empfehle ich einen Ladebooster. Das schützt vor bösen Überraschungen und verhindert einen Rückfluss.
Beide Akkus sollten vor dem Verbinden voll aufgeladen werden.

Inselmann am 20 Jul 2018 17:13:14

Frage am Rande. Es wird bei voller Batterie auf Erhaltungsspannung gewechselt (z.B. 13.6V). Was passiert wenn ich dann mit voller Batterie zuhause losfahre und die LiMa dann 14.4V anlegt? Wundere ich mich schon seit einiger Zeit.

lisunenergy am 20 Jul 2018 17:16:08

Da passiert nichts, da der Akku extrem schnell voll ist. Es schaltet bei der Lima aber nicht auf Ruhespannung. So was macht nur der Booster.

Inselmann am 20 Jul 2018 17:49:38

lisunenergy hat geschrieben:Da passiert nichts, da der Akku extrem schnell voll ist. Es schaltet bei der Lima aber nicht auf Ruhespannung. So was macht nur der Booster.


Meine Frage war wenn der Akku schon voll ist und dann die Lima mit 14.x drauflädt.
Das gilt aber wohl für alle Akkutypen. Man steht am Landstrom was bedeutet Akku ist voll und dann gehts 6-8 Stunden auf der Heimfahrt weiter mit 14.x Volt. Also nix mit Erhaltungsladung. Um das zu vermeiden geht es wohl ohne Booster nicht.

DonCarlos1962 am 20 Jul 2018 17:57:07

Ich habe hier einmal die mir zur Verfügung stehenden Informationen über die Einzelakkus und den Balancer zusammengefasst.



Über das Ladegerät von NORDELETTRONICA ist fast nichts herauszubringen! Ggf. wollte ich es sowieso austauschen.
Vielleicht gegen ein Victron Blue Power IP22 12V/30A?
Was mir daran fehlt, ist aber die Steuerleitung, die hier in der Anschlußzeichung des Nordelettronica vorhanden und mit 1A abgesichert ist.

Wenn die nicht angeschlossen wird, werden dann keine Daten an das Bedienpaneel übermittelt? Wofür ist diese Leitung notwendig?


Aber ich denke in erster Linie den eingebauten Solarregler Votronic SR 330 Duo Digital zum laden zu nutzen, der ja über eine LiFePo4 verfügt.

LG Carsten

gordan am 20 Jul 2018 18:07:03

Ich hatte auch viel Schwierigkeiten beim laden. Starter-Batterie war immer
voll nach kurzer Zeit und die LiFEYPO4 waren so gut wie nie voll geladen.
Am Ende habe ich mich für zweite Lichtmaschine entschieden, die nur an
LiFEYPO4 angeschlossen ist. Seitdem habe ich gar kein Problem mehr.
Zellen werden voll geladen und dann gehen Strom und Spannung runter.
Problem hat mir bereitet eventueller Lichtmaschinen-Abschaltung, falls
Balancer in kritischem Moment abschalten (was noch nie vorgekommen ist),
aber das habe ich durch kleinen Eingriff in Lichtmaschinen-Laderegler gelöst.
Seit dem funktioniert alles gut und ich konnte nichts negatives feststellen.
Anfang Oktober werden meine LiFeYPO4 400Ah Zellen, fünf Jahre alt.


Gordan

DonCarlos1962 am 20 Jul 2018 18:24:02

Wäre in diesem Fall nicht z.B. ein Victron Battery Balancer für etwa 75,- € die günstigere Lösung? Besonders vor dem Hintergrund, dass hier nur eine 120Ah Batterie verbaut wird.

Ich habe zwar noch keine Ahnung wie unser Euro 6 FORD die Batterien läd, aber noch weniger wüßte ich, wie eine zweite Lichtmaschine in den FORD Transit eingebaut werden könnte.

Was ich aber feststellen konnte: Die Aufbaubatterie ist nach einer Fahrt zum Stellplatz auch immer voll geladen worden. Welche Technik dahinter steht, weiß ich nicht. Vielleicht ist im Verborgenen schon ein Batterie zu Batterie Balancer eingebaut und ich habe ihn nur bisher nicht gesehen?

