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Reisebericht Polen, Danzig und Umgebung 1, 2, 3


Julia10 am 03 Jul 2018 17:42:46

Angekommen :!: Über der Stadt erhebt sich die Burg Fromberg, das frühere Frauenburg




Eine mächtige Burganlage mit Kathedrale.

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Übrigens, diese Webseite informiert kurz und knapp über das "Land des deutschen Ordens". Fand ich recht übersichtlich und gut geschrieben, auch wenn die Seiten schon etwas älter sind.


--> Link


Fromberg wurde im zweiten Weltkrieg zu 80 % zerstört und man begann erst spät, den Ort wieder aufzubauen. Daher ist im Ort selbst nicht sehr viel zu sehen.























Nikolaus Kopernikus wurde in dieser Kirche beerdigt. Man fand seinen Totenschädel und eine aufwendige Rekonstruktion mit DNA Analyse begann.

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Unten im Ort ist der Kopernikusturm zu besichtigen.












Der Kopernikuskanal ist vor Jahren restauriert worden und dümpelt jetzt leider vor sich hin.





Fromberg ist ein sehr kleines Örtchen mit einem Hafen am frische Haff.






Der kleine Sandstrand am Haff ist Anziehungpunkt für die Bewohner. Das Wasser ist flach und entsprechend warm.






Von der Hafenmole aus schaut die Burg gar nicht mehr so riesig aus. Aber schön ist sie, oder?





Erinnerungen an die Flucht und den Tot von tausenden Menschen.




In Frauenburg soll es einen Campingplatz geben, den ich nicht angefahren bin. Habe eine Nacht frei am Haff gestanden.


Fortsetzung folgt.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Julia10 am 04 Jul 2018 11:07:18

User Riker hat einen interessanten link zu einem kostenlosen Sprachkurs in Polnisch eingefügt. den Möchte ich Euch hier nicht vorenthalten :D


--> Link

Weiter geht in Richtung Braunsberg. Es gehörte zum deutschen Ordensland und somit zu einem Ort mit langer, wechselhafter Geschichte.


--> Link

Leider wurde auch dieser Ort im Weltkrieg stark zerstört, so das nur noch Fragmente des alten Braunsberg zu sehen sind.


Auf der Durchfahrt durch die Stadt fiel mit die große Kaserne auf, die mitten in der Stadt liegt. Wir befinden uns hier nahe der russischen Grenze und die starke Präsenz des Militärs wird in vielen Orten deutlich.



Ich bin auf einem Fußweg unterwegs und plötzlich beginnt der Asphalt zu beben und ein ungeheuer lautes Geräusch kommt von hinten näher. Ich drücke mich an eine Hauswand und das rauschen mehrere Kettenfahrzeuge an mir vorbei.

War schon beklemmend und Gedanken an eine Zeit, die sich niemand zurück wünscht, kommen hoch.









Rund um die Kirche bauen sich Militärfahrzeuge verschiedenster Waffengattungen auf.








Zelte und Verpflegungfahrzeuge stehen bereit.


Mir ist die Freude an einen Rundgang vergangen und ich fahre weiter nach Elblag.

Die Temperaturen steigen schon am frühen Vormittag auf 28 Grad.

Der Campingplatz in Elblag bietet auch schattige Stellplätze.


--> Link :)









Der Stellplatz liegt direkt am Kanal und die ehemalige " Altstadt" ist in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen.

Sehr freundliche Betreiber :!: Der Platz ist überschaubar, sauber und gepflegt.


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Es ist, wie ich beschrieb, das Fronleichnamswochenende und viele Polen nutzen die Zeit für einen kleinen "Urlaub".



Auch hier im Ort seigt sich das Militär mit mehreren Fahrzeugen in der Innenstadt. Kinder dürfen auf Panzer klettern und man kann sich über die Arbeit und die beruflichen Chancen informieren.











Das letzte der noch erhaltenen Stadttore am Ende der Fußgängerzone.






Der Bäckerjunge von Elblag hat eine ganz besondere Geschichte die ihr hier nachlesen könnt.

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Fortsetzung folgt.

Roman am 04 Jul 2018 12:32:11

Hallo Julia,

ich bin zwar jetzt erst in Eueren "Polen-Express" zugestiegen, aber das hat den Vorteil, dass ich einen schönen zusammenhängenden Überblick bekommen habe.... :wink:

Toller Bericht mit guten Fotos. Danke.

Ich denke, dass wir in den nächsten 2 Jahren auch Ernst manchen. Unser Fokus wir zunächst vermutlich auf den Seengebieten in Masuren (Paddeln) und/oder den Karpaten, und der Tartra liegen (Wandern).

