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Mit dem 7,5 Tonner nach Wales


aimy am 27 Aug 2018 18:00:02

Guten Abend, liebe (zukünftige) Walesliebhaber.

Bei diversen Flug-Kurzbesuchen nach Liverpool (einer meiner Söhne lebt dort) lernten wir den Peak- und den Lake-District kennen.
Auch kamen wir nach Nordost-Wales (Conwy und Horseshoe-Pass).
Meine Frau und ich waren uns einig: hier müssen wir mal mit dem WoMo hin, und zwar mit unseren Hunden.
In diesem Forum stieß ich unter anderem auf die Reiseberichte von gnarz18 (ua. "Wales über Weihnachten und Sylvester").
Sein Bericht und seine phantastischen Bilder gaben dann den Ausschlag: wir wollen 2018 nach Wales.

Die unsichere Wetterlage in England und die Berichte hier im Forum über die engen Straßen im Südwesten Englands führten dann zu einer sehr umfangreichen Vorplanung.

Zum Wetter:
Alle Reiseführer empfahlen den Mai als besten Reisemonat. Sie sollten Recht behalten. Wie fuhren vom 13. Mai bis zum 31. Mai.
Hinfahrt/Rückfahrt RheinMain-Raum nach nach/von Dover an einem Sonntag, bzw Feiertag war verkehrstechnisch die richtige Entscheidung.
Das Wetter in dieser Zeit war bis auf den letzten Rückreisetag innerhalb Englands trocken und sehr oft sonnig. 16° bis 24° sind ideale Reise- und Wandertemperaturen.

Zum Wohnmobil:
Alkovenmobil 860x250x360 cm, 7,5 to Gesamtgewicht. Fahrgestell MAN 220PS
Die Maße des Fahrzeugs bedingte eine genaue Fahrtplanung. So habe ich alle B-Straßen mit Google StreetView "abgefahren".
Um es vorweg zu nehmen: es ist machbar, sehr gut sogar.

