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360 kg Übergewicht auf Hymer Wohnmobil 1, 2, 3


Orsito am 10 Jul 2018 21:40:00

Ich habe keine Ahnung, ob der Beitrag hier hin gehört...

Ich bin letzte Woche Freitag, ohne Wohnmobil, an meinem Urlaubsort Oberaudorf (letzte Ausfahrt vor Kiefersfelden) nach Österreich zum Tanken gefahren. Aus der Zufahrt der Tankstelle kam ein niederländischer Hymer Teilintegrierter der 7m Klasse (wahrscheinlich vollgetankt) mit österreichischer Polizei im Schlepptau. Die haben den wohl anschließend über eine transportable Waage fahren lassen. :eek:

Die Warteschlange an der Tankstelle war etwas länger. Ich habe dann gesehen, wie die begonnen haben auszuladen. Nach dem Bezahlen habe ich mein Fahrzeug abgestellt und weil nicht weit entfernt, bin ich da mal hin. Das Wasser wurde schon abgelassen, wie die große Pfütze unter dem Fahrzeug vermuten ließ. Die Polizei hat Daten aufgenommen. Auf einem großen Haufen bestehend aus Taucherflaschen, Faltbooten, E-Bikes, Gasgrill und was weis ich sonst noch, saß die Befahrerin in Tränen aufgelöst. Nach Kroatien zum Tauchen wollte das niederländische Ehepaar. :cry:

360 kg Übergewicht nach Wasser ablassen, ohne Beifahrerein. Die Polizei hat die Weiterfahrt mit diesem Gewicht untersagt.

Da haben die angefangen auszuladen, bis die Achslasten und das zulGesGew von 3500 kg gestimmt hat.

Ich habe da absolut kein Mitleid, weil eine so hohe Überladung auf jeden Fall ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko darstellt.
Zwei Stunden später war das Wohnmobil weg, das Gepäck wurde an anderer Stelle, außerhalb des Kontrollpunktes durch die Ehefrau bewacht. Am Kontrollpunkt stand jetzt ein PKW mit Wohnwagen.

Wie löst man so etwas vor Ort, ausser vorher auf eine Waage zu fahren?!

Schwergewichtige Grüße
Orsito

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mowgli am 10 Jul 2018 21:54:56

Kannst du eigentlich nur ein Taxi bestellen damit sie mit einem Kleinbus dein Gepäck und deine Partnerin mitnehmen. Warscheinlich aber meist nur aus dem bereich der Polizeidiensstelle. :D

kheinz am 10 Jul 2018 22:55:17

Orsito hat geschrieben:Wie löst man so etwas vor Ort, ausser vorher auf eine Waage zu fahren?!
Schwergewichtige Grüße
Orsito


Das Problem löst man zu Hause und das Problem werden wir nie bekommen.
In unser Wohnmobil wir nur das notwendigste und Jahreszeit bezogen eingeladen. Das letzte mal, vor unserer mehrmonatigen Reise, hat im Kieswerk die Waage 3410 Kg angezeigt.
Und das mit - unvernünftig - vollem Frischwassertank. Dieseltank war auch voll.

MfG kheinz

hampshire am 10 Jul 2018 23:23:51

Orsito hat geschrieben:Ich habe da absolut kein Mitleid, weil eine so hohe Überladung auf jeden Fall ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko darstellt.


Na ja, ein Ducato mit Maxifahrwerk wird ohne Änderungen aufgelastet. Also ob da ein Sicherheitsrisiko vorliegt kann man so pauschal nicht sagen.

Im Übrigen bin ich durchaus Deiner Meinung, dass man das Fahrzeuggewicht im Auge halten und sich besser im gesetzlichen Rahmen bewegen sollte.

Vielleicht haben die betroffenen Urlauber ja demnächst einen Anhänger für das ghanze Geraffel.

hubertos am 11 Jul 2018 08:15:00

Hallo Camper
Die 3,5 t Begrenzung steht schon seit mehr als 70 Jahren !!!! In dieser Zeit hat sich die Automobil und Sicherheits - Technik der Autos um das Hundertfache verbessert ! Für mich ist es unverständlich das hier von Seiten der Wohnmobil und leicht LKW Hersteller nicht mehr Druck auf Brüssel gemacht wird !!

Grüsse
Hubertos

surfbusalex am 11 Jul 2018 08:34:24

hubertos hat geschrieben:Hallo Camper
Die 3,5 t Begrenzung steht schon seit mehr als 70 Jahren !!!! In dieser Zeit hat sich die Automobil und Sicherheits - Technik der Autos um das Hundertfache verbessert ! Für mich ist es unverständlich das hier von Seiten der Wohnmobil und leicht LKW Hersteller nicht mehr Druck auf Brüssel gemacht wird !!

Grüsse
Hubertos



Da bin ich deiner Meinung. "Gefällt mir"
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Rockerbox am 11 Jul 2018 08:48:18

Und in welche Richtung sollte "der Druck" gehen?

Das zGgw dann auf 4 t anzuheben? Und dann fahren alle mit 4,3 t überladen durch die Gegend? Ich seh da keinen großen Sinn drin. Wer über 3,5 fahren will / muss, der muss auflasten oder sich das entsprechende Fahrzeug kaufen und den nötigen Führerschein haben / machen.

Es wird immer irgendwo eine Grenze geben.

jochen-muc am 11 Jul 2018 08:49:54

Andererseits beginnen aber Hersteller in allen Bereichen leichteres Material einzubauen was sicher nicht so haltbar ist wie das früher verbaute.

Sehe ich bei mir in der Heizungsbrache z.B. täglich, dass es Kessel gibt die Jahrzehnte laufen, während neuere Modelle nach 4 Jahren schon den Geist aufgeben

Das hat alles zwei Seiten :wink:

surfbusalex am 11 Jul 2018 09:21:15

Aber ein Problem ist ja, dass das Basisfahrzeug immer schwerer wird. ABS, Airbag, Seitenaufprallschutz, EPS, das komplette Pogramm der passiven Sicherheit und bessere Motoren, bzw, Abgastechnik, etc,etc...
Die Wohnmobile aus den 80zigern haben ja kaum Probleme mit Übergewicht...

Asterixwelt am 11 Jul 2018 09:29:35

Wer einen neuen Führerschein PKW hat kann nur bis 3,5 t, wenn dieser auf 4 Tonnen geändert würde hätten die WOMO-Hersteller u. Besitzer wenigen sorgen.

gruß

Michael

Inselmann am 11 Jul 2018 09:52:34

jochen-muc hat geschrieben:Andererseits beginnen aber Hersteller in allen Bereichen leichteres Material einzubauen was sicher nicht so haltbar ist wie das früher verbaute.

Sehe ich bei mir in der Heizungsbrache z.B. täglich, dass es Kessel gibt die Jahrzehnte laufen, während neuere Modelle nach 4 Jahren schon den Geist aufgeben

Das hat alles zwei Seiten :wink:


Zwischen leichter bauen und unzureichend dimensionieren ist ein kleiner Unterschied.
Nur weils leichter ist, muss es nicht schlechter sein.
Aber der Irrglaube Schwer=Gut ist halt immer noch weit verbreitet.

Canadier am 11 Jul 2018 09:58:11

Ich sehe es ähnlich wie Adi,
irgendwo wird es immer eine Grenze geben müßen .
Diese wird aber auch immer wieder überschritten.
Wird die Grenze auf 4to gesetzt werden die verbauten Materialien ein wenig hochwertiger bzw schwerer, es wird noch etwas mehr Krimskrams mitgenommen und schon hat man die Grenze wieder erreicht.
Dazu kommt die Begrenzung mit der Führerscheinklasse, die aber bei vielen ,altersbedingt,noch keine Auswirkung hat, wird aber in einigen Jahren deutlich ansteigen.
Und nicht zu vergessen den dann erforderlichen jährlichen TÜV (nach 7 J.), eine andere,höhere Besteuerung, und auch die Maut im Ausland ,und ja bald auch hier.

rkopka am 11 Jul 2018 10:00:21

hampshire hat geschrieben:Im Übrigen bin ich durchaus Deiner Meinung, dass man das Fahrzeuggewicht im Auge halten und sich besser im gesetzlichen Rahmen bewegen sollte.

Stimmt natürlich. Nur ist das vielen gar nicht klar. Man ist es vom PKW gewohnt, daß man einfach einladen kann (vermutlich auch nicht immer). Keiner käme auf die Idee, die Mitfahrer nach dem Gewicht zu fragen und die Koffer abzuwiegen. Das wird einfach als OK angenommen. Ein Womo ist für viele einfach ein PKW mit viel Laderaum. Man hört nur die große Zahl 3500kg und denkt sich, das reicht für alles.

Hier im Forum ist das ein ständiges Thema, und ich weiß jetzt auch recht genau, wie es um mein Womo steht. Aber bei den beiden davor kannte ich zwar das zGw, hab aber nie gewogen. K.A. ob ich überladen war - vermutlich. Aber das war gar nicht in meinem Bewußtsein. Beim Kauf (2.+3. Womo beim Händler) war Gewicht nie ein Thema, höchstens kurz FS B -> 3,5t.
Hier müßten die Händler und Verleiher viel mehr aufklären. Da das aber ihren Verdienst schmälern würde, könnte ich mir da gewisse Defizite vorstellen :twisted: . Wenn man bei (Erst-)mietern nachfragen würde, erwarte ich mir >95% der Fahrer, die keine Ahnung davon haben, was ihr Womo wiegt und vermutlich überladen sind.

RK

surfbusalex am 11 Jul 2018 10:30:49

Leergewicht Ducatokasten 1994 ca. 1500kg
Leegewicht Ducatokasten 2010 ca. 1850kg

Da sind ja schon mal ca. 300kg die dem Wohnmobilausbauer fehlen... Und dem Nutzer später dann wohl leider auch...

wolfherm am 11 Jul 2018 11:07:04

surfbusalex hat geschrieben:Leergewicht Ducatokasten 1994 ca. 1500kg
Leegewicht Ducatokasten 2010 ca. 1850kg

Da sind ja schon mal ca. 300kg die dem Wohnmobilausbauer fehlen... Und dem Nutzer später dann wohl leider auch...



Dann schreibe noch die damals und heute bei diesen Fahrzeugen angegebenen zulässigen Gesamtgewichte hier hin. Die hatten damals meistens keine 3,5 Tonnen. Also, alles relativ.

surfbusalex am 11 Jul 2018 11:14:37

zulässiges Gesamtgewicht 1994 Ducato Kasten 2800kg und 2010 3000kg

Dieselreiter am 11 Jul 2018 11:18:13

hubertos hat geschrieben:Hallo Camper
Die 3,5 t Begrenzung steht schon seit mehr als 70 Jahren !!!! In dieser Zeit hat sich die Automobil und Sicherheits - Technik der Autos um das Hundertfache verbessert ! Für mich ist es unverständlich das hier von Seiten der Wohnmobil und leicht LKW Hersteller nicht mehr Druck auf Brüssel gemacht wird !!

Das Gesetz sieht vor, dass man für das Lenken eines Fahrzeugs von über 3,5t eine besondere Befähigung (FS C) nachweisen muss - was ja durchaus Sinn macht. Die Fahrzeuge sind größer, schwerer, unübersichtlicher, ... und da würde es niemand gerne sehen, wenn jeder ohne die Befähigung damit herumfährt. Außerdem belasten schwerere Fahrzeuge die Straßen und die Umwelt mehr - was sich im Roadpricing widerspiegelt.

Wenn dich die 3,5t Grenze stört - wo willst du denn die Grenze setzen? 4 Tonnen, 5 Tonnen, 42 Tonnen?

Orsito hat geschrieben:Wie löst man so etwas vor Ort, ausser vorher auf eine Waage zu fahren?!

Die Antwort lautet: 42
Auch hier gilt - Frage und Antwort schliessen einander aus und können niemals beide im selben Universum zur gleichen Zeit bekannt sein.

speedvogt am 11 Jul 2018 12:10:28

Hallo, ich finde es schon schade das der TR Ersteller
von einem Sicherheitsrisiko redet, obwohl das Fahrzeug ohne technische Änderungen auf 3850 kg gelastet werden kann. Das jeder wissen sollte wie schwer man unterwegs ist, sehe ich auch so, aber die Abzocke mit GoBox bzw.ausladen lassen und Urlaub versauen ist das letzte.
Gruß Micha

DonCarlos1962 am 11 Jul 2018 12:24:35

Nun das kann man so sehen, muß man aber nicht.

Wer beschießt und erwischt wird, wird bestraft.

Ich habe gelernt: Erlasse nie ein Verbot, wenn Du es nicht kontrollierst und ahnden kannst.

Natürlich tun mir die Niederländer auch leid. Aber was ist mit dem nächsten WoMo das nicht ohne Umbauten aufgelastet werden kann und doch überladen ist?
Wo ist die Grenze?

Die Gesetze sind für alle gleich und die Konsequenzen auch.
Alles gut.

Ich fände Korruption schlimmer. Aber das ist ein anderes Thema.

LG Carsten

Dakota am 11 Jul 2018 12:26:18

Moin,

speedvogt hat geschrieben:aber die Abzocke mit GoBox bzw.ausladen lassen und Urlaub versauen ist das letzte.


...die Regeln sind doch bekannt. Entweder meide ich diese Länder oder halte mich an die Vorgaben.

Abzocke kann ich hier keine erkennen.

rkopka am 11 Jul 2018 12:28:08

speedvogt hat geschrieben:Das jeder wissen sollte wie schwer man unterwegs ist, sehe ich auch so, aber die Abzocke mit GoBox bzw.ausladen lassen und Urlaub versauen ist das letzte.

Was heißt "ist das letzte" ? Soll man jemandem, der erheblich gegen die Vorschriften verstößt, einfach so fahren lassen, damit er einen schönen Urlaub hat ? Eher den strafen, der aus dem Urlaub zurückkommt :gruebel: ?

Was hat die GoBox damit zu tun ? Die gilt ja nur für aufgelastete und damit Womos, die wohl eher nicht überladen sind. Die Überladung ändert ja nichts am hzlGG und der entsprechenden Mauteinstufung.

RK

speedvogt am 11 Jul 2018 12:46:18

Hallo nochmal,
Es geht in meinem Beitrag um das sogenannte "Sicherheitsrisiko" das in diesem Fall nicht besteht,alle anderen Standpunkte sind subjektiv und werden immer wieder kontrovers diskutiert werden.

Gruß Micha

rkopka am 11 Jul 2018 13:07:07

speedvogt hat geschrieben:Es geht in meinem Beitrag um das sogenannte "Sicherheitsrisiko" das in diesem Fall nicht besteht,alle anderen Standpunkte sind subjektiv und werden immer wieder kontrovers diskutiert werden.

Dann sind wir wieder beim Thema "Regeln". Um das Leben leichter (nicht gerechter) zu machen, gibt es Regeln, die möglichst einfach und gut vollziehbar sein sollen. Fahren ab 18, 3.5t, 0,5Promille...
Jemand mit 0,51 Promille hat Pech, der mit 0,49 hat Glück. Das gleiche bei den 3,5t. Vielleicht könnte der Fahrer nachweisen, daß sein Fahrwerk und Aufbau auch 3850kg verträgt. Aber darum geht es nicht. Er hat Papiere für 3,5t und die gelten. Den Polizisten wäre es nicht zuzumuten (sie könnten das auch nicht), jedes Fahrzeug genau nach dem Zustand und allen Eventualitäten einzuschätzen um dann z.B. zu sagen, das ist noch bis 3600kg sicher. Sowas geht evt. noch mit Sachverständigen nach einem Unfall mit Gerichtsverhandlung.

Und Regeln muß man kontrollieren, sonst braucht man keine. Sind sie immer fair - sicher nicht. Gefallen sie mir immer - sicher nicht. Aber sie sind eben unsere Art miteinander zu leben. Und da sie bekannt sind, hat man (normalerweise) die Möglichkeit sie einzuhalten. Wenn man es nicht tut, muß man mit den Konsequenzen leben.
Ich kannte auch jemanden, der als 3,5t fuhr, obwohl er wußte, daß er über 3,8t hatte. Er vermied bekannte Kontrollstellen und hoffte auf sein Glück (hat gehalten). Aber es war seine Entscheidung und er kannte die Konsequenzen.

RK

BestiaNegra am 11 Jul 2018 13:33:06

Rockerbox hat geschrieben:Das zGgw dann auf 4 t anzuheben? Und dann fahren alle mit 4,3 t überladen durch die Gegend? Ich seh da keinen großen Sinn drin. Wer über 3,5 fahren will / muss, der muss auflasten oder sich das entsprechende Fahrzeug kaufen und den nötigen Führerschein haben / machen.
Es wird immer irgendwo eine Grenze geben.


Moin,

natürlich muss es eine Grenze geben. Nur wenn sich die Rahmenbedingungen (das meine ich wörtlich) ändern, muss auch über eine Änderung der Grenze nachgedacht werden. Als Beispiel sei die Elektromobilität genannt. Elektrolieferwagen wiegen leer schon mal schnell 500 kg mehr als vergleichbare herkömmliche Lieferwagen. Das bedeutet, dass sie eben weniger zuladen können.

Es ist an der Zeit, die 3,5 to-Grenze mal nach oben auf 4,0 oder 4,5 to anzuheben.

rkopka am 11 Jul 2018 13:58:17

BestiaNegra hat geschrieben:Als Beispiel sei die Elektromobilität genannt. Elektrolieferwagen wiegen leer schon mal schnell 500 kg mehr als vergleichbare herkömmliche Lieferwagen. Das bedeutet, dass sie eben weniger zuladen können.

AFAIK gibts da schon was 4t(?) für E-Lieferwagen mit B-Schein. Europaweit oder lokal ?

Es ist an der Zeit, die 3,5 to-Grenze mal nach oben auf 4,0 oder 4,5 to anzuheben.

Die Grenze wurde ja eingeführt, weil die Fahrzeuge weniger einfach sind und mehr Schaden anrichten können. Mal von den ganzen Assistenten abgesehen, von denen "richtige" LKW oft schon mehr haben, hat sich daran nichts geändert.

RK

P.S. Natürlich hätte ich auch gern eine Anhebung.

Rockerbox am 11 Jul 2018 14:10:15

..... und wenn ich mir dann vorstelle, dass 4,5-Tonner-Sprinter o.ä. Kleintransporter mit 160 km/h und voll beladen über die Bahn jagen stellen sich mir die nicht mehr vorhandenen Haare auf .....

oder will man diese "Anhebung" nur für uns Wohnmobilisten umgesetzt sehen? Wohl sehr unrealistisch .......

fomo am 11 Jul 2018 14:13:44

Weicht zwar leicht vom Thema ab, aber aus meiner Sicht sollte der PKW-Führerschein (Klasse B) beschränkt sein auf:

Zulässige Gesamtmasse 2,8 t
maximale Breite des Fahrzeugs 2 m (gern ohne Spiegel)
maximale Länge des Fahrzeugs 6 m

Alles, was darüber hinausgeht erfordert Fähigkeiten, die bei der PKW-Ausbildung nicht gelehrt werden (können).

Und dann kann auch die 3,5 t Beschränkung wegfallen und wieder auf 7,5 t hochgesetzt werden.

Ja, ich habe mit der Führerscheinklasse 3 angefangen, bin aber bewußt nie mit größeren Autos gefahren, bevor ich den Führerschein der Klasse 2 hatte. (Außer in Begleitung eines Fahrlehrers).

So, jetzt darf diese Aussage gern zerrissen werden.

Rockerbox am 11 Jul 2018 14:21:35

Ist wohl auch ein wenig unrealistisch, welche PKWs sind heute noch unter 2 m Breite?

gerhardo am 11 Jul 2018 14:38:54

Hallo,

mir ist nicht bekannt, dass es Überforderungsprobleme bei Inhabern des B-Führerscheins und 3,5t gibt.
Deshalb wäre die einzig sinnvolle Maßnahme zur Überwindung des 3,5t-Problems eine Anhebung der Lastgrenze auf 3,8t oder 4,0t.

gerhardo

fomo am 11 Jul 2018 14:40:31

Rockerbox hat geschrieben:Ist wohl auch ein wenig unrealistisch, welche PKWs sind heute noch unter 2 m Breite?

Ohne Spiegel (und darum geht es hier) ungefähr alle.

eugi am 11 Jul 2018 14:41:58

Hallo!

dies ist ein immer wieder gern diskutiertes Thema. Manchmal habe ich allerdings den Verdacht, dass diejenigen, die so salopp von Regeleinhaltung, GoBox-Kosten und Durchfahrt-Vermeiden reden, selbst unterhalb der 3,5 to-Grenze durch die Gegend fahren. Es ist nachvollziehbar, dass alle Alpenrepubliken Mautsysteme auf die Beine gestellt haben. Dies hätte unser Staat (also WIR) sicher auch so getan, wenn wir geografisch ähnliche Voraussetzungen hätten. In nicht allzu ferner Zeit wird es auch zu einer Autobahnmaut für KFZ < 7,5 t bei uns kommen, was gut und richtig ist.

Trotzdem muss man, was das GoBox-Verfahren angeht, von Abzocke oder Wucher sprechen, und das ganz objektiv. Slowenien ist seit April leider dabei, dies zu kopieren:

Warum muss ich mit unserem 4,25-Tonnen-WoMo, das jüngst vor der Fahrt nach Kroatien mit 3650 kg von mir gewogen wurde, dasselbe bezahlen, wie z.B. ein LKW mit GG und tatsächlichem Gewicht von 7,5 t und einem einachsigen Anhänger dahinter, der auch noch einmal bis 5 t schwer sein kann (in Ö zählen einachsige Anhänger bei der Mautbemessung nicht)? Das lässt sich irgendwie nicht mit dem Argument "höhere Abnutzung bei > 3,5 t" alleine begründen. Sondern eher damit, dass man diese Kategorien auch nach dem Motto geschaffen hatte, es trifft ja keine "Armen"... Warum wird der Privatverkehr genauso belastet wie der gewerbliche Verkehr, der (zumindest) die Möglichkeit hat, solche Kosten weiterzugeben? Warum muss ein Fahrzeug mit 3,6 t dasselbe zahlen wie ein Gespann, das mehr als das Dreifache wiegen darf?

Die Antwort ist einfach: weil man sich sicher war und ist, dass es eben keine Alternativstrecken gibt, die mit vergleichbarem (zeitlichen) Aufwand zur Verfügung stehen. Oder wie soll ich nach Zadar (rd. 1200 km mit einer Übernachtung) kommen, ohne über österreichische Autobahnen zu fahren? Sicher geht das, aber nicht mehr in derselben Zeit. Also zahle ich, wenn ich über die Pyhrnautobahn hin- und zurückfahre ca. 160 Euro Mautgebühren! Wobei wir in beiden Richtungen den Pyhrnpass zur Sondermautvermeidung genutzt haben, sonst wären es noch über 30 Euro mehr geworden. Ich sehe da kein nachvollziehbares Verhältnis mehr zu den Mautgebühren, die ein PKW < 3,5 t auf derselben Strecke zu zahlen hat. Und auch kein Verhältnis im Hinblick auf die obere Gewichtsgrenze in dieser Mautkategorie.

Nachvollziehbarer und gerechter wären engere Kategorien, zumindest oberhalb der 3,5 t Grenze. Z.B. ein Raster von 500 kg. Dieses müsste sich nicht nach dem zulässigen GG sondern nach dem tatsächlichen Gewicht richten. Zur Kontrolle stehen auf einigen der Ö-Transit-Autobahnen mittlerweile vier in die rechte Fahrbahn eingelassene Wiegeeinrichtungen zur Verfügung, sowie etliche feste Kontrollstellen neben den Fahrbahnen. Also ließe sich auch ein so enges Raster mit den elektronischen Möglichkeiten, die heute zur Verfügung stehen, über eine GoBox verbuchen und auch überwachen. Leider fehlt zu solch einer wesentlich gerechteren Vorgehensweise der politische Wille.

VG Eugen

rkopka am 11 Jul 2018 15:14:48

eugi hat geschrieben:Manchmal habe ich allerdings den Verdacht, dass diejenigen, die so salopp von Regeleinhaltung, GoBox-Kosten und Durchfahrt-Vermeiden reden, selbst unterhalb der 3,5 to-Grenze durch die Gegend fahren.

Dazu gehöre ich auch. Nicht zuletzt, weil es mir sonst zu umständlich/teuer würde. Dafür muß ich halt Einschränkungen beim Gepäck machen.

Warum muss ich mit unserem 4,25-Tonnen-WoMo, das jüngst vor der Fahrt nach Kroatien mit 3650 kg von mir gewogen wurde, dasselbe bezahlen, wie z.B. ein LKW mit GG und tatsächlichem Gewicht von 7,5 t und einem einachsigen Anhänger dahinter, der auch noch einmal bis 5 t schwer sein kann

Schau dir doch die Systeme an, alle (egal wo) versuchen mit wenigen Kategorien auszukommen, weil sonst alles noch umständlicher wird. Außerdem müssen dann die Kontrollen noch aufwendiger und genauer sein. Und irgendwer fühlt sich immer ungerecht behandelt.

Das lässt sich irgendwie nicht mit dem Argument "höhere Abnutzung bei > 3,5 t" alleine begründen. Sondern eher damit, dass man diese Kategorien auch nach dem Motto geschaffen hatte, es trifft ja keine "Armen"...

Diesen Kategorien sind Womos über 3,5t IMHO ziemlich egal. Die nehmen nur eine sehr kleine Rolle im Verkehr ein.

Warum wird der Privatverkehr genauso belastet wie der gewerbliche Verkehr, der (zumindest) die Möglichkeit hat, solche Kosten weiterzugeben?

Anderswo wird genau umgekehrt argumentiert. Die privaten Womos sollen sich einen CP suchen, die gewerblichen LKW müssen Plätze fürs Übernachten gestellt bekommen...
Warum sollen alle Konsumenten mehr für die Schokolade zahlen, weil du weniger mit dem Womo zahlen willst ? Nebenbei wird jemand mit einem (>3,5t) Womo allgemein als "reich" eingestuft und soll gefälligst ruhig etwas mehr zahlen - er kann es sich ja leisten.

Warum muss ein Fahrzeug mit 3,6 t dasselbe zahlen wie ein Gespann, das mehr als das Dreifache wiegen darf?

Siehe Kategorien.

Nachvollziehbarer und gerechter wären engere Kategorien, zumindest oberhalb der 3,5 t Grenze. Z.B. ein Raster von 500 kg. Dieses müsste sich nicht nach dem zulässigen GG sondern nach dem tatsächlichen Gewicht richten.

Das bedeutet aber auch, daß die Womos und LKW vor jeder Fahrt wiegen fahren müßten, um den richtigen Wert einzustellen, oder halt immer gleich, was für LKW mit Ladung sicher nicht gilt. Und die Betrugsmöglichkeiten wären noch vielfältiger. Einmal knapp über 3,95t und dann geht das große Wehklagen an, da muß doch eine Toleranz sein ! Vermutlich wieder mit 500kg.

mit den elektronischen Möglichkeiten, die heute zur Verfügung stehen, über eine GoBox verbuchen und auch überwachen. Leider fehlt zu solch einer wesentlich gerechteren Vorgehensweise der politische Wille.

Das ist auch eine kaufmännische Entscheidung. Jede Änderung oder Aufsplitterung würde viel Geld kosten und bringt den Betreibern nichts, also werden sie es nicht tun.
Die GoBox ist ein nach außen recht einfaches Gerät. Eine Änderung, die so eine Umstellung erlaubt, würde eine fast komplette Neuentwicklung erfordern mit Display etc. Damit würde sie auch teurer. Alle Kontrollanlagen müssen erweitert werden.
Da müßten schon die Speditionen entsprechendes Lobbying machen. Die paar Womos zählen da nicht. Oder es kommt raus: du zahlst dann nur noch für 3,6t, dafür kostet das dann 50% mehr und du bist soweit wie vorher.

RK

BestiaNegra am 11 Jul 2018 15:35:07

Rockerbox hat geschrieben:..... und wenn ich mir dann vorstelle, dass 4,5-Tonner-Sprinter o.ä. Kleintransporter mit 160 km/h und voll beladen über die Bahn jagen, stellen sich mir die nicht mehr vorhandenen Haare auf .....


Genau das machen die Polensprinter ja jetzt schon, obwohl sie nur 'ne 3,5-to-Zulassung haben. Eine Tonne Überladung ist da nichts.

Und wenn eine Anhebung des Gewichts auf z.B. 4,5 to gemacht wird, spräche nichts gegen eine maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit von meinetwegen 120 bis 130 km/h für diese Autos.

Julia10 am 11 Jul 2018 15:59:23

Rockerbox hat geschrieben:..... und wenn ich mir dann vorstelle, dass 4,5-Tonner-Sprinter o.ä. Kleintransporter mit 160 km/h und voll beladen über die Bahn jagen, stellen sich mir die nicht mehr vorhandenen Haare auf .....


BestiaNegra hat geschrieben:Genau das machen die Polensprinter ja jetzt schon, obwohl sie nur 'ne 3,5-to-Zulassung haben. Eine Tonne Überladung ist da nichts.


Ich denke, das mehr Sprinter (aller Nationen) überladen auf den Autobahnen unterwegs sind, als man denkt.
Wenn man sich die rollenden Werkstätten mal anschaut, sind die generell überladen.

Taunuscamper am 11 Jul 2018 16:04:03

Auch eine Möglichkeit wäre den FS B bis 4 oder 4,5t freizugeben, aber die übrigen Regeln beizubehalten. Überholverbot, Geschwindigkeitsbeschränkung, Steuer, TÜV und Maut! Dann wären aber immer noch alle am jammern denen es jetzt angeblich nur um die Überladung geht ... glaube ich!

Solofahrer am 11 Jul 2018 18:31:09

Hatten wir nicht mal eine Begrenzung, die bei 2,8 Tonnen lag und ist diese nicht damals zur Angleichung an Europarecht auf 3,5 Tonnen erhöht worden?
Und gilt die 7,49-Tonnen Regelung nicht ausschließlich für die Besitzer des alten grauen Deutschen Führerschein Klasse 3 Lappens? Die gab es doch in Europa sonst nirgendwo.

Jagstcamp-Widdern am 11 Jul 2018 19:36:04

die 2,8 t grenze war nix mit führerschein, sondern steuerlich: drunter nach leistung und drüber nach gewicht..
klar, die 7,5 t gelten nur mit dem alter 3er :ja:

allesbleibtgut
hartmut

Rimini am 11 Jul 2018 22:59:05

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:die 2,8 t grenze war nix mit führerschein, sondern steuerlich: drunter nach leistung und drüber nach gewicht..


Nicht nur, Hartmut,

früher galt für Fahrzeuge über 2,8 t auch 80 km/h auf der Autobahn!

Liebe Grüsse

Klaus

Tinduck am 12 Jul 2018 07:10:14

Um solche Dramen wie mit den Niederländern vom Grundsatz her zu vermeiden, bräuchte es mehrere Dinge:

- Eine verbindliche, dokumentierte Wägung auf einer geeichten Waage bei der Übergabe des Fahrzeuges an den Käufer. Dann kann der bei einer Restzuladung von 100 Kg nämlich gleich die Übernahme verweigern... das würde die Beratungsqualität beim Kauf deutlich erhöhen.

- Eine höhere Sensibilisierung für die Gewichtsproblematik (auch beim PKW) beim Erwerb des B-Führerscheins

- Evtl. ein bisschen Sensorik an den Achsen der Fahrzeuge. Bei zu tiefem Einfedern im Stand (auf ebener Fläche) muss die Überladungswarnlampe im Cockpit angehen. Bei dem heutigen Elektronikanteil im Fahrzeug sicher kein hoher Zusatzaufwand.

- Öffentliche Waagen z. B. an Autobahnraststätten, die auch zur Gewichtskontrolle durch die Rennleitung genutzt werden können. Und dann eben auch vermehrte Kontrollen.

-Die Polizei sollte bei Überladung in jedem Fall darauf bestehen, dass das zulässige GG und die Achslasten durch Ausladen vor Ort korrekt eingestellt werden.

Die letzten beiden Massnahmen richten sich natürlich primär an die ‚Na und?‘-Spezialisten.

Bevor das wieder kommt: wir fahren (deutlich) über 3,5 Tonnen durch die Gegend, sind noch nie überladen gewesen (300 Kg Reserve im Urlaubstrimm) und nehmen die ‚Nachteile‘ bei über 3,5 T dafür gern in Kauf. Über 3,5 Tonnen beginnt die grosse Freiheit! Darunter wäre für uns nur Einschränkung, Gehampel und schlechtes Gewissen.

Ich empfehle allen Leuten, die absehbar mehr als 3,5 Tonnen benötigen (viele mitreisende Personen, hoher Gepäckbedarf, grosses Fahrzeug):

Macht den korrekten Führerschein und zieht die Sache mit dem passenden zGG durch. Alles andere wird hinterher teurer (Auflastung mit LuFe, Neukauf.. ) und vor allem irre frustrierend.

bis denn,

Uwe

hampshire am 12 Jul 2018 07:50:53

Sicherlich haben wir heutzutage mehr Regeln und Verordnungen als man sich merken kann. Vermutlich verstößt jeder von uns hier und da gegen eine Regel - unwissentlich, fahrlässig oder absichtlich.

Wir wollen alle unsere Freiheit. Freiheit bedeuten entscheiden und handeln zu können. Dazu gehört untrennbar auch das selbst Entschiedene und das eigene Handeln und dessen Konsequenzen zu verantworten und zwar unsbhängig davon, ob man alle diese Konsequenzen zuvor kannte oder nicht.

Aus gutem Grund bewegen wir uns in einem Rahmen von Regelungen. Einzelne kann man hinterfragen und für falsch halten, sie gelten trotzdem. Das Gerede von „Abzocke“, wenn es gilt, die Konsequenz zu tragen, wenn man den Rahmen verlassen hat ist kleingeistig. In letzter Konsequenz ist es das Abgeben seiner eigenen Mündigkeit und als Massenphänomen gesellschaftlich mindestens bedenklich.

Labrador am 12 Jul 2018 08:28:59

Da wir im - erweiterten Sinne - in der Nachbarschaft zu Österreich wohnen, müssen wir Richtung Süden fast immer hier durchfahren.
Trotz 3.5 t Grenze hat das aber für uns noch nie ein Problem dargestellt, da wir gelernt haben mit dieser Situation umzugehen. Einmal im Jahr, meist zum Auftakt der Wohnmobilsaison, kommt das Wohnmobil auf eine Waage und mitgenommen wird bei diesen Fahrten nur, was für diesen Urlaub benötigt wird.
Noch ein Tipp von mir: Die ersten Tankstellen und die ersten Autobahnabfahrten gleich nach der Grenze sollte man gerne mal meiden, wenn man sich mit dem Gewicht nicht sicher ist, aber eine Garantie nicht kontrolliert zu werden ist das natürlich auch nicht ;)

goldfinger am 12 Jul 2018 10:56:58

Mit unserer 4,25t Zulassung dachten wir immer, dass bei uns alles Bestens wäre. Bis wir in Norwegen
auf einem Rastplatz eine Waage (achsweise) fanden und kein Mensch weit und breit.......

Nächsten Monat steht eine Auflastung auf 4,8t an. :D


Andreas

DieselMitch am 12 Jul 2018 11:16:35

Das Problem, soweit es denn überhaupt eines ist, sind die sich diametral gegenüberstehenden Anforderungen:
- Soviel mitnehmen wie nur geht
- So schnell fahren wie nur irgend (sicher) möglich.

Ein 3,5t WoMo unterliegt ja relativ wenigen Restriktionen, dumm nur dass eben solche Fahrzeuge auch noch, oh Schreck :eek: , eine Leermasse haben und man sich dabei dann überlegen muss, was man alles mitnehmen sollte bzw. HÖCHSTENS dürfte. :roll:
Nun sind, um auf das erste Posting des TE zurück zu kommen, unsere lieben Nachbarn mit den gelben Nummernschildern da recht unbedarft, was europäische Führerscheinklassen und damit zu führenden Fahrzeuge angeht ... wer kennt das nicht, wenn der Fahrer des gelben Nummernschildes plötzlich leichenblass an der Polizeikontrolle steht und feststellt, dass seine kleine Führerscheinklasse eben NUR 750kg Anhänger erlaubt, und keine 1,6t WoWas :twisted:

Wer dann eben so ein Hobby wie der beschriebene "Delinquent" hat muss VOR der Fahrt nachdenken, z.B. darüber, ob man sich nicht eine AHK an das WoMo schieden lässt und einen kleinen 750kg Trolley mitzieht, in dem der ganze Tauchkram untergebracht ist :idea: Aber neeee, dann darf man ja höchstens 80km/h und ist ja soooo lang zusätzlich unterwegs, das fast der gesamt Urlaub nur für das Fahren drauf geht [/übertreibung]

Wasch mich, aber mach mich nicht naß, in dem in #1 beschriebenen Fall was es eine "ice water challange" :?

Labrador am 12 Jul 2018 11:33:01

DieselMitch hat geschrieben:Das Problem, soweit es denn überhaupt eines ist.....

Ein 3,5t WoMo unterliegt ja relativ wenigen Restriktionen, dumm nur dass eben solche Fahrzeuge auch noch, oh Schreck :eek: , eine Leermasse haben und man sich dabei dann überlegen muss, was man alles mitnehmen sollte ......




Ja das ist sicher richtig, aber soll doch tatsächlich Wohnmobilfahrer geben, denen das schon seit Jahren problemlos gelingt (mich eingeschlossen) :)

rkopka am 12 Jul 2018 12:24:52

Labrador hat geschrieben:Ja das ist sicher richtig, aber soll doch tatsächlich Wohnmobilfahrer geben, denen das schon seit Jahren problemlos gelingt (mich eingeschlossen) :)

Du bist ja auch schon 12 Jahre im Forum unterwegs - das prägt.

Sonst wird der Punkt einfach zu wenig thematisiert. Auch in den Womo Zeitschriften liest man nur sehr selten mal, daß die Zuladung bei einem Womo etwas knapp sei. Ich weiß nicht, ob das in der FS Ausbildung so genau angesprochen wurde ? Wenn ich mit Laien rede, ist kaum die 3,5t Grenze bekannt, geschweige denn eine Vorstellung, was so ein Womo wirklich wiegt und was das für den FS bedeutet. Ich hab mein Wissen erst mit dem 3. Womo wirklich erweitert. Vorher war das mehr eine abstrakte Idee, die ich eher ignoriert habe. Beim Wowa damals war auch die Hauptüberlegung, wie erreicht man die passende Stützlast (einfach zu wiegen) ? Der Rest war mir komplett egal. Unser Wowa war eher klein, also war wohl alles in Ordnung !?

Hier bräuchte man so etwas wie eine verpflichtende und zu unterschreibende Unterweisung des Käufers oder Mieters. Beim Kauf am besten noch eine Wiegung bei Übernahme. Wenn die Leute sehen, welche Probleme sie haben können, werden sie auch reagieren. Jetzt ist das für viele nicht mal eine Überlegung wert - bis zur Kontrolle auf der AB.

RK

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