LG Carsten

thomker am 20 Jul 2018 19:31:35

Inselmann hat geschrieben:Meine Frage war wenn der Akku schon voll ist und dann die Lima mit 14.x drauflädt.
Das gilt aber wohl für alle Akkutypen. Man steht am Landstrom was bedeutet Akku ist voll und dann gehts 6-8 Stunden auf der Heimfahrt weiter mit 14.x Volt. Also nix mit Erhaltungsladung. Um das zu vermeiden geht es wohl ohne Booster nicht.


Moin, is bei mir mit den Winston genau so. Wenn voll und Fahren, dann stehen die ganze Zeit 14,4 Volt an. Habe deswegen die D+ Leitung unterbrochen und einen Schalter dazwischen gebaut. Jetzt im Sommer wird ausschließlich über Solar geladen, Lima ständig nur für Starterbatterie.

Gruß
Thomas

andwein am 21 Jul 2018 11:10:45

Inselmann hat geschrieben:......Meine Frage war wenn der Akku schon voll ist und dann die Lima mit 14.x drauflädt.

Weder die Lima, noch der Booster, noch das EBL, noch der Solarregler können in eine volle Batterie "noch was draufladen"
Eine Batterie ist kein Womo, das man überladen kann und dann mehr als die konstruktive Ladekapazität hat!
Eine Batterie ist ein Fass, das wird nicht voller als voll sondern läuft über. Und in ein volles Fass kann man auch keine 10l mehr "reindrücken", egal was der Wasserschlauch hergibt!!
Vielleicht sind diese einfach gearteten Vergleiche zum Verständnis besser als chemische Formeln des elektrochemischen Umwandlungsprozesses.
Gruß Andreas

DonCarlos1962 am 21 Jul 2018 13:14:53

Ich denke, es ging bei der Frage zur "Überladung" in erster Linie darum, ob der Akku keinen Schaden nimmt, wenn er - obwohl schon voll - weiter ungebremst mit 14,4V geladen wird.

Wenn es sich so verhält, wie beschrieben, dann hätte ich auch keine Befürchtungen mein bisheriges Ladegerät auf AGM Einstellung weiter zu benutzen, auch wenn der Ladezyklus eigentlich zu lange mit 14,4V läd, bevor er auf (zu hohe) Erhaltungsladung von 13,8V zurück schaltet.

Naja, ganz wohl ist mir dabei aber immer noch nicht. Und ich werde zumindest das Ladegerät und die Solaranlage hin und wieder einfach abschalten. Zum Glück hat der Akku ja eine Anzeige eingebaut.

LG Carsten

gordan am 21 Jul 2018 14:33:36

Wie das mit Lichtmaschine beim Euro 6 FORD ist weiß ich nicht, aber
bei unseren VW LT2 geht die Spannung runter und Ladestrom erstrecht!
Ich habe noch nie etwas manuell abgeschaltet, sprich D+ oder Solar.
Es liegt wahrscheinlich an älteren Technik die bei LT2 noch verbaut ist!?


Grüße Gordan

Inselmann am 21 Jul 2018 15:15:33

andwein hat geschrieben:
Eine Batterie ist ein Fass, das wird nicht voller als voll sondern läuft über. Und in ein volles Fass kann man auch keine 10l mehr "reindrücken", egal was der Wasserschlauch hergibt!!
Vielleicht sind diese einfach gearteten Vergleiche zum Verständnis besser als chemische Formeln des elektrochemischen Umwandlungsprozesses.
Gruß Andreas


Und warum gibt es dann die Senkung bei der Erhaltungsspannung? In anderen Threads wird immer drauf rumgehackt das man die Ladekurven, Spannungen etc einhalten muss weil es sonst zu Schäden kommt. Warum ist es dann egal wenn ich bei voller Batterie den Motor anwerfe und dann stehen 14.xV an für Stunden. Sparen hier die WoMo Hersteller an Technik und die Benutzer haben mit den eventuellen Schäden an den Batterien zu leben?

