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Hallo liebe Reisegemeinde, Meine Frau und ich sind auf der Suche nach unserem ersten Wohnmobil.Habe im Forum schon ein bisschen gestöbert und einige Dinge sind uns schon etwas klarer geworden.Trotzdem haben wir noch eine Menge Fragen und hoffen hier Hilfe zu bekommen. Wir sind 2 Erwachsene und relativ selten werden auch 2 Kinder im Alter von 14 Jahren mitfahren. Wir planen das Wohnmobil das ganze Jahr zu nutzen.Sowohl im Sommer in Frankreich zum Wellenreiten als auch im Winter beim Skifahren. Unser Budget liegt bei ca. 40000 Euro . Wir dachten an einen TI mit großer Heckgarage. Max . 3,5 Tonnen Leider haben wir bisher Probleme in den Gebrauchtbörsen einen winterfesten zu finden. Ist jedes Fahrzeug mit Doppelboden winterfest? Wir würden uns über Vorschläge freuen Liebe Grüße Steffi&Markus ob ein Mobil Wintertauglich ist hängt ja davon ab ob er eine gut funktionierende Heizung hat...gut gedämmt ist ...die Wasser und Abwassertank´s entweder beheizt oder frostfrei (im beheizten Doppelboden) sich befinden. Und mal paar Tage ohne Landstrom wäre auch hilfreich...so ist man nicht immer auf Landstrom angewiesen. Genau das suchen wir.Leider findet man bei den gebrauchten fast nie eine Angabe bezüglich des Bodens und der Heizung. Sind die Fahrzeuge so selten? Wenns wirklich winterfest ohne Kompromisse sein soll, kommt eigentlich nur ein Alkoven oder hochwertiger VI mit Doppelboden in Betracht. Beim TI sitzt Du abends im schlecht isolierten Fahrerhaus! Das ist spätestens dann unangenehm, wenn die Minusgrade zweistellig werden, es muss auf jeden Fall eine Aussenisolierung montiert werden, und drinnen hängt man die Fenster mit Vorhang, Decken o. Ä. zu. Im VI ist es besser, weil zumindest das Fahrerhaus besser isoliert ist, aber das Problem mit der Frontscheibe bleibt, die muss man abdecken, es sei denn, das Mobil hat eine separate Heizung vorn. Der Klassiker im Winter ist ein Alkoven mit Doppelboden und abgetrenntem Fahrerhaus. Dann gibt es keine Kältebrücken mehr. Für die 40K würd ich nach einem älteren Gebrauchten von den höherwertigen Herstellern schauen, so Richtung NiBi, Concorde, Carthago, Phoenix, Bimobil, Dopfer etc. Da ist Wintertauglichkeit Programm, und dazu gibts meist noch ein besseres Basisfahrzeug, soliden Kabinenbau und Möbel, die nicht aus lackierter Pappe bestehen. bis denn, Uwe
Moin, da wirds aber eng mit 3.500kg! Oha, hatte ich übersehen. Na ja, bei 3,5 Tonnen wirds aber auch eng mit Winterfestigkeit und Doppelboden. Würde zu ü3,5 tendieren, wenn das die Anforderungen sind. Davon ab, Winterurlaub mit 4 Personen im 3,5-Tonner könnte auch leicht in Überladung enden. Erst recht, wenn das Fahrzeug einen Doppelboden hat, der bringt allein schon 200-250 Kg auf die Waage, ohne das was drin ist. bis denn, Uwe Freunde fahren mit einem "normalen" Chausson Alkoven durch den Winter. Abwasserhahn immer offen, auch mal zugefroren. Im Innenraum zahlreiche Plastikteile (Ventile, Rohrendstuecke, Verbindungsstuecke Toilette Wasserleitung) durch Metallteile ersetzt. Beheizbarer Abwassertank. Wenns zu kalt wird ist die Wirkung aber gehemmt. Sie fahren aber mal nur fuer 2-3 Wochen im Winter zum Skifahren. Da verballern sie halt 3 Gasflaschen die Woche (4-5kg am Tag) und Lueften bis der Arzt kommt um die Feuchtigkeit rauszubekommen. Es ist hart unter 3.5to zu bleiben bei den Vorstellungen. Da geht hoechstens im Bereich eines kurzen Alkovens was. Da wird Gewicht durch die eingesparte Laenge kompensiert. Quasi Eura Mobil TA640VB oder 570 HS oder ein Eura Mobil Profila PA 600, ein Alkoven mit Stockbetten hinten auf Ford Basis (auf den Motor achten!). Aber mit Heckbett...das macht die Kiste laenger und dann siehts mit 3.5to schlecht aus. Es gibt noch von Hymer die Alkoven der CL oder SL Reihe, bspw C534 SL auf Fiat. Aber bessere Daemmung der Waende/Boden, plus Doppelboden, das wiegt. Die Frage ist halt auch ob der TE 40 Riesen ausgibt um dann nochmal gutes Geld in die Hand zu nehmen zwecks Optimierung, oder gleich ein Fahrzeug kauft, was wenig Nachbesserungsbedarf hat hinsichtlich der Isolierung/Heizung. So long, Crossover0480 Wir haben einen Weinsberg Orbiter 591G nackig (Gekapselten und Luftbeheizten Grauwassertank), Fahrerhaus, Stockbetten und Alkoven haben Thermovorhänge. Die Thermovorhänge halten z.b. die Kälte aus dem Führerhaus zuverlässig fern (im Sommer auch die Hitze). Auch ohne Doppelboden konnte ich bei -14 Grad barfuß im Womo laufen. Er hat Acht Luftausströmer, die Truma 6 C lief bei -14 Grad mit max. Stufe 5 meist 3 oder 4. Bisher sind wir sehr zufrieden und nicht den Aufstand wie bei den TI mit Fenster zuhängen. Wenn du dann in dem schlecht isolierten Hubbett nächtigen willst na dann gute Nacht.
