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Ich habe eine alte Concorde Compact auf der Basis eines Fiat Ducato 14 (laut Fahrzeugschein). Drauf sind Reifen 195/70/R15. Auf den Reifen ist ein maximaler Druck von 65psi angegeben. Das entspricht knapp 4,5bar, wenn ich nicht irre. Laut Werkstatt darf ich auf meinen Felgen außer der genannten Reifengröße auch 205/70 R15 und 215/70 R15 fahren. Das Fiat-Handbuch empfiehlt für Ducato 14 einen hinteren Reifendruck von 4,5bar, für Ducato 14 Camping Car gar vorne und hinten 5bar. Dementsprechend ist das, was ich jetzt fahre, eigentlich schon (sehr knapp, zugegeben) über dem zulässigen Reifendruck von 4,5 bar. Lege ich den für den Camping Car im Hnadbuch angegebenen Wert zugrunde, würde ich den Reifen mit 5bar über die Zulässigkeit hinaus belasten. Ich hatte deswegen vor, mir neue Reifen zu besorgen, die deutlich höher belastet werden können als im Handbuch als Empfehlung angegeben (4,5/5 bar). Ich finde im Internet bei den meisten Reifenangeboten keinerlei Angaben über den max. zulässigen Reifendruck. 195er Reifen, die das können, gibt's scheinbar überhaupt nicht. Bei den 215ern konnte ich ebenfalls nur bei zwei Reifen eine höhere Belastbarkeit finden: Pirelli Carrier Camper, bei dem 5,5 bar angegeben werden und Michelin Agilis Camping 80 psi. Geht man davon aus, dass die meisten 195er Reifen mit maximal 4,5bar/65psi belastet werden dürfen, dann kann man die bei einem Wohnmobil auf Basis eines Fiat Ducato 14 doch eigentlich gar nicht benutzen und bei breiteren Reifen ist das Angebot bei diesem 0/8/15-Fahrzeug extrem schmal. Ich poste das bewusst hier, da mich das allgemein interessiert. Ich finde es kann nicht sein, dass - bei welchem Fahrzeug auch immer - der "normale" Reifendruck bereits gleich oder gar kleiner ist als der maximal zulässige Druck. Frage: Wieso ist das so? Gehe ich da falsch heran? Grüße, Günther Was m Womo-Handbuch steht, ist erstmal zweitrangig. Das trifft auch oft nur für die Serienbereifung zu und ist von vielen Parametern abhängig (C oder CP, Reifentraglast etc.). Wichtig ist, welchen Druck der Reifen für welche Last braucht. Also: - Womo im Urlaubstrimm achsweise wiegen (lassen) - Tabelle vom Reifenhersteller besorgen - Druck am kalten Reifen korrekt nach Tabelle einstellen. Wenn die Traglast Deiner Reifen für das Womo geeignet ist, hast Du dann alles richtig gemacht. Kannst auch einfach den max. Druck, den der Reifen ab kann, einstellen. Dann bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Könnte aber je nach Fahrwerk unkomfortabel sein. Bedingung ist aber jeweils, dass die Traglast des Reifens für seine Belastung ausreichend ist! Und auf keinen Fall einen höheren Druck fahren als den auf der Reifenflanke angegebenen Maximaldruck! bis denn, Uwe Vielleicht als hilfreiche Ergänzung zu Uwe... Wenn die Reifengröße, Bauart identisch sind, Kannst du in der Tabelle von Continental nachsehen. "Continental Reifenratgeber" Die ist mustergültig. Zu finden hier im Forum oder auf der Website von Conti. Gruß, Alf Man kann die Reifentabelle von Conti zugrunde legen, aber sicherer ist immer beim Hersteller nachfragen, nur der kennt seinen Reifen am besten. Also wie bereits erwähnt: was der Wohnmobilhersteller sagt in die Tonne (der baut Aufbauten hat aber vom Grundfahrzeug keine Ahnung, mal etwas provokativ ausgedrückt) Ich gehe mal davon aus, dass dein Fahrzeug nicht überladen ist und deswegen ein Reifen mit einem Lastindex größer/gleich der maximalen zulässigen Achslast ausreicht. Ansonsten auf jeden Fall, auch wenn das Fahrwerk es nicht ab kann zumindest einen ausreichend tragfähigen Reifen auswählen. Also: 1. Reifen mit ausreichender Traglast kaufen, eventuell reicht der montierte, die Umrüstung auf breiter und/oder größer ist aber in jeder Hinsicht empfehlenswert 2. tatsächliche Achslasten ermitteln 3. Reifendruck beim Reifenhersteller, und zwar nur bei dem, anfragen entsprechend der tatsächlichen Achslasten in reisefertigem Zustand 4. Luftdruck verwenden den der Hersteller dir empfiehlt oder nach eigenem Ermessen auch höher, niemals niedriger Vielen Dank für die zahlreichen Hineise in kurzer Zeit, aber sie helfen mir nicht recht weiter. Den "Contiental-Reifenratgeber" hätte ich mir gerne mal angeschaut, aber hier im Forum finde ich ihn nicht und eine Internetsuche lieferte kein gleichnamiges Ergebnis. Einen Wohnmobilhersteller habe ich nie befragt, ich sprach vom Basis-Fahrzeughersteller, also Fiat und dessen Handbuch. Wie man den konkret benötigten Druck korrekt feststellt, war mir ebenfalls klar. Ob ich da Sabastianes 4-Punkte-Plan vor jeder Fahrt genauestens abklappere, lassen wir mal dahingestellt sein. Mein Problem liegt zwischen 1 und 4. Ich stelle fest, dass kaum Reifen angeboten werden, die einen höheren Druck zulassen als den vom Fahrzeughersteller empfohlenen, was mir aus Sicherheitsgründen unerlässlich erscheint. Zumindest finde ich bei den Reifenherstellern kaum Angaben über den maximal zulässigen Druck. Es kann doch nicht sein, dass, wenn ich Punkt 2 u. 3 penibel beachte, ich im konkreten Fall feststellen müsste, dass ich den Reifen einem Druck aussetzen müsste, der dem maximal für diesen Reifen zulässigen Druck entspricht. Von Überladen oder davon, dass das Messergebnis einen höheren Druck erforderlich machte als den maximal zulässigen, wollen wir mal gar nicht erst reden. Oder andersherum: Wenn ich recht sehe, dann ist das, was ich suche. Aber ich finde kaum einen - für ein Feld-Wald- und Wiesen-Fahrzeug. Was daran liegen mag, dass die Reifenanbieter diese Größe (max. zulässiger Reifendruck) in ihrer blumigen Werbung schlicht nicht angeben. Ganz konkret: Kennt jemand (außer den von mir genannten) Reifen in einer der eingangs genannten Größen, die einen Maximaldruck > 4,5bar/65psi aushalten? Grüße, guennid Vergiss den Druck den dir Fiat angibt...Fiat wusste vielleicht welcher Reifen bei Auslieferung drauf war. Wenn dein Reifen einen Traglastindex hat welcher zur Tatsächlichen Achslast passt, dann wird es für diesen Reifen auch einen Druck geben unter dem maximal Druck welcher die ausreichende Tragfähigkeit sicherstellt. Also nochmal: Achslast wiegen und dann Reifenhersteller kontaktieren. Nicht Fiat oder sonst wen! Bei der Tragfähigkeit geht es erst mal nur darum einen Reifen mit dem passenden Traglastindex zu finden und dieser ist immer angegeben. Der Druck ist beim Reifenkauf vollkommen irrelevant. Den passenden Druck sagt dir der Reifenhersteller und wenn dieser Druck unter dem von Fiat angegebenen liegt dann passt das so auch! Hallo guennid Bringt dich jetzt allerdings auch nicht weiter :( aber zumindest bei Michelin hast du Recht Es gibt tatsächlich keinen 195/70/R15 Reifen den man mit mehr Druck als 4,5bar fahren kann ![]() Off Topic: Wie kann man eigentlich ein komplettes pdf. hier einstellen sodas die anderen Foren Mitglieder sich das runterladen können?
Du solltest als erstes einmal die vollständige Reifenbezeichnung angeben, also auch Tragfähigkeits- und Geschwindikeitsindex und ob es sich um einen verstärkten Reifen handelt, also ob der Zusatz C oder CP angegebn ist. Außerdem brauchst du nicht einen Reifen, der einen höheren Druck kann sondern ggf. einen Reifen mit höherer Traglast. Beispiel: 215/70R15C 109/107R - 4,5 bar - 1030 kg Traglast 225/70R15C 112/110R - 4,5 bar - 1120 kg Traglast Als CP-Reifen haben die Reifen die gleiche Traglast aber bei einem Druck von 5,5 bar. Wenn Fiat einen Druck von 5 bar vorschreibt, sind auch CP-Reifen angegeben.
Genau, nur darauf kommt es an. Die Gewichtsangaben sind ja pro Reifen und würdest Du diese nehmen hättest Du ja deutlich mehr, als Du wahrscheinlich überhaupt fahren darfst :mrgreen: Wenn du es machst wie Daniela und Wolfgang schreiben kannst du dir sicher sein das es passt.
Schau mal hier --> Link Hatte vor kurzem ebenfalls das Problem, allerdings hatte ich da meine Reifen schon gekauft. Meine Erfahrung hieraus: Die Wohnmobilbauer setzen für Ihre Fahrzeuge immer einen bestimmten Reifen ein, der nach deren Aussage auf ihren Fahrzeugen getestet wurde. Am einfachsten ist es also, den im Auslieferungszustand befindlichen Reifen zu wählen. Den dann erforderlichen Druck findest du in den Unterlagen das Wohnmobils und nicht in den Fiat-Unterlagen. Denn die wissen ja nicht, was mit Ihrem Grundfahrzeug passiert. Da mir die Originalbereifung zu teuer war, haben ich mir eine preiswertere Alternative ausgesucht, aber ebenfalls ein CP-Reifen. Meine Reifenhändler hat mir diese dann nach Fiat-Angabe aufgeblasen (3,9 bar). Einen höheren Druck wollte er nicht draufgeben, da die auf der Reifenflanke die Höchstbelastung (PSI) erreicht war. Da ich aber aus der Wohnmobilbeschreibung wusste, das das Fahrzeug mit 5 bar zu fahren sei, habe ich dies moniert. Daraufhin hat mein Händler mit dem Hersteller telefoniert. Bei dem Gespräch mit dem Techniker kam sinngemäß folgendes heraus: Nicht alles, was auf der Reifenflanke steht, gilt für Deutschland und Europa. Die PSI-Höchstbelastung z.B. sei eine Angabe für die USA, da es dort andere Straßenbeläge gäbe. Der Hersteller meinte, es wäre durchaus möglich, die Reifen mit 5 bar zu fahren. Eine konkrete Aussage, ob die bei meinem Fahrzeug auch so ist, wollte er erst treffen, nachdem ich 1. mein Fahrzeug im urlaubsfähigen Zustand und 2. die Achslast und die Reifenlast habe wiegen lassen. Daraufhin hat mir der Hersteller empfohlen, dass ich hinten mit 5 bar und vorne mit 4,8 bar fahren soll. Die habe ich mir auch schriftlich bestätigen lassen. Damit bin ich sehr zufrieden. Für mich steht daher fest, dass nur ein Hersteller eines Produktes auch genaue Aussage über selbiges machen kann. Aber wie schon anfangs erwähnt, am sichersten bist du, wenn du Ersatz für was auch immer die diesen besorgst, wie der Auslieferungszustand war. Gruß aus der Eifel Wilfried
Ich finde darin einige Punkte, die ich gerne kommentieren möchte: Meine Erfahrung hieraus: 1. Die Wohnmobilbauer setzen für Ihre Fahrzeuge immer einen bestimmten Reifen ein, der nach deren Aussage auf ihren Fahrzeugen getestet wurde. Das ist nur in sehr seltenen Fällen gegeben. Die Aufbauhersteller bekommen ein Chassis, in vielen Fällen noch nicht einmal in der Camper.-Version (CP Reifen, lange Außenspiegel, etc) 2. Den dann erforderlichen Druck findest du in den Unterlagen das Wohnmobils und nicht in den Fiat-Unterlagen. Denn die wissen ja nicht, was mit Ihrem Grundfahrzeug passiert. Das ist aus den Fiat/Herstellerunterlagen meist nur abgeschrieben, der Chassishersteller entscheidet über "Erstausrüster" Reifen und ändert dies sogar in der laufenden Serie! 3. Meine Reifenhändler hat mir diese dann nach Fiat-Angabe aufgeblasen (3,9 bar). Jetzt gehts wieder zurück von Aufbau auf Chassishersteller, der Reifenhersteller ist immer noch außen vor! Einen höheren Druck wollte er nicht draufgeben, da die auf der Reifenflanke die Höchstbelastung (PSI) erreicht war. Das ist auf jeden Fall OK 4. Da ich aber aus der Wohnmobilbeschreibung wusste, das das Fahrzeug mit 5 bar zu fahren sei, habe ich dies moniert. Nicht alles, was auf der Reifenflanke steht, gilt für Deutschland und Europa. Ja, wieder die Frage: Was sagt der Reifenhersteller zu dem Druck bei gewogener Achslast Der PSI-Wert ist für alle, irgendwo hergestellten oder aufgezogenen Reifen der Maximaldruck! Die Maseinheit ist allerdings die in USA gebräuchliche PSI-Angabe. 5. Die PSI-Höchstbelastung z.B. sei eine Angabe für die USA, da es dort andere Straßenbeläge gäbe. Das ist einfach "Nichtwissen vom Händler". Der max-Druck hat mit dem Straßenbelag (Teer/Schnee/Staub???) nichts zu tun Gruß zurück in die Eifel, Andreas ich finde weder eine Daniela noch einen Wolfgang unter den bisherigen Postern.
Diese Auskunft deines "Technikers" halte ich für gemeingefährlichen Unsinn. Ich würde den Reifenmonteur wechseln. Einen Reifen mit dem Aufdruck 65psi (nach meinen Recherchen ungefähr der Standard bei "normalen" Autoreifen) würde ich nie auf 5 bar aufblasen. Im Schadenfall wird zumindest deine Versicherung sich freuen. PSI ist zwar eine vorwiegend im englischen Sprachraum verwendete Maßeinheit, die aber immer einer bestimmten bei uns üblichen Einheit in bar entspricht. Je länger ich mich damit beschäftige, desto mehr beschleicht mich der Verdacht, dass meine Befürchtungen eher theoretischer Natur sind. Am besten machen wir vielleicht mit konkreten Beispielen weiter: Laut Fahrzeugschein habe ich folgende maximal zulässige Achslasten 1650kg (v), 1750kg (h) Macht bei den hinteren Rädern 875 kg je Rad Angenommen ich lege mir jetzt den Continental Vanco Camper 215/70 R15 109R CP zu (4x, versteht sich), dann müsste ich den laut Conti-"Tragfähigkeits-Luftdrucktabelle für Pkw-Reinforced- und Extra-Load (XL)-Reifen" (Load-Index 109) mit 2,4 bar aufblasen, wenn ich die 875kg annähernd ausgeschöpft hätte (dass ich vorne weniger laden könnte und das zulässige Gesamtgewicht laut Schein eh "nur" 3250kg (statt 3400kg) beträgt, vernachlässigen wir hier einmal). Ist diese Rechnung soweit in Ordnung? Mehr als 2,9bar ginge gar nicht, weil der Reifen nur für eine maximale Belastung von 1400kg ausgelegt ist, die beim Load-Index von 120 erreicht ist. Heißt: Den wahrscheinlich am Reifen aufgedruckten PSI-Wert von 65 psi könnte ich nie erreichen? Aber warum zum Geier nennt dann das Fiat-Handbuch einen Luftdruck von 5 bar für den "14 Camping Car" Grüße, guennid Es handelt sich hier keinesfalls um Nichtwissen eines Händlers. Die von mir gemachten Angaben stammen vom Wohnmobilhersteller, in meinem Fall Bürstner sowie vom Reifenhersteller, in meinem Fall Pirelli. Wem, wenn nicht den Herstellern soll man denn glauben? Und eine Frage an Andwein: Woher weist du denn so genau, wie welcher Hersteller wie handelt und welche Bedeutung die Angaben auf den Reifen wirklich haben und ob es nicht tatsächlich so ist, wie Pirelli behauptet? Das würde mich mal brennend interessieren. Gruß aus der Eifel Wilfried Nein, guennid, da liegst Du gefährlich falsch. Die Achslast ist entscheidend, nicht das, was dann für das einzelne Rad über bleibt. Nimm Deine Axhslasten und den entsprechenden Wert aus der Tabelle. An der Stelle liege ich kaum falsch: Auch die Überschrift über der Conti-Tabelle lässt sich kaum anders interpretieren. Noch was, was ich dort (bei Conti) gefunden habe: (Hervorhebung im Original!) Immer mehr drängt sich die Frage auf, wie kommt Fiat zu seinen im Vergleich zur Conti-Tabelle abenteuerlichen Luftdruckwerten, die sich mit kaum einem Reifen am Markt einhalten lassen? Grüße, guennid Nicht der Reifendruck ist für die Reifenwahl entscheidend sondern die Achslast Deines Fahrzeuges, egal ob Womo oder irgendetwas anderes. Diese auf der Waage ermittelte Achslast teilst Du durch 2, dann hast Du die Traglast, die der einzelne Reifen bringen musst. Es empfiehlt sich, Reifen zu wählen, die noch etwas Reserve haben. Die Tragfähigkeit eines Teifens ist am Traglastindex zu erkennen, der auf der Reifenflanke aufgeprägt ist. Danach suchst Du Dir Reifen, die diese Traglast bringen können, also den entsprechenden Traglastindex haben. Dann besorgst Du Dir die Reifendrucktabelle des Reifenherstellers und wählst aus dieser Tabelle den Druck, bei dem der Reifen die an Deinem Fzg. ermittelten Radlasten tragen kann, am besten mit etwas Reserve. Fertig. Wenn Du Reifen verwendest mit einer für Deine Radlasten deutlich zu hohen Tragfähigkeit, kannst Du entsprechend der Tabelle mit dem Reifendruck bis zu dem Wert runtergehen, bei dem der Reifen die bei Dir vorhandene Radlast tragen kann. Wählst Du Reifen, die die Radlasten an Deinem Fzg. mal gerade eben so tragen können, wirst Du den Maximaldruck, der auf der Reifenflanke angegeben ist, egal ob PSI oder bar oder sonstwas, einstellen müssen. Das geht, wird sich aber nicht gerade komfortabel anfühlen. Nenne doch bitte Deine Achslasten für vorn und hinten und dann ist konkretere Hilfe möglich. Lesen bildet. :) Grüße, Günther Achtung, die Tabellen im Conti-Ratgeber beziehen sich auf Pkw-Reifen und nicht auf die verstärken Transporterreifen. Man braucht nur auf die max. Tragfähigkeit und auf den max. Druck zu schauen. Als max. Druck müsste für einen C-Reifen 4,5 bar und für einen CP-Reifen 5,5 bar aufgeführt sein.
Hier der richtige Link... --> Link. Ab Seite 80 sind die C und CP Reifen. Der Link ist derselbe, den strunzi geliefert und den ich verwendet habe. :roll: Grüße, guennid
Gewiss! :mrgreen: Deine zuvorkommende und nachgerade überbordende Freundlichkeit verblüfft mich immer wieder. Zurück zum Thema. Entsprechend den vom TE angegebenen Achslasten braucht er der Reifen mit einem TI von mindestens 104. Die Auswahl des Reifens ist lediglich eine Frage des Geschmacks und des Geldbeutels, auf keinen Fall eine des Reifendrucks.
Dann schau mal ab Seite 80... Moin guennid. Deine erwähnten 215/70R15 CP sind natürlich C-Reifen mit erweitertem Einsatzbereich...nämlich für Einsatz auf Campingfahrzeugen. Laut Conti soll der Reifen dann für eine Hinterachslast!! von 2x875kg = 1750kg auf 4,5bar aufgepumt werden...noch höherer Druck ist bei dem CP-Reifen machbar...und ergibt eine höhere Tragfähigkeit (bei 5,5bar 2060kg)...natürlich bei vermindertem Komfort. Ein 225/70R15C würde für die geforderten 1750kg knapp 3,5bar benötigen...was dann deutlich komfortabler zu fahren ist. Bei maximalen 4,5bar trägt der dann 1120kg...also Achslast=2240kg...das wäre eine echte Reserve. Gruß, Uwe. S.80 ff. hatte ich nicht mitgekriegt, Dank an Daniela! Da ich nicht die Absicht hatte, die 129 S. zu studieren, hatte ich mich bisher am Inhaltsverzeichnis orientiert und war daraufhin bei S. 110ff. gelandet. Ich nehme an Uwe1961 bezieht sich auf S. 83 und da auf die siebtletzte Zeile von unten, mit den Spaltenwerten: 8/109/HA E/1270/1350/1435/1516/1595/1675/1755/1830/1910/1985/2060/R170,S180 - richtig? Wobei dann "109" die auf S. 82 ersichtliche "Betriebskennung" (=Lastindex?) dieser Reifengröße wäre und "HA E" bedeuten würde: Hinterachse Einzelrad. Die Erklärung der Abkürzungen habe ich am Rechner noch nicht gefunden und ausdrucken werde ich die 129 S. nicht. Vielen Dank! Ob ich den 225er Reifen überhaupt fahren darf, müsste ich noch eruieren! Wenn das so zutrifft, dann schließt sich hier der Kreis: Der 195er Reifen, den ich jetzt fahre, hat mit 4,5bar tatsächlichem Druck den maximal zulässigen Druck von 65psi um eine Winzigkeit überschritten. Grüße, guennid Ich habe es Dir mal zusammengestellt auf die Schnelle, für den 215/70 R 15 CP ![]() UNd das solle es für den 195 sein ![]() Ich nehme an, du hältst meine Interpretation des Posts von uwe1961 für richtig und bedanke mich bei jochen-muc dafür, dass er meine Arbeit machst. :) Ich hätte gerne noch eine Bestätigung, bzw. fundierte Widerlegung, ob ich das Wesentliche im Grundsatz verstanden habe. :) Grüße, guennid
Ich denke das kann man bestätigen und ich denke auch das Du nachvollziehen kannst, warum viele weder von der Angabe das Ausbauers noch von der Angabe des Basisfahrzeuges halten, weil einfach nur der Reifenhersteller genau weis was sein Reifen bei welchem Gewicht braucht. Übrigens zu der Aussage des Händerls von wegen Straßenzustand etc. Das hört sich genauso an wie die Aussage der Chiptuner. Natürlich hat auch ein Reifen gewisse Reserven, weil er die geforderten Gewichte überall tragen können muss, also sowohl bei Hitze wie bei Kälte bei Teer wie Schotter etc Darauß ergeben sich automatisch Toleranzen bzw Guthaben die der Reifen hat. ABER es wäre in meinen Augen mehr als Fahrlässig damit zu spielen. Zusätzlich es einfach keinen Sinn macht Ja, kann ich. Wiewohl, im konkreten Fall lag das Fiat-Handbuch ja gar nicht so schlecht. Andererseits, hält man sich an die "14 Camping Car"- Angabe, dann setzt man den 195/70/R15C einem Druck von 5bar aus, für den der Reifen nicht geeignet ist (65psi, = annähernd 4,5bar). Das war ja mein Ausgangspunkt. Vielleicht letzte Frage: Inwieweit lassen sich die Angaben der Conti-Tabellen auf die Reifen anderer Hersteller übertragen. Eine Angabe bei Vergölst (1) deutet darauf hin, dass man das machen kann. (1) --> Link Grüße, guennid Mal ein Zitat aus der Verölst Webseite:
was ist das für ein Wunderzeug ? Doch nicht etwa Stickstoff wie früher? :lol:
Hi Guennid, Lese doch mal das Continental Dokument weniger selektiv. Die Antwort steht fast wortwörtlich drin... ... Gilt für alle Reifen... Grüße, Alf Ich weiß nicht, ob du dich auf S. 3 beziehst. Die Darstellung dort finde ich, sagen wir mal, etwas rätselhaft :? :
Und auch Seabstiane meinte:
Bei mir wird es wohl der eingangs genannte Pirelli-Reifen werden. Eine entsprechende Pirelli-Tabelle finde ich nicht im Netz, auch nicht auf der Pirelli-Seite. Der Händler wird wohl Amazon/A.T.U. sein. Da erwarte ich keine fundierte Auskunft, eher so'ne Abwimmelei, wie sie Reudelsterz erfahren musste. Grüße, Günther Den richtigen Reifendruck kannst du selbst errechnen. Dazu braucht man keine Tabellen. p(soll) = p(max) / f(max) x f(tatsächlich) + 0,1 bar p(soll) = der Druck, der eingestellt werden soll (in bar) p(max) = der max. Druck des Reifen (Angabe auf dem Reifen/bzw. Reifentabelle) (in bar) f(max) = max. Achslast (in kg) f(tatsächlich) = tatsächliche Achslast (in kg) f(...) kann auch auf das Rad bezogen werden, jedoch bräuchte man dann die einzelnen Radlasten.
Ich weiß nicht um welchen Reifen es sich handelt, ich habe in meiner Antwort auch keine Reifentypbezeichnung verwendet! Und die Bedeutung der Reifenaufdrucke kann man im Internet zu hauf nachlesen, von der DOT Nr bis zum Lastindex Die zulässigen maximalen LAchslasten stehen in der Zul. Teil 1 Und dass der Straßenbelag in den USA für einen in Europa verkauften Reifen eine Bedeutung haben, glaubt außer deinem Monteur wohl niemand. Ich will nicht streiten, ich habe nur kommentiert und zwar Satz für Satz. Bevor du das in Zweifel ziehst solltest du halt selbst nachforschen. Dann brauchst du nicht zu fragen, oder hast du garnicht gefragt??? Dann entschuldige bitte meinen Kommentare zu deinem Beitrag Gruß Andreas Hallo Andreas, auch ich will nicht streiten. Mein Beitrag hat lediglich meine Erfahrung wiedergegeben. Und noch einmal ganz deutlich: Bei den Aussagen bezüglich des empfohlenen Reifendrucks handelt es sich nicht um die Aussage eines Händlers, sondern von 2 verschiedenen Technikern der Firma Pirelli. Ich tu mir ehrlich gesagt schwer, die Aussagen des Herstellers anzuzweifeln. Und ich hatte da zwei verschiedene am Telefon über mehrere Gespräche über mehrere Tage verteilt und die Aussagen der beiden gingen in die gleiche Richtung. Und schriftlich habe ich das von Pirelli auch noch bekommen. Die Reifen fahre ich mittlerweile ca. 3 Jahre und bin wirklich sehr zufrieden. Aber alles ist gut. Gruß aus der Eifel Wilfried ad Reudelsterz Ich weiß nicht, ob es Absicht oder schlicht Versehen ist, dass du dich unklar ausdrückst. Es geht in deinem 1. Beitrag nicht um einen empfohlenen Reifendruck. Es geht um die Behauptung, dass der auf dem Reifen in PSI angegebene Maximaldruck überschritten werden dürfe. Diese Behauptung - von wem auch immer aufgestellt - dürfte falsch sein. Ich halte das nicht für nachweisbedürftig, das sagt einem eigentlich schon der gesunde Menschenverstand. Grüße, gunnid Hallo gunnid, jetzt mache ich das mal ganz konkret an dem Reifen fest. Pirelli Chrono Camper 215/70R15 109 R ist mit PSI 70 = 4,830bar angegeben. beigefügt Faxe. Bekomme diese nicht hochgeladen. hier der Text an Pirelli: "diese Reifen habe ich auf meinem Wohnmobil Bürstner t 604 Bj 1998 zul. Ges.-Gewicht 3400 kg montieren lassen. Nun bin ich mit meinem Reifenhändler nich einig über den Luftdruck. Er meint 3,9 bar genügen. lt. Bedienungshinweisen von Bürstner soll das Fahrzeug mit einem Druck von 5,5 bar gefahren werden (Original waren allerdings Michelin-Reifen drauf, die lt. telefonischer Aussage von Bürstner seinerzeit für diese Baureihe getestet gewesen sein sollen) Mein Reifenhändler meinte nun , das die Pirelli nicht für diesen Druck ausgelegt seien und das ich mich ganz einfach für die falschen Reifen entschieden hätte. Nun meine Frage: Sind diese Reifen mit 5,5 bar belastbar und wenn nicht, mit welchem Höchstdruck? " Daraufhin erfolgten mehrere Gespräche mit 2 verschiedenen Technikern . Dies habe ich schon ausführlich erklärt. Hier dann die schriftliche Antwort von Pirelli: "Bei dem genannten Reifen handelt es sich um einen "Camper"-Reifen, also Reifen die speziell für den Einsatz auf Wohnmobilen und deren hohe Belastung konstruiert sind (robuster). Diese Reifen werden auf der Hinterachse mit einem Druck von 5,5 bar gefahren (Kaltluftdruck) Ferner errechnen wir Ihnen auch den den erforderlichen für die Vorderachse Ihres Fahrzeugs. Hierzu benötigen wir noch die max. zulässige Achslast. " Aber noch einmal: Ich schildere hier nur meine eigene Erfahrung.Ich denke doch, das dieses Forum dem Erfahrungsaustausch dient. Ich will niemanden dazu animieren, auch so zu handeln. Wenn`s mittlerweile auch schwer fällt, trotzdem Gruß aus der Eifel und weiterhin gute Fahrt Wilfried
Hallo Wilfried, ich finde den Beitrag nicht, wo du deine tatsächlichen, gewogenen Achslasten geschrieben hast. Wie waren die gleich noch? Grüße, Alf Die habe ich auch nicht angegeben und habe sie auch mittlerweile nicht mehr. Sind mir irgendwie abhanden gekommen. Aber ist das hier noch von Belang? Gruß Wilfried Wie willst du ohne die Kenntnis der Belastung auf passende Luftdruckwerte kommen? Verstehe ich nicht. Grüße, Alf das war 2014!!!!!!!!!!!!!!!!. damals wusste ich das noch und habe mich seitdem immer gleich verhalten. Ich habe mich an die Aussagen von Pirelli gehalten. Was ist daran nicht zu verstehen. Oder muss ich mir die damals erworben Erkenntnis auf immer und ewig behalten. Gruß Wilfried Hallo Wilfried, bleib cool! Entweder habe ich deine Frage nicht verstanden oder einen Fehler in der Schlussfolgerung dass es hier um den normalen (optimalen) und den maximalen Druck geht. Ist aber nicht weiter wichtig. (für mich) Grüße, Alf Oha, mir schwant Fürchterliches. Ich habe das Pirelli-Nachfolgemodell von Reudelsterz bestellt. Wenn Pirelli derart seine eigenen Angaben dessavouiert, dann ist das für mich ein äußerst unzuverlässiger Hersteller. ad KudlWackerl: Im Moment geht es nicht um den konkreten Reifendruck, sondern um den maximal zulässigen. Und da widerspricht Pirelli sich meiner Meinung nach selbst - wenn Reudelsterz' Angaben so zutreffen, wie er sie hier gepostet hat. Grüße, guennid |
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