Dometic
anhaengerkupplung

LiFePO4 Bausätze Unterschiede?


seftravel am 25 Aug 2018 21:49:02

Hallo Zusammen

Ich habe mich entschieden auf LiFeYPO4 Batterien umzusteigen und liebäugel mit einem Bausatz, oder einer 300Ah Batterie von Victron Energy.

Nun gibt es verschiedene Anbieter für Selbstbausätze und da ich mich seit Monaten mit dem Thema befasse, aber definitiv kein Strommensch bin, frage ich mich welches System im Selbstbau für jemanden wie mich das „Sicherste“ist?

--> Link

--> Link

--> Link

--> Link

Sind die verwendeten Bauteile, Balancer etc unterschiedlich in Qualität und Leistung?
Ich kenne die Bauanleitung aus dem Forum und traue mir das zu.
Wenn ich hier in den Rubriken Strom so mitlese, scheint es aber immer wieder doch „Fallen“ zu geben, die man kennen muss.

Aus Platzgründen und wegen der Kapazität würde ich am liebsten die 400Ah Selbstbaulösung nehmen.

Fragen nun:
Worauf muss ich noch achten?
Sind die Balancer bei den Selbstbauteilen identisch?
Wie steht’s da mit der Qualität gegenüber einer erheblich teureren „Fertigbatterie“ von Victron?
Wie kann man beim Selbstbausatz eine App (und welche) nutzen?
Wie kann ich die Kapazitätsentnahme der fertigen Batterie programmieren (80% wäre für mich OK, denke ich)?

Ich freue mich auf Eure Erfahrungen und hoffe dass es dann endlich losgehen kann bei mir.
Gruß, Stefan

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Gast am 25 Aug 2018 23:14:04

Hallo Stefan,

Alle deine Fragen sind hier im Forum in genau der Rubrik beantwortet. Lesen musst du selber.

Das ist mein Tipp für dich.

Grüße, Alf

kintzi am 26 Aug 2018 02:07:15

Hallo, Link 1 ist die teuerste (Fertig)-Batt. (14,06 €/Ah), diese Rundzellen-Batts enthaltenden Batts liegen sonst bei ca. zwischen 8 bis 13,80 € /Ah u. haben zwischen 100-200 Ah Kapazität. Vorteil: einfacher Austausch gegen die herkömmlichen Blei-Batts egal welchen Types.Nachteil: meist keine Angabe des Zellfabrikats, Ladenachteil tiefer 0°C bei manchen Modellen.
Die mit 4 planen Zellen ausgerüsteten Bausatzbatts sind mit BMS auszurüsten, Winston-Zellen sind wohl die besten,
BMS u. OVP/UVP v. Lisunenergie ist hier im Forum wohl das best beschriebene (Artikel/Schaltpl. v.(Lars)- Sonnentau bzw. lisunenergy der Nickname). Alf Kuddelmuddel :razz: (Nick: KudlWackerl) hat für 200 Ah ca. 7,75/Ah bezahlt, s.seinen Beitrag.
Frostresistenz bis ca. -40°C (für kalte Heimat :razz: ), auch sonst sehr gute Werte u. Resistenz gegenüber schlechter Behandlung (maßvolle Tiefentldg.) Allerdings sollte man etwas Ahnung v. Schulelektrophysik u. Technik haben. Link 2 wäre es u. würde ich machen, wenn keine Höhen/Größenbegrenzung gewünscht.
Bei den selbst zu Batterien mit BMS komplettierten Zellen sehe ich allerdings bei Gewährleistung/Garantie evtl. gewisse Schwierigkeiten bzgl. der Anerkennung durch den Händler/Hersteller . Während bei den oben genannten "Fertigbatts" der Kunde nichts innerlich physikalisch falsch gemacht haben kann, eigenmächtige Öffnung natürlich ausgeschlossen, kann bei den selbst gebauten der Fehler auf diesen geschoben werden. Man(n) oder sein Anwalt
könnte Schwierigkeiten haben, berechtigte Mängelrüge durchzusetzen.
Und zur Planung beim Umbau gehören in jedem Fall Gedanken zur Ladesituation. Meine max. 20 A leistende EVS
allein ist, um die Vorteile von der LiFe(Y)Po4 auszunutzen von der Leistung her ein Witz, zumal evtl. Lade-Amp. durch momentanen Verbrauch (Heizung usw.)noch weniger werden. Ich persönlich rechne bei 2x 100 Ah Batts mit 120 A
(pro Einheit 60 A), 8 A übrig für sonstigen Verbrauch in der Konstantstromphase,
max. Ladestrom ( Li-Lader 60 A, Hilfslader mit niedrigerer Schlußspannung 50 A u.18 A), wichtig bei mir f. kurze Laufzeit des 20i Generators (Winter).
Ansonsten Booster mit Li-Schaltung 70 oder 90 A. Falls ordentlich Solar kann man aber auf diese hohen Leistungen verzichten, wenn man nicht gerade im Winter fährt. Gr. Richi