Das würde mich jetzt etwas genauer interessieren: Wegen welcher Bauteile ist ein VI besser isoliert als ein TI? Dass die Alkoven mit getrenntem Fahrerhaus da die Nase vorn haben ist klar. Aber TI und VI? Klärt mich auf..... :? Liebe Grüße Ödi Wir haben einen Hymer SL Alkoven. Der ist absolut winterfest und es ist auch bei niedrigen Temperaturen kuschelig war. Natürlich haben wir eine Scheibenabdeckung und isolieren den Fußraum im Fahrerhaus. Der Gasverbrauch hält sich dann in Grenzen, wenn zusätzlich mit einem kleinen elektrischen Heizgerät "nachgeholfen" wird. Das ist im Winter sehr sinnvoll.
Der VI hat die Kabinenwände bis vorn gezogen, und Front (bis auf die Frontscheibe), Boden und Decke sind auch isoliert, weil Teil des Aufbaus. Wenn man dann noch Isolierglas-Seitenscheiben als Option dazukauft, bleibt ‚nur‘ noch die Frontscheibe als Wärmebrücke über. Ein TI hat nur das Serien-Blechfahrerhaus, ohne Isolierung. Man kann da zwar was nachrüsten, aber wirklich gut gedämmt bekommt man das nicht. Aus dem gleichen Grund sind auch Alkoven mit Halbdinette und drehbaren Vordersitzen nicht wirklich wintertauglich. Oben schrieb einer, dass er in 2 Tagen ne Pulle Gas durchhaut. Unser Alkoven (mit Doppelboden und abgetrenntem Fahrerhaus) kommt bei unter -10 Grad 4-5 Tage mit einer Flasche aus, dabei ist die Heizung durchgängig auf ca. 22 Grad Raumtemperatur eingestellt, wir sitzen da im T-Shirt :D das ist dann eben der Unterschied zum TI, oder gar Kawa. bis denn, Uwe -10°C ist nicht gerade kalt :D Schon mal 3 Wochen im Winter Norwegen erlebt? Alkoven hatten wir in der USA im Winter. Nie wieder, der Alkoven taugt nur als Gepäckablage. ![]()
Iss ja klar .. :roll: Deine subjektiven Eindrücke von einem (vermutlich) mistigem Alkoven in allen Ehren. Aber SO sehen beispielsweise Thermografie-Bilder dazu aus ... --> Link
Warum taugte der Alkoven nur als Ablage? Da fehlt die Heizung bzw. die Leistung um den Alkoven frostfrei zu bekommen. Gibt hier doch unzählige Berichte die mit Heizung und Feuchtigkeit in Alkoven Probleme haben.