Oder ist es am Ende doch nicht soooo wichtig alles genau einzuhalten was die Batteriehersteller so vorschreiben?

Stocki333 am 21 Jul 2018 16:47:56

Die Hersteller unserer super sauberen Milch und Brot und Eier gebenden Basisfahrzeuge leben doch noch immer im alles seligmachenden Bleihimmel. Darauf zielen doch viele Meinungen. Wir verwenden aber schon Lithium. Vieleicht sind wir schon 2 Schritte weiter. Nur wissen es wir vielleicht gar nicht. Und gibt es eine These zu den Spg. von den Li- Zellen, kommt garantiert eine Antithese.
Oder wie Andreas einmal geschrieben hat.... hier ein Schräubchen, da ein Schräubchen, passt. Lass dich nicht verrückt machen von den vielen Meinungen in diversen Threads.
Die LIFEPO4 und deren Verwandten vertragen viel mehr als wir vieleicht vorstellen WOLLEN. Beispiel gefällig: Starterbatterie und Service sind eins , 300 AH Winston. Ströme von 0,1 -420 Ampere, WR 2,5 Kw. kommt immer wieder an die Leistungsgrenze. 2 E-Bike a' 500Wh. Vorm Schlafengehen läuft bei grosser Hitze für 1-1,5 Std die Klima Ladung nur über LM 95Ah Bis gestern 18 Jahre alte Solaranlage.150Watt, 14,4 Volladung , nach 30 min Absenkung auf 13,8 Volt. Jetzt 300 Watt und Victron -Regler
Heute Das erste mal seit 17 Monaten die Zellen Balanziert über den Solarregler. Asche auf mein Haupt!!! Gefahrene Km ca. 17000. Kein Landstrom gesehen. Keine Abschaltung bisher. Gesamtleistung 33t Km. und der Lifeypo4 Block tut noch immer was er soll. und das wie am ersten Tag.
Die ersten paar Reisen schaut man immer auf die Anzeigen, irgendwann Akzeptiert man dann, das man sich das Ewige kontrolieren sparen kann und man vergisst auch die vielen GRÜNEN ZETELCHEN:
Lars hat geschrieben, Anlagen an denen nicht herumgeschraubt wird laufen ohne Probleme. ich glaube, er hat nicht so unrecht. Und er hat die meiste Erfahrung von uns allen.
Nimms Leicht und Locker die Zellen kommen mit der "Bleitechnik" gut klar.

LG Franz

andwein am 22 Jul 2018 10:54:44

Inselmann hat geschrieben:....Und warum gibt es dann die Senkung bei der Erhaltungsspannung?

Auch die I/UoU Ladung ist ein Kompromiss zwischen schonend und schnell!! Zuerst 14,4V, ganz nahe an der Gasungsgrenze, aber nur für eine begrenzte Zeit (4-6h je nach Batterietyp) Und dann wird heruntergeschaltet auf Erhaltungsspannung 13,8V, weit weg von der Gasungsgrenze aller bleibasierender Batterien! Und die Zeit wird nicht begrenzt, diese Erhaltungsladungsspannung ist aber immer noch höher als die 12,8 - 12,9V Spannung einer vollgeladenen Batterie! Damit wird die "Selbstentladung" einer Bleibatterie, die typabhängig immerhin bei 10-15% pro Monat liegt, ausgeglichen.
Alles klar?, Gruß Andreas

DonCarlos1962 am 20 Aug 2018 15:27:46

Jetzt ist der neue ROBUR-Akku verbaut.

In diesem Zusammenhang habe ich ein paar Kleinigkeiten mit erledigt:

Der Solarregler hat einen Sicherungsautomaten mit Ausschalter bekommen. So kann ich ihn komplett vom Netz trennen, wenn der Akku voll ist.

Das 230V Ladegerät habe ich auf "GEL" umgestellt, weil auf "PB" 14,7V geladen werden.
(War eine blöde Fummelarbeit, weil man, um dran zu kommen das Ladegerät unter dem Beifahrersitz ausbauen muß!)
Den Netzstecker habe ich gezogen, weil ich wohl auch ohne "Landstrom" hinkomme.

Der Spannungswandler hat auch einen Sicherungsautomaten erhalten. Die Verkabelung habe ich auf 50mm² Kabel umgestellt.

Aber dann der Spaß bei der ersten Nutzung!

Der eingebaute Batteriecomputer ist prima. Einzig, dass er direkt in der Batterie verbaut ist, macht es notwendig das Sitzkissen abzunehmen, um ihn abzulesen.
Idealer wäre eine Schnittstelle an der Batterie und ein Kabel zu einem (externen) Batteriecomputer.

Ich habe den Akku mit dem Staubsauger über Spannungswandler belastet. Der Computer zeigt 800W Verbrauch dabei an.
Hier ging der AGM-Akku schon an seine Grenzen und brach kurzfristig auf 50% seiner Leistung zusammen!
Der LiFePO4 lächelt nur darüber! Kein Spannungseinbruch festzustellen. Habe das Womo nach dem Werkeln gründlich ausgesaugt. Der Bat-Computer sprach von gut 4Ah Verbrauch dafür.

Einzig die Ladung durch die Lichtmaschine macht mir noch Gedanken.
Wenn der Diesel läuft, wird bis zu 36A geladen, sagt der Batteriecomputer. Doch die Spannung geht dabei nicht über 13,8V.
Vielleicht sollte ich mir überlegen einen Batterie zu Batterie Balancer oder einen Ladebooster einzubauen? Aber da bin ich mir noch sehr unsicher. Ich werde vielleicht erst einmal Erfahrungen sammeln.

LG Carsten

PS.: Ich dachte schon, dass der Robur-Akku mit 17Kg schwer wäre. Ha! Bis ich den AGM-Akku rausheben wollte! Auf dem Papier ließt sich das immer einfach: - 10Kg leichter. Wenn man es in der Hand hat, ist es eine ganz andere Sache! :ja:

thomker am 21 Aug 2018 17:50:50

DonCarlos1962 hat geschrieben:Jetzt ist der neue ROBUR-Akku verbaut.Wenn der Diesel läuft, wird bis zu 36A geladen, sagt der Batteriecomputer. Doch die Spannung geht dabei nicht über 13,8V.


Moin,

das ist doch bei li-Akkus völlig normal. Der Ladestrom sinkt erst ganz zum Ende der Vollladung, dann aber sehr schnell.

Gruß
Thomas

mv4 am 21 Aug 2018 18:26:25

DonCarlos1962 hat geschrieben:Vielleicht sollte ich mir überlegen einen Batterie zu Batterie Balancer oder einen Ladebooster einzubauen? Aber da bin ich mir noch sehr unsicher. Ich werde vielleicht erst einmal Erfahrungen sammeln.

LG Carsten


lass das mit dem Booster...wenn der accu voll wird steigt auch die Spannung...probiere dabei auch ob evt. die Kabel warm werden...auf jeden fall solltest du die Anschlußstellen der Kabel schön saubermachen und dafür sorgen das da nix korodiert. 36 A ist doch prima...mehr braucht das gar nicht zu sein...und die 36A hält auch deine LIMA aus.

DonCarlos1962 am 21 Aug 2018 22:13:20

Hi,

bei der Verkabelung wird nichts warm! Obwohl die Leitungen von der Lichtmaschine nicht so dick sind. Ich schätze nicht mehr als 16 oder 25mm².
Aber ich habe hier nachgesehen:
--> Link

Danach würden sogar 16mm² für die Zuleitung ausreichen. Oxidation spielt bei mir noch keine Rolle, weil alles nahezu neu ist. Auto, Batterie und Kabel.

Den Spannungwandler "Reiner Sinus" 1500-3000W habe ich ja mit 50mm² und nur über einen Meter Länge angeschlossen, da wird nichts warm.
Die Verluste sind sicher nicht so groß.

LG Carsten

mv4 am 22 Aug 2018 07:27:24

Schätzen ist nicht so gut...wenn es wirklich nur 16mm² sind würde ich an deiner Stelle entweder ein 25mm² verwenden oder noch ein zusätzliches Kabel ziehen. Die LIMA versorgt ja nicht nur die Batterien mit Strom...sondern gleichzeitig müssen aich andere Verbraucher mit Strom versorgt werden.

Wenn du mal eine Weile Fährst und das Kabel von der LIMA wird nicht mehr wie Handwarm (du solltest dabei mit Licht fahren und auch den Kühlschrank auf 12V laufen haben)...dann ist alles in Ordnung und du kannst das lassen wie es ist.
Ich nutze einen 160Ah LiFeYPo4 Accu schon seit Jahren...ohne Bosster und ohne Umbau, die LIMA läd mit max 50A ...das Kabel von der LiMA (glaube 120A oder 130A da muss ich in den Unterlagen nachsehen) hat 25mm² (mehr gibt der Anschluss der LIMA nicht her)

MountainBiker am 22 Aug 2018 07:50:55

Hallo,

bei einen Ladestrom von 36A reichen die 16mm2 - Verbindungen locker aus. Zum Vergleich Euer Landstromkabel mit 2,5mm2 ist bis 16A freigegen, also nur nicht übertreiben.

mv4 am 22 Aug 2018 08:01:30

MountainBiker hat geschrieben:Hallo,

bei einen Ladestrom von 36A reichen die 16mm2 - Verbindungen locker aus. Zum Vergleich Euer Landstromkabel mit 2,5mm2 ist bis 16A freigegen, also nur nicht übertreiben.


deswegen habe ich ja noch dazu geschrieben...wenn es nach einer längeren Fahrt und Ladung ...."nicht mehr wie handwarm ist"

du willst doch wohl jetzt nicht ein 12V Netz mit einen 230V Netz vergleichen :lach:

MountainBiker am 22 Aug 2018 08:21:04

Hallo,

die Spannung hat lediglich Auswirkung auf die Isolation (Material/Dicke) der Leiter, der Leiterquerschnitt definiert die Belastbarkeit. Dann rechne mal den Leitungswiderstand einer 5m Verbindung 16mm2 mal aus und berechne den Spannungsabfall und die Verlustleistung! Im Gegenteil bei Lastspitzen würde ein höherer Leitungswiderstand sogar "begrenzend" wirken!

Du hast an den Pol-Klemmen und Verbindungen des !6mm2 Kabels wesentlich höhere Übergangswiderstände, vor allem wenn diese nicht regelmäßig "gewartet" werden.

MountainBiker am 22 Aug 2018 08:40:01

Hallo,

ich habe es mal für Dich berechnet: ca. 0,2V Spannungsabfall bei 36A Ladestrom, ca 7 W Verluste auf der Leitung bei 36A auf den 5m Kupferleitung, das ist völlig unproblematisch und führt auch zu keiner merklichen Erwärmung. Wie zuvor erwähnt ist die durch den Spannungsabfall begrenzende Wirkung für den Ladestrom der LiFePO4-Batterien eher positiv (geringerer Innenwiderstand gegenüber PB), damit bei einen "leeren" Akku der Ladestrom nicht gleich in den problematischen Bereich für die Lima steigt oder die Sicherung durchbrennt!

Aber jeder wie er will!

DonCarlos1962 am 22 Aug 2018 16:49:38

Ich glaube etwas nicht ganz verstanden zu haben.

Die von mir beschriebene 16mm² Leitung ist die, welche mit 40A abgesichert ist und von der WoMo Elektrik zu meiner Aufbaubatterie führt. Von der LiMa zur Fahrzeugbatterie geht wohl eine dickere Leitung. Da habe ich aber noch nie die Hand drauf gelegt um die Temperatur zu fühlen. Ich glaube, dass ist auch recht schwirig daran zu kommen.

Als der Akku mit 36A geladen wurde, merkte ich keine Erwärmung der Kabel zur Aufbaubatterie.

Was mir allerdings auffiel ist, dass das 120WP Solarmodul auf dem Dach, trotz bewölktem Himmel, den Akku viel schneller wieder voll geladen hat, als dies bei der AGM möglich gewesen wäre! Und da kam nur hin und wieder mehr als ein Ampere vom Dach, sagte mir der Batteriecomputer. (Andere Quellen waren ja nicht angeschlossen.)

Eine Anmerkung zu den Polklemmen:
Die AGM hatte Rundpole, die neue LiFePO4 8mm Stehbolzen mit Schraubkappen. Deshalb montierte ich Quetschringösen.
Zwischen Akku und Wechselrichter habe ich einen Sicherungsautomaten mit 250A geschraubt.
Ich hoffe, dass das nicht zu hoch abgesichert ist! Der Akkuhändler spricht von 100A, was aber irgendwie Unsinn ist, weil der Akku kurzfristig höher belastet werden darf und dieser Automat ja nicht immer auslösen soll.

LG Carsten

MountainBiker am 22 Aug 2018 17:36:43

Hallo DonCarlos,

mach Dir keine Gedanken, ich habe das nicht mißverstanden und das geht schon so in Ordnung, lass Dich nicht irre machen, die Leitung ist für die 40A mehr als ausreichend! Du solltest Dir aber für den Fall der Fälle eine Ersatzsicherung zulegen!

Für den Rest (WR...) fehlen mir letztendlich die genauen Daten!

DonCarlos1962 am 22 Aug 2018 18:07:35

Für die 40A Sicherung habe ich als Ersatz einen Sicherungsautomaten schon im Wagen liegen.
Wenn die Schmelzsicherung durchbrennt, wird sie einfach gegen den Automaten ersetzt.

Bis jetzt bin ich mit dem Akku sehr zufrieden. Allerdings werden wir ihn wohl nie mit mehr als den 100A belasten, weil wir Kaffeewasser noch auf Gas machen, oder die Kaffeemaschine auf Landstrom betreiben.
Obwohl wir schon überlegen, die angeblichen 700W der einfachen Kaffeemaschine einmal zu überprüfen. Ggf. versuche ich es doch einmal mit dem Batteriestrom?

LG Carsten

Die Daten des billigen Wechselrichters, der bisher aber super funktioniert:

--> Link

Technische Daten:
Modell No. 1500W-12V
Dauerausgangsleistung 1500W
Max. kurzfristige Spitzenleistung 3000W
Eingangsgleichspannung (DC) DC 12V
Ausgangswechselspannung (AC) 230v(190-240V)AC
Regelbereich ±5%
Frequenz 50Hz±3%
Wirkungsgrad 85%
Leerlaufstrom 0.8A
Ausgangswellenform Pure Sine Wave
Klirrfaktor 2%
Temperatuschutz (75±5)
Schutz vor geringer eingangsspannung JA
Verpolungsschutz JA
Schaltungsschutz JA
Schutz vor Kurzschluß JA
Schutz vor Überlast JA
Nettogewicht 3.35 kg
Größe 325*165*85 mm

lisunenergy am 22 Aug 2018 19:16:50

An einer Dolche Gusto funktioniert das Gerät nicht richtig . Habe den selben für Notzwecke .

DonCarlos1962 am 22 Aug 2018 20:12:25

lisunenergy hat geschrieben:An einer Dolche Gusto funktioniert das Gerät nicht richtig . Habe den selben für Notzwecke .


Ist gut zu wissen, was nicht geht, damit andere Nutzer keine falschen Anschaffungen machen.
Vielen Dank!

Wir hatten bisher nur den Staubsauger und den Lockenstab der Frau (überlebenswichtig und Grund der ganzen Anschaffung) und die Netzladegeräte im Gebrauch, da funktioniert der Wechselrichter prima.

Ich hoffe jetzt eigendlich nur noch auf eine gute Langzeitqualität des ROBUR-Akkus. Sollte das noch gegeben sein, kann ich mit dem Anschaffungskosten sehr zufrieden sein.
Mehr Geld war mir die Geschichte mit dem Lockenstab dann doch nicht wert!

LG Carsten

womopark
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