lisunenergy am 26 Aug 2018 08:52:49

Es gibt auf dieser Welt noch viel mehr Bausätze und Möglichkeiten einen Akku zu bauen. Das wichtigste dabei ist der Support und die hochwertigen Materialien. Es nützt das beste BMS nichts, wenn die Verarbeitung, Montage, und Materialauswahl der Zubehörteile nicht stimmen. Will man eine Anlage bauen, die rund herum gut läuft, so muss man Kabel, Ladetechnik, Sicherungen, Stromschienen und Reperaturfreundlichkeit genau beachten. Sehr wichtig ist auch die Anpassung danach . Ich persönlich habe immer wieder Anrufe wo Werte angepasst werden müssen, weil etwas nicht so läuft wie gedacht . Z.B. ungenaue Battmonitore, Ladegeräte, Solarladeregler, falsche Montagen . Das alles merkt man erst wenn man es braucht ! Ich habe so viele Leute die wegen 5 Euro den Anstand verlieren, aber hinterher 20 Mails und 5 Anrufe benötigen damit es läuft . Nur mal ein kleiner Denkanstoß .

thomker am 26 Aug 2018 09:07:48

Moin

Ich hab das Rundumsorglospacket aus Link2 seit 3/17 im 365 T/J Betrieb. Kein OVP, kei UVP, keine Zelldrifts, keine Probleme seit dem ersten Tag, mittlerweile ca. 200Kwh entnommen und geladen.

Vielleicht gehts billiger, ich kanns aber nicht selbst zusammenlöten, weil nur angelesenes Halbwissen.

Gruß
Thomas

p.S. zur Kontrolle nutze ich den BMV 700 + Bt. Heute BMV712 Smart.

thomker am 26 Aug 2018 09:14:39

Noch was: Die angebotenen Fertigakkus wären mir definitiv zu teuer bei der gebotenen Leistung.

MountainBiker am 26 Aug 2018 09:53:31

Hallo Stefan,

bitte verzeih mir meine Offenheit, aber der Selbsteinbau einer solchen Anlage wird Dich überfordern. In einem anderem Thread von DIr hast Du ja schon eingeräumt:

Ich bin leider eine "Strom-Null"


Und Du hast auch vor nicht nur einen 1:1 Tausch der Batterie vorzunehmen, sondern auch in die Ladeelektrik einzugreifen. Such Dir einen "Integrator" der Dich berät und die richtige Anlage/Batterie integriert, die zu Deinem neuen Hymer Wohnmobil passt (das EBL30 gibts ja noch nicht so lange - 2016?). Hier im Forum ist Peter ein Ansprechpartner mit Erfahrung darin --> Link

mafrige am 26 Aug 2018 10:29:19

Hallo Stefan,

dein 3. Link ist der Richtige für dich, da ist alles bei, was du brauchst und auch die nötige Beratung ist vorhanden (siehe 4. Beitrag hier).
Die Fa. lisunenergy hat dieses System entwickelt, die Komponenten ausgesucht und erprobt und es wurde in vielen Systemen hier von Forum-Mitglieder eingebaut.
Aber das Wichtigste, du hast den Entwickler als Ansprechpartner und keinen Verkäufer … und preislich alles ok … :lol:

seftravel am 26 Aug 2018 10:59:45

Hallo Zusammen,
Danke für Eure Erfahrungen. Ich sehe es auch so, dass es viel Sinn macht einen guten Ansprechpartner vorher und nachher zu haben.
Den Einbau und das Zusammenstellen der Bauteile traue ich mir mittlerweile schon selber zu, alles komplett alleine zusammenzustellen und einzubauen übersteigt definitiv meine Möglichkeiten, das ist schon klar. Anschließen lasse ich das dann von einem Fachmann.


Zum Thema eine Fachwerkstatt suchen kann ich nur sagen, dass meine Erfahrung ist das wirklich SÄMTLICHE Werkstätten (Hamburg und Berlin), egal ob Hymer Vertreter oder andere, die ich für verschiedene Dinge angefragt hatte (oder wo ich etwas nachrüsten ließ), total quantitativ überfordert und entsprechend caotisch, unzuverlässig oder teilweise falsch beraten oder eingebaut haben.
Das ist sicherlich der Tatsache geschuldet dass die WoMo Branche so boomt...