Bei uns fehlt da nix :!: Wenn ich will, könnte ich dort oben auch saunieren .. wir bevorzugen aber "kühl", haben auch im (unserem) Tiefwinter mit so bis zu - 10°C das Dach offen. Feuchtigkeit im Alkoven kennen wir auch nicht : lüften und heizen, dann passiert das nicht. Kann ich bestätigen. Bei richtiger Bauweise und Heizung im Alkoven ist das die kuscheligste Ecke im Womo. Ohne Feuchtigkeit. Genau so isses. Mit Heissluftzuführung unter den Matratzen und noch einem Truma-Auslass im Fussbereich ist es da oben bei uns eher zu warm als zu kalt, zumal die warme Luft im Womo sich eh da oben sammelt. In Sexten hatten wir selbst bei -14 Grad noch die seitlichen Alkovenfenster auf Lüftungsstellung, und die hinten bei den Kindern in den Stockbetten auch. Ausserdem das grosse Heki über der Dinette auf Lüftungsstellung. Ami-Womos scheinen generell nicht besonders wintertauglich zu sein, insbesondere die an Touris vermieteten Massenmobile. Wenn die Heizung nichts taugt und die Luftauslässe dämlich platziert sind, friert man eben im Alkoven. Bei Bimobil DEFINITIV nicht. Und ich denke, die meisten anderen europäischen Hersteller kriegen das auch hin. Ach ja, und was die Temperatur angeht, ich würde unseren Hobel bedenkenlos bei -20 oder meinetwegen -30 Grad einsetzen. Für die Kabine ist das überhaupt kein Problem. bis denn, Uwe Super, Da sind ja schon ein paar gute Ansätze mit dabei. Leider hat meine Frau nur den "KIndergarten Führerschein für Bügeleisen und andere Gleitfahrzeuge"also bis 3,5 Tonnen. Somit fällt ein Alkhoven wohl aus dem Raster. TI ist sicherlich vom Spritverbrauch auch deutlich geringer?! Wir verbringen ungefähr 20- 30 Tage beim Skifahren im Jahr. Gibt es bestimmte Modelle von TI die ihr selber fahrt oder empfehlen könnt ? Gruß Markus & Steffi Bevor ihr einen suboptimalen TI anschafft, könntet ihr ja mal über einen "richtigen" Führerschein für die Dame des Hauses nachdenken. Der niedrigere Spritverbrauch eines TI ist auch nicht der große Pluspunkt. Spritverbrauch ist so eine Sache. Es soll... hab ich mal gehoert... Renaults geben die mit unter 9 Litern klarkommen. Beladen. :D :lol: Nehmen wir an im Schnitt verbraucht der TI 11 Liter und der Alkoven 13 Liter. 2 Liter Unterschied auf 100km. Bei 20.000km im Jahr (was schon ueber dem Schnitt waere!), dann waeren das 400 Liter Diesel im Jahr, Mehrkosten von 520EUR bei einem Literpreis von 1.3EUR. Bei einer Investition von 40K EUR waere aus meiner Sicht dieser Mehrpreis an Sprit durch die genannten Vorteile des Alkovens aufgewogen. Mit Erfahrungen zum TI kann ich leider nicht dienen. Also wir kommen mit unserem Eura mit DoppelBoden zu 4 gerade so mit den 3,5 t hin. Letzte Messung vor dem 3 Wochen Urlaub ergab 3550 kg mit: Gepäck, Bissl Proviant, Fahrräder, 2 x 11kg, volle Tanks (150L Wasser + Diesel Voll) Deswegen haben wir auch die "kurze" Version mit 6,3 m und Stockbetten hinten. Der '"große" 690HB mit, wie der Name schon sagt, großem Heckbett hinten und 7m Länge wäre einfach zu schwer. Der Alkoven ist im Winter ideal mit der Abtrennung vom Fahrerraum. Wir haben dieses Jahr zu Ostern im schnitt -5 Grad in 4 Tagen mit Kochen nicht mal ne halbe 11 kg verbraucht bei molligen 22 Grad drinnen.
Leute, beisst euch nicht an nem TI fest, das ist eigentlich der Familien-unfreundlichste Grundriss. An ner Halbdinette willst Du mit 2 fast erwachsenen Kindern nicht sitzen! Da ist jedes mal Sokoban angesagt, wenn einer aufstehen muss, und der Tisch ist meist auch viel zu klein für das Familienessen. Im Sommer alles nicht schlimm, aber im Winterurlaub? Dazu kommt, das bei den meisten Fahrzeugen dieser Art das Hubbett, wenn es heruntergelassen ist, die Dinette blockiert. Und oft auch noch die Eingangstür. Das ist mit Familie extrem unpraktisch. Spendier deiner Holden für nen Tausi den C1er und kauft euch ein familientaugliches Womo mit entsprechendem zGG! bis denn, Uwe Wir fahren wegen der Wintertauglichkeit seit 1997 Alkovenmobile von Eura. Hatten damit im Winter in den Alpen noch nie Probleme. Schau dir den Aktiva One 650VB mal an. Der sollte sich bei etwas Vorsicht bei der Beladung mit 3,5t ausgehen. Entspricht im Grundriss ca de alten 635VB. Grüße Robert
Da gibts aber keinen direkten Zusammenhang. Ein Alkoven kann bei gleichem Innenraum kürzer und damit leichter sein. Der Alkoven an sich wiegt jetzt nicht soviel. Die TIs haben da auch einiges gebaut. Und ein Hubbett wiegt ebenfalls. Nur hat man beim Alkoven dort ein vollwertiges Bett ohne Umbauten oder einen sehr großen Lagerraum. Ich bin Alkoven Fan. Für mich verschwendet ein TI da einfach Länge, mit der man viel mehr anfangen kann als ein kleines Staufach. Wer natürlich nur im Sommer baden oder besichtigen fährt und praktisch kein Gepäck hat, dem kann das egal sein. Aber alle, die auch Aktivitäten nachgehen, die viel Equipment brauchen, sind dankbar für den Stauraum. Wir sind vor einigen Jahren im alten Womo zu viert durch Schottland gefahren und das mit 5,5m Länge. Natürlich mußte die Dinette umgebaut werden, aber alle fanden ihren Platz.