Die Reiseroute:
Wir sind von Conwy ausgehend die walisische Küste gen Süden gefahren bis St. Davids in Pembrockshire mit Abstechern ins Gebirge.
Ich möchte hier keinen Reisebericht geben, sondern Stellplatz-Tipps, Durchfahrtsmöglichkeiten für große Wohnmobile und Wandertips mit Hunden wiedergeben.
Conwy:
Einfahrt/Ausfahrt nur von Osten (Westausfahrt auf Höhe 12,0 in beschränkt), Parken unmittelbar südlich des Schlosses. Torbogen ist 260cm breit!
Langsam durchfahren, es sind noch 2cm Platz rechts und links. Habe auch einen großen Betonmischer durchfahren sehen.
Menai Bridge nach Insel Angelsy:
Die Pfeilerbögen sind laut Schild 260 cm breit. Langsam fahren, es passt exakt so wie in Conwy.
Strasse zwischen Menai Bridge und Beaumaris:
Die engste A-Strasse der Reise. Mauern zu beiden Seiten. Langsam und vorausschauend fahren, dann geht es schon.
Beaumaris: Parkplatz nördlich der Stadt an der Kaimauer.
Penmon Abbey und Penmon Point:
Parkwächter an der Abbey kassiert 10 Pfund für die Einfahrt nach Penmon Point. Bei der Rückfahrt am nächsten Tag kassiert er nochmal 10 Pfund.
Das ist quasi die Übernachtungsgebühr für einen sehr empfehlenswerten Stellplatz. Zufahrt zum Penmon Point ist eine kurze Single Track Road.
Strand und Halbinsel Newborough Warren & Ynys Llanddwyn (Südwestküste von Angely):
Zufahrt zum Parkplatz wurde uns wegen der Fahrzeuggröße verwehrt. Parkplatz an Westende des Waldparks gefunden. Der wandernswerte Strand und die
sehenswerte Halbinsel LLandddwyn sind allerdings über 4 Kilometer weit weg. Der Strand westlich der Halbinsel ist Hunde freigegeben.
South Stack:
Zufahrt/Rückfahrt nur über Holyhead, Südwestpassage definitiv zu abenteuerlich. Letzter enger Kilometer mit viel Übersicht gut machbar. Der zweite Parkplatz am Cafe ist geräumig und eben.
Übernachtung möglich und kostenfrei (Infocounter im Cafe freut sich über Tip). Gute Wandermöglichkeit mit Hunden.
Caernafon:
Parkplatz im Norden der Innenstadt neben Supermarkt. Geräumig, günstig, kurzer Weg in die Stadt. Zufahrt zum Parkplatz am Schloss hat Höhenbegrenzung (zumindest von Norden her).
LLanberies:
Übernachtung auf Farmcamping "Tyisaf Campsite" in Nant Peris (südöstl. von Llanberies).
Zufahrt eng, aber problemlos. Blieben auf dem Kiesstreifen mitten auf der Wiese stehen. 5 Pfund pro Person.
Ruhiger Platz. Rudimentäre Sanitäreinrichtungen. Ver- und Entsorgungsmöglichkeit (Frischwasserhahn, Schwarzwasser in Toilette).
Netter Pub an der Hauptstrasse. Bergseitig nur eingeschränkte Spaziermöglichkeiten.
Weiterfahrt über den Pen-y-Pass problemlos. Alpenfeeling.
Horseshoe-Pass:
Parkplatz Ponderosa-Cafe oder auch gegenüber (wenn man nicht einkehren möchte).
Sehr schöne Aussicht und sehr gute Wandermöglichkeit mit dem Hund (bergan gegenüber vom Ponderosa).
Llangollen:
Parken auf dem Festival Parkplatz stadteinwärts (4 Pfund ?). Schöner Weg entlang des Kanals in das sehenwerte Städtchen.
Immer wieder nett: das Cafe "The Cornmill".
Llandrillo:
Frei stehen auf dem ruhigen Parkplatz beim Sportplatz (schattig, direkt am Bach). Öffentliche Toilette nebenan.
Fahrt nach Blaneau-Ffestinog:
Sehr schöne Strecke über die B4391, leider wenig Parkmöglichkeit.
Kurz vor Ffestinog ist eine Eisenbahnbrücke mit 11´9" (3,60m) Durchfahrtshöhe, die man aber 300m vorher abkürzen kann (eng, aber machbar).
Blaneau-Ffestinog:
Parkplatz Zip World ist zwar groß genug, aber schräg, staubig und ungemütlich. Dort sind die Wandermöglichkeiten sehr geschränkt. Enttäuschend.
2 km nördlich ist an der A470 ein kleiner Wanderparkplatz. Hundert Meter vorher beginnt gegenüber ein Wanderweg, der auch Rundweg möglich ist (10-12 km).
Morfa Nefyn:
Anfahrt über B4354 problemlos. National Trust Parkplatz am westl Ortsende von Morfa Nefyn möglich. Weiterfahrt Richtung Golfplatz/Porthdinllaen strickt untersagt.
Empfehlung Farmcamping Porthdinllaen Farm. Südlich des Golfplatzes mit Zugang zum Küstenweg. Sehr gepflegt, moderne, saubere Sanitäranlagen
(Duschen extra 50p). Grau-/Schwarzwasser-Entsorgung ex Tank möglich.
Frischwasser in der Nähe des Stellplatzes. Sehr geeignet auch mit Hunden, da Zugang zum Küstenhinterland und zum Küstenwanderweg. Nur 7,50 Pfund pro Person/Nacht.
Restauranttip: Ship Inn in Groesffordd 1 km südlich des Platzes.
Küstenwanderweg:
Nordwärts zum Kap und Porthdinlaen (Pub!) immer am Rand des Golfplatzes. Das gesamte Nordkap ist Golfplatzgelände.
Südwärts abgetrennt von Schafweiden, für Hunde meist ungefährliche Klippen.
Abersoch:
mäßig touristisches Städtchen. Netter Strandzugang im Norden. Parkplatz mitten im Ort (Wegweisung folgen) gut anfahrbar und groß. Gebührenpflichtig.
Porthmaddog:
Sehr touristisch, keine Parkmöglichkeit am Hafen.
Dolgellau:
Großen Parkplatz am Fluß neben der Brücke. Spaziermöglichkeit nach Westen am Fluß entlang.
Das gerühmte Städtchen ist enttäuschend. Wäre ganz nett ohne Autos, aber nahezu jedes Gässchen ist zugeparkt von einheimischen Autos.
Aberaeron:
Übernachtungsverbot nördlich und südlich der Hafeneinfahrt. Wer mutig ist, hätte Platz genug.
Farmcamping Aberaeron nördlich der Stadt: zwei riesige Wiesen. Standen alleine am Strandtor. 10 Minuten bis zum Hafen.

Sehr gut mit Hunden. Sehenswertes Städtchen mit Hafen. Für uns die schönste Stadt an der walisischen Küste (aber Geschmackssache).
Sanitäreinrichtungen etwas älter, aber sehr sauber (Duschen frei). 7.50 Pfund pro Person/Nacht, 1 Pfund pro Hund/Nacht).
Sehr schöne Wandermöglichkeit ins Hinterland zum Gut Llanerchaeron. Wenn man es geschickt plant, geht man kaum einen Weg doppelt.
Gut LLanerchaeron hat jetzt ein hübsches Cafe mit Garten neben dem Parkplatz (Google Earth noch nicht aktuell).
Restauranttip Aberaeron: The Hive am Hafen. Mittleres Preisniveau. Recht gutes Essen.
Cardigan:
Einkaufsstop. Enge Zufahrt zum Parkplatz am Fluss, Parkplatz aber groß. Schöne Innenstadt mit vielen kleinen Geschäften.
Fishguard:
Enge Ortsdurchfahrt Lower Town. Langsam und vorausschauend fahren. Es fahren auch Busse durch.
St. Davids Umgebung:
Wegen Bank Holiday Wochenende vorgebucht auf Camping Costal Stay in der Nähe von Llanrhain.
Sehr enger Platz, nur für sehr geübte Fahrer. Besitzer sahen es nicht sehr gerne. Außer dem tollem Ausblick auf 3 Küstenabschnitte
hat der Platz auch nichts zu bieten. Mäßige Sanitäranlagen, eher keine Möglichkeit zur Entsorgung. Teuer. Keine Gassi-Gelegenheit direkt am Platz.
Das Beste am Platz ist die Nähe zum Strand Abereiddy (Blue Lagoon) und Porthgain.
Schöner Wanderrundweg vom Platz über Abereiddy nach Porthgain und zurück. Rundweg beginnt 700m nordöstlich kurz vor Llanrhain
(über Böschung klettern, ausgeschildert), führt dann südwestlich nach Abereiddy zum Strand, dann den Küstenwanderweg nach Porthgain
(entlang von Blue Lagoon und anderen Industriedenkmälern). Sehr pitoresker Hafenort mit Industriedenkmälern.
Restauranttip: The Shed. Ausgezeichneter Fish&Chips. Nettes Ambiente drinnen und draußen. Preiswert (den Preis Wert!).
Duch die Wiesen zurück nach Llanrhain, von dort die 800m über die Strasse zurück zum Campingplatz.
Wer frei stehen will, kann bis zum strand von Abereiddy fahren (eng, aber machbar). Overnight erlaubt, wenn man 10 Pfund zahlt (wenn jemand da ist).
Dafür steht man unmittelbar am Strand.
Anfahren Porthgain für Dickschiffe nicht empfehlenswert. Anfahren Whitesands wegen sehr kleinem Parkplatz nicht empfehlenswert.
Camping Alternativen:
St. Davids Camping and Caravaning Club Site, Celtic Camping, Leithyr Camping (3 versch. Plätze zusammen). Haben aber keinen getestet.
Whitesands Camping hat wegen der Wagengröße die Reservierung verweigert.
St. Davids:
Außer Parkplatz westl der Kathedrale nichts zum Parken gefunden. Zufahrt eng von beiden Seiten. Eher außerhalb parken.
Außer der Kathedrale hat St. Davids nichts zu bieten.
Brecon Beacons National Park:
Weißer Fleck für Womo-Fahrer. Kaum Information im Netz zu finden. Daher der erste Stellplatz ein Flopp:
"Camping" Tafarn-y-Garreg ist ein schmuddeliger Parkplatz gegenüber dem Pub. Entgegen Internet und Mail kostete er auch bei Pubbesuch 20 Pfund die Nacht.
Überraschend viel Verkehr auf der breiten Durchgangsstrasse. Einziger Vorteil ist der Durchgang einer bekannten Wanderstrecke. Ist auf beiden Talseiten auch schön zu wandern. Halt keine Rundwege, sondern man geht die Kilometer hin und wieder zurück.
Nationalparkzentrum:
Viel schöner ist dann trotz der engen, aber gut machbaren Zufahrt das Nationalpark Zentrum bei Libanus.
Großer Parkplatz, sehr freundliches Personal, Free Overnight Camping. Rustikale Küche und leckeres Cafe.
Tolle Wandermöglichkeiten in allen Entfernungen (Flyer im Zentrum), auch Rundwege. Auch für erzogene Hunde geeignet (viele Schafe).
Wer aber den viel gepriesenen Sternenhimmel sehen will, sollte nicht bei Vollmond die Breacons besuchen :-).
Rückfahrt/Dover:
Von den Beacons nach Dover als Tagestour locker machbar.
Übernachtung in Dover an der Strandpromenade neben 20 weiteren Mobilen. Nicht ruhig, aber OK.

Liebe Grüße
Thomas

Anzeige vom Forum

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steffel am 28 Aug 2018 10:31:04

Hallo Thomas,
danke für den sehr informativen Bericht. Gerade in GB ist es wichtig zu wissen wo man übernachten kann,wenn man nicht auf Campingplätze
möchte. Ich habe unseren letzten Urlaub als relativ stressig bezüglich der Strassenverhältnisse mit unserem 4,5t WoMo empfunden.
Bin aber auch eher der spontane Typ,mit wenig Vorplanung. Aber mit unserem jetzigen 7,5t Fahrzeug werde ich eine zukünftige Reise doch
sorgfältig planen.
Grüße
Stephan

Tinduck am 28 Aug 2018 13:52:27

Das mit der genauen Tourplanung... na ja.

Wir waren diesen Sommer in Cornwall, und da kommen einem auf B- und auch auf C-Strassen dauernd grosse LKW entgegen. Man muss halt locker bleiben, mal nen Meter (oder auch 200) rückwärts fahren und ab und an den Spiegel in die Hecke stecken. Die Engländer meistern das alles sehr nonchalant und ruhig, macht richtig Spass.

Wo die mit ihren LKW herfahren, passt auch ein Womo durch, auch mit 2,50 Breite.

Wir sind frei nach Schnauze gefahren und haben überall durchgepasst, selbst durchs Dartmoor. Sind aber auch nur 2,35 breit. Nur die Ecke um Dartmeet ist auf 2,15 beschränkt, aber da hängen genug Schilder. Woanders, wo‘s eng wird, übrigens auch.

bis denn,

Uwe

Julia10 am 28 Aug 2018 17:01:46

Super, das Du Dir die Mühe gemacht hast, Deine Erfahrungen einzubringen.

Eine präzisere Überschrift könnte helfen, diesen Beitrag schneller wiederzufinden.

z.B. Wales mit 7,5 T, Straßen - Durchfahrtshöhen - Stellplätze

Aretousa am 28 Aug 2018 18:11:19

So unterschiedlich werden Eindrücke wiedergegeben.
Ich danke dir sehr für deinen Bericht, der nur scheinbar kein Reisebericht ist, dafür aber super informativ.
Du wolltest nach Wales, hast geplant, dich bestens informiert und aus dem, was dir geboten wurde, das Beste gemacht
Klasse.
Erst neulich las ich hier das Fazit "Nie wieder Cornwall". Ich weiß, andere Gegend. Aber auch ganz andere Herangehensweise an den Urlaub, mit entsprechend frustriertem Ausgang.
Gerne lese ich von dir mal wieder einen "Nichtreisebericht".

reiselustig0 am 02 Sep 2019 08:07:26

Guten Tag,
Ich bin neu hier im Forum. Wir möchten nächstes Jahr im Juli gerne einmal GB mit dem Womo ausprobieren. Leider sind wir aus beruflichen Gründen auf den Monat Juli festgelegt.
Da wir keine Erfahrungen mit dem Womo bisher haben (wir waren nur in Namibia mit Jeep und Dachzelt unterwegs), wollen wir nun Erfahrungen in EU sammeln.
In einigen Berichten habe ich gelesen, dass GB vielleicht nicht so ideal für Womos ist.
Wir dachten an Wales, möchten aber auch nicht jede Nacht woanders sein, sondern vlt. spontan entscheiden wo wir wie lange bleiben.
Ist das in dieser Zeit (Juli) überhaupt möglich?
Sind die Plätze zu der Zeit sehr voll (von Namibia sind wir sehr verwöhnt, d.h. dort sind die Stellplätze oft weit voneinander entfernt, bzw. Es handelt sich um kleine Plätze).

Plätze mit ab 20 Plätzen, die dann auch alle belegt sind, hätten wir nicht so gerne....
Wie sieht es mit dem Besuch der Städtchen aus? Kann man dort über Tag mit dem Womo parken?
Gibt es viele Straßen, die man mit dem Womo nicht befahren kann, weil zu eng? Oft sind das ja die schönsten Straßen.
Das Womo, welches wir mieten wollen, sollte ca. 6m Max sein.

