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Erste Fahrt nach Frankreich Bretagne Einige Fragen 1, 2


volkermuenster am 04 Sep 2018 15:47:47

Hallo zusammen,

wir haben vor in den ersten beiden Oktober Wochen in die Bretagne zu fahren.
Dank der zahlreichen Reiseberichte mit den tollen Fotos hier haben wir uns bereits eine grobe Tour ausgesucht. Wir werden beim Mont st. Michel starten, dann über St. Malo einfach die Küste westwärts tingeln. Und uns eigentlich treiben lassen. So unser ausgebuffter Reiseplan.... :-)

Nun hier meine Fragen - mit der Hoffnung, dass ihr mir Licht ins Dunkeln bringt:

- "beste" Route? Wir fahren nähe Mönchengladbach los. Plan ist über Aachen, Belgien nach Frankreich - hier Richtung Amiens. Ist dies so sinnvoll? Oder gibt es Wege mit evtl. weniger Maut???

- Wenn Amiens ok ist, hat hier jemand einen Tipp für einen Stellplatz?

- mit wieviel Maut muss ich so rechnen? (Womo 3,5to. unter 3m Höhe)

- Sind im Oktober noch CP geöffnet in der Bretagne?

- habe ich etwas vergessen? - bin für jeden Tipp dankbar.

Vielen Dank ihr Lieben.

Gruß
Volker

Tinduck am 04 Sep 2018 16:25:17

Zur Route: --> Link und den Folgebericht. Die Normandie auszulassen wäre schade :D

Campingplätze gibts nicht mehr viele, die offen sind im Oktober... aber es gibt ja genug Stellplätze, müsst Ihr Klo und Dusche halt mal bestimmungsgemäss verwenden in eurem Womo :lol:

bis denn,

Uwe

Ganzalleinunterhalter am 04 Sep 2018 17:28:34

Hallo Volker, natürlich ist uns mehrfach Frankreich bereisten klar, dass man in 2 Wochen nur einen minimalen Ausschnitt dieser phantastischen Küste zu sehen bekommt. Dein Ansinnen am Mont Saint Michel zu starten um von dort aus die Bretagne zu erkunden finde ich gut - habe ich in 2014 --> Link ähnlich gemacht , wobei ich vorher schon bei Calais an die Küste bin. Wie Du ja aus den verschiedenen Reiseberichten treffend für Dich den Schluss gezogen hast - ab dort einfach treiben lassen und wo es Euch gefällt auch mal länger bleiben. Ich war ja von diesem Küstenabschnitt so begeistert dass es danach zwei Widerholungen gab --> Link - und da letzes Jahr Skandinavien auf dem Programm stand geht es in 14 Tagen wieder für 4 Wochen in die Bretagne, wobei wir denke ich am Cap Fréhel einsteigen und uns dann auf die Halbinsel von Crozon zubewegen.
Bezüglich offener Campingplätze mache ich mir keine Gedanken - es hat noch welche und wie schon geschrieben - auch sehr viele SP und auch Freie SP.

Bezüglich Maut - da kannst Du die entsprechenden Mautrechner im Netz bemühen ( ca 44 € Amiens - Mont Saint Michel --> Link )

Wünsche Euch viel Freude und Entdecken in der Bretagne, vieleicht sieht man sich :ja:

tommes am 04 Sep 2018 19:33:50

Hallo Volker, schöner Plan. Wir reisen aus Grevenbroich an und haben einmal in Marcoing --> Link übernachtet.
Wenn du über das Kanalbrückchen gehst, ist auf der linken Seite ein Verkaufsautomat eines örtlichen Bauern. Von den Möhren schwärmt meine Frau heute noch.

Viel Spaß in der Bretagne und lass es langsam angehen.