Ich habe gesehen, dass auf fast jdem Campingplatzschild, das du fotografiert hast die Plätze immer eine Nummer haben. Sind diese in ganz Polen durchnummerriert und wenn ja warum ? Gibt es einen CP-Katalog dazu, in dem man dann die Plätze über diese Nummer finden kann ?

VG
Roman

rtiker am 04 Jul 2018 12:47:10

Roman hat geschrieben:Gibt es einen CP-Katalog dazu, in dem man dann die Plätze über diese Nummer finden kann ?

Proszę bardzo --> Link

Roman am 04 Jul 2018 12:55:47

Danke, Rob.

Gruß
Roman

Julia10 am 04 Jul 2018 12:57:53

Das polnische Fremdeverkehsamt verschickt auch Infomaterial für Polen. Darin enthalten sind einige "nummerierte" Campingplätze. Bis vor ca. 3 Jahren waren die Unterlagen kostenlos :)

Die Südroute durch Polen bin ich vor einigen Jahren mal geahren. Sehr reizvoll und teilweise sehr einsam.

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rtiker am 04 Jul 2018 13:12:28

Julia10 hat geschrieben:..Bis vor ca. 3 Jahren waren die Unterlagen kostenlos...

In der von mir verlinkten Seite kann man Campingplätze nach bestimmten Kriterien wie z. B. Wojewodschaften suchen. Die Infos sind kostenlos; nur wenn man das Material in Papierform bestellt muss bezahlt werden.

Julia10 am 04 Jul 2018 15:02:42

Wie schon geschrieben, wurde Elbag auch stark zerstört und es wurden nue wenige alte Gebäude wieder aufgebaut.


Diese Kirche gehört zu den wenigen historischen Gebäuden.





Genutzt wird sie als Art Center Gallary und für kulturelle Zwecke.

Auf dieser Seite findet Ihr Fotos zu Ausstellungen usw.



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Auf der linken Seite wurden Böden eingezogen, welche unterschiedliche Perspektiven auf die Ausstellung ermöglichen.















Auf dem Kirchplatz stehen Erinnerungsstücke an die Bienale in Elblag 1965









Wir haben Mitte Juni und hochsommerliche Temperaturen. Heute ist es besonders warm, 34 Grad im Schatten und sehr schwül. Am späten Nachmittag ziehen sehr gemächlich Gewitterwolken auf, es grummelt und donnert, bis sich die Regenwolken endlich über dem Platz ergießen. Endlich :!:

Angedacht hatte ich, eine Fahrt auf dem Kanal

--> Link

zu unternehmen. Wegen Reparaturarbeiten an einer Schleuse können die Schiffe derzeit nicht bis Elblag fahren. Mit Bussen wird man zu Anlegestelle gebracht und kann dort die berühmte Fahrt über den Kanal mit einer "Landpartie" machen. Die Fahrt dauert insgesamt einen Tag.


Blick auf Elblag













Nachbarn berichteten am Abend von der Fahrt, die sehr schön aber auch wegen der Hitze auf dem Schiff sehr anstrengend gewesen sei. Meiner Sonnenallegie zuliebe verzichte ich auf die Fahrt und bewege mich langsam nach Marienburg, der größten Festung Europas mit einer Länge von über 800 m. Sie gehört zum UNESCO Weltkulturerbe

Julia10 am 05 Jul 2018 11:42:19

Über einen Fluß gelangt man zur Marienburg.




--> Link

An der Marienburg angekommen, ist ein Parkplatz schnell gefunden (alle kostenpflichtig hier).

Ein Tip, reist möglicht früh morgens hier an, denn im Laufe des Tages ist die Burg und damit auch die Stellplätze überlaufen.

Auch ein Wohnmobilstellplatz in in der Nähe der Burg zu finden.






Die überdimensional große Marienstatue ist eine Neukonstruktion nach historischen Plänen.





Die Burg erstreckt sich über eine Länge von 800 m.

Blick nach links.




Blick nach rechts.














Die Burg wurde im zweiten Weltkrieg weitgehenst zerstört.






Der Einlass zum inneren der Burg ist nur durch ein Tor möglich.

Infos und Tickets
--> Link


Nehmt Euch reichlich Zeit für die Besichtung. Es gibt viel zu erlaufen ud man braucht schon ein paar Stunden, um ansatzweise alles zu sehen.


Man erhält mit der Eintrittskarte einen wlangesteuerten Audioguide, der durch die verschiedenen Museen und die Wohnräume etc. führt .











In verschiedenen Bereich informiert das Museum über Waffen und Ausrüstung, Kleidung, Lebensgewohnheiten und Wohnräume der Ordensbrüder. Informationen über die Geschichte des Ordens erhält man direkt aufs Ohr :)






Die Ordensbrüder lebten nicht schlecht.




Ein Plan, an welchen Tagen kein Fleisch auf dem Speiseplan stehen durfte. Fastentage sind ebenfalls markiert.





Räumlichkeiten für Feste und Feiern dürfen nicht fehlen.




Das Stille Örtchen





mit umweltbewußtem, biologisch abbaubarem Toilettenpapier.






Ich gehe mal etwas schneller vorran, den ich könnte mir denken, das es ansonsten vielleicht zu langweilig wird. Nicht jeder mag Burgen :roll:


Es gibt mehrer Höfe, unter anderem diesen Burghof.




Auch die Kirche wurde stark zerstört und hier ist der restaurierte Teil zu sehen.




Fortsetzung folgt.

kleibeeke am 06 Jul 2018 14:46:40

Hallo Julia, toller Bericht und super Bilder. Ich bin begeistert.

Julia10 am 06 Jul 2018 15:51:37

Danke Dir Kleinebeeke :)


So, nun gehts weiter. Seit Ihr noch alle an Bord :?: Es ist so ruhig dahinten im Womo :roll:
Jetzt stellt sich die Frage aller Fragen ? In welche Richtung soll die Reise weitergehen ?
In den Masuren war ich schon mal, obwohl :gruebel: :gruebel: :gruebel: könnte man auch nochmal... :nixweiss:

Das Thermometer ist derweil in der Mittagszeit auf 34 Grad geklettert :(

An der Ostsee ist es bestimmt etwas kühler :!: Der Gedanke übezeugt, es geht zurück gen Norden Richtung Gdanks.

Durch Felder und Wiesen über kleine Straßen fahre ich zum historischen Leuchtturm Laterna Morska.









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Der Leuchtturm darf erklommen werden, das Museum freut sich auch auf Besucher.

Direkt unterhalb des Leuchtturms finde ich einen Parkplatz, der ideal zum "Schiffe gucken" ist.

Auf der Modlawa herrscht reger Schiffsverkehr.
Drüben, an der Westerplatte ankern Fähren und Kreuzfahrtschiffe.












Unter Mithilfe von Schleppern werden die Schiffe gedreht, um vorwärts auszulaufen. Habe gelernt, das ein Schiff niemals rückwärts aus dem Hafen ausläuft. Bringt Unglück :?
















Geschafft :!: Gute Fahrt und Tschüss :!:


Übrigens, in diesem Hafengebiet entladen nur Schiffe mit geringem Tiefgang. Großschiffe löschen Ihre Ladung in der Weichselmündung, hinter der Westerplatte.




Direkt gegenüber liegt die Westerplatte, die wir schon in Danzig sahen.





Abendstimmung! Ich würde gerne das Kreuzfahrtschiff auslaufen sehen und warte und genieße die Aussicht.




Und warte und genieße...




Und warte und genieße...





Endlich ist es soweit! Die Viking Sky läuft aus.













Die Nacht verbringe ich auf meinem Platz mit Aussicht.

Fortsetzung folgt.

Lancelot am 06 Jul 2018 16:06:35

Julia10 hat geschrieben: Seit Ihr noch alle an Bord :?: Es ist so ruhig dahinten im Womo :roll:

Ja klar sind wir an Bord ... :ja:
aber bei dem Gedränge kann man nicht dauernd rumschnattern auch noch .. :D
wir lauschen und genießen .. :gut:

Jagstcamp-Widdern am 06 Jul 2018 16:13:37

:ja: :ja: :ja:
musz auch mal wieder nach polska...

allesbleibtgut
hartmut

Micha1958 am 06 Jul 2018 16:30:18

Ich bin noch dabei, nur manchmal sprachlos und gebannt den Bericht verfolgend und die Fotos schauen.
Tolles Land, toller Bericht, nochmals danke dafür, Julia.

Gruß Micha

gnarz18 am 06 Jul 2018 18:32:37

Hallo
und vielen Dank für diesen wieder mal tollen Bericht. In gut einem Monat werden wir uns auf deine Spuren begeben, da kommt der Bericht genau zur richtigen Zeit.
Viele Grüße
Michael

Julia10 am 06 Jul 2018 18:34:03

Gerne Micha :)

Ihr dürft Euch ruhig unterhalten, ich lausche gerne :)


Hier oben an der Küste ist das Wetter angenehm. Es weht ein leichter Wind und im Schatten sind es 28 Grad.

Bleibe also hier und fahre an der Küste entlang in Richtung Zoppot





Glasklares, warmes Ostseewasser. Ist schon etwas besonderes, bereits Mitte Juni in der Ostsee bei angenehmen Temperaturen baden zu gehen.





Auch Nonnen machen mal Urlaub.



Kleine, ehemalige Fischerhäuschen in Strandnähe.





Der Campingplatz --> Link liegt an der Straße



und direkt an der Strandpromenade.





Ich suche mir einen schattigen Stellplatz, von denen es reichlich gibt.





Einige neue Unterkünfte sind auf dem Platz entstanden. Sie sind ausgestattet wie Hotelzimmer mit Boxspringbetten, schicker Einrichtung und eigenem Bad.








Ach so, bevor ich es vergesse. Man spricht hier vorrangig Englisch, wenn man nett fragt auch ein paar Worte Deutsch :)


Am Nachmittag schon mal eine kleine Radtour nach Zoppot, dauert höchstens 15 Min.

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--> Link



Zopot, ein Ort der Reichen und Schönen,immer schon. Der imposante Baustile der Bäderarchitektur dominieren einen Teil der Stadt.











Und endlich mal wieder eine Kirche :) Jugenstil? Hätte sie gerne angeschaut, war aber leider stets geschlossen.





Oberhalb der Stadt stehen die wiklich stattlichen Villen mit großen Gärten.





Früher






Heute bedarf es einer grundlegenden Sarnierung. Schau ein wenig wie ein verwunschenes Schlösschen aus.






Fortsetzung folgt.

Julia10 am 06 Jul 2018 18:36:57

Wünsche Euch eine schöne Zeit in Polen Michael. Es gibt so viel zu sehen :!:

In der Hauptsaison wird nicht so ruhig sein, wie im Mai/Juni.

Micha1958 am 06 Jul 2018 20:13:43

Diese letzten Fotos mit dem Grün und den Bäumen erinnert mich sehr an unsere Rumänientour.

Polen steht nun auch noch ganz groß auf unserer Liste.
Du hast uns hier bisher wirklich Schönes gezeigt, Julia.
Klasse Reiseleitung... :ja:

Gruß Micha

Julia10 am 06 Jul 2018 21:44:22

Wir bleiben noch etwas hier.

Eine Blumenschaukel :)





Ein großer Teil der historischen Häuser ist bereits restauriert.





Zopot, auch heute bei Polen, aber auch vielen anderen Nationen sehr beliebt. An Wochenenden quillt die Stadt vor Menschen über.





Man kann hier Suiten für 1400 Euro die Nacht buchen. Es ist halt für jeden Geldbeutel etwas im Angebot.




Eine 500 m lange Seebrücke lockt Besucher an.





Ein Überbleibsel aus längst vergangenen Zeiten und auch heute so mondän wie vor über 100 Jahren, das















Morgen ist auch noch ein Tag. Fortsetzung folgt.









Julia10 am 07 Jul 2018 12:08:02

Es ist Wochenende und die Strände sind gut besucht.





Die längste Holzseebrücke Europas steht in Zoppot. 516 m ragt sie in die Ostsee hinaus.








So schauts hier am Wochenende aus.






Seeräuberschiffe entern täglich mehrmals die Seebrücke, um Touisten zu karpern.




Das Kurhaus!



Fortsetzung folgt.

leoline am 07 Jul 2018 17:09:59

Es ist wieder sehr schön, mit dir zu fahren!
Wir werden im September von Tschechien aus nach Polen weiterfahren, die genaue Route liegt noch nicht fest. Ich denke, wir werden bis Masuren fahren und dann langsam wieder gen Heimat. Bin schon sehr gespannt, deine Berichte erhöhen auf jeden Fall die Vorfreude!

pippeliese am 07 Jul 2018 20:51:38

Ich bin auch noch schnell reingehuscht.... ein wunderbarer Bericht! :ja:

Unsere Mama ist in Danzig geboren und wurde später vertrieben. Sie landete in Schwerin.
Ich schwelge in Deinen Bildern... vielleicht sollten wir auch mal dorthin fahren.

Wobei, bei den Wildschweinen wurde mir schon mulmig.
Da hätten wir mit den Hunden Spaß gehabt... :eek:
Ich Polen eigentlich hundefreundlich?
Hast Du das auf Deiner Reise zufällig beobachten können?

Ich freu mich und bin gespannt, wie es weitergeht...

Anne42 am 07 Jul 2018 21:34:49

Julia, ich reise auch die ganze Zeit als blinder Passagier mit und bin ganz einfach nur begeistert, wie wunderschön das ich dieses schöne Land mit dir bereisen kann.

Antarena am 08 Jul 2018 09:09:17

Ich bin auch heimlich mitgereist, diese wunderschönen Bilder locken wirklich sehr, auch dorthin zu fahren. Danke für deinen Bericht!

RichyG am 08 Jul 2018 09:59:19

Pluspünktchen von mir liebe Julia :daumen2:
Für die wirklich schönen Bilder und die Mühe des Berichtes, die keinesfalls zu unterschätzen ist :!:

haroba am 08 Jul 2018 19:35:53

Moin!