Jedenfalls ist auch gerade beim Thema Strom und LiFeYPO4 Umbau von fast allen mit denen ich bisher zu tun hatte, zum Teil gravierend unterschiedliche Aussagen/Meinungen zu bekommen.

Also denke ich bevor ich mich in die Hände einer Fachwerkstatt begebe, lese ich mir so viel wie möglich an um zumindestens im Ansatz erkennen zu können, wenn diese Mist baut....

Deshalb wird’s bei mir jetzt der Bausatz. Aber dafür möchte ich unbedingt noch mehr verstehen, was diese unterschiedlichen Bausätze unterscheidet.

Was ist denn bei den beiden Bausätzen von Notnagel und lisunenergy der Unterschied? Sind das unterschiedliche Bauteile/Qualitäten

Und wie wird da eine App integriert?

Danke und Gruß
Stefan

thomker am 26 Aug 2018 11:23:41

Soweit ich weiß, vertreibt Lars die über Nothnagel, ergo: identisch, also warum nicht direkt über Lisunenergy?

Gruß
Thomas

egocogito am 26 Aug 2018 11:25:09

Diese beiden Bausätze sind, soweit ich es weiß, ident. Ich weiß allerdings nicht, ob bei Nothnagel der Support dabei ist. Durch den Solarregler von Victron werden dir die Daten aufs Handy gespielt.

Edit: Aha, schneller :-)

thomker am 26 Aug 2018 11:28:13

Und der Aufbau ist definitiv kein Hexenwerk.

Mit Euro6 Motor brauchst du definitiv einen Ladebooster, zumindest bei Mercedes.

Gruß
Thomas

thomker am 26 Aug 2018 11:36:28

Die App gibt's für den BMV 712 Smart, der kommt extra, auch kein Hexenwerk den in die Minusleitung einzuschleifen.

Notwendig, da der Ladestatus bei Li nicht über die Spannung abschätzbar ist, auch nicht ungefähr.

Sprich mit Lars, schreib ihm ne Mail, stelle alle Deine Fragen, lohnt sich.

Gruß
Thomas

lisunenergy am 26 Aug 2018 11:41:42

Du kannst auch andere Bausätze nehmen . Hier gibt es viele hilfsbereite User, die ihre Anlagen völlig anders aufgebaut haben. Welche Grundlagen notwendig sind stehen im Forum . Einmal kapiert und man versteht das Uhrwerk auch in der Ferne ohne fremde Hilfe. Je öfters was verbaut wurde, um so mehr bekommt man Hilfe vom Schwarmwissen.

kintzi am 26 Aug 2018 12:46:02

Zum Einbauproblem: Viele Womos auf Sevelbasis (Fiat/Citroen/Peugeot) haben ihre Aufbaubatts im Standardmaß unter den Cockpit-Sitzen mit Beschränkung der Höhe (ca. 19 cm).
Will man nicht das ganze Batt-Unterbringungs-Konzept mehr oder weniger monetär aufwändig individuell f. jedes Aufbaumodell ummodeln, so ist ein Ausweg das Wechseln auf LiFePos in Standardmaße fix u. fertig mit Elektronik, Kapazität 100-125 Ah.
Dieses hat auch Lisunenergie erkannt u. bietet entsprechende 125er Ahs mit Rabatt an. Gibt es aber nicht mit Winstons Flachzellen, sondern nur mit Rundzellen. Und hier beginnt nun die Diskussion. Ich persönlich glaube, daß der Umstieg für viele auf LiFePo-Umrüstwillige über diese Schiene gehen wird, heißt, daß das mengenmäßig große Nachrüst-Geschäft/einfaches Wechseln über 19 cm hohe Fertigbatts in Standardgröße gehen wird, zumal es recht viele Batt-unter-Sitz-Mobile gibt u. sie noch gebaut werden (für Aufbauer einfacher !) Gr. Richi

monette am 29 Aug 2018 15:53:59

Das mit der Baugröße ist ein großes Problem.

Daher kann man auf so ein Konzept zurückgreifen. Leider nur 11,1V.
--> Link

32650 lithium-akku 12 v 100ah Li-Ion akku für solar lagerung, UPS, solar power system EV lagerung + 5A Ladegerät + Kostenloser versand
Beschreibungen:
Modell: Lithium-batterie-32650
Nennspannung: 11,1 v
Nenn Kapazität: 100Ah
Ladespannung: 12,6 v
Entladen cut-off-spannung: 7,5 v
Standardard ladestrom: 0.2C
Standard entladestrom: 0.2C
Gewicht: über 6 kg
Dimension: 21,8*15,6*16 cm
Lade modus: CC/CV
Schutz funktion: Über aufgeladen, über strom, über entladen, kurzschluss, balance aufgeladen, temperatur etc
Key Features

Sind die 11,1V ein Problem?