Wurde schon angesprochen. Außerdem kommt das sehr drauf an, wie schnell du fährst, fahren willst. Wenn es immer 140-150km/h sein müssen, ist der TI wohl eher das richtige, sonst macht es keinen so großen Unterschied. RK Ach ja, der Spritvervbrauch. Unser 5,2 T 3,30 m hoher Alkoven braucht im Schnitt 13 L, Reisetempo 90 km/h. Und da ist noch das 2,8er Eisenschwein drin... für das Gewicht und den Luftwiderstand find ich den Verbrauch voll OK. Was nützt mir ein TI mit all den erwähnten Nachteilen, wenn er dann 2 L weniger braucht? Ist doch völlig nebensächlich... das haut er dann im Winter durch mehr Gasverbrauch wieder raus. bis denn, Uwe 2 Winter im Phoenix Alkoven (6 Tonner von 2002) haben nicht den kleinsten Makel hinterlassen. Wir haben keine Sekunde gefroren (warum auch mit 110 Liter Gastank) , wir haben NULL Feuchtigsprobleme erlebt , und war einfach nur genial im Vergleich zum vorherigen Rimor. Ich kann ohne Steighilfe in den Alkoven hüpfen ( bin ja noch jung und gelenkig) Frau Königin kann im Heck-Separee schnarchen wie Sie will . Der Möbelbau ist hervorragend. Nach meinem Gusto gibt es kaum etwas geileres als einen Alkoven (wenn er aus einer der guten Manufakturen stammt.....) Gruss Jan
Klingt wie Trennungsjahr. Hallo, danke für die rege Diskussion. Die Umstellung auf einen anderen Führerschein sehe ich nicht als sinnvoll.Vielleicht habe ich mich auch etwas falsch ausgedrückt. Meine Frau und ich nutzen das Wohnmobil außer 2 Wochen im Sommer in Frankreich und 1 Woche Silvester im Skiurlaub komplett alleine. Wir möchten gerne ein Heckbett und eine große Heckgarage für das Ski und Surfequipment haben. Auch kurz Wochenendtrips sind nur zu zweit geplant. Gruß Markus Dann schau dir mal den Eura ProfilaRS 695EB an. Dann hast du das Hubbett in Reserve für den 4-Personen Betrieb. Bei den Gebrauchten musst du nach Fahrzeugen mit Winterpaket suchen. Ist ab MJ 2019 Serie. Grüße Robert
Moin Markus, das macht den TI aber immer noch nicht winterfest. Ich denke, Du hast jetzt 2 Möglichkeiten: 1. Du nimmst den Rat der erfahrenen Camper an und schwenkst auf nen gescheiten Alkoven oder 2. Du wartest, bis hier ein paar TI-Fahrer auftauchen, die Dir dann den TI als absolut winterfest schön reden.
Da gibt es nichts schön zu reden :D TI sind es! Einfach mal Wintercamping machen. Uwe, du hast schon ein Unikat......den einzig winterfesten TI. :gut: Wie die Wintersandale ... :D Klar kann man bei entsprechender Isolierung des Fahrerhauses damit Wintercampen. Aber es geht mit einem Alkoven wesentlich besser. Mein Frau und ich sind fast 60 und haben kein Problem im Alkoven zu schlafen! Außerdem ist ein vernünftiger Alkoven wesentlich kürzer 5,99 bis 6,5m und damit wendiger(kürzerer Radstand). Auch in unseren Eura 630Ls könne bis zu 5 Personen schlafen. Sehr schön ist auch ein Fahrzeug mit Hecksitzgruppe. z.B. Eura 570HS Grüße Robert Für das Geld muss man aber nicht TI fahren, da kann man sich nen Alkoven für leisten :D bis denn, Uwe Der kostet dann aber noch mehr. Manufacturen zählen hier nicht! :ja:
Interessant. Aber wie machen die beim TI das Fahrerhaus zum Aufbau dicht? Und vor allem auch den Boden des Fahrerhauses? Gucke mal bei Kantop!
Eura oder du. :D
:lol: :klatschen: :prosit:: |
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