CampingWagner
anhaengerkupplung

Cramer Gasherd Gas strömt lustig weiter


VWLT35AudiWomo am 01 Aug 2018 20:13:19

Hallo

Habe in meinem Wohnmobil einen Cramer Gasherd verbaut......... jetzt hat der TÜV einen Mängel festgestellt :-(
und ich bin kurz vorm verzweifeln,wenn der Herd betrieben wird und die Flammen ausbläst/oder durch eine Windboe etc erlischt,müsste doch evtl durch n Bi Metall das Gas nicht mehr ausströhmen,naja aber genau das tut es,man kann es ausblasen und wieder anzünden :-(
an was könnte es denn liegen


Lg Audi womo


Gast am 01 Aug 2018 20:29:54

Hallo Audi Womo,

ohne Deine Gasanlage zu kennen, würde ich mit ziemlicher Sicherheit auf den Gashahn tippen.

Sieht so oder so ähnlich aus:

--> Link

Und übrigens, herzlich willkommen im Forum.

VWLT35AudiWomo am 01 Aug 2018 21:08:19

Danke für die freundliche Aufnahme hier im Forum

Muß ich den Komplett tauschen den Gashahn,oder kann man den wider gangbar machen??
ja meiner sieht so ähnlich aus,nur ohne E Zünder (Oldschool)

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Gast am 01 Aug 2018 21:39:27

das trifft nur für eine Flamme zu, oder?
Weil Du von einem Herd schreibst.

Wie ist die Vorgeschichte, ich meine wie alt ist das Kochfeld?
Evtl. lange Zeit nicht betrieben worden?
Kann sein, dass etwas hängt oder vergammelt ist?

Gashahnfett wäre dann eine Möglichkeit, aber Du solltest auf jeden Fall einen Fachmann, der eine entsprechende Konzession hat, damit beauftragen.
.

PittiC am 01 Aug 2018 22:57:21

Thermoelektrische Zündsicherung defekt

Ingbilly am 01 Aug 2018 23:13:00

Hallo,

am Kochfeld ist keine Thermoelektrische Zündsicherung.

Das ist ein Thermoelement, das sich bei Hitze ausdehnt und den Gashahn offenhält.
Wenn man die Flamme ausbläst, dann kühlt das kleine Spitzchen ab, das Element zieht sich wieder zusammen und der Gashahn geht zu.

Das Element oder der Gashahn selbst funktioniert in diesem Fall nicht mehr.
Austauschen, ist nicht teuer, das Element gabs für Cramers im Jahr 2010 jedenfalls auch einzeln.

Gruß
Jürgen

VWLT35AudiWomo am 01 Aug 2018 23:19:08

Trifft auf beide Flammen von dem 2 Flammen"herd" zu
ist vermutlich der Orginale also BJ 96,wurde das letzte 3/4 nicht mehr benutzt

Thermoelement ich glaub das werd ich bestellen,und den Gasregler ordenlich durchspühlen und leicht ölen (obwohl er recht gut läuft)
Danke jetzt schon mal für den Tip...... mein "Erfolg" wird hier bekannt gegeben!!

Mfg Audi Womo

Gast am 02 Aug 2018 05:45:22

Thermoelement ich glaub das werd ich bestellen,und den Gasregler ordenlich durchspühlen und leicht ölen (obwohl er recht gut läuft)



Audi, lass bitte einen Fachmann ran.

Thermoelement erst wenn der Hahn wieder funktioniert.

Hahn nicht ölen sondern unbedingt GAS - Hahnfett benutzen.
z.B
--> Link

Das ist hitzebeständig und dichtet zuzätzlich minimale Spaltmasse ab.

Z.B zwischen Welle und Hahnkörper.

gespeert am 02 Aug 2018 06:23:40

Kein Oel in die Regler schuetten!
Sonst kannst Du ihn entsorgen!
Deswegen gibt es ja die Trumafilter um kein Oel ins Gassystem gelangen zu lassen!

Lass da besser nen Fachmann beigehen, bevor Du Dich wegsprengst!

Alter Hans am 02 Aug 2018 09:15:10

Ingbilly hat geschrieben:Hallo,

am Kochfeld ist keine Thermoelektrische Zündsicherung.

Das ist ein Thermoelement, das sich bei Hitze ausdehnt und den Gashahn offenhält.
Wenn man die Flamme ausbläst, dann kühlt das kleine Spitzchen ab, das Element zieht sich wieder zusammen und der Gashahn geht zu.

Gruß
Jürgen


Die Zündsicherung stoppt die Gaszufuhr nicht sofort da sie allmählich abkühlt. Das kann ca 30 sec. dauern.
Wenn Du den Gashahn zudrehst, die Flamme erlischt und ein wenig wartest hörst Du ein deutliches Klacken. Das ist das Zeichen dass die Zündsicherung die Gaszufuhr gestoppt hat.

bernie8 am 02 Aug 2018 10:01:31

Hallo Hans,

Genau das ist es was der Prüfer macht.
Er bläst die Flamme aus und prüft diese Funktion.
Scheint ja hier nicht gegeben zu sein.

Audi, lass es reparieren, von jemanden der sich auskennt.

Alter Hans am 02 Aug 2018 10:33:06

bernie8 hat geschrieben:Hallo Hans,

Genau das ist es was der Prüfer macht.
Er bläst die Flamme aus und prüft diese Funktion.
Scheint ja hier nicht gegeben zu sein.

Audi, lass es reparieren, von jemanden der sich auskennt.


Will dem TÜV Menschen ja nicht zu nahe treten; aber hat er bei der Prüfung wirklich lange genug gewartet?
Das könnte leicht überprüft werden.

mk9 am 02 Aug 2018 11:23:40

Hallo AudiWomo,

genau so wie Alter Hans in seinem 1. Kommentar geschrieben hat.

Die Zündsicherung funktioniert genau wie bei TRUMA - Heizungen.

Wenn die Spitze des Thermofühlers erkaltet, so schließt die Zündsicherung ein kleines Magnetventil die Gaszufuhr zur jeweiligen Brennszelle ( dort wo die Flamme erloschen ist ). Mit dem Gashahn hat das überhaupt nichts zu tun.

Laß es von einem Fachbetrieb machen, wenn Du keine Ahnung von der Funktionsweise hast. Nur ein guter Rat.

Mal ein 3 Bilder von einem Thermofühler bei einer TRUMA-Heizung ( gleiche Funtion wie bei deinem CRAMER - Kochfeld ).


Hier die Verschraubung an der Gaszufuhr ( natürlich bei der Heizung / Gaszufuhr ist auch beim CRAMER - Kochfeld entsprechend vorhanden )





Und so sieht auch der Thermofühler beim Kochfeld aus ( vom System gleich / Abmessungen der Verschraubung können ( vielleicht ) anders sein.


Nur zur kurzen INFO über diesen Thermofühler: wenn die Spitze des Fühlers von der Flamme des Brennfeldes erhitzt wird, entsteht eine minimale Spannung ( ca. 30mV ). Diese Spannung reicht aus, um das Magnetventil für die Gaszufuhrung offen zu halten.
Deshalb wird zunächst der Gashahn eine Weile gedrückt gehalten, damit sich die Spitze des Fühlers erhitzt und die Spannung entsteht.
Folglich dauert es auch eine kurze Zeit ( i.d.R. 30 Sekunden ) bis die Fühlersitze erkaltet, wenn die Flamme ausgeblasen wird. Danach fällt die Stromspannung ab und das Magnetventil schließt die Gaszufuhr. Während der kurzen Zeit ( wie vorgenannt ) hört man das Ausströmen des Gases am entspr. Brennfeld und kann dann wieder angezündet werden, weil die Gaszufuhr noch offen geblieben ist. Das nur zur Funbktionsweise.

Und nochmals mein Hinweis: Finger weg von der Reparatur, das ja zum Auswechseln eines Thermofühlers die Gaszufuhr( Hauptgasleitung ) zum Kochfeld
gelöst werden muß. Da ja jeder Eingriff bei Gasleitungen nur von einem Fachbetrieb zulässig ist und eine neue Druckprüfung vorgeschrieben ist erübrigt sich ja wohl eine Eigenreparatur. Was du machst ist deine Entscheidung. Ich weise nur auf die Vorschrift hin, mehr auch nicht.

Gruß
Manfred

Scout am 02 Aug 2018 12:39:49

mk9 hat geschrieben:: Finger weg von der Reparatur, das ja zum Auswechseln eines Thermofühlers die Gaszufuhr( Hauptgasleitung ) zum Kochfeld
gelöst werden muß. Da ja jeder Eingriff bei Gasleitungen nur von einem Fachbetrieb zulässig ist und eine neue Druckprüfung vorgeschrieben ist erübrigt sich ja wohl eine Eigenreparatur. Was du machst ist deine Entscheidung.


Dem möchte ich so nicht zustimmen.
Beim Wechseln des Thermoelementes schraubt man nicht an dem eigentlichen gasführenden Teil herum. An den Verschraubungen der Gasrohre am Ventil wird nicht geschraubt oder anderweitig manipuliert.
Hier auf dem Bild zu sehen. --> Link
Am Ventil wird eine Verschraubung gelöst und neu verschraubt und am Brennerkörper wird der Fühler in eine Führung gesteckt. Macht man etwas falsch funktioniert der Brenner sowieso nicht. Das einzige was man falsch machen könnte, wäre die Verschraubung zu fest anzuziehen.

Wo steht geschrieben, dass man derartige Reparaturen nicht selbst durchführen dürfte.

Wo steht, dass eine Druckprüfung vorgeschrieben ist obwohl an den gasführenden Teilen nichts manipuliert hat?

Gruß
Scout

Bildquelle: --> Link

mantishrimp am 02 Aug 2018 12:52:33

Hallo,

da wir die Einbausituation im Wohnmobil des TE nicht kennen, kann eigentlich keiner eine zuverlässige Aussage zum Thema Gasprüfung machen.
Wenn unter dem Kochfeld ein Kühlschrank verbaut ist muss das Kochfeld meist komplett raus um die Thermoelemente zu wechseln, da dabei die Gasleitung zum Kochfeld gelöst werden muss ist ein abdrücken der Gasanlage erforderlich.
Wenn unter dem Kochfeld eine Schublade / Schrank ist und man die untere Abdeckung ( bei einigen ist nur ein Blech unter die Arbeitsplatte geschraubt) so lösen kann, kann man die Thermoelemente evtl so tauschen, dann muss man nicht erneut abdrücken.

Scout am 02 Aug 2018 13:07:47

mantishrimp hat geschrieben: da dabei die Gasleitung zum Kochfeld gelöst werden muss ist ein abdrücken der Gasanlage erforderlich.

Leckspray reicht aus umd Undichtigkeitn an Verschraubungen zu erkennen.

Gruß
Scout

Gast am 02 Aug 2018 14:17:19

Mk9
Wenn die Spitze des Thermofühlers erkaltet, so schließt die Zündsicherung ein kleines Magnetventil die Gaszufuhr zur jeweiligen Brennszelle ( dort wo die Flamme erloschen ist ).


Mit dem Gashahn hat das überhaupt nichts zu tun.


Der Magnet im Gashahn benötigt einen geringen (50-150 mA) Haltestrom damit der Gasfluss freigegeben wird.
Den erzeugt das Thermoelement.

Wenn die Flamme also ausgeht, die Thermoelementspitze erkaltet ist, dann darf der Flamme kein Gas mehr zugeführt werden können.
Was, wenn nicht der Gashahn (dort befindet sich der Magnet) gewährleistet dies?

mk9 am 02 Aug 2018 20:00:31

Hallo Scout,

meine Angaben bzgl. der Gasleitung ( Anschluß der Gasleitung zum Kochfeld ) bezieht sich halt darauf, dass man an das Austauschteil nur bei komplettem Ausbau des Brennfeldes wechseln kann. Eine andere Möglichkeit besteht bei meinem Wagen nicht. Natürlich kommt es darauf an, wo die Einheit installiert ist. In einigen Fällen über dem Kühlschrank, wie auch bei meinem Peugeot..

In meinem Wagen habe ich seinerzeit einen 3 - Flammenherd des Fabrikates SMEV eingebaut. Ich brauchte nur ein Revisionsblech nur entfernen, die Gasleitung lösen und dann mit 4 Schrauben die komplette Einheit ausbauen. Danach ist es ein Kinderspiel, wenn z.Bsp. der Thermofühler gewechselt werden soll.

Selbst wenn unter dem Kochfeld ein Schrank ist und man von unten an die entspr. Stelle zum Ausbau eines defekten Teiles kommt, bleibt einem die Arbeit
über Kopf nicht erspart.

Dann erübrigt sich natürlich eine erneute Überprüfung bzgl. Dichtigkeit der Gasleitung. Da aber vom TE keine genaue Angabe bzgl. des Einbauortes gemacht wurde, bin ich von den Gegebenheiten in meinem Wagen ausgegangen.

Natürlich kann man mit Leckspray die Dichtheit des Gasanschlusses prüfen. An der Verschraubung des Thermofühlers ( siehe meine Bild 3 ) muß man lediglich die Verschraubung sorgfältig und gefühlvoll anziehen. Dort kommt kein Leckspray zur Anwendung.

So, nun zu den Anmerkung von Petri40: was soll die Angabe von 50 - 150 mA ? Das ist eine Angabe zur Stromstärke . Für die Funktion des Magnetventiles wird aber ein Spannung benötigt. Das ist keine Belehrung sondern lediglich eine Feststellung. Und mit de, Gashahn hat das auch nichts zu tun. Wenn Du den Gashahn bei gedrückter Stelle aufdrehst, strömt Gas zu der jeweiligen Brennstelle. Wenn keine Flamme vorhanden ist und Du den Gashan aus der gedrückten Stellung loslässt, wird die Gaszufuhr wieder unterbrochen. Also eine rein mechanische Angelegenheit. Die Funktion
des Magnetventiles tritt nur dann in Kraft, wenn der Fühler im Flammenfeld erhitzt bleibt bzw. wenn die Flamme erlischt und der Fühler abkühlt.
Spätestens nach 60 Sekunden muß man ein Klicken hören.

Und noch was zu den Bildern von Scout: es ist wohl unstrittig, dass man den Austausch des Thermofühlers einfacher vornehmen kann, wenn man so das Unterteil des des Kochfeldes vor Augen hat und nicht über Kopf arbeiten muß.

Nun kann man meine Ausführungen kritisch beurteilen und ggflls. auch verwerfen. Aber damit kann ich gut leben. Wir leben GsD in einer gelebten Demokratie.

Schönen Abend wünsche ich allen Beteiligten zu diesem Thema,

Manfred

PS evtl. Schreibfehler, aber auch nur die, sind unbeabsichtigt

Gast am 02 Aug 2018 20:49:50

Hallo Manfred,
wir profitieren alle vom Wissen und Erfahrungen Anderer.

Daher finde ich es um so wichtiger, dass wir darüber reden.

Nicht alles was geschrieben steht muss auch stimmen; wie z.B. in diesem Zitat:

[i]Das Thermoelement:
Das eigentliche Thermoelement, die Spitze (A), wird aus Materialien der Thermopaarung Typ E, (DIN) ICE 584, NiCr10 (positiver Schenkel) und CuNi44 (negativer Schenkel) gebildet. Diese Thermopaarung liefert etwa 7 mV Thermospannung je 100°C Temperaturdifferenz zwischen der Heiß- und den Kaltlötstellen. Für die Erreichung des nötigen Haltestroms im Magneten, der etwa zwischen 50 und 150 mA liegt (andere Werte sind möglich), ist darum ausschlaggebend, welcher Gesamtwiderstand (Rges) im Stromkreis aus Thermoelementspitze, Spannstück, Leitung und Anschluß einerseits und Magnet andererseits vorliegt.
Nachzulesen bei:

--> Link

Natürlich lasse ich mich gern eines Besseren belehren. Vielleicht hab ich mich auch nur missverständlich ausgedrückt. (50-150mA)

mk9 am 03 Aug 2018 16:12:39

Hallo Petri,

zunächst mal vielen Dank für den LINK.

In dem Artikel ist unter der Rubrik SPANNUNGSAUSBEUTE die Angabe der Spannung (Mindestwert ohne Last, d.h. ohne Magnet ) von 20 mV erwähnt. Die sollte erzeugt werden. Mir war aus einem anderen Artikel bzgl Thermofühlerfunktion der Wert von 30 mV in Erinnerung,

Der Begriff des Haltestromes von 50 - 150 mA war in dem besagten Artikel nicht erwähnt worden. Jetzt bin ich um eine weitere Erfahrung reicher geworden. Man lernt schließlich nie aus. Es sei denn, man wird beratungsresistent :D Das trifft aber für mich nicht zu.

Aber das mit dem Gashahn ist eine andere Baustelle. Ich denke, dass das Problem, das der TE hat, mit Austausch eines oder mehrere Thermofühler gelöst ist.
Mich würde es zwar sehr freuen, wenn irgendwann mal eine weitere Mitteilung in dieser Sache kommt. Ich lasse mich gerne überraschen.

Zum Schluß noch einen Satz zu der Verwendung von Leckspay an der Verschraubung zum Magnetventil, was Scout erwähnt hat. Kann nicht schaden,



Gruß vom schönen linken Niederrhein

Manfred


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