Gruß Robert

MountainBiker am 29 Aug 2018 15:58:32

Keine Gute Idee, das ist ein 3zelliger(oder 3xn zelliger) Lithiumionen Akku (3x3,7V) kein LiFePO4, deshalb auch das geringe Gewicht!

Rockerbox am 29 Aug 2018 16:00:09

Und auch die vorgegebene Ladespannung von 12,6V wird wohl schwer zu realisieren sein mit vorhandenen Komponenten ......

seftravel am 29 Aug 2018 20:34:06

...im Ernst jetzt?...

Rockerbox am 29 Aug 2018 20:40:01

Durchaus ..... die gängigen Ladegeräte und Solarregler in Wohnmobilen haben deutlich höhere Ladespannungen ....

kintzi am 29 Aug 2018 20:46:54

Irgendwelche Ladegeräte können v. Elektriker/Elektroniker zur Ladung hingepfriemelt werden oder fertig über den Batt-Hersteller beschafft werden, aber von den vielen Verbrauchern werden ganz sicher einige nicht mittun. So tat schon
bei mir 2004 der vom Werk verbaute "Platt" Fernseher Alphatronics ab 12,2 V nicht mit, pumpte u. flackerte. Mußte
davor eine Spannungsstabilierung auf 13,6 V mit 5 A für 80 € hängen. Die Motörchen, Pumpen u. vielleicht auch LEDs
werden in der Leistung einbrechen usw.,m.E. sein lassen, System im Nennspannungsbereich lassen !


Es gibt doch rund 35x 17x 19 cm (LxBxH)messende LiFePos, also im Standardmaß , nur wer unbedingt Winstons braucht, nimmt auch einen größeren Umbau in Kauf. Gr. Richi

Ulf_L am 30 Aug 2018 06:34:19

Hallo

Die 160Ah Winston --> Link kann man doch "hochkant liegend" als Vierer-pack gut unter dem Sitz unterbringen.
Spricht da etwas dagegen die in der Position zu betrieben ?

Gruß Ulf

lisunenergy am 30 Aug 2018 09:13:42

Man kann es machen . Wichtig ist eine sehr gute Befestigung der Zellen !!!!! Es darf nichts verrutschen und ich würde innen unterm Sitz alles isolieren!

WomoTechnikService am 30 Aug 2018 09:27:18

Ulf_L hat geschrieben:Hallo

Die 160Ah Winston kann man doch "hochkant liegend" als Vierer-pack gut unter dem Sitz unterbringen.

Gruß Ulf


Genau, hier --> Link ist der Einbau beschrieben...

LG Peter

WomoTechnikService am 30 Aug 2018 09:29:18

seftravel hat geschrieben:das wirklich SÄMTLICHE Werkstätten (Hamburg und Berlin), egal ob Hymer Vertreter oder andere, die ich für verschiedene Dinge angefragt hatte (oder wo ich etwas nachrüsten ließ), total quantitativ überfordert und entsprechend caotisch, unzuverlässig oder teilweise falsch beraten oder eingebaut haben. Stefan


Ruf doch mal an... 0171 6515880, Berlin wäre möglich und Ribnitz ist von Hamburg auch nicht weit...

LG Peter

voba am 30 Aug 2018 09:30:37

Ulf_L hat geschrieben:Die 160Ah Winston --> Link kann man doch "hochkant liegend"



Es spricht nicht dagegen, ist lt. Hersteller zugelassene Lage. Hochkant liegende ist OK, flach liegend nicht!

ABER: ich habe genau die o.g. Zellen 5 Jahre hochkant liegend betrieben, und jetzt seit 2 Jahren (Fahrzeugwechsel) stehend. Durch den Lagewechsel nach langer Zeit war die Spannung im unbelasteten Zustand von ca. 3,35 auf 3,2 gesunken (sprich von 13,4V auf 13,3V, wobei 3,2V noch immer dem Nennwert entsprechen). Und dadurch wohl auch etwas Kapazität weniger ...
Ist auch erklärbar & hat den gleichen Grund wie das "Verbot" die Zellen flach liegend zu betreiben: die Elektrolyt-Füllung ist halt nie wirklich 100% und somit können "unbedeckte" Elektrodenbereiche beschädigt werden (schon mal Entschuldigung dafür, wenn Elektrolyt und Elektrode bei LiFePO4 anders heißen, aber von der Sache her ist es wie beschrieben ...).