Vielen Dank für eure Antworen!

Vagant am 02 Sep 2019 11:48:39

Wir waren 2018 in Cornwall mit ein bisschen Wales, mit einem VW California, ziemlich problemlos.
2019 dann nochmals drei Wochen, ausschliesslich Wales, mit einem TI mit 220cm Aufbaubreite. Auch das haben wir ohne Blessuren überstanden, wenn man von den feinen Streifen von den Ästen an den "Waldstrassen" absieht.
Ein Kastenwagen dürfte Ideal sein.

Das Wetter ist halt englisch; Es regnet oft, macht aber nix, in einer Stunde ists meistens auch wieder trocken. Zwei Tage hatten wir Sturm.

Was mir etwas zu denken gab, waren die neuen Tafeln an dem meisten Parkplätzen: "No overnight parking". Die Tafeln werden zwar grossräumig ingnoriert, gelegentlich auch von uns selbst, ohne Folgen. Fragt sich halt, wie lange das gut gehen wird...

Gruss

Vagant

tztz2000 am 02 Sep 2019 12:09:38

Wir waren diesen Sommer u.a. in Wales. Campingplätze sind, ausser in den Hotspots kein Problem. Cardiff war am Wochenende voll, als wir unangemeldet kamen, aber sonst war‘s nie ein Problem. Und auf dem Land gibt’s viele Farmcampings, da findet man immer Platz.

Empfehlenswert ist die App Searchforsites....

--> Link

.... und evtl. die Mitgliedschaft in einem der Caravanclubs. Wir haben mit diesem in den beiden letzten Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht.

--> Link

Die Strassen.... nun ja.... auf manchen Single Track Roads ist man selbst mit dem Kastenwagen zu breit, aber irgendwie geht’s schon. Wir hatten uns angewöhnt, die Navi-Ansagen parallel mit Pocket Earth auf dem iPad zu überprüfen, denn manchmal ist man mit einem kleinen Umweg auf einer breiteren Strasse besser bedient.

nuvamic am 02 Sep 2019 13:32:39

reiselustig0 - klingt, als ob ihr mit nem geliehenen Womo unterwegs sein werdet, richtig?

Das kann auf kleinen Straßen riskant werden, weil man da gern mal am Rand mit dem Aufbau an den Büschen schrammt... der obige Bericht gibt dir da nen guten Eindruck.

Mein Vorschlag wäre, Mitglied in nem Campingclub zu werden und oft sogenannte "Certified Places" aufzusuchen (maximal 5 oder 6 Plätze). Hin und wieder mal ein Campingplatz geht damit ggf. auch zu vernünftigen Preisen. Ab dem Punkt, wo ihr das Verzeichnis habt, könnt ihr ja vorher anrufen.

Allerdings ist Juli schon der Monat, wo Briten im eigenen Land Urlaub machen - u.U. dank Brexit mehr denn je. Das macht es nicht einfacher.

Für allgemeine Infos und Lust kriegen, empfehle ich gern unseren GB Plauderthread aus dieser Rubrik.

Roman am 02 Sep 2019 14:44:41

nuvamic hat geschrieben:...klingt, als ob ihr mit nem geliehenen Womo unterwegs sein werdet, richtig?
Das kann auf kleinen Straßen riskant werden, weil man da gern mal am Rand mit dem Aufbau an den Büschen schrammt...


Das ist richtig. Aus dem Südwesten Englands und Wales kommen wohl die meisten mit Blessuren am Womo zurück. Im günstigsten Fall sind es lediglich haarfeine Kratzer von den Sträuchern am Wegesrand. Wenn es dumm läuft sind diese infolge dickerer Äste auch schon mal tiefer oder es kostet einen Außenspiegel....
Das kann teuer werden.

Ich würde den Vorschlag von Nuvamic aufgreifen und mir eine Handvoll CP´s raussuchen und diese idealerweise von den relativ breiten Stichstraßen aus anfahren. Ihr müsst ja nicht die kleinen und kleinsten Straßen direkt an der Küste nehmen. Da kann auch mal 100 Meter zurücksetzen angesagt sein. Überlasst die den Kawa Fahrern mit eigenem Womo.... :D

Gruß
Roman

Vagant am 02 Sep 2019 16:14:50

By the way noch unser Favorit in Wales:

Rhossili Bay, Hillend.

--> Link

Nie wieder weg! :-)

Gruss
Vagant

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