Gruß Thomas

Ganzalleinunterhalter am 04 Sep 2018 19:49:16

Und hier kannst Du feststellen, zu welchen Zeiten die Camping municipal bspw. geöffnet haben > --> -->--> Link oder hier die weiteren CP > --> --> --> Link

IchBinsWieder am 04 Sep 2018 20:14:27

Hallo Volker,

Bretagne und Normandie würde ich unbedingt von einander trennen. Aber das hast du ja eh vor wie du schreibst.
Grundsätzlich würde ich beide Regionen in jeweils zwei Urlaube trennen. Die Bretagne in Nord und Süd, die Normandie vom Tunnel bis Höhe Caen und von Caen Richtung Norden über La Hague bis zum Michel.
Ansonsten wird es ein Schnupperkurs.

Grüße von Crozon

goldfinger am 04 Sep 2018 20:20:32

Amiens ist schwierig. Wir durften nach Rücksprache mit einem Busfahrer hier 49° 53.925'N 2° 17.524'E für einen halben Tag stehen. (Ausserhalb der Saison)

Tinduck hat geschrieben:.... Die Normandie auszulassen wäre schade :D ...

Die Normandie ist eine eigene Reise wert. Aber unbedingt am 6. Juni in Sainte-Mère-Église eintreffen.
Parkplatz 49° 24.269'N 1° 18.840'W

Andreas

volkermuenster am 04 Sep 2018 21:23:31

Moin zusammen,

vielen lieben Dank für diese schnellen Antworten. Klasse.

goldfinger hat geschrieben:Amiens ist schwierig. Wir durften nach Rücksprache mit einem Busfahrer hier 49° 53.925'N 2° 17.524'E für einen halben Tag stehen. (Ausserhalb der Saison)

Andreas


Ja das mit Amiens muss eigentlich nicht sein - diese Stadt haben wir in einem Womo Reisebericht gelesen. Und sie liegt ungefähr auf halber Strecke.

Deshalb: Danke an Thomas. :-)

"Traurig" ist auch, dass wir bei dieser Reise nicht die ganze Bretagne und auch die Normandie kennen lernen können. Wir haben leider nur zwei Wochen Zeit. Wir möchten auch nicht einem "must see" zum nächsten "must unbedingt see" hetzen. :ja:
Unsere Vorstellung ist langsam zu reisen und die Zeit mit Wanderungen, gutes Essen und schöner Natur zu geniessen.

Aber wer weiß, wo es uns die nächsten Jahre hintreibt... Vielleicht ja wieder in die Bretagne, oder in die Normandie, oder Loire, oder........

Gruß
Volker

bernie8 am 05 Sep 2018 09:46:05

Hallo Volker,

Ein Stück hinter Amiens gibt es einen sehr schönen SP in Long an der Somme.
Direkt vor dem Campingplatz.

birgit60 am 25 Sep 2018 22:48:25

Hallo Volker,

wir haben unsere erste Bretagnereise gerade hinter uns. Auf der Hinfahrt nutzten wir die Autobahn, auf der Rückfahrt Landstraßen und das ging flott und entspannt, da insbesondere die Nationalstraßen autobahnähnlich ausgebaut sind.

Wir haben auch am Mont Saint Michel angefangen und uns dann gemütlich etwas südlich bewegt. Die Bretagne ist riesig und wir werden unsere Reise nächstes Jahr fortsetzen.

Wenn es dich interessiert, ich habe gerade unseren Bericht dazu hier eingestellt. Der CP in Locquirec ist sehr schön und hat das ganze Jahr offen.

--> Link

Ich wünsche euch viele schöne Eindrücke und gutes Wetter.

Netten Gruß

Birgit

mercurius46 am 25 Sep 2018 22:59:53

Hallo Volker,

in nur zwei Wochen wirst Du in der Bretagne nicht weit kommen! Noch nicht einmal die Highlights sind in dieser kurzen Zeit zu schaffen! Aber Mt. St. Michel und St. Malo sind schon mal gut.

Am besten, Ihr besorgt Euch den Wohnmobilführer "Bretagne" (einfach Tante Guugel fragen), dann wird Euch wenigstens stückweise geholfen.

PS: Ich komme gerade von meinem sechswöchigen 10. Bretagne-Besuch zurück und habe weitem noch lange nicht alles gesehen...

rkopka am 26 Sep 2018 10:58:06

mercurius46 hat geschrieben:in nur zwei Wochen wirst Du in der Bretagne nicht weit kommen! Noch nicht einmal die Highlights sind in dieser kurzen Zeit zu schaffen! Aber Mt. St. Michel und St. Malo sind schon mal gut.
...
PS: Ich komme gerade von meinem sechswöchigen 10. Bretagne-Besuch zurück und habe weitem noch lange nicht alles gesehen...

Man muß sich von der Vorstellung verabschieden ALLES sehen zu können. Mir ist das z.B. klar geworden, als wir Loire Schlösser besichtigt haben. Insofern sind auch 2 Wochen OK. Man schaut an, was einem besonders wichtig ist, und läßt sich sonst treiben und sieht, was sich ergibt. Und nur nicht ärgern, wenn man was "verpaßt" hat.
Für mich ist eher die Anfahrt ein Kriterium, wieviel Zeit sich lohnt. Wenn man schon mal 3 Tage je Richtung braucht, sind 2 Wochen eher zu wenig.

RK

Tinduck am 26 Sep 2018 12:12:33

Kann man so nicht sagen. Uns z. B. macht das nix aus, wir fahren auch für 2 Wochen nach Spanien.

Wenn man noch Teil der arbeitenden Bevölkerung (und kein Lehrer) ist, gehts halt nicht anders. Nur in der Nähe zu bleiben, wenn man nur 2 Wochen Urlaub bekommt, ist keine Option.

bis denn,

Uwe

Roman am 26 Sep 2018 12:25:50

rkopka hat geschrieben:...Man muß sich von der Vorstellung verabschieden ALLES sehen zu können....


So ist es. Es gibt eben zwei verschiedene Herangehensweisen. Entweder man beginnt an einem Punkt, sagen wir am "Mont St. Michel" und fährt ab dort wirklich alles an, was so am Wegesrand liegt. Dann kommt man u.U. in 2 Wochen wirklich nicht weiter als bis Trégastel oder Roscoff. Wenn man dann in ein zwei Jahren wieder kommt und weiter macht ist das O.K.

Man kann aber auch durchaus in 2 Wochen einmal rum kommen und hat doch viel schönes und interessantes gesehen (man sollte sich natürlich etwas vorbereiten).
Wir sind diesmal von der Quiberon, an der Küste entlang, bis St. Malo gefahren und hatten nie das Gefühl Getriebene zu sein und waren sogar mal zwei Tage an einem Ort oder sind nur 50 km weitergefahren. Das ist in der Bretagne auch gut möglich, das die Tagesetappen absolut betrachtet, nicht so riesig sind.

Es funktioniert auf jeden Fall beides.

In Norwegen geht das z.B. gar nicht, dazu ist das Land einfach viel zu groß. Die Telemark würde dort in etwa der Größe der Bretagne entsprechen....

Gruß
Roman

rkopka am 26 Sep 2018 12:43:27

Tinduck hat geschrieben:Kann man so nicht sagen. Uns z. B. macht das nix aus, wir fahren auch für 2 Wochen nach Spanien.

Wenn man noch Teil der arbeitenden Bevölkerung (und kein Lehrer) ist, gehts halt nicht anders. Nur in der Nähe zu bleiben, wenn man nur 2 Wochen Urlaub bekommt, ist keine Option.

Nach Spanien(Grenze) z.B. habe ich schon etwa 1500km. D.h. 2 Tage reines Fahren (nur ein Fahrer) und danach bin ich nicht unbedingt topfit. Selbst mit den WE dazu bleiben dann nur 12 Tage. Habe ich auch schon überlegt, aber nie gemacht. Schottland oder Skandinavien brauchen sogar 3 Tage. Außerdem rechne ich dann auch noch die Fahrtkosten, die sich auf weniger "Nutztage" aufteilen, was mir einfach ineffektiv erscheint.

Nähe ist relativ. Für mich sind das z.B. nördliches Italien und Kroatien, wo ich locker in maximal einem Tag bin, teils auch noch nach der Arbeit bis zur Nacht ankomme. Da geht auch ein Kurzurlaub.

RK

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