Da kommen wir gerade aus Norwegen zurück und schupps sind wir schon in Polen...
Danke, Julia fürs ausführliche Berichten.
Polen haben wir 2012 und 2014 (da aber nur auf der Rückreise vom Baltikum) bereist.
Eine sehr schönes Land mit vielen positiven Überraschungen. (Zwei Berichte auf meiner Homepage)
Ich freue mich übers Mitreisen.

Munterholln!
Hartmut

Julia10 am 10 Jul 2018 09:04:25

Wir bleiben noch ein wenig in Zoppot

Ein Hotel, aus Holz gebaut






Kleine grüne Parkanlage an der Promenade.









Das schiefe Haus :)

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Ein Fischer mit seinem Fang in luftiger Höhe







Einige Häuser besitzen noch ihre original Jugenstilfenster.








Etwas abseits des Trubels steht ein kleines Kirchlein.


Viele Kirchen sind in Polen den ganzen Tag über geöffnet und es sind auch meist Gläubige, ins Gebet vertieft, anzutreffen.









Wie schon mal angemerkt, befindet sich auf dem Küstenabschnitt von Danzig bis Zoppot ein gut ausgebauter Rad und Fußweg.



Aber Fußgänger aufgepaßt, Radler sind häufig sehr schnell oder ungeübt.






Im Hintergrund eine Kreisverkehr für :fahrrad2:



Fortsetzung folgt.

Julia10 am 10 Jul 2018 09:41:38

So, bitte anschnallen es geht weiter, die Küste entlang nach Darlowo, dem früheren Rügenwalde. Bekannt auch durch die Wurstwaren mit der roten Mühle :wink:

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Hier zeigt sich die Ostsee rauher. Der Hafen wird von großen Wellenbrechern und der Mole geschützt.





Schiffe gelangen durch eine schmale Einfahrt iun den Hafen.










Fortsetzung folgt.

Julia10 am 10 Jul 2018 10:41:55












Der Campingplatz
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liegt stadtnah und mit dem Fahrrad sind es ein paar Minuten bis zum Hafen oder zum Strand.















Frühere Gewächshäuser dienen heute als Sitzgelegenheit, zum relaxen





oder zur Körperpflege.





Ruhig fließt die Wipper am Platz vorbei.












Der Marktplatz von Darlowo.








Auch hier, endlose und oft menscheleere Strände.

















Fortsetzung folgt.

Julia10 am 10 Jul 2018 18:47:33

Langsam geht die Sonne unter.












Nach einer sehr ruhigen Nacht fahre ich am nächsten Morgen ins Örtchen. War vor ein paar Jahren schon einmal hier und es hat sich einiges getan.






Das letzte, noch erhaltene Stadttor, begrenzt die Fußgängerzone.








Das Schloss, welches von außen eher wie eine Burg anmutet, kann besichtigt werden. Viele Exponate sind in deutsch beschriftet. Eine Führung gab`s an diesem Tag nur in polnischer Sprache.











Übrigens, wer nicht trittsicher ist, sollte von einem Museumsrundgang absehen. Es sind enge, steile Treppen mit abenteuerlichen Übergängen zu überwinden.









Die Lutherbibel fand hier ein "Zuhause".










Wollt Ihr noch einen kurzen Blick in die Kirche werfen? Dann gehen wir schnell zum Marktplatz. Glockenturm vorraus, die Kirche ist nicht zu verfehlen.








Fortsetzung folgt.

Julia10 am 11 Jul 2018 09:15:32

1497 erbaut, dient der Rundbau der Gertudiskirche heute als Friedhofskirche.





--> Link










Ein letzer Blick auf den Hafen.










Langsam fährt die Fußgängerbrücke seitwärts auf, um Schiffen die Einfahrt zu ermöglichen.




Heutzutage müssen sich auch "Piraten" an Regeln halten und auf das Öffnen der Brücke warten, um ihre Touristenladung an Land bringen zu können.













Fortsetzung folgt.

Julia10 am 11 Jul 2018 09:49:02

Alleen mit uralten, knorrigen Bäumen säumen die Straßen.




Weite Felder auf sanft ansteigenden Hügeln.















Kornblumen und Kamille am Wegesrand.










Endlose Alleen :!: Hab das Gefühl, ich wäre weit und breit der einzige Mensch. Kaum Fahrzeuge unterwegs, von Menschen ganz zu schweigen.


Ein Fahrzeug in Sicht :)








Mein Ziel heute ist Schlosshotel Podewils, Ritterschloss aus dem 15. Jahrhundert in Krangen – mitten auf dem Land, in den Wäldern und Hügeln, weit weg von der Hektikder Städte, in einem Ort, der Naturund klaren Seen. Ruhe und Erholung pur. Das Schloss in Krangen ist eins der interessantesten historischen Gebäude in Polen. Seit 1996 lädt hier das Schlosshotel Podewils ein, was trotz seiner modernen Stilelemente den Geistdes fünfzehnten Jahrhunderts erhalten hat.






Man erzählt sich, das dieses Schloss mehr Fenster als das Jahr Tage haben soll.


Im Schlossrestaurant fühlt man sich in eine Zeit zurückversetzt, in der hier die Reichen und Schönen Urlaub machten, am See flanierten...





Mit Blick auf den See ist ein Dinner Erholung pur.





Eine himmlische Ruhe. Vogelgesang und der Duft der Blumen und der blühenden Linden, einfach nur schön.




Das Schloss wurde in den Jahrhunderten ständig erweitert. Hier ist der älteste Teil zu sehen.








Kapelle der Familiengruft der Familie Podewils in Krangen









Fortsetzung folgt.

Julia10 am 12 Jul 2018 09:12:57





Weiter geht die Reise, zurück zur Küste und zwar nach Kolberg.



Eine quirlige Stadt mit enger Bebauung. Auch Kolberg wurde zu 80 % im Krieg zerstört. Die Wohnungsnot war und ist groß und entstanden Quartiere mit Hochhaussiedlungen.







Der Campingplatz liegt an er Uferpromenade, die derzeit einer Großbaustelle gleicht.

--> Link


Große Parkanlagen umringen die Innenstadt, wie überall in Polen.











Ein kurzer Blick in die Marienbasilika. Ein mächtiger Backsteinbau, im Krieg schwer beschädigt.
















Bummeln durch die Innenstadt am frühen Morgen. Noch sind wenig Menschen unterwegs.





Es ist Juni und die Kirschernte fällt in diesem Jahr besonders gut aus. 1 kg Kirschen kosten an den Obstständen umgerechnet 1,50 Euro.





Ein kleines Päuschen zum Kirschenessen gönne ich mir in einer der Parkanlagen.



Das Rathaus von Kolberg.




Nachbauten alter Schiffe begeistern die Touristen und sind stets gut ausgebucht.








Ehemalige Kriegsschiffe dienen heute als Attraktion für Urlauber, entweder zur Besichtigung oder als "Ausflugsschiff"





Der Leuchtturm (ehemalige Festung) ist eine Besuchermagnet.

















Schwäne leben teilweise in großen Gruppen an der Ostsee.








Viele Hotels und Kliniken in Kolberg bieten, für unsere Verhältnisse, günstige Kururlaube an. Der Ort ist touristisch geprägt und in den Sommermonaten meiner Meinung nach überlaufen. Wer es lebendig mag, ist hier gut aufgehoben.





Sehr fotogen zeigt sich diese Lachmöwe






und, weg ist sie.









Frühstückszeit :!:





Fortsetzung folgt :!:

Julia10 am 12 Jul 2018 10:04:12

Langsam geht in Richtung Heimat. Vier Wochen bin ich nun unterwegs. Für den Heimweg nehme ich mir Zeit, bin ja schließlich nicht auf der Flucht :)





Felder mit Mohn- und Kornblumen, soweit das Auge reicht, begleiten mich viel Kilometen entlang der Landstraße.






































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Ein kleines Örtchen mit neu ausgebautem Hafen.










Ein Paradies für Vögel aller Art.


















Fortsetzung folgt.

haroba am 12 Jul 2018 10:24:02

Moin Julia!

Als wir in Kolberg waren, fuhren wir so gegen 17 Uhr mit den Rädern vom Cp in die Stadt.
Massen von Urlaubern zog es vom Strand zurück in die Kliniken.
Essenszeit war wohl so gegen 18 Uhr.
Wir konnten kaum Rad fahren.


Munterholln!
Hartmut

Julia10 am 12 Jul 2018 10:36:58

Das wieder aufgebaute Rathaus tront über dem Hafen.





Hoppla, da ist ja einiges verrutscht :)





Wir befinden und schon auf der Insel Usedom - Wollin





Diesmal ist eine längere Fahrstrecke angedacht die mich zurück nach Deutschland, nach Barth der Vinetastadt führt.






Am Abend finde ich noch einem Stellplatz vor einer Werft. Der offzielle Platz ist belegt.





Langsam geht die Sonne unter.








Es wird eine unruhige und aufregende Nacht :roll:




Fortsetzung folgt.

Julia10 am 12 Jul 2018 15:06:32

Es ist kurz vor 24 Uhr und dunkel. Zeit, schlafen zu gehen.

Bei offener Aufbautür schaue ich mich noch ein wenig um und sehe an meinem Mobil einen Radfahrer vorbeiflitzen. Er steigt ab, lehnt das Fahrrad an den Zaun einer Werft, klettert zügig darüber, verschwindet auf dem Werftgelände.
Was tun? Ich warte einige Zeit, nichts bewegt sich. Habe ein ungutes Gefühl. Ich stehe hier frei und alleine auf dem Gelände.
Wenn ich jetzt die Polizei rufe und der Mensch dann schon verschwunden ist??? Höre metallene Geräusche, vielleicht bricht er ein?
Ich entschließe mich, doch die Polizei anzurufen. Ein freundlicher Polizist 160 km entfernt am Telefon und erwartet von mir eine konkrete Beschreibung, meines Standorte
Ist nicht so einfach, wenn man fremd ist. Aber es gelingt! Jetzt hoffe ich nur, dass die Streife kommt, bevor der Zaunkletterer zurückkommt.
Innerhalb von 10 Min. ist ein Streifenwagen in einiger Entfernung auszumachen und ich mache mich bemerkbar.
Die Beamten checken das Fahrrad und einer nimmt den gleichen Weg über den Zaun wie der nächtliche Kletterer.
Ein weiterer Streifenwagen ist angefordert und schnell erwischen sie den Eindringling auf dem Werftgelände. ER scheint sich einige Gegenstände zurecht gelegt zu haben, die er mitnehmen wollte. Sie fanden eine Gaspistole in seinem Rucksack und nahmen den Mann erst mal mit. Inzwischen war es zwei Uhr und ich konnte mich endlich schlafen legen.


Wache früh und unausgeschlafen am nächsten Morgen auf :?


Zur Erinnerung, wir befinden uns in





--> Link




Schmale Gässchen in den Seitenstraßen.





Diese Dichterin lebte in Barth





in diesem Haus






Das Lied kennt Ihr wahrscheinlich alle --> Link



Es ist der erste bewölkte, etwas kühlerer Tag seid Wochen. Es ist "kalt". 22 Grad und krame das erste Mal in diesem Urlaub eine Jacke aus dem Kleiderschrank.


Der Marktplatz, die gute Stube von Barth




Der Brunnen am Markplatz zeugt von einer Zeit, in welcher der Ort auch vom Fischfang lebte.






Das ehemalige adelige Fäuleinsstift von Barth, heute ein zu Hause für ältere Menschen.

--> Link






Nach einem ausgibigen Frühstück und dem Studium der ortsansässigen Zeitung (endlich mal wieder eine deutsche Zeitung :) ) suche ich den Stellplatz im Hafen auf.

--> Link


Ein Platz in der ersten Reihe ist freigeworden :)










Kurz die Anmeldeformalitäten bei einer sehr netten Mitarbeiterin erledig und dann lege ich eine kleine Mittagspause ein.

Fortsetzung folgt.

Antarena am 12 Jul 2018 15:20:28

Es ist wunderschön, mit dir unterwegs zu sein. Danke für die Mühe, die du dir machst :-)

RichyG am 12 Jul 2018 22:29:45

Klasse Julia!!!!
Und seeehr schöne Bilder!

Julia10 am 13 Jul 2018 09:43:41

Danke Euch Beiden, Richy und Anke für die lobenden :) Worte :wink:

Will dann mal weitermachen, denn schließlich wollen meine Mitfahrer auch wieder nach Hause :)

Eine kleine Radtour am Bodden entlang am nächsten, sehr diesigem, Morgen. Inzwischen sind die Temperaturen auf 18 Grad gesunken. In den letzten Wochen kletterte das Thermometer täglich auf über 30 Grad. Die Umstellung ist schon krass.





Eine Häuserreihe, wahrscheinlich irgendwann einmal Werkswohnungen, mit hübsch gestalteten Vorgärten.








Überigens, das Restaurant im Hafen, direkt am Stellplatz hat täglich frischen Fisch auf der Speisenkarte und ist sehr zu empfehlen.




Über Landstraßen gehts querfeldein langasam zurück heimatliche Gefilde.

Es gibt unterwegs so viel zu sehen und es lohnt sich anzuhalten und sich die Orte anzuschauen.


Malchin läd zum Fest ein, leider später. Einen kurzer Rundgang durchs Örtchen gönne ich mir.







Das Rathaus steht hier, wie in vielen Orten der Gegend, fast mitten auf dem Marktplatz.









Jetzt kommen wir in eine, mir bisher eher unbekannte Gegend und zwar nach Wittstock Dosse, eine der flächemäßig größten Städte Deutschlands und Ausrichterterin den Landesgartenschau 2019.



Wittstock Dosse, Stadt mit historischem Kern und geschlossener Stadtmauer.

















Heute ist Wochenmarkt und der Marktplatz entsprechend belebt.







In einigen Seitenstraßen ist die historische Bebauung mit Wiekhäusern noch erkennbar.


Liebevoll restauriert zeigen sie sich den Besuchern und es ist zu erkennen, das sich die Stadt für die Landesgartenschau aufhübscht.




















Für das Wachstum von Rosen scheint das Klima besonders günstig zu sein.







Riesige, intensiv durftende Rosenbüsche, ranken sich an Häuserfronten entlag.












Liebhaber ganz besonderer Figuren haben es sich in diesem Vorgarten gemütlich gemacht.









Das Bischhofsschloss, ebenfalls von der Stadtmauer umschlossen, dient heute zum Teil als Museum.


















Fortsetzung folgt!

Julia10 am 14 Jul 2018 09:29:13

Das nächste Ziel ist




Ort mit zwei Schlössern.

























Im alten Schloss steht ein kleinerr Raum für Trauungen zur Verfügung, in den oberen Gemächern darf ausgibig gefeiert werden.












Das Wasserschloss, umgeben von Schlosspark und Gräfte.





Blühende Linden und ein intensiver, sehr angenehler Durft druchzieht den Park.








Auf gehts zu nächsten und letzten Etappe der Reise, nach Havelberg.

Fortsetzung folgt.

Julia10 am 15 Jul 2018 10:13:01

Wie schon angekündigt, kommen wir zur letzten Station nach






Kleine Päuschen unterwegs und hier wird dringend vor einem





gewarnt.


In kleinen Orten, oft nur aus wenigen Häusern bestehend, grüßen liebevoll ausgestattete Herrschaften.













Auf weiten Strecken gehören die Landstraßen mir alleine.






Havelberg besitzt einen Wihnmobilstellplatz auf der Spülinsel, vor dem Campingplatz.
--> Link

Der war leider schon belegt und so übernachte ich auf dem großen Parkplatz davor.


War vor einigen Jahren schon mal hier. Inzwischen hat Havelberg und einige weitere Gemeinden die Bundesgartenschau ausgerichtet und davon profitiert. Der Ort ist aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Radler und (Auto)touristen und Bootsfahrer machen hier Rast










Urlaub auf dem Hausboot liegt voll im Trend.






Der Dom zu Havelberg. --> Link
Keine Sorge, diesmal gibs keine Kirchenfotos. War schon mal im Dom, aber der Dechaneigarten hoch über der Stadt ist neu angelegt.



























Idylisch gelegen der Dechaneigarten, Kräuter und Blumen wachsen hier sehr geschützt.





























Die Urlaubsreise endet hier lenke mein Womo Richtung Heimat.


Mein Fazit.


Schön war`s :!:
Habe viel Neues gesehen, weite Strände und diesmal auf den kleineren Campingplätzen auch viele interessante Gespräche mit Polenreisenden geführt.

Insgesamt 4180 km mit dem Womo gefahren, geradelt 570 km.
Für 5 Wochen 1250 Euro aus der Urlaubskasse entnommen.

Hab noch in keiner Saison so viele Kirschen gegessen.
Frischen Fisch gab`s in alles Variationen für kleines Geld.

Ca. 10 Nächte frei gestanden, ansonsten auf Camping oder Stellplätzen genächtigt..
2 kleine Regenschauer und ansonsten fast nur strahlender Sonnenschein und meist über 30 Grad (höchste Temperatur 35 Grad, niedrigste tagsüber 18 Grad.)

Keine Probleme mit dem Womo. :)

Hab mich sehr wohl und sicher gefühlt und würde auch ein viertes Mal nach Polen reisen.

Mitfahrer/ und Rinnen bitte aussteigen, es war schön mit Euch :)

Ende :!:

Lancelot am 15 Jul 2018 13:30:35

Vielen Dank für die nette Fahrt ... :dankeschoen:
Hat Spaß gemacht und ich hab dazu gelernt ! Werde mir die Tour in Polen (für uns Neuland) mal nachplotten, wär doch was im Herbst .. :idea:
Wie war´s denn dort mit Moskitos ?

leoline am 15 Jul 2018 14:39:33

Danke fürs Mitnehmen, habe die Fahrt wie immer bei dir genossen!
Wir werden auch noch in diesem Jahr Polen bereisen (nach der Tschechei) und freien uns schon sehr, allerdings eher den südlichen bis mittleren Teil, ob wir noch weiter nördlich fahren, ist noch ungewiß. je nach Laune und Wetter. Havelberg und Umgebung sind ja für uns Sonntagsausflüge, wir sind auch sehr gerne dort, es ist wirklich eine schöe Gegend in Brandenburg.
Nun freue ich ich schon auf die nächste Reise mit dir - wo geht es dann hin?

haroba am 15 Jul 2018 14:55:48

Moin Julia!

Danke fürs Mitnehmen!
Das war echt wieder schön!

Munterholln!
Hartmut

Sitze an meinem Norwegenbericht. Aus 2000 Bildern eine Auswahl treffen, ist schon schwierig.
Aber das kennst Du ja!

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