Gast am 30 Aug 2018 09:33:46

Hallo voba,

haben sich die Zellen durch das aufrechte Stellen nun messbar erholt?

Grüße, Alf

kintzi am 30 Aug 2018 11:04:29

Hallo Peter, Dein 2. Bild, ist das flach liegend, auf der großen Fläche ? Hochkant wäre dann um 90° gedreht, auf der kleinen Fläche liegend ? Nur zu meiner Information. Gr. Richi

WomoTechnikService am 30 Aug 2018 17:31:41

kintzi hat geschrieben:Hallo Peter, Dein 2. Bild, ist das flach liegend, auf der großen Fläche ? Hochkant wäre dann um 90° gedreht, auf der kleinen Fläche liegend ? Nur zu meiner Information. Gr. Richi


Das "Hochkant" betrifft die einzelnen Zellen, die sind hochkant, wenn der Akku auf der größten Fläche "flach" liegt... schau Dir mal das Bild genau an, die Einzelzellen...

LG Peter

lisunenergy am 30 Aug 2018 18:18:33

Durch den Lagewechsel nach langer Zeit war die Spannung im unbelasteten Zustand von ca. 3,35 auf 3,2 gesunken (sprich von 13,4V auf 13,3V, wobei 3,2V noch immer dem Nennwert entsprechen). Und dadurch wohl auch etwas Kapazität weniger .



Erst einmal ist es richtig, das die Lage etwas an der Zyklenzahl geringfügig verändert ! Die Spannungslage verändert sich aber über die Jahre leicht, da der Akku auch einer Alterung unterliegt. Man spricht von Spannungssteifheit in Ruhe . Ich gehe davon aus, das mindestens noch die volle Kapazität anliegt. Wäre auch für mich mal interessant zu wissen.

kintzi am 30 Aug 2018 22:06:54

Hallo Peter, danke, verstanden. Gr. Richi

voba am 31 Aug 2018 13:34:15

Nochmal ganz detailliert der zeitliche Ablauf zu meiner Beobachtung:

- die Zellen war "hochkant liegend" verbaut, "Leerlaufspannung" 3,35 pro Zelle über 5 Jahre konstant
- dann Zellen wg. Fahrzeugverkauf vollgeladen, ausgebaut und in gleicher Ausrichtung gelagert (Balancer etc. abgeklemmt) - Messung war noch immer deutlich über 3,3V
- nach 3 Monaten vor dem Einbau die gelagerter Zellen kurz nachgemessen, wie erwartet fast keine Selbstentladung (genauen Wert weiß ich nicht mehr)
- Einbau in "hochkant stehend", leider nicht sofort nachgemessen ...
- nach ein paar Tagen habe ich die Einzelzellen nachgemessen (weil die neue Bordanzeige weniger als im alten Mobil anzeigte - erste Vermutung war natürlich das die neue Bordanzeige weniger anzeigt, z.B. Leitungslänge). Aber das direkte Messen an den Zellen zeigte die besagte Verringerung auf 3,2V
- seit 1,5 Jahre keine Änderungen, weder Spannung noch "gefühlte" Kapazität.

==> leider ist mein System minimal aufgebaut (nur Balancer mit Über-/Unterspannungsalarm und je ein Victron-Battery-Protect auf der Lade- bzw. Entnahmeseite), daher kann ich zur Kapazität nichts fundiertes sagen. Gefühlsmäßig etwas weniger, vielleicht ist dieses Gefühl aber auch vom Wissen um die geringere Leerlaufspannung beeinflusst ...

lisunenergy am 31 Aug 2018 14:26:19

Da hilft nur ein Battmonitor. Ich schick Dir auch einen leihweise.

voba am 01 Sep 2018 08:46:02

lisunenergy hat geschrieben:Da hilft nur ein Battmonitor


Hätte ich vor 7 Jahren geahnt, was ich beobachtet habe, hätte ich viel mehr Messungen durchgeführt und aufgeschrieben.

Jetzt könnte ich "nur" die aktuelle Kapazität ermitteln. Und wenn ich die Zellen ausbauen würde noch mal die andere Lage gegenprüfen.

==> ist mir leider z.Zt. zu viel Aufwand, da der Elektrobereich bei mir sehr platzoptimiert ist. D.h. schon allein den Shunt provisorisch einzubauen wäre eine sch....arbeit, vom Zellenausbau mal ganz zu schweigen.

Aber vielen Dank für das nette Angebot!

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

LifeYP04 bei tiefen Temperaturen laden
Unterschiedliche Kapazitäten bei Lithiumakkus
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2018 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt