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Wechselrichter 1500W mit Föhn und Toaster betreiben


Thomas5564 am 06 Aug 2018 11:55:55

Hallo
Habe vor mir ein Wechselrichter von 1500W einzubauen,um damit einen Pöhn von 1000W und einen Toster von 800W zu betreiben
Es ist eine Solaranlage von 130W und eine Versorgerbatterie vorhanden ist das ausreichend

Thomas

Thomas5564 am 06 Aug 2018 11:58:49

Die Versorgerbatterie hat 130A

thomas56 am 06 Aug 2018 11:59:04

der Strom kommt dann aus den Batterien und nicht aus der Solaranlage. Bei 1.000W sollte die Batterie schon 300Ah haben und auch voll geladen sein!

DonCarlos1962 am 06 Aug 2018 12:35:16

thomas56 hat geschrieben:der Strom kommt dann aus den Batterien und nicht aus der Solaranlage. Bei 1.000W sollte die Batterie schon 300Ah haben und auch voll geladen sein!


Das glaube ich nicht. Wir hatten nur eine 95AH AGM Batterie verbaut, gepaart mit einem 1500W/3000W Reine Sinuswelle Wechselrichter. Bis 1000W kurzzeitig war das kein Problem. (Lockenstab und Staubsauger)

Klar, eine bessere, vor allem größere Batterie ist besser. Aber es geht auch so.

Nur: Warum einen Toaster im Wohnmobil? Das geht doch viel leichter mit einem Aufsatz auf der Gasflamme.

--> Link

Spart jede Menge Aufwand, wenn man Toast im Urlaub möchte.

Dafür würde ich keine größere Anlage einbauen!

LG Carsten

flo16v am 06 Aug 2018 12:35:44

Hi,

1500 ( 1000) Watt und 130 AH Bleibatterie ?

Könnte bis zu einem bestimmten Ladezustand funktionieren ist aber nicht gerade gesund für die Batterie. Ich schätze wenn die Batterie bei 70% Ladezustand angekommen ist, wird es eng mit dem Betrieb des Föhns, gerade im Winter wenn die Solaranage nichts bringt.

Ist also alles etwas eng und auf Kante genäht. Mit einer zweiten Batterie oder austauch gegen Lithium und vernünftiger Verkabelung fährst du deutlich besser

DonCarlos1962 am 06 Aug 2018 12:41:44

flo16v hat geschrieben:Mit einer zweiten Batterie oder austauch gegen Lithium und vernünftiger Verkabelung fährst du deutlich besser


Stimmt, wir haben auch auf LiFePo4 Akku umgestellt und 50²mm Kabel verbaut. Größer ist besser.
Es fragt sich nur, ab wann sich der Aufwand lohnt. Oder ob es andere Lösungswege gibt.

LG Carsten

flo16v am 06 Aug 2018 15:28:06

Hi,

das kommt immer auf die Sichtweise an.

Ne Anständige Lithiumbatterie inkl. 2 KW Wechselrichter und Zubehör kostet soviel Geld dass man dafür wahrscheinlich sein Leben lang 50 cent Stücke in einen Automaten aufm Stellplatz schmeissen kann.

Brauch man aber 1x in der Pampa 230 Volt im Wohnmobil oder auf einem Stellplatz wo alle Säulen belegt sind, ist es unbezahlbar.

Mir stellt sich die Frage z.B gar nicht mehr. Ich habe seit einem Jahr Lithium Solar und WR und werde das im neuen Mobil jetzt in den nächsten tagen auch nachrüsten. Für mich: Nie wieder ohne.

Inselmann am 06 Aug 2018 16:43:15

Ihr müsst dem TE aber auch gleich mal dazuschreiben was das in Lithium kostet sich die Haare trocken zu blasen. Nur so am Rande....

DonCarlos1962 am 06 Aug 2018 17:44:14

Inselmann hat geschrieben:Ihr müsst dem TE aber auch gleich mal dazuschreiben was das in Lithium kostet sich die Haare trocken zu blasen. Nur so am Rande....


Nun, gehen wir einmal von nur ca. 1000W/230V Maximalleistung aus.

Dann schlägt der LiFePo4 Akku (100-120Ah) als namenloser Chinakracher ab 800,- € zu Buche. Ansonsten ab ca. 1000,- € z.B. ->
--> Link

Es geht dann aber auch noch besser. Doch Markenware liegt dann schnell bei 1700-1900,- €

Für einen 1500w/3000w China-Wechselrichter bezahlt man bei E-B.. ab 150,- €
Ein Wechselrichter von Victron, z.B. der MultiPlus Compact 12/1600/70-16 kommt schon auf etwa 950,- €

Ich habe für zwei 1m lange 50²mm Kabel (rot/schwarz) knapp 20,- € (Inkl. Versand) zum Anschluß des Wechselrichters, gegeben.

Nun fehlt aber noch einiges an Kleinmaterial. Sicherungshalter, Sicherungen oder Sicherungsautomaten, weitere Kabel, Hochstrom-Leistungsschalter und einen Batteriecomputer, weil die eingebaute Anzeige im Regelfall mit LiFePO4 Akkus nicht klar kommt.

Jetzt kann sogar noch ein Ladebooster angesagt sein. Über die Preise habe ich aber jetzt keinen Überblick. Bitte schnell selber einmal googlen.

Und das Ganze für einen Toast und ein bischen heiße Luft aus dem Fön?

Na dann, guten Appetit! Du hast die Haare schön!

Nee, Spaß bei Seite. So ein LiFePO4 Akku ist eine feine Sache und ich bin froh sie eingebaut zu haben. Aber es ist auch ein Kostenfaktor bei dem man sich überlegen sollte, was Sinn macht und wofür man es braucht.

Ggf. ist man mit einem guten AGM-Akku auch gut bedient. Eine Entscheidung kann man sowieso nicht abgenommen bekommen. Dafür kann man hier im Forum aber viel lesen, eine Energiebilanz aufschreiben und dann selbst für sich entscheiden, welche Leistung brauche ich und was gebe ich für diesen Luxus aus.

Vielleicht ist es doch einfacher ein Kabel mitzuführen und gelegentlich Landstrom zu nehmen?

Viel Spaß bei der Lösungsfindung, laß uns Deine Entscheidung wissen!

LG Carsten

Dieselreiter am 06 Aug 2018 18:26:31

Mal sehen ... ein Föhn mit 1000W braucht mit ca. 20% Verlust durch den Wechselrichter ca. 1200W, also 100 Ampere auf der Aufbaubatterie. Theoretisch kannst du damit knapp eine Stunde föhnen, wenn du eine 95Ah Batterie hast. Praktisch gesehen ist die Batterie dann tot, weil tiefentladen. Empfohlene Entladetiefe liegt bei 50%, dann kommt noch eine geringere Kapazität durch die Schnellentladung, weiters eine Beeinträchtigung durch die thermische Belastung ... ich schätze mal, nach 10 Minuten sollte man die Notbremse ziehen, sonst fackelt etwas ab. Aber ja, wer will, kann das gerne probieren. :roll:

Abseits von Zahlen und Fakten - wie ist das mit dem Ansinnen an sich, dass man im Womo allen Komfort der heimatlichen Wohnung haben muss? Wenn man am CP ist, kann man in den sanitären Einrichtungen doch bequem den Föhn anstecken, oder? Und wenn man frei steht, steht man in der Natur - wozu braucht man dann eine Föhnwelle?

spechtinator am 06 Aug 2018 21:54:21

Definitiv braucht Frau einen Fön - auch in der Natur :D

Wir hatten bei 2x92Ah AGm einen 1.500W Wechselrichter verbaut. Genutzt wurde er für Mikrowelle, Fön und Wasserkocher. Gehalten hat das alles ca. 1 Jahr. Dann war nach ca. einer Minute Schluß mit Wasserkochen weil die Batterie durch die starke Belastung unter 10V eingebrochen war. Diese große Belastung hat den Batterien über die Zeit wohl arg zugesetzt und schleichend sind sie innerhalb eines Jahres den Tod gestorben.

Also deine 130Ah-Batterie macht das definitiv nicht lange mit - auch wenn man die Leistung nur selten nutzt.

Jetzt haben wir uns für eine 100Ah-Lithium Batterie --> Linkentschieden und sind glücklich damit. Wir waren am Wochenende für 2Nächte unterwegs und standen im Schatten - somit tagsüber per Solar gerade mal Ladungserhaltung, geschweige denn Nachladung. Am zweiten Morgen hatten wir noch eine ca. 40% volle Batterie und sie hat anstandslos mit konstant 11,9V unter Last den Fön und den Wasserkocher bedient. Das hätte die AGM nie im Leben geschafft.

Wir hatten auf dem extra keinen Strom genommen, da ich mal testen wollte. Somit haben wir 4,-€ gespart. Wenn wir das noch 250x machen haben wir die Batterie wieder raus :D

Mich konnte anfangs auch keiner belehren - das hat die Zeit dann erledigt.

Bye Christian

ralle1967 am 07 Aug 2018 11:25:49

Das mit dem Föhn kann ich ja noch nachvollziehen, aber warum muß man das Wasser mit elektrischem Strom erhitzen, der noch dazu mittels reichlicher verluste über den WR erzeugt wird? Ginge das mit Gas nicht einfacher und effektiver? Einziges Argument (für mich!!) wäre die kostenlose Verfügbarkeit von Solarstrom, wenn denn die Infrastruktur inclusive WR existiert.

Meinen Kaffe mache ich allerdings auch mit einer Bodum-Kanne und nicht mit der Senseo....

Grüße,

Ralf

spechtinator am 07 Aug 2018 13:42:26

Naja, in erster Linie ist es wohl Bequemlichkeit. Argumente dafür findet man auch wenn man möchte.

Der Wechselrichter ist eh da - wegen dem Fön. Für mich selbst reicht ein Staubtuch. Auf dem Dach sind 300Wp Solar. Somit kostet der Strom nichts und Verluste interessieren mich auch nicht. Gas müsste ich bezahlen. Wir haben so einen kleinen Wasserkocher mit 700W und 0,5l Inhalt. Reicht für uns aus. Auch nutzen wir gern einen Eierkocher mit glaube ich 350 oder 400W. Finde ich einfacher als immer auf dem Herd zu kochen und spart noch Wasser. Weiterhin heizt man sich im Sommer nicht auch noch unnötig das Womo auf. Der WR hat da bei weitem weniger Abwärme. Ebenso ist ein Glas Milch in einer Minute ohne große Sauerei in der Mikrowelle aufgewärmt. Da fällt mit einem Topf bei weitem mehr Arbeit und Abwasch an.

Einen Toaster hatten wir auch mal genutzt um Toastbrötchen warm zu machen, sind dann aber auf einen Omnia und Aufbackbrötchen umgestiegen - schmeckt einfach besser.

Ist vielleicht auch etwas an den Haaren herbeigezogen, aber warum soll man Annehmlichkeiten nicht nutzen wenn man kann?

Weiterhin haben wir eine Dieselheizung und haben daher immer nur eine Gasflasche dabei. Da spart das eben auch Gas, so daß wir mit einer großen Gasflasche übers Jahr kommen.

Bye Christian

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