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stromvoll

Mit dem Reisemobil nach Cornwall


seewolfpk am 27 Jun 2018 12:07:22

Vorweg: Den Bericht mit vielen Bildern aufgelockert findet ihr auf meiner privaten Homepage: --> Link

Ab dem 22.5. besuchten wir England und hatten bis auf einen Tag sehr gutes Wetter.

Vorher waren wir noch mit der ReiseMobil Gruppe Ostfriesland in Amsterdam. Somit eine kürzere Anreise nach Calais.

Da wir die Fährabfahrt schon früh morgens gewählt hatten, stellte sich die Frage, wo wir am Vorabend übernachten wollten.
Gemäß Internetrecherche ist der Stellplatz mit automatischen Pollern versehen und kam somit nicht in Frage.
Der Camping in Calais antwortete auf Mailanfragen nicht.

So entschieden wir uns in Escalles zu übernachten. Wir bekamen auf unsere Mailanfrage schnelle und freundliche Antwort vom
Camping Les Erables, 17 rue du Château d'eau, 62179 Escalles. Das Video zeigt die Umgebung.

Es wurde angeboten uns den Torcode bei Ankunft zu geben, damit wir frühzeitig den Platz verlassen könnten.

Über die Autobahn erreicht man nach 22 km auch das Fährterminal in Calais.
Der Stellplatz in Escalles ist für Übernachtungen gesperrt -siehe Foto-

Dover erreichten wir bei schlechter Sicht, da es zunächst regnete.
Bis zum ersten Campingplatz in England (Brighton war unser Ziel) hatten wir noch etwas Zeit.
Wir parkten in der Nähe des Fährterminals vor einem Hotel. Von dort aus hatten wir auch gute Sicht auf Dover Castle.
Einen Besuch dort schenkten wir uns. Wir haben Schlösser, Burgen, Ruinen schon genug gesehen :-)

Dover bekommt wohl einen ganz modernen Hafen. Die Bilder zeigen auch, wer das mitfinanziert.

In Brighton standen wir beim Caravan Club East Brighton. Von dort aus ist der Bus in die Stadt gut erreichbar.
Das Ticket für die Stadtrundfahrt gilt auch für den Linienbus. Die Hinfahrt mit dem Linienbus mußten wir natürlich
extra kaufen, da wir das Rundfahrtticket noch nicht hatten. Das Rundfahrtticket für 2 Tage rechnet sich.

Beim Royal Pavilion Estate war enormer Gruppenbesucherandrang. Es hätte lange Wartezeit bedeutet, um die Anlage
von innen zu sehen. So blieb es beim Betrachten von außen. Die Brighton Pier ist ein kleiner Vergnügungspark.

Als nächstes Ziel, aber nur zur Zwischenübernachtung, hatten wir Kenford International Holiday Park in Exeter eingeplant,
da er dicht bei der Autobahn liegt.

Apropo Autobahn. Schon kurz nach Dover erlebten wir Zustände, die in Belgien nicht einmal so schlimm sind.
Die Autobahnen haben Schäden über Schäden. Alle paar Kilometer sieht man auf dem Seitenstreifen Fahrzeuge mit
Reifenschaden stehen. Wir haben die Geschwindigkeit teilweise unterhalb 70 km/h gedrosselt, um die Vibrationen zu reduzieren
und Reifenschaden zu vermeiden. Selbst die Luftfederung konnte bei derartigen Straßenverhältnissen nicht gegenhalten :-)

Torcross war das nächste Ziel (Start Bay Caravan and Motorhome Club Site). Beim Caravan and Motorhome Club sind wir vorher für ein
Jahr Mitglied geworden und konnten somit die meisten besuchten Plätze bequem buchen.

Wir wollten mit dem Bus von dort aus nach Dartmouth. Das war aber direkt nicht möglich, da im Herbst eine Sturmflut
die Straße dorthin zerstört hatte und diese noch immer unpassierbar war. Alternativeroute über Kingsbridge wäre dann viel
zu lang gewesen. Also fuhren wir nur nach Kingsbridge.

Schon auf der Fahrt von Exeter nach Torcross hatten wir "Bekanntschaft" mit engen Straßen zwischen hohen Hecken gemacht.
Alles ging ruhig und gelassen zu. Ein einziges Mal mussten wir weit zurücksetzen, da ein Bauer mit Zugmaschine und Anhänger
entgegenkam. Mit dem Anhänger wäre es ihm nicht möglich gewesen, die Strecke zur nächsten Ausweichstelle rückwärts zu fahren.
Also mussten wir zurück. Ein PKW hinter uns hatte das schon vorher bemerkt und war über die Ausweichstelle hinaus rückwärts
gefahren, damit wir in der Ausweichstelle am Trecker vorbei kamen.

Die Bustour nach Kingsbridge ging zwar nicht immer "durch die Hecken"
aber oft sehr dicht an den Mauern und Häusern vorbei. Im Bus konnte einem übel werden :-)

Die Fotos zeigen ein wenig davon. Kingsbridge selber konnte uns nicht begeistern.
Torcross hatte ein paar schöne Aus- bzw. Anblicke.

Plymouth Sound Caravan Club Site (unser nächstes Ziel) liegt weit außerhalb der Stadt.
Wir konnten vom Platz nur dahin schauen. Ein Bus fuhr am Wochenende nicht.

Eden Valley Holiday Park hatten wir uns ausgesucht, um den Park Eden Project zu besuchen.
Auch dort war das Dilemma "keine Busverbindung". Mit dem Reisemobil wollten wir nicht unnötig durch enge Straßen fahren.
Fahrradfahren kam aus diesem Grund auch nicht in Frage. Die Fahrräder haben in England das Fahrzeug nicht verlassen.
Wir sahen auch nur vereinzelnd Rennradfahrer. Der Campingbetreiber riet uns von einer teuren Taxifahrt und dann noch
wucherndem Eintrittspreis von einem Besuch des Eden Project ab. Wir folgten seinem Rat.

Der nächste Platz "Little Winnick" bei St. Austell bot zumindest die Möglichkeit mit dem Bus nach Pentewan zu fahren.
Am nächsten Tag fiel die Busfahrt nach Mevagissey, einem laut Internet niedlichem Hafenstädtchen, dem Regen zum Opfer.

So langsam kam ein wenig Frust auf und wir beschlossen die Reise dahingehend zu ändern, dass wir nur noch die gut erreichbaren
Plätze mit Busanbindung aufsuchen wollten.

Vom Trevaylor Caravan and Camping Park konnten wir diverse Ziele gut mit dem Bus erreichen und waren auch froh diese Option gewählt zu haben.
Dieses waren Sennen Cove, Lands End, Penzance und St. Ives.

Weiter ging es zum Padstow Touring Park. Von dort aus besuchten wir auch Prideaux Place, dem Drehort von Rosamunde Pilcher Filmen.
Innerhalb war Fotografierverbot, so ersparten wir uns das Eintrittsgeld. Auf dem Gelände befindet sich auch ein Gehege für Rehe.
Eines davon war äußerst fotogen :-)

Im Hafen entdeckten wir noch eine Segelyacht aus unserem Heimatort. Die Besitzer waren jedoch nicht an Bord.

Letzte Station war Bath Marina. Von dort aus ging es mit dem Bus nach Bristol und natürlich nach Bath selber.

Die Fahrt nach Dover erfolgte wieder über die schon erwähnte schlechte Autobahn. Wir hatten eine Nachmittagsfähre gebucht
und konnten somit im mäßigen Tempo fahren, da keine Eile geboten war. In Calais angekommen suchten wir für die Übernachtung
wieder den bereits auf der Hintour besuchten Platz in Escalles auf.

Die Rückfahrt wurde von uns noch in Chaam, Lemmer und Appingedam unterbrochen.

Fazit: Eine anstrengende Reise, nicht nur wegen dem Linksverkehr. Daran hatte ich mich schnell gewöhnt.
Die Straßenverhältnisse sind alles andere als gut. Über die desolaten Autobahnen bis hin zu den Landstraßen,
die auf dem Mittelstreifen noch zusätzlich mit Tellern versehen waren.
Häufig genug musste ich platzbedingt auf dem Mittelstreifen mit den rechten Rädern fahren.
Da war noch drastischere Reduzierung der Geschwindigkeit angesagt, um die Reifen zu schonen.

Die Straßenbezeichnungen mit der Kategorie A waren noch die Besten, je kleiner die Nummer umso besser.
B-Kategorie Straßen sind meistens noch 2-spurig aber mit den besagten Tellern versehen. Für schmale PKWs kein Problem.

Alle anderen Straßen sind einspurig schmal. Es kommt häufig zu Problemfällen, bei denen zurück gesetzt werden muß.
Selten sieht man Gegenverkehr im Voraus, da der Straßenverlauf kurvig ist und beidseitig mit Hecken versehen ist.
Ganz konnten wir auf unserer Tour die Berührung mit den Hecken nicht vermeiden. Leider entstanden dabei auch Lackschäden am Fahrzeug.

Wir können aufgrund der gemachten Erfahrungen für uns sagen: "Nie wieder Cornwall".

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Stefan-Claudia am 27 Jun 2018 13:11:47

seewolfpk hat geschrieben:Wir können aufgrund der gemachten Erfahrungen für uns sagen: "Nie wieder Cornwall".


So unterschiedlich sind die Menschen und ihre Ansichten,
wir haben im Mai 2018 schon viel erlebt und jeden Tag genossen, z.B.

O West Sussex
O Sissinghurst Garden..................................... :arrow: --> Link
O Chichester
O Salisbury
O Durdle Door.............................................. :arrow: --> Link
O Charmouth und Lyme Regis............................ :arrow: --> Link
O Dartmoor National Park.............................. :arrow: --> Link
O The Lost Gardens of Heligan und Eden Project
O Treen und dem Minack Theatre nebst Lands End.. :arrow: --> Link
O St Ives.................................................... :arrow: --> Link
O Bude
O Lynton nebst Lynton Cliff Railway, einer Wasserbetriebenen Bahn :arrow: --> Link
O Exford mitten im Exmoor National Park
O Wells mit seiner Wells Cathedral...................... :arrow: --> Link
O Oxford
O Dover

aber wir haben auch vieles noch nicht gesehen und wir können uns Devon, Somerset und Cornwall bestimmt noch mal "antun".
Und ja, es gibt dort enge und sehr enge Straßen, aber anders als in D wird dort bei einem Problem
dasselbe gelößt und ist vorbei, ohne Hupe und Schlägerei.

Ich verstehe auch nicht, das man ein so einmaliges Erlebniss wie das Eden Projekt links liegen lassen kann...
aus Kostengründen? Dann doch lieber an Desinteresse.

Inselmann am 27 Jun 2018 13:47:03

Ich fahre schon seit fast 20 Jahren auf diesen ach so schlechten Autobahnen. Und weisst du was, ich hatte noch nie einen Reifenschaden :cry: Da fühle ich mich doch schlecht behandelt.

Ich war auch schon oft in Cornwall etc, klar gehts da eng zu manchmal. Aber auch nicht enger als in Italien oder Griechenland.

Ja paar Kratzer muss man manchmal auch hinnehmen, aber ich hab da kein Problem. Schliesslich will ich ja was sehen von der Welt wenn ich mit dem "Reisemobil" unterwegs bin.

bischof70 am 27 Jun 2018 14:48:57

Ich kann mich meinen 2 Vorrednern nur anschließen, sind am Sonntag aus Cornwall nach 2 Wochen zurückgekommen und haben jeden Tag genossen, besonders von der Freundlichkeit und auch Gelassenheit der Inselbewohner. Klar waren mal die Straßen eng, naja, auch saueng, aber alles war lösbar mit Hilfe der Engländer, und das bei 8,5m und 5.5t ;-)
Wir für uns waren definitiv nicht das letzte Mal dort, besonders weil es noch so viel zu sehen gibt, und wenn wir Urlaub haben schlafen wir auch mal länger und wollen nicht bis 20Uhr abends fahren :-)

Grüße aus Unterfranken

Uwe

innisfree am 27 Jun 2018 16:22:00

Seewolfpk:

Das mit der schlechten Autobahn ab/bis Dover kann ich gar nicht nachvollziehen. Wart Ihr eventuell ab Dover nicht auf der relativ neuen M 20 sondern auf der "alten" A2, die früher mal als Autobahn eingestuft war, dies aber schon lange nicht mehr ist? Die Autobahnen in UK sind toch eigentlich top. Ja "country lanes " und "country roads" sind oft schmal und heckenbegrenzt.

Best Grüße

Innisfree

Roman am 27 Jun 2018 22:16:06

innisfree hat geschrieben:...Wart Ihr eventuell ab Dover nicht auf der relativ neuen M 20 sondern auf der "alten" A2, die früher mal als Autobahn eingestuft war, dies aber schon lange nicht mehr ist? Die Autobahnen in UK sind toch eigentlich top....


Man könnte es auch auf die Spitze treiben und fragen, wart ihr überhaupt in Cornwall.... ?.... :mrgreen:

Im Ernst. Entweder man mag dieses Land oder man mag es nicht. Ich kann jedenfalls fast keinen der Kritkpunkte nachvollziehen. Die Straßen sind im Vergleich zu, sagen wir Irland, aller erste Sahne.
Auch sind mir die ganzen Probleme, die du schilderst, um an bestimmte Orte zu kommen völlig fremd. Wir sind überall dort wo wir hin wollten halt hingefahren. Und wenn wir gesehen haben was wir sehen wollten, ging es weiter oder gegen Nachmittag auf den nächsten CP. Wo ist das Problem ? Oder seid ihr mit einem 12,00 m Liner unterwegs... ?

Aber so wie ihr es dort empfunden habt, kann ich den Schlusssatz nur erweitern.....nie wieder Großbritannien. Denn all das findet ihr so oder noch extremer im Rest des Landes, ob das nun Devon, Wales, der Lake District oder Schottland ist....

Gruß
Roman

FastFood44 am 29 Jun 2018 13:05:37

Schlechte Autobahnen hatten wir immer nur bei An- und Abreise in Belgien.

eposoft am 29 Jun 2018 19:32:58

Wir waren jetzt 2 Wochen in Cornwall. Beabsichtigt waren drei Wochen, aber nach zwei Wochen brachen wir die Reise ab. Auch wenn man England liebt, muss einem Cornwall nicht unbedingt gefallen. Für uns war das aus verschiedenen Gründen nichts und wir würden es auch nicht wieder anfahren. Da hat uns Devon und Kent wesentlich besser gefallen. Unterwegs waren wir mit unserem VW Bus und können den Eindruck bezüglich schlechter Strassen nicht bestätigen.

Trotzdem, einige schöne Plätze und Orte angefahren. Eden Project hättet ihr locker vom Camping in St.Austell zu Fuss machen können. Gibt dann auch Rabatt auf den Eintritt. Zudem fährt da ein Bus. Der Camping ist schön eingerichtet, kleiner Laden und ein kleines aber feines Restaurant.

Was uns wirklich nicht gefallen hat waren 5 Tage mit schlechtem Wetter, Nebel, Nieselregen und permanentem Wind um 30 km/h mit heftigen Böen bis 50 km/h. Dafür kann Cornwall nichts, aber wir hätten schon erwartet, dass der Southwest Coast Trail besser gewartet wäre. Wir gehen auch bei solchem Wetter mit entsprechender Kleidung los. Nur die Wege sind dafür untauglich. Single Trails völlig zugewachsen mit über 1.50m hohem Gebüsch und Gras sind bei solchem Wetter unangenehm. Man ist vollkommen nass, läuft dauernd streifend darin.

Mount St Michael, St Ives, Lizards Point, Minack Theater, Lands End und sonst noch ein paar Sehenswürdigkeiten hatten wir vor anzulaufen. Lands End haben wir gestrichen, bei dem Nebel sah man gar nichts.

Obwohl die Wetteraussichten für die kommenden Tage besser waren, haben wir nach St. Ives entschieden, direkt nach Dover zu fahren und den Rest des Urlaubs zu Hause zu verbringen. Von 5 - 12 Grad im Juni (gefühlt noch kälter wegen des Windes) hatten wir genug. Zudem haben wir keine wirklich angenehmen Wanderwege und schon gar keine Jogging Strecken vorgefunden. Das Essen war mehrheitlich eintönig typisch, viel Fett und fritiert. Nach dem dritten Steak mit Frites und Erbsen und dem vierten Fish and Chips hat man dann mal genug. Selber einkaufen und kochen war angesagt. Aber draussen kochen bei dem Wind war eine Qual. Zudem schmeckten weder die englischen Erdbeeren nach Erdbeeren noch die Tomaten nach Tomaten, das war Wassergeschmack wie zu Hause.

Gut gegessen haben wir dann in St Ives einmal im Mex und einmal im The Kitchen Table. Beide sehr zu empfehlen.
Alles in allem waren wir von Cornwall enttäuscht. Dass uns Stonehenge, Salisburry und Eden Project sehr gut gefallen haben, muss ich schon erwähnen, aber das ist nicht Cornwall. Also, die Aussage des Thread Starters kann ich nachvollziehen, auch von uns ein nie wieder Cornwall aber bestimmt noch oft UK, Schottland und Ireland.


Bild
Wanderweg bei Regen oder Niesel und Wind ist in der Form unangenehm

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Lustig, auf die Ebbe zu warten und dann loslaufen

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Schöne Stellplätze, mit Wohnmobil wäre die Zufahrt zu eng, hier bei Henrys Camp, oberhalb Lizards Point

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Lizards Point, das südlichste Kaffee, manchmal befürchtete ich, dass meine Frau vom Wind über die Klippen getragen wird

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Leider ein paar Tage wirklich Sauwetter, da werden die schönsten Buchten grau

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Man beachte die Breitenangabe, die ist ernst zu nehmen

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Unser Abschiedscreamtea

Auf der Rückfahrt hatten wir dann Station in Folkstone und in Frankreich, da war alles wieder gut.

Jeder erlebt seinen Urlaub auf seine Weise, uns gefiel Cornwall nicht. Landschaftlich gibt es das auch anderswo vergleichbar.

Gruss Ernst

Roman am 30 Jun 2018 07:59:36

Hallo Ernst,

auch Deine Gründe, weshalb du nicht mehr nach Cornwall fahren würdest, wohl aber ins restliche Königreich oder Irland jederzeit, finde ich durchaus interessant. 90 % dieser Gründe sind mir auch schon in Wales, im Lake District, Schottland oder in Irland begegnet.

Das Wetter kann dir auf den Inseln immer und überall einen Streich spielen. Wir hatten letztes Jahr in Irland zwar recht gutes Wetter, also verhältnismäßig wenig Regen.. :mrgreen: aber der Wind war so stark und auch frisch, dass wir eigentlich nie draußen sitzen konnten, obwohl wir das sehr gerne machen.

Das Essen, nun ein sattsam bekanntes Thema in GB. Wir bereisen die Ecke nun seit mehr als 25 Jahren. Will man auch dort gut essen, geht das inzwischen sehr wohl in den meisten Hotelrestaurants, aber auch kleinere Reastaurants, wie man es auch aus Frankreich kennt, haben sich inzwischen in den touristischeren Orten etabliert. Wir kennen aber auch Adressen, wo man wirklich sehr gut Fish & Ships essen kann, natürlich nur ab und zu...ansonsten verpflegen wir uns dort oben i.d.R. selbst. Man hat ja eine Küche im Womo....Dafür gibts dort den von dir erwähnten "Cream Tea"...ein Träumchen...wir halten es i.d.R. in jedem Urlaubsland so, dass wir uns auf die guten Sachen dort konzentrieren, die es anderswo nicht gibt...also das halbvolle oder halbleere Glas... :wink:

Den Coast Path habe ich eigentlich als sehr gut gewartet in Erinnerung. Dass dieser auch mal von Büschen etwas zuwächst ist in der Hauptwachstumszeit eigentlich klar. Dass das bei Regen dann unangenehm ist ist auch klar, aber dafür kann der Coat Path ja nichts....

Du schreibst zum Schluss, dass es landschaftlich auch woanders verleichbares gibt. Das ist durchaus richtig. Das gilt allerdings, außer vielleicht bei Norwegen, für fast jede Region in Europa.
Wir waren übrigens eine Woche früher genau gegenüber in der Bretagne. Auch dort war das Wetter diesmal nicht so dolle. Oft bis Mittags stark bewölkt und auch mal etwas Regen. Wir passten uns dem Wetter an, schliefen etwas länger und fuhren morgens meistens weiter, sodass wir mittags, wenn die Wolkendecke aufriss, am nächsten Zielort waren. In der zweiten Woche kam auch bei uns der Nebel. Wir waren jetzt zum 5. oder 6. mal dort und werden trotzdem irgendwann wieder hinfahren...

Wer eine gewisse Wettersicherheit erwartet, für den ist eigentlich der Norden kein gutes Ziel...das kann zu etlichen Frusterlebnissen führen...

Gruß
Roman

Edit: Trotzdem schöne Bilder.... :wink:

Inselmann am 30 Jun 2018 08:34:31

Fürs Wetter kann keiner was.

Wir mussten gerade 3 Tage heftigsten Regen, Wind, Donner und Blitze aussitzen mit Tagestemperaturen unter 20Grad. In Griechenland!

Teilweise mit Schlammlawinen von den Bergen runter. Google mal wenn du Laune hast. Wir sind zum Glück unterwegs aufgehalten worden, sonst wären wir fast in eine Lawine reingefahren.

eposoft am 30 Jun 2018 10:38:26

Roman hat geschrieben:..90 % dieser Gründe sind mir auch schon in Wales, im Lake District, Schottland oder in Irland begegnet.

Das Wetter kann dir auf den Inseln immer und überall einen Streich spielen.


Hallo Roman

Sorry, da habe ich wohl nicht gut erklärt. Das Wetter muss man so nehmen, wie es kommt, absolut richtig. Wir hatten vor zwei Jahren in Schottland auch Regen und Wind, aber irgendwie war es da oben spannend genug um sich abzulenken, die Eindrücke waren toll und wir hatten enorm Abwechslung. Wandern war besser möglich, auch Jogging ging öfter mal. Wir hatten dort Midges Überfall, Nieselregen und manchmal beides gleichzeitig. Im Feental auf Isle of Sky hatten wir Sturmböen und Starkregen. Mit derselben Ausrüstung hatten wir trotzdem Spass, wurden aber auch nicht dermassen nass wie hier in Cornwall, da anscheinend besser gepflegt. War übrigens auch im Juni.

Schwierig zu erklären, aber eines ist mir aufgefallen, in Cornwall scheinen Fussgänger unüblich und ein unangenehmes Hinderniss zu sein. In Schottland war gefühlt ein Fussgänger normal.

Interessanterweise sagen die Engländer dasselbe, wir wurden dreimal darauf hingewiesen, dass man ja auch nicht nach Cornwall fährt sondern nach Wales, nach Kent nach....

Was uns auch recht unangenehm auffiel, waren die Preise. Wir sind Mitglied in einem der beiden Camping Clubs. Die unterhalten in Cornwall weniger bis gar keine Sites. Camping Club kostet jeweils 19.60 Pfund für den VW Bus und die zwei Personen. Ohne Campingclub haben wir zwischen 32 und 45 Pfund pro Nacht bezahlt. Strom haben wir immer genutzt. Solche Preise hatten wir sonst nirgends in England oder Schottland.

Wir sind von den Gegenden her verwöhnt, mal da oder dort ein Sand Büchtchen, das gibt es eben wirklich vielerorts und das ohne waghalsige Rutschpartien über nasse Steine auf schmalem Pfad. St Michael ist im Vergleich zum Mont St. Michel halt nicht mehr das Wow Erlebnis. Minack Theater im Regen ist auch kein Vergleich zu Rom oder Griechenland. St Ives kannst Du abhacken im Vergleich zu den Örtchen in der Bretagne (Cancall) und der dortige Sider mit Galette ist in Cornwall halt nicht verfügbar. Tja, was bietet denn Cornwall noch? Die sogenannten Moore sind Weideflächen, viel grün und eine Anzahl enger Strassen.

Wir hatten eine andere Erwartungshaltung, das ist unser Fehler. Frauchen meinte, Cornwall sei so wie in den Pichler Filmen, da kann man stundenlang spazieren, da geht auch joggen etc. Nein, geht leider nicht. Die Filme wurden wohl woanders gedreht :D

Gruss Ernst

Roman am 30 Jun 2018 11:33:42

eposoft hat geschrieben:...Wir hatten eine andere Erwartungshaltung, das ist unser Fehler. Frauchen meinte, Cornwall sei so wie in den Pichler Filmen, da kann man stundenlang spazieren, da geht auch joggen etc. Nein, geht leider nicht. Die Filme wurden wohl woanders gedreht :D ...


Das isses...geht aber vermutlich jedem irgendwann mal so. Uns passiert in Apulien. Dort haben wir gut eine Woche gebraucht, um uns daran zu gewöhnen, dass die sog. Hotspot Dörfer, wie z.B. Vieste, alle einen unansehnlichen, dreckigen, zugemüllten Neubaugürtel um sich tragen...das kannte ich so z.B. aus Südfrankreich nicht. Richtig daran gewöhnen kann man sich m.E. auch nicht...

Um den Urlaub dann doch immer noch einigermaßen positiv zu gestalten, kommt es in hohem Maße darauf an, wie schnell man sich gedanklich umstellen und mit der neuen Situation arrangieren kann...siehe mein Beispiel mit der Bretagne und dem mäßig guten Wetter am Vormittag...

Auch uns gefällt es letztendlich in Wales besser als in Cornwall/Devon. Das mag aber auch daran liegen, dass die Ecke inzwischen deutlich stärker von Touristen frequentiert wird, als das bei unserem ersten Besuch 1994 noch der Fall war. Dennoch gibt es Orte, Buchten und Wanderwege, denen wir jederzeit wieder gern einen Besuch abstatten würden....

Gruß
Roman

Jonah am 30 Jun 2018 11:43:47

eposoft hat geschrieben:...in den Pichler Filmen, ...


:bia: :lach: sorry fürs Reingrätschen, aber ich musste bei deinem Freudschen Tippfehler eben laut lachen und will gleich mal loswerden, dass ich noch nie in Cornwall war und mich über eure Fotos gefreut habe. :ja:

goldfinger am 30 Jun 2018 12:55:58

seewolfpk hat geschrieben: Wir können aufgrund der gemachten Erfahrungen für uns sagen: "Nie wieder Cornwall".


Da bin ich bei Dir. :D

Wir haben vor 3 Jahren eine Rundreise Cornwall-Wales-Schottland gemacht. Unser Hauptproblem war, das wir viele Orte mit unserem Wohnmobil aufgrund der schmalen Straßen nicht erreichen konnten. Wenn man nur zu den Touri-Attraktionen will, alles kein Problem. Da fahren dann auch Busse hin und die Straßen sind ausreichend breit (solange einem niemand entgegenkommt). Wenn man aber Wanderparkplätze abseits der Touristenströme anfahren will, sind die Straßen oft nur für PKWs ausgelegt. Wir mussten mehrmals über hunderte von Metern rückwärts aus solchen Straßen wieder herausfahren und haben im Endeffekt die meisten Ziele knicken müssen.
Dieses Jahr waren wir in Irland, sind über England gereist und haben in Wales jeweils ein paar Tage Rast gemacht. Wenn schon England, dann Wales! Die Straßen dort sind auch eng, aber nicht so schlimm wie in Cornwall.

Wenn der Brexit kommt und ich den Rotwein verzollen soll oder es Problem wegen unserer Hunde gibt, hat sich die Insel eh erledigt. (Schade um Schottland, da würde ich gerne nochmal wieder hinfahren)


Andreas

Roman am 30 Jun 2018 13:53:59

goldfinger hat geschrieben:...Unser Hauptproblem war, das wir viele Orte mit unserem Wohnmobil aufgrund der schmalen Straßen nicht erreichen konnten. ....Wir mussten mehrmals über hunderte von Metern rückwärts aus solchen Straßen wieder herausfahren und haben im Endeffekt die meisten Ziele knicken müssen....


Das kann ich sogar nachvollziehen. Wir waren sowohl mit einem "normalbreiten" Alkoven in GB und Irland als auch die letzten 14 Jahre mit Kastenwagen.

Mit dem Kawa ist die Sache durchaus angenehmer, wobei ich sagen muss, dass ich die Briten als sehr hilfsbereit kennen gelernt habe. D.h. musste jemand zurückfahren, taten das meisten sie....

Gruß
Roman

godewind am 01 Jul 2018 15:40:13

Dazu muss ich auch mal was sagen, denn da kribbelt es in den Fingern. GB ist eigentlich mein liebstes Reiseland. Einmal wegen der Landschaften und der hübschen Orte, zum anderen wegen der Art der höflichen, rücksichtsvollen Art der Briten, die sich auch und insbes. im Straßenverkehr ausdrückt. Nur ein Beispiel: Mitten in London, Feierabendverkehr, 2 x 4-spurig, alles voll, falsch eingeordnet, angehalten, geblinkt, eine Spur nach der andern hat angehalten und mich rübergewinkt. Das stelle man sich mal in Deutschland vor; hier hätte ich vermutlich nur wildes Gehupe und den Finger an der Stirn erlebt. So waren denn immer auch die schmalen Straßen, die Hecken, usw. wegen des überaus rücksichtsvollen Verhaltens aller kein wirkliches Problem. Im Gegenteil. Noch weniger das Linksfahren. Bei mir klappt das irgendwie automatisch. Wer damit wirklich Probleme hat, sollte wohl auch besser nicht dorthin fahren. Aber - ehrlich gesagt - ich höre das erste Mal, dass jemand, der wirklich da gewesen ist, Probleme damit hat.

Die Fahrbahnzustände sind zwar etwas schlechter als in Deutschland; ein großer Unterschied besteht da aber mittlerweile nicht mehr, da sich diese in D auch verschlechtert haben. Krasse Unterschiede bestehen da eher in Belgien (schlecht) und Holland (sehr gut). Für mich sind die etwas schlechteren Straßen jedenfalls kein Grund, nicht GB zu besuchen.

Gruß, Walter.

nuvamic am 01 Jul 2018 15:58:48

Mit ein bissel Zwinkern finde ich es nun schade, dass Godewind wieder in die andere Richtung argumentiert.....

Im Grunde ist es jedem selbst überlassen, die Ziele für einen selbst einzuschätzen und ggf. in Zukunft zu meiden. Und als GB-Fan regt sich zwar mein innerer Widerspruch, aber auf der anderen Seite kann ich es eigentlich nur gut finden, wenn manche Regionen ein bissel weniger Tourismus (mit all seinen Begleiterscheinungen) erfahren. Von daher - sucht euch gern Ziele mit breiteren Straßen, billigeren Preisen und besserem Wetter....... (obwohl z.B. Rom nachweislich mehr Regentage hat als London - was auch meiner Erfahrung entspricht)

Dann tummeln sich ggf. nur noch die Leute in diesen Regionen, die wirklich dahin wollen und auch wissen wieso.

Trotz dieser "advocatus diaboli" Haltung - es gibt auch für mich Bereiche in Cornwall, die ich kein zweites Mal besuchen muss, so z.B. Land's End. Ne Aufführung im Minack Theatre würd ich aber jederzeit wieder besuchen ;)

goldfinger am 01 Jul 2018 17:48:04

godewind hat geschrieben:....Im Gegenteil. Noch weniger das Linksfahren. Bei mir klappt das irgendwie automatisch. Wer damit wirklich Probleme hat, sollte wohl auch besser nicht dorthin fahren. Aber - ehrlich gesagt - ich höre das erste Mal, dass jemand, der wirklich da gewesen ist, Probleme damit hat.


Wo steht denn was von Problemen mit dem Linksverkehr?
Find ich gerade nicht.


Andreas

lucy05 am 01 Jul 2018 18:13:51

Ist schon interessant, wie unterschiedlich man es empfindet. Den Straßenzustand fand ich gar nicht schlecht (da sind die Straßen hier bei uns Zuhause im Oberbergischen Kreis definitiv schlechter!), wohl aber die Straßenbreite auf den Nebenstraßen :roll: , da waren wir auch ganz schnell weg davon, einfach mal dem Navi zu folgen, sondern haben immer zusätzlich die Straßenkarte konsultiert. Das ist in Schottland schon angenehmer, zwar sind die Straßen nicht breiter, aber man sieht zumindest schon auf Kilometer Entfernung, ob einem jemand entgegen kommt. Die kurvigen Hohlwege in Südengland waren da teils schon etwas schweißtreibend... Wobei wir letztlich (fast) alles trotzdem angefahren sind, halt nach einem Blick auf die gute Straßenkarte und teils halt mit kleinem Umweg.

So zum Thema, wenn der Bus da lang fährt, muss die Straße breit genug sein :razz:



Wandern fand ich dagegen prima in Südengland, wirklich! Devils Dyke, Minions, der uralte Eibenwald nördlich von Chichester, Lydford Gorge... in unseren Reiseführern waren mehr als genug Tipps und wenn man da Wert drauf legt, gibt es ja noch reine Wanderführer... Der Coastal Path ist eh überall schön! Wir waren mit 4 Hunden unterwegs, also fast täglich lange spazieren, da gab es nichts zu meckern.

Überhaupt fand ich es recht hundefreundlich, nur in Cornwall gab es Hundeverbote an Stränden, sonst waren sie an sich überall gerne gesehen und auch auf den besuchten Campingplätzen fast immer kostenfrei. Das hat man sonst eher selten.

Jenseits von Gut und Böse empfand ich dagegen die Parkgebühren! Wir waren so froh, NT-Mitglied zu sein, bis zu 10 Pfund nur fürs parken :eek: , wie gut dass der NT ungefähr überall Parkplätze hat, auch an Stränden und zum wandern, sonst hätte ich einiges wohl weniger genießen können...

Ja und die Stellplatzsituation, das weiß man ja vorher. Wobei es durchaus Parkplätze gibt, auf denen man ganz offiziell übernachten darf, z.B. Stourhead, Mevagissey, Tintagel oder sehr günstig und nett in Newhaven. Auch frei gestanden haben wir im Hinterland auf Wanderparkplätzen, so ganz unmöglich ist es nicht. Der teuerste Platz unseres Urlaubs lag bei 22 Pfund (wobei der 1 Pfund pro Hund verlangt hat) und das ganz ohne bei irgendwelchen britischen Campingclubs Mitglied zu sein.

Die Landschaft war sehr sehr schön und auch die Mischung aus tollen Gärten, Herrenhäusern, Wanderungen, Stränden, alten Örtchen... wir waren positiv überrascht (sind um das Reiseziel seit Jahren drum rum geschlichen und haben es nun nur durchgezogen wegen des drohenden Brexits, so letzte Chance)

Roman am 01 Jul 2018 20:54:40

nuvamic hat geschrieben:...Und als GB-Fan regt sich zwar mein innerer Widerspruch, aber auf der anderen Seite kann ich es eigentlich nur gut finden, wenn manche Regionen ein bissel weniger Tourismus (mit all seinen Begleiterscheinungen) erfahren. Von daher - sucht euch gern Ziele mit breiteren Straßen, billigeren Preisen und besserem Wetter.......


:daumen2: ..... :wink:

Gruß
Roman

Stefan-Claudia am 13 Jul 2018 23:00:29

eposoft hat geschrieben:Bilddie Breitenangabe, die ist ernst zu nehmen
Gruss Ernst


Jau! die Einfahrt kenne ich, die führt zu einem tollen CP am Canal in der Nähe zum Minack Theatre.
Die Zufahrt ist begrenzt für eine Länge von 6,70 und eine Breite von 2,10 Metern.

Ich bin also erst mal zu Fuß zum CP gelaufen, habe der sehr netten Dame im Büro meinen Wunsch erzählt und ihr meinen KFZ-Schein gezeigt, welcher eine länge von 6,69 bescheingt.

Wir durften "Einreisen"

Unser Challenger hat aber eine Breite von 2,15 Metern.....
OK! kein Problem...
ich hatte zu den Steinen am Rand der Zufahrt immer noch 2 - 4 cm Platz.

Das, was man (wie auch immer ) geschaft hat, ist eine gute Erinnerung. und umgekehrt...



Ich glaube auch, das es soo viel verschiedene Ansichten über das Thema Cornwall und noch so viele
andere Themen gibt weil es wie der Kölner sacht: jeder Jekk is anders !

Ich sage jetzt über den langen Kratzer auf der linken Seite: der ist aus Cornwall!!
( voller Stolz und ohne zu jammern )

Hätt ich nun ne Mistneue Karre ...würde ich ich auch sagen : der ist aus Cornwall !!
nie wieder !!!

Wobei es sich mir immer noch nicht erschließt, warum man sich für sehr viel Kohle ein Womo anschafft
um sich dann Dinge ( Eden Projekt) nicht gönnt, die vielleicht mal etwas teurer sind,
aber sich so nicht einfach wiederholen